DE2629083A1 - Druckreduzierventil - Google Patents
DruckreduzierventilInfo
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Description
Bam 3648
Gilles ATLAN, Marseille / Frankreich
Druckreduzierventil
Die Erfindung befaßt sich mit einem Luft-Druckreduzierventil für ein Atmungsgerät, beispielsweise für ein
Taucheratmungsgerät oder für jedes andere Atmungsgerät.
Dieses Druckreduzierventil ist beispielsweise dazu bestimmt, die zweite Stufe eines zweistufigen Druckreduzierventiles
auszurüsten, um eine bessere Luftverteilung
sicherzustellen.
Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art besteht eine Schwierigkeit darin, die tarierte Rückführfeder
eines Klappenventiles, das zum Kompensieren des durch die erste Stufe verteilten Luftdruckes bestimmt ist,
in jedem Augenblick im Gleichgewicht zu halten, wenn das Einatmen des Tauchers einen Unterdruck erzeugt, der
ein Abheben des Verteilerklappenventiles von seinem die Verteildüse bildenden profilierten Sitz durch Zwischenschaltung
eines Hebels hervorruft, der sich an der verformbaren Wand abstützt, die mit dem Wasser in Kontakt
steht. In Abwesenheit eines Druckes, wenn das Druckreduzierventil nicht angeschlossen ist, wird weiterhin die
Lagerfläche bzw. Anlagefläche des Klappenventiles (aus Kunststoffmaterial) rasch dadurch beschädigt, daß die
Kraft der Rückführfeder, die das Klappenventil gegen seinen
Sitz abstützt, nicht mehr durch den Druck der Luft, die von der Zuführdüse ausgeht, kompensiert wird, wodurch nicht
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mehr rückgängig zu machende Verformungen des Klappenventiles
sowie eine Unregelmäßigkeit des Druckreduzierventiles bewirkt werden, was eine Reduzierung der Nutzfläche
des Klappenventiles (zur Begrenzung der Beanspruchungen) und somit eine Reduzierung des Düsendurchmessers
und daher der Luftförderleistung mit sich bringt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diese
Nachteile zu beseitigen, indem die Abnutzungjdes Klappenventils begrenzt und die automatische Regulierung der
öffnung des Klappenventiles sichergestellt wird, die eine Verbindung der von der ersten Druckreduzierventilstufe
kommenden, unter Druck stehenden Luft mit dem Klemmanschlußstück herstellt, das mit dem Mund des Tauchers verbunden
ist und sein Atmen überträgt, wobei in jedem Augenblick die Wirkung der Rückführfeder des Klappenventiles
und der Steuerstange der öffnung kompensiert wird, die
mit der verformbaren Membrane verbunden ist, welche dem äußeren Wasserdruck ausgesetzt ist.
Die Erfindung geht dabei aus von einem Druckreduzierventil für ein Atmungsgerät, enthaltend:
- ein Gehäuse, das durch eine verformbare halb-steife Membrane in zwei Kammern unterteilt ist;
- eine mit dem Umgebungsbereich in Verbindung stehende
erste Kammer und eine ein Mundansatzstück enthaltende zweite Kammer sowie eine Lufteinlaßleitung mit niedrigem
Druck;
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- ein in der zweiten Kammer befindliches und mit einer Steuerstange versehenes Klappenventil und eine erste
Rückführfeder, die das Klappenventil gegen einen Sitz
abgestützt hält; sowie
- einen Hebel, der das freie Ende der Steuerstange
mit der Membrane verbindet und die Verschiebungen des Klappenventils automatisch steuert, in Abhängigkeit
von der Differenz des Druckes, der auf beide Seiten der Membrane ausgeübt wird.
Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß der Sitz durch ein Ende einer koaxial zum Klappenventil und zur
Lufteingangsleitung liegenden Düse gebildet ist, die in axialer Richtung beweglich ist und zwei unterschiedliche
Stellungen einnimmt, je nachdem, ob das Druckreduzierventil an eine Druckluftquelle angeschlossen ist oder
nicht.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die Düse zwei in axialer Richtung gegenüberliegende
Enden aufweist und das eine dieser Enden den Sitz des Klappenventiles bildet, während das andere Ende an einem
koaxial zu dieser Düse liegenden hohlen Kolben befestigt ist, der axial gleitbeweglich im Innern einer zylindrischen
Kammer, deren erstes Ende mit der Lufteinlaßleitung verbunden ist, angeordnet ist und der in Anlage gegen das
zweite Ende dieser zylindrischen Kammer durch den Druck der komprimierten Luft gehalten wird, die auf den Kolben
ausgeübt wird, wenn die Lufteinlaßleitung mit Druckluft gespeist wird.
Bei einem Druckreduzierventil, bei dem das Klappenventil im Innern eines hohlen zylindrischen Körpers mit
einer seitlichen öffnung angeordnet ist, ist es ferner
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vorteilhaft, daß ein koaxial zu dem Sitz und dem Klappenventil verlaufender rotationssymmetrischer hohler Teil
den Sitz umgibt, wobei dieser Teil und das Klappenventil in der Weise profiliert sind, daß zwischen ihnen ein
ringförmiger Luftdurchgang mit variabler Größe in Abhängigkeit von der Position des Klappenventiles gebildet
ist.
Weiterhin wird es bei einer Ausführungsform der Erfindung vorgezogen, daß das Klappenventil zylindrisch ist
und daß der hohle Teil ein offenes Ende aufweist, das mit einem rotationssymmetrischen Profil gegen das Klappenventil
divergiert, wobei das Klappenventil mit dem Innern dieses Endes in Eingriff kommt.
Die Erfindung sei im folgenden anhand einiger in der Zeichnung veranschaulichter Ausführungsbeispiel (ohne
begrenzenden Charakter) eines Mund-Druckreduzierventiles beschrieben, das bei einem Taucher-Atemgerät verwendet
wird. Es zeigen
Fig. 1 einen Axialschnitt durch ein erfindungsgemäßes Druckreduzierventil;
Fig. 2 und 3 Axialschnitte einer Ausführungsvariante, umfassend lediglich die Einrichtung mit dem
entsprechenden beweglichen Sitz in einer Stellung des Druckreduzierventiles, in der es mit einer
Druckluftquelle verbunden (Fig. 2) oder in der es davon gelöst (Fig. 3) ist;
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Fig. 4 und 5 Axialschnitte eines Druckreduzier-
ventiles, das einzig und allein eine Einrichtung mit einer variablen Oberfläche
zur Luftverteilung enthält, und zwar entsprechend in der Förderstellung (Fig. 4) und in der Ruhestellung (Fig. 5);
Fig. 6 und 7 Axialschnitte durch weitere Ausführungsvarianten der Erfindung.
In diesen verschiedenen Zeichnungsfiguren sind gleichartig ausgebildete Teile mit denselben Bezugszeichen versehen.
Die Luft oder jedes andere Atmungsgemisch, das bei hohem Druck zusammengepreßt und in Flaschen enthalten ist, wird
durch eine erste Etage bzw. Stufe (nicht dargestellt) entspannt und erreicht bei niedrigem Druck in der Größenordnung
von einigen Ba,r den Eintritt bzw. das Eingangsende 1 eines Anschlußstückes 2 von einem zweiten Druckreduzierventil,
das als Mund-Druckreduzierventil bezeichnet wird.
Diese Luft dringt in eine zylindrische Kammer 3 ein, die sich im Innern eines Zwischenstückes 4 befindet und
zwischen dem Anschlußstück 2 und einer beweglichen Düse 5 enthalten ist, deren Ende 5a einen Sitz bildet.
Das dem Sitz 5a entgegengesetzte Ende der Düse 5 ist an einem Kolben 5b befestigt, der in axialer Richtung in
der Kammer 3 gleitbeweglich ist. Eine Ringdichtung 6 sichert die Dichtigkeit zwischen dem Kolben und der
Wand der Kammer 3.
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Die Luft kommt dann'an einem aus elastischem Material
bestehenden Plättchen 7 an, das einen Teil der Klappe bzw. des Klappenventils 8 bildet.
Diese Luft mit niedrigem Druck übt gegen die Klappe bzw. das Klappenventil eine Kraft F aus, die proportional
zur Oberfläche des von der Düse gebildeten Sitzes und zum Druck der Luft ist und die die Tendenz besitzt, die
Klappe von ihrem Sitz abzulösen. Das Klappenventil wird in seiner Stellung gegen den Sitz durch eine Feder 9 im
Gleichgewicht gehalten, deren Kraft etwas höher ist als F (damit die Dichtigkeit Klappenventil/Sitz sichergestellt
ist) und die sich auf einem Körper 10 abstützt.
Ein Hebel 11, der zwischen einer auf die Steuerstange
13 des Klappenventiles aufgeschraubten Schraubenmutter
und dem Körper 10 eingeklemmt ist, gestattet ein Ablösen bzw. Trennen des Klappenventiles von seinem Sitz beim Einatmen
des Tauchers am Klemmanschlußstück 16, was einen Unterdruck in einer Kammer 17 (die durch ein Gehäuse 18
und eine Membrane 19 begrenzt ist) erzeugt, wodurch dann eine Verminderung bzw. ein Abfall der halb-steifen Membrane
19 hervorgerufen wird.
Ein gewisses Funktionsspiel 20 besteht zwischen der Schraubenmutter 12, dem Hebel 11 und dem Körper 10 und
ergibt sich dadurch, daß das Klappenventil 8 sich auf seinem Sitz 5 bzw. 5a abstützt, und zwar wie auf einem
fixierten Sitz. In der Tat ist das Verhältnis der Durchmesser des durch die Düse gebildeten Sitzes, der die
hintere Ringfläche 14 bestimmt und zwischen der Düse und dem Innendurchmesser des Körpers 10 vorhanden ist, derart,
daß, wenn das Druckreduzierventil mit Luft niedrigen Druckes
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gespeist wird, eine Kraft auf den Sitz ausgeübt wird, die in ihm in einer festen Anlagestellung am Ende des
Stückes 4 flach anliegt.
Die Kraft der Feder 9 ist kaum größer als F, es genügt, damit die Feder durch Zwischenschaltung des Klappenventiles
8 den Sitz 5 nicht zurückdrängt, daß die Ringfläche 14 klar über der Innenfläche der Verteilerdüse
liegt. In diesem Moment ist das Plättchen 7 nur einer leichten Kraftdifferenz zwischen der Feder 9 und der
Kraft F (die durch die Luft ausgeübt wird), ausgesetzt.
Wenn das Druckreduzierventil nicht angeschlosen ist, stützt sictjdas Klappenventil 8 auf der beweglichen Düse
bis zu dem Moment ab, ir^dem seine Bewegung durch die
Schraubenmutter 12 angehalten wird. Die Düse 5 zieht sich dann zurück, weil sie nicht mehr in ihrer Anlagestellung
durch den Druck aufliegt. Nur eine ganz leichte Kraft hält weiter an, die durch die Feder 15 erzeugt wird und deren
Funktion darin besteht, einen permanenten Kontakt zwischen der Klappe bzw. dem Klappenventil und seinem Sitz sicherzustellen,
wenn das Druckreduzierventil nicht angezapft bzw. angeschlossen ist. Man findet dann das Spiel 20
zwischen der beweglichen Düse und seiner Anlagestellung
wieder (Fig. 3).
Das Plättchen 7 ist daher nie einer großen Beanspruchung des Zusammenpressens bzw. Zerdrückens unterworfen,
die im Stande wäre, sie zu zerstören, was einen dreifachen Vorteil bietet:
1. Das Plättchen 7 braucht nicht oft ausgetauscht zu
werden.
2. Es ist keinerlei Unregelmäßigkeit in der Relativstellung Klappenventil 8 / Sitz 5 möglich; die Funktionsspiele
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sind daher definitiv vorhanden.
3. Es ist möglich, die Luftmenge dadurch zu erhöhen, daß der Durchmesser der Düse erhöht wird, ohne befürchten
zu müssen, daß ein Ansteigen der Kraft der Rückführfeder 9 das Plättchen 7 zerstört.
Unter dem Einatmen des Tauchers hebt sich das Klappenventil 8 um eine Höhe h von seinem Sitz ab (Fig. 4). Die
Gesamtfläche der Luftverteilung ist dann gleich der Seitenfläche,
nämlich Sl = h χ der Außenumfangsflache der Düse.
(Die Förderleistung ist auf einem Maximum, wenn diese Seitenfläche gleich der Fläche der Düse ist).
Die durch Sl geförderte Luft strömt dann durch die Ringfläche Sa, die zwischen dem Klappenventil 8 und dem
Körper 9 vorhanden 4-St, um in die Kammer 21 und dann durch
das Injektionsloch bzw. die Injektionsöffnung 22 zu gelangen, das bzw. die die Luft gegen das Mund-Klemmansatzstück
16 zu verteilen; und zwar für eine gegebene Höhe h.
Wenn Sa < Sl: Die Düse fördert mehr Luft als Sa dort passieren läßt. Der dann gegen das Klappenventil ausgeübte
Druck verhindert, daß es sich wieder schließt. Das Druckreduzierventil befindet sich dann in einem kontinuierlichen
Ausströmen.
Wenn Sa>Sl: Die Düse liefert weniger Luft als bei Sa passieren kann. Der Luftdruck gegen das Klappenventil
fällt ab und ist nicht mehr ausreichend, um die Kraft der Rückführfeder 9 zu kompensieren. Das Klappenventil
besitzt daher die Tendenz, sich wieder zu schließen, und
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- 9 das Druckreduzierventil ist fest.
Wenn Sa = Sl: Die Düse fördert soviel Luft wie bei Sa hindurchströmen kann. Der Druck gegen das Klappenventil
ist dann identisch, wobei er stets im Gleichgewicht zwischen der Kraft der Rückführfeder 9 und der durch die
Luft ausgeübten Kraft ist. Das Druckreduzierventil ist dann auch nachgiebig, wenn das Klappenventil um eine
Höhe h abgehoben ist und zwar genau in dem Augenblick seines Ablösens bzw. Abhebens von seinem Sitz, wenn nur
ein leichter Kraftunterschied existiert (Kraft der Feder 9 - F) .
Damit all diese Werte von h stets Sa = Sl sind, ist ein Teil 23, der ein Profil bzw. eine Profilierung 24
umfaßt (beispielsweise ein kegelstumpfförmiges Stück), zwischen dem Klappenventil und dem Körper eingefügt,
in dem das Klappenventil sich verschiebt. Dieser Teil kann verbunden sein mit dem Körper 10 oder mit dem Zwischenstück
4 oder mit dem Sitz 5 oder dem Klappenventil, oder er kann ein einstückiger Teil dieser Elemente bilden
oder auch noch in der Weise festgelegt sein, daß sich die Möglichkeit einer Regulierung der Relativstellung
dieses Teils 23 ergibt. Einige die Erfindung nicht begrenzende Beispiele für den Einbau sind in den Fig. 4,
5 und 6 dargestellt.
Zwischen der profilierten Abschrägung 24 und dem Klappenventil 8 ist der ringförmige Raum Sa vorhanden.
Wenn sich das Klappenventil von seinem Sitz abhebt, vergrößert sich Sa. Es ist daher möglich, indem man das
Profil 24 zweckmäßig auswählt, einen Steuerungseffekt für
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die auf das Klappenventil ausgeübten Kraft in Abhängigkeit
von seiner Position zu erreichen. Dies gestattet es, ein so nachgiebiges Druckreduzierventil zu erzielen, wie es
für eine beliebige Förderleistung gewünscht wird.
Die Formen, Abmessungen und Anordnungen der verschiedenen Teile sowie außerdem die verwendeten Materialien
zu deren Herstellung können in äquivalenten Grenzen variiert werden, ohne daß dadurch die allgemeine Konzeption
der Erfindung, wie sie hier beschrieben worden ist, geändert wird.
Fig. 7 veranschaulicht eine Ausführungsvariante, bei der das Klappenventil 8 in Richtung auf den Sitz 5a
mit einem Profil 24a konvergiert. In diesem Ausführungsbeispiel ist der Sitz 5a von einer zylindrischon
hohlen Muffe 25 umgeben, die koaxial zum Sitz 5a und zum Klappenventil 8 liegt. Der Innendurchmesser
dieser Muffe 25 ist größer als der Durchmesset des Sitzes 5a und kleiner als der
größte Durchmesser des Klappenventiles 8. Die Muffe 25 besitzt ein offenes Ende, und das freie Ende
des Klappenventiles 8 greift in das Innere dieses offenen Endes ein.
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Claims (8)
- Patentansprüche
1. JDruckreduzierventil für ein Atmungsgerät, enthaltend:- ein Gehäuse, das durch eine verformbare halb-steife Membrane in zwei Kammern unterteilt ist;- eine mit dem Umgebungsbereich in Verbindung stehende erste Kammer und eine ein Mundansatzstück enthaltende zweite Kammer sowie eine Lufteinlaßleitung mit niedrigem Druck;- ein in der zweiten Kammer befindliches und mit einer Steuerstange versehenes Klappenventil und eine erste Rückführfeder, die das Klappenventil gegen einen Sitz abgestützt hä^t; sowie- einen Hebel, der das freie Ende der Steuerstange mit der Membrane verbindet und die Verschiebungen des Klappenventils automatisch steuert, in Abhängigkeit von der Differenz des Druckes, der auf beide Seiten der Membrane ausgeübt wird,dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz (5a) durch ein Ende einer koaxial zum Klappenventil (8) und zur Lufteingangsleitung (1) liegenden Düse (5) gebildet ist, die in axialer Richtung beweglich ist und zwei unterschiedliche Stellungen einnimmt, je nachdem, ob das Druckreduzierventil an eine Druckluftquelle angeschlossen ist oder nicht.609884/0784 - 2. Druckreduzierventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (5) zwei in axialer Richtung gegenüberliegende Enden aufweist und das eine dieser Enden den Sitz (5a) des Klappenventiles (8) bildet, während das andere Ende an einem koaxial zu dieser Düse liegenden hohlen Kolben (5b) befestigt ist, der axial gleitbeweglich im Innern einer zylindrischen Kammer (3), deren erstes Ende mit der Lufteinlaßleitung (1) verbunden ist, angeordnet ist und der in Anlage gegen das zweite Ende dieser zylindrischen Kammer .(3) durch den Druck der komprimierten Luft gehalten wird, der auf den Kolben (5b) ausgeübt wird, wenn die Lufteinlaßleitung (1) mit Druckluft gespeist wird.
- 3. Druckreduzierventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkolben (5b) vollkommen von einer koaxial zur genannten Düse (5) verlaufenden Bohrung durchquert ist, die den gleichen Durchmesser wie die Düse besitzt, und daß das freie Ende des Kolbens, auf das der Druck der Preßluft ausgeübt wird, eine ringförmige Fläche (14) ist, deren Innendurchmesser gleich dem Durchmesser der Düse (5) ist und deren Außendurchmesser gleich dem der zylindrischen Kammer (3) ist.
- 4. Druckreduzierventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Klappenventil im Innern eines zylindrischen hohlen Körpers untergebracht ist, der eine Seitenöffnung enthält, dadurch gekennzeichnet, daß ein koaxial zu dem Sitz (5a) und dem Klappenventil (8) verlaufender rotationssymmetrischer hohler Teil (23) den Sitz (5a) umgibt, wobei dieser Teil und das Klappenventil in der609884/0784Weise profiliert sind, daß zwischen ihnen ein ringförmiger Luftdurchgang (Sa) mit variabler Größe in Abhängigkeit von der Position des Klappenventiles gebildet ist.
- 5. Druckreduzierventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Klappenventil (8) zylindrisch ist und daß der hohle Teil (23) ein offenes Ende aufweist, das mit einem rotationssymetrischen Profil(24) gegen das Klappenventil divergiert, wobei das Klappenventil (8) mit dem Innern dieses Endes in Eingriff kommt.
- 6. Druckreduzierventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Klappenventil (8) mit einem rotationssymmetrischen Profil gegen den Sitz konvergiert, der von einer zylindrischen hohlen Muffe (25) umgeben ist, die koaxial zu dem Sitz und dem Klappenventil liegt und deren Innendurchmesser größer ist als der Durchmesser des Sitzes, wobei diese Muffe ein offenes Ende aufweist, in das das Klappenventil eingreift.
- 7. Druckreduzierventil nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Kammer (3) eine zweite, etwas schwächere Rückführfeder (15) enthält, die sich gegen ein Ende des Kolbens (5b) abstützt und die einen permanenten Kontakt des am Ende der beweglichen Düse angeordneten Sitzes am Klappenventil sicherstellt, wenn das Druckreduzierventil nicht an eine Druckluftquelle angeschlossen ist.609884/0784
- 8. Druckreduzierventil nach einem der Ansprüche 4 und 5f dadurch gekennzeichnet, daß der hohle Teil (23) gegenüber dem Sitz (5a) axial verschiebbar ist.609884/0784Leerseite
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