DE2628675A1 - Dichtungsscheibe fuer kabeleinfuehrungen von fernmeldekabelgarnituren - Google Patents
Dichtungsscheibe fuer kabeleinfuehrungen von fernmeldekabelgarniturenInfo
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Description
- Dichtungsscheibe für Kabel einführungen von
- Fernmeldekabelgarnituren Die Erfindung betrifft eine Dichtungsscheibe für Kabeleinführungen von Fernmeldekabelgarnituren.
- Derartige Dichtungsscheiben, im folgenden kurz Scheiben genannt, werden seit einigen Jahren bei sogenannten Scliraub-Klemmuffen in nicht drucküberwachten Fernmeldekabelnetzen eingesetzt. Hierbei werden die eingeführten Kabel zwecks Zentrierung beziehungsweise Lagesicherung durch auf Abstand stehende Scheiben gesteckt, zwischen denen die Kabel mit plastischer Dichtungsmasse umwickelt werden.
- Die für die Kabel benötigten Bohrungen der gewöhnlich aus Vollmaterial bestehenden Scheiben werden in Anpassung an den jeweiligen Kabeldurchmesser mit Spezialbohrwerkzeugen bei der Montage von Hand hergestellt. Diese Arbeit ist sehr zeitaufwendig und erfordert erheblichen Kraftaufwand.
- Die Aufgabe der Erfindung besteht demgegenüber darin, eine Scheibe zu schaffen, die bei der Montage einfacher zu handhaben ist, um zu einer wesentlichen Arbeitserleichterung zu kommen.
- Die Lösung dieser Aufgabe besteht - ausgehend von dem eingangs genannten Stand der Technik - darin, daß eine Scheibe vorgeschlagen lfird, die im Bereich der Bohrungen Ringe verschiedener Durchmesser trägt, die über radial verlaufende Stege miteinander verbunden sind.
- Diese neue Scheibe hat den Vorteil, daß durch Trennen entsprechender Stege die für die Kabeldurchführung benötite Bohrung in einfacher Weise leicht und bequem erreicht wird.
- Das hat noch den Vorteil, daß zum Trennen der Stege handelsübliche Seitenschneider oder kurze Scheren veiwendet werden können, wobei ein sehr geringer I.raftaufwand nur noch nötig ist.
- In Weiterbildung der Erfindung kann dieses Prinzip der Herstellung von einer Bohrung für mehrere Bohrungen in einer Scheibe angewendet werden.
- So ist erfindungsgemäß vorgesehen, die Ringe in den Scheiben auch nebeneinander anzuordnen und schließlich ein zentrales Ringsystem mit zwei auf Abstand nebeneinander liegenden Ringsystemen zu kombinieren. 11hierdurch erhält man die Möglichkeit, eine noch größere Anzahl von Kabeln gleichen oder unterschjedlichen Durchmessers in die Scheiben einzuführen. Ausführungsbeispiele werden nunmehr anhand der Zeichnung näher beschrieben. Darin sind Fig. 1 Die Draufsicht auf ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Scheibe zur zentrischen Aufnahme eines einzelnen Kabels, bestehend aus einen kreisrunden Außenring mit in seinem Innern konzentrisch angeordneten Ringen, die durch Stege miteinander verbunden sind und zwar im ursprünglichen Zustand; Fig. la Eine perspektivische Ansicht einer Scheibe, bei der die mittlere Teil des Ringsystemes herausgeschnitten ist, um ein dünnes Kabel aufzunehmen; Fig. 2a-d Die Scheibe nach Fig. 1, bei der Stege und ganze oder teilweise Ringe entfernt sind, um Kabel von vier verschiedenen Durchmessern aufzunehmen; Fig. 3 Die Ansicht auf ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Scheibe zur Aufnahme zweier Kabel gleichen oder unterschiedlichen Durchmessers; Fig. 3a Eine perspektivische Ansicht der Scheibe nach Fig. 3i Fig. 414a Die Ansicht eines dritten Ausführungsbeispieles der erfindungsgemäßen Scheibe, gebildet aus der Kombination von Ringen nach Fig. l und nach Fig. 3 in ursprünglichen Zustand; Fig. 4b Die Seitenansicht der Scheibe nach Fig. ; Fig. 4c Ansicht auf die Scheibe nach Fig. 4, bei der die Innenscheibe mit konkaven Ausnehinungen entfernt ist; Fig. 4d Ansicht auf die Scheibe nach Fig. 4, bei der die Innenscheibe mit konkaven Ausnehmungen und der Innenring herausgetrennt sind; Fig. 4e Ansicht auf die Scheibe nach Fig 4, bei der der Innenring teilweise herausgeschnitten ist, um zwei Kabel aufzunehmen; Fig. 5 Die Ansicht einer weiteren Ausgestaltung der Scheibe nach Fig. 4; Fig. 5a-c Die Ansicht der Scheibe nach Fig. 5 im ursprünglichen Zustand bei der Stege und Ringe zur Aufnahme eines Kabels für drei verschiedene Durchmesser entfcrllt sind; Fig. 5d-f Die Ansicht der Scheibe nach Fig. 5, bei der Stege und Ringe herausgetrennt sind, um jeweils zwei Kabel gleichen oder unterschiedlichen Durchmessers aufzunehmen.
- Wie die Fig. l zeigt, ist die erfindungsgemäße Dichtungsscheibe für Kabeleinführungen von Fernmeldekabelgarnituren, insbesonderte Schraub-K3emmuffen, in ihrer ersten Ausführungsîorm ro ausgebildet, daß die Scheibe l einen Außenring 2 hat, der im Bereich der Bohrungen 3 eine Anzahl von Ringen 4 verschiejener Durchmesser trägt, die über radial verlaufende Stege 5 miteinander und dem Teil 2 verbunden sind.
- Die Scheibe 1 besteht aus einem biegsamen Material, vorzugsweise Polyolefin, bei dem die Stege mit beispielsweise der in Fig. 1 dargestellten Schere mühelos herausschneidbar sind.
- Gemäß dem Wesen der Erfindung gilt dieser Sachverhalt auch - wie aus den Figuren bis 5 zu erkennen ist und vorab gesagt sei - auch in den weiteren Ausführungsformen bei der die Scheibe la, ib und lc einen Tragkörper oder Außenring 2a, 2b aufweist, der im Bereich der Bohrungen 3, 8 und 8' eine Anzahl von Ringen 4a, 10 verschiedener Durchmesser trägt, die über radial verlaufende Stege 5, 5a miteinander und dem Teil 2, 2a, 2b verbunden sind.
- Mit diesen Maßnahmen erhält man dabei vorgefertigte Bohrungen für eine Anzahl von Kabeln gleicher oder verschiedener Durchmesser.
- Wie die Fig. 1, la und 2a bis 2d insbesondere zeigen, sind die Ringe 4 konzentrisch zu dem Außenring 2 der Scheibe 1 angeordnet.
- In vorteilhafter Weise ist im Mittelpunkt der Scheibe l eine Innenscheibe 6 an Stegen 5 angeordnet. Hiermit wird erreicht, daß die Scheibe l auch als Scheibe fur Dichtungswickel ohne eingeführtes Kabel verwendbar ist, wobei die Innenscheibe 6 als Begrenzung der Dichtungsmasse dient. Auf diese Weise entfällt die Herstellung einer gesonderten Scheibe für diesen Zweck.
- Wie die Figuren 2a bis 2d zeigen, werden die Ringe 4 bzw.
- Stege 5 der Scheibe l an den mit-"bezeichneten Stellen ganz oder teilweise bei der Montage herausgetrennt, um Bohrungen 3a bis 3d für die verschiedenen Einzelkabel zu bilden.
- Im Rahmen der Erfindung ist - wie Fig. 3 und 3a zeigt -vorgesehen, daß die Scheibe la einen Tragkörper 2a und im Bereich der Bohrungen 8 , 8' eine Anzahl von Ringen 4 aufweist, die über radial verlaufende Stege 5 miteinander und dem Teil 2a verbunden sind.
- Diese Scheibe la kann ebenfalls bei der Montage einen Einschnitt 7' erhalten, wie in Fig. 3a gezeigt ist.
- In den Figuren 4, 4a bis 4e und den Figuren 5, 5a bis 5f ist eine dritte Ausführungsform der Erfindung dargestellt, die sich aus der Kombination der Ringanordnungen 4 nach Fig. l und 3 ergibt.
- Gemäß Fig. 4 weist die Scheibe lb in einer einfacheren Gestaltung einen Außenring 2b mit innenliegenden konkaven Ausnehmungen 2c, 2c' auf, der im Bereich der Bohrungen 3, 8 , 8' einen Ring 4a und eine mit konkaven Ausnehmungen versehene Innenscheibe 9 trägt, die über radial verlaufende Stege 5 untereinnder und mit dem Teil 2b verbunden sind.
- iii er erkennt man insbesondere aus den in schwarz gehaltenen zweckmäßigeren Darstellungen der Querschnittsflächen die sich ergebenden Moglichkeiten'Einzeilabel oder ein kabelpaar in der Scheibe nach Fig. 4a bis 4e zu haltern. Aus Fig. 4c ergibt sich ohne weiteres die Anwendung für ein dünnes, aus Fig. 4d die eines dickeren einzelnen Kabels. Fig. 4e zeigt, wie die Schnitte für zwei Kabel gleichen Durchmessers vorzunehmen sind.
- Hierbei ist es desweiteren vorteilhaft, den Innenring 4a der Dichtungsscheibe tb an gegenüberliegenden Innenflächen mit partiellen Verstärkungen 4b, 4b' zu versehen.
- Aus den Figuren 4 und 4b ist noch zu entnehmen, daß die Scheibe Ib an ihrem Außenring 2b auch noch mit einer Abschrägung 2d versehen sein kann.
- In einer weiteren Ausbildung der erfindungsgemäßen Dichtungsscheibe im Anschluß an die der Fig. 4 ist, wie Fig. 5 zeigt, vorgesehen, daß die Scheibe le einen Außenring 2b rit innenliegenden konkaven Ausnehmungen 2c, 2c' aufweist, der im bereich der Bohrungen 3, 8 , 8' eine Innenscheibe 9, einen Innenring 4a, 4b und zwischen diesem und Teil 2b einen weiteren Mittelring 10 trägt, die über radial verlaufende Stege 5 miteinander und dem Teil 2b verbunden sind.
- Nach Fig. 5 - und wie noch besser aus Fig. 5b zu erkennen ist - besteht der Mittelring 10 der Scheibe lc aus Ringteilen 10a, 10a' und Ringteilen lOb, lOb' unterschiedlicher Krümmung.
- Um die Anwendungsmöglichkeiten noch zu erweitern, sind - außer den bereits beschriebenen Stegen 5 - bei dieser Dichtungsscheibe lc die Ringe 4a und 10 durch schräg verlaufende Stege 5a miteinander verbanden, wie aus der Fig. 5 und insbesondere der Fig. 5a hervorgeht.
- Bei der Montage werden nach Fig. 4c, 4d, 4e und Fig. 5a - f die Ringe i, 4a und 10 und die Stege 51 5a sowie Teil 9 der Scheibe Ib und lc ganz oder teilweise herausgetrennt, um Bohrungen 3, 8 und 8' für Einzelkabel oder Labeipaare zu bilden.
- Beim Vergleich der Fig. 4c bis 4e mit der Fig. 5 ergeben sich nach letztgenannter drei Möglichkeiten,Einzelkabel mit drei verschiedenen Durchmessern (Fig. 5a, 5b und 5c) sowie drei weitere - also insgesamt sechs Möglichkeiten - je zwei gleiche Kabel mit verschiedenem Durchmesser (Fig. 5d und Fig. 5f) und auch zwei ungleiche Kabel (Fig. 5e) in der erfindungsgemäßen Dichtungsscheibe unterzubringen.
- Schließlich können die Ringe der Scheibe mit >larkierungen versehen sein, die die jeweiligen Kabeldurchmesser bezeichnen (Fig. 1 bis 5).
- P a t e n t a n s p r ü c h e: Dichtungsscheibe Bezugszeichenliste 1 Dichtungsscheibe (Fig. 1, 1a und 2) 1a,1b,1c Dichtungsscheibe (Fig. 3 bis 5) 2 Außenring 2a Tragkörper 2b Außenring mit 2c, 2c' konkaven Ausnehmungen 2d Abschrägungen 3 Bereich der Bohrungen 3a-3d Bereich der Bohrungen 4 Ringe 4a, b,4b' Innenring mit angeformter Verstärkung 5 radiale Stege 5a schrägverlaufende Stege (Fig. 5) 6 Innenscheibe 8,8' Bohrung 9 Innenscheibe mit konkaven Ausnehmungen 10 Mittelring (Fig. 5), bestehend aus Ringteilen verschiedener Durchmesser 10a,10a' Ringteil 10b,10b' Ringteil Schnittstellen (Fig. 1 - 5)
Claims (11)
- P a t e n t a n s p r ü cEh e 1. Dichtungsscheibe für Kabeleinführungen von Fernmeldekabelgarnituren, insbesondere Schraub-Klemmuffen, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (l, la, lb und ic) einen Tragkörper oder Außenring (2, 2a, 2b ) aufweist, der im Bereich der Bohrungen (3, 8 und 8' ) eine Anzahl von Ringen (4, 4a, iO) verschiedener Durchmesser trägt, die über radial verlaufende Stege (5, 5a) miteinander und dem Teil (2, 2a, 2b) verbunden ist.
- 2. Dichtungsscheibe nach Anspruch l, dadurch daß die Ringe (4) konzentrisch zu dem Außenring (2) der Scheibe (l) angeordnet sind (Fig. 1, 1, 2a bis 2d).
- 3. Dichtungsscheibe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Mittelpunkt der Scheibe (i) eine Innenscheibe (6) an Stegen (5) angeordnet ist (Fig. l).
- 4. Dichtungsscheibe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe (4) und Stege (5) der Scheibe (l) ganz odcr teilweise heraustrcnnbar sind, um Bohrungen (3n bis 3d) für verschiedene Einzelkabel zu bilden (Fig. 2n bis 2d).
- 5. Dichtungsscheibe nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (via) einen Tragkörper (2aj und im Sereich der Bohrungen (8, 8') eine-Anzahl von Ringen (4) aufweist; die über radial verlaufende Stege (5) miteinander und dem Teil (2a) verbunden ist (Fig. 3 und 3a).
- 6. Dichtungsscheibe nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (lb) einen Außenring (2b) mit inulenliegenden konkaven Ausnehmungen (2c, 2c') aufweist1 der im Bereich der Bohrungen (3, 8 , 8' ) einen Ring (4a) und eine mit konkaven Ausnehmungen versehene innenscheibe (9) trägt, die über radial verlaufende Stege (5) untereinander und mit dem Teil (2b) verbunden sind (Fig. 4, 4a).
- 7. Dichtungsscheibe nach den Ansprüchen 1, 5 und G, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenring (4a) an gegenüberliegenden Innenflächen mit partiellen Verstärkungen (4b, 4b') versehen ist (Fig. 4a und 4c).
- o. Dichtungsscheibe nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (ic) einen Außenring (2b) mit innenliegenden konkaven Ausnehmungen (2c, 2c') aufweist, der im Bereich der Bohrungen (3, 8 , 8' ) eine Innenscheibe (9), einen Innenring (4a, 4b) und zo-ischen diesen und Teil (2b) einen weiteren Nittelring (10) trägt, die über radial verlaufende Stege (5) miteinander und dem Teil (2b) verbunden sind (Fig. 5 und 5a bis 5f).
- 9. Dichtungsscheibe nach den Ansprüchen 1, 5 und o, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelring (io) der Scheibe (1c) aus Ringteilen (10a, 10a') und (10b, 10b') unterschiedlicher Krümmung besteht (Fig. 5 und 5b).
- 10. Dichtungsscheibe nach den Ansprüchen l, 5, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe (4a und 10) durch schräg verlaufende Stege (5a) miteinander verbunden sind (Fig. 5 und 5a).
- 11. Dichtungsscheibe nach den Ansprüchen 1, 5 und 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe (4, 4a und 10) und die Stege (5, 5a) sowie Teil (9) der Scheibe ( lb, lc) ganz oder teilweise heraustrennbar sind, um Bohrungen (3, a und 8' ) für Einzelkabel oder Kabelpaare zu bilden (Fig. 4c, 4d, 4e und Fig. 5a bis 5f).
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