DE2628159C3 - Vorrichtung zur Umwandlung einer Drehbewegung in Linearbewegungen unterschiedlicher Größe - Google Patents
Vorrichtung zur Umwandlung einer Drehbewegung in Linearbewegungen unterschiedlicher GrößeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Umwandlung einer Drehbewegung in Linearbewegungen unterschiedlicher
Größe, wie sie im Oberbegriff des Patentanspruches 1 beschrieben ist. Einen bevorzugten
Anwendungsbereich der Erfindung bilden Schreibmaschinen mit einem einzigen Typenträger, auf dem die
einzelnen Typen in Zeilen und Spalten angeordnet sind. Der Typenträger befindet sich normalerweise in einer
Grund- oder Ausgangsstel'ung. und /ur Einstellung des
jeweils abzudruckenden Zeichens wird er sowohl gedreht, als auch geneigt bzw. axial verschoben, je
nachdem, ob es sich um einen kugelförmigen oder einen zylindrischen Typenträger handelt. Nach der Einstellung
erfolgt der Abdruck des Zeichens durch eine entsprechende Schwenkbewegung des Typenirägers.
Die Einstellbewegung bei derartigen Schreibwerken und ähnlichen Geräten wird im allgemeinen von einer
ständig oder zyklisch Umlaufenden Welle abgeleitet, Da der Typenträger sich meist auf einem längs der
Schreibwalze bewegbaren Schlitten befindet, erfolgt die Übertragung der EinsteÜbewegüng Von dem Einstellwerk
zum Typenträger mittels linearer Stellbewegungen unterschiedlicher Größe. Es ist daher eine
entsprechende Vorrichtung zur Umwandlung der Drehbewegung in Linearbewegungen unterschiedlicher
Größe erforderlich.
Eine Vorrichtung zur Umwandlung einer Drehbewegung in Linearbewegungen unterschiedlicher Größe der
eingangs genannten Art ist durch die GB-PS 3 72 595 bekannt, jedoch wird dort die Axialbewegung durch
eine mit einem Kreuzgewinde versehene, in einer Hohlwelle geführte Spindel erzeugt Weitere bekannte
Wandler zur Umwandlung von Dreh- in Linearbewegungen arbeiten gleichfalls mit verhältnismäßig aufwendigen
Mitteiln, z. B. mittels Gestänge und Zugseilen, bei deren Herstellung sehr enge Toleranzen beachtet
werden müssen und bei denen zudem häufige Nachjustagen erforderlich sind.
Der vorliegenden Erfindung Hegt die Aufgabe zugrunde, einen mechanischen Wandler zur Umwandlung
einer Drehbewegung in Linearbewegungen unterschiedlicher Größe zu schaffen, der in Aufbau und
Wirkungsweise wesentlich vereinfacht ist, so daß sowohl die Herstellungskosten als auch der Justageaufwand
verringert ist.
Diese Aufgabe ist durch die im Patentanspruch 1 angegebene Vorrichtung gelöst worden. Die erfindungsgemäß
vorgesehenen Anschlagelemente befinden sich normalerweise \n dem Bereich zwischen der
Anschlagfläche und dem stationären Anschlag, und je nach Größe des gewünschten Verstellweges wird ein
Anschlagelement der entsprechenden Breite oder eine Mehrzahl von Ansduagelementen aus der Wirkstellung
ausgehoben. Vorzugsweise werden eine Mehrzahl einzeln anschaltbarer Anschlagelemente mit zumindest
J-> teilweise unterschiedlichen Breitenwerten vorgesehen.
Auf diese Weise läßt sich auch eine verhältnismäßig große Anzahl unterschiedlicher Verstellwege erzeugen.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung besieht darin, daß die
Anschlagelemente mittels Federarmtn mit schwenkbar gelagerten Winkelhebeln verbunden sind, welche
einzeln mittels Wählstangen betätigbar sind. Dabei können die Winkelhebel mittels Zinken eines Federkammes
verriegelbare Enden aufweisen, und zum
4^ Zwecke der Rückstellung der Anschlagelemente ist
vorteilhaft der Federkamm mit den Zinken zyklisch, die Enden der Winkelhebel entriegelnd, mittels einer von
einer Nockenscheibe angetriebenen Rückstellschwinge außer Wirkstellüng bringbar.
M Fin bevorzugtes Ausführungsbeispiel für die erfindungsgemäße
Vorrichtung ist die Einstellsteuerung für Schreibmaschinen und Druckwerke mit einem einzigen
Typenträger. In dieser Anwendung wird die Erfindung aucii in dem nachfolgenden Ausführungsbeispiel anhand
der Zeichnungen erläutert. Es zeigt
Fig. I ^wei gleichgeartete mechanische Vorrichtungen
zur Umwandlung einer Drehbewegung in Linearbe wegungen. zur Einstellung eines kugelförmigen Typen
trägers in Dreh und Neigungsrichtung.
w V ι g 2 eine vergrößerte Detaildarstellung einer als
Noikenbahn wirksamen Ringnut einer Welle zur Bewegungssteuerung eines Folgeblocks und
Fig.3 eine vergrößerte Dctaildarstellung der verstellbaren
Anschlägelerriehte zur Steuerung ünler-
fi5 schädlicher Linearbewegungen.
F i g. 2 zeigt eine Welle 10, in deren Mantelfläche sich
eine Nut 12 befindet. D;e Nut 12 erstreckt sich über den
gesamten Umfang der Weile 10 und bildet eine
geringere Auslenkung 14 in die eine Axialrichtung der Welle 10 (F ig. 2 nach rechts) und eine um 180° zu dieser
versetzte größere Auslenkung 16 in die entgegengesetzte Richtung. Der Verlauf der Nut 12 zwischen den
beiden Auslenkungen 14 und 16 entspricht einer Schraubenlinie, derart, daß dem zugeordneten Folgeelement
bei Drehung der Welle 10 nach anfänglicher Beschleunigung eine gleichmäßige Geschwindigkeit
erteilt wird Vorzugsweise ist die Form der Nut 12 den im Einzelfall auftretenden Kräften anzupassen.
Im Eingriff mn der Nut 12 der Welle 10 befindet sich
ein Folgestift 26 mit einer Kugel 28, der mittels einer Blattfeder 24 an einem Folgeblock 18 befestigt ist. Der
Folgeblock 18 weist einen Arm 20 mit einer Anschlagfläche 22 auf. Die Blattfeder 24 wirkt dahin, die
Kugel 28 in die Nut 12 zu drücken.
An der Unterseite des Folgeblocks 58 ist ein Hebelarm 30 schwenkbar gelagert. Der Hebelarm 30 ist
mit seinem einen Ende an einem Stift 31 schwenkbar gelagert und hat zwei Funktionen: Da er über den
Folgeblock 18 hinausragt, wirkt er als Multiplikator der Bewegungen des Folgeblocks 18. und gleichzeitig dient
der Hebelarm 30 als Halterung und Führung für d?n Folgeblock 18. so daß dieser nicht mit der Welle 10
umlaufen kann.
Die Drehbewegungen der Welle 10 in der durch die Pfeile in den Fig. 2 und 3 angegebenen Richtung
veranlaßt die Kugel 28, dem Verlauf der Nut 12 bis zur Auslenkung 16 zu folgen, wodurch dem Folgeblock 18
eine lineare Stellbcwegung nach links (Fig. 1 und 2) erteilt wird. Trifft während dieser Verstellbewegung die
Anschlagfläche 22 am Arm 20 des Folgeblockes 18 auf einen nicht nachgiebigen Widerstand, nämlich auf einen
nicht verstellbaren Anschlag, bevor er äußerste Punkt der Auslenkung 16 erreicht ist, wird die Kugel 28 infolge
der geneigten Ausbildung der Seitenwände der Nut 12 aus dieser herausgeschoben und läuft auf der Mantelfläche
der Welle 10 weiter, bis sie wieder in den rücklaufenden Zweig der Nut 12 eintreten kann.
Darauffolgend wird der Folgeblock 18 mittels der ■»'
Führung der Kugel 28 in der Nut 12 bis zur Auslenkung 14, also in I- i g. 2 nach rechts, zurückgeführt. Der
maximale Verslellweg des Folgeblockes 18 wird durch einen festen Anschlag 32 bestimmt, der in einem
vorbestimmten, der maximal erwünschten Verschie bung entsprechenden Abstand von der Anschlagfläche
22 angeordnet ist.
Zur Steuerung unterschiedlich großer Verstellbwegungen
des Folgebocks 18 ist zwischen der Anschlagfläche 22 und dem festen Anschlag 32 eine Anzahl r>o
beweglicher Anschlagele-nente 34 von unterschied!!
eher Breite angeordnet. Jedem der beweglichen Anschlagelemente 34 ist, wie in F i g. J dargestellt, eine
bestimmte Breite in »Verstelleinheiten« zugeordnet. Im
vorliegenden Fall sind für ein Druckwerk, auf dem sich *>'> für die Großschreibung und die Kleinschreibung je
12 Spalten von Zeichen befinden, vier bewegliche Anschlatrelemenle 34 vorgesehen, denen vier. vier, zwei
Verstelleinheiten und eine Verstelleinhcit zugeordnet
sind. Zusätzlich hierzu ist ein schmaler, cmcr halben w>
Versiellcinheit entsprechender Zwischenraum zwischen
den Ansehlagelementen 34 und der Anschlagfläche 22 vorgesehen, wenn diese sich in ihrer Ruhelage befindet.
Dies ermöglicht dem Arm 20 und der Anschlagfläche 22 eine geringe Verschiebebewegung vor dem Anschlag an b">
die Anschlagelfcvnente 34.
Die beWegl.chen Anschlagelemente 34 sind an Federarmen 3(:i gelagert, so daß sie in dem ungenützten
Zwischenraum seitlich verschoben werden können. Aus Fig.3 ergibt sich, daß, wenn das zwei Einheiten
entsprechende Anschlagelement 34 ausgehoben ist, die übrigen Anschlagelemente 34 eine Gesamtbreite vor.
neun Einheiten einnehmen. Bei dieser Einstellung der Anschlagelemente 34 kommt die Anschlagfläche 22
somit um einen Betrag von neun Einheiten vor Erreichen des festen Anschlages 32 zum Stillstand, so
daß der Arm 20 mit der Anschlagfläche 22 lediglich eine Verschiebebewegung von 2Vj Einheiten ausführen kann.
Hierbei werden die beiden Anschlagelemente 34 mit einer Breite von je vier Einheiten um den Betrag von
zwei Finheilen nach links (F i g. 3) verschoben, da diese Breite durch das Zurückziehen des Anschlagelementes
34 mit einer Breite von zwei Einheiten frei ist.
Insgesamt können somit 12 unterschiedliche Schubbewegungen der Anschlagfläche 22 ausgeführt werden,
und sobald die jeweils in ihrer Wirkstellung befindlichen Anschlagelemente 34 den Arm 20 mit seiner Ar.schlagfläche
22 an einer weiteren Verschiebebewegung hindern, wild die Kugel 28 aus der Nut 12 ausgehoben
und die Schubbewegung des FOlgebL^ks 18 nicht weiter
fortgesetzt.
Gemäß Fig. 1 ist je ein Folgeblock 18 für die Dreheinstellung und für die Neigungseinstellun;' des
Typenträger vorgesehen. In beiden Fällen entsprich!
die Ruh.iteliung des Folgeblocks 18 der Grundstellung
des Typenträgers zwischen zwei Zeichen, nämlich für die Dreheinstellung in der Mitte zwischen zwei Spalten
und für die Neigungseinstellung in d-?r Mitte zwischen zwei Reihen von Zeichen. In jedem Fall wird daher ein
Verstellweg des Folgeblocks 18 von einer halben Einheit ausgelöst.
Zur Steuerung der Verstellung der Folgeblocks, die in
Fig.! sowohl für die Dreheinstellung als auch für die
Neigungsverstellung mit 18 bezeichnet sind (ebenso wie auch die anderen Elemente gleicher Funktion das
gleiche Bezugszeichen aufweisen), sind auf einer Achse 44 eine Anzahl Winkelhebel 42 angeordnet, deren
Auswahl zur Betätigung der ihnen zugeordneten Anschlagelemente 34 durch die Betätigung von
Wählstangen 38 bzw. 40 in einer von mehreren möglichen Kombinationen erfolgt. Die Betätigung einer
der Wählstangen 38 bzw 40 bewirkt eine Schwingbew
gung des zugeordneten Winkelhebels 42 pegen die Kraft einer Feder 46. Im Verlauf dieser Schwenkbewegung
der betätigten Winkelhebel 42 werden die entsprechenden Enden 50 der Winkclhebel 42 mittels
Zinken 48 eines Federkammes verriegelt. Zur Freigabe der Finden 50 der Winkelhebel 42 aus ihrer verriegelten
Stellung werden die Zinken 48 durch die Schwenkbewe gung einer Rückstellschwinge 52 von den Unterkamen
der Elnden 50 abgezogen. Diese Schwenkbewegung de. Rückstellschwinge 52 wird durch eine auf der Welle 10
bcpinuiicne Nockenscheibe 51 über einen Nockenfolge
hebel ausgeführt, wobei die Lage der Nockenscheibe 51 auf der Welle 10 so gewählt im. daß nach Durchführung
des Abdrucks und gegen Finde eines Druckzyklus die
Freigabe der F.nden 50 der Winkelhcbel 42 erfolgt.
Wie bereits erwähnt, können die an den Winkelhe
bein 42 angelenkten Anschlagelemente 34 wahlweise einzeln oder in !Combination aus dem Bereich zwischen
dem festen Anschlag 32 Und der Anschlagfläche 22 ausgehoben werden. Entsprechend der Auswahl und der
Anzahl der aüsgehobenen Anschlagelemente 34 entsteht somit zwischen den beiden genannten Anschlägen
ein freier Zwischenraum entsprechender Größe, welcher den Weg der Anschlagfläche 22 und somit des
Armes 20 und des Folgeblocks 18 bestimmt. Einschließlich der Verstellung um den Betrag Null sind, da
insgesamt vier Anschlagelemente 34 vorgesehen sind, 12 unterschiedliche Verstellmöglichkeiten gegeben.
Als Beilspiel sei angenommen, daß der Typenträger eine Drehung von sieben Einheiten ausführen soll.
Hierfür werden je ein Anschlagelement 34 mit einer Breite von einer Einheit, zwei Einheiten und vier
Einheiten ausgehoben, so daß der Folgeblock 18 bei seiner Verstellbewegung sieben Einheiten zurücklegt,
bis er mit der Änschlagfläche 22 an dem verbliebenen
Änschlagelemenf 34 mit vier Einheiten und dieses am
festen Anschlag 32 zum Anliegen kommt.
Zur Rückstellung in die Ausgangslage werden die Enden 50 der äusgehoberieh Anschlagelemente 34
,mittels der Rückslellschwingc 52 freigegeben und unter
der Wirkung der Federn 46 wieder in den Raum zwischen der Anschlagfläche 22 und dem Anschlag 32
ucwcgX
Die Auswahl der Wählstangen 38 und 40 wird von der Tastatur der Maschine gesteuert, wozu die Wählstangen
mit Nasen (nicht dargestellt) ausgerüstet sind, die mit Wählschicnen in Eingriff kommen. Jeder der Zugstangen
ist eine Anzahl von Winkelhebeln für die Dreh- bzw. Neigungseinstellung des Typenträgers zugeordnet,
derart, daß insgesamt sechs Eingabekanäle zur Verfügung stehen, nämlich vier für die Dreheinstellung und
zwei für die Neigung des Typenträgers. Die entsprechenden Anschlagelemente 34 für die Dreheinstellung
weisen, wie Fi g. 3 zeigt, die Breiten 1, 2,4,4 auf. Für die
Neigungscinstcllung sind die Breiten 1 und 2 vorgesehen.
Bei der beschriebenen Verschiebebewegung des Folgeblocks 18 erzeugt der am Foigeblock 18
angelenkte und an dem stationären Stift 31 gelagerte Hebelarm 30 eine entsprechende Vergrößerung des
Verstellweges des Folgcblocks 18. so daß die am entgegengesetzten Ende des Hebelarmes 30 angelenkte
Zugslange 54 einen entsprechend vergrößerten Weg zurücklegt. Man wählt somit die Länge des Hebelarms
30 entsprechend der gewünschten Wegvergrößerung. Die Zugstange 54 ist mit einem umschaltbaren
ö Zahnstangenfahmcn 56 verbunden, welcher zwei nach
innen ragende Zahnstangen aufweist. Der Zahnstangenrahmen 56 kann bezüglich eines Ritzels 57 auf der
Drehwelle des Typenträgers 60 umgeschaltet werden, derart, daß der Typenträger 60 bei Betätigung über die
ίο Zugstange 54 in der einen oder anderen Drehrichtung
verstellt wird. Diese Drehrichtungen können beispielsweise der Groß- und der Kleinschreibung zugeordnet
sein. Eine genaue Beschreibung dieser Typenträger*Antriebsanordnung
mit Doppelzahnslange findet sich in der Offenlegungsschrirt 24 29 931.
Wie bereits erwähnt, wird die Neigungsstellung des Typenträgers 60 in der prinzipiell gleichen Weise
gesteuert wie die zuvor beschriebene Dreheinstcllung, na'miich mittels Wa'tiislange 4Ö, Winkeihcbci 42,
Anschlagelemcnt 34, Anschlag 32 und Folgeblock 18. Der einzige Unterschied zur Drehcinstellung besteht
darin, daß eine Zugstange 62 mit einem Winkclhcbel 64
verbunden ist, der seinerseits über einon Hebel 66 so mit
dem Typenträger 60 verbunden ist, daß dieser bei Betätigung der Zugstange 62 unterschiedliche Neigungscinstellungcn
erreicht.
Der Typenträger 60 mit dem Ritzel 57 und der Zahnstangenrahmen 56 sind auf einem Trägertisch 68
angeordnet, der zum Anschlag der ausgewählten Typen auf einen um eine Schreibwalze 74 geführten Aufzeichnungsträger
72 um eine Achse 70 schwenkbar ist. Diese Schwenkbewegung wird durch eine auf der Welle 10
angeordnete (nicht dargestellte) Nockenscheibe angetrieben, so daß der Abdruck zeitlich genau gesteuert
j5 werden kann, nämlich dann ausgeführt wird, wenn der
Folgeblock 18 zum Stillstand gekommen ist und bevor er seinen Rückweg beginnt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
asa^SSäjö^^
Claims (5)
1. Vorrichtung zur Umwandlung einer Drehbewegung in Linearbewegungen unterschiedlicher Größe,
mit einem umlaufenden zylindrischen Körper, dessen Mantelfläche mit einer als in axialer Richtung
wirksamen Nockenbahn gestalteten endlosen Nut versehen ist, in weiche ein an dem linear zu
verstellenden Teil befindliches Folgeelement ragt, und wobei an dem zu verstellenden Teil eine mit
einem stationären Anschlag zur Begrenzung der Linearbewegung zusammenwirkende Anschlagfläche
angeordnet und das Folgeelement an dem zu verstellenden Teil radial zu dem zylindrischen
Körper nachgiebig gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein in seiner
Wirkstellung in dem Spalt zwischen dem stationären Anschlag (32) und der Anschlagfläche (22) lateral
bewegliches Anschlagelement (34) angeordnet ist, welches wahlweise aus seiner unwirksamen Lage in
den Spalt emschiebbar bzw. in seine unwirksame
Lage aus dem Spait aushebbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl einzeln anschaltbarer
Anschlagelemente (34) mit zumindest teilweise unterschiedlichen Breitenwerten (1,2,4,...) vorgesehen
ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagelemente
(34) mittels Federarmen (36) mit schwenkbar gelagerten Winkelhebeln (42) verbunden sind,
welche einze... mittels Wählstangen (38; 40) betätigbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelhebel (4') mittels Zinken
(48) eines Federkammes verriegelbare Enden (50) aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Federkamm mit den Zinken (48)
zyklisch, die Enden (50) der Winkelhebel (42) entriegelnd, mittels einer von einer Nockenscheibe
(51) angetriebenen Rückstellschwinge (52) außer Wirkstellung bringbar ist.
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