DE2627749A1 - Aussenrueckspiegel fuer kraftfahrzeuge - Google Patents
Aussenrueckspiegel fuer kraftfahrzeugeInfo
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Description
Dr. Röbe-Oltmanns Patentanwalt
6200 Wiesbaden, den 18.6. 1976
Dotzrreimer Straße 61 Fernsprecher (0 61 21) 4 19 05 Telegrammcode: Patentjura Wiesbaden
Mein Zeichen: Ihr Zeichen:
. C1- 4346
Anmelderin: CARROZZERIA PININFARINA S.p.A.
Via Lesna 73/8o , GRUGLIASCO (Turin) Italien
"Außenrückspiegel für Kraftfahrzeuge "
609853/0369
Postscheckkonto: Frankfurt am Main 415 18 - 606 · Bankkonten:
Die vorliegende Erfindung betrifft Aussenruckspiegel für
Kraftfahrzeuge.
Im besonderen betrifft die Erfindung Aussenruckspiegel mit
einem Montageelement, das so beschaffen ist, dass es an einem Abschnitt der Karosserie eines Kraftfahrzeuges angebracht
werden kann, einem Spiegelelement und Einrichtungen zum Verbinden des Spiegelelements mit dem Montageelement, die
ein Schwenken des Spiegelelements ermöglichen. Ein solcher Rückblickspiegel wird im nachfolgenden als Rückspiegel der
definierten Art bezeichnet.
Es sind bereits Aussenruckspiegel bekannt, die geschwenkt
werden können und bei denen die Einrichtungen zur Verbindung zwischen dem Halterungsteil und dem Spiegelelement aus einem
Arm bestehen, der mit dem Halterungsteil und mit einem Rahmen, der das Spiegelelement trägt, drehbar verbunden sind. Abgesehen
davon, dass sie keine aerodynamische Form besitzen, die für die Montage von Aussenspiegeln an schnellen Wagen, wie
Sportwagen und Rennwagen, wünschenswert ist, stellen Schwenkeinrichtungen dieser Art eine Gefahr für andere Strassenbenutzer
dar, da sie harte,freistehende Flächen aufweisen: Wenn die Spiegel beim Zusammenstoss mit einem Fussgänger nach
hinten abgebogen werden oder sogar abbrechen, lässt sich durch die Konstruktion der Spiegel und ihre HalterungsStruktur kaum
eine Verletzung der getroffenen Person vermeiden.
Es sind auch Aussenruckspiegel bekannt, die aus einem starren,
stromlinienförmigen Körper bestehen, der mit einem weichen äusseren Überzug versehen ist. Diese Spiegel weisen die oben
genannten Nachteile nicht auf, jedoch kann im allgemeinen das Spiegelelement nicht geschwenkt werden, oder es lässt sich
nur sehr schwer schwenken, indem es um eine Drehhalterung am Fahrzeugkörper selbst gedreht wird.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Aussenrückspiegel
zu schaffen, der leicht geschwenkt werden kann und darüber hinaus so konstruiert ist, dass Verletzungen von
Personen, die zufällig von ihm getroffen werden, vermieden werden.
Gemäss der Erfindung wird diese Aufgabe durch einen Rückspiegel der definierten Art gelöst, der dadurch gekennzeichnet ist,
dass die Verbindungseinrichtungen aus einem Körper aus weichem,
nachgiebigem Material bestehen, in den ein längliches, unelastisch verformbares Kernstück eingelassen ist, wobei das
genannte längliche Kernstück an einem seiner Enden am Montageelement befestigt ist.
Ein Spiegel gemäss der vorliegenden Erfindung mit einem Körper aus weichem, nachgiebigem Material, wie zum Beispiel
aus einem Kunststoffschäumstoff, kann praktisch keine Verletzungen
im Pail eines Zusammenstosses verursachen und kann
in der wünschenswerten Stromlinienform gearbeitet sein. Das längliche Kernstück macht es möglich, den Körper und das
Kernstück permanent zu verbiegen, um dem Spiegelelement eine gewünschte Ausrichtung zu verleihen.
Die Erfindung wird nun anhand von nicht einschränkenden Beispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben.
Figur 1 ist eine perspektivische Ansicht eines Aussenrückspiegels gemäss einer Ausführungsform der Erfindung.
Figur 2 ist eine Draufsicht des Rückspiegels, vom hinteren Teil eines Fahrzeugs aus gesehen.
Figur 3 ist ein Längsschnitt des Spiegels entlang der Linie
III-IIIvon Figur 2.
Eigur 4 ist ein Querschnitt entlang der Linie IY-IV von Figur 3.
Figur 5 ist ein Teil eines Figur 3 ähnlichen Längsschnitts
und zeigt eine Variationsmöglichkeit der Ausführungsform
der Figuren 1 bis 4.
Figur 6 ist ein v/eiterer ,Figur 3 ähnlicher Längsschnitt und
zeigt eine weitere Variationsmöglichkeit der Ausführungsform
der Figuren 1 bis 4.
Gemäss der Figuren 1 bis 4 besteht der dargestellte erfindungsgemässe
Aussenrückspiegel aus einem Körper 10 aus weichem, nachgiebigem Material, vorzugsweise aus Polyurethanschaumstoff
oder einem anderen Kunststoffschäumstoff, der einen
mit ihm aus einem Stück bestehenden dekorativen und wasserdichten Überzug 12 hat.
Ein längliches Kernstück 14 aus plastisch verformbarem
Material ist im Körper 10 eingebettet. Das Kernstück 14 kann aus biegsamem. Metall oder einer biegsamen Metallegierung,
zum Beispiel aus Weicheisen, Eisenlegierungen, Blei oder Bleilegierungen oder, was teurer ist, aus Zinn oder Zinnlegierungen
bestehen.
Ein Ende des Kernstücks 14 ist durch Schweissen oder in irgendeiner anderen geeigneten Weise, beispielsweise mittels
eines Klebers, an einer Montageplatte 16 befestigt. Bei Verwendung des Spiegels ist die Platte 16 mit Hilfe der Verankerungsschrauben
18 mit einem Abschnitt 0 der Fahrzeugkarosserie verbunden. Das andere Ende des länglichen Kernstücks
14 ist ebenfalls durch Schweissen oder in irgendeiner anderen geeigneten Weise, beispielsweise mittels eines
Klebers, an einer Metall- oder Kunststoffhalterung 20 befestigt,
die mit einem am Umfang verlaufenden, elastisch
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verformbaren Rahmen 22 ausgebildet ist. Ein flaches Spiegelelement
24 wird so montiert, dass es in den Rahmen 22 einrastet. In der dargestellten Ausführungsform ist das Spiegelelement
24- in seiner eigenen Umrandung 26 eingeschlossen, die in den Rahmen 22 der Halterung 20 passt.
Das dargestellte System der Montage des Spiegelelements ermö'glicht nicht nur den leichten Ersteinbau des Spiegels,
sondern auch das leichte Auswechseln des Spiegelelements im Falle eines Bruchs.
Aus ästhetischen Gründen bedeckt ein Ende des Körpers 10 vollständig die Montageplatte 16, während das andere Ende
des Körpers 10 mit einem ausgesparten Sitz 28 versehen ist, in welchem die Halterung 20 und das dadurch getragene Spiegelelement
24 vollständig eingeschlossen sind. Ein äusserer abgerundeter Wulst 30 ragt vom Sitz 28 nach hinten über das
Spiegelelement 24 und seine Halterung 20 hinaus. Er schützt das Spiegelelement 24 und verbessert gleichzeitig das
ästhetische Aussehen des Spiegels.
Bei der dargestellten Ausführungsform der Erfindung kann die Ausrichtung des Spiegelelements 24 eingestellt werden,
indem man den Körper 10 nahe an seinem Ende, welches das Spiegelelement 24 trägt, mit einer Hand anfasst und die
Schwenkbewegung des Spiegelelements in die gewünschte Ausrichtung vornimmt. Eine derartige Bewegung führt zur
permanenten Verformung des Kernstücks 14 und folglich auch des Körpers 10.
Figur 5 zeigt zum Teil eine Variationsmöglichkeit, bei der
ein Körper 110 aus weichem, flexiblem Material ein längliches Kernstück 114 in sich hat, welches nicht aus einem
plastisch verformbaren Material hergestellt ist, sondern
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im Gegenteil aus einem rohrförmigen Element besteht, das
durch spiralenförmiges Wickeln eines Metall- oder Kunststoffdrahtes
mit dicht gewickelten Windungen so gebildet wurde, dass das entstandene Element unelastisch verformbar ist.
Wie in !Figur 5 gezeigt, ist ein Ende des Elements 114 an
einer kegelstumpfförmigen Halterung 120 befestigt, indem
dieses Ende in einen Hülsenabschnitt 121 der Halterung eingelassen ist und einen Festsitz darstellt. Das andere
Ende des Elements 114 ist zur Anbringung an der Karosserie des Fahrzeugs in ähnlicher Weise an einer Montageplatte
(nicht gezeigt) befestigt. Selbstverständlich könnte dieses Verfahren der Anbringung an den gegenüberliegenden Enden
des länglichen Elements auch zur Befestigung des Elements von Figur 3 an der Montageplatte- 16 und an der Halterung
verwendet werden.
Bei der in Figur 5 dargestellten Ausführungsform ist die Halterung 120 wie die Halterung 20 von Figur 3 mit einem
elastisch verformbaren Rahmen 122 ausgebildet, in den ein Spiegelelement 124 einrastet, wobei das Spiegelelement in
diesem Fall ohne eine Umrandung ausgebildet ist.
Bei der Ausführungsform von Figur 5 hat der Körper 110 auch
einen am Umfang verlaufenden ausgesparten Sitz 128, der den Rahmen 122 aufnimmt und in dem die Kanten des Spiegelelements
124 vollständig eingeschlossen sind, wobei der Körper 110 einen abgerundeten äusseren Wulst 130 hat, der
nach hinten über das Spiegelelement 124 hinaus ragt, um letzteres zu schützen.
Figur 6 zeigt eine weitere Variationsmöglichkeit der Erfindung mit einem Körper 210 aus weichem, flexiblem
Material, in dem ein längliches Kernstück 214 eingebettet ist, das, ähnlich wie das Element 14 in Figur 3» plastisch
verformbar ist. Das Kernstück 214 ist an einem Ende an einer
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flachen Montageplatte 216 befestigt, die durch den Körper bedeckt ist. Bei der Variationsmöglichkeit nach Figur 6 ist
das Spiegelelement 224 ganz ohne Umrandung oder Rahmen, und das angrenzende Ende des länglichen Kernstücks 214 ist, wie
gezeigt, nicht mit dem Spiegelelement 224 verbunden. Das Spiegelelement 224 ist lediglich in einen am Umfang verlaufenden
ausgesparten Sitz 228 eingelassen, der im Körper gebildet ist und durch einen nach hinten ragenden, abgerundeten
Wulst 230 begrenzt wird, der so beschaffen ist, dass er einen elastisch verformbaren Rahmen bildet, in dem
das Spiegelelement 224 durch nachgiebiges Einrasten aufgenommen wird. Auch in diesem Fall schützt der abgerundete
Wulst 230 die Kanten des Spiegelelements 224.
Selbstverständlich können die Einzelheiten der praktischen Ausführungen der Erfindung in weiten Grenzen von der Beschreibung
und der nur beispielhaften Darstellung variiert werden. Obwohl ein Spiegel gezeigt wurde, bei dem das
Spiegelelement rechteckig ist und der Körper eine entsprechende Form in Querrichtung hat (Figur 2 und 4), könnte zum
Beispiel das Spiegelelement auch rund oder oval sein oder jede andere gewünschte Form haben, wobei der Körper dann
eine entsprechende Querschnittsform hätte.
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Claims (13)
- — ζ —Patentansprüche1/ Aussenrückspiegel für Kraftfahrzeuge, bestehend aus einem Montageelement, das so'beschaffen ist, dass es an einem Abschnitt der Karosserie des Kraftfahrzeugs angebracht werden kann, einem Spiegelelement und Einrichtungen zum Verbinden des Montageelements mit dem Spiegelelement, die ein Schwenken des letzteren ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtungen aus einem Körper (10, 110, 210) aus weichem, nachgiebigem Material bestehen, in den ein unelastisch verformbares, längliches Kernstück (14-, 114·, 214-) eingelassen ist, wobei das genannte längliche Kernstück an einem seiner Enden an dem Montageelement (16, 216) befestigt ist.
- 2. Rückspiegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das unelastisch verformbare Kernstück (14-, 214-) aus einem plastisch verformbaren Material, wie zum Beispiel einem biegsamen Metall oder einer biegsamen Metallegierung? hergestellt ist.
- 3. Rückspiegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das unelastisch verformbare Kernstück (114-) aus einem röhrenförmigen Element besteht, das durch spiralenförmiges Wickeln eines Drahtes mit dicht gewickelten Windungen gebildet ist.
- 4-, Rückspiegel nach einem der Ansprüche 1 bis 3t dadurch gekennzeichnet, dass der Körper aus weichem, nachgiebigem Material (10, 110, 210) aus Kunststoffschaumstoff, wie zum Beispiel Polyurethanschaumstoff, hergestellt ist.609853/0369
- 5. Rückspiegel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das KunststoffSchaumstoffmaterial des Körpers (10) mit einem damit aus einem Stück bestehenden äusseren Überzug (12) versehen ist.
- 6. Rückspiegel nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (10, 110, 210) aus weichem, nachgiebigem Material das Montageelement (16, 216) bedeckt.
- 7. Rückspiegel nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Spiegelelement (24, 124) in einer Halterung (20, 120) untergebracht ist, die an dem Ende des länglichen Kernstücks (14, 114) befestigt ist, welches von dem am Montageelement (16) befestigten Ende entfernt ist.
- 8. Rückspiegel nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, dass die Spiegelhalterung (20, 120) einen elastisch verformbaren Rahmen (22, 122) hat, in den das Spiegelelement (24, 124) einrastet.
- 9. Rückspiegel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Spiegelelement (24) dauernd in einer Umrandung (26) angebracht ist, die in den Rahmen (22) der Spiegelhalterung (20) einrastet.
- 10. Rückspiegel nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper aus weichem,nachgiebigem Material (10, 110) einen am Umfang verlaufenden Sitz (28, 128) hat, in dem das Spiegelelement (24, 124) und seine Halterung (20, 120) eingeschlossen sind.- 1O -609853/0369AQ -
- 11. Rückspiegel nach. Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der am Umfang verlaufende Sitz (28, 128) durch einen abgerundeten Wulst (30, 130) begrenzt wird, der nach hinten über das Spiegelelement (24, 124) und seine Halterung (22, 122) hinaus ragt.
- 12. Rückspiegel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Spiegelelement (224) nicht am länglichen Kernstück (214) befestigt ist, und der Körper aus weichem, machgiebigem Material (210) einen am Umfang verlaufenden Sitz (228) hat, der am Umfang durch einen Wulst (230) begrenzt wird, der so geformt ist, dass er einen elastisch verformbaren Rahmen bildet, in den das Spiegelelement (224) einrastet.
- 13. Rückspiegel nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Wulst (230) des am Umfang verlaufenden Sitzes (228) abgerundet ist.609853/0369ΛΑL e e rs e i t e
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