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DE2626889A1 - Neue aminopropanol-derivate, verfahren zu ihrer herstellung und diese enthaltende arzneimittel - Google Patents

Neue aminopropanol-derivate, verfahren zu ihrer herstellung und diese enthaltende arzneimittel

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Publication number
DE2626889A1
DE2626889A1 DE19762626889 DE2626889A DE2626889A1 DE 2626889 A1 DE2626889 A1 DE 2626889A1 DE 19762626889 DE19762626889 DE 19762626889 DE 2626889 A DE2626889 A DE 2626889A DE 2626889 A1 DE2626889 A1 DE 2626889A1
Authority
DE
Germany
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general formula
compound
acceptable salts
pharmacologically acceptable
sulfur atom
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19762626889
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Wolfgang Dr Med Bartsch
Karl Dr Med Dietmann
Wolfgang Dr Rer Nat Kampe
Martin Dr Phil Senn
Max Dr Rer Nat Thiel
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Roche Diagnostics GmbH
Original Assignee
Boehringer Mannheim GmbH
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D471/00Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, at least one ring being a six-membered ring with one nitrogen atom, not provided for by groups C07D451/00 - C07D463/00
    • C07D471/02Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, at least one ring being a six-membered ring with one nitrogen atom, not provided for by groups C07D451/00 - C07D463/00 in which the condensed system contains two hetero rings
    • C07D471/04Ortho-condensed systems
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61PSPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
    • A61P25/00Drugs for disorders of the nervous system
    • A61P25/02Drugs for disorders of the nervous system for peripheral neuropathies

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  • Veterinary Medicine (AREA)
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  • Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)

Description

BOEHRINGER MANNHEIM GMBH 2.071
2B76889
Neue Aminopropanol-Derivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende Arzneimittel
Die vorliegende Erfindung betrifft neue Aminopropanol-Derivate der allgemeinen Formel I
OH
DCHo-CH-CH2-NH-A-B-R
in der
A einen Alkylenrest,
B ein Schwefelatom oder einen Valenzstrich und R einen niederen geradkettigen oder verzweigten Alkylrest
bedeuten,
deren pharmakologisch verträgliche Salze, Verfahren zur Herstellung derselben sowie pharmazeutische Zubereitungen mit einem Gehalt an Verbindungen der allgemeinen Formel I.
Die neuen Verbindungen sowie ihre pharmakologisch verträglichen Salze bewirken eine Hemmung adrenergischer ß-Rezeptoren und. eignen sich daher zur Behandlung oder Prophylaxe bei Herz- und Krei s1auferkrankungen.
709852/0089
Die Herstellung der neuen Verbindungen ist dadurch gekennzeichnet, daß man in an sich bekannter Weise entweder
a) eine Verbindung der allgemeinen Formel II
OCH2-X-CH2-Y
(ID,
in der
Y einen reaktiven Rest darstellt und
X die Gruppe jQ. - O oder ^CH-Z bedeutet wobei
Z eine Hydroxyl-Gruppe oder auch zusammen mit Y ein Sauerstoffatom sein kann,
mit einer Verbindung der allgemeinen Formel III
H2N-A-B-R (III).
709852/0089
in der
A, B und R die oben angegebene Bedeutung haben
umsetzt oder
b) eine Verbindung der allgemeinen Formel IV
-CH.
(IV),
H O
mit einer Verbindung der allgemeinen Formel V
Y-CH2-X-CH2-NH-A-B-R
in der X, Y, A, B und R die oben genannte Bedeutung haben,
umsetzt oder
c) für den Fall, daß B ein Schwefelatom darstellt, eine Verbindung der allgemeinen Formel VI
-CH,
(VI).
H ο
709852/0089
- Ar -
A die oben angegebene Bedeutung hat und X1 die Gruppe )C = 0 oder )CH - OH bedeutet,
mit Mercaptanen der allgemeinen Formel VII
HS - R1 (VII),
in der
R1 ein Wasserstoffatorn vorstellt oder dieselbe Bedeutung wie R hat,
umsetzt
und für den Fall, daß R1 ein Wasserstoffatom, bedeutet, nachträglich am Schwefelatom alkyliert
und für den Fall, daß X bzw. X1 die Gruppe >C = O bedeutet, anschließend reduziert.
Die gemäß Verfahren a, b, oder c erhaltenen Verbindungen der allgemeinen Formel I können anschließend gegebenenfalls in ihre pharmakologisch verträglichen Salze umgewandelt werden.
Reaktive Reste Y in Verbindungen der Formeln II und V sind insbesondere Säurereste, z. B. von Halogenwasserstoffsäuren und Sulfonsäuren.
Die erfindungsgemäßen Verfahren werden zweckmäßig in einem unter den Reaktionsbedingungen inerten organischen Lösungsmittel, z. B. Toluol, Dioxan, Aethylenglykoldimethylaether, Aethanol, n-Butanol
709852/0089
oder Dimethylformamid, gegebenenfalls in Gegenwart eines säurebindenden Mittels durchgeführt. Die Reaktion kann aber auch nach Mischen der Reaktionskomponenten durch Stehenlassen
bei Raumtemperatur oder durch Erhitzen bewirkt werden.
Die Umsetzungen der Verbindungen der allgemeinen Formel IV mit den Substanzen der allgemeinen Formel V gemäß Verfahren ' erfolgt zweckmäßig unter Sauerstoffausschluß in Gegenwart eines Säureakzeptors. Man kann aber auch Alkalisalze der Hydroxyverbindungen der Formel IV einsetzen.
Die S-Alkylierung - für den Fall, daß R1 in Formel VII ein Wasserstoffatom bedeutet - wird ebenfalls zweckmäßig in Lösungsmitteln der oben genannten Art unter Sauerstoffausschluß mit üblichen S-Alkylierungsmittel durchgeführt.
Die gegebenenfalls durchzuführende Reduktion der Gruppe /C=O erfolgt mittels komplexer Metallhydride wie z. B. Natriumborhydrid oder durch katalytische Hydrierung mit Edelmetallkatalysatoren.
Zur überführung der Verbindungen der allgemeinen Formel I in ihre pharmakologisch unbedenklichen Salze setzt man diese, vorzugsweise in einem organischen Lösungsmittel, mit der äquivalenten Menge einer anorganischen oder organischen Säure, z. B. Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Phosphorsäure, Schwefelsäure, Essigsäure, Citronensäure, Maleinsäure, Benzoesäure um.
Zur Herstellung von Arzneimitteln werden die Substanzen I in an sich bekannter Weise mit geeigneten pharmazeutischen Trägersubstanzen, Aroma-, Geschmacks- und Farbstoffen gemischt und beispielsweise als Tabletten oder Dragees ausgeformt oder unter Zugabe entsprechender Hilfsstoffe in Wasser oder Öl, wie z. B. Olivenöl, suspendiert oder gelöst.
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-Sf-
Die erfindungsgemäßen neuen Substanzen I und ihre Salze können in flüssiger oder fester Form enteral oder parenteral appliziert v/erden. Als Injektionsmedium kommt vorzugsweise Wasser zur Anwendung/ welches die bei Injektionslösungen üblichen Zusätze wie Stabilisierungsmittel, Lösungsvermittler oder Puffer enthält. Derartige Zusätze sind z. B. Tartrat- und Citratpuffer, Äthanol, Komplexbildner (wie Äthylendiamintetraessigsäure und deren nicht-toxische Salze), hochmolekulare Polymere (wie flüssiges Polyäthylenoxyd) zur Viskositätsregulierung. Feste Trägerstoffe sind z. B. Stärke, Lactose, Mannit, Methylcellulose, Talkum, hochdisperse Kieselsäuren, höhermolekulare Fettsäuren (wie Stearinsäure), Gelatine, Agar-Agar, und feste hochmolekulare Polymere (wie Polyäthylenglykole), für orale Applikation geeignete Zubereitungen können gewünschtenfalls Geschmacks- und Süßstoffe enthalten.
Bevorzugt im Sinne der vorliegenden Anmeldung sind außer den in den nachstehenden Beispielen genannten Verbindungen die folgenden:
5-(2-Hydroxy-3-sek.-butylamino-propoxy)-l-oxo-2-methyl -1.2-dihydro-ß-carbolin
5-[2-Hydroxy-3-(1-methylmercapto-isopropylamino)-propoxy]-l-oxo-2-methyl - 1.2-dihydro-ß-carbolin
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert.
709852/0089
BEISPIEL 1
5- (2-Hydroxy-3-isopropylamino-propoxy) -ldihydro-ß-carbolin "
Die Lösung von 6.8 g 5-(2.3-Epoxypropoxy)-l-oxo-2-methyl-l.2-dihydro-ß-carbolin in 50 ml Isopropylamin wird 2 Tage bei Raumtemperatur aufbewahrt. Anschließend wird eingedampft und der feste Rückstand in verdünnter Essigsäure gelöst. Die essigsaure Lösung wird mehrfach mit einer 1:1-Mischung von Essigester und Äther ausgeschüttelt. Die wäßrige Phase wird mit 2 N Natronlauge alkalisch gestellt, wobei ein Niederschlag ausfällt. Dieser wird abgesaugt und aus Essigsester unter Zusatz von Methanol umkristallisiert. Man erhält 2.5 g (^30 % d. Th.) 5-(2-Hydroxy-3-isopropylamino-propoxy)-l-oxo-2-methyl-l.2-dihydro-ß-carbolin vom Schmp. 175 C.
Zur Überführung in das Acetat löst man die oben erhaltene Base heiß in Essigester und fügt die stöchiometrische Menge Eisessig zu. Nach Erkalten und Abdampfen des größten Teils des Essigesters erhält man praktisch quantitativ 5-(2-Hydroxy-3-isopropylaminopropoxy)-l-oxo-2-methyl-l.2-dihydro-ß-carbolin als Acetat vom Schmp. 182 - 184 °C.
BEISPIEL 2
5-(2-Hydroxy-3-tert.-butylamino-propoxy)-l-oxo-2-methyl-l.2— dihydro-ß-carbolin ' --:-■---
5.8 g 5-(2.3-Epoxypropoxy)-l-oxo-2-methyl-l.2-dihydro-ß-carbolin werden in einer Mischung von 100 ml tert.-Butylamin und 25 ml Aethylenglykoldimethyläther gelöst. Die Lösung wird 4 Tage bei
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Raumtemperatur aufbewahrt und dann eingedampft. Der Rückstand wird in verdünnter Essigsäure aufgenommen und die essigsaure Lösung mit Essigester ausgeschüttelt.
Die wäßrige Phase wird alkalisch gestellt und mit Chloroform ausgeschüttelt. Nach Trocknen und Behandeln mit Α-Kohle dampft man die Chloroformlösung ein und erhält 3.3 g (44 % d. Th.) 5- (2-Hydroxy-3-tert.-butyl.amino-propoxy) -1—oxo-2-raethyl-l.2-dihydro-ß-carbolin vom Schmp. 217 - 22O°C.
Die oben erhaltene Base wird in ca. 50 ml Methanol gelöst und mit O.8 ml Eisessig versetzt. Nach Zugabe von ca. 50 ml Äther fällt langsam ein Niederschlag. Nach Absaugen und Trocknen erhält man 2.6 g 5-(2-Hydroxy-3-tert.-butylamino-propoxy)-l-oxo-2-methyl-1.2-dihydro-ß-carbolin als Acetat vom Schmp. 221-223°C.
BEISPIEL 3
5-[2-Hydroxy-3-(l-methylmercapto-2-methyl-isopropylamino)-propoxy]-l-oxo-2-methyl-l.2-dihydro-ß-carbolin
3.8 g 5-(2.3-Epoxypropoxy)-l-oxo-2-dihydro-ß-carbolin und 10.0 g l-Methylmercapto-2-methylpropylamin-2 werden zusammen im Oelbad erwärmt, bis eine homogene Mischung entstanden ist. Man läßt fünf Tage bei "Raumtemperatur stehen, versetzt mit Toluol und dampft im Vakuum ein, zuletzt längere Zeit bei höherer Temperatur. Den Rückstand nimmt man in verdünnter Essigsäure auf und filtriert von unlöslichem Material, ab. Die essigsaure Lösung wird alkalisch gestellt, der dabei ausgefallene Niederschlag wird abgesaugt und aus Isopropanol umkristallisiert. Das noch nicht ganz reine Produkt wird heiß in Essigester gelöst und mit 0.4 ml Eisessig versetzt.
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Al
Der ausgefallene Niederschlag wird nochmals aus Essigester unter Zusatz von etwas Eisessig und Äther umkristallisiert. Man erhält schließlich 1.5 g (~ 24 % d. Th..) 5-[2-Hydroxy--3- (l-methyl-mercapto-2-rnethyl—isopropylamino)-propoxy]-l-oxo-2-methyl-l.2-dihydro-ßcarbolin als Acetat vom Schmp. 138 - 140 °C.
Das in den Beispielen 1-3 als Ausgangsmaterial verwendete 5-(2.3-Epoxypropoxy)-l-oxo-2-methyl-l.2-dihydro-ß-carbolin wird folgendermaßen erhalten:
21.6 g 5-Methoxy-l-oxo-2-methyl~l.2-dihydro-ß-carbolin (hergestellt nach G. Blaikie und W.U. Perkin jun., J. ehem. Soc. 125, 296 [1924]) wird in einer Mischung aus je 150 ml 47proz. wäßriger HBr und 40proz. HBr in Eisessig 10 Stunden zum Sieden erhitzt. Das anfangs unlösliche Material geht dabei in Lösung, Man gießt in 1 ltr. Wasser und saugt den ausgefallenen Niederschlag ab. Der Rückstand wird in 1 ltr. Chloroform/Methanol 1:1 gelöst/ die Lösung mit Aktivkohle behandelt und anschließend eingedampft. Der feste Rückstand wird mit Essigester/Äther 1:1 verrieben und abgesaugt. Man erhält 14.2 g (1^ 70 % d. Th.) chromatographisch nahezu reines 5-Hydroxy-
o l-oxo-2-methyl-1.2-dihydro-ß-carbolin, das sich oberhalb 300 C zersetzt.
Das oben erhaltene Produkt wird in 100 ml Epichlorhydrin suspendiert und die Suspension unter Rühren bei Raumtemperatur während ca. 6 Stunden tropfenweise mit 70 ml 2 N Natriummethylatlösung versetzt. Man rührt noch 2 Tage weiter und dampft dann im Vakuum ein. Der Rückstand wird in 400 ml Chloroform/Methanol 1:1 aufgenommen, die Lösung mit Aktivkohle sowie Bleicherde behandelt und eingedampft. Der Rückstand wird nacheinander aus Essigester und Äthanol umkristallisiert. Man erhält 5.8 g (^ 33 % d. Th.) 5-(2.3-Epoxypropoxy)-l-oxo-2-methyl-1.2-dihydro-ß-carbolin, das sich etwa ab 250 C langsam zersetzt.
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Claims (4)

- VS-Patentansprüche
1. Aminopropanol-Derivate der allgemeinen Formel I
OH
PCH2-CH-CH2-EH-A-B-R
J-CH.
(D,
in der
A einen Alkylenrest, B ein Schwefelatom oder einen Valenzstrich und
R einen niederen geradkettigen oder verzweigten Alkylrest
bedeuten,
sowie deren pharmakologisch verträgliche Salze.
2. Verfahren zur Herstellung'von Aminopropanol-Derivaten der allgemeinen Formel I
OH
PCH2-CPI-CH2-MI-A-B-R
-CH,
(D,
709852/0089
ORIGINAL INSPECTED
in der
A einen Alkylenrest, B ein Schwefelatom oder einen Valenzstrich und
R einen niederen geradkettigen oder verzweigten Alkylrest
bedeuten,
sowie deren pharmakologisch verträglichen Salzen, dadurch gekennzeichnet, daß man in an sich, bekannter Weise entweder
a) eine Verbindung der allgemeinen Formel II OCH2-X-CH2-Y
(II),
in der
Y einen reaktiven Rest darstellt und
X die Gruppe \c = O oder /CH-Z bedeutet wobei
Z eine Hydroxyl-Gruppe oder auch zusammen mit
Y ein Sauerstoffatom sein kann,
mit einer Verbindung der allgemeinen Formel III
H2N-A-B-R (HI),
709 8.5 2/0089 /
in der
A, B und R die oben angegebene Bedeutung haben,
umsetzt oder
b) eine Verbindung der allgemeinen Formel IV
OH
N-CH.
(IV),
H O
mit einer Verbindung der allgemeinen Formel V
Y-CH2-X-CH2-NH-A-B-R
in der X, Y1 A, B und R die oben genannte Bedeutung haben,
umsetzt oder
c) für den Fall, daß B ein Schwefelatom darstellt, eine Verbindung der allgemeinen Formel VI
OCH2-X'~Ci3U-N
(VI),
709852/0089
- VS -
A die oben angegebene Bedeutung hat und
X1 die Gruppe )c = 0 oder )CH - OH bedeutet,
' mit Mercaptanen der allgemeinen Formel VII
HS - R1 (VII),
in der
R1 ein Wasserstoffatom vorstellt oder dieselbe Bedeutung wie R hat,
umsetzt
und für den Fall, daß R1 ein Wasserstoffatom bedeutet, nachträglich am Schwefelatom alkyliert
und für den Fall, daß X bzw. X1 die Gruppe )c = O bedeutet, anschließend reduziert und gegebenenfalls die so erhaltenen Verbindungen der allgemeinen Formel I in ihre pharraakolo.gisch verträglichen Salze umwandelt.
3. Verwendung von Substanzen der Formel I und deren pharmakologisch verträglichen Salze zur Herstellung von Arzneimitteln mit β-rezeptorenblockierender Wirkung.
4. Arzneimittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Verbindungen der allgemeinen Formel I und deren pharmakologisch verträglichen Salze.
709852/0089
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