DE2622829A1 - Anordnung zum einjustieren eines farbfernsehempfaengers - Google Patents
Anordnung zum einjustieren eines farbfernsehempfaengersInfo
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Description
7934-76 Ks/Ri
RCA 69321
U.S. Serial No: 580,685
Filed: May 23, 1975
Dr. Dielcr ν. FJs^oid
Dipl.- Iny. Piter Schütz '
Dipl.-!ng. vVoifgcng Heusler
β München 86, Pustfach 8606θβ
RGA Corporation New York, N.Y., V.St.v.A.
Anordnung zum Einjustieren eines Farbfernsehempfängers
Die Erfindung bezieht sich auf Farbfernsehempfänger und betrifft speziell eine Anordnung, welche die Einstellung der in solchen
Empfangsgeräten enthaltenen Farbbildröhre bei der Montage oder beim Kundendienst erleichtert.
Das Einstellen einer Farbbildröhre erfordert eine Anzahl von Justiervorgängen, unter anderem die Justierung der Farbtemperatur
und der Farbreinheit.
Die Justierung der Farbtemperatur erfolgt im Hinblick auf die
Unterschiede in der Kathodenemission der einzelnen Elektronenstrahlerzeugungssysteme
der Bildröhre und im Hinblick auf die Unterschiede im Wirkungsgrad der verschiedenen Leuchtstoffe der
Bildröhre. Zur Justierung der Farbtemperatur werden typischerweise die zwischen die Kathoden und die Steuergitter der Bildröhre
gelegten Steuergleichspannungen sowie die Wechselstromver-
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Stärkung der die Bildröhre ansteuernden Treiberschaltungen derart
eingestellt, daß die Weißinformation bei allen Helligkeitswerten zwischen schwächstem und stärkstem Weiß mit der richtigen
Farbtemperatur wiedergegeben wird, wobei der maximale Weißwert beim höchsten, im Einklang mit einer guten Deutlichkeit
des Bildes erzielbaren Helligkeitswert wiedergegeben wird.
Die Justierung der Farbreinheit bei einer Dreifarben-Bildröhre ist darauf gerichtet, eine der Farben möglichst frei von Verfälschung
oder "Verwässerung" durch eine der beiden anderen Farben zu halten. Zur Reintteitsjustierung wird durch Positionierung
des elektromagnetischen Ablenkjochs und durch Einstellung der sogenannten Reinheitsmagnete das Ablenkzentrum der drei
Elektronenstrahlen so gelegt, daß jeder dieser Strahlen im wesentlichen nur auf einen jeweils zugeordneten bestimmten Leuchtstoff
der drei auf dem Röhrenschirm befindlichen Leuchtstoffe treffen kann.
Es ist bekannt, inFarbfernsehempfängern sogenannte Serviceschalter
vorzusehen, die ein gutes Mittel für das Fertigungs- und Kündendienstpersonal darstellen, verschiedene Justierungen ohne
notwendiges Zusatzgerät vorzunehmen. Die verschiedenen Stellungen
solcher Serviceschalter sind typischerweise "Normal" und "Service"
oder "TTormal", "Service" und "Raster". Wenn der Serviceschalter in
der Stellung "Normal" steht, dann befindet sich der Empfänger in einen Zustand, um Videosignale für die normale Bilddarstellung auf
die Bildröhre zu geben.
Wenn der Serviceschalter auf "Service" steht, dann sind die Vertikalablenkschaltungen
ausgeschaltet und die Farbart- und Leuchtdichtesignale von der Bildröhre abgekoppelt, so daß sich die Röhre
in einer Art Ruhezustand befindet. Die auf die Gitter (oder Kathoden) jedes Strahlsystems der Röhre gekoppelten Gleichstrom-Steuersignale
werden allmählich fortschreitend verändert, bis das betreffende Strahlsystem eine gerade noch sichtbare schmale horizontale
Linie auf die Bildröhre zeichnet. Wenn alle drei Strahlsysteme in dieser Weise beaufschlagt sind, dann erscheint die Linie aus
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einer angemessenen Entfernung als weiße Linie schwacher Helligkeit.
In der Stellung "Raster" des Serviceschalters befindet sich der Empfänger in einem solchen Zustand, daß er einen leeren Raster
ausreichender Helligkeit schreibt, um die ^einheit und die Wechselstromverstärkung
der Bildröhren-Treiberschaltung justieren zu können. Der Serviceschalter kann einen leeren Raster beispielsweise
dadurch hervorrufen, daß er die HP- oder Zi1-Verstärkerteile
des Empfängers sperrt.
Verschiedene Anordnungen für Serviceschalter sind in den USA-Patentschriften
3,114,794-; 3,114,796; 3,270,125', 3,4-61,225;
3,525,801 und 3,820,155 beschrieben, sowie auch in der USA-Patentschrift 3,598,905.
Wenn ein Farbfernsehempfänger in seinem die Leuchtdichtesignale
verarbeitenden Kanal eine Schwarzpegel-Klemmschaltung enthält, dann ergeben sich besondere Probleme für die Justierung im Zustand
"Raster". Die Schwarzpegel-Klemmschaltung dient nämlich dazu, den stärksten in Schwarzrichtung gehenden Signalausschlag auf eine Bezugsspannung
zu klemmen, die "Schwarz" bedeutet. Wenn also die Leuchtdichtesignale während der Reinheitsjustierung zur Bildung
eines leeren Rasters vom Leuchtdichtekanal abgekoppelt werden, dann wird dieser Raster durch die Wirkung der Schwarzpegel-Klemmschaltung
nahezu schwarz und nicht genügend hell, um die Reinheitsjustierung vornehmen zu können.
Ein zusätzliches Problem tritt auf, wenn man zur Justierung der Farbtemperatur den Zustand "Service" bei Empfängern einrichten
will, die eine sogenannte Reserve-Austastschaltung (Extra- oder SaxLa?-
austastung) enthalten. Eine solche Schaltung, die mit der Bildröhre gekoppelt ist, um .ie während der im Vertikalrücklaufintervall liegenden
Horizontalhinlaufintervalle unwirksam zu machen und dadurch die Bildung verwirrender Horizontalhinlaufzeilen zuverhindern, ist
in der gleichzeitig eingereichten Patentanmeldung P
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(Vertreteraktenzeichen 7938-76» entspricht der unter dem Namen
Donald Henry Willis eingereichten USA-Patentanmeldung 580,688) beschrieben. Bei Verwendung einer solchen Anordnung sollten
Maßnahmen getroffen werden, um sicherzustellen, daß diese "Reserve-Austastung" den Justiervorgang nicht stört.
Außerdem ist es erwünscht, daß der Serviceschalter die verschiedenen
mit ihm verbundenen Teile des Empfängers durch Gleichstrom-Steuersignale statt durch Wechselstrom-Steuersignale beeinflußt,
um Einstreuungen durch wilde Kopplung und andere Probleme; die bei der Kopplung von Wechselstromsignalen über lange
Leitungen auftreten können, möglichst gering zu halten.
Mit der Erfindung wird eine Steueranordnung für ein System zur Verarbeitung von Fernsehsignalen vorgesehen, welches folgendes
enthält: Einrichtungen zum Empfang und zur Verstärkung von Fernsehsignalen und zur Bildung eines Signalgemischs, welches Farbart-,
Leuchtdichte- und Synchronsignale enthält; Einrichtungen zur Verarbeitung der Farbart-, Leuchtdichte- und Synchronsignale;
eine Farbbild-Wiedergabeeinrichtung mit einer auf die Farbart- und Leuchtdichtesignale ansprechenden elektronenstrahlerzeugenden
Vorrichtung zum Hervorrufen mehrerer Farben, sowie eine der elektronenstrahlerzeugenden Vorrichtung zugeordnete Ablenkeinrichtung,
die auf die Synchronsignale anspricht, um die Wieder- ■ gäbeeinrichtung horizontal und vertikal abzutasten. Erfindungsgemäß
enthält die Steueranordnung eine Schwarzpegel-Klemmschaltung im Leuchtdichtekanal, um maximale Signalausschläge, die in eine
vor-bestimmte Richtung entsprechend dem Schwarzton eines Bildes
gehen, auf eine Bezugsspannung zu klemmen. Der Leuchtdichtekanal
enthält hinter der Schwarzpegel-Klemmschaltung einen Helligkeitsregler, um den Gleichstromanteil der Leuchtdichtesignale zu regeln.
Mit der Empfangs- und Verstärkungseinrichtung für die Fernsehsignale sowie mit dem Helligkeitsregler ist eine Schalteinrichtung gekoppelt.
Die Schalteinrichtung sorgt in einer ersten sogenannten "Normal"-Stellung
dafür, daß die Empfangs- und Verstärkungseinrichtung Farbartsignale an den Farbartkanal und Leuchtdichtesignale an den Leuchtdichtekanal
liefert und daß gleichzeitig der Helligkeitsregler einen
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Helligkeitswert entsprechend dem Normalbetrieb des fernsehsignalverarbeitenden
Systems einstellt. Die Schalteinrichtung sorgt in einer zweiten sogenannten "Raster"-Stellung dafür, daß die Empfangsund
Verstärkungseinrichtung keine Farbartsignale an den Farbartkanal und keine Leuchtdichtesignale liefert und daß gleichzeitig
der Helligkeitsregler trotz Abtrennung des Leuchtdichtesignals vom
Leuchtdichtekanal einen ausreichenden Helligkeitswert bringt, um am Empfänger Einstellungen wie die Reinheitsjustierung und die
Justierung der Wechselstromverstärkung der Bildwiedergabeeinrichtung vornehmen zu können.
In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist die Schalteinrichtung
mit der Ablenkeinrichtung sowie mit einer Kopplungseinrichtung verbunden, die das bereits mit dem Helligkeitsregler
behandelte Leuchtdichtesignal auf die Bildwidergabeeinrichtung koppelt. Die mit dieser Kopplungseinrichtung bewirkte Kopplung ist
abhängig vom Gleichstromgehalt des Leuchtdichtesignals. Die Schalteinrichtung
hat eine dritte sogenannte "Service"-Stellung, um die Ablenkeinrichtung in einer (z.B. in der vertikalen) Richtung unwirksam
zu machen und gleichzeitig den Helligkeitsregler so einzustellen, daß das Leuchtdichtesignal einen Gleichstromgehalt bekommt,
bei dem die besagte Kopplungseinrichtung keine Leuchtdichtesignale auf die Bildröhre koppelt, um die Justierung der Farbtemperatur
zu ermöglichen.
Die Erfindung wird nachstehend an Ausführungsbeispielen anhand von Zeichnungen näher erläutert.
Figuren 1a und 1b zeigen teilweise in Blockform und teilweise im Detail den allgemeinen Aufbau eines Farbfernsehempfängers, der
eine erfindungsgemäß ausgebildete Anordnung enthält;
Figur 2 zeigt Signalverläufe als Zeitfunktionen zur Erläuterung der
Anordnung nach den Figuren 1a und 1b;
Figur 3 zeigt eine Abwandlung der in den Figuren 1a und 1b gezeigten
Anordnung.
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Beim Verfolgen der nachstehenden Beschreibung sind die Figuren 1a und 1b gleichzeitig zu betrachten, da sie Teile derselben
Anordnung zeigen.
Der in den Figuren 1a und 1b dargestellte Farbfernsehempfänger enthält einen Eingangsteil 12, der von einer Antenne HF-Signale
empfängt und diese Signale über einen ZF-Verstärkerteil und einen
Demodulatorteil (nicht dargestellt) in ein Fernsehsignalgemisch umsetzt. Das Fernsehsignalgemisch besteht aus einem
Farbartsignal, einem Leuchtdichtesignal, Synchronsignalen und
Tonsignalen. *
Ein mit einer Farbart-Verarbeitungseinheit 16 versehener Farbartkanal
14- dient dazu, aus dem Farbartsignal des Signalgemischs die Farbdifferenzsignale R-Y, B-Y und G-Y abzuleiten.
Die Farbdifferenzsignale werden auf die verschiedenen Stufen 18a, 18b und 18c einer Bildröhren-Treiberschaltung 20 gegeben. Diese
Bildröhren-Treiberstufen 18a, 18b und 18c dienen dazu, das Ausgangssignal -Y des Leuchtdichtekanals 22 mit den Farbdifferenzsignalen
G-Y, R-Y, B-Y zu matrizieren, um die Farbsignale G, R
und B zu bilden.
Die dargestellten Bildröhren-Treiberstufen 18a, 18b und 18c sind
von einem Typ, wie er in der USA-Patentanmeldung Nr. 504-,357 "beschrieben
ist, die mit dem Titel "Circuit for Maintaining Operating Point Stability of an Amplifier" unter dem Namen Donald Henry
V/illis eingereicht wurde. Da die Stufen 18a, 18b und 18c einander
gleich sind, gilt die nachstehende Beschreibung der Stufe 18a ebenso für die Stufen 18b und I8c.
Die Stufe 18a enthält einen ersten NPN-Transistor 24-a. Das Farbdifferenzsignal
G-Y wird über einen Kondensator 34-a auf die Basis
des Transistors 24a gegeben. Der Kollektor des Transistors 24-a
ist über einen Widerstand 35a mit einer Quelle positiver Versorgungsspannung
verbunden, während sein Emitter über einen veränderlichen Widerstand 36«.mit Masse verbunden ist. Der Emitter des
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Transistors 24a ist außerdem über veränderliche Widerstände 28a
und 28c mit dem Emitter eines PHP-Transistors 30 verbunden. Me Basis des Transistors 30 ist mit dem Ausgangssignal des Leuchtdichtekanals
22 gekoppelt.
Die Kombination der zueinander komplementären Transistoren 24a
und 30 dient zur Verstärkung und Matrizierung der Signale -Y
und G-Y, um am Kollektor des Transistors 24a das Farbsignal G zu erhalten. Der veränderbare Widerstand 28a dient zur Einstellung
des Verstärkungsfaktors der Stufe 18a, während der veränderbare V/iderstand 36azur Einstellung des statischen Arbeitspunkt
der Stufe 18a dient. Der Emitter des Transistors 24a ist gleichstrommäßig mit der Basis eines zweiten NPN-Transistors
26a gekoppelt. Der Kollektor des Transistors 26a ist gleichstrommäßig mit der Basis des Transistors 24a verbunden. Der Emitter
des NPN-Transistors 26a ist mit einer Verknüpfungsschaltung 32
gekoppelt. Ein Kondensator 34a und der NPN-Transistors 26a bilden eine Klemmschaltung, um die am Emitter des Transistors 24a
entwickelte Spannung im wesentlichen unabhängig von den Gleichstrombedingungen an der Farbartsignal-Verarbeitungseinheit 16
und im wesentlichen unabhängig von Schwankungen der Basis-Emitter-Spannung des Transistors 24a zu halten. Die Klemmwirkung tritt
ein, wenn der Transistor 26a auf einen Klemmimpuls hin leitend wird, der in einer noch zu beschreibenden Weise während des
HorizontalrücklaufIntervalls von der Verknüpfungsschaltung 32
erzeugt wird.
Die Farbsignale R, G und B werden gesondert auf die Kathoden der drei Elektronenstrahlerzeugungssysteme der Bildröhre 38 gekoppelt.
Jedes Strahlerzeugungssystem besteht beispielsweise aus einer Kathode, einem Steuergitter und einem Schirmgitter zur Erzeugung
und Beschleunigung eines Elektronenstrahls. Ferner ist eine Fokusderelektrode und eine Endanode vorgesehen.
Eine Vorspannungs-Steuereinheit 40 liefert Gleichvorspannungen an die Steuergitter, und eine Schirmgitter-Steuereinheit 42 liefert
Steuergleichspannungen an die Schirmgitter, um den Einsatzpunkt
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jedes Strahlerzeugungssystems einstellen zu können.
Der Leuchtdichtekanal 22 enthält eine Leuchtdichtesignal-Verarbeitungseinheit
44, die dazu dient, das im Fernsehsignalgemisch enthaltene Leuchtdichtesignal zu verstärken und anderweitig zu
behandeln.
Mit der Leuchtdichtesignal-Verarbeitungseinheit 44 ist ein Kontrastregler
46 verbunden, um die Amplitude des Leuchtdichtesignals zu regeln.
Mit dem Empfangsteil 12, dem Leuchtdichtekanal 22 und einer Vertikalablenkschaltung
76 ist ein Serviceschalter 82 verbunden, um die Einjustierung verschiedener Betriebseigenschaften des
Empfängers zu ermöglichen. Der Schalter 82 kann im dargestellten Falle drei verschiedene Stellungen einnehmen, die in der Zeichnung
mit "Normal", "Raster" und "Service" bezeichnet sind.
Wenn sich der Serviceschalter 82 in seiner "Normal"-Stellung
befindet, dann liefert der Empfangsteil 12 Leuchtdichtesignale
an die Leuchtdichtesignal-Verarbeitungseinheit 44.
Der Ausgang der Leuchtdichtesignal-Verarbeitungseinheit 44 ist mit einer Schwarzpegel-Klemmschaltung 48 verbunden, die dazu dient,
den maximalen Signalausschlag, der in die Richtung entsprechend dem Schwarzton eines von der Bildröhre 38 wiedergegebenen Bildes
geht, auf eine Bezugsspannung zu klemmen. Die Schwarzpegel-Klemmschaltung
48 enthält einen aus komplementären Transistoren gebildeten Emitterfolger- 50, dessen Ausgang über einen Kondensator 56
mit dem Eingang eines Emitterfolgers 52 gekoppelt ist. Mit der
Basis des Emitterfolgers· 52 ist eine Diode 54 in solcher Polung
verbunden, daß der Kondensator 56 zum maximalen Signalausschlag in Schwarzrichtung hin aufgeladen wird, wenn die Diode leitend
ist. Der Ladestrom kommt aus einer Stromquelle, die im dargestellten Fall einen zwischen eine positive Versorgungsspannung und die
Anode der Diode 54 geschalteten Widerstand 53 aufweist. Der Anode'
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der Diode 5^- wird über einen Emitterfolger 58 eine Bezugsspannung angelegt,
die dem gewünschten Schwarzton eines Bildes entspricht. An der Basis eines NPN-Transistors 64 der Schwarzpegel-Klemmschaltung
48 werden Horizontalsynchronimpulse, die von einer Synchronimpuls-Abtrennstufe 60 kommen, mit einem von einer Horizontalablenkschaltung
62 gelieferten Horizontalrücklaufsignal kombiniert, um den Betrieb- der Klemmschaltung 48 zu steuern. Das im Emitterkreis
des Transistors 52 erzeugte Ausgangssignal der Schwarzpegel-Klemmschaltung
48 wird auf eine Austast/Helligkeits-Steuereinheit 65 gegeben, die dazu dient, die Gleichstromkomponente des Leuchtdichtesignals
einzustellen; Die Steuereinheit 65 dient außerdem dazu, dem Leuchtdichtesignal die von einer Vertikalablenkeinheit
76 und einer Horizontalablenkeinheit 62 kommenden "Vertikal- und Horizontalaustastimpulse hinzuzufügen, so daß die Bildröhre 38
während der Horizontal- und Vertikalrücklaufintervalle im wesentlichen
bei oder nahe dem Einsatzpunkt ist.
Die Steuereinheit 65 enthält einen KPN-Transistorverstärker 66,in
dessen Kollektorkreis sich die Kollektor-rEmitter-Strecken von KPN-Transistoren
68 und 70 befinden. Der Verstärker 66 invertiert das
Ausgangssignal der Schwarzpegel-Klemmschaltung 48. Die Basis des als Emitterfolger geschalteten Transistors 68 ist mit dem Schleifer
eines Helligkeits-Steuerpotentiometers 96 verbunden. Die am Schleifer dieses Helligkeitspotentiometers 96 abgegriffene Spannung bestimmt
den Gleichstromgehalt der Signale am Kollektor des Verstärkers 66. Die Basis des Transistors 70 ist mit dem Ausgang einer
Differenzverstärkerstufe 72 verbunden, deren Eingang sowohl auf
die Vertikalaustastimpulse als auch auf die TTorizontalaustastimpulse
anspricht. Der Transistor 7° dient in Verbindung mit der Differenzverstärkerstufe
72 dazu, A_ustastimpulse in das Leuchtdichtesignal einzufügen. Das am Kollektor des Transistors 66 abgenommene Ausgangssignal
der Steuereinheit 65 (in Figur 2B dargestellt) wird über einen Emitterfolger auf die Basis eines Transistors ~$0 gegeben.
Der Eingangsteil 12 des Fernsehempfängers ist außerdem mit einem
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Kanal 7^ zur Verarbeitung von Synchronsignalen verbunden. Die
Synchronimpuls-Abtrennstufe 60 dient dazu, die Horizontal- und Vertikalsynchronimpulse aus dem Fernsehsignalgemisch abzuleiten
und diese Impulse auf die Vertikalablenkschaltung 76 und die
Horizontalablenkschaltung 62 zu geben. Die Ablenkschaltungen 76
und 62 sind mit jeweils zugeordneten Ablenkwicklungen der Bildröhre 38 verbunden. Die Horizontalablenkschaltung 62 ist außerdem
mit einer Hochspannungseinheit 78 verbunden, welche die Versorgungsspannungen
für die Pokussierelektrode und die Endanode der Bildröhre 38. liefert.
Die Verknüpfungsschaltung 32 hat die vorstehend bereits erwähnte
Aufgabe, auf das Horizontalrücklaufsignal hin einen Klemmimpuls
zu erzeugen, um den Klemmvorgang in den Treiberstufen 18a, 18b und 18c während des HorizontalrücklaufIntervalls zu bewirken.
Außerdem wird ein am Emitter eines PNP-Transistors 80 erhaltenes Ausgangssignal der Verknüpfungsschaltung 32 über die Reihenschaltung
einer Diode 85 mit einem Widerstand 83 auf den Emitter des
Transistors 30 gegeben, um während jedes im Vertikalrücklaufintervall
liegenden Horizontalhinlaufintervalls einen Extra- oder Resex've-Austastimpuls zu liefern, damit sichergestellt wird, daß
während dieser Intervalle die Bildröhre 38 gesperrt ist undkeine
verwirrenden Horizontalhinlaufzeilen sichtbar werden. Die Verknüpfungsschaltung
32 ist ausführlich in der oben erwähnten Patentanmeldung P (Vertreteraktenzeichen 7938-76)
beschrieben.
Der Serviceschalter 82 dient dazu, Justierungen der Farbreinheit und der Farbtemperatur der Bildröhre 38 im Werk und beim Kundendienst
ohne die Notwendigkeit zusätzlicher Testgeräte zu ermöglichen. Der Serviceschalter 82 ist ein zwischen drei Stellungen
bewegbarer Schalter mit zwei Gruppen elektrisch getrennter Pole, wobei jede Gruppe vier Pole aufweist.
Die erste Gruppe umfaßt die Pole 84a, 86a, S8a und 90a. Der Pol 84a ist über einen Widerstand 92 mit Masse verbunden. Der Pol 86a
ist über eine Leitung 94 mit einem Ende (Anschluß 97) des Hellig-
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keitspotentiometers 96 verbunden, dessen anderer Anschluß an einer
positiven Versorgungsspannung liegt. Wenn der Serviceschalter
82 in seiner "Normal"-Stellung ist, dann sind die Pole 84a und
86a über eine vernachlässigbare Impedanz miteinander verbunden. Der Pol 88a ist über einen Widerstand 98,der gegenüber dem Widerstand
92 einen relativ kleinen Widerstandswert hat, mit Masse
verbunden. Wenn der Serviceschalter 82 in seiner Stellung "Raster" ist, dann sind die Pole 86a und 88a über eine vernachlässigbare
Impedanz miteinander verbunden. Der Pol 90a ist über eine Leitung
100 mit dem gemeinsamen Anschluß des Widerstands 83 und der Diode
85 verbunden. Wenn sich de"r Serviceschalter 82 in der Stellung
"Service" befindet, dann sind die Pole 88a und 90a über eine vernachlässigbare
Impedanz miteinander verbunden.
Die zweite Polgruppe umfaßt die Pole 84b, 86b, 88b und 90b. Der
Pol 84b ist über eine Leitung 102 mit dem ZF-Verstärkerteil der
Eingangsschaltung 12 des Fernsehempfängers verbunden. Der Pol 86b ist über eine Leitung 104 mit Masse verbunden. Wenn sich der
Serviceschalter 82 in seiner Stellung "Normal" befindet, dann sind die Pole 84b und 86b über eine vernachlässigbare Impedanz miteinander
verbunden. Der Pol 88b ist über eine Leitung 106 mit Masse verbunden. Die Pole 86b und 88b sind über eine vernachlässigbare
Impedanz miteinander verbunden, und zwar unabhängig davon, ob der Serviceschalter 82 in seiner Stellung "Raster" steht oder nicht.
Der Pol 90b ist über eine Leitung 108 mit der Vertikalablenkeinheit
76 verbunden. Wenn sich der Serviceschalter 82 in seiner
Stellung "Service" befindet, dann sind die Pole 88b und 90b über eine vernachlässigbare Impedanz miteinander verbunden.
Die in Figur 1 dargestellte Anordnung eignet sich zur Verwendung in einem Farbfernsehempfänger wie er beispielsweise als Empfängertyp
GTO-68 in den RCA Color Television Service Data, 1973, No. C-8
beschrieben ist, die von der RCA Corporation, Indianapolis, Indiana, USA herausgegeben werden.
Wenn sich im Betrieb der Serviceschalter 82 in seiner Stellung "Normal" befindet, dann wird dem ZF-Teil der Eingangsschaltung 12
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des Empfängers über die Pole 84b und 86b Kassepotential angelegt, um die Bedingungen für normale Signalverstärkung zu schaffen.
Hiermit gelangen verstärkte Leuchtdichte- und Farbartsignale zum Leuchtdichtekanal 22 bzw. zum Farbartkanal 15· Außerdem ist
in der "Normal"-Stellung des Serviceschalters der Anschluß 97 des Helligkeitspotentiometers 96 über die Pole 84a und 86a und
denWiderstand 92 mit Kasse verbunden. Bei dieser Verbindungsart kann das Helligkeitspotentiometer 96 über seinen normalen Bereich
verstellt werden.
Befindet sich der Serviceschalter 82 in seiner Stellung "Raster",
dann wird das Kassepotential vom ZP-Verstärkerteil der Eingangsschaltung
12 fortgenommen, weil in dieser Stellung die Pole 84b und 86b nicht mehr miteinander verbunden sind. Infolgedessen ändert
sich die Verstärkung der ZF-Schaltungen des Eingangsteils 12 derart, daß am Leuchtdichtekanal 22 keine Leuchtdichtesignale
und am Parbartkanal 14 keine Farbartsignale mehr erscheinen. Es
wird also ein leerer Raster gebildet. Da die Schwär zpegel-Klernmschaltung
48 die in Schwarzrichtung gehenden maximalen Signalausschläge auf eine den Schwarzwert darstellende Bezugsspannung
klemmt, würde unter diesen Bedingungen das Ausgangssignal -T des Leuchtdichtekanals 22 zu einem Bild unzureichender Helligkeit
(d.h. zu einen im wesentlichen schitfarzen Bild) führen, welches
nicht dazu herangezogen werden könnte, die Farbreinheit und die Wechselstromverstärkung der Bildröhrer-Treiberstufen 18a, 18b und
18c zu justieren. In der Stellung "Raster" des Serviceschalters
82 ist jedoch der Anschluß 97 des Helligkeitspotentiometers 96 über die Pole 86a und 88a und den Widerstand 9?! ßiit Hasse verbunden,
wobei der Widerstand 98 einen relativ niedrigen Wert im Vergleich zum Widerstand 92 hat. Die Gleichspannung am Schleifer
des Helligkeitspotentiometers 96 wird daher automatisch herabgesetzt, womit auch die Gleichspannung am Emitter des Transistors
68 niedriger wird. Diese Verminderung der Gleichspannung überträgt
sich ohne Polaritätsänderung auf die Kathoden der Bildröhre 38 und
führt somit dazu, daß die Helligkeit des leeren Rasters auf ein genügendes Maß angehoben wird, um die Farbreinheit und die Wechsel-
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Stromverstärkung der Stufen 18a, 18b und 18c justieren zu können.
Zweckmäßigerweise sollten der Wert des Widerstands 98 und die "Versorgungsspannung,
an die dieser Widerstand angeschlossen ist (in Figur 1b als Massepotential dargestellt))so gewählt werden, daß
in der Stellung "Raster" des Serviceschalters 82 ein leerer Raster ausreichender Helligkeit gebildet wird, um die Farbreinheit
und die Wechselstromverstärkung der Bildröhren-Treiberstufen einjustieren zu können, und zwar unabhängig davon, welche Einstellung
der Schleifer des Helligkeitspotentiometers 96 vor der
Justierung hat. Es sei erwähnt, daß der Schleifer verstellt werden kann, um die Helligkeit während der Stellung "Raster" zu ändern.
In der Stellung "Service" des Serviceschalters 82 wird über dessen
Pole 88b und 90b Massepotential an die Vertikalablenkeinheit 76
gelegt. Hiermit wird die Vertikalablenkeinheit 76 am Betrieb gehindert,
so daß das Bild in Vertikalrichtung auf eine dünne horizontale Linie im Mittelteil des Schirms zusammenfällt. Außerdem wird
das Massepotential von den ZF-Verstärkerschaltungen des Eingangsteils 12 fortgenommen, uii zu verhindern, daß Farbart- oder Leuchtdichteinformationen
Schwankungen in der dünnen horizontalen Linie hervorrufen, die bei der Justierung der Färbteroperatur stören könnten,
In der Stellung "Service" ist außerdem die Leitung 94- ohne Anschluß,
so daß eine hohe positive Spannung, deren Wert nahe der an das andere Ende des Helligkeitspotentiometers 96 gelegten positiven Versorungsspannung
liegt, über den Transistor 68 auf den Kollektorkreis des Transistors 66 gegeben wird. Als Folge gelangt eine hoho
positive Spannung zur Basis des Transistors 30, wodurch dieser Transistor nicht-leitend wird und die Transistoren 24a, 24-b und
?Ac veranlaßt werden, auf die jeweiligen Kathoden der Bildröhre 38 Gleichspannungen zu geben, die ungefähr gleich derjenigen
Spannung sind, die beim Fehlen eines Leuchtdichtesignals erzeugt wird. In diesem Zustand kann die Justierung der Farbtemperatur
der Bildröhre 38 vorgenommen werden, indem die von der Schirmgitter-Steuereinheit
42 auf die Bildröhre 38 gegebenen festen
Spannungen so eingestellt werden, daß sich die einzelnen Strahlsysteme bei gesperrtem Transistor 30 an der Schwelle zwischen
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Leitzustand und Sperrzustand befinden.
In der Stellung "Service" des Serviceschalters 82 ist außerdem
die Leitung 100 über den Widerstand 98 mit Masse verbunden. Infolgedessen
ist die Diode 85 rückwärts vorgespannt, so daß der von der Verknüpfungsschaltung 32 erzeugte Extraaustastimpuls
die Transistoren 24-a, 24b und 24-c nicht erreichen kann. Würde
dieser Extraaustastimpuls an diese Transistoren geliefert werden, dann würde der statische Arbeitszustand der Transistoren
umgeworfen werden und die Justierung der Farbtemperatur der Bildröhre 38 würde durcheinandergeraten.
Wenn keine Extraaustastimpulse erzeugt werden würden, dann ware
die Leitung 100 nicht notwendig. Die Leitung 100 ist die einzige der mit dem Schalter 82 verbundenen Leitungen, die ein Wechselstromsignal
führt; die übrigen Leitungen führen Gleichstromsignale, Die Anordnung nach den Figuren 1a und 1b bringt also eine wesentliche
Verminderung an Storsignaleinstreuung und Interferenzsignalen und vermindert auch andere Probleme wie etwa kapazitive Belastung,
die auftreten können, wenn Wechselstromsignale über lange Leitungen mit einem Serviceschalter gekoppelt werden.
Die Serviceschalteranordnung nach den Figuren 1a und 1b wird vereinfacht,
wenn man die Stellung "Raster" fortläßt. Eine entsprechende in Figur 3 gezeigte Anordnung ist ähnlich derjenigen nach
Figur 1, nur daß die für die "Raster"-Stellung vorgesehenen Verbindungen fehlen.
Wie oben erwähnt, besteht bei der hier gezeigten speziellen Ausführungsform
die Schwarzpegel-BIlemmschaltung 4-8 aus einer getasteten
Klemmschaltung, die auf ein Signal anspricht, welches durch Matrizierung von Horizontalsynchronimpulsen mit Horizontalrücklaufsignalen
gebildet wird. Auf diese Weise werden nur die vorderen und hinteren Teile der Austastpegel des Leuchtdichtesignals
auf eine den Schwarzwert eines Bildes darstellende Bezugsspannung geklemmt. Hierdurch werden Fehler, die im Schwarz-
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pegel infolge flüchtiger Störsignale hervorgerufen werden können,
vermindert.
Im Betrieb der Schwärzpegel-Klemmschaltung 48 wird am Eingang dieser
Schaltung ein Signal erzeugt, welches mit der Wellenform A in Figur 2A dargestellt ist. Die Wellenform A setzt sich zusammen
aus der Bildinformation 214 und dazwischenliegenden Austastimpulsen 212. Die Austastimpulse werden durch einen Austastpegel 216
und eine Synchronimpulsspitze 218 gebildet, die weniger lang andauern
als der Austastpegel und diesem Pegel derart überlagert
«
sind, daß er mit einem vorderen Teil 220 und einem hinteren Teil
sind, daß er mit einem vorderen Teil 220 und einem hinteren Teil
222 erscheint.
Die Diode 54 wird nur während des vorderen Teils 220 und des hinteren
Teils 222 des Austastpegels der Wellenform A leitend, so daß die Schwarzpegel-Klemmschaltung 48 weder die Synchronimpulsspitze
218 noch irgendwelche während des Bildinformationsteils 214 auftretenden
Störspitzen auf die Bezugsspannung klemmt, wodurch ein
falscher Schwarzpegel eingestellt werden könnte. Dies erreicht man durch Kombinierung der von der Abtrennstufe 60 erzeugten
Horizontalsynchronimpulse (Wellenform G in Figur 2 G) mit dem von der Horizontalablenkschaltung 62 erzeugten Horizontalrücklaufsignal
(Wellenform D in Firug 2 D) an der Basis des NPN-Transistors 64
der Schwarzpegel-Klemmschaltung 48. Die Horizontalsynchronimpulse,, das Rücklaufsignal und die Synchronimpulsspitzen stehen zueinander
in einer zeitlichen Beziehung, wie sie aus den Figuren 2A, 2G und 2D hervorgeht.
Die Horizontalsynchronimpulse werden über einen Widerstand 61 auf die 3asis des Transistors 64 gegeben. Das Horizontalrücklaufsirnial
wird über einen Widerstand 63 auf die Basis des Transistors 64 gegeben. Die Werte der Widerstände 61 und 63 sind mit Rücksicht
auf die Amplituden der jeweils über sie gekoppelten Wellenformen so gewählt, daß der Transistor 64 nur während des vorderen und
des hinteren Teils des Austastpegels nicht-leitend wird (Wellenform E in Figur 2 E).
- 16 609848/0764
Eine ßchwarzpegel-Klemmschaltung ähnlich der in den Figuren 1a
und 1b gezeigten Klemmschaltung 48 ist ausführlich in der USA-Patentanmeldung
465» 391 beschrieben, die mit dem Titel "Black
Level Clamping Circuit for a Television Signal Processor" unter dem Namen B.J. Yorkanis eingereicht wurde.
Typische Werte für Wiederstände und Spannungen sind in den
Figuren 1 bis 3 eingetragen. Obwohl die Erfindung vorstehend
anhand einer speziellen Ausführungsform erläutert wurde, liegen verschiedene Abwandlungen ebenfalls im Bereich der Erfindung.
Figuren 1 bis 3 eingetragen. Obwohl die Erfindung vorstehend
anhand einer speziellen Ausführungsform erläutert wurde, liegen verschiedene Abwandlungen ebenfalls im Bereich der Erfindung.
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Claims (9)
- Patentansprüche'1./ Steueranordnung für ein System zur Verarbeitung von Farbfernsehsignalen, welches folgendes enthält: eine Einrichtung, welche Fernsehsignale empfängt und verstärkt und daraus ein Signalgemisch ableitet, welches Farbart-, Leuchtdichte- und Synchronsignale enthält; Einrichtungen zur Verarbeitung dieser Farbart-, Leuchtdichte- und Synchronsignale; eine Färb- " bildwiedergabeeinricbfcung mit einer auf die Farbart- und Leuchtdichtesignale ansprechenden elektronenstrahlerzeugenden Vorrichtung zum Hervorrufen mehrerer Farben; eine auf die Farbart- und Leuchtdichtesignale ansprechende Einrichtung zum Ansteuern der Farbbildwiedergabeeinrichtung; eine der elektronenstrahlerzeugenden Vorrichtung zugeordnete und auf die Synchronsignale ansprechende Ablenkeinrichtung zur horizontalen und vertikalen Abtastung der Farbbildwiedergabeeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß in der leuchtdichtesignalverarbeitenden Einrichtung (4-4·) eine Schwarzpegel-Klemmschaltung (4-8) enthalten ist, um maximale Signalausschläge, die in Richtung auf den Schwarzton des wiedergegebenen Bildes gehen, auf eine Bezugsspannung zu klemmen; daß in der leuchtdichtesignalverarbeitenden Einrichtung hinter der Schwarzpegel-Klemmschaltung ein Helligkeitsregler (65) vorgesehen ist, um den Gleichstromgehalt des Leuchtdichtesignals zu steuern; daß mit der Empfangsund Verstärkungseinrichtung (12) und nit dem Helligkeitsregler eine Schalteinrichtung (82) gekoppelt ist, die in einer ersten Stellung ("Normal") die Empfangs- und Verstärkungseinrichtung veranlaßt, das Farbartsignal an die farbartsignalverarbeitende Einrichtung (16) und das Leuchtdichtesignal an die leuchtdichtesignalverarbeitende Einrichtung (4-4·) zu liefern und gleichzeitig den Helligkeitsregler veranlaßt, einen Helligkeitswert entsprechend dem Normalbetrieb des fernsehsignalverarbeitenden Systems einzustellen, und die in einer zweiten Stellung ("Raster"; "Service") die- 18 609848/0764Empfangs- und Verstärkungseinrichtung daran hindert, das Farbartsignal an die farbartsignalverarbeitende Einrichtung und das Leuchtdichtesignal an die leuchtdichtesignalverarbeitende Einrichtung zu liefern und gleichzeitig den Helligkeitsregler veranlaßt, einen ausreichenden Helligkeitswert einzustellen, damit eine Justierung des fernsehsignalverarbeitenden Systems erfolgen kann, während das Leuchtdichtesignal von der leuchtdichtesignalverarbeitenden Einrichtung abgekoppelt ist.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung (82) in der besagten zweiten Stellung ("Raster") den Helligkeitsregler (65) veranlaßt, einen ausreichenden Helligkeitswert einzustellen, um eine Justierung der Farbreinheit des fernsehsignalverarbeitenden Systems und/oder der Wechselstromverstärkung der die Farbbildwiedergabeeinrichtung ansteuernden Einrichtung (20) zu ermöglichen.
- 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Helligkeitsregler (65) einen veränderbaren V/iderstand (96) enthält und daß die Schalteinrichtung (82) so ausgebildet ist, daß sie in der besagten zweiten Stellung ("Raster") an diesem veränderbaren Widerstand eine Gleichspannung erscheinen läßt, die im Sinne einer Erhöhung der Helligkeit des von der Farbbildwiedergabeeinrichtung wiedergegebenen Bildes modifiziert ist.
- 4-, Anordnung nach einem der Ansprüche 1,2 oder 35 dadurch rc— kennzeichnet, daß mit einem hinter dem Helligkeitsregler (65) liegenden Punkt der leuchtdichtesignalverarbeitenden Einrichtung eine Kopp el einrichtung (30) verbunden ist, v.-elche das Leuchtdichtesignal im ITormalfall auf die Farbbildwiedergabeeinrichtung (38) koppelt und deren Koppelwirkung durch den Gleichstromgehalt des Leuchtdichtesignals bestimmt wird, und daß die Schalteinrichtung (82) mit der Ablenkeinrichtung (76) gekoppelt ist und in einer dritten Stellung- 19 609848/0764("Service") zur Ermöglichung einer Justierung der Farbtemperatur die Ablenkeinrichtung am Abtasten in der einen Richtung hindert und gleichzeitig den Helligkeitsregler (65) veranlaßt, den G-leichstromgehalt des Leuchtdichtesignals so einzustellen, daß die Koppeleinrichtung daran gehindert ist, das Leuchtdichtesignal auf die Farbbildwiedergabe einrichtung zu koppeln.
- 5. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Farbbildwiedergabeeinrichtung (38) an einem Punkt nach der Koppeleinrichtung (30) eine auf die Synchronsignale ansprechende Extra-Austasteinrichtung (32) verbunden ist, welche im Normalfall die elektronenstrahlerzeugende Vorrichtung daran hindert, während der im Vertikalrücklaufintervall liegenden Horizontalhinlaufzeiten eine sichtbare Spur zu zeichnen, und daß die Schalteinrichtung (82) mit der Extra-Austasteinrichtung gekoppelt ist und daß die Schalteinrichtung in ihrer dritten Stellung die Extra-Austasteinrichtung unwirksam macht.
- 6. Anordnung nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, daß der Helligkeitsregler (65) einen zwischen eine erste Festspannung squelle (+11,7 Volt) und die Schalteinrichtung (82) geschalteten Spannungsteiler (96) aufweist$ daß die Schalteinrichtung in ihrer ersten Stellung ("Normal") diesen Spannungsteiler mit einer zweiten Festspannungsquelle (92, Masse) verbindet; daß die Schalteinrichtung in ihrer zveiten Stellung ("Raster") diesen Spannungsteiler mit einer dritten Festspannungsquelle (98, Masse) verbindet; daß die Schalteinrichtung in ihrer dritten Stellung ("Service") den Spannungsteiler, mit einer vierten Festspannungsquelle verbindet.
- 7. Anordnung nach Anspruch 4- oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangs- und Verstärkungseinrichtung (12) in der- 20 609848/0764ίοdritten Stellung ("Service") der Schalteinrichtung (82) daran gehindert ist, das Farbartsignal auf die farbartsignalverarbeitende Einrichtung (16) und das Leuchtdichtesignal auf die leuchtdichtesignalverarbeitende Einrichtung (44) zu koppeln.
- 8. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppeleinrichtung einen ersten Transistor (30) eines ersten Leitungstyps aufweist, auf dessen Basis das Leuchtdichtesignal gegeben wird und dessen Kollektor an eine erste Versorgungsspannungsquelle angeschlossen ist; daß ein zweiter Transistor (24a; 24b; 24c) eines gegenüber dem ersten Transistor entgegengesetzten Leitungstyps vorgesehen ist; daß der Emitter des ersten Transistors gleichstrommäßig mit dem Emitter des zweiten Transistors gekoppelt ist; daß das Farbartsignal auf die Basis des zweiten Transistors gekoppelt ist; daß der Kollektor des zweiten Transistors gleichstrommäßig über eine Impedanz mit einer zweiten Versorgungsspannungsquelle und gleichstrommäßig mit der Farbbildwiedergabeeinrichtung (38) gekoppelt ist.
- 9. Anordnung nach Anspruch 5i dadurch gekennzeichnet, daß die Koppeleinrichtung einen ersten Transistor (30) eines ersten Leitungstyps aufweist, auf dessen Basis das Leuchtdichtesignal gekoppelt ist und dessen Kollektor mit einer ersten Versorgungsspannungsquelle gekoppelt ist; daß ein zweiter Transistor (24a; 24b; 24c) eines gegenüber dem ersten Transistor entgegengesetzten Leitungstyps vorgesehen ist; daß der Emitter des ersten Transistors gleichstroEimäßig mit den Emitter des zweiten Transistors gekoppelt ist; daß das Farbartsignal auf die Basis des zweiten Transistors gekoppelt ist; daß der Kollektor des zweiten Transistors gleichstrommäßig über eine Impedanz mit einer zweiten Versorgungsspannungsquelle und gleichstrommäßig mit der Farbbildwiedergabeeinrichtung gekoppelt ist; daß die Extra-A_ustasteinrichtung (32) mit dem Emitter des ersten Transistors gekoppelt ist. "- 21 -609848/076410« Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Leuchtdichtesignal periodisch wiederkehrende Austastimpulse (212) in Schwarzrichtung enthält, deren jeder aus einem Austastpegel (216) und einer Synchronimpulsspitze (218) gebildet ist, deren • Dauer kürzer als die Dauer des Austastpegels ist und die dem Austastpegel derart überlagert ist, daß ein vorderer Teil (220) und ein hinterer Teil (222) des Austastpegels bleibt; daß das Leuchtdichtesignal zwischen den Austastimpulsen ein für die Bildinformation charakteristisches Signal (214) enthält; daß die Schwarzpegel-Klemmschaltung (48) eine getastete Klemmschaltung enthält, Vielehe zum Klemmen der in Schwarzrichtung gehenden maximalen Signalausschläge mit Ausnahme während der besagten vorderen und hinteren Teile des Austastpegels unwirksam gemacht wii'd.609848/0764
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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