DE2622481B2 - Vorrichtung zum Einbringen von flüssigem Düngemittel, insbesondere Gülle, in Kulturböden - Google Patents
Vorrichtung zum Einbringen von flüssigem Düngemittel, insbesondere Gülle, in KulturbödenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einbringen von flüssigem Düngemittel, insbesondere Gülle, in
Kulturböden, mit einem Güllefahrzeug, hinter dessen Räder ein über Auslegerarme im Bereich der Fahrzeugachse
angeschlossener querliegender Träger für mehrere von ihm vornehmlich radial abstehende Düsenrohre
angeordnet ist, die mit einer Düngemittelzuführung verbunden sind, an ihren freien Ende jeweils eine
Pflugschar tragen und durch Betätigung einer Schwenkvorrichtung verstellbar sind.
Das Einbringen des Düngemittels unter Flur ermöglicht eine gleichmäßigere Verteilung im Boden, mindert
die Verdunstung in der Luft und damit die Luftverschmutzung. Bekannte Vorrichtungen zu diesem Zweck
sind in der Regel nach Art herkömmlicher Pflüge ausgebildet, die hinten am Güllefahrzeug angehängt und
von diesem geschleppt werden. Damit die Pflugschar in die benötigte bzw. gewünschte Tiefe eingebracht
werden können, sieht man gesonderte Laufräder vor, bildet also den Pflug als Anhängerfahrzeug aus, das nach
Bedarf an das Güllefahrzeug angehängt oder von diesem abgenommen wird. Die vom Güllefahrzeug
zugeführte Flüssigkeit wird dabei durch einen Schlauch einem Verteiler zugeführt, von dem wieder Zweigschläuche
zu den einzelnen Düsenrohren geführt sind. Diese Anordnung ist teuer in der Herstellung,
störanfällig und umständlich zu handhaben, insbesondere deshalb, weil das Pflugaggregat Fahrgeschwindigkeit
und Manöverierfähigkeit mindert und außer Gebrauch stets abgehängt und abgestellt werden muß. Nachteilig
ist ferner, daß die Laufräder oder andere Auflageteile des Anhängers nur unzureichend belastet sind, also
durch die kleinsten Bodenunebenheiten schon ausgelenkt werden. Die Bahn der Pflugschar ist daher großen
Föhenschwankungen unterworfen, was auch bei geringer Tiefeneinstellung zu schnellem Verschleiß führt.
Dieser erhöhte Verschleiß stellt sich auch dann ein, wenn zwar Pflugschar und Düsenrohre unmittelbar am
Güllefahrzeug angebracht, aber dort in solcher Weise gebalten sind, daß ihre Bahn noch relativ großen
Höhenschwankungen unterworfen ist. So stehen die Düsenrohre nach der CH-PS 2 57 961 etwa rechtwinklig
von einem Rahmen ab, der mit seinem freien Ende durch eine Schwenkvorrichtung beeinflußt ist Nach einer
Ausführung dieser Schrift ist die waagerechte Achse in die Fahrzeugachse eines Güllefaß-Anhängerfahrzeuges
integriert bei einer e öderen ist sie an der rückseitigen
Verlängerung des Fahrzeugrahmens eines Traktors dicht hinter dessen Hinterachse angebracht Stets
befinden sich jedoch Pflugschare und Düsenrohre weit hinter den Fahrzeugrädern, führen also relativ große
Schwenkbewegungen um ihre Achse aus, was sich in entsprechenden Höhenschwankungen der Pflugschar
ausdrückt Auch bei dieser Ausführung werden die Düsenrohre durch gesonderte Schläuche versorgt. Die
dort gegebene Verstellmöglichkeit ist zudem so gering, daß die Pflugschar nicht einmal voll über den Boden
angehoben werden können, die Vorrichtung also erst auf dem Acker anzubringen ist
Die US-PS 39 11 837 zeigt ein Düngemittelfahrzeug, bei welchem die Düsenrohre und den Pflugscharen
entsprechende Bodenwerkzeuge am hinteren Ende zweier langer Hebel angebracht sind, die weit vor den
Fahrzeugrädern um eine querliegende Achse an gesonderten Traghebeln schwenkbar gelagert und
durch einen Hydraulikzylinder in und außer Wirkstellung zu bringen sind. Dabei können zwar die
Bodenwerkzeuge innen dicht neben den Rädern zum Einsatz gebracht werden, und die Räder können die
aufgeworfenen Furchen unmittelbar wieder zudrücken, aber die Arbeitsbreite und die Anzahl der einzusetzenden
Bodenwerkzeuge ist zu gering. Außerdem ist die Lagerung der langen, hebelartigen Werkzeugträger am
freien Ende der mit großem Abstand von der Fahrzeugachse wegragenden Traghebel so gestaltet,
daß außergewöhnliche Unregelmäßigkeiten der Tiefensteuerung verursacht werden.
Die Erfindung geht aus von der eingangs geschilderten Vorrichtung, die aus der CH-PS 2 57 961 bekannt ist;
es liegt die Aufgabe zugrunde, diese Vorrichtung zum Einbringen von flüssigem Düngemittel in Kulturböden
möglichst einfach und preiswert so zu gestalten, daß die Pflugschare bei geringer mechanischer Beanspruchung
zuverlässig in vorgegebener Bodentiefe geführt werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfinclungsgemäß der Träger der Düsenrohre als an den Auslegerarmen in
Schwenklagern dicht hinter den Fahrzeugriidern gehal-
tenes Verteilerrohr ausgebildet, von dem die Düsenrohre
unmittelbar ausgehen und das durch Betätigen der Schwenkvorrichtung in seinen Schwenklagern drehbar
ist
Durch die Anordnung dicht hinter den Fahrzeugrädern und die Halterung über die Auslegerarme werden
die Räder des Düngemittelfahrzeuges direkt als Tasträder bzw. Einstellräder für die Tiefe der Pflugschar
herangezogen. Diese werden somit durch eine Kopieroder Nachführnteuerung weitgehend parallel zur
Bodenoberfläche geführt Dabei ist es von besonderer Bedeutung, daß die Fahrzeugachse durch das ganze
Fahrzeuggewicht belastet ist, also recht genauen Bodenkontakt hält Auf begrenzter Auflagefläche
werden dabei kleinere Unebenheiten ausgeglichen, und selbst bei starren Rädern wird die Pflugschar ohne
wesentliche Schwankungen in einer bestimmten mittleren Bodentiefe geführt Die heute üblicherweise
verwendete Luftbereifung ergibt einmal durch ihre größere Auflagefläche einen verbesserten Ausgleich
von Bodenunebenheiten, also eine größere Genauigkeit und Veigleichmäßigung der Tiefenfünrung, zum anderen
aber durch ihre Federwirkung schon eine -;egrenzte Nachgiebigkeit dieser Führung, die es ermöglicht,
harten Gegenständen wie Steinen im Boden auszuweichen.
Die Genauigkeit der Steuerung ist dabei besonders groß, wenn die Düsenrohre vom Verteilerrohr radial
nach unten wegragen. Sie können dann so weit über den Boden hochgeschwenkt werden, daß die Manövrierfähigkeit
des Fahrzeuges praktisch nicht beeinträchtigt wird, man also größere Strecken mit höherer Fahrzeuggeschwindigkeit
zurücklegen kann. Diese Anordnung mit als schwenkbares Achsenteil ausgebildetem Verteilerrohr
ist verhältnismäßig einfach und robust.
Die DK-PS 51 176 zeigt bereits ein schwenkbares Verteilerrohr, von dem die Düsenrohre unmittelbar
ausgehen. Für die übrigen Erfindungsmerkmale hat diese Schrift jedoch keine Bedeutung.
Wenn auch die Nachführsteuerung möglichst exakt durch die Fi hrzeugachse bewirkt werden soll, so ist
doch der Verschleiß der Pflugschar unmittelbar abhängig von der Nachgiebigkeit ihrer Halterung. Diese
Nachgiebigkeit kann auf einfache Weise dadurch gesteigert werden, daß die Auslegerarme blattfederartige
Flachstäbe aufweisen, welche die Ausweichmöglichkeit in lotrechter Richtung unmittelbar verbessern.
Zweckmäßigerweise wird das Verteilerrohr an einem Ende über eine dreheinstellbare Rohrkupplung mit der
Gülle-Druckleitung verbunden.
Die Schwenkvorrichtui.g kann einen Hydraulikzylinder
aufweisen, der an die Hydraulik eines Schlepperfahrzeuges anschließbar und durch ein Druckbegrenzungsventil
abgesichert ist. Das Ein- und Ausrücken des Pflugaggregates kann dabei vom Führersitz des
Schleppers gesteuert werden, und durch die Druckbegrenzung werden die auf die Pflugschar wirkenden
Rückstellkräfte auf sehr einfache Weise begrenzt. Zu der Ausweichmöglichkeit in lotrechter Richtung ergibt
sich jetzt eine solche durch Rück- bzw. Hochschwenken, d. h. die Pflugschare werden von einem Hindernis, einem
Stein oder dgl., zurückgedrückt und dadurch vor Beschädigung geschützt.
Der Hydraulikzylinder kann einerseits an einem mit dem Verteilerrohr verbundenen Hebel und andererseits
an einem an der Fchrzeugachse befestigten Stützlager angelenkt sein. Damit ist das ganze Aggregat ausschließlich
an der Fahrz :ugachse befestigt, ohne mit dem Faß oder anderen Fahrzeugteilen direkt in
Verbindung zu stehen. Es kann mit wenigen Handgriffen befestigt und abgenommen werden. Vorzugsweise ist
das freie Ende eines jeden Düsenrohres bis dicht an die im Betrieb untere Anschlußebene der Pflugschar
geführt und hinter dieser krümnnerartig in Fahrtrichtung geöffnet Auf diese Weise wird einmal die Düse durch
die Pflugschar gegen Verunreinigung geschützt, und der Druckstrahl ist auf die Spitze des durch die Pflugschar
keilförmig im Boden gebildeten Hohlraums gerichtet, der sich hinter der Pflugschar ohne Einwirkung von
außen nahezu vollständig wieder schließen kann.
Die Zeichnung gibt eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beispielsweise wieder. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit dem hinteren Teil eines an sich
bekannten Güllefahrzeuges,
F i g. 2 eine Ansicht dieser Vorrichtung von rechts in F i g. 1 gesehen.
In der Zeichnung äst mit 1 ein Güllefahrzeug
bezeichnet, dessen Faß 2 auf einem P?\hmen 3 ruht, der
sich über Stutzen 4 an einer ewa quadratischen Fahrzeugachse 6 mit Rädern 7 abstützt. Unter dem
vorderen, nicht dargestellten Teil des Fasses ist eine Güllepumpe, in der Regel eine Exzenterschneckenpumpe,
angeordnet, die über einen Mehrwege-Saugschieber Gülle aus dem Faß 2 ansaugen kann und sie über eine
unter dem Faß verlegte Rohrleitung 8 einem Mehrwege-Druckschieber 9 zuführt In einer Umwälzstellung
kann die Gülle aus dem Druckschieber 9 und dem Dom 10 wieder in das Faß zurückbefördert werden, läßt sich
also während der Fahrt umwälzen.
In einer anderen Schaltstellung des Druckschiebers 9 wird die Gülle durch den rückseitigen Anschluß 11 oder
auch einen unteren oder seitlichen Anschluß einem Schlauch 12 zugeführt. Dieser Schlauch 12 ist über eine
Rohr-Drehkupplung an ein erstes Ende eines Verteilerrohres 14 angeschlossen, dessen anderes Ende mit
einem Schnellverschluß 15 verschen ist, so daß das Rohr zu Reinigungszwecken leicht zugängig ist. An dem
Verteilerrohr sind mit dem Rohrinneren in Verbindung stehend drei radial wegragende Düsenrohre 16
angeschweißt, die zu ihren freien Enden hin in einen
langrunden Flachquerschnitt 17 umgeformt sind und in einen krümmerartig abgerundeten Düsenteil i8 auslaufen,
der eine nach schräg seitlich bzw. in Fahrtrichtung in Fig. 1 weisende Düsenöffnung 19 bildet. Vor dieser
Düsenöffnung ist vorn am Düsenrohr 16 ieweils eine Pflugschar 20 befestigt, die ein Haches, scharf keilförmiges
Scharblatt 21 aufweist, das gemäß F i g. 2 zu beiden Seiten etwas wegragt.
Das Verteilerrohr 14 ist über zwei seitliche Lagerbügel 22 an zwei Halteplatten 23 befestigt, die jeweils übtr
zwei aitslegerartig in Fahrtrichtung nach vorn ragende Flachstäbe 24 an der Fahrzeugachse 6 lösbar befestigt
sind. Die Flachstäbp 24 wirken dabei blattfrderartig, so
daß das Verteilerrohr 14 durch lotrechte Kräfte in begrenztem Maße ausgelenkl werden kann jedoch
weitgehend steif in Höhe der Fahrzeugachse 6 gehalten ist.
Zum Verschwenken des Verteilerrohres 14 in den Lagerbügeln 22 dient ein Hydraulikzylinder 25, der mit
einem rückseitigen Gelenk 26 in einem lösbar an der Lagerachse 6 befestigten Stützlager 27 gelagert ist und
dessen Kolbenstange 28 über ein Gelenk 29 an das freie Ende zweier Hebe* 30 angeschlossen ist, die am
Verteilerrohr festgeschweißt sind.
Der rückseitige Zylinderraum des Hydraulikzylinders
25 ist über eine Leitung 31 im Führerstand eines nicht gezeigten Schlepperfahrzeuges über ein Druckbegrenzungsventil
32 und einen Steuerschieber 33 an die Druckleitung 34 und die Rücklaufleitung 35 der
Hydraulik des Schlepperfahrzeuges angeschlossen. Der fahrzeugführer kann daher durch Betätigen des
Steuerschiebers 33 das Verteilerrohr 14 mit den Düsenrohren 16 zwischen der mit vollen Linien
gezeichneten Betricbsstellung und der mit Strichpunktlinien
gezeichneten Ruhestellung gemäß Doppelpfeil 36 verschwenken. Es. ist ohne weiteres erkennbar, daß in
der Ruhestellung so großer Abstand zur Bodenfläche 37
gehalten ist, daß der Fahrbetrieb nicht behindert wird. Der Abstand könnte noch größer gehalten werden,
wenn man die Düsenrohre abweichend von der Anordnung nach F i g. 2 so vorsehen würde, daß keines
iiiii uei Ruiiriciuing ο küüidicri. Die Düscrirohrc
könnten dann bis an die untere Begrenzung des Fasses nach oben geschwenkt werden.
Ebenso kann es zweckmäßig sein, die äußeren Pflugschare in der Ruhestellung in eine fahrzeugfeste
Hülle oder Tasche einzuschwenken, um dadurch Verletzungs- oder Beschädigungsgefahren während der
Fahrt zu vermeiden. Auch solche Taschen können fest an der Halteplatte 23 angebracht sein.
Auch dann, wenn die Gülle dem Verteilerrohr 14 von einem Ende her zugeführt wird, ist es grundsätzlich
möglich, weitere Düsenrohre und Pflugschare anzufügen, die im Betrieb seitlich über das Fahrzeugprofil
hinausragen. Solche Teile können durch Flanschverbindurgen abnehmbar oder auch durch Gelenkanschlüsse
ein- und ausschwenkbar angebracht werden.
In der gezeichneten Schaltstellung ist die Leitung 31
und damit der hintere Kolbenraum des Hydraulikzylinders 25 mit der Druckleitung 34 verbunden. Der Kolben
ist dabei gegen die Kraft einer parallel zum Hydraulikzylinder angebrachten Rückstellfeder 38 (Fig. 2) nach
rechts in F i g. 1 gedrückt, und die Düsenrohre 16 sind in eine etwa lotrechte Stellung nach unten geschwenkt,
wobei die Abschlußfläche 39 des Scharblattes 21 in der Tiefe / unter der Bodenfläche 37 liegt. Praktisch ist diese
Tiefe etwas größer, da die Räder 7 im üblicherweise weichen Boden etwas einsinken. Bis zur Tiefe / ist also
eine Furche 40 im Querschritt eines umgekehrten T gezogen, dessen Steg maximal die Breite der abgeflachten
Enden der Düsenrohre erreicht und sich hinter diesen praktisch vollständig wieder schließt. Seitlich
wird am Boden der Furche nur etwas eingeschnitten, und die Gülle wird unmittelbar hinter der Pflugschar in
den von dieser vorübergehend gebildeten Hohlraum eingespritzt, kann sich also zur Seite hin verteilen und in
den Boden einsickern. Eine Verdunstung durch den
in Stegteil der Furche nach außen ist ebenso wie eine
damit verbundene Geruchsbelästigung weitgehend vermieden.
Trifft eine Pflugschar auf ein Hindernis wie einen Stein, so kann das ganze schwenkbare Aggregat mit den
ι * Düsenrohren 16 und dem Verteilerrohr 14 nach
Doppelpfeil 36 zurückgeschwenkt werden, da die Kraftverstärkung aus d?m hintprpn ZylinHerraum über
die Leitung 31 sich dem Druckbegrenzungsventil 32 mitteilt, das Druckflüssigkeit in die Rücklaufleitung 35
.-Μ abläßt. Nach Überfahren des Hindernisses kehrt das
schwenkbare Aggregat selbsttätig wieder in die Betriebsstellung zurück.
Beim Auffahren auf ein Hindernis wirkt ein lotrechter Druck von unten über die Lagerbügel 22 auf die Platte
j'. 23, und die links in F i g. 1 an der Achse 6 eingespannten
Flachsin,be 24 können mit dem Hydraulikzylinder
federnd nach oben ausweichen.
Das ganze Düsen-Pflugaggregat erfordert nur das Anschließen der Flachstäbe 24 und des Stützlagers 27 an
!<> der Fahrzeugachse 6 und den Anschluß des Schlauches 12. Dies kann mit wenigen Handgriffen schnell
bewerkstelligt werden, so daß sich das Aggregat nach Bedarf in wenigen Minuten anbringen oder abnehmen
läßt.
;■■ Anstelle der gezeigten hydraulischen Steuerung kann
auch eine mechanische verwendet werden, in die ein Federungs- oder Dämpfungselement, evtl. ein Flüssigkeits-
oder Gasdruckdämpfer, eingeschaltet ist. Auch dabei läßt sich ein Verbindungsglied wie ein Drahtseil
■·■ oder eine Kette bis zum Führerstand des Schlepperfahrzeuges
bringen, wobei die Verstellung von Hand oder wiederum mit Motorkraft erfolgen kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Einbringen von flüssigem Düngemittel, insbesondere Gülle, in Kulturböden,
mit einem Güllefahrzeug, hinter dessen Rädern ein über Auslegearme im Bereich der Fahrzeugachse
angeschlossener querliegender Träger für mehrere von ihm vornehmlich radial abstehende Düsenrohre
angeordnet ist, die mit einer Düngemittelzuführung verbunden sind, an ihren freien Enden jeweils eine
Pflugschar tragen und durch Betätigen einer Schwenkvorrichtung verstellbar sind, dadurch
gekennzeichnet, daß der Träger der Düsenrohre (16) als an den Auslegerarmen (24) in
Schwenklagern (22,23) dicht hinter den Fahrzeugrädem
(7) gehaltenes Verteilerrohr (14) ausgebildet ist, von dem die Düsenrohre unmittelbar ausgehen und
das durch Betätigen der Schwenkvorrichtung in seinen Schwenklagern drehbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dz" die Auslegerarme (24) blattfederartige Flachstäbe aufweisen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilerrohr (14) an einem
Ende eine dreheinstellbare Rohrkupplung (13) aufweist, über die es mit der Gülle-Druckleitung (12)
verbunden ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkvorrichtung
einen Hydraulikzylinder (25) aufweist, -to der an die Hydraulik eines Schlepperfahrzeuges
anschließbar r.nd durch ein Druckbegrenzungsventil (32) abgesichert ist
5. Vorrich-iung nach Ansprutn 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hydraulikzylinder (25) einerseits » an einem mit dem Verteilerroh: (14) verbundenen
Hebel (30) und andererseits an einem an der Fahrzeugachse (6) befestigten Stützlager (27) angelenkt
ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, ·*ο
dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende eines jeden Düsenrohres (16) bis dicht an die im Betrieb
untere Abschlußebene (39) der Pflugschar (20) geführt und hinter dieser krümmerartig (18) in
Fahrtrichtung geöffnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762622481 DE2622481C3 (de) | 1976-05-20 | 1976-05-20 | Vorrichtung zum Einbringen von flüssigem Düngemittel, insbesondere Gülle, in Kulturböden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762622481 DE2622481C3 (de) | 1976-05-20 | 1976-05-20 | Vorrichtung zum Einbringen von flüssigem Düngemittel, insbesondere Gülle, in Kulturböden |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2622481A1 DE2622481A1 (de) | 1977-12-01 |
| DE2622481B2 true DE2622481B2 (de) | 1978-12-14 |
| DE2622481C3 DE2622481C3 (de) | 1979-09-13 |
Family
ID=5978495
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762622481 Expired DE2622481C3 (de) | 1976-05-20 | 1976-05-20 | Vorrichtung zum Einbringen von flüssigem Düngemittel, insbesondere Gülle, in Kulturböden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2622481C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3511115C1 (de) * | 1985-03-27 | 1986-06-05 | Hendrikus Balkbrug Ahuis | Vorrichtung zum Ausbringen von Flüssigmist, wie Gülle od.dgl. |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3426029A1 (de) * | 1984-07-14 | 1986-01-23 | Hugo Vogelsang Faß- und Maschinenbau GmbH, 4572 Essen | Foerdervorrichtung fuer inhomogene fluessigkeiten, insbesondere guelle |
| NL1016016C2 (nl) * | 2000-08-24 | 2002-02-26 | Schuitemaker Mach Bv | Bemestingsmachine voorzien van kouterschijven. |
-
1976
- 1976-05-20 DE DE19762622481 patent/DE2622481C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3511115C1 (de) * | 1985-03-27 | 1986-06-05 | Hendrikus Balkbrug Ahuis | Vorrichtung zum Ausbringen von Flüssigmist, wie Gülle od.dgl. |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2622481C3 (de) | 1979-09-13 |
| DE2622481A1 (de) | 1977-12-01 |
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