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DE2622362A1 - Abisoliervorrichtung - Google Patents

Abisoliervorrichtung

Info

Publication number
DE2622362A1
DE2622362A1 DE19762622362 DE2622362A DE2622362A1 DE 2622362 A1 DE2622362 A1 DE 2622362A1 DE 19762622362 DE19762622362 DE 19762622362 DE 2622362 A DE2622362 A DE 2622362A DE 2622362 A1 DE2622362 A1 DE 2622362A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping
stripping device
cutting
jaw
lever arms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762622362
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhold Haberer
Hermann Plantenga
Rudolf Reinertz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Grote and Hartmann GmbH and Co KG
Original Assignee
Grote and Hartmann GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Grote and Hartmann GmbH and Co KG filed Critical Grote and Hartmann GmbH and Co KG
Priority to DE19762622362 priority Critical patent/DE2622362A1/de
Publication of DE2622362A1 publication Critical patent/DE2622362A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G1/00Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
    • H02G1/12Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for removing insulation or armouring from cables, e.g. from the end thereof
    • H02G1/1202Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for removing insulation or armouring from cables, e.g. from the end thereof by cutting and withdrawing insulation
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G1/00Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
    • H02G1/12Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for removing insulation or armouring from cables, e.g. from the end thereof
    • H02G1/1202Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for removing insulation or armouring from cables, e.g. from the end thereof by cutting and withdrawing insulation
    • H02G1/1248Machines
    • H02G1/1251Machines the cutting element not rotating about the wire or cable
    • H02G1/1253Machines the cutting element not rotating about the wire or cable making a transverse cut
    • H02G1/1256Machines the cutting element not rotating about the wire or cable making a transverse cut using wire or cable-clamping means

Landscapes

  • Removal Of Insulation Or Armoring From Wires Or Cables (AREA)

Description

  • Abisoliervorrichtung
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entfernen der Isolation von insbesondere elektrischen Leiterdrahtenden.
  • Derartige Abisoliervorrichtungen können als Handgeräte ausgebildet sein. Sie sind dann zangenähniich aufgebaut und können dazu verwendet werden, ein- oder mehradrige Drähte mit Gummi-oder Kunststoffisolation abzuisolieren.
  • Eine bekannte Zange dieser Art weist eine Anzahl parallel angeordneter federnder metallischer Krallenblätter auf, die in Abzugsstreben eingebettet sind. Die Krallenhöhe ist dabei so bemessen, daß die Krallen nicht völlig in die Isolation eindringen können. Zum. Festhalten der Drähte sind Klemmbügel vorgesehen, deren Druck durch Federn vermittelt wird und durch Verstellen von Rändelschrauben verändert werden kann. Der abzuisolierende Draht wird bis zu einem Anschlag bei geöffneter Zange eingeführt. lurch Zusammendrücken der Zangenschenkel werden die Klemmbügel und die mit den Krallenblättern aus ges tatteten Abzugsstreben zunächst geschlossen und die Abzugsstreben dann zurückgezogen, um die Isolationshülle vom Drahtende abzustreifen. Dabei gleiten Nocken der Abzugsstreben über Führungsflächen mit Nockenfallen der Klemmbügelhalter. Das Eindringen der Krallen in die Isolation wird durch Rückenbegrenzungen der Pederblätter begrenzt. Über Pederzüge wird die Zange nach Freigeben der Zangenschenkel in die geöffnete Ausgangsstelle zurückgebracht. Es ist offensichtlich, daß ein solches Werkzeug nicht sehr schnell arbeiten kann und zum maschinellen Antrieb nicht geeignet ist.
  • Darüber hinaus sind mechanisch arbeitende, maschinell betriebene Vorrichtungen zum Entfernen der Isolation von Draht enden bekannt. Diese Maschinen werden in der Regel in einer Anschlagmaschine mit einer Anschlagvorrichtung, einem Kettengreifer, einer Abziehvorrichtung, einer Drahtschneidvorrichtung sowie ggfls. einer Drahtspeichervorrichtung kombiniert. Sie bestehen im wesentlichen aus Klemmbacken mit Hebelarmen und Schneidbakken mit Hebelarmen sowie einem Antrieb. Die Klemmbacken besitzen Backenflächen ohne Pührungen, so daß das Drahtende nicht lagefixiert werden kann. Die Schneidbacken sind gleichlang wie die Klemmbacken (Vorderansicht). Die Minimal- und Maximalabstände der Klemm- und Schneidbacken können auf verschiedene Drahtstärken voreingestellt werden. Das Drahtende wird in das geöffnete Werkzeug eingeführt bis es einen Kontakt berührt, der die automatische Bearbeitung des Drahtendes einleitet. Der Kontakt ist ebenfalls voreingestellt und zwar auf die Länge der abzustreifenden Isolation. Die Bearbeitung beginnt mit dem Schließen der Klemm- und Schließbacken und sieht vor, die geschlossenen Schneidbacken zusammen mit dem Kontakt in Richtung auf das Kopfende des Drahtes zu bewegen und dabei die zu entfernende Isolation an der Schnittstelle unter Durchreißen der Stege abzuziehen und das metallische Drahtende freizulegen. Die Klemmbacken bleiben währenddessen geschlossen. Danach werden die Klemm- und Schneidbacken ggfls. gleichzeitig geöffnet. Dabei wird das Isolationsende entfernt, wodurch der Kontakt freigegeben wird, der das Verfahren der Schneidbacken in die Ausgangsstellung veranlaßt. Der abisolierte Leiterdraht wird dann aus der Vorrichtung gezogen. Mit bekannten Vorrichtungen dieser Art können mehrere Drähte gleichzeitig bearbeitet werden, vorausgesetzt sie besitzen gleiche Dicke der Isolation und des Metalldrahtes und sollen in gleicher Länge von der Isolation befreit werden.
  • Bei einer dieser bekannten Vorrichtungen wird die Bewegung durch einen elektrisch betriebenen Magneten mit Anker verursacht. Der Anker bewegt einen mit übereinander angeordneten Rollen ausgestatteten Rollenwagen. Dabei rollen die Rollen auf der inneren schiefen Ebene des hinteren Teils der Hebelarme der Schneidbakken ab, wodurch ein Hebelarm davon nach oben und der andere nach unten bewegt werden. Die in beweglich gelagerten Gleithülsen liegenden vorderen Hebelarme sowie die daran befestigten Schneidbakken schließen sich infolgedessen. Gleichzeitig drücken die hinteren Hebelarme der Schneidbacken die hinteren Hebelarme der Klemmbacken auseinander, so daß ebenfalls die vorderen Hebelarme der Klemmbacken aufeinanderzubewegt und geschlossen werden. Wenn der AnkeFrollenwagen einen Endanschlag erreicht hat, werden die Rollen ausgeklinkt. Eine Druckfeder an den vorderen Hebelarmen der Schneidbackenhebel sorgt dafür, daß die Hebel bzw. Backen wieder in die Ausgangsstellung gebracht werden. Diese bekannte Vorrichtung kann unter anderem pneumatisch betrieben werden. Sie ist jedoch sehr kompliziert sowie aufwendig aufgebaut, und die Hebelarme unterliegen einem erheblichen Verschleiß in den Gleitlagern. Darüber hinaus ist die Kontaktgabe und Kontaktlage problematisch bei dünnen Drähten, weil mechanische Kräfte aufgebaut werden müssen, die die Steifigkeit eines Drahtes übertreffen können. In einem solchen Fall versagt die bekannte Vorrichtung. Desweiteren kann man Drähte nicht seitlich in die Vorrichtung einführen, weil dann eine gesicherte Kontaktgabe nicht gewährleistet werden kann.
  • Aufgabe der Erfindung ist, eine Abisoliervorrichtung zu schaffen, die unkompliziert aufgebaut ist und deren gleitenden Teile einem minimalen Verschleiß unterliegen. Sie soll darüber hinaus insbesondere so ausgelegt sein, daß die Drähte seitlich in die Vorrichtung eingeführt und insbesondere zwei lagefixierte Drähte gleichzeitig abisoliert werden können, ohne daß die Drähte die Kontaktgabe verursachen müssen.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Abisoliervorrichtung zum Entfernen der Isolation von insbesondere elektrischen Leiterdraht-,und Plachbandl eiter /enden gelöst, im wesentlichen bestehend aus Klemmelementen mit vorzugsweise zwei Klemmbacken und schwenkbar gelagerten Klemmbackenhebelarmen und zwischen den Klemmelementen hin- und herbeweglich angeordneten Schneidelementen mit vorzugsweise zwei Schneidbacken und schwenkbar gelagerten Schneidbackenhebelarmen sowie aus einem Antriebssystem mit Antriebsvorrichtung, Kraftübertragungs- und Kupplungselementen, wobei zwischen den Schneidbackenhebelarmen eine Spreizfeder angeordnet ist und die Klemmbackenhebelarme mit den Schneidbackenhebelarmen über Rollen in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungselement des Antriebssystems ein im Gehäuse geführter Schlitten ist, an dem die Schneidbackenhebel angelenkt sind und der über die Kolbenstange als Kraftübertragungselement mit der Antriebsvorrichtung verbunden ist.
  • Weitere wesentliche Merkmale der Erfindung enthalten die Unteransprüche sowie die nachfolgende Beschreibung des Ausführungsbeispiels.
  • Anhand der Fig. 1 bis 5 wird ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht (teilweise im Schnitt) der Abisoliervorrichtung, Fig. 2 eine Vorderansicht der Abisoliervorrichtung, Fig. 3 eine Draufsicht auf die Abisoliervorrichtung, Fig. 4 einen mit dem Gleitschlitten zusammenwirkenden Schneidbackenhebel mit Schneidbacke, Fig. 5 den Gleitschlitten.
  • Die dargestellte Abisoliervorrichtung arbeitet vorzugsweise pneumatisch. Selbstverständlich können auch andere bekannte Antriebsvorrichtungen vorgesehen werden. Sie ist an einem Maschinengestell 1 einer Anschlagmaschine (nicht dargestellt) befestigt und wird vom Schaltkreis dieser Maschine gesteuert. Da die Anschlagmaschine zwei Drähte gleichzeitig seitlich geführt verarbeiten soll, ist das dargestellte Ausführungsbeispiel der Abisoliervorrichtung ebenfalls so ausgelegt, daß zwei Drahtenden 8 gleichzeitig abisoliert werden können. Auf diese Ausführungsform ist die erfindungsgemäße Vorrichtung nicht beschränkt. Sie kann selbstverständlich für einen Draht oder für mehr als zwei Drähte oder Plachbandleiter ausgelegt werden.
  • Ein Rahmengestell 2, das fest mit dem Maschinengestell 1 verbunden ist, trägt die eigentliche Abisoliervorrichtung. Auf dem Rahmengestell 2 ist die Abisoliervorrichtung längsverschieblich angeordnet und zwar über einen Spindelarm 3, in dem eine Spindel 4 mit Drehknopf 5 geführt wird. Die Spindel 4 greift mit ihrem vorderen Ende am Gehäuse 6 der Abisoliervorrichtung an und ermöglicht die Längsverschiebung des Gehäuses 6 mit der gesamten Abisoliervorrichtung relativ zum Maschinengestell 1.
  • Vorzugsweise zwei Arretierhebel 7 erlauben, das Gehäuse 6 nach dem Verstellen wieder unverschieblich am Gestellrahmen 2 festzuklemmen. Die Längsverschiebung der Abisoliervorrichtung relativ zum Maschinengestell ist vorgesehen, um die Länge der abzuisolierenden Hülle des Drahtes 8 variieren zu können, wenn der Draht beispielsweise von einem Kettengreifer (nicht dargestellt) der Anschlagmaschine geführt wird.
  • Das Gehäuse 6 besteht im wesentlichen aus dem Gehäuseunterteil 9, dem Gehäuseoberteil 10 und den beiden Gehäuseseitenteilen 11.
  • Das Gehäuse 6 umschließt und schützt zugleich die beweglichen Teile der Abisoliervorrichtung. In der rückwärtigen Verlängerung des Gehäuseunterteils 9 befindet sich ein rechtwinklig nach oben abgewinkelter Trägerarm 12, in dem die Antriebseinrichtung 13 der Abisoliervorrichtung gelagert ist.
  • Beim dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich um einen pneumatischen Antrieb. Die Antriebseinrichtung 13 besteht aus dem Zylinder 14, in dem ein Kolben (nicht dargestellt) in an sich bekannter Weise gesteuert gleitet. Der Zylinder 14 lagert fest im Trägerarm 12 des Gehäuseunterteils 9. Der Kolben der Antriebseinrichtung 13 ist mit einer aus dem Zylindergehäuse vorderendig austretenden Kolbenstange 67 mit Spannstück 16 fest verbunden, welches wiederum mit den beweglichen Teilen der Abisoliervorrichtung gekuppelt ist.
  • Die beweglichen angetriebenen Teile der Abisoliervorrichtung bestehen im wesentlichen aus der oberen Klemmbacke 17 mit oberem Klemmbackenhebel 18 und der unteren Klemmbacke 19 mit unterem Klemmbackenhebel 20 sowie der oberen Schneidbacke 21 mit oberem Schneidbackenhebel 22 und der unteren Schneidbacke 23 mit unterem Schneidbackenhebel 24, wobei die Schneidelemente 21/ 22,23/24 zwischen den Klemmelementen 17/1d, 19/20 angeordnet und an- einem Gleitschlitten 25 angelenkt sind, der wiederum mit der Kolbenstange 67 gekoppelt ist.
  • Von den Klemmelementen besteht die obere Klemmbacke 17 aus der linken und rechten Drahtzentrierung 26, dem Winkelstück 27 und den Federn 68, über die die Klemmung der Drähte einwandfrei gewährleistet wird. Darüber hinaus ist die Drahtzentrierung 26 auswechselbar angeordnet, so daß für unterschiedliche Drahtstärken unterschiedliche Drahtzentrierungen eingebaut werden können. Der sich an die Klemmbacke 17 und das Winkelstück 27 zur Antriebsseite erstreckende obere Klemmbackenhebel 18 ist etwa mittig bei 28 um eine horizontale Achse drehbar im Gehäuse 6 gelagert. Der sich an die Lagerung 28 zur Antriebsseite erstreckende Teil des Hebels 18 endet mit einem Anschlag 29. Am Anschlag 29 lagert eine Rollengabel 30 mit einer Rolle 31 auf einer Achse 32.
  • Die Rollengabel 30 ist schwenkbar bei 33 am Hebelarm 18 befestigt.
  • Eine an der Rollengabel 30 oben und am Hebelarm 18 bei 34 angeordnete Zugfeder 35 hält die Rollengabel 30 am Anschlag 29 anliegend.
  • Bis auf die Ausbildung der Klemmbacke 19 mit Winkelstück 36 ist der untere Klemmbackenhebel 20 gleichgestaltet und in gleicher Weise im Gehäuse 6 jedoch spiegelbildlich angeordnet bei 37 gelagert.
  • Die Schneidelemente bestehen aus den beiden gleichausgebildeten unteren und oberen Schneidbackenhebeln 22 und 24 mit den ebenfalls im wesentlichen gleichausgebildeten Schneidbacken 21 und 23. In den Schneidbacken ist oben das Obermesser 38 und unten das Untermesser 39 auswechselbar gelagert. Das Auswechseln der spiegelbildlich angeordneten Messer erfolgt wenn sie stumpf geworden sind oder die Vorrichtung auf einen anderen Drahtdurchmesser umgerüstet werden soll. Hinter den Messern 38 und 39 in Richtung der Antriebselemente ist je eine Gleitrolle 40 auf der Achse 41 drehbar gelagert. Die Rollen 40 werden durch die zwischen den Hebeln 22 und 24 angeordnete Druckfeder 46 gegen die Laufflächen 42 und 43 der Klemmbackenhebel 18 und 20 gedrückt. Zwei höhenverstellbare, an den Hebelarmen 22 und 24 sitzende Anschläge 44 und 45 verhindern, daß die Schneidbacken zu weit zusammengedrückt werden, falls beispielsweise die Feder 46 bricht.
  • In Fig. 4 wird ein einzelnes der beiden gleichausgebildeten Schneidelemente dargestellt. Es ist gabelförmig aufgebaut mit den Gabelarmen 47 und 48, der Rollenführung 49 und der Schneidbacke 21 oder 23. Die Gabelarme 47 und 48 sind bei 50 am Gleitschlitten 25 angelenkt.
  • Der Gleitschlitten 25 ist im einzelnen in Fig. 5 abgebildet.
  • Hiervon zeigen Fig. 5a eine Seitenansicht des Schlittens und Fig. 5b eine Vorderansicht, Fig. 5c eine Hinteransicht, Fig. 5d einen Schnitt längs C-D in Fig. 5c, Fig.5e einen Schnitt längs A-B in Fig. 5a und Fig. 5f eine Draufsicht.
  • Der symmetrisch ausgebildete Gleitschlitten 25 ist im Gehäuse 6 hin- und hergleitend geführt. Er besitzt die beiden Anschlagnuten 51, die Spannstücköffnung 52, die vier Gabelarmlager 53 sowie die beiden Federöffnungen 54. Außerdem weist er ein Kolbenstangenkopfloch 55 und ein Kolbenstangenführungsloch 56 sowie zwei Rollengabelnuten 57 auf. Von jedem Gabelarmlager 53 erstreckt sich nach vorn ein Gabelarmführungsschlitz 58 mit Grundfläche 59, die vorzugsweise um 4 Grad zur Ebene nach vorn geneigt ist (Fig. 5 d).
  • Am Gleitschlitten 25 sind in den Gabelarmlagern 53 die Gabelarme 47 und 48 der Schneidbackenhebel 22 und 24 gelenkig befestigt. Die Gabelarme liegen in den Führungsschlitzen 58.
  • Durch die geneigt angeordnete Fläche 59 werden die Schneidbakkenhebel 22 und 24 in Schließstellung nicht behindert. Der Gleitschlitten ist des weiteren über die Zugstange 15 und dem Spannstück 16 mit dem Antrieb 13 verbunden. Dabei weist die Zugstange antriebsseitig ein mit der Zug- und Kolbenstange fest verbundenes Spannstück 16 auf, das im Querschnitt im wesentlichen prismenförmig ausgebildet ist sowie die Steuerflächen 61 und die Gleitflächen 62 besitzt. Durch zwei Federn 63, die in den dafür vorgesehenen Bohrungen 54 des Gleitschlittens 25 sitzen und diese überragen, ist der Schlitten gegen das Spannstück 16 abgestützt. Schließlich besitzt die erfindungsgemäße Abisoliervorrichtung noch zwei am Gehäuse 6 oben und unten befestigte Anschläge 64, gegen die der obere bzw. untere Klemmbackenhebel 18/20 anschlägt, wodurch letztere lagefixiert sind.Außerdem weist der untere Schneidbackenhebel 24 ein Schutzblech 65 auf, das zum Auffangen und Ableiten der abisolierten Hüllen dient.
  • Die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Abisoliervorrichtung wird insbesondere anhand der Fig. 1 im folgenden erläutert. In der Ausgangsstellung sind die Klemmbacken 17/19 und Schneidbakken 21/23 geöffnet. Dies bewirkt die Feder 46, die sowohl die Schneidbackenhebel 22/24 als auch über die Rollen 40 die Klemmbackenhebel 18/20 spreizt, wobei letztere gegen die Anschläge 64 stoßen. Die Zugstange 15 mit Zugstangenkopf 60 und Spannstück 16 befinden sich in vorderster (gestrichelter) Stellung. Der Schlitten 25 wird durch die Federn 63 gegen die Anschlagsbügel 66 gedrückt, die in den Nuten 51 geführt werden.
  • Wenn die Zugstange 15 mit dem Spannstück 16 zurückgezogen wird, rollen die Rollen 31 der Rollengabel 30 zunächst auf der Steuerfläche 61 des Spannstücks 16 ab, wodurch die Klemmbacken 17/19 und damit auch die Schneidbacken 21/23 geschlossen werden. Wenn die Rollen 31 den Knickpunkt des Spannstücks 16 erreicht haben, befindet sich der Zugstangenkopf 60, der vorher im Zugstangenkopfioch 55 frei beweglich nach hinten gezogen wurde, am Boden des Loches 55 und damit kraftschlüssig im Eingriff mit dem Schlitten 25. Bei weiterem Zurückziehen gleiten die Rollen 31 auf der Gleitfläche 62 des Spannstücks 16, wobei der Schlitten 25 und damit die Schneidelemente zurückgezogen werden. Die Rollen 40 rollen dann auf den Laufflächen 42 und 43 der Klemmbackenhebel 18 und 20 ab. Dabei wird die Hülle vom abzuisolierenden Draht abgezogen. Dieser Vorgang ist beendet, wenn die Rollen 40 am Knickpunkt der Laufflächen 42 und 43 angelangt sind, weil eine geringe Öffnung der Schneidbacken dann erfolgt und die Rollen 31, wie in Fig. 1 dargestellt, außer Kontakt kommen mit dem Spannstück 16. Dann öffnen sich die Schneid- und Klemmelemente vollständig aufgrund des Federdrucks der Feder 46. Der Draht 8 kann dann aus der Vorrichtung entfernt werden. Die Zugstange 15 mit Spannstück 16 wird anschließend wieder nach vorne gestoßen, wobei gleichzeitig durch den Druck der Federn 63 der Schlitten 25 mit den Schneidelementen nach vorne bewegt wird. Dabei stößt das Spannstück 16 gegen die Rollen 31 der Rollengabeln 30.
  • Die Rollengabeln 30 werden dadurch gegen den Zug der Federn 35 nach vorn weggeschwenkt, solange die Rollen 31 auf der Gleitfläche 62 und Steuerfläche 61 des Spannstücks 16 abrollen. Danach werden die Rollengabeln 30 durch die Federn 35 in ihre Ausgangslage zurückgezogen. Dieser Mechanismus verhindert, daß beim Vorlauf der Zugstange 15 mit Spannstück 16 die Schneid-und Klemmelemente geschlossen werden.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung gewährleistet durch die gewählten Hebelverhältnisse ein besonderes effektives und sicheres Abisolieren. In Bewegung sind dabei relativ wenig Teile, so daß mit hohen Geschwindigkeiten gearbeitet werden kann. Darüber hinaus ist der Arbeitsweg jedes sich bewegenden Teiles optimal aufeinander abgestimmt, so daß relativ wenig Arbeit aufgewendet werden muß, um den Abisoliervorgang durchzuführen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht außerdem aus nur wenigen unkompliziert aufgebauten Einzelteilen. Die Wahl eines Schlittens und seine besondere Gestaltungsform ermöglichen in erster Linie die besondere Effektivität der Vorrichtung.
  • Ansprüche

Claims (14)

  1. A n s p r ü c h e 1Abisoliervorrichtung zum Entfernen der Isolation von insbesondere elektrischen Leiterdrahtenden, im wesentlichen bestehend aus Klemmelementen mit vorzugsweise zwei Klemmbacken und schwenkbar gelagerten Klemmbackenhebelarmen und zwischen den Klemmelementen hin- und herbeweglich angeordneten Schneidelementen mit vorzugsweise zwei Schneidbacken und schwenkbar gelagerten Schneidbackenhebelarmen sowie aus einem Antriebssystem mit Antriebsvorrichtung, Kraftübertragungs- und Kupplungselementen, wobei zwischen den Schneidbackenhebelarmen eine Spreizfeder angeordnet ist und die Klemmbackenhebelarme mit den Schneidbackenhebelarmen über Rollen in Verbindung stehen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Kupplungselement des Antriebssystertis ein im Gehäuse (6) geführter Schlitten (25) ist, an dem die Schneidbackenhebel (22 und 24) angelenkt sind und der über die Zugstange (15) als Kraftübertragungselement mit der Antriebsvorrichtung (13) verbunden ist.
  2. 2. Abisoliervorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß das Antriebssystem aus einer pneumatischen Antriebsvorrichtung (13) besteht.
  3. 3. Abisoliervorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Gehäuse (6) aus dem Gehäuseunterteil (9), dem Gehauseoberteil (10) und den beiden Gehäuseseitenteilen (11) besteht und die beweglichen Teile der Abisoliervorrichtung umschließt.
  4. 4. Abisoliervorrichtung nach Anspruch 3, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß in der rückwärtigen Verlängerung des Gehäuseunterteils (9) ein rechtwinklig nach oben abgewinkelter Trägerarm (12) angeordnet ist, in dem die Antriebsvorrichtung (13) gelagert ist.
  5. 5. Abisoliervorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e daß die pneumatische Antriebsvorrichtung (13) aus dem Zylinder (14) besteht, in dem ein Kolben in an sich bekannter Weise gesteuert gleitet, der Zylinder (14) fest im Trägerarm (12) des Gehäuseunterteils (9i lagert und der Kolben der Antriebsvorrichtung (13) mit einer aus dem Zylinder (14) vorderendig austretenden Kolbenstange (67), die über das Spannstück (16) mit der Zugstange (15) verbunden ist, wobei die Zugstange (15) einen Zugstangenkopf (60) aufweist und mit dem Schlitten (25) in Verbindung steht.
  6. 6. Abisoliervorrithtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e daß die Klemmelemente im wesentlichen aus der oberen Klemmbacke (17) mit oberem Klemmbackenhebelarm (18) und der unteren Klemmbacke (19) mit unterem Klemmbackenhebelarm (20) sowie der oberen Schneidbacke (21) mit oberem Schneidbackenhebelarm (22) und der unteren Schneidbacke (23) mit unterem Schneidbackenhebelarm (24) bestehen.
  7. 7. Abisoliervorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die oberen und unteren Klemmbackenelemente im wesentlichen gleich ausgebildet sind und die obere Klemmbacke (17) aus der linken und rechten Drahtzentrierung (26), dem Winkelstück (27) und Klemmelementen besteht, der sich an die obere Klemmbacke (17) anschließende, zur Antriebsseite erstreckende obere Klemmbackenhebelarm (18) etwa mittig im Lager (28) um eine horizontale Achse drehbar im Gehäuse gelagert ist und der sich an die Lagerung (28) zur Antriebsseite erstreckende Teil des Hebelarmes (18) mit einem Anschlag (29) enden am Anschlag (29) eine Rollengabel (30) mit einer Rolle (31) auf einer Achse (32) lagert, die Rollengabel (30) schwenkbar in der Lagerung (33) am Hebelarm (18) befestigt ist und eine an der Rollengabel (30) oben und am Hebelarm (18) bei 34 angeordnete Zugfeder (35) die Rollengabel (30) am Anschlag (29) anliegend hält.
  8. 8. Abisoliervorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, da du r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Schneidelemente aus den beiden gleich ausgebildeten unteren und oberen Schneidbackenhebelarmen (22 und 24) mit den ebenfalls im wesentlichen gleich ausgebildeten Schneidbacken (21 und 23) bestehen, in den Schneidbacken oben das Obermesser (38) und unten das Untermesser (39) auswechselbar gelagert ist, hinter den Messern (38 und 39) in Richtung der Antriebselemente je eine Gleitrolle (40) auf der Achse (41) drehbar angeordnet ist, die Rollen (40) durch die zwischen den Hebeln (22 und 24) angeordnete Druckfeder (46) gegen die Laufflächen (42 und 43) der Klemmbackenhebelarme (18 und 20) gedrückt werden und zwei höhenverstellbare Anschläge (44 und 45) zwischen den Hebelarmen (22 und 24) sitzen.
  9. 9. Abisoliervorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e daß die Schneidelemente gabelförmig aufgebaut sind, Gabelarme (47 und 48), eine Rollenführung (49) und Schneidbacken (21 oder 23) aufweisen und die Gabelarme (47 und 48) in der Lagerung (50) am Gleitschlitten (25) angelenkt sind.
  10. 10. Abisoliervorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e daß der Gleitschlitten (25) Anschlagnuten (51), eine Spannstücköffnung (52), vier Gabelarmlager (53), zwei Federbohrungen (54), eine Kolbenstangenkopfbohrung (55), eine Kolbenstangenführungsbohrung (56) sowie zwei Rollengabelnuten (57) besitzt und von jedem Gabelarmlager (53) sich nach vorn ein Gabelarmführungsschlitz (58) mit Grundfläche (59), die vorzugsweise um 40 zur Ebene nach vorn geneigt ist, erstreckt.
  11. 11. Abisoliervorrichtung nach Anspruch 10, d'a du r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Gleitschlitten (25) über die Zugstange (15) mit dem Antrieb (13) verbunden ist, wobei die Zugstange (15) antriebsseitig ein mit der Zug-und Kolbenstange fest verbundenes Spannstück (16) aufweist, das im Querschnitt im wesentlichen prismenförmig ausgebildet ist und Steuerflächen (61) und Gleitflächen (62) besitzt.
  12. 12. Abisoliervorrichtung nach Anspruch 10 und/oder 11, g e -k e n n z e i c h n e t d u r c h zwei Pedern (63), die in den dafür vorgesehenen Bohrungen (54) des Gleitschlittens (25) sitzen.
  13. 13. Abisoliervorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h zwei am Gehäuse (6) oben und unten befestigte Anschläge (64), gegen die der obere bzw. untere Klemmbackenhebelarm (18/20) anschlägt.
  14. 14. Abisoliervorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der untere Schneidbackenhebelarm (24) ein Schutzblech (65) aufweist.
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DE19762622362 Withdrawn DE2622362A1 (de) 1976-05-19 1976-05-19 Abisoliervorrichtung

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DE (1) DE2622362A1 (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2927235A1 (de) * 1979-02-19 1980-08-28 Klaussner Hans Jurgen Vorrichtung zum abisolieren von elektrischen leitern
DE3310523A1 (de) * 1983-03-23 1984-09-27 Josef Krampe Abmantelungswerkzeug
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DE4402440A1 (de) * 1994-01-27 1995-08-03 Weidmueller Interface Werkzeug mit Planetengetriebe
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CN111029987A (zh) * 2019-12-17 2020-04-17 高雪静 一种电线回收用切断剥皮装置

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