DE2621641C2 - Elektrische Kabelarmatur und Verfahren zu deren Montage - Google Patents
Elektrische Kabelarmatur und Verfahren zu deren MontageInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektrische Kabelarmatur mit einem rohrförmigen Element aus einem elastomeren
Materia! zur Montage über eine zylindrische Oberfläche,
das sich an der zylindrischen Oberfläche anlegt
Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zur Montage einer elektrischen Kabelarmatur mit einem
rohrförmigen Element aus elastomerem Material, das auf eine zylindrische Fläche aufbringbar und auf diese
mit einer vorgegebenen Anlagekraft anlegbar ist. die durch die Ausdehnung des rohrförmigen Elements erzeugt
wird.
In Gegenden mit leichter Industrie sowie mit Büro- und Wohngebäuden hat die Entwicklung von Unterboden-Stromvcrteileranlagen
Wichtigkeit erlangt, die die unterschiedlichsten Verteilungselemente wie Kabel.
Kabelarmaturen, Transformatoren und Kabelzubehör in leicht montierbarer Weise und störunanfälliger Qualität
erfordern. Hierbei stellen Kabelarmaturen und Kabekubehörteiie
wie Abschlüsse und elektrische Verbinder, die am Ort auf die Abschlußenden elektrischer Kabel
aufbringbar sind, um den Aufbau und die Montage der Unterboden-Stromverteileranlagen zu erleichtern,
einen wichtigen Faktor dar.
Eine bekannte elektrische Kabelarmatur der eingangs erwähnten Art (DE-OS 21 19 804) ist als Spleißverbinder
mit einem hülsenförmigen Isolator zur Bildung einer Spleißverbindung im Feld zwischen abge=
schirmten elektrischen Hochspannungskabeln gestaltet.
Die Kabelarmatur wird für gewöhnlich auf die Kabelenden im Preßsitz zwischen dem rohrförmigen Element
aus eilastomerem Material und der zylindrischen Oberfläche zusammengefügt, auf die das rohrförmige Element
aufgezogen wird. Der Preßsitz sorgt dafür, daß die ineinandergreifenden Elemente mit einer Kraft aufeinanderliegcn,
die den mechanischen und den elektrischen Zusammenhalt der Anordnung gewährleistet. lüin Problem
stellt dabei jedoch das Aufbringen der Verhältnis-
mäßig hohen Kräfte dar. die erforderlich sind, um z. B.
den Innendurchmesser des hülsenartigen Isolators für ein gewünschtes Instellungbringen der Kabelarmatur
ausreichend aufzuweiten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elektrische Kabelarmatur der eingangs erwähnten Art sowie ein Verfahren zu seiner Montage so zu gestalten,
daß die Anlagekiaft während der Montage des rohrförmigen Elements über der zylindrischen Oberfläche verhältnismäßig gering und eine sichere und schnelle Montage der Kabelarmatur an der gewünschten Stelle gewährleistet wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß das rohrförmige Element einen Strömungsmitteldurchlaß eingebaut enthält zwecks Einführung eines unter Druck stehenden Strömungsmittels zwischen dem
rohrförmigen Element und der zylindrischen Oberfläche eines Elements, um die Anlagekraft während der Montage des rohrförmigen Elements über der zylindrischen
Oberfläche zu verringern, und daß eine Dichtung mindestens neben dem einen Ende des rohrförmigen Elements vorgesehen ist, um ein Entweichen des Strömungsmittels aus dem Raum zwischen dem rohrförmigen Element und der zylindrischen Oberfläche zu verhindern.
Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich dadurch aus, daß ein Strömungsmittel unter Druck zwischen das rohrförmige Element und die zylindrische Fläche eingeführt wird, wenn das rohrförmige Element
über der zylindrischen Fläche angeordnet wird, und daß gleichzeitig ein Entweichen des Strömungsmittels aus
dem Raum zwischen dem rohrförmigen Element und der zylindrischen Fläche mindestens an einem Ende des
rohrförmigen Elements verhindert wird, um das rohrförmige Element zu dehnen und eine Strömungsmittelschicht zwischen dem rohrförmigen Element und der
zylindrischen Fläche zu schaffen, wodurch die Anlagekraft während der Montage verringert wird.
Vorteilhai ie Weiterbildungen der erfindungsgemäßen elektrischen Kabelarmatur sowie des Verfahrens zu
ihrer Montage ergeben sich aus den Unterancprüchen.
Die Möglichkeit der Einführung eines unter Druck
stehenden Strömungsmittels zwischen dem rohrförmigen Element und der zylindrischen Oberfläche eines
Elementes gewährleistet ein leichtes, schnelles und sicheres Anordnen der erfindungsgemäßen Kabelarmatur in der gewünschten Stellung.
Bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Kabelarmatur werden nun anhand der Zeichnungen erläutert. In diesen ist
F i g. 1 ein Längsschnitt einer elektrischen Kabelarmatur in Form eines Verbinders, der zusammengebaut
und auf die Abschlußenden von zwei elektrischen Kabeln aufmontiert werden kann;
F i g. 2 ein Längsschnitt des Verbinders der F i g. 1 im zusammengebauten und montierten Zustand;
F i g. 3 bis 5 sind vergrößerte Teilschritte, die alternative Konstruktionen für eine Dichtung in der elektrischen Kabelarmatur zeigen;
F i g. 6 ein Längsschnitt der elektrischen Kabelarmatur in Form eines weiteren Verbinders, der auf den Enden von zwei elektrischen Kabeln zusammengebaut und
montiert werden kann und
F i g. 7 ein Längsschnitt einer elektrischen Kabelarmatur in Form eines Abschlusses, der auf das Abschlußende eines Kabels aufmontiert ist.
Die F i g. 1 und 2 zeigen eine elektrische Kabelarmatur in Form eines Verbinders 10, der zusammengebaut
und auf den Abschlußenden zweier elektrischer Hochspannungskabel 12,14 aufmontiert ist, um diese miteinander zu verbinden. Die Kabel 12, 14 weisen jeweils
einen Innenleiter 16 auf, den eine Isolierung 18 umgibt, die ihrerseits von einer leitenden Abschirmung 20 und
einem äußeren Mantel 22 abgedeckt ist Ein Teil des Mantels 22 ist am Abschlußende jedes Kabels entfernt
worden, um einen Abschnitt 24 der Abschirmung 20 offenzulegen. Auch ein Teil der Abschirmung 20 ist ent
fernt worden, um einen Abschnitt 26 der Isolierung 18
offenzulegen, und schließlich ist die Isolierung 18 teilweise weggeschnitten, um am Ende jedes Kabels einen
Abschnitt 28 jedes Innenleiters 16 freizulegen.
Die Bestandteile des Verbinders 10 sind u. a. ein rohr
förmiges Element 30, ein Paar Adapterhülsen 32, ein
elektrisches Kontaktelement in Form einer metallischen Hülse 34 sowie ein Wärmeübergangsmantel 36. Nach
der Zubereitung der Abschlußenden der Kabel 12, 14, um den Abschnitt 24 der Abschirmung .TO, den Abschnitt
26 der Isolierung 18 und jeweils einer. Abschnitt 28 des
Innenleiters 16 offenzulegen, werden die Bestandteile des Verbinders wie folgt zusammengebaut:
Das rohrförmige Element 30. das eine Innenbourung
40 mit einer Innenfläche 41 mit einem größeren Durch
messer als dem Außendurchmesser der Kabel 12 oder
14 aufweist, wird hier auf das Ende des Kabels 12 aufgesetzt und vom Ende weggeschoben. Diese Bewegung
erfährt keinen wesentlichen Widerstand, da der Durchmesser der Innenbohrung 40 größer ist als der des Ka-
bels IZ Sodann wird auf jedes Kabel eine Adapterhülse
32 aufgebracht Die Adapterhülsen 32 sind jeweils aus elastomerem Material hergestellt und haben eine Bohrung 42 mit einer Innenfläche 44. Der Durchmesser der
Innenfläche 44 ist relativ zum Durchmesser des Ab-
Schnitts 26 der Isolierung 18 derart gewählt daß die
Bohrung 42 aufgeweitet wird, wenn die Adapterhülse 32 auf das Kabel aufgebracht und gemäß F i g. 1 und 2 in
Stellung gebracht wird. Dabei wird die Isolierung 18 kräftig genug umgriffen, um im Kriechstrompfad ent
lan- der Außenfläche des Abschnitts 26 der Isolierung
18 zwischen dem Abschluß 46 der Abschirmung 20 und dem Ende 48 der Adapterhülse 32 eine ausreichende
dielektrische Festigkeit zu bewirken und damit zu gewährleisten, daß kein Strom zwischen dem Innenleiter
16 und der Abschirmung 20 entlang der Isolierung 18 fließt. Die Montage der Adapterhülsen 32 erfolgt indem
die Adapterhülse 32 auf die zylindrische Außenfläche des Abschnitts 26 der Isolierung 18 von Hand oder mit
Hilfe eines Hebelwerkzeugs aufgeschoben wird.
Da die Adapterhülsen 32 gewöhnlich im Verhältnis zum rohrförmigen Element 30 klein und dünnwandig
aufgebaut sind, läßt sich auf diese Weise die jeweilige Bohrung 42 zum Aufsetzen der Adapterhülsen 32 ausreichend aufweiten.
Jede Adapterhülse 32 weist einen ersten Teil 50 aus isolierendem elastomerem Material, einen zweiten Teil
52 aus elektrisch leitendem elastomerem Material sowie einen dritten Teil \A aus elektrisch leitendem elastomerem Material auf. Vorzugsweise sind sämtliche Teile
aneinandergeformt, so daß die Übergänge 56, 58 zwischen den einzelnen Teilen stetig und hoklraumfrei erfolgen. Die Teile 50,52 und 54 weisen eine gemeinsame
durchgehende Oberfläche 59 auf. Der leitende Teil 52 enthält einen Bohrungsteil b0, der an der Abschirmung
b5 20 anliegt und in elektrischer Verbindung mit ihr steht.
Nachdem die Adapterhülsen 32 in die Arbeitslage gebracht worden sind, werden die Abschnitte 28 des Innenleiters 16 permanent verbunden. Ein Verfahren hier-
zu ist, die entisolierten Abschnitte 28 des Innenleiters 18
in die Hülse 34 einzuführen und die Hülse 34 beispielsweise durch Aufquetschen permanent mit den Leitern
an der Stelle 63 zu verbinden. Ein weiteres Verfahren ist, die Abschnitte 28 der Innenleiter 18 unmittelbar miteinander
zu verschweißen.
Nachdem die Abschnitte 28 der Innenleiter 18 miteinander
verbunden sind, wird der Wärmeübergangsmantel 36 auf die Verbindungsstelle 63 aufgelegt und zwischen
den Abschlußenden 48 der Adapterhülsen 32 festgelegt. Der Wärmeübergangsmantel 36 kann in mindestens
zwei Teilen aufgebaut sein, die über die Verbindungsstelle 63 gelegt und miteinander verbunden werden,
um den Wärmeübergangsmantel 36 auszubilden. Bei einwandfreier Anordnung ist die Außenfläche 64
des Wärmeübergangsmantels 36 axial mit den Oberflächen 59 der Adapterhülsen 32 ausgerichtet.
Der Zusammenbau des Verbinders 10 zur Herstellung der in F i g. 2 gezeigten Anordnung erfolgt, indem
das rohrförmige Element 30 auf die Adapterhülsen 32 und den Wärmeübergangsmantel 36 aufgezogen und
damit die Verbindungsstelle 63 und der Wärmeübergangsmantel .36 in eine isolierende Umhüllung eingebracht
werden. Die relativen Abmessungen der Bohrung 40 des rohrförmigen Elements 30 und der Außenflächen
59 und 64 der Adapterhülsen 32 und des Wärmeübergangsmantels 36 sind jeweils so gewählt, daß die
Bohrung 40 aufgeweitet und eine ausreichende Anlagekraft zwischen dem rohrförmigen Element 30 und den
Adapterhülsen 32 entlang den Trennflächen 66 ausgeübt wird, um die erforderliche Abdichtung zu bewerkstelligen,
während gleichzeitig der Kriechstrompfad entlang jeder Trennfläche 66 zwischen den Teilen 52
und 54 jeder Adapterhülse 32 die erforderliche dielektrische Festigkeit erhält.
Das rohrförmige Element 30 ist jedoch verhältnismäßig groß, und die Dicke seiner Wand macht es verhältnismäßig
schwierig, die Bohrung 40 aufzuweiten. Der Zusammenbau des rohrförmigen Elementes 30 mit den
Adapterhülsen 32 und dem Wärmeübergangsmantel 36 zwecks Montage der elektrischen Kabelarmatur erfordert
gewöhnlich sehr hohe Axialkräfte auf das rohrförmige Element 30 auszuüben, um den Widerstand des
rohrförmigen Elementes 30 gegen eine Bewegung zu überwinden, den der Preßsitz der Teile aufeinander, der
Reibungsbeiwert zwischen der Fläche 41 der Bohrung 40 und dan zylindrischen Außenflächen 59, 64 und die
Gesamtfläche der aufeinanderliegenden Flächen 41,59, 64 bewirken. Ein einfaches Aufziehen des rohrförmigen
Elementes 30 auf die Adapterhülsen 32 und den Wärmeübergangsmantel
36 kann sehr schwierig werden, wenn die Verbindung groß genug ist, um eine Verbindung
zwischen Kabeln herzustellen, die Hochspannung führen soll.
Um den Zusammenbau des rohrförmigen Elementes 30 mit den Adapterhülsen 32 und dem Wärmeübergangsmantel
36 zu erleichtern, ist das rohrförmige Element 30 mit Mitteln versehen, die ein Einführen eines
Strömungsmittels unter Druck zwischen die Fläche 41 der Bohrung 40 und die Außenflächen 59, 64 während
des Zusammenbaus gestatten. Das unter Druck stehende Strömungsmittel wehet dabei die Bohrung 40 geringfügig
auf und eine Schicht des unter Druck stehenden Strömungsmittels wird zwischen der Fläche 41 und den
Außenflächen 59, 64 gebildet, die die Anlagekraft zwischen den gegenüberliegenden Rächen und damit die
Axialkräfte verringert, die erforderlich sind, um das rohrförmige Element 30 aufzubringen. Wie am besten
aus F i g. I hervorgeht, handelt es sich bei diesen Mitteln um eine durch die Wand des rohrförmigen Elementes 30
an dessen einem Ende 72 hindurchverlaufende Armatur 70 sowie um einen Strömungsmitteldurchlaß 74, der
durch die Fläche 41 zur Bohrung 40 des rohrförmigen Elements 30 verläuft. Die Armatur 70 weist einen Schaft
76 mit einem Außengewinde 78 auf, das in eine Ringfassung 80 eingeschraubt ist, die ihrerseits in dem elasto
meren Material der Wand des rohrförmigen Elements 30 — beispielsweise durch Einformen — befestigt ist
(vergleiche auch F i g. 3 bis 5).
Soll das rohrförmige Element 30 aus seiner Lage über dem Kanal 12 auf die Adapterhülsen 32 und den Wärmeübergangsmantel
36 aufgeschoben werden, so wird
is das Ende 72 des rohrförmigen Elementes 30 auf die
nächstliegende Adapterhülse 32 .iiifgehrar-hi, rjje in
Fig. 1 dargestellt ist. Eine Druckmittelquelle 82 wird
über eine Speiseleitung 84 an die Armatur 70 angeschlossen, um das unter Druck stehende Strömungsmittel
durch den Strömungsmitteldurchlaß 74 an die Trennfläche 66 zwischen den Flächen 41 und 59 zu bringen.
Eine Abdichtung 86 am rohrförmigen Element 30 zwischen dem Strömungsmitteldurchlaß 74 und dem Ende
72 verhindert das Entweichen des Strömungsmittels aus dem End<* 72 des rohrförmigen Elements 30, so daß das
Strömungsmittel in die Bohrung 40 an der Trennfläche 66 unc zum entgegengesetzten Ende 88 des rohrförmigen
Elementes 30 fließt. Infolge des Drucks weitet die Bohrung 40 sich auf. desgleichen die Fläche 41 der Boh-
jo rung, und es bildet sich zwischen den Flächen 41 und 59
eine Schicht des unter Druck stehenden Strömungsmittels aus, die die Anlagekräfte entlang der Trennfläche 66
erheblich senkt, wodurch das rohrförmige Element 30 in Richtung des Pfeils 90 mit auf das rohrförmige Element
einwirkender minimaler Axialkraft verschoben werden kann.
In der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform wird die Abdichtung 86 hergestellt, indem der Teil 92 des
rohrförmigen Elements 30 zwischen der Armatur 70 und dem Ende 72 aus einem elastomeren Material mit höherem
Elastizitätsmodul als der Rest des rohrförmigen Elementes hergestellt wird, so daß der Teil 94 der Bohrung
40 sich nicht so leicht aufweitet wie der Rest der Bohrung. Alternative Abdichtungen sind in den F i g. 3
bis 5 gezeigt.
Bei dem auf die Speiseleitung 84 gegebenen unter Druck stehenden Strömungsmittel kann es sich z. B. um
Luft oder Stickstoff oder auch um eine Flüssigkeit wie
Öl handeln. Ein Strömungsmittel mit guten dielektrisehen Eigenschaften, wie z. B. Silikonöl, ist zu bevorzugen.
Bei Verwendung von Silikonöl wird nicht nur die Bohrung des rohrförmigen Elements 30 aufgeweitet,
sondern die Trennfläche 66· wird auch geschmiert, was den Zusammenbau erleichtert und die gewünschten dielektrischen
Eigenschaften ergibt Geeignet einsetzbare gasförmige Strömungsmittel, die geeignete dielektrische
Eigenschaften aufweisen, sind gasförmige Fluorkohlenstoffe sowie Schwefelhexafluorid-Gas.
Nachdem das rohrförmige Element 30 auf die Adapterhülsen
32 und den Wärmeübergangsmantel 36 aufgebracht worden ist, wird die Zufuhr -des unter Druck
stehenden Strömungsmittels abgebrochen. Das Strömungsmiittcl an der Trennfläche 66 entweicht durch d;ts
Ende 88 des rohrförmigen Elements 30 und die Armatur 70 nach dem Abnehmen der Speiseleitung 84, bis die
Bohrung 40 sich so weit zusammengezogen hat, daß die Fläche 41 wieder auf den Außenflächen 59,64 mit geeigneter
Kraft anliegt Der Schaft 76 der Armatur 70 läßt
sich dann aus der Fassung 80 ausschrauben und die Kabelarmatur ist montiert (vgl. F i g. 2).
Die elektrischen Spannungsbelastungen innerhalb der Verbindung lassen sich auf geeignete Weise abstufen, indem das rohrförmige Element 30 mit elektrisch
leitenden Teilen 100 an dessen Enden sowie einem hülsenartigen Teil 102 aus leitendem Material ausgestattet
wird, das unmittelbar an die Bohrung 40 zwischen den Enden des rohrförmigen Elements angrenzt. Die Teile
100 und 102 sind aus einem elektrisch leitenden Elastomer hergestellt. Die Teile 100 sind mit entsprechenden
Teilen 52 der Adapterhalsen 32 elektrisch verbunden, damit der Verlauf der elektrischen Spannungsbelastungen vom Abschluß 46 jeder Abschirmung 20 entlang der
Verbindung von einem Ende zum anderen keine abrupten Übergänge aufweist. Ein äußerer Teil 104 aus elektrisch leitendem Material schafft eine durchgehende
Abschirmung über die Verbindung zwischen den Abschirmungen 20. Der Teil 102 ist elektrisch mit den Teilen 34 der Adapterhülsen 32 und der Außenfläche 64
verbunden, um den Innenteil der Verbindung, der innerhalb des Teils 102 liegt, in eine Umhüllung mit im wesentlichen gleichem elektrischen Potential einzubringen
und damit eine schädliche Spannungsbeaufschlagung der Hohlräume in der Verbindung zu vermeiden, gleichzeitig aber den Verlauf der elektrischen Spannungsbelastung zwischen den aneinanderstoßenden Enden der
Adapterhülsen 32 auszugleichen. Die Ringfassung 80 liegt hierbei an einem elektrisch leitenden Teil. Auf diese Weise bleibt der Verlauf der elektrischen Spannungsbelastung im rohrförmigen Element 30 ungestört
Bei der alternativen Ausführung der Abdichtung gemäß F i g. 3 ist eine ringförmige Vertiefung 110 vorgesehen, die in Strömungsverbindung mit der Bohrung 40 im
rohrförmigen Element 30 steht und sich in einer axialen Lage befindet, in der sie mit dem Sirönvüngsinitteidurchlaß 74 im Schaft 76 der Armatur 70 in Verbindung
steht Eine eine Dichtung bildende Lippe 112 steht in die Vertiefung 110 vor, und ein Verstärkungsband 114 aus
verhältnismäßig steifem Material verstärkt das rohrförmige Element 30 am Ende 72. Bei der Drac^beaufschlagung über den Strömungsmitteldurchlaß 74 füllt die
Vertiefung 110 sich mit dem Strömungsmittel, das die Lippe 112 radial einwärts gegen die Außenfläche 59
drückt, um eine Abdichtung 116 herzustellen. Das Verstärkungsband 114 trägt zur Aufrechterhaltung eines
dichten Abschlusses bei.
Bei der Ausführung der Abdichtung gemäß F i g. 4 ist das rohrförmige Element 30 mit einer Umfangsnut 120
am Ende zwischen der Armatur 70 und dem Ende 72 sowie einer einstellbaren Bandschelle 122 — beispielsweise einer üblichen Schlauchklemme — in der Umfangsnut 120 versehen. Da die Bandschelle 122 nach
Wahl einstellbar ist kann an einer Dichtung 124 ein optimaler Abdichtdruck eingestellt und auch nachgelassen werden.
Bei der in F i g. 5 dargestellten Ausführungsform der Abdichtung weist das rohrförmige Element 30 eine Umfangsnut 126 am Ende 72 zwischen der Armatur 70 und
dem Ende 72 sowie in der Umfangsnut 126 ein Band 128 aus elastomerem Material auf. Das Band 128 übt radial
einwärts gerichtete Kräfte aus, um eine geeignete Dichtung 130 herzustellen.
F i g. 6 zeigt eine andere AusfQhrungsforrn der Kabelarmatur in Form eines Verbinders 140, der auf den
Anschlußenden eines Paares elektrischer Hochspannungskabel 142,144 montierbar ist, die den Kabeln 12,
14 entsprechend aufgebaut sind.
Die Bestandteile des Verbinders 140 sind u. a. ein äußeres rohrförmiges Element 150 sowie ein Paar Adapterhülsen 152. Im Gegensatz zum Verbinder 10 weist
der Verbinder 140 keinen dem Wärmeübergangsmantel
36 entsprechenden Wärmeübergangsmantel auf, und
zwischen den aneinanderstoßenden Enden 156 der Adapterhülsen 152 liegt ein Spalt 154 vor.
Die Montage der Adapterhülsen 152 wird unterstützt, indem durch einen Strömungsmittelkanal 160 in einer
ίο Armatur 162, die sich am Ende 164 jeder Adapterhülse
152 befindet, ein unter Druck stehendes Strömungsmittel in die Bohrung 158 jeder Adapterhülse 152 eingeführt wird. Die Armatur 1'ίι2 weist einen Schaft 168 mit
Gewinde in einer Fassung 170 auf, und zwischen der
Armatur 162 und dem Endie 164 befindet sich eine Dichtung 172. Auf diese Weise weitet das durch die Armatur
162 zugeführte unter Druck stehende Strömungsmittel die Bohrung i58 auf und biidei eine StröirrüngsrniUe!-
schicht zwischen der Bohrung 158 und der zylindrischen
Außenfläche 174 des Kabels, auf dem die Adapterhülse
152 montiert werden soll. Die Montage erfolgt auf die gleiche Weise wie im Zusammenhang mit den F i g. 1
und 2 beschrieben. Ist die Montage der Adapterhülse 152 beendet, wird mindestens einer der Schäfte 168 ab
genommen, damit das rohirförmige Element 150 auf die
Adapterhülsen 152 und die Verbindung 176 aufgebracht werden kann.
Das rohrförmige Element 150 weist an jedem Ende 178 eine Armatur 162 sowie zwischen jeder Armatur
162 und dem entsprechenden Ende 178 eine Dichtung 180 auf. Jede Dichtung 180 ist ähnlich der in Fig.4
gezeigten Abdichtung aufgebaut d. h. eine Umfangsnut 182 nimmt eine wahlweise einstellbare Schelle 184 auf,
mit der die Abdichtung zwischen den Armaturen 162
und den entsprechenden Enden 178 wahlweise hergestellt oder geöffnet werden kann.
In diesem Fall ist das rohrförmige Element 150 mit einem starren Rohr 186 versehen, das in einer Bohrung
188 des rohrförmigen Elements durch Preßsitz in Stel
lung gehalten ist Das Rohr 186 wird im Werk zum
Verstärken des rohrförmigen Elements und zum Sauberhalten der Fläche 190 der Bohrung 188 während des
Versands und der Behandlung des rohrförmigen Elements 150 eingesetzt Soll das rohrförmige Element 150
installiert werden, muß zunächst das Rohr 186 entfernt werden.
Das rohrförmige Element 150 wird montiert indem zunächst ein Ende 178 auf eine Adapterhülse 152 aufgesetzt wird, wie aus F i g. 6 hervorgeht um eine Abdich-
tiLig 192 herzustellen, und dann wird ein unter Druck
stehendes Strömungsmittel der entsprechenden ersten Armatur 162 über eine an diese angeschlossene Speiseleitung 194 zugeführt Das unter Druck stehende Strömungsmittel weitet die Bohrung 188 des rohrförmigen
Elements 150 auf und baut sich zu einer Schicht zwischen der Fläche 190, der Bohrung 188 und den zylindrischen Außenflächen 1% und 198 der entsprechenden
Adapterhülse 152 und des Rohrs 186 auf, so daß das rohrförmige Element 150 verhältnismäßig leicht in
186 stößt an die Adapterhülse 152 bei 202 an, und das
rohrförmige Element 150 gleitet vom Rohr 186 hinunter.
gestrichelt gezeigte Lage, ist die Abdichtung 192 wir
kungslos und steht die Armatur 162 in Strömungsver
bindung mit dem Spalt 154 zwischen den aneinanderstoßenden Enden 156 der Adapterhülsen 152, wodurch das
durch den Strömungsmitteldurchlaß 160 der ersten Ar-
niatur 162 zugeführte unter Druck stehende Strömungsmittel die Bohrung 188 des rohrförmigen Elements 150
nicht mehr aufweiten und keine Schicht zwischen den aneinanderliegenden Teilen der Flächen 190, 196 und
198 aufbauen kann. An diesem Punkt wird über die Speiseleitung 204 d.r zweiten Armatur 162 am anderen Ende 178 des rohrförmigen Elements 150 ein unter Druck
stehendes Strömungsmittel zugeführt und die entsprechende Schelle 184 geschlossen, um eine Abdichtung
206 herzustellen. Auf diese Weise befindet sich wieder unter Druck stehendes Strömungsmittel zwischen den
Flächen 190 der Bohrung 188 und den Außenflächen 196 und 198, und die Montage des rohrförmigen Elements
150 läßt sich mit minimaler Axialkraft fortsetzen.
Wird das rohrförmige Element 150 in Richtung des Pfeils 200 in die Stellung geschoben, in der die erste
Armatur 162. an die die Speiseleitung !94 angeschlossen ist, über den Spalt 154 läuft, kann eine Schicht des unter
Druck stehenden Strömungsmittels zwischen der Fläche 190 der Bohrung 188 und der Außenfläche 196 bei-
der Adapterhülsen 152 hergestellt werden, indem beiden Armaturen 162 über die Speiseleitungen 194, 204
das Strömungsmittel zugeführt wird. Auf diese Weise kann die Montage unter Unterstützung des unter Druck
stehenden Strömungsmittels fortgesetzt werden, bis das rohrförmige Element 150 einwandfrei über beiden
Adapterhülsen 152 sitzt und die Verbindung fertig ist. Das Rohr 186, das aus dem rohrförmigen Element 150
voll entfernt wird, läßt sich auf dem Kabel 142 rückbehalten, um ein zukünftiges Abnehmen des rohrförmigen
Elements 150 unter Umkehrung des oben beschriebenen Verfahrens zu unterstützen, oder es kann aufgeschnitten und weggeworfen werden.
Aus F i g. 7 geht eine Ausführungsform der elektrischen Kabelarmatur in Form eines einen Abschluß bil-
denden rohrförmigen Elements 210 hervor, das auf das äußerste Ende eines elektrischen Kabels 212 montiert
ist Das Kabel 212 weist einen Innenleiter 216 in einer Isolierung 218 auf, die ihrerseits von einer leitenden
Abschirmung umschlosser; ist.
Das rohrförmige Element 210 ist aus elastomerem Material gefertigt und weist einen ersten Teil 222 aus
isolierendem Elastomer, einen zweiten Teil 224 aus leitendem Elastomer und eine Axialbohrung 226 auf.
Die Montage des rohrförmigen Elements 210 auf dem Kabel 212 erfolgte in der oben beschriebenen Weise.
Über eine Armatur 230 am Ende 232 des rohrförmigen Elements 210 wird ein unter Druck stehendes Strömungsmittel in die Bohrung 226 eingeführt, wobei infolge einer Dichtung 234 eine Aufweitung der Bohrung 226
des rohrförmigen Elements und der zylindrischen Außenfläche 238,240 der Isolierung 218 bzw. der Abschirmung 220 während der Montage des rohrförmigen Elements 210 auf dem Kabel durch das unter Druck stehende Strömungsmittel bewirkt wird. Auf diese Weise wird
ein leichter Zusammenbau sowie eine genaue Ausrichtung des rohrförmigen Elements 210 trotz dessen verhältnismäßig großer Wandstärke ermöglicht Nach der
Montage liegt die Fläche 236 der Bohrung 226 mit der gewünschten Kraft am Kabel an.
65
Claims (11)
1. Elektrische Kabelarmatur mit einem rohrförmigen Element aus einem elasiomeren Material zur
Montage Ober eine zylindrische Oberfläche, das sich an der zylindrischen Oberfläche anlegt, dadurch
gekennzeichnet, das das rohrförmige Element (30, 150, 210) einen Strömungsmitteldurchlaß
(74,160, 230) eingebaut enthält zwecks Einfuhrung
eines unter Druck stehenden Strömungsmittels zwischen dem rohrförmigen Element (30,150,210) und
der zylindrischen Oberfläche eines Elements (32,36,
152,220), um die Anlagekraft während der Montage
des rohrförmigen Elements über der zylindrischen Oberfläche zu verringern, und daß eine Dichtung
(112,124,130,172,234) mindestens neben dem einen
Ende des reiafönnigen Elements vorgesehen ist, um
ein Entwsienen des Strömungsmittel» aus dein
Raum zwischen dem rohrförmigen Element und der zylindrischen Oberfläche zu verhindern.
2. Elektrische Kabelarmatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Strömungsmitteldurchlaß
(160) neben jedem Ende des rohrförmigen Elements (150) vorgesehen ist, und daß Dichtungen
(180) jeweils zwischen jedem Durchlaß und dem benachbarten Ende des rohrförmigen Elements vorgesehen
sind.
3. Elektris he Kabelarmatur nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung
wahlweise freigebbar ist
4. Elektrische Kabelarmatur nach einem der Ansprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das rohrförmige Element eine Innenfläche, eine Außenfläche,
sine Wand zwischen der Innenfläche und der Außenfläche und einen Durchlaß zwischen der Innenfläche
und der Außenfläche aufweist, um einen Zutritt des Strömungsmittels aus einer Quelle außerhalb
der Wand durch die Wand hindurch und zum Eintritt zwischen der Innenfläche und der zylindrischen
Oberfläche zu gestatten.
5. Elektrische Kabelarmatur nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Armatur (70) sich
durch die Wand hindurch erstreckt, und einen Schaft (76) einschließt, der den Strömungsmitteldurchlaß
bildet.
6. Elektrische Kabelarmatur nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet daß der Schaft (76) wahlweise
entfernbar ist.
7. Verfahren zur Montage einer elektrischen Kabelarmatur mit einem rohrförmigen Element aus
elastomerem Material, das auf eine zylindrische Fläche aufbringbar und auf diese mit einer vorgegebenen
Anlagekraft anlegbar ist, die durch die Ausdehnung des rohrförmigen Elements erzeugt wird, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Strömungsmittel unter Druck zwischen das rohrförmige Element und
die zylindrische Fläche eingeführt wird, wenn das rohrförmige Element über der zylindrischen Fläche
angeordnet wird, und daß gleichzeitig ein Entweichen des Strömungsmittels aus dem Raum zwischen
dem rohrförmigen Element und der zylindrischen Fläche mindestens an einem Ende des rohrförmigen
Elements verhindert wird, um das rohrförmige Element zu dehnen und eine Strömungsmittelschicht
zwischen dem rohrförmigen Element und der zylindrischen Fläche zu schaffen, wodurch die Anlagekraft
während der Montage verringert wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Strömungsmittel unter Druck an
einem Ort in der Nähe des einen Endes des rohrförmigen Elementes eingeführt wird, und daß eine
Dichtung zwischen dem Ort und dem Ende des rohrförmigen Elements ein Entweichen des S'tröTiungsmittels
unter Druck verhindert, wodurch das Strömungsmittel unter Druckeinwirkung in Richtung auf
das gegenüberliegende Ende des rohrförmigen Eiementes gedrängt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des rohrförmigen Elements
zuerst über der zylindrischen Oberfläche angeordnet ist und daß dann das in das rohrförmige
Element eingeführte Strömungsmittel gegen ein Entweichen aus dem einen Ende abgedichtet wird,
wenn das Ende während der Montage längs der zylindrischen Fläche vorgeschoben wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Strömungsmittel
eine Flüssigkeit ist
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das Strömungsmittel ein Öl mit guten dielektrischen Eigenschaften ist.
IZ Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das Strömungsmittel ein Gas ist
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