DE2620296A1 - Kuehlerfuellstutzenkappe - Google Patents
KuehlerfuellstutzenkappeInfo
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Description
19551-D
PFENNiNQ - MAAS - SESLER
' MElNIG - LSv)KE - S.'OTT
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8000 MONCHSN 40
SCHLE!SSHE!M£H5TR 299
SCHLE!SSHE!M£H5TR 299
STAUT MAIÜPAGTÜRIUG COMPANY, HTO.
Oonnersville, Indiana, Y8St.A,
Die Erfindung betrifft eine Kühlerfüllstutzenkappe, zu der ein äußeres Mantelteil, ein Halteteil und ein Druckventilteil gehören,
die sämtlich als Formteile aus Kunststoff hergestellt sind, wobei sich das äußere Mantelteil und das Druckventilteil
an dem Halteteil verankern lassen«,
Es sind bereits verschiedene Konstruktionen von Baugruppen mit Formteilen aus Kunststoff für Kühlerfüllstutzenkappen vorgeschlagen
worden» Beispielsweise ist in der US-PS ^ 164 288 eine
Kappe beschrieben, bei der ein aus Kunststoff geformtes äußeres Mantelteil und ein Druckventilteil vorhanden sind, die sich
unter Verformung bestimmter Abschnitte des Mantelteils und des Ventilteils federnd in Eingriff miteinander bringen lassen. In
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der neueren US-PS 3 881 507 ist eine Schnappverbindung zwischen
dem Druckventilteil, und dem äußeren Mantelteil beschrieben.
Ferner zeigt die US-PS 3 080 992I- ein Druckventil, das mit dem
äußeren Mante_lteil zusammenhängt, d.h. das gegenüber dem äußeren Mantelteil elastisch bewegbar ist. Ein weiteres Beispiel
für eine bekannte Kühlerfüllstutzenkappe ist in der PR-PS 1 4θβ 650 beschrieben. Schließlich wird eine weitere bekannte
Kühlerfüllstutzenkappe in der PR-PS 1 285 298 beschriebene Diese beiden FR-PSen behandeln eine Kappenkonstruktion, bei
der das Druckventilteil mit dem äußeren Mantelteil unter Verformung .des aus Kunststoff bestehenden Teils verbunden werden
kann (FR-PS 1 285 298), bzw. bei der das Druckventilteil eine in seitlicher Richtung mündende Öffnung, zum.Aufnehmen eines
Schaftes an dem Mantelteil aufweist (PR-PS 1 4θβ 650).
Durch die Erfindung ist eine Kühlerfüllstutzenkappe geschaffen worden, bei der es sich im Vergleich zu den vorstehend genannten
Kunststoffkappen bekannter Art um eine erhebliche Verbesserung handeln dürfte, und zwar sowohl wegen der Art und Weise,
in der das Druckventilteil an dem Halteteil verankert ist, als auch bezüglich der Verbindung zwischen dem Halteteil und dem.
äußeren Mantelteil. Das Mantelteil weist einen nach unten ra-, genden Mantelabschnitt auf, der mit einem sich in der Umfangs-.
richtung erstreckenden, radial nach innen ragenden Flansch versehen ist. Das Halteteil besitzt einen Flansch, der mehrere in
Umfangsabständen verteilte, nach unten und radial nach außen ragende
Pinger aufweist, die mit dem Plansch d'3 Mantelteils zur
sammenarbeiten, um das Halteteil mit dem Mantelteil zu verbin- , den; diese Pinger lassen, sich elastisch radial nach innen durchbiegen,
damit sie von unten nach oben an dem Plansch des Mantelteils vorbeibewegt werden können, wenn das Halteteil in daß
Mantelteil eingeführt wird« Das Druckventilteil und das Halteteil sind durch sich aneinander verankernde Schaftabschnitte
verbunden, die so geformt und bemessen sind, daß sie einen Bajonettverschluß bilden, bei dem es möglich ist, den einen Schaftabschnitt
in den anderen einzuführen, ihn um die gemeinsame Achse
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beider Schaftabschnitte zu drehen und ihn dann in der entgegengesetzten
Richtung zu bewegen, um eine Verankerung herbeizu- . führen. Hierbei bewirkt die Druckventilfeder, daß die Verankerung
aufrechterhalten wird.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert. Es zeigt:
Pig. 1 einen Schnitt durch eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Kühlerfüllstutzenkappe;
Fig. 2 die teilweise als Schnitt gezeichnete Unteransicht der Kappe nach Pig. 1;
Fig. 3 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung
der Kappe nach Fig. 1 und 2, in der das Halteteil der Deutlichkeit halber weggebrochen gezeichnet ist; und
Fig. k und 5 jeweils einen vergrößerten Teilschnitt der einem
Bajonettverschluß ähnelnden Verbindungseinrichtung.
Zu der dargestellten, insgesamt mit 10 bezeichneten Kühlerfüllstutzenkappe
gehört ein aus Kunststoff geformtes äußeres Mantelteil 12 mit einer allgemein ebenen Oberseite, über die hinweg
sich quer zur Achse des Mantelteils ein leistenförmiger Ansatz 14 als Handhabe erstreckt, sowie mit einer ebenen ringförmigen
Unterseite 16, die eine kreisrunde Vertiefung mit einem kreisrunden
Boden 18 umgibto An die obere Stirnwand des Mantelteils
12 schließt sich ein in der Umfangsrichtung verlaufender Mantelabschnitt
20 an, der nach unten ragt und an seinem unteren Ende einen sich in der Umfangsrichtung erstreckenden, radial nach
innen gerichteten Flansch 22 aufweist, der eine axial nach oben gerichtete Flanschfläche 24 besitzt. Einander diametral gegenüberliegende
Abschnitt 2.6 und 28 des Flansches 22 ragen gemäß Fig. 2 und j5 weiter radial nach innen, um starre Ansätze zu bilden,
die mit der üblichen, eine Nockenwirkung ausübenden Fläche zusammenarbeiten können, welche sich allgemein in der Umfangs-
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richtung eines Kühlerfüllstutzens bekannter Art erstreckt, wie sie in den verschiedenen eingangs genannten ausländischen Patentschriften
dargestellt sind.
Ferner gehört zu der Kappe 10 ein aus Kunststoff geformtes Halteteil
34, das gemäß Fig. 2 an dem äußeren Mantelteil 12 verankert
ist und nahe seinem oberen Ende einen in der Umfangsrichtung verlaufenden, radial nach außen ragenden Flansch 36 aufweist, der
an seinem äußeren Rand mit mehreren in Umfangsabständen verteilten, nach unten und radial nach außen gerichteten Fingern 38 .
versehen ist, welche mit der Oberseite 24 des Flansches 22 zur
sammenarbeiten können, um das Halteteil 34 in dem Mantelteil festzuhalten. Die Finger 38 lassen sich vorzugsweise elastisch
radial nach innen durchbiegen, damit sie von unten nach oben an dem Flansch 22 vorbeibewegt werden können, wenn das Halteteil
34 in das Manteilteil 12 eingeführt werden soll. Nachdem die Finger 38 den Flansch 22 passiert haben, federn sie wieder radial
nach außen, um ihre ursprüngliche Lage einzunehmen. Sobald dies geschehen ist, besteht zwischen dem Mantelteil 12 und dem
Halteteil 34 eine Verbindung derart, daß sich diese Teile nicht
mehr voneinander trennen lassen, ohne daß ein Bruch eines oder, mehrerer der Finger 38 oder von bestimmten Abschnitten des Mantelteils
eintritt. Beispielsweise sind zwei Sätze von je fünf Fingern 38 vorhanden, die durch solche Umfangsabstände getrennt
sind, daß öffnungen 40 zum Hindurchführen der Ansätze 26 und. des Mantelteils 12 vorhanden sind. Sobald die Verbindung zwischen
dem Mantelteil 12 und dem Halteteil 34 hergestellt ist,,
läßt sich das Halteteil in dem Mantelteil drehen, bzw. das Mantelteil ist gegenüber dem Halteteil drehbar, so daß man das Mantelteil
durch Drehen auf den Kühlerfüllstutzen aufsetzen bzw.
es von ihm trennen kann, während das Halteteil seine Lage auf dem Füllstutzen unverändert beibehält. Sobald die Ansätze 26
und 28 außer Eingriff mit der Haltenockenfläche des Füllstutzens gekommen sind, läßt s.ich die Kappe 10 senkrecht nach oben ab- .
heben. Es ist bekannt, daß solche Haltenockenflächen mit Druckausgleichseinrichtungen
für die Ansätze 26 und 28 versehen sind,
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so daß es möglich ist, das Mantelteil 12 entsprechend zurückzudrehen,
um den Kühler von dem darin herrschenden Druck über das Absaugrohr des Füllstutzens zu entlasten. Nach dieser Druckentlastung
kann das Mantelteil weiter gedreht und in die Stellung gebracht werden, in der es sich zusammen mit den übrigen
Teilen der Kappe 10 von dem Füllstutzen trennen läßt.
Das Halteteil 34 ist ebenfalls als einstückiges Formteil ausge-.
bildet und mit einem nach unten ragenden Schaftabschnitt 46 versehen, der die Form eines zylindrischen Mantels hat; ein Teil
dieses Schaftabschnitts oder Mantels ragt gemäß Fig. 1 als Abschnitt 48 über die Oberseite des Flansches 36 hinaus und in die
Vertiefung 18 auf der Unterseite des Mantelteils 12 hinein. Auf den nach oben ragenden Abschnitt 48 ist ein Dichtungsring 50
aus einem gummiähnlichen Material aufgeschoben, um.eine Abdichtung
zwischen dem Halteteil j4 und dem Mantelteil 12 zu bewirken,
welch letzteres an seiner Oberseite natürlich geschlossen ist.
Der untere Teil des Schaftabschnitts 46 ist mit einem in der Umfangsrichtung verlaufenden, radial nach innen vorspringenden
Verankerungsflansch 54 versehen, der eine zentrale öffnung 56
aufweist. Dieser Verankerungsflansch 54 dient als Widerlager
oder Anlagefläche für die erfindungsgemäße, einem Bajonettverschluß ähnelnde Verbindungseinrichtung, d.h. er ist mit zwei
einander diametral gegenüberliegenden Öffnungen oder Ausschnitten 58 versehen, die sich gemäß Fig. 3 in axialer Richtung durch
den Flansch erstrecken, und er weist zwei einander diametral gegenüberliegende, an der Oberseite offene Vertiefungen 60 auf,
die gegenüber den Eintrittsöffnungen 58 jeweils um einen Winkel
von 9O0 versetzt sind. Zu jeder Vertiefung 60 gehören gemäß
Fig. 4 zwei durch einen Umfangsabstand getrennte, nach oben und voneinander xveg in der Umfangsrichtung geneigte Seitenwände 61,
während gemäß Fig. 5 jede Eintrittsöffnung 58 zwei durch einen
Umfangsabstand getrennte, nach unten und in der Umfangsrichtung voneinander weg geneigte Seitenwände 59 aufweisto Die Aufgabe
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der Eintrittsöffnungen 58 und der Vertiefungen 6O wird weiter
unten näher erläutert.
Das Halteteil J>k- ist ferner so geformt, daß es einen nach unten
ragenden rohrförmigen Ansatz 64 aufweist, der gegenüber dem Schaftabschnitt 46 radial nach außen versetzt und nahe dem waagerechten
Plansch 36 mit einer sich nach außen öffnenden Ringnut 66 versehen ist. In die Ringnut 66 ist eine Dichtung 68 aus
einem gummiähnlichen Material fest eingebaut, so daß sie an dem waagerechten Plansch 36 anliegt, um den Kühlerfüllstutzen an
seinem oberen Rand abdichten zu können. Der rohrförmige Ansatz 64 ragt über eine kurze Strecke nach unten in den Kühlerfüllstutzen
hinein,, Da relative Drehbeviegungen zwischen dem Mantelteil
12 und dem Halteteil 34 möglich sind, kann das Mantelteil gedreht werden, um die Verbindung zwischen der Kappe 10 und dem
Kühlerfüllstutζen herzustellen bzw. zu lösen, ohne daß ein
Scheuern zwischen der Dichtung 68 und dem Rand des Kühlerfüllstutzens herbeigeführt wird. Ist die Kappe 10 mit dem Kühlerfüllstutzen
verbunden, bewirken die Dichtungen 50 und 68 eine
vollständige und einwandfreie Abdichtung gegenüber dem oberen Rand des Kühlerfüllstutzens«,
Schließlich gehört zu der Kappe 10 ein Druckventilteil 74, das
sich zur Herstellung eines Verschlusses in feste Anlage an einem in der üblichen Weise ausgebildeten, in der Umfangsrich.-tung
verlaufenden, nach oben gerichteten Druckventilsitz bringen läßt, der konzentrisch mit den Achsen des Kühlerfüllstutzens
und der Kappe und in einem Abstand unterhalb des oberen Randes des Kühlerfüllstutzens angeordnet ist. Ferner ist der
Kühlerfüllstutzen üblicherweise zwischen seinem oberen Rand und dem Druckventilsitz mit einer Auslaßöffnung versehen, an
die ein Gummischlauch angeschlossen ist. Das Druckventilteil 75 ist als Formteil aus Kunststoff so hergestellt, daß es einen
sich in der Umfangsrichtung erstreckenden, radial nach außen
ragenden Flansch 76 aufweist, zu dem eine leicht konvexe untere Fläche 78 gehört. Ein Abschnitt 80 des Druckventilteils ragt
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längs seiner Achse nach unten und ist gemäß Fig. 1 mit einer sich nach außen öffnenden, in der Umfangsrichtung verlaufenden
Nut 82 versehen, in die der innere Rand einer Dichtung 84 aus einem gummiähnlichen Material eingebaut ist. Die Dichtung 84
stützt sich an dem Druckventilsitz in dem Kühlerfüllstutzen ab. Ferner weist das Druckventilteil "Jk eine sich längs seiner Achse
erstreckende Öffnung 86 auf, die als Unterdruckentlastungsventil zur Wirkung kommt, und mit der z.Bo ein Ventilschaft 88
zusammenarbeitet, dessen unteres Ende 90 umgebördelt ist, um
ein Unterdruckventilteil 92 festzuhalten. Das obere Ende des
Ventilschaftes 88 weist eine Verdickung 93 auf, durch die eine
Unterdruckventilfeder 9^ zwischen dem Ventilschaft und dem
Druckventilteil 74 in ihrer Lage gehalten wirdo Die Feder 94
spannt das Unterdruckventil 92 nach oben gegen die Dichtung 84 vor, um das Unterdruckventil normalerweise geschlossen zu halten.
Der Flansch 76 des Druckventil teils "Jh x^eist einen mit seiner
Achse konzentrischen Ansatz 98 zum Bestimmen der Lage einer Druckfeder 100 auf, die sich zwischen dem Halteteil 34 und dem
Druckventilteil "JK abstützt, um das Druckventilteil elastisch
gegen den Ventilsitz in dem Kühlerfüllstutzen vorzuspannen.
Das Druckventilteil "jK besitzt ferner eine nach oben ragenden
Schaftabschnitt 104 in Form eines zylindrischen Mantels mit. einer in Verbindung mit der Entlüftungsventilöffnung 86 stehenden,
sich axial nach oben erstreckenden öffnung 106. Ferner ist der Schaftabschnitt 104 an seinem oberen Ende mit Verankerungseinrichtungen
versehen, die bei dem hier beschriebenen . Ausführungsbeispiel in Form von zwei einander diametral gegenüberliegenden,
radial nach außen ragenden Ansätzen 112 ausgebildet sind, welche so gestaltet und bemessen sind, daß sie
sich axial von unten nach oben durch die Eintrittsöffnungen 58 des Halteteils 3^ führen, dann um 9O0 drehen und sich
schließlich nach unten bewegen und in Eingriff mit den sich nach oben öffnenden Vertiefungen 60 bringen lassen. Hierbei
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-Jt-Af
drückt die Druckfeder 100 natürlich die Ansätze 112 nachgiebig in die Vertiefungen 60 hinein, um die Schaftabschnitte 104.
und 46 in Eingriff miteinander zu halten,, so daß das Druckventilteil
7^ mit dem Halteteil j54 verbunden bleibt. Zwar sind
bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel die radial verlaufenden Ansätze 112 an dem Schaftabschnitt 104 des Druckventilteils
7^ ausgebildet, doch könnte man auch eine umgekehrte
Anordnung vorsehen, d.h. die Ansätze könnten an dem Schaftabschnitt 46 ausgebildet sein, und der Schaftabschnitt 104 könnte
einen dem Plansch 5^ ähnelnden Flansch aufweisen. Somit dient
der in Fig„ 5 eingezeichnete Pfeil 120, der eine Bewegung des
einen Ansatzes 112 von unten nach oben durch die zugehörige Eintrittsöffnung 58 andeutet, nur zur Erläuterung des in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels. Die Hauptaufgabe der soeben beschriebenen Verbindung besteht darin, eine
feste und zuverlässige Verbindung zu schaffen, die es dem Druckventilteil J1I bei einer Beaufschlagung mit Druck ermöglicht,
sich gegenüber dem Halteteil J>K zu bewegen, damit der Kühler
von einem etwa vorhandenen zu hohen Innendruck entlastet werden kann. Die beschriebene Verbindung bietet erhebliche Vorteile ,
im Vergleich zu einer Verbindung, bei der bestimmte Teile verformt werden müssen, um sie federnd in Eingriff zu bringen,
denn im letzteren Fall müssen die betreffenden Teile mit hoher Genauigkeit geformt werden, so daß sie genau zueinander passen,
wenn man sie in Eingriff bringt, und außerdem muß man zu diesem Zweck elastisch verformbare Abschnitte vorsehen. Die erfindungsgemäße
Verbindung läßt sich dagegen unter Verwendung, äusserst starrer Bauteile oder Abschnitte aus Kunststoff herstellen«,
Beispielsweise können das Mantelteil 12, das Halteteil 54 und das Druckventilteil Jk aus einem Acetalharz oder einem
beliebigen anderen Material unter Einschluß von mit Glasfasern oder anderen Fasern verstärkten Materialien, die außerordentlich
zäh und haltbar sind und den besonders hohen Temperaturen und Drücken in einem Kühler sowie der Einwirkung der erhitzten
Kühlerhaube standhalten, als Formteile hergestellt sein. Es ist zoB. möglich, das Halteteil j54 und das Druckventilteil 74 aus
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einem Acetalharz herzustellen, das Glasfasern in einer Menge
von 12£ enthält, während man das Mantelteil 12 aus einem S^
Glasfasern enthaltenden Acetalharz herstellen kanno
Glasfasern enthaltenden Acetalharz herstellen kanno
Ist die Kühlerfüllstutzenkappe 10 auf einen Kühlerfüllstutzen
bekannter Art aufgesetzt, wird der Kühler von einem zu hohen Innendruck dadurch entlastet, daß sich das Druckventilteil 7^
nach oben von dem Ventilsitz in dem Füllstutzen abhebt. Herrscht in dem Kühler ein zu hoher Unterdruck, bexiegt sich das Unterdruckventil
92 nach unten, damit Plude von dem Füllstutzen aus
durch die Sintrittsöffnungen 58, dann nach unten durch die Öffnungen
10β und 86 und schließlich an dem Unterdruckventilteil vorbei nach innen strömen können.
Ansprüche:
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η,'
Leerseite
Claims (1)
- ANSPRÜCHEj; 1.J Kappe für einen Kühlerfüllstutzen der Bauart mit einem, in der Umfangsrichtung verlaufenden oberen Rand und einem gegenüber diesem Rand nach unten versetzten, radial nach innen ragenden, sich in der Umfangsrichtung erstreckenden, nach oben weisenden Druckventilsitz, wobei zu der Kappe ein äußeres Mantelteil zum Zusammenarbeiten mit dem Füllstutzen und zum Ver-, schließen desselben gehört, ferner ein als Formteil aus Kunststoff hergestelltes, mit dem äußeren Manteilteil verbundenes Halteteil sowie ein als Formteil aus Kunststoff hergestelltes Druckventilteil zum-Zusammenarbeiten mit dem Druckventilsitz, wobei das Halteteil einen in der Umfangsrichtung verlaufenden, radial nach außen ragenden Flansch und einen sich nach unten erstreckenden Schaftabschnitt aufweist, wobei der genannte Flansch eine Dichtungseinrichtung trägt, die geeignet ist, mit. dem oberen Rand des FüllStutzens zusammenzuarbeiten und ihm gegenüber eine Abdichtung zu bewirken, wobei das Druckventilteil einen nach oben ragenden Schaftabschnitt aufweist, wobei die beiden genannten Schaftabschnitte mit Verankerungsabschnitten zum Verbinden des Druckventilteils mit dem Halteteil versehen sind, wobei eine Federanordnung vorhanden ist, die das Druckventilteil nachgiebig gegen den Ventilsitz vorspannt, und wobei diese Federanordnung zwischen dem Halteteil und dem Druckventil,-teil zur Wirkung kommt, um die zur Verankerung dienenden Schaftabschnitte in Eingriff miteinander zu halten, dadurch gekennzeichnet, daß der eine der zur Verankerung dienenden Schaftabschnitte (46) ein radial nach innen gerichtetes Widerlager (54) aufweist, das mit mindestens einer sich axial durch das Widerlager erstreckenden Eintrittsöffnung (58) und mit mindestens einer Vertiefung (60) versehen ist, und daß der andere zur Verankerung dienende Schaftabschnitt (104) mindestens einen sich radial erstreckenden Ansatz (112) aufweist, der sich axial durch die zugehörige Eintrittsöffnung hindurch bewegen und dann um die Achse der Kappe (10) bewegen läßt, um in Eingriff mit der zugehörigen Vertiefung gebracht zu werden.709612/02812. Kappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das. Mantelteil (12) einen sich in der Umfangsrichtung erstreckenden, nach unten ragenden Mantelabschnitt (20) aufweist, der mit einem in der Umfangsrichtung verlaufenden, radial nach innen ragenden Plansch (22) mit einer nach oben gerichteten Fläche (24) versehen ist, daß der Plansch (36) des Halteteils, (34) mehrere in Umfangsabstanden verteilte, nach unten und radial nach außen ragende Pinger (38) aufweist, die geeignet sind, mit der nach oben gerichteten Fläche des Flansches an dem Mantelteil zusammenzuarbeiten, um das Halteteil in dem Mantelteil festzulegen, und daß sich die Finger elastisch radial nach innen durchbiegen lassen, damit es möglich ist, sie. von unten nach oben an dem Flansch des Mantelteils vorbeizubewegen, während das Halteteil in das Mantelteil eingeführt . wird, wobei das Halteteil nach dem Einführen in dem Mantelteil drehbar ist.3. Kappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das sich radial erstreckende Widerlager (54) am Schaftabschnitt (46) des Halteteils (34) mit zwei einander diametral gegenüberliegenden Eintrittsöffnungen (58) und zwei einander diametral gegenüberliegenden, gegenüber den Eintrittsöffnungen in der Umfangsrichtung versetzten Vertiefungen (60) versehen ist, und daß der Schaftabschnitt (104) des Druckventilteils (74) zwei einander diametral gegenüberliegende Ansätze (112) aufweist.4. Kappe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaftabschnitt des Halteteils (34) als nach unten ragender zylindrischer Mantelabschnitt (46) ausgebildet ist, der an seinem freien unteren Ende einen das Widerlager bildenden, sich radial nach innen erstreckenden Flansch,(54) aufweist, daß die genannten Ansätze (112) vom Schaft (1O4) des Druckventilteils (74) aus radial nach außen ragen, daß jede der genannten Vertiefungen (60) nach oben offen ist und durch einen Umfangsabstand getrennte, nach oben und in der Umfangsrichtung voneinander weg geneigte Seitenwände (61) besitzt, und daß zu709812/0268jeder der genannten Eintrittsöffnungen (58) zwei durch einen Umfangsabstand getrennte, nach unten und in der Umfangsrichtung voneinander weg geneigte Seitenwände (59) gehören.5. Kappe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Mantelteil (12) eine geschlossene obere Stirnfläche hat, von der aus der Mantelabschnitt (20) nach unten ragt, und daß zwischen dem Halteteil (j4) und der geschlossenen oberen Stirnfläche eine Dichtungseinrichtung (50) angeordnet ist.6«, Kappe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Mantelabschnitt (46) des Halteteils (32J-) vom Plansch (36),des Halteteils aus nach oben ragt, daß das äußere Mantelteil (12) eine geschlossene obere Stirnwand aufweist, von der aus der Mantelabschnitt (20) nach unten ragt, und daß zwischen dem Halteteil und der geschlossenen Stirnwand eine . den zylindrischen Mantelabschnitt umgebende Dichtungseinrichtung (50) angeordnet ist.7. Kappe für einen Kühlerfüllstutzen der Bauart mit einem, in der Umfangsrichtung verlaufenden oberen Rand und einem gegenüber dem oberen Rand nach unten versetzten, radial nach innen ragenden, in der Umfangsrichtung verlaufenden, nach oben weisenden Druckventilsitz, der konzentrisch mit den Achsen des Füllstutzens und der Kappe angeordnet ist, wobei die Kappe ein äußeres Mantelteil zum Zusammenarbeiten mit dem Füllstutzen und zum Verschließen desselben aufweist, ferner ein mit dem äußeren Mantelteil verbundenes Halteteil in Gestalt eines Formteils aus Kunststoff sowie ein als Formteil aus Kunststoff hergestelltes Druckventilteil zum Zusammenarbeiten mit dem Druckventilsitz, wobei das Halteteil einen in der Umfangsrichtung verlaufenden, . radial nach außen ragenden Flansch und einen sich nach unten er-, streckenden Schaftabschnitt besitzt, wobei der Flansch des Halteteils eine Dichtungseinrichtung zum Zusammenarbeiten mit dem oberen Rand des Füllstutzens trägt, wobei das Druckventilteil einen nach oben ragenden Schaftabschnitt aufweist, wobei die709812/0261beiden genannten Schaftabschnitte mit Verankerungsabschnitten zum Verbinden des Druckventilteils mit dem Halteteil versehen sind, wobei eine Federanordnung vorhanden ist, die das Druckventilteil nachgiebig gegen den Ventilsitz vorspannt, und x-jobei diese Federanordnung zwischen dem Halteteil und dem Druckventilteil zur Wirkung kommt, dadurch .gekennzeichnet, daß das äußere Mantelteil (12) einen nach unten ra-, genden Mantelabschnitt (20) aufweist, der mit einem in der Umfangsrichtung verlaufenden, radial nach innen ragenden Flansch (22) mit einer nach oben weisenden Fläche (24) versehen ist, und daß das Halteteil (^4) an seinem Flansch (j>6) mit mehreren in Umfangsabständen verteilten, nach unten und außen ragenden Fingern (^8) versehen ist, die sich elastisch nach innen durchbiegen lassen, damit es möglich ist, sie von unten nach oben an dem Flansch des äußeren Mantelteils vorbei zu bewegen, woraufhin die Finger nach außen zurückfedern, um mit der nach oben weisenden Fläche am Flansch des Mantelteils zusammenzuarbeiten und hierdurch das Halteteil in dem Mantelteil so festzulegen, daß das Halteteil in dem Mantelteil drehbar ist.80 Kappe nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, daß der eine zur Verankerung dienende Schaftabschnitt (46) einen radial nach innen ragenden Flansch (54) mit sich in axialer Richtung durch ihn hindurch erstreckenden, einander diametral gegenüberliegenden Eintrittsöffnungen (58) und einander diametral gegenüber! legenden, gegenüber den Eintrittsöffnungen in der Umfangsrichtung versetzten Vertiefungen (βθ) aufweist, und daß der andere zur Verankerung dienende Schaftabschnitt (1O4) mit einander diametral gegenüberliegenden, sich radial erstreckenden Ansätzen (112) versehen ist, die sieh axial durch die Eintritt söffnungen hindurch und dann um die Achse der Kappe (1O) bewegen lassen, um in Eingriff mit den Vertiefungen gebracht zu werden, wobei dann die Federanordnung (IOO) zur Wirkung kommt, um die Ansätze in Eingriff mit den Vertiefungen zu halten.70981 2/0269. Kappe nach Anspruch 1J, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (βθ) an ihrer Oberseite offen sind, so daß die Ansätze (112) durch die Federanordnung (IOO) nach unten gedrückt und in Eingriff mit den Vertiefungen gehalten v/erden, daß jede Vertiefung zwei durch einen Umfangsabstand getrennte, nach oben und in der Umfangsrichtung voneinander weg geneigte Seitenwände (61) hat, und daß zu jeder Eintrittsöffnung (58) zwei durch einen Umfangsabstand getrennte, nach unten und in der Umfangsrichtung voneinander weg geneigte Seitenwände (59) gehören.10. Kappe nach Anspruch 9* dadurch gekennzeichnet, daß der Schaftabschnitt des Halteteils (j54) als nach unten ragender zylindrischer Mantelabschnitt (46) ausgebildet ist, der an seinem freien unteren Ende den radial nach innen ragenden Flansch (54) aufweist, und daß sich die Ansätze (112) vom Schaftabschnitt (104) des Druckventilteils (74) aus radial nach außen erstrecken«11. Kappe nach Anspruch Y, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Mantelteil (12) eine geschlossene obere Stirnwand hat, von der aus der Mantelabschnitt (20) nach unten ragt, und daß zwischen dem Halteteil (j>4) und der geschlossenen Stirnwand eine Dichtungseinrichtung (50) angeordnet ist.12. Kühlerfüllstutzenkappe, dadurch. gekennzeichnet, daß ein äußeres Mantelteil (12) zum Zusammenarbeiten mit dem Füllstutzen und zum Verschließen desselben vorhanden ist, daß mit dem Mantelteil ein gleichachsig damit angeordnetes Halteteil (^4) verbunden ist, daß das Halteteil einen sich längs seiner Achse erstreckenden Abschnitt (46) aufweist, der gegenüber dem Mantelteil nach unten ragt und an seinem unteren Ende einen ersten Verankerungsflansch (54) aufweist, daß ein Druckventilteil (74) zum Zusammenarbeiten mit dem Füllstutzen vorhanden ist, daß zu dem Druckventilteil ein gleichachsig mit dem Halteteil angeordneter Abschnitt (104) gehört, der an seinem709812/0268oberen Ende mit einem zweiten Verankerungsflansch bzw» Verankerungsabschnitt versehen ist, daß einer der beiden Verankerungsflansche von dem zugehörigen Abschnitt aus radial nach außen ragt, daß sich der andere Verankerungsflansch von dem zugehörigen Abschnitt aus radial nach innen erstreckt, daß zu einem der Verankerungsflansche zwei einander,diametral gegenüberliegende, sich radial erstreckende Ansätze (112) gehören, daß der andere. Verankerungsflansch zwei Paare von jeweils durch einen Umfangs-. abstand getrennten, sich radial und in axialer Richtung erstrekkenden Ausnehmungen (58, βθ) aufweist, daß sich die Ausnehmungen (58) des ersten Paars in axialer Richtung vollständig durch den anderen Verankerungsflansch hindurch erstrecken, damit sich die einander diametral gegenüberliegenden Ansätze in axialer . Richtung durch sie hindurchführen lassen, daß sich die Ausnehmungen (βθ) des zweiten Paars in axialer Richtung nur durch einen Teil des anderen Verankerungsflansches erstrecken, so . daß bei jeder dieser Ausnehmungen ein Abstützungssteg vorhanden ist, und daß die beiden genannten Abschnitte von einer Druckventilfeder (100) umgeben sind, die zwischen dem Halteteil und dem Druckventilteil als Druckfeder zur Wirkung kommt, um das. Druckventilteil nach unten vorzuspannen und die genannten Ansätze in Eingriff mit den Ausnehmungen des zweiten Paars zu halten.13· Kühlerfüllstutzenkappe,. gekennzeichnet durch ein äußeres Mantelteil (12) mit einem allgemein flachen, . kreisrunden oberen Abschnitt, der eine Oberseite und eine Unterseite (16) aufweist und mit einem nach unten ragenden Mantelabschnitt (20) versehen ist, an dessai unterem Rand ein radial nach innen ragender, eine das Mantelteil zugänglich machende öffnung abgrenzender Plansch (22) vorhanden ist, ferner ein Druckventilteil (74), ein Halteteil {jk) für das Druckventilteil, wobei das Halteteil einen allgemein flachen, kreisrunden oberen Abschnitt (36) besitzt, der einen mit dem Druckventilteil verbundenen, nach unten ragenden Abschnitt (46) aufweist, daß der flache kreisrunde obere Abschnitt des Halteteils ferner709812/0268mit mehreren elastisch bewegbaren, in Umfangsabständen verteilten, nach unten ragenden Ansätzen (38) versehen ist, und daß sich diese Ansätze elastisch nach innen zur Achse des Halteteils durchbiegen lassen, damit es möglich ist, die Ansätze durch die genannte Öffnung in das Mantelteil einzuführen, woraufhin die Ansätze elastisch nach außen federn, um mit dem nach unten ragenden Mantelabschnitt zusammenzuarbeiten und das Halteteil zwischen der Unterseite des oberen Abschnitts des Mantelteils und dem Flansch des Mantelteils so festzuhalten, daß das Halteteil in dem Mantelteil drehbar ist«709812/0288
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