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DE2619789C3 - Stoßmesser-Zuschneidemaschine mit Messerschutz - Google Patents

Stoßmesser-Zuschneidemaschine mit Messerschutz

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Publication number
DE2619789C3
DE2619789C3 DE19762619789 DE2619789A DE2619789C3 DE 2619789 C3 DE2619789 C3 DE 2619789C3 DE 19762619789 DE19762619789 DE 19762619789 DE 2619789 A DE2619789 A DE 2619789A DE 2619789 C3 DE2619789 C3 DE 2619789C3
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DE
Germany
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knife
hold
straight
cutting machine
down device
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Application number
DE19762619789
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English (en)
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DE2619789B2 (de
DE2619789A1 (de
Inventor
Rolf 7050 Waiblingen Jung
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krauss U Reichert and Co KG Spezialmaschinenfabrik 7012 Fellbach De GmbH
Original Assignee
Krauss U Reichert and Co KG Spezialmaschinenfabrik 7012 Fellbach De GmbH
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Publication date
Application filed by Krauss U Reichert and Co KG Spezialmaschinenfabrik 7012 Fellbach De GmbH filed Critical Krauss U Reichert and Co KG Spezialmaschinenfabrik 7012 Fellbach De GmbH
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Publication of DE2619789A1 publication Critical patent/DE2619789A1/de
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    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/22Safety devices specially adapted for cutting machines

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Stoßmesser-Zuschneidemaschine für Flachmaterial mit einer sich von einem Maschinengehäuse nach unten erstreckenden Messerführung für das Stoßmesser, einer längs des Stoßmessers vom unteren Bereich des Maschinengehäuses absenk- und wieder anhebbaren Schleifvorrichtung für die Stoßmesser-Schneidkante, einer in vertikaler Richtung verschiebbaren Niederhaltevorrichtung für das Flachmaterial, die einen auf dem letzteren aufliegenden Niederhalter besitzt und mit einem mit seinem unteren so Ende an der Niederhaltevorrichtung angebrachten, zusammen mit dieser verschiebbaren Messerschutz für die Schneidkante des Stoßmessers.
Bei den allgemein üblichen Stoßmesser-Zuschneidemaschinen ist die Schneidkante des Stoßmessers ungeschützt, was schon zu schweren Arbeitsunfällen geführt hat. Es sind deshalb schon verschiedenen Konstruktionen mit einem Messerschutz für die Stoßmesser-Schneidkante bekannt geworden, unter anderem eine Stoßmesser-Zuschneidemaschine der eingangs erwähnten Art (Zeitschrift »The Blade«, Ausgabe Sommer 1975, herausgegeben von der Firma Wolf Machine Company, Cincinnati, Ohio, USA), deren Messerschutz die Form einer in der Daraufsicht einen U-förmigen Querschnitt aufweisenden Plexiglashaube besitzt. Da die letztere das Stoßmesser und die Messerführung von vorn her umfaßt und beim Zuschneiden bis zur obersten Lage des zuzuschneidenden Flachmaterials herabreicht kann diejenige Stelle, an der die Stoßmesser-Schneidkante in das zuzuschneidende Flachmaterial eintaucht nach kürzester Zeit von der Bedienungsperson nicht mehr eingesehen werden, da der beim Zuschneiden vom Stoßmesser erzeugte Staub, Fasern und dergleichen sich vor allem auf den Innenseite der Plexiglashaube niederschlagen und diese zunehmend undurchsichtiger werden lassen. Dann ist aber ein genauer Zuschnitt nicht mehr gewährleistet Da ferner die Plexiglashaube mit der Niederhaltevorrichtung hochschiebbar sein muß, ist es erforderlich, den Messerschutz ziemlich ausladend zu bemessen, da sonst uas Maschinengehäuse das Hochschieben verhindern würde. Ein derart ausladender Messerschutz steht aber dem Bestreben der Bedienungsperson entgegen, das zuzuschneidende Material mit der einen Hand möglichst nahe am Stoßmesser zu erfassen und nach unten zu drücken.
Letzteres gilt auch für den Messerschutz einer weiteren bekannten Stoßmesser-Zuschneidemaschine (GB-PS 8 00 393), bei der der Messerschutz die Form eines einfachen, umgekehrt U-förmigen Drahtbügels oder gar eines geraden Stabs besitzt, die an der Niederhaltevorrichtung vor der Stoßmesser-Schneidkante angebracht sind. Es liegt auf der Hand, daß dadurch das Stoßmesser höchst ungenügend abgeschirmt wird, so daß Verletzungen nicht zuverlässig verhindert werden können.
Der Anordnung eines Messerschutzes unmittelbar vor oder nsben der Stoßmesser-Schneidkante steht aber zunächst nicht nur die Forderung entgegen, daß diejenige Stelle, an der die Stoßmesser-Schneidkante ist das zuzuschneidende Flachmaterial eintaucht, einsehbar sein muß, sondern auch der Umstand, daß praktisch alle Stoßmesser-Zuschneidemaschinen für Flachmaterial, und zwar auch handgeführte Stoßmessermaschinen, unter dem Maschinengehäuse eine Schleifvorrichtung für die Stoßmesser-Schneidkante aufweisen, die zum ι ο Schleifen aus einer oberen Ruhelage heraus längs des Stoßmessers nach unten abgesenkt und dann wieder angehoben wird.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, einen Messerschutz für mit einer derartigen Schleifvorrichtung versehene Stoßmesser-Zuschneidemaschinen zu entwickeln, der die Stoßmesser-Schneidkante zuverlässig abschirmt und dennoch weder das Schärfen der Schneidkante behindert noch die Zuschneidegenauigkeit und die Handhabung der Maschine beim Zuschneiden beeinträchtigt Ausgehend von einer Zuschneidemaschine der eingangs erwähnten Art läßt sich niese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch lösen, daö die Länge des sich längs der freiliegenden Stoßmesser-Schneidkante erstreckenden und mit der Schleifvorrichtung verbundenen Messerschutzes veränderbar und sein unteres Ende derart ausgebildet ist, daß ein kurzer Bereich des Stoßmessers über dem Niederhalter von der Seite her direkt einsehbar ist Bei einer solchen Konstruktion legt die Schleifvorrichtung die Stoßmesser-Schneidkante auf ihrem Weg nach unten selbst frei, und außerdem behindert der erfindungsgemäße Messerschutz nicht den Blick auf diejenige Stelle, an der die Stoßmesser-Schneidkante in das zuzuschneidende Flachmaterial eintaucht
Bei Bandmesser-Zuschneidemaschinen 'ür Flachmaterial ist es zwar schon bekannt (DE-PS 7 33 231), einen in seiner effektiven Länge veränderlichen und sich längs der Messerschneidkante erstreckenden Messerschutz vorzusehen, jedoch konnte diese bekannte Konstruktion die Erfindung nicht nahelegen: Bei dieser bekannten Bandmesser-Zuschneidmaschine ist im Abstand über einer Niederhaltevorrichtung für das Flachmaterial eine stationäre Halterung für zwei Federtrommelgehäuse vorgesehen, die zu beiden Seiten des Bandmessers angeordnet sind und von denen sich jeweils ein parallel zum Bandmesser verlaufendes., flaches Stahlband nach unten bis zu einem Tragarm erstreckt, an dem die nach unten vorspringende Niederhaltevorrichtung für das Flachmaterial angebracht ist und der je nach Höhe des zuzuschneidenden Lagenstapels angehoben und abgesenkt werden kann, wobei dann die beiden den Messerschutz bildenden Stahlbänder entsprechend weit aus den Federtrommelgehäusen herausgezogen oder von den Federtrommeln aufgewickelt werden. Nun läßt sich bei Bandmessermaschinen wegen des umlaufenden Bandmessers die Schleifvorrichtung grundsätzlich außerhalb des Arbeitsbereiches anordnen, und anders als bei der erfindungsgemäßen Konstruktion ist bei der bekannten Bandmessermaschine diejenige Stelle, an der der von den Stahlbändern gebildete Messerschutz oben endet, stationär, da die Federtrommelgehäuse starr angebracht sind, was mit einer von oben nach unten der Messerschneidkante entlanglaufenden Schleifvorrichtung unvereinbar wftre.
Obwohl bei der erfindungsgemäßen Konstruktion der Messerschutz einen kuvzen Bereich des Stoßmessers über dem Niederhalter freiläßt, um die zuzuschneidende Linie jederzeit genau verfolgen zu können, so wird dadurch die Schutzfunktion doch nicht vermindert, denn bei den normalen Stoßmesser-Zuschneidemaschinen ist der Niederhalter als nach oben gewölbter und die Schneidkante des Stoßmessers umfassender Bügel ausgebildet, so daß nicht die Gefahr besteht, daß eine Bedienungsperson unmittelbar über dem zuzuschneidenden Flachmaterial versehentlich mit der Hand das Stoßmesser berührt
Eine einfache, sichere und nicht ausladende Ausführungsform des erfindungsgemäßen Messerschutzes besteht — wie an sich aus der DE-PS 7 33 231 bekannt — aus mindestens einem auf der einen Seite des Stoßmessers angeordneten, über dessen Schneidkante nach vorn überstehenden, flexiblen Band; die Schleifvorrichtung trägt dann entweder eine einfache Umlenkvorrichtung für dieses Band oder aber eine Aufwickelvorrichtung für dessen oberen TeiL Vorzugsweise handelt ?s sich bei dem Messerschutz um ein Metallband. Wenn die Zuschneir'-,->.naschine handgeführt ist, so daß sich die eine Hand der Bedienungsperson stets an einem Griff der Zuschneidemaschine befinden muß, genügt es unter Umständen, nur auf einer Seite des Stoßmessers einen Messerschutz anzubringen, um Verletzungen der anderen Hand vorzubeugen. In der Regel wird man jedoch wie bei der bekannten Bandmessermaschine auf beiden Seiten des Stoßmessers je eines der flexiblen Bändern anordnen. Die Praxis hat gezeigt, daß relativ dünne flexible Bänder vollständig ausreichen, wenn man dafür sorgt daß sie nicht nach hinten ausweichen können, wenn man die nach vorn weisenden Längskanten der Bänder berührt und in Richtung auf die Stoßmesser-Schneidkante zu drücken versucht Bei Metallbändern genügt hierfür eine hinreichende Bandspannung. Solche flexiblen Bänder lassen sich jedoch leicht nach der Seite zu umlenken oder aufrollen, so daß sie ein Absenken der Schleifvorrichtung zulassen.
Bei Ausführungsformen, bei denen die Schleifvorrichtung den Messerschutz lediglich umlenkt könnte man natürlich über der Schleifvorrichtung eine insbesondere selbsttätige Aufwickelvorrichtung für das flexible Band vorsehen, um dieses stets straff zu halten, auch wenn der Niederhalter nicht seine unterste Position einnimmt Einfacher und deshalb zu bevorzugen ist es jedoch, wenn man das obere Ende des Bandes an einem mit der Niederhaltevorrichtung verschiebbaren Teil anbringt denn dann kann man sich einen Aufwickelmechanismus sparen.
Um die durch die Länge der freiliegenden Stoßmesser-Schneidkante bestimmte maximale Höhe des Stofflagenpakets oder dergleichen durch den Messerschi-.z nicht zu vermindern, empfiehlt es sich ferner, das untere Ende des Bandes an der Niederhaltevorrichtung anzulenken, wobei die Gelenkachse parallel zur Ebene des Bandes und senkrecht zu dessen Längsrichtung verläuft. Beim Hochfahren der Niederhaltevorrichtung kann dann das untere Bandende um die erwähnte Achse nach außen schwenken, so daß keine Schneidhöhe durch einen sonst unvermeidlichen Biegeradius des Bandes verloren geht. Außerdem empfiehlt es sich, das. Band in geringem Abstand über der Niederhaltevorrichtung enden zu lassen, um den jeweils unmittelbar über dem zuzuschneidenden Flachmaterial befindlichen Bereich der Stoßmesserschneidkante einsehen zu können, obwohl man natürlich auch ein Fenster im Band vorsehen könnte.
Der erfinclungsgemäße Messerschutz kann außer der Form eines oder mehrerer flexibler Bänder noch zahlreiche andere Formen besitzen: So kann der Messerschutz von einem in der Seitenansicht zick-zackförmigen. in Längsrichtung des Stoßmessers verkürzbaren bzw. verlängerbaren Element aus Draht oder streifenförmigem Material gebildet werden; im einfachsten Fall hat der Messerschutz dann die Form einer das Stoßmesser samt Messerführung umgebenden Schraubenfeder. Noch flacher läßt sich jedoch unter Umständen ein Messerschutz zwischen Niederhaltevorrichtung und Maschinengehäuse zusammenpressen, wenn dieser aus Elementen aus steifenförmigem Material zusammengesetzt ist, die das Stoßmesser gabelartig oder kreisringförmig umgeben. Rei einer anderen Variante hat der Messerschutz die Form mindestens eines vor bzw. neben der Stoßmesser-Schneidkante angeordneten, teleskopierbarcn Stabs. Bei allen dieses Konstruktionen kann man das obere Ende des Messerschutzes an der Schleifvorrichtung anbringen, so daß er das Absenken der Schleifvorricht'jng längs der Stoßmesser-Schneidkante nicht behindert.
Bei der eingangs geschilderten bekannten Stoßmesser-Ziisehneidemaschine ist an einem am Maschinengehäuse befestigten, der Führung der Maschine dienenden Handgriff ein Schalter für den Stoßmesserbetrieb vorgesehen, der beim Erfassen des Handgriffs betätigt wird und beim Loslassen des Handgriffs den Stoßmesserantrieb abschaltet. Dies ist zwar schon recht vorteilhaft, jedoch kann durch diese Maßnahme nicht verhindert werden, daß bei hochgeschobenem Niederhalter und damit hochgeschobener Plexiglashaube die Schneidkante des laufenden Stoßmessers freiliegt. Erfindungsgemäß wird nun vorgeschlagen, bei einer Zuschneidemaschine mit einem Bedienungselement zum Absenken des Niederhalters sowie einem Schalter für den Stoßmesserantrieb den Schalter derart mit dem Bedienungselement zum Absenken des Niederhalters zu koppeln, daß ein Ausschalten des Stoßmesserantriebs ein Absenken des Niederhalters bewirkt. Fährt man eine solche Zuschneidemaschine aus dem zugeschnittenen Flachmaterial heraus und schaltet dann den Stoßmesserantrieb ab, so fällt gleichzeitig die Niederhaltevorrichtung unter ihrem Eigengewicht nach unten und zieht den Messerschutz vor die Stoßmesser-Schneidkante, so daß diese bis zu dem Augenblick geschützt ist, in dem man den Niederhalter anhebt, um erneut in ein Stofflagenpaket oder dergleichen hineinzufahren.
Die Erfindung ergibt sich aus den Ansprüchen und/oder der beiliegenden zeichnerischen Darstellung und der nachfolgenden Beschreibung zweier bevorzugter Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen Stoßmesser-Zuschneidemaschine: es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung einer ersten Ausführungsform der Zuschneidemaschine mit zwei flexiblen Bändern als Messerschutz;
F i g. 2 eine Seitenansicht auf den unteren Teil des Maschinengehäuses, die Tragstütze und die Fußplatte der Zuschneidemaschine, gesehen in Richtung des Pfeils A in F i g. 1;
F i g. 3 eine Stirnansicht der Schleifvorrichtung und der dieser benachbarten Teile gemäß Pfeil B in F i g. 2, wobei jedoch der rechte Teil der Fig.3 eine Abwandlung der Ausführungsform nach den F i g. 1 und 2 zeigt;
F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 in F i g. 2;
F i g. 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 in F i g. 4;
F i g. 6 eine Ansicht auf den Handgriff der Zuschneidemaschine und die diesen umgebenden Teile gemäß Pfeil Cin F ig. 2;
Fig. 7 eine stark schematisierte, der Seitenansicht gemäß Fig. 2 entsprechende Darstellung einer weite- ·. ren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Zuschneidemaschine, und
Fig.8 eine der Fig.4 entsprechende Darstellung dieser Ausführungsform.
Die in den F i g. 1 bis 6 gezeigte Zuschneidemaschine
κ- besitzt ein Maschinengehäuse 10', an dem Handgriffe 12 und 14 angeordnet sind und das über eine Tragstütze 16 von einer Fußplatte 18 getragen wird. Die Fig. 2 läßt erkennen, daß an der Unterseite der Fußplatte 18 Laufrollen 20 gelagert sind. Wie am besten die Fig.4
•. zeigt, besitzt die Tragstütze einen nach vorn offenen Längsschlitz 22, die eine aus drei Teilen bestehende Messerführung 24 aufnimmt, in der ein Stoßmesser 26 längsverschiebbar geführt ist. Die aus der Messerführung herausragende Schneidkante des Stoßmessers
JH wurde mit 26a bezeichnet (siehe auch K i g. Z). wie nicht näher dargestellt wurde, besitzt die Fußplatte 18 eine öffnung, in die das untere Ende des Stoßmessers eindringt, wenn es sich dem unteren Totpunkt seiner von einem im Maschinengehäuse 10 untergebrachten
'■■ Elektromotor und einem Kurbeltrieb erzeugten, oszillierenden Bewegung nähert.
Im Maschinengehäuse 10 ist eine Stange 28 in Längsrichtung verschiebbar geführt, die Bestandteil einer Niederhaltevorrichtung für das zuzuschneidende
ίο Flachmaterial ist und an ihrem unteren Ende einen bügeiförmigen Niederhalter 30 trägt. Das Maschinengehäuse 10 enthält eine nicht dargestellte Bremse für die Stange 28, die durch Betätigen eines Bedienungshebels 32 (siehe F i g. 2 und 6) gelöst werden kann, so daß die
is Niederhaltevorrichtung 28, 30 unter ihrem Eigengewicht nach unten fällt, und zwar entweder bis in die in den F i g. 1 und 2 gezeigte Position oder soweit, daß der Niederhalter 30 auf dem zuzuschneidenden Flachmaterial aufliegt. Um diese Bremse zu lösen, wird der
Bedienungshebel 32 gemäß Fig.6 nach links in Richtung auf den Handgriff 12 bewegt. Über diesem Handgriff befindet sich am Maschinengehäuse 10 ein Schalter 34 zum Ein- und Ausschalten des das Stoßmesser antreibenden Elektromotors, und dieser Schalter durchsetzt ein Fenster 36 in einem am Maschinengehäuse geführten Schieber 38, welcher derart ausgebildet und angeordnet ist, daß beim Umschalten des Schalters 34 von seiner Einschaltstellung (I) in seine Ausschaltstellung (0) der Bedienungshebei 32 durch eine Nase 38a des Schiebers entgegen der Wirkung einer nicht gezeigten Bedienungshebel-Rückstellfeder gemäß Fig.6 nach links beweg! wird. Dadurch wird die Bremse für die Niederhaltevorrichtung gelöst, so daß diese nach unten fällt und insbesondere durch die Stange 28 die Stoßmesser-Schneidkante schon bis zu einem gewissen Grad abschirmt Man könnte aber auch noch eine zweite Nase am Schieber 38 anbringen, so daß dessen beide Nasen den Bedienungshebel zwischen sich einschließen.
Natürlich muß die Kraft, die den Schalter 34 in seiner Ausschaltstellung hält, größer sein als die Rückstellkraft des Bedienungshebels 32. Mit dem Bedienungshebel 32 würde man dann den Stoßmesserantrieb abschalten, wobei gleichzeitig und zwangsläufig die Niederhaltevorrichtung 28,30 herunterfiele.
An der Unterseite des Maschinengehäuses 10 ist eine
- als Ganzes mit 40 bezeichnete Schleifvorrichtung vorgesehen, die durch den Stoßmesserantrieb angetrie-
ben wird und längs des Stoßmessers abgesenkt und wieder angehoben werden kann, um dessen Schneidkante 26a zu schärfen. Da derartige Schleifvorrichtung gen dem Stand Her Technik zuzurechnen sind, erübrigen sich weitere Ausführungen hierzu; es soll nur noch erwähnt werden, daß die Schleifvorrichtung beispielsweise so ausgebildet <^in könnte, wie dies in der US· PS 32 T. 371 beschrieben ist.
In einem Längsschlitz 37 des Maschinengehäuses IO ist ein Griff 39 geführt, welcher mit der Stange 28 der Niederhaltevorrichtung verbunden ist und es gestattet, den Niederhalter 30 nach oben zu ziehen. An diesem Ciriff sind nun zwei Tragwinkel 41 angebracht, an denen mit Schrauben 44 die oberen Enden zweier dünner und deshalb flexibler Metallbänder 42 befestig! sind, die bei dem Ausführungsbeispiel nach den Γ i g. I bis 6 den erfindungsgemäßen Messerschutz bilden. In geringfügigem Abstand vom Niederhalter 30 sind über diesem zwei Gelenkzapfen 46 befestigt, um die zwei L-förmige Bügel 48 verschwenkt werden können. An diesen Hügeln sind die unteren linden der Metallbänder 42 befestigt. Schließlich weist die Schleifvorrichtung 40 für jedes der Bänder zwei Umlenkrollen 50 und 52 auf. die beim Absenken der Schleifvorrichtung die Metallbänder 42 von den Seitenflächen des Stoßmessers 26 abheben und so Raum für die über den Umlenkrollen 50 angeordneten Schleifsteine oder Schleifbänder der Schleifvorrichtung 40 schaffen. Beim Hochfahren des Niederhalters 30 aus der in den F i g. 1 und 2 gezeigten Position ändert sich also die Länge der Metallbänder 42 nic>t. sondern nur die Länge derjeniger. Randbereicln\ die gegen die Seitenflächen des Stoßmessers bzw. der Messerführung und der Tragstütze 16 anliegen.
Spannt man die Metallbänder 42 zwischen den Tragwinkeln 41 und den Bügeln 48. so können sie nicht nach hinten ausweichen, wenn man die vorderen l.ängskanten 42a der Metallbänder berührt, so daß diese einen effektiven Schutz, gegen Schnittverletzungen bieten.
Dank der Tatsache, daß die Metallbänder 42 im Abstand über dem Niederhalter 30 enden, ist immer ein kurzes Stück des Stoßmessers über dem zuzuschneidenden Material sichtbar. Dank der Tatsache, daß die unteren Bandenden nach außen geklappt werden können, verliert man bei der abgebildeten Stoßmessermaschine auch nichts an maximaler Höhe der zu bearbeitenden Stofflagenpakete, denn wenn die Niederhaltevorrichtung nach oben gefahren wird, werden die Bügel 48 in eine horizontale I.age geschwenkt, so daß der Niederhalter 30 ebensoweit hochgezogen werden kann, wie wenn der erfinclungsgemäße Messerschutz nicht vorhanden wäre. Bei vollständig hochgezogenem Niederhalter liegen dann die beiden Bügel 48 in horizontaler Lage über den Umlenkrollen 50 und zwischen den Umlenkrollen 52
Die rechte Hälfte der i·'i g. i zeigt eine Variante der Aiisführungsform mit flexiblen Bändern als Messerschiitz: Bei dieser Variante fitt an die Stelle der I 'mlenkrolle 52 ein Foderhatis 52 . an dessen l.'mfang das obere linde des rechten der beiden Metallbäticler 42 so befestigt ist. daß das Federhaiis 52' das Metallhand unter Zugspannung hält und aufrollt, wenn die Niederhaltevorrichtung angehoben wird.
Anstelle eines Federhauses kann auch ein einfacher Dorn verwendet werden, wenn das Rand 42 aus einem Federmatcnal besteht und eine solche F.igcnspanming aufweist, daß sich sein oberes Fndc von selbst aufrollt: besonders geeignet sind Bänder aus I edelstahl.
Die F i g. 7 und 8 zeigen nur schematised ein zweites Ausführungsbeispiel, bei dem unten an einem Maschi nengehäuse 10' (es könnte sich auch um die Schleifvorrichtung handeln) ein als Ganzes mit 42' bezeichneter Messerschutz befestigt ist, der sich bis zu einem Niederhalter 30' erstreckt und mit seinem unteren Ende am Niederhalter befestigt ist. Dieser Messerschinz hat im auseinandergezogenen Zustand in der Seitenansicht eine zick-zackförmige Gestalt und er besteht aus dünnen, vorzugsweise ausgestanzten und elastischen Plättchen 42a'aus Blech, Kunststoff oder dergleichen, die das Stoßmesser 26' gabelförmig umgreifen und jeweils ein Loch 426 aufweisen, das von einer den Niederhalter 30' tragenden Stange 28' durchgriffen wird. Wie die F i g. 7 deutlich erkennen läßt, gestaltet der Messerschutz 42' einen freien Blick auch auf denjenigen Bereich der Stoßmesser-Schneidkante, de. sich jeweils über dem zuzuschneidenden Material befindet.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
230 210/275

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Stoßmesser-Zuschneidemaschine für Flachmaterial, mit einer sich von einem Maschinengehäuse nach unten erstreckenden Messerführung für das Stoßmesser, einer längs des Stoßmessers vom unteren Bereich des Maschinengehäuses absenk- und wieder anhebbaren Schleifvorrichtung für die Stoßmesser-Schneidkante, einer in vertikaler Riehtung verschiebbaren Niederhaltevorrichtung für das Flachmaterial, die einen auf dem letzteren aufliegenden Niederhalter besitzt, und mit einem mit seinem unteren Ende an der Niederhaltevorrichtung angebrachten, zusammen mit dieser verschiebbaren '-· Messerschutz für die Schneidkante des Stoßmessers, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des sich längs der freiliegenden Stoßmesser-Schneidkante (26a) erstreckenden und mit der Schleifvorrichtung (40) verbundenen Messerschutzes (42; &2) veränderbar und sein unteres Ende derart ausgebildet ist, daß ein kurzer Bereich des Stoßmessers (26,26') über dem Niederhalter (30; 30') von der Seite her direkt einsehbar ist
2. Zuschneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende des Messerschutzes (42; 42') an der Schleifvorrichtung (40) angebracht ist
3. Zuschneidemaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Messerschutz in an sich bekannter Weise aus mindestens einem auf der einen Seite Jes Stoßmessers (26) angeordneten, über dessen Schneidkante (26a) na Λ vorn überstehenden, flexiblen Band (42) besteht und die Schleifvorrichtung (40) entweder eine Umlegevorrichtung (50,52) für dieses Band (42) oder eine Aufwickelvorrichtung (52*) für dessen oberen Teil trägt
4. Zuschneidemaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende des Bandes (42) an einem mit der Niederhaltevorrichtung (30) verschiebbaren Teil (41) angebracht ist
5. Zuschneidemaschine nach Anspruch Z oder 4, dadurch gekennzeichnet daß das untere Ende des Bandes (42) an der Niederhaltevorrichtung (30) angelenkt ist wobei die Gelenkachse (46) parallel zur Ebene des Bandes und senkrecht zu dessen Längsrichtung verläuft
6. Zuschneidemaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet daß der Messerschutz (42') von einem in der Seitenansicht zickzack-förmigen, in Längsrichtung des Stoßmessers verkürzbaren bzw. verlängerbaren Element aus Draht oder streifenförmigem Material gebildet ist
7. Zuschneidemaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet daß der Messerschutz als das Stoßmesser samt Messerführung umgebende Schraubenfeder ausgebildet ist
8. Zuschneidemaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß der Messerschutz als vor bzw. neben der Stoßmesser-Schneidkance angeordneter, teleskopierbarer Stab ausgebildet ist
9. Zuschneidemaschine nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, mit einem Bedienungselement zum Absenken des Niederhalters sowie einem Schalter für den Stoßmesserantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (34) derart mit dem Bedienungselement (32) gekoppelt ist, daß ein Ausschalten des Stoßmesserantriebs ein Absenken des Niederhalters (30) bewirkt
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