DE2619099A1 - Verfahren zur entfernung von schwefeldioxid aus gasen - Google Patents
Verfahren zur entfernung von schwefeldioxid aus gasenInfo
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Description
Dr. Hans-Heinrich Willrath D"62 T^TeIT
Postfach 6145
ÖL Dieter Weber IT' B Gustav-Freytag-Strafie 25
rV OI TVI r>
® (06121) 372720
Dipl.-Fhys. Klaus Seiffert 2610099 τ^,η™,^: willpatent
Telex: 4-106247
PATENTANWÄLTE
28. April 1976
Case 7000-1119
Allied Chemical Corporation, Columbia Road and Park Avenue,
Morris Township, Morris County, New Jersey /USA
Verfahren zur Entfernung von Schwefeldioxid aus Gasen
Priorität: 27. Juni 197 5 in USA,
Serial-No. 590 777
Serial-No. 590 777
Umweltschutzüberlegungen schließen eine Verbrennung von Brennstoffen
mit hohem Schwefelgehalt aus, da die als Folge auftretende
Bildung von Schwefeldioxid ernsthafte Umweltverschmutzungsprobleme mit sich bringt. Um dieses Problem zu überwinden, muß
der Schwefel in dem Brennstoff vor, während oder nach der Verbrennung
entfernt werden. Für Benutzer großer Brennstoffmengen,
wie Versorgungsbetriebe, wurde die Entfernung von Schwefel nach der Verbrennung allgemein als am ehesten durchführbar angesehen.
603883/1093 /2
Postscheck: Frankfurt/Main 67 65-602 Bank: Dresdner Bank AG, Wiesbaden, Konto-Nr. 276807
In dieser Beziehung wurden beachtliche Untersuchungen durchgeführt,
und es wurde eine Reihe von Verfahren zur Entfernung von Schwefeldioxid aus den Verbrennungsgasen entx^ickelt. Unter
diesen Verfahren befindet sich eine Gaswäsche mit Kalk und Kalkstein, eine Gasv/äsche mit Magnesiumoxid, eine Gaswäsche mit
Natrium unter thermischer Regenerierung, siehe US-PS 3 477 und 3485 581, eine Gaswäsche mit Natrium unter elektrolytischer
Regenerierung, siehe US-PS 3 475 122, ein Citratverfahren (U.S.
3ureau of **ines , Report of Investigations 7774, (1973)), ein
Phosphatverfahren (Stauffer Chemical (Chemical Engineers, 81, 8, Juli, Seiten 46-47 (1974)), das doppelte Alkaliverfahren
und die katalyticehe Oxidation unter Gettfinnung von Schwefelsäure.
Ein Überblick über diese und andere Verfahren wurde von A. V. Slack von der IToyes Data Corporation veröffentlicht ("Sulfur
Dioxide Removal from Uaste Gases" - Pollution Control Review No. 4 (1971), von A. V. Slack, Noyes Data Corporation, Park
Ridge, U. J. 07 656).
Viele Betrachtungen sind erforderlich für die Entscheidung, welche Verfahrenstype die beste ist. Unter diesen Gesichtspunkten
finden sich Investitionskosten und Betriebskosten, Zuverlässigkeit, Verfahrensflexibilität, Produktion brauchbarer
Schwafelprodukte, Ablagerbarkeit von Nebenprodukten usw.
Die Erfindung befaßt sich nun mit einem neuen Verfahren zur Gewinnung von Schwefeldioxid aus Gasen, die dieses enthalten.
Speziell betrifft die Erfindung die selektive Entfernung und
609883/1 093
Gewinnung von Schwefeldioxid aus einem schwefeldioxidarmen
Gasstrom, der noch andere saure Gase enthalten kann.
Unter den Zielen und Vorteilen der Erfindung sind folgende:
1. Man bekommt ein Verfahren, das S0„ aus Gas mit hoher Wirksamkeit
entfernt und gleichzeitig auch Staub, Wärme und/ oder Flugascheteilchen, die in dem Gas enthalten sind,
entfernt.
2. Man gewinnt SO2 in einer gewerblich verwertbaren , handelsfähigen
oder sonst wegwerfbaren Form.
3. Man bekommt eine vollständige oder im wesentlichen vollständige
Gewinnung des Absorbens bei mäßigen Temperaturen (von
15 bis 80 0C) ohne Verwendung wesentlicher Mengen äußerer
Wärme oder der Zugabe von Behandlungschemikalien.
4. Man bekommt eine wirksame Methode zur Konzentrierung eines
relativ verdünnten SO^-Stromes.
5. Man bekommt ein Verfahren, das in wirtschaftlicher Weise
Chemikalien regeneriert, im wesentlichen durch Bewegung von Ionen, die thermodynamisch leicht bewegt werden im
Vergleich zu der Verwendung einer Phasenveränderung oder der Verwendung von Elektrodenreaktionen.
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of-
Andere Ziele und Vorteile werden für den Fachmann aus der
nachfolgenden Beschreibung offenbart.
Die Erfindung betrifft die Gaswäsche des Rauchgases aus einem Ofen oder Kocher mit einer wässrigen alkalischen Lösung,
wie einer Lösung von Na„SO , von NaOH oder einer Kombination
beider oder irgendeiner anderen relativ basischen Lösung. Die behandelte Gaswaschlösung vixrd aufgeteilt und
dann in einem Membranwasserzerleger behandelt, der aus
Kationenaustauschmembranen und bipolaren Membranen besteht.
Dieses Verfahren gibt eine basische Lösung, die zu dem Gaswäscher
zurückgeführt wird, und eine SO2-haltige Lösung. Da
die Löslichkeit von SO,, in Wasser bei erhöhter Temperatur
gering ist, kann das S0~ aus der Lösung durch Erhitzen und/
oder durch Luft-Hindurchblasen entfernt werden. Das in dem
Absorber durch Oxidation von S0~ mit O9 gebildete Sulfat kann
auf verschiedene T7eise entfernt werden, wie durch weitere Tfasserzerlegung
in einer Zweikammerzelle und Behandlung des resultierenden NaHSO. mit Kalk, um CaSO4 auszufällen oder in
einem herkömmlichen Dreikammer-Membranwasserzerleger unter Bildung von H3SO4, das konzentriert oder mit Kalk behandelt
werden kann, oder durch Gewinnung von Na7SO4 durch Verdampfung
des SO„-freien Stromes aus der Ausstreifung oder durch
Gewinnung von Na7SO4 als Glaubersalz durch Kristallisation.
In der Zeichnung bedeutet
6 :„,.-' 3 / 1 0 9 3
ORIGINAL INSPECTED
Figur 1 ein Fließbild des Systems zur Gewinnung von SO2
gemäß der Erfindung,
Figur 2 eine schematicehe Erläuterung eines Menbranstapels,
das für einen Zweikammer-r7asse>rzarleger nach der Erfindung
verwendet werden kann,
Figur 3 einen Teil eines Diagramms einer Zelleneinhüit aus
einem herkömmlichen :7ass»r zerleger systen.
Figur 4 ein Teil eines Diagramms einer Zelleneinheit zur
Regenerierung von Säure und Base aus schwach basischen Gaswaschflüssigkeiten,
Figur 5 einen Teil eines Fließbildes einer anderen Ausführungsforn
unter Verwendung einer chemischen Umwandlung zur Entfernung von Sulfationen aus dem System nach der Erfindung
,
Figur 6 ein Fließbild einer anderen Methode zur Entfernung von
Sulfat aus dem System unter Verdampfung und
Figur 7 ein Fließbild einer anderen Ausführungsform zur Entfernung
von Sulfat, die das Kühlen eines Teils der ßodenflüssigkeit das Ausstreifers und das Auskristallisieren
des Sulfatsalzes daraus einschließt.
b _.:..;/ 1 0 9 3
INSPECTED
Das Ver_s.rLi";;n .:: a;_ter Bezugnahme auf die Zeichnung
besser verstanden werden, worin iiesugs zeichen , die mit
kleinen Buchstaben kombiniert sind, allgemein ähnlich funktionierende Elemente oder Alternativen in anderen
Figuren der Zeichnung bedeuten. In Figur 1 tritt das SO -reiche das in den Absorber 1 von einem Strom 5 ein,
und reagiert dort nit den basischen p!ediura unter Bildung
einss Tiisulfit3, wie beispielsv/eise HaOH unter Bildung
von NaIISO3. In dem Absorber wandelt eine Oxidation etwas
von dem Schwefel in IJa-SO .. .Jährend hier in der Beschreibung
Natrium verwendet wird, können auch selbstverständlich verschiedene andere Kationen benützt v/erden, die lösliche
Sulfite bilden, welche dem Fachmann bekannt sind, wie bei-
+ +
spialswp'ise K , Li , quaternäre Ammoniumionen, wie Tetramethylammonium, r%thylpyridinium, Dimethylpiperidinium oder ilvdroxyäthyldimethylamirionium, und SuIfoniumionen, wie Trimethylsulfonium. Amine, die durch SO9 in Wasser protoniert werden, wie Ammoniak, Methvlamin , Pyridin, Dimethylamin und Trirnethylamin, können auch als das Gaswaschmediuin verwendet werden. Andere Anionen als OH können benützt v/erden, um eine Gaswäsche zu bewirken, wie Phosphat, Sulfit oder Carboxylate, wie Acetat, Citrat oder Oxalat. Die Erfindung kanu immer dann angewendet werden, wenn die Umwandlung einer basischen Verbindung in sine im wesentlichen lösliche saurere Verbindung durch Absorption von SO7 in dem Absorber stattfindet, da auf die Absorption eine Regenerierung der basischen
spialswp'ise K , Li , quaternäre Ammoniumionen, wie Tetramethylammonium, r%thylpyridinium, Dimethylpiperidinium oder ilvdroxyäthyldimethylamirionium, und SuIfoniumionen, wie Trimethylsulfonium. Amine, die durch SO9 in Wasser protoniert werden, wie Ammoniak, Methvlamin , Pyridin, Dimethylamin und Trirnethylamin, können auch als das Gaswaschmediuin verwendet werden. Andere Anionen als OH können benützt v/erden, um eine Gaswäsche zu bewirken, wie Phosphat, Sulfit oder Carboxylate, wie Acetat, Citrat oder Oxalat. Die Erfindung kanu immer dann angewendet werden, wenn die Umwandlung einer basischen Verbindung in sine im wesentlichen lösliche saurere Verbindung durch Absorption von SO7 in dem Absorber stattfindet, da auf die Absorption eine Regenerierung der basischen
ORIGINAL INSPECTED
-7 2 *
Verbindung und Freisetzu-ng von SO^ durch den V7asserzerleger
erfolgen kann, wie beschrieben werden wird. Der dabei verwendete Absorber kann ein solcher aus der Zahl der Typen
sein, die in der Literatur bekannt sind. Speziell kann ein Venturi-Absorber, ein Plattenabsorber oder ein gepackter
Turm verwendet werden. Die feinteiligen Stoffe in dem ankommenden Gas können in einer getrennten Stufe vor der
Absorption (wie in dieser Ausführungsform) entfernt werden, oder die Entfernung der feinteiligen Stoffe kann mit der
Absorptionsstufe kombiniert werden. Die Absorptionstemperatur kann zwischen 27 und 82 °C (80 und 180 °F) liegen.
Vorzugsweise liegt die Temperatur zwischen 32 und 68 0C
(zwischen 90 und 155 0F). Die Ionenkonzentration von Na-SO.,,
NaHSO3, NaOH, Na2SO. und NaHSO. in den Gaswaschlösungen
können über einen weiten Bereich variieren und sind in der Theorie lediglich durch ihre Löslichkeiten begrenzt. Der verarmte
Gasstrom verläßt den Gaswäscher als Strom 20 und verursacht kein wesentliches Umweltverschmutzungsproblem, da
das meiste SO2 entfernt ist. Die genaue Zusammensetzung des
Stromes 6, der den absorbierten Schwefel enthält, hängt von der Zusammensetzung der ankommenden Absorptionsflüssigkeit,
der Konstruktion des Absorbers, dem Grad der beabsichtigten SOο-Entfernung und der Schwefelmenge, die durch Oxidation
in Sulfat umgewandelt wird, ab.
Die in dem Absorber 1 auftretenden Reaktionen können durch folgende Gleichungen zusammengefaßt werden:
6 C :.- ■■■ 0 3 / 1 0 9 3
Für NaOH-Gaswäsche
SO0 + 2NaOE > JJa0SO, + ϊΐ Ο
Na3SO3 + SO2 + H2O >
2NaHSO3
Na3SO3 + 1/2 O2 >
Na3SO4 (Nebenreaktion)
Für Anunoniak-Gasv/äsche
2NH3 + SO2 + H2O >
(NII4)
(NxI4J3SO3 + SO2 + H2O >
2NH4IISO3
NiI3 + SO2 + 1/2 O3 + H3O >
(NH4J2SO4 (Nebenreaktion)
Für Acetat-Gaswäsche
NaOAc + SO2 + H9O >
NaIISO3 + HOAc
2NaOAc + SO2 + 1/2 O3 >
Na3SO4 + 2HOAc (Nebenreaktion)
/ihnliche Gleichungen können auch für andere Gaswaschmedien
aufgeschrieben wurden. Der schwefelreiche Strom 6 aus dem
ε ι ■;::?/1093
INSPECTEP
C-'J . '■' ■-■ O
Absorber wird in zwei Ströme aufgespalten, die in einen Zweikammer-Wasserzerleger 2 eingespeist werden. Einzelheiten
des Betriebs dieses Wasserzerlegers werden in Verbindung mit der Beschreibung der Figur 2 erläutert.
Der Zweikammer-Wasserzerleger 2 enthält eine Vielzahl von
Kationen- und bipolaren Ionenaustauschmembranen, die alternierend zwischen zwei Elektroden der Art angeordnet sind,
daß sie einen Elektrodialysestapel bzw. eine Elektrodialysebatterie
bilden. Die Konstruktion von Elektrolysebatterien oder -stapeln ist bekannt, und beispielsweise sind
derartige Anlagen im Handel erhältlich von der Asahi Glass Co., 1-2, Marunochi 2-chome, Chiyoda-ku, Tokyo, Japan,
der Ionics Inc., Watertown, Massachusetts und von anderen Firmen. Im allgemeinen können Batterien oder Stapel für den
Wasserzerleger verwendet werden, die für Elektrolytkonzentrationen
geeignet sind, wie das Modell CU-IV von Asahi. Die darin verwendete Membran muß jedoch von solcher Art sein,
daß sie für eine Wasserzerlegung geeignet ist. Obwohl die Verwendung bipolarer Membrane wegen der Einfachheit der
Anlage bevorzugt ist, kann die Wasserzerlegung auch unter
Verwendung einer dritten Kammer durchgeführt werden, die Anionen oder Kationen enthält, welche nicht in der Lage
sind, dirch die Anionen- und Kationen-Membranen auf beiden Seiten der Kammer hindurchzugehen, wie beispielsweise in
den US-PS 3 704 218 und 3 705 846beschrieben ist. Wenn diese Anordnung für die Wasserzerlegung verwendet wird, arbeitet
6 G j ^83/1093
ORIGINAL INSPECTED
-no- Ol,--ja9
sie nach den gleichen Prinzipien wie die bipolare Membran. Der Zweikammer-Wasserzerleger oder eine hierzu äquivalente
Anlage wandelt Wasser in Wasserstoff und Hydroxylionen um. Der Wasserzerleger verwendet geeignete bipolare Membrane,
die vom oben beschriebenen Typ sein können, wie beispielsweise gemäß der US-PS 2 829 095, die auf eine Wasserzerlegung
allgemein Bezug nimmt, oder von irgend einem anderen Typ, der Wasser wirksam in Wasserstoff und Hydroxylionen
umwandelt.
Die Betriebsweise des Wasserzerlegers, der unter Bezugnahme
auf Figur 2 weiter beschrieben wird, ist im wesentlichen folgende: Ein Gleichstrom geht von der Anode 26 zu der Kathode
25. Ein Strom 8a, der NaHSO- und Na3SO4 enthält, wird von
dem Absorber zu den mit A bezeichneten Kammern geführt. In die Kammern A werden Wasserstoffionen, H , von den bipolaren
Membranen 28 eingeführt. Gleichzeitig wandern Kationen zu den Kammern B durch die Kationenmembranen 27. Da S0_ eine schwache
Säure ist, ist die H -Ionenkonzentration in den Kammern A niedrig, bis die gesamten HSO- -Ionen in SO3 umgewandelt sind.
Dies fördert den wirksamen Transport von Na -Ionen (in Bezug auf H -Ionen) quer zur Kationenmembran. Das Vorhandensein von
etwas Na0SO. in dem Strom 8 ist ein Vorteil für die Wirksam-2
4
+ 4*
keit, da hierdurch das Verhältnis von Na /H -Ionen in den Kammern A steigt. Der andere Teil 7a des Stromes aus dem
6 C '_· j 8 3/1093
ORIGINAL INSPECTED
2C : -9
Absorber (in Figur 1 als Bezugszeichen 1 gezeigt) wird in die Kammern B des Zweikammer-Wasserzerlegers eingespeist,
der im einzelnen in Figur 2 gezeigt ist. Die OH -Ionen aus der bipolaren Membran reagieren mit vorhandenen HSOg -Ionen
in dem Strom und bilden S0.,~-Ionen mit einer im wesentlichen
neutralen Ladung, die durch ankommende Na -Ionen aus den Kammern A aufrechterhalten wird. Wenn die gesamten HSO-, -Ionen
umgesetzt sind, wird NaOH produziert. Die Zusammensetzung des Grundstromes hängt daher von den relativen Mengen des
Stromes 6 aus dem Gaswäscher ab, der in die Kammern A und B als Strom 8a bzw. 7a eingeführt wird, und kann im wesentlichen
ganz aus NaOH, Na_S0,/ Genischen von Ha_SO_ oder Gemisehen
von NaHSO3 und Na3SO3 bestehen. Die Umwandlung der Lösung
kann in einem einzelnen Durchgang durch die Batterie oder den Stapel erfolgen oder aber durch eine Methode, in der
portionsweise eingespeist und abgenommen wird, oder indem man die Lösungen durch eine Reihe von Batterien oder Stapel
derart hindurchführt, daß die Löslichkeit von S0„ in Wasser
nicht überschritten wird und kein Gas im Inneren der Wasserzerlegerbatterie gebildet wird. Der Betrieb des Wasserzerlegers
mit einem größeren Druck auf die Lösungen als Atmosphärendruck kann auch dazu helfen, die Bildung von SO~-Gas im
Inneren der Batterie zu verhindern.
Die Reaktionen in dem Wasserzerleger v/erden schematisch durch
folgende Gleichungen wiedergegeben: -
6 Ü !■■■:■ S 3 / 1 0 9 3
ORlGlNAt IKö
261α099
Säurekammer:
für NaOH/Na2SO -Gaswäsche
NaHSO3 + H+ - Na+ >
H2SO3
H2SO3 H2O + SO2
für Ammoniak-Gaswäsche
NH4HSO3 + H+ - NH* >
H2SO3
H2SO3 H2° + S02
für Acetat-Gaswäsche
NaIISO3 + HOAc + H+- Na+ >
H2SO3 + H0Ac
+ so2
Basenkammer:
für NaOH/Na2SO3-Gaswäsche
NaHSO3 + Na+ + 0H~ >
Na3SO3 +
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261':"i99
Na+ + 0H~ >
NaOH
für Ammoniak-Gaswäsche
NH4IISO3 + NH4 + OH >
(NH4) 2SO3 +
NH4 + OH > NH4OH
für Acetat-Gaswäsche
NaHSO3 + HOAc + Na+ + 0H~
>■ NaIISO3 + NaOAc +
NaHSO3 + NaOAc + HO + Na+ + OH >
Na3SO3 + NaOAc +
Na+ + 0H~ > NaOH
Gesamtreaktionen:
für NaOH/Na2SO_-Gaswäsche
2NaIISO
3 > H3O + SO2 + Na3SO3
NaHSO3 >NaOH + SO2
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ORIGINAL INSPECTED
für Ammoniak-Gaswäsche
2NH4IISO3 >
H3O + SO2 + (NH.)
MH4IISO3 >
SO2 + NH4OH
für Acetat-Gaswäsche
3NaIISO3 + HOAc
> NaOAc + Na3SO3 + 2SO2 +
NaIISO3 > NaOH +
In den obigen Gleichungen wurden nur die Zersetzungen von Bisulfit in dem Beschickungsstrom 6 gezeigt. In der Praxis
kann die Beschickung zu dem Wasserzerleger aber aus einem
Gemisch von Sulfit und Bisulfit bestehen. Das Sulfit unterliegt einer Wasserzerlegung, wie durch die folgenden ReaktionsgleichHngen
gezeigt ist:
Säurekammer:
Na3SO3 + 2H+ - 2 Na+ >
H2SO3
" £t 4L
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und ähnliche Gleichungen für andere Systeme.
Basenkainmer:
2Na+ + 2OH~ ?► 2NaOH
Gesamtreaktion:
Na3SO3 + H3O >
2NaOH + SO2
In ähnlicher Weise können auch ähnliche Gleichungen für andere Gaswaschsysteme aufgeschrieben werden.
Einen bedeutsamen Vorteil bekommt man bei Verwendung eines Membran-Wasserzerlegers zur Regenerierung der verbrauchten
Sulfitlauge, da das Verfahren keinen Phasenaustausch einschließt, mit Ausnahme der Entwicklung von SO3 aus H3SO3-Lösungen,
und nur einen kleinen Energieeingang benötigt. Außerdem hat das Verfahren nach der Erfindung eine hohe
Wirksamkeit und kann bei irgendeiner bequemen Temperatur durchgeführt werden, wiebeispielweise in dem breitenBereich
von etwa 10 bis 77 0C (50 bis 170 0F), doch praktischer
und bevorzugt zwischen etwa 21 und 54 0C (zwischen
50 und 130 0F).
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261—99
Elektrolyse1 ist nicht so wirksam zur Wasserzerlegung für
dieses Verfahren. Der Ilauptunterschied zwischen Elektrolyse
unter 3ildung von Säure und Base aus Salz und Wasser und einer elektrodialytischen Wasserzerlegung durch Membrane
zur Durchführung des gleichen Verfahrens besteht darin, daß die Elektrolyse nur II - und OH -Ionen an den
Elektroden entwickelt und gleichzeitig H3 und O2 (oder
andere Elektroden-Oxidations- und -Reduktionsprodukte) bildet. Bei der Elektrolyse führt jedes Äquivalent von
gebildetem H und OH zu einer äquivalenten Menge von H2 und O2 (oder anderen Oxidations- und Reduktionsprodukten)
.
Die Wasserzerlegung bildet andererseits H - und OH -Ionen
bei jeder der verschiedenen bipolaren Membrane zwischen den Elektroden ohne Bildung von H„ und 0„ (mit Ausnahme der relativ
begrenzten Menge von !!„ und O3 an den Elektroden, die die
einzigen Stellen sind, wo Oxidations- Reduktionsreaktionen auftreten) . Daher x^erden bei der Wasserzerlegung Oxidations-Reduktionsprodukte
nur in relativ kleinen Mengen im Hinblick
4. —
auf die große Menge an H und OH , welche an den bipolaren Membranen gebildet werden, gebildet. Im allgemeinen erfordert das Elektrolyseverfahren mehr Energie als die Wasserzerlegung, da dies zur Bildung von H» und 0~ aus Wasser bei der Elektrolyse erforderliche Energie zusätzlich zu der Energie zugeführt werden muß, die erforderlich ist, um H und OH aus Wasser zu produzieren. Außer diesem höheren Energieverbrauch bei der
auf die große Menge an H und OH , welche an den bipolaren Membranen gebildet werden, gebildet. Im allgemeinen erfordert das Elektrolyseverfahren mehr Energie als die Wasserzerlegung, da dies zur Bildung von H» und 0~ aus Wasser bei der Elektrolyse erforderliche Energie zusätzlich zu der Energie zugeführt werden muß, die erforderlich ist, um H und OH aus Wasser zu produzieren. Außer diesem höheren Energieverbrauch bei der
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28 ',
Elektrolyse produziert in den System nach der vorliegenden
Erfindung die Elektrolyse von Sulfit- und Bisulfitlösungen
bekanntermaßen äußerst unerwünschte Produkte, wie Dithionat
und Sulfat an der Anode, siehe beispielsweise Bureau of Mines,
Information Circular 7336 (1958) , Seite 48.
Wie in Figur 1 gezeigt ist, wird die behandelte Lösung 10
aus den Kammern B der Batterie 2 zu dem Absorber 1 zurückgeführt. Die Lösung aus den Kammern A (Figur 2) verläßt den
Wasserzerleger als Strom 9.
Der Strom 9, der hauptsächlich aus Na3SO4, SO3 und Wasser besteht,
wird in den Ausstreifer 3 eingeführt, wo er erhitzt wird und das gelöste SO freigesetzt und als Strom 11 gesammelt
wird. Das konzentrierte S0„ in dem Strom 11 kann nach
bekannten Methoden in Schwefel oder Schwefelsäure umgewandelt oder komprimiert und als flüssiges SO3 gewonnen werden.
SO- kann auch aus dem Strom 9 gewonnen werden, indem man
Luft durch die Lösung hindurchbläst, wobei man die Lösung nicht erhitzen muß. Das Gemisch von SO3, N3 und O3, das bei
dieser Methode erhalten wird, wäre geeignet für die Herstellung von Schwefelsäure.
Ein anderes Verfahren, SO^aus dem Strom 9 in Figur 1 zu erhalten,
wäre jenes, den Strom unter Druck zu setzen und flüssiges SO9 als Kopfprodukt aus einer Destillationskolonne zu
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erhalten. Stattdessen kann die Fraktionierung auch unter vermindertem Druck bei Umgebungstemperaturen durchgeführt
und das entwickelte SO0 durch Komprimieren verflüssigt werdan.
Es liegt auf der Hand, daß auch verschiedene andere Methoden zur Entfernung ναι SO9 aus dem SO -reichen Strom 9
Ct C*
angewendet xverden können, wobei diese Methoden dem Fachmann
ansich bekannt sind.
Der Strom 12 vom Boden des Ausstreifers 3 besteht im wesentlichen aus wässrigem Wa3SO4. Um durch Oxidation in dem Verfahren
gebildetes Sulfat zu entfernen, kann der Strom 12 in einem Dreikammer-Wasserζerleger der herkömmlichen Type behandelt
v/erden, wie beispielsweise in einer Apparatur der in den US-PS 2 829 095, 3 704 218 und 3 705 846 beschriebenen
und schematisch als 4 in Figur 1 bezeichnete Typen. Eine Zelleneinheit
des Wasserzerlegers 4 ist im einzelnen in Figur wiedergegeben. Eine Reihe von Membranen, die aus Figur 3 ersichtlich ist, eine Kationmembran.34, eine bipolare Membran
33 und eine Anionmembran 32, ist zwischen einer Anode 31 und einer Kathode 30 angeordnet und bildet eine Reihe von drei
Kammern, die mit S, B und A bezeichnet sind. Der Na„SO.-Strom
12b wird in die Kammern S eingespeist, wo unter der Wirkung
von Gleichstrom seine Konzentration durch Wanderung von Na -Ionen zu den Ε-Kammern und durch Wanderung von SOT -Ionen zu den Kammern
A vermindert wird. Die verarmte Na2SO.-Lösung, die aus
den Kammern S des Wasserζerlegers 4 herauskommt, der Strom
13 (siehe Figur D^kann in die Kammern B eingeführt werden,
um NaOH aufzunehmen, welches aus dem Wasserzerleger 4 als
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O C 1 ■"■- η Q Q
Strom 14 kommt und zu dem Absorber 1 zurückgeführt wird.
In den Wasserzerleger 4 werden, wie in Figur 1 gezeigt ist.
Wasser (Strom 17) und etwas rückgeführte Säure (Strom 19) als Strom 18 in die Säurekammern des Wasserzerlegers 4 eingeführt,
wo die H2S04-Konzentration gesteigert wird und den Wasserzerleger
als Strom 21 verläßt. Ein Teil (Strom 16) des Stromes 21 kann dann weiter konzentriert und in ansich bekannter Weise
verarbeitet oder, wie er ist,benützt werden. Es werden in
dem Uasserzerleger 4 nur genug NaOH und H2SO. produziert, um
die durch Oxidation gebildeten S0~-Ionen zu entfernen und eine konstante Menge an Rückführsulfat zu dem Absorber aufrechtzuerhalten.
Die Gesamtreaktion in dem Dreikammer-Wasserzerleger ist folgende:
Na3SO4 + 2H+ + 20H~ >
2NaOH + H3SO4
(Salz- (aus der (Basen- (Säure-
kammer S) bipolaren kammer B) kammer A) Membran)
Wenn eine schwache Base, wie Ammoniak, bei der Gaswäsche verwendet
wird, kann die Sulfatentfernung einfacher erfolgen. Der Dreikammer-Wasserzerleger kann durch einen Zweikammer-Wasserzerleger
ersetzt werden, der aus bipolaren und Anionen-Membranen besteht. Eine Zelleneinheit aus einem solchen Wasserzer-
ist
leger in Figur 4 erläutert. Eine Reihe von Membranen, bipolare
leger in Figur 4 erläutert. Eine Reihe von Membranen, bipolare
Membranen 33c und Anionen-Membranen 32c, sind zwischen einer
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26V-.Q39
Anode 31c und einer Kathode 30c angeordnet und bilden eine
Reihe von zwei Kairoern, die mit B1 und A1 bezeichnet sind.
Ein Strom von (NU.) SO. aus dem Ausstreifer 3 in Figur 1
wird zu den Basenkammern (B1) als Strom 12c eingespeist.
Wegen des relativ großen Überflusses an Sulfationen wird So. durch die AnionmeHbranen überführt, vorzugsweise zu
den OH -Ionen, In den Kammern A1 vereinigen sich diese Sul
fationen mit den durch die bipolaren Membranen erzeugten H -Ionen und ergeben H SO.. Der Strom 18c (18 in Figur 1)
wird verxvendet, um die Schwefelsäure aufzunehmen. Die konzentriertere
Schwefelsäure verläßt diesen Wasserzerleger
als Strom 21c (21 in Figur 1). Die auftretenden Reaktionen sind folgende:
Basenkammern (B')
OH
-> NH4OH
so.
(aus der bipolaren Membran)
(geht durch die Anionen-Membran)
Säurekammer (A1)
2 H + SO"
-> H2SO4
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ORIGINAL INSPECT©
- 21 r,
26
Gesamtreaktton
+ 2H* + 20ΐΓ -——-—^ 2NH4OH +
Eine andere Methode zur Entfernung von SO.-Ionen aus dem
System ist unter Bezugnahme auf Figur 5 besehrieben. Die
Na3SO -Lösung aus dem Ausstreifer 3 (von Figur 1), die in
Figur 4 als Strom 12 d gezeigt ist (der gesamte Strom 12
oder ein Teil desselben aus Figur 1) wird an der Säureseite
des. Zweikammer-Wasser zerlegers 40 eingespeist. Eine Umwandlung von Na3SO4 in NaHSO. erfolgt in analoger Weise zu
der Umwandlung von NaHSO-, zu B9SO.,,. welche bei der Wasser zerlegung
auftritt, die in Verbindu-ng mit Figur 2 beschrieben
wurde. Es wird genügend Acidität in die Na3SO -Beschickung
zu dem Wasserzerleger 40 eingeführt, damit in den nachfolgenden
Reaktionen die erforderliche Sulfatmenge entfernt wird. Auf der Basenseite des Wasserzerlegers wird zusätzliche
Base entwickelt. Der Strom 1Od wird verwendet, um die gebildete
Base aufzunehmen. Dieser Strom kann ein Teil des Stroms 10 oder 6 aus Figur 1 sein.
Die Wasserzerlegerreaktionen sind folgende:
Säurekammer
Na9SO. + H - Na — ->
NaHSO,
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ORIGINAL INSPECTED
2618099
Basenkammer Na + OH
HaOH
+ NaOH
Gesamtreaktionen Na2SO4 + NaHSO3
Na+ + OH"
->NaHSO4 + Na2SO3
NaOH
ähnliche Gleichungen, können auch für andere Gaswäschersysteme
aufgeschrieben werden. Die Lösung von Na9SO./NaHSO.
aus dem Wasserzerleger 40, der Strom 44, wird bei 41 umgesetzt.
Kalk- oder Kalkstein wird in den Strom 45 eingeführt. Der Schlamm, Strom 46, der aus gelöstem Ua2SO., kleinen Mengen an gelöstem Ca(OH)_ und einer Ausfällung von CaSQ besteht,
wird bei 42 filtriert, und das Sulfat wird bei 47 als
festes CaSO. oder CaSO..2HO aus dem System entfernt. Der
Natriumsulfatstrom 48 kann mit Na3CO3 oder CO3 behandelt
werden, um die Konzentration von löslichen Ca -Ionen durch Ausfällung von CaCO3 zu. vermindern, und dieses kann dann
abfiltriert werden, oder der Strom 43 kann mit dem Strom 49
aus dem Wasserzerleger 40 vermischt werden, was zur Bildung
609883/1G93
261 "ν 199
einer kleinen Menge von CaSO., führt, welches im Filter 43
abgetrennt wird. Das bei 51 entfernte CaSO3 wird weggeworfen
und die alkalische Lösung 52 zu dem Absorber 1 in Figur 1 zurückgeführt.
Statt eines getrennten Wasserzerlegers zur Umwandlung von
1^2SO4 in NaHSO. kann die Umwandlung auch in einem Wasserzerleger 2 (Figur 1) erfolgen, bevor der Strom 9 in den
SO„-Ausstreifer 3 eingeführt wird. In diesem Fall ist der
Strom 12 ein Gemisch von Na3SO4 und NaHSO4 und kann mit
Kalk ohne weitere Ansäuerung durch Wasserzerlegung behandelt werden.
Eine andere Methode zur Entfernung von Sulfat aus dem System ist das Eindampfen der Na^SO^Lösung aus dem Ausstreifer. Diese
Art von Reinigungsverfahren ist in Verbindung mit Figur beschrieben. Wie in Figur 6 gezeigt ist, wird der S0„-reiche
Strom 9e aus dem Wasserzerleger 2e (letzterer ist in Figur
mit 2 bezeichnet) in den Ausstreifer 3e eingeführt, v/o durch Erhitzen SO- (11e) entfernt wird. Die bei 12e abgezogene
Natriumsulfatlösung wird dann unterteilt. Ein Teil 69 wird
zu dem Absorber (1 in Figur 1) zurückgeführt. Der andere Teil des unterteilten Stromes 61 wird in dem oder den Verdampfern
80 konzentriert. Der Schlamm aus dem Verdampferstrom
63 wird in dem Filter 81 filtriert, und das feste Na^SO^
wird bei 82 getrocknet und bei 83 zum Verkauf oder zur Ablagerung auf Halde gewonnen, während die gesättigte Lösung
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ORIGINAL INSPECTED
261-099
vom Filter 31, der Strom 65, zu dem Verdampfer 80 zurückgeführt
wird. Wasserdampf kann von dem Verdampfer wie bei 67 gazeigt ist, gewonnen und zum Erhitzen in dem Ausstreifer
3e benützt werden. Es kann in manchen Fällen auch vorteilhaft sein, den Strom 9e (in Figur 6 nicht gezeigt)beim Einführen
in den SO2~Ausstreifer derart zu unterteilen, daß zwei Ausstreifer verwendet werden. Einer von ihnen kann unter direktem
Wasserdampf-einspritzen betrieben werden und der andere
einen Wärmeaustauscher verwenden und liefert den zu verdampfenden Na^SO.-Strom. Diese Verfahrenstype verwendet die wirksame
Ileizmethode einer direkten Wasserdampf-Einspritzung ohne Verdünnung
mit kondensiertem Wasserdampf, der wieder verdampft
werden müßte.
Wenn Na~SO4 gebildet wird, werden Na -Ionen und Base äquivalent
zu der gebildeten SO.-Menge verloren und müssen ergänzt werden. Dies kann durch Zugabe von Na„CO , NaHCO-, Na SO3, NaHSO3 oder
NaOH (Strom 71) zu dem Strom 1Oe aus den Kammern B des Wasserzerlegers 2e vor der Rückführung zu dem Absorber als Strom 15e
(15 in Figur 1) erfjLgen.
Stattdessen kann das zur Ergänzung verwendete Na3SO3, NaHSO ,
NaHCO-j und Na„C0_ am Anfang in einem Zweikammer-Wasserzerleger
zersetzt werden, wobei sich NaOH und SO3 (oder CO-) bilden. Die
so gebildete Base kann als Strom 71 zu dem Strom 1oe eingespeist werden. Das gebildete S0„ (oder CO3) kann dann gewonnen oder
zweckmäßig verworfen werden.
6C3883/ 1093
ORIGINAL INSPECTED
Eine andere Methode' zur Entfernung von Sulfat aus dam
System besteht darin, einen Teil des Na3SO aus dem Ausstreifer zu kühlen, d, h. den in Figur 6 als 12e und auch
den in Figur 7als T2f gezeigten'Strom. Dies ist unter Bezugnahme
auf Figur 7 beschrieben,, wo" ein Teil 6Tf des Auastreifer-Bodenproduktas
T2f in einem Kühler-Kristallisator
84 gekühlt wird, wobei das Natriumsulfat auskristallisiert. Die Mutterlauge 86 wird nach Entfernung der jJatriumsulfatkristalle
als Glaubersalz bei 87 zu dem S02-Absorber (nicht
gezeigt) als Strom 38 zusammen mit dem Strom 69f zurückgeführt. Das Glaubersalz, das bei 39 auskristallisiert ist,
kann anschließend getrocknet werden, wie bei 90 gezeigt ist, und als Natriumsulfat verkauft v/erden. Das Natrium,
das aus dem System verloren geht, muß als Na0CO-, riaiICO,,
Na3SO3, NaIISO3 oder >JaOH ergänzt werden.
Weitere Modifikationen des Verfahrens x^erden für den Fachmann
innerhalb des Erfindungsgedankens offenbar, gemäß dem S0? aus
der verbrauchten Gaswaschlösung freigesetzt und frische Gaswaschlösung
durch Zweikammer-Wasserzerlegung gebildet wird.
Die folgenden Beispiele dienen der weiteren Erläuterung der
Erfindung.
Die Wirksamkeit einer Basen- und S02~?i"oduktion aus Lösungen,
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ORIGINAL INSPECTED
261-099
die von den Absorber erhalten werden, wurde in dan Laboratoriuns-Elektrodialygevorrichtungen
bestimmt. Die Vorrichtungen bestanden aus siner Platinanode, einer Kationennembran
C-322 (im Handel erhältlich von der AMF Inc., Stanford, Connecticut)
, einer weiteren Kationenmembran 0-322, einer bipolaren
"enbran mit der anionendurchlässigen Seite zu der Anode.
hin, einer weiteren Membran C-322 und einer Platinanode. Die Membrane wurden durch Polyfluorkohlenstoffzylinder mit einem
Innendurchmesser von 3,7 cm an ihrer Stelle gehalten und voneinander getrennt, und diese Zylinder enthielten Öffnungen
für das Pumpen der Lösungen zu den 1,5 cm dicken Lösungskammern, die von dem Zylinder und den Membranen gebildet wurden.
Eine Zelle mit fünf Kammern wurde auf diese Weise gebildet, wobei die Kammern Anolyt, Säure, Base, Säure und Katholyt enthielten.
Die Lösungen wurden von Lagerbehältern durch die Zelle gepumpt und zu dem Lagerbehälter zurückgeführt. Der Anolyt
und der Katholyt wurden von einem gemeinsamen Lagerbehälter zugeführt, und ebenso die Säure zu den Säürekammern. Der Lagerbehälter,
der die mittige Kammer (Basenkammer) versorgte, wurde so kalibriert, daß das Lösungsvolumen in diesem Teil
des Systems genau bestimmt werden konnte.
Die Basenkammer wurde mit einer Lösung beschickt, die durch Auflösen von 300 g Na3SO , 50 g Na3S3O , 57 g Na3SO in 587 g
H»0 gewonnen worden war. Die Analyse dieser Lösung zeigte, daß
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ORIGINAL INSPECTED-
261-099
die Anfangsbasenlösung aus 0,489 M NaHSO3 bestand. Die Säurekanuner
wurde mit 500 ml einer Lösung von O,366M SO3, O,489M
in NaHSO3 und etwa 0,5M Na3SO4 beschickt. Die Elektrolytlösung
war 1 Liter O,5M Na3SO4. Gleichstrom von 1,0 Amper wurde
insgesamt 10 000 Sek. hindurchgeschickt. Das Volumen der Basenlösung stieg von 129,5 ml am Anfang auf 139 ml. Nach dem Stromdurchgang
war die Zusammensetzung der Säure, O,478M SO3,
O,336M NaHSO3 (es wurde kein Versuch unternommen, das gesamte
entwickelte SO3 zu erfassen). Die Analyse der Basenkammer zeigte,
daß kein NaHSO3 zurückblieb und daß die Lösung 0,173M HaOH
enthielt. Die Gesamtwirksamkeit der Basenproduktion (d. h. der Verlust an NaHSO3 und der Gewinn an NaOH) betrug 84 %.
Eine ähnliche Zelle wie die in Beispiel 1 verwendete, wurde benützt. Die Basenkammer wurde mit 105 ml O,1O27N KOH beschickt.
Die Säurekammern wurden mit 1 Liter einer Lösung beschickt, die 0,4M KHSO3, 0,3M, H2 SO3 und °'5M K2S0£ enthielt
(Gesamtacidität = 1,07N). Die Elektrolytkammern wurden mit
1 Liter O,25M K3SO4 beschickt. Ein Gleichstrom von 1,0 Amper
wurde 6000 Sekunden durchgeschickt. Das Volumen der Basenlösung stieg auf 108,4 ml. Analyse der Base zeigte, daß die
Lösung 0,54OM KOH und 0,019M K3SO3 enthielt, so daß die
Stromwirksamkeit für OH -Produktion 76 % betrug, die Gesamtacidität
der Säurekammer stieg auf 1,11N (es wurde kein Versuch unternommen, das gesamte gebildete SO3 zu erfassen).
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- 23 -
Baispiel 3
Eine Elektrodialvseeinheit ähnlich der, die in Beispiel 1
beschrieben wurde, wurde mit der Ausnahme verwendet, daß die Reihenfolge der Membranen (von der Anodenseite her)
folgende war: C-322, bipolar, C-322, C-322. Die so gebildeten Kammern enthielten Anolyt, Base, Säure, Base, Katho-Iyt.
Die Säurekammer wurde aus einem kalibrierten Vorratsbehälter beschickt, so daß das Volumen jenes Teils des Systems
genau bestimmt werden konnte.
Die Säur°kammer wurde mit 170 ml einer Lösung von 1,68OM
NaHSO- und etwa 0,5f* Na3SO4 beschickt und geschlossen, um
den S0~-Verlust auf einem Minimum zu halten. Die Basenkammer
wurde mit 433 ml 0,1012M NaOH beschickt. Der Strom hatte
0,85 Amper während 12 000 Sekunden. Während des Stromdurchgangs
wurde das Volumen der Säurekamner konstant auf 170 ml gehalten, indem H_0 zugesetzt wurde.Nach dem Stromdurchgang
enthielt die Säurekammer 1,150M 1-IaIISO3 und O,458M SO3. Das
Volumen der Base nach dem Versuch lag bei 490 ml Lösung, was 0,253OM NaOH und O,OO93M Na3SO3 entsprach. Die Wirksamkeit
hinsichtlich der SO„-Produktion lag somit bei 74 % und
hinsichtlich NaOH bei 71 %,bezogen auf den Stromdurchgang.
In einer Apparatur ähnlich der, die in Beispiel 3 beschrieben ist, wurde die Basenkammer mit 600 ml von O,25M NaIISO3 und die
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26V-099
Säurekammer rait 1M I1Ja-SO. beschickt. Der Strom wurde bei
1,0 Amper begonnen. In Saitabständen, die in der Tabelle I gezeigt sind, wurden die Proben von 2 ml abgenommen, und
die Konzentration der Säure darin wurde bestimmt. Aus der Konzentrationsmessung und der Volumenveränderung wurde die
Stromeffizienz während des Zeitraumes bestimmt.
a b e 1 1 e
| Zeitintervall (Sekunden) |
V^ (ml) | V- (ml) | Säure am Ende des |
% Strom effizienz |
| IJ | Intervalls (H) | für das Intervall | ||
| 0-2000 | 150.5 | 147.1 | 0.1388 | 99 |
| 2000-4000 | 145.1 | 143.5 | 0.2652 | 86 |
| 4000-6000 | 141 .5 | 140.5 | 0.3922 | 85 |
| 6000-8000 | 138.5 | 137.5 | 0.5114 | 77 |
| 8000-9200 | 135.5 | 134.5 | 0.5826 | 73 |
Die Acidität der Basenkammer nahm auf etwa 0,111 während des
Stromdurchganges ab.
Ein typischer Massenfluß für-die Ströme in Figur 1 ist in der
nachfolgenden Tabelle II aufgeführt. Der Massenfluß ist angegeben, um die Klarheit der Vorgänge des Verfahrens zu unterstützen
und zeigt nicht notwendigerweise ein Optimum oder re-
608883/1 093
_ 30 - 261H099
alisierbare Bedingungen für den Betrieb des Verfahrens.
a b s 1 1 e II
Strom Nr. riaoS0. Na0SO- NaIiSO- NaOH SO0 O0 H0SO. H0O
2423 3 22242
2423 3 22242
δ 4,262 1,261 18,733 79,755
7 2,244 664 9,359 41,975
3 2,013 597 8,874 37,780
9 2,018 5,765 33,000
10 2,244 12,605 48,380
11 5,765
12 2,013 33,000
13 596 32,820
14 596 300 32,820
15 2,840 12,605 800 81,200
16 981 3,830
17 9,009 13 981 17,839 19 981 8,830 20*
21 1,962 17,660
Es wurde angenommen, daß 6406 Teile SO0 von dem gasförmigem
Strom 5 absorbiert wurden und daß 160 Teile O2 verbraucht
wurden.
wurden.
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— "λ 1 —
Alle anderen Komponenten in dem Strom 5 liegen in dem Strom
20 vor.
6üüb83/1093
Claims (7)
1. Verfahren zur direkten Entwicklung von SO2 und einer
mit dar S0„-Absorption fähigen Flüssigkeit aus einer
wässrigen SO2~haltigen Gaswasch-Salzlösung, vorzugsweise
einer lösliche Sulfite und Bisulfite enthaltenden Waschlösung aus einer wässrig alkalischen Wäsche
von SO2-haltigem Gas, dadurch gekennzeichnet, daß man
die Waschlösung einer elektrodialytischen Wasserzerlegung unterzieht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
man eine Gaswaschlösung verwendet, die als Elektrolytquelle ein Natrium-, Kalium- und/oder Ammoniumsalz enthält.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Wasserzerlegung in einer Zweikammer-Wasserzerlegungszelle
mit alternierenden bipolaren Membranen und Kationen-Membranen durchführt.
4. Verfahren nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß man durch Oxidation von Sulfit gebildetes Sulfat aus dem
Wasserzerlegerauslauf nach der Entfernung von SO2 entfernt,
indem man den Sulfatstrom, aus dem SO2 entfernt wurde,
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. 261?099
— JJ —
einer Wasserzerlegung in einer Dreikammer-Wasserzerlegervorrichtung
unterzieht, die Kation-Membrane, Anion-'fembrane
und bipolare Membrane enthält, und so H-SQ.
und Base bildet.
5. Verfahren nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß man durch Sulfitoxidation gebildetes Sulfat im Falle einer
schwach basischen Gaswaschlösung entfernt, intern man den
VJasserzerlegerauslauf nach der Entfernung von S0~ einer
Wasserzerlegung in einem Zweikaminer-Wasserzerleger unterzieht,
der alternierend bipolare Membrane und Anion-Membrane
enthält, und so Schwefelsäure und Base erzeugt,
6. Verfahren nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß man das Sulfat aus dem Wasserzerlegerauslaufstrom nach Entfernung
von SO« in Bisulfat und Base umwandelt, indem man
diesen Strom einer «Jasserzerlegung in einem Zweikammer-Wasserzerleger
unterzieht, der alternierend Kation-Membrane und bipolare Membrane enthält.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß man den Bisulfatstrom anschließend mit einer calcium- und/oder
barium-haltigen Base, die ein unlösliches Sulfat bildet, behandelt und so das Bisulfat in Calciumsulfat und lösliches
Sulfat umwandelt und die betreffende Calcium- bzw. Barium-Restkonzentration in der Lösung durchveitere Behandlung
der Lösung mit einem Carbonat oder Sulfit vermindert.
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