DE2618573A1 - Verfahren zur herstellung einer transparenten originalvorlage mit text und bildern, insbesondere zur herstellung von druckformen und druckplatten - Google Patents
Verfahren zur herstellung einer transparenten originalvorlage mit text und bildern, insbesondere zur herstellung von druckformen und druckplattenInfo
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- G03F1/00—Originals for photomechanical production of textured or patterned surfaces, e.g., masks, photo-masks, reticles; Mask blanks or pellicles therefor; Containers specially adapted therefor; Preparation thereof
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Description
COHAUSZ & FLORACK 9R18573
PATENTANWALTS BÜRO
D-4 DÜSSELDORF . SCHUMANNSTR. 97
PATENTANWÄLTE:
Dipl.-Ing. W. COHAUSZ · Dipl.-Ing. W. FLORACK ■ Dipl.-Ing. R. KNAUF · Dr.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. A. GERBER · Dipl.-Ing. H. B. COHAUSZ
Dipl.-Ing. W. COHAUSZ · Dipl.-Ing. W. FLORACK ■ Dipl.-Ing. R. KNAUF · Dr.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. A. GERBER · Dipl.-Ing. H. B. COHAUSZ
Misomex Aktiebolag 27. April 1976
Ellen Keys Gata 2
S-126 06 Hagersten 6
S-126 06 Hagersten 6
Verfahren zur Herstellung einer transparenten Originalvorlaqe mit Text und Bildern, insbesondere zur Herstellung von Druckformen
und Druckplatten.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer transparenten Originalvorlage mit Text und Bildern, insbesondere
zur Herstellung von Druckformen und Druckplatten, bei dem von einer Textaufmachung (Layout) und einem davon unabhängig
hergestellten Bildfilm mit mehreren Bildern ein Probeabzug oder Textfilm hergestellt wird, sowie eine Vorrichtung zur Ausführung
des Verfahrens.
Die Erfindung eignet sich besonders zur Herstellung solcher transparenter Originalvorlagen, wie sie zum Durchkopieren auf
Druckplatten für den Flachdruck, Hochdruck oder Tiefdruck verwendet und mit Hilfe einer lichtempfindlichen Schicht hergestellt
werden. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Verfahren und eine Vorrichtung für die Herstellung transparenter
Originalvorlagen, die gemischt Text und Bilder, Textteile in verschiedenen Farben, Bilder mit negativ aufkopiertem Text usw.
enthalten. Die Erfindung kann bei der Herstellung sowohl positiver als auch negativer transparenter Originalvorlagen zum
direkten Kopieren von Text und/oder Bildern auf eine Druck-
30 022
U/Be l
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platte, die mit einer lichtempfindlichen Schicht versehen ist,
angewendet werden.
Zur Vereinfachung wird die Erfindung im folgenden anhand der
Herstellung transparenter Originalvorlagen für eine Druckseite erläutert, die Text und Bilder in verschiedenen Farben aufweist.
Text und Bilder liegen getrennt vor, und je nach dem Herstellungsverfahren
kann der Text als Probeabzug oder Photosatz auf Papier- oder Filmstreifen zur Verfügung stehen. Die Bilder
können Photoreproduktionen der ursprünglichen Bilder in schwarz-weiß oder Farbe sein.
Bei der herkömmlichen Herstellung transparenter Originalvorlagen für Druckplatten geht man in althergebrachter Weise von
einer Umbruchvorlage aus. Der Text wird gemäß dem gewünschten Umbruch auf einen Träger aufgebracht. Damit erhält man den sogenannten
"Klebeumbruch", von dem ein Film hergestellt wird. Auf eine Folie oder mehrere Folien werden dann entsprechend
der gewünschten Aufmachung die Bxldreproduktxonen aufgebracht. Beim Mehrfarbendruck ist für jede Farbe eine Folie erforderlich,
und die Teilbilder in verschiedenen Farben ein und desselben Farbbildes müssen außerordentlich sorgfältig befestigt
werden, so daß bei dem fertigen Mehrfarbendruck die verschiedenen Teilfarbdrucke sich genau decken. Zunächst muß der den
Text enthaltende Film auf einen lichtempfindlichen Sammelfilm kopiert werden, und damit die Bilder beim Arbeiten mit
positivem Text auf denselben lichtempfindlichen Sammelfilm kopiert werden können, muß eine Abdeckmaske vorgesehen werden,
die aus einem Film besteht, der anstelle der Bilder lichtundurchlässige Stellen aufweist. Die Bildmaske wird vor dem
Kopieren des Textes auf den lichtempfindlichen Film gelegt,
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so daß die Flächen des lichtempfindlichen Films, die die Bilder aufnehmen sollen, unbelichtet bleiben. Danach wird die Bildmaske
entfernt, und auf den lichtempfindlichen Film, dessen Textstellen schon belichtet sind, wird eine Maske aufgelegt,
deren einzige lichtdurchlässige Stellen den Bildern entsprechen. Danach werden die Bilder auf denselben Film aufgenommen.
Nach dem Entwickeln wird ein transparenter Film erhalten, auf dem sich sowohl Text als auch Bilder befinden. Dieser Film kann
direkt auf eine Druckplatte kopiert werden, die mit einer lichtempfindlichen Schicht versehen ist.
Das vorstehend beschriebene gebräuchliche Verfahren für die Herstellung
transparenter Originalvorlagen oder Druckplatten ist mit mehreren Nachteilen behaftet. Da die Bilder entsprechend
der vorgesehenen Aufmachung unter sorgfältiger Registerhaltung getrennt auf einer Folie befestigt werden müssen, sind hohe
Sachkunde und Sorgfalt erforderlich, um z.B. die verschiedenen Farbtrennungen ein und desselben Farbbildes einwandfrei zur
Deckung zu bringen. Große Sorgfalt und Sachkunde sind auch zur Herstellung der benötigten Maskenfilme für Bild und Text erforderlich.
Bei einer Farbtrennung farbiger Bilder ist es erwünscht, wegen der zeitraubenden und komplizierten Trennarbeit
mehrere Bilder gleichzeitig zu trennen. Deshalb werden mehrere farbige Bilder, die in praktikabler Weise gleichzeitig getrennt
werden können, nebeneinander auf derselben Unterlagen befestigt. So wird eine Anzahl von Farbtrennfilmen erhalten,
die gegenseitig genau koinzidieren und die sich mit Hilfe eines Registerstiftsystems od.dgl. der Farbentrennkamera auf dem
Sammeltrennfilm leicht genau zur Deckung bringen lassen. Beim herkömmlichen Zusammensetzen der farbigen Bilder werden die
Farbentrennfilme in einzelne Bilder geschnitten, die dann zur Bildwidergabe einzeln auf einem Sammelfilm befestigt werden.
Es wäre von großem Vorteil, wenn man die Farbentrennfilme verwenden
könnte, ohne daß sie in einzelne Bilder geschnitten
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werden müssen, da durch die Ausnutzung der genauen Registerhaltigkeit,
die mit der Farbentrennkamera oder dem Abtaster erreicht werden kann, die bei der manuellen Registereinstellung
auftretenden Schwierigkeiten vermieden werden können. Dieser Vorteil sollte sich bei jeder Kopiermethode, d.h. sowohl beim
Positiv- als auch Negativkopieren, erzielen lassen.
Bei der Widergabe von Bildern war es bisher im allgemeinen notwendig,
die Farbentrennungen genau entsprechend dem vorgegebenen Umbruch zu montieren. Um genaue Bildgrenzen zu erhalten,
mußte eine genau dem Umbruch entsprechende Maske hergestellt werden. Die Herstellung einer solchen Maske ist zeitraubend
und kompliziert, und es wäre daher ein wesentlicher Fortschritt, wenn diese Arbeit vermieden werden könnte.
Es stellt sich somit die Aufgabe, ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Verfügung zu stellen, mit denen sich transparente Originalvorlagen mit Text und Bildern herstellen lassen, ohne
daß die Farbentrennfilme in einzelne Bilder zerschnitten und diese registerhaltig übereinander montiert werden müssen und
ohne daß die Herstellung von Bildbegrenzungsmasken erforderlich ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem Verfahren der eingangs
genannten Art dadurch gelöst, daß der Text mit Ausnahme besonderer Textteile, die in einer anderen Farbe gedruckt
werden sollen, auf einen lichtempfindlichen Sammelfilm aufgenommen
oder auf diesen projiziert wird, wobei eine Belichtung der für die Bildteile vorgesehenen Flächen des lichtempfindlichen
Sammelfilms verhindert wird, und daß nach der Aufnahme des Textes die Bilder oder besonderen Textteile, für die auf
dem lichtempfindlichen Sammelfilm unbelichtete Flächen ausgespart worden sind, in eine bestimmte Stellung gebracht und
getrennt in einem Arbeitsgang oder in mehreren Arbeitsgängen
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durch Beleuchtung der Bilder mit einem scharf begrenzten Lichtstrahl,
der eine genau auf die für die Bilder oder besonderen Textteile ausgesparten Flächen des lichtempfindlichen Sammelfilms
beschränkte Projektion liefert, auf den lichtempfindlichen Sammelfilm aufgenommen werden.
Die Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens besteht aus einem Kopiertisch und einem darüber angeordneten Kopierrahmen, der
zusammen mit einer Beleuchtungseinrichtung in zwei zueinander senkrechten Richtungen verschiebbar ist, und ist dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Kopierrahmens eine Linse und
zwischen dieser und der Beleuchtungseinrichtung eine Einrichtung zur seitlichen Begrenzung des von der Beleuchtungseinrichtung ausgehenden Lichtstrahls vorgesehen sind.
zusammen mit einer Beleuchtungseinrichtung in zwei zueinander senkrechten Richtungen verschiebbar ist, und ist dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Kopierrahmens eine Linse und
zwischen dieser und der Beleuchtungseinrichtung eine Einrichtung zur seitlichen Begrenzung des von der Beleuchtungseinrichtung ausgehenden Lichtstrahls vorgesehen sind.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Durch Benutzung der Registerlöcher oder anderer Registerhilfsmittel
des Bildfilms und registerhaltige Anordnung der Bilder oder besonderen Textteile gemäß dem vorgegebenen Umbruch in
einer bestimmten Stellung kann das zeitraubende und komplizierte Montieren der Bilder auf einer separaten Sammelfolie vermieden werden, und bei der Reproduktion oder Farbentrennung
der verschiedenen farbigen Bilder kann auf ein und demselben
Bildfilm gleichzeitig eine große Anzahl von Bildern untergebracht werden, die mehreren Seiten des herzustellenden Druckerzeugnisses entspricht. Durch die Beleuchtung der Bilder mit einem scharf begrenzten Lichtstrahl, der genau die Fläche des lichtempfindlichen Sammelfilms bedeckt, die für das Bild oder den besonderen Textteil ausgespart ist, brauchen die Bilder
nicht mehr entsprechend der vorgesehenen Fläche auf dem lichtempfindlichen Sammelfilm dimensioniert zu werden.
einer bestimmten Stellung kann das zeitraubende und komplizierte Montieren der Bilder auf einer separaten Sammelfolie vermieden werden, und bei der Reproduktion oder Farbentrennung
der verschiedenen farbigen Bilder kann auf ein und demselben
Bildfilm gleichzeitig eine große Anzahl von Bildern untergebracht werden, die mehreren Seiten des herzustellenden Druckerzeugnisses entspricht. Durch die Beleuchtung der Bilder mit einem scharf begrenzten Lichtstrahl, der genau die Fläche des lichtempfindlichen Sammelfilms bedeckt, die für das Bild oder den besonderen Textteil ausgespart ist, brauchen die Bilder
nicht mehr entsprechend der vorgesehenen Fläche auf dem lichtempfindlichen Sammelfilm dimensioniert zu werden.
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Anhand der Zeichnungen wird die Erfindung näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Montagetisches für Umbruch und Bildfilm, mit dessen Hilfe entsprechend
dem vorgesehenen Umbruch registriert werden;
Fig. 2 eine schematische Darstellung eines Bildfilms mit einer großen Anzahl von Bildern für mehrere Textseiten;
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Kopiervorrichtung gemäß der Erfindung;
Fig. 4 eine Vorderansicht des Kopierrahmens der Kopiervorrichtung von Fig. 3 mit mehr Einzelheiten;
Fig. 5 eine schematische Darstellung eines lichtempfindlichen
Films, auf dem Text kopiert ist und auf den ein Bild kopiert werden soll; und
Fig. 6 eine Bildmaske, die beim Kopieren nach dem Positivverfahren
verwendet wird.
Fig. 1 zeigt einen Montagetisch 1, auf dem eine Umbruchvorlage (Layout) 2 in einer bestimmten Lage montiert ist. Wie üblich
besteht die Umbruchvorlage aus Text und Bildern, wobei die Bilder in Fig. 1 mit A, B, C und D bezeichnet sind. In einigem
Abstand neben der Umbruchvorlage 2 ist ein Bildfilm 3 mit Hilfe von Stiften auf dem Montagetisch befestigt. Der Film ist mit
Registerlöchern 4 versehen, mit deren Hilfe er in der Reproduktionskamera
oder dem Abtaster befestigt wird. Mit Hilfe einer gebräuchlichen Koordinatenschablone werden zwei gegenüberlie-
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gende Ecken eines jeden Bildes, z.B. die Ecken oben links und unten rechts, mit zwei Koordinaten markiert, so daß die Lage
und Fläche eines jeden Bildes festgelegt ist. In der gleichen Weise, jedoch nur für einen Punkt, werden die Koordinaten der
Bilder A, B, C und D auf dem Bildfilm markiert. Die Bilder auf dem Bildfilm sind beliebig angeordnet, aber mit Hilfe einer
einfachen Rechnung können die Koordinaten des Bildfilms so bestimmt werden, daß sie mit den entsprechenden Koordinaten der
Bildteile auf der Umbruchvorlage übereinstimmen. Die Koordinaten und berechneten Koordinatenbeziehungen werden später zur
genauen Einstellung des Bildfilms in bezug auf den auf dem lichtempfindlichen Film aufgenommen Text benutzt.
Bei der Herstellung einer Originalvorlage, z.B. eines transparenten
Films für die Herstellung einer Druckplatte, kann jede geeignete Kopiervorrichtung verwendet werden. Ein Beispiel
einer solchen Kopiervorrichtung ist in Fig. 3 dargestellt. Die Vorrichtung besteht aus einem Kopiertisch 5, auf dem ein lichtempfindlicher
Film befestigt werden kann, einem Kopierrahmen 6, der über dem Kopiertisch in zwei zueinander senkrechten
Richtungen verschiebbar ist, einer Beleuchtungseinrichtung 7 und einer Einrichtung 8 zur Erzeugung eines scharf begrenzten
Lichtstrahls, der jede gewählte Fläche des lichtempfindlichen Films auf dem Kopiertisch 5 zu belichten vermag.
Der in Fig. 4 schematisch dargestellte Kopierrahmen besteht aus einem Metallrahmen 9, der vertikal auf- und abbewegt werden
kann und an dessen Unterseite eine Glasplatte 10 angebracht ist. Um die Glasplatte 10 erstreckt sich eine Dichtungsrippe
11 aus Gummi oder einem ähnlichen Material, so daß zwischen
dem auf dem Kopiertisch 5 befestigten lichtempfindlichen Film
12 und einem oder mehreren Text- oder Bildfilmen 13, die sich
zwischen dem lichtempfindlichen Film 12 und der Glasplatte 10
befinden, ein Saugkontakt hergestellt werden kann. In die Glas-
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platte 10 sind Nuten 14 eingeformt, die sich um die Glasplatte erstrecken und mit deren Hilfe man einen oder mehrere Filme
an die Glasplatte 10 ansaugen kann.
Der Kopierrahmen ist in einem Kasten 15 untergebracht, über dem sich eine Linse 16 zur Bündelung des von der Beleuchtungseinrichtung
7 ausgehenden Lichtes befindet. Zur Erzeugung eines Unterdrucks in den Nuten des Kopierrahmens gehört zu der Vorrichtung
noch ein an sich bekanntes Sauggebläse 17, das auf dem Kopierrahmen montiert ist.
In dem Kopierrahmen ist ferner ein Doppelfilm-Austauschmagazin
angebracht, das aus zwei Magazinkassetten 18 und 19 besteht,
die wechsel- und wahlweise unter den Kopierrahmen gebracht werden können, so daß dieser beim Auf- und Abbewegen aus einer
der Kassetten 18 oder 19 einen Film entnehmen bzw. einen Film
in eine Kassetten ablegen kann.
Der Kopierrahmen ist auf einem Schlitten 20 montiert, der längs des Pfeils 21 in die eine oder andere Richtung bewegt werden
kann. Der Kopierrahmen selbst ist auf dem Schlitten 20 in Richtung
des Pfeils 22 in die eine oder andere Richtung bewegbar, die zu der durch den Pfeil 21 angedeuteten Bewegungsrichtung
senkrecht ist,
Die über dem Kopier tisch 5 angeordnete Einrichtung zur Erzeu^-
gung einer scharf begrenzten Belichtungsfläche auf dem lichtempfindlichen
Film 12 besteht aus einem Blendensystem 23 mit vier Blenden, die mit Hilfe von (nicht dargestellten) Stellgliedern
unabhängig voneinander in zwei entgegengesetzte Richtungen verschoben werden können. Zwei einander gegenüberliegende
Blenden 23a können in Richtung des Pfeils 21 bewegt werden, während die beiden anderen sich gegenüberliegenden Blenden 23b
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in Richtung des Pfeils 22 bewegbar sind. Die Blenden 23 sind in einem bestimmten Abstand zur Linse 16 und diese ist in einem
bestimmten Abstand zum Kopiertisch 5 angeordnet, wobei die beiden Abstände so berechnet sind, daß die scharfen Kanten 24
der Blenden 23 ein sehr scharf begrenztes Lichtbild auf dem Kopiertisch 5 erzeugen. Die Kanten 24 der Blenden 23 sind vorzugsweise
abgeschrägt, und die scharfen Kanten 24 der Blenden 23a sind nach unten gewendet, während die scharfen Kanten der
Blenden 23b nach oben gewendet sind, so daß die Kanten einander berühren.
Die Druckvorlagen können nach dem Negativ- oder Positivverfahren, d.h. durch Kopieren eines negativen bzw. positiven Textes
und Bildfilms, hergestellt werden. Nachstehend werden die beiden Methoden beschrieben.
Zur Vereinfachung wird die Erfindung zunächstim Zusammenhang
mit dem Negativkopierverfahren beschrieben, obwohl die Erfindung bei dem Positiwerfahren größere Vorteile bietet. Bei dem
Negativkopierverfahren wird ein Negativfilm, d.h. ein Film, dessen Bildteile lichtdurchlässig und dessen übrige Teile lichtundurchlässig
sind, auf einen lichtempfindlichen Sammelfilm kopiert. Zur Veranschaulichung der Erfindung sei angenommen,
daß eine transparente Druckplatten-Originalvorlage mit Text und Bildern, wie als Umbruchvorlage 2 in Fig. 1 dargestellt,
hergestellt werden soll.
Zu diesem Zweck werden ein den Text enthaltender Film und ein die Bilder enthaltender Film hergestellt, wobei auf letzterem
die Bilder nach beliebiger Wahl angeordnet sind. Der Bildfilm enthält im allgemeinen auch mehr Bilder, als für den entsprechenden
Textfilm benötigt werden. Sowohl Textfilm als auch
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Bildfilm haben Registerlöcher 4 oder ähnliche Hilfsmittel, mit
denen sie in einer genau bestimmten Lage z.B. in einer der Kassetten 18 oder 19 der Kopiervorrichtung oder auf einer anderen
Filmunterlage befestigt werden können. Falls eine Umbruchvorlage mehrere Druckseiten umfaßt, sollten diese zweckmäßigerweise
die gleiche Lage auf den Textfilmen haben.
Vor dem Kopieren wird die Lage der Bilder A, B, C und D auf der Umbruchvorlage 2 mit Hilfe von X-und Y-Koordinaten, z.B. an den
Ecken 25 und 26, markiert. Ebenso werden mindestens eine X-Koordinate und eine Y-Koordinate für jedes Bild auf dem Bildfilm
27 markiert. Mit Hilfe dieser markierten Koordinaten und bekannter mechanischer Hilfsmittel kann jedes Bild leicht zur
exakten Koinzidenz mit der Bildanordnung auf der Umbruchvorlage und dem Textfilm gebracht werden.
Der lichtempfindliche Film 12, auf dem Text und Bild kopiert
werden sollen, wird auf einer Unterlage, z.B. dem Kopiertisch 5, befestigt, und der Textfilm 13 wird mit dem lichtempfindlichen
Film 12 in Berührung gebracht. Nach dem Belichten wird
der Textfilm 13 entfernt und der Bildfilm 27 so angeordnet, daß
das Bild A mit seinen Koordinaten auf dem lichtempfindlichen Film koinzidiert. Die Fläche des Bildes A ist in Fig. 5 durch
gestrichelte Linien 28 angedeutet, während die ausgezogenen Linien die gesamte Fläche des Bildfilms 27 darstellen. Da die
Bildgröße nicht mit der Größe des vorgesehenen Bildteils übereinstimmt, bedeckt das Bild einen Teil des schon kopierten
Textes.
Bei den bisher bekannten Methoden wird eine derartige Überdeckung
vermieden, indem das Bild durch eine Bildmaske hindurchkopiert wird, deren Teile außerhalb der durch die gestrichelte
Linie angedeuteten Bildfläche lichtundurchlässig sind, so daß das Bild genau auf die vorgesehene Fläche fällt.
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Bei dem Verfahren der Erfindung ist die Herstellung einer solchen
Maske nicht erforderlich. Vielmehr wird der Bildfilm 27 mit dem lichtempfindlichen Film 12 in Berührung gebracht, worauf
das Bild A mit einem scharf begrenzten Lichtstrahl beleuchtet wird, der genau auf die Fläche innerhalb der gestrichelten
Linien 28 begrenzt ist. Dies kann z.B. bei der in Fig. 3 dargestellten Kopiervorrichtung dadurch geschehen, daß die Blenden
23 auf eine genaue Koinzidenz mit der Bildfläche 28 eingestellt werden, so daß bei der Belichtung der Lichtstrahl nur genau die
Fläche 8 des Bildes A beleuchtet. In der gleichen Weise werden danach die Bilder B, C und D auf den lichtempfindlichen Film
kopiert, der dann in üblicher Weise entwickelt und fixiert wird.
Mit dem erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verfahren ist es daher
möglich, eine große Anzahl von Bildern zu reproduzieren, ohne die Bildvorlagen in Einzelbilder zu zerschneiden und diese in
exakter Koinzidenz mit den dafür vorgesehenen Flächen manuell zu montieren und ohne daß eine bestimmte Anordnung der Bilder
auf dem Bildfilm erforderlich ist. Der Bildfilm braucht zum Kopieren der Bilder auf den lichtempfindlichen Film auch nicht
in Einzelbilder zerschnitten zu werden. Selbstverständlich können die Bilder auch vor der Aufnahme des Textes auf den
lichtempfindlichen Film kopiert werden.
Beim Kopieren positiver Text- und Bildfilme werden die Textfilme 13 und Bildfilme 27 in der oben beschriebenen Weise hergestellt.
Ebenso wird in der vorstehend beschriebenen Weise die Lage der Bilder durch die Koordinaten 25 und 26 festgelegt, und die
Korrelationswerte zwischen den Koordinaten der Umbruchvorlage und den Koordinaten der Bilder auf dem Bildfilm 27 werden markiert,
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Bei den Positivfilmen 13 und 27 sind die das Bild tragenden
Filmteile lichtundurchlässig und die kein Bild aufweisenden Filmteile lichtdurchlässig. Um zu verhindern, daß die Bildflächen
28 des lichtempfindlichen Films bei der Aufnahme des Textes beleuchtet werden, ist es in diesem Falle notwendig,
eine Maske vorzusehen, bei der die den Bildern A, B, C und D entsprechenden Flächen lichtundurchlässig sind, während die
verbleibenden Maskenflächen transparent sind. Zur Herstellung einer solchen Bildmaske 29 wird ein lichtempfindlicher Film
auf dem Kopiertisch 5 befestigt und nacheinander mit scharf begrenzten Lichtstrahlen belichtet, die genau den Bildflächen
28 entsprechende Flächen des Films belichten, so daß der Film in exakter Koinzidenz mit den Bildern A, B, C und D belichtet
wird. Dies kann auf einer in Fig. 3 dargestellten Kopiervorrichtung geschehen, indem die Blenden 23 unter Berücksichtigung
der gewünschten Größe des Bildes mit Hilfe der markierten Koordinaten 25 eingestellt werden. Man erhält so mit verhältnismäßig
einfachen mechanischen Mitteln eine sehr genaue Maske.
Zum "'opieren des Textes auf den lichtempfindlichen Sammelfilm
12 "/erden Textfilm und Bildmaske 29 mit Hilfe der Registered!«=-- oder anderer Registerhilfsmittel auf dem lichtempfindlichen
Jilm 12 zur genauen Koinzidenz gebracht, worauf der
Film in üblicher Weise belichtet wird. Die Teile der Bildmaske 29 j, die, wie die Teile 29a und 29b in Fig. 4, den Bildern
entsprechen und lichtundurchlässig sind, lassen auf dem lichtempfindlichen Film 12 unbelichtete Flächen zurück.
'"".eh dem Kopieren des Textfilms 13 und der Maske 29 wird der
3ildfilm 27 aufgenommen, in der oben beschriebenen Weise eingestellt und in der beschriebenen Weise mit Hilfe eines scharf
bsjrenztan Lichtstrahls, dessen Querschnitt genau der tatsächlichen
Größe des Bildes entspricht, auf den lichtempfindlichen
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Film 12 kopiert.
Bei der Herstellung der Filme oder andersfarbigen Textteile
wird die beschriebene Bildmaske 29 zuerst dazu benutzt, die kein Bild tragenden Flächen zu belichten. Danach wird jedes
Farbentrennbild in der vorstehend beschriebenen Weise kopiert.
Durch Belichtung eines lichtempfindlichen Films mit einem scharf
begrenzten Lichtstrahl nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren ist es möglich, auf einfache Weise eine Bildmaske herzustellen
und die Bildfläche schon zu Beginn des Kopiervorgangs festzulegen. Zeitraubende und komplizierte Montagearbeiten
werden dadurch vermieden, vor allem weil der Bildfilm 27 nicht in einzelne Bilder zerschnitten zu werden braucht. Besonders
bei der Herstellung von Originalvorlagen für Mehrfarbendruck-Bilder bietet das Verfahren erhebliche Vorteile, da die Bildfilme
einer jeden Farbentrennung auf dem Bildfilm genau die gleiche Lage und Anordnung zueinander haben und daher weitere
Markierungen, Messungen oder manuelle Eingriffe nicht erforderlich sind. Die verschiedenen Farbtrennfilme werden nacheinander
mit genau derselben Einstellung des scharf begrenzten Lichtstrahls kopiert.
Mit Hilfe einer vorteilhaften Weiterbildung des Verfahrens gemäß
der Erfindung können Bildfilme der Farbentrennung in einem einzigen Arbeitsgang kopiert werden. Dazu werden mehrere lichtempfindliche
Filme, z.B. Filme 12a und 12b in Fig. 3, auf dem
Kopiertisch 5 befestigt, und jedes Farbentrennbild wird einzeln unter einer vorberechneten Verschiebung des Kopierrahmens und
der Blenden kopiert,
Mit dem Verfahren gemäß der Erfindung ist es somit möglich, mehrfarbigen Text mit einem einzigen Textfilm 13 herzustellen,
in den z.B. die Fläche für eine Schlagzeile oder andere Text-
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teile, die in einer anderen Farbe als der übrige Text gedruckt
werden sollen, auf dem Film ausgespart wird. Dies geschieht in einfacher Weise dadurch, daß der zu trennende Text mit einer
Maske abgedeckt und später allein auf einem der vorgesehenen Druckfarbe entsprechenden Film aufgenommen wird. Weiterhin ist
es möglich, mit Hilfe manuell gefertigter Masken von besonderem Aussehen, z.B. von runder, elliptischer oder einer anderen
Form, verschiedene Bildformen herzustellen und später eine der größten Länge und Breite der betreffenden Maske zu belichten.
Dabei werden der Text und die übrigen Bilder nicht beeinflußt.
Mit dem Verfahren der Erfindung ist es auch möglich, einen hellen (negativen) Text in ein Bild einzukopieren, indem der
betreffende Text in der Bildmaske vorgesehen wird.
Die Erfindung erstreckt sich auch auf eine Vorrichtung zur Ausführung
des Verfahrens gemäß der Erfindung, die aus einem 1T-pierrahmen 6 besteht, der in zwei zueinander senkrechten
dichtungen 21 und 22 über einer Unterlage wie einem Kopiertisch 5 verschoben werden kann. Oberhalb des Kopierrahmens ist
eine Linse 16 angeordnet, durch die ein von einer Beleuchtungseinrichtung 7 ausgehender Lichtstrahl durch den Kopierrahmen
auf den Kopiertisch geworfen werden kann. In einem bestimmten Abstand oberhalb der Linse 16 befindet sich ein System von
Blenden 23, von denen zwei Blenden 23a unabhängig voneinander in einer Richtung parallel zur Bewegungsrichtung 21 des Kopierrahmens
bewegt werden können, während die beiden anderen Blenden 23b unabhängig voneinander in einer dazu senkrechten Richtung
bewegt werden können. Am besten werden die Blenden 23a und 23b von einem (nicht dargestellten) Elektromotor angetrieben,
so daß die Blenden sehr genau in eine Stellung gebracht werden können, die der vorgesehenen Lage eines jeden Bildes
entspricht. Zweckmäßigerweise ist der Kopierrahmen vertikal
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beweglich und mit einer Unterdruckwelle zum Ansaugen eines oder mehrerer Filme, z.B. einer Bildmaske 29 und eines Textfilms 13,
sowie Kassetten 18 und 19 zur Aufnahme von Textfilmen, Bildfilmen
und Masken ausgerüstet. Um einen scharf begrenzten Lichtstrahl zu erhalten, der auf dem auf dem Kopiertisch 5 montierten
lichtempfindlichen Film 12 ein scharf begrenztes Licht-Bild erzeugt, ist der Abstand zwischen dem Film 12 unä der Linse 16
einerseits sowie der Linse 16 und den scharfen Kanten 24 der
Blenden 23 unter Berücksichtigung der Brennweite der Linse 16 so berechnet, daß die scharfen Kanten der Blenden als scharfe
Grenzen der Beleuchtungsfläche auf dem lichtempfindlichen Film 12 abgebildet werden.
Für die Ausführung der Erfindung ist es praktisch ohne Bedeutung, wie die zur Herstellung des SammelfiIms dienende Textvorlage
beschaffen ist; sie kann entweder aus einem transparenten Textfilm oder aus einem Probeabzug auf Papier bestehen,
wobei im letztgenannten Falle der Text mit Hilfe eines geneigte-Spiegels
über der Linse 16 oder auf eine andere geeignete ?7s;.~
auf den lichtempfindlichen Sammelfilm projiziert wird.
809846/0729
Claims (1)
- Ansprüchei\ Verfahren zur Herstellung einer transparenten Originalvorlage mit Text und Bildern, insbesondere zur Herstellung von Druckformen und Druckplatten, bei dem von einer Textaufmachung (layout) und einem davon unabhängig hergestellten Bildfilm mit mehreren Bildern ein Probeabzug oder Textfilm hergestellt wird, dadurch gekennzeichet, daß der Text mit Ausnahme besonderer Textteile, die in einer anderen Farbe gedruckt werden sollen, auf einen lichtempfindlichen Sammelfilm (12) aufgenommen oder auf diesen projiziert wird, wobei eine Belichtung der für die Bildteile vorgesehenen Flächen (28) des lichtempfindlichen Sammelfilms (12) verhindert wird, und daß nach der Aufnahme des Textes die Bilder (A, B, C, D) oder besonderen Textteile, für die auf dem lichtempfindlichen Sammelfilm (12) unbelichtete Flächen(28) ausgespart worden sind, in eine bestimmte Stellung gebracht und getrennt in einem Arbeitsgang oder in mehreren --.rbeiisgängen durch Beleuchtung der Bilder (A, B, C, D) mit iiieiu scharf begrenzten Lichtstrahl, der eine genau auf die für die Bilder oder besonderen Textteile ausgesparten Flächen (2Sj des lichtempfindlichen Sammelfilms (12) beschränkte Projektion liefert, auf den lichtempfindlichen Sammelfilm {12} aufgenommen werden.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung der Bilder (A, B, C, D) des Bildfilms (27) und deren Zuordnung zu den dafür vorgesehenen Flächen (28) der Aufmachung registriert und daß die örtliche Einstellung für die Belichtung und Aufnahme der Bilder (A, B, C, D) auf den lichtempfindlichen Film (12) durch Bewegung des Bildfilms (27) ohne dessen Trennung inT-O ι~Λ-3Ü/Ee - 2 -809848/0729einzelne Bilder in die genaue Aufnahmestellung mit Hilfe der registrierten Zuordnungswerte vorgenommen wird.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die scharfe Begrenzung des Lichtstrahls mit Hilfe von vier Blenden (23a, 23b) vorgenommen wird, die sich rechtwinklig zueinander bewegen lassen und deren Kanten mit Hilfe einer Linse (16) ein scharf begrenztes Projektionsbild auf dem lichtempfindlichen Sammelfilm (12) erzeugen.4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Bilder auf dem Bildfilm (27) ohne Berücksichtigung der vorgesehenen Form und Größe hergestellt und daß die vorgesehene Form und Größe der Bilder auf dem Sammelfilm (12) durch eine scharf begrenzte Abblendung des Lichtstrahls auf die für das jeweilige Bild vorgesehene Fläche des Sammelfilms (12) hergestellt wird.5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß der eine große Anzahl von Bildern (A, B, C, D) enthaltende Bildfilm (27) nach der Aufnahme des Textes auf den lichtempfindlichen Sammelfilm(12) ohne Bewegung des Sammelfilms (12) entsprechend den Zuordnungswerten der Bilder in zwei zueinander senkrechte Richtungen bewegt wird, so daß die Bilder genau an die vorgesehene Stelle der Aufmachung zu liegen kommen, und daß der zur Belichtung dienende Lichtstrahl ebenfalls in zwei zueinander senkrechten Richtungen bewegt wird, damit das Bild genau auf die dafür vorgesehene Bildfläche (28) fällt.- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß durch Belichtung einesο _ft Ω Q fi /■ R / TI 1Ag -lichtempfindlichen Maskierungsfilms mit einem scharf begrenzten Lichtstrahl an den für die Anordnung der Bilder (A, B, C, D) vorgesehenen Flächen (28) eine Bildmaske (29) hergestellt und diese bei der Aufnahme des Textes auf den lichtempfindlichen Sammelfilm (12) auf dem Sammelfilm (12) angeordnet wird, so daß auf dem Sammelfilm (12) unbelichtete Flächen verbleiben, deren Anordnung der vorgesehenen Anordnung der Bilder (A, B, C, D) entspricht, und daß danach der Bildfilm (27) in die richtige Stellung gebracht und jedes Bild mit Hilfe eines scharf begrenzten Lichtstrahls auf den Flächen (28) des Sammelfilms (12) aufgenommen wird, die sich unter den lichtundurchlässigen Flächen der Bildmaske (29) befanden,7. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6 mit einem Kopiertisch (5) und einem darüber angeordneten Kopierrahmen (6), der zusammen mit einer Beieiicrrcungseinrichtung (7) in zwei zueinander senkrechten ..ic-itungen verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Kopierrahmens (6) eine Linse (16) und zwischen dieser und der Beleuchtungseinrichtung (7) eine Einrichtung zur seitlichen Begrenzung des von C^r Beleuchtungseinrichtung (7) ausgehenden Lichtstrahls vorgesehen sinä.?t "Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur seitlichen Be- -,"rezizung des von der Beleuchtungseinrichtung (7) ausgehenden Lichtstrahls aus einem System von Blenden (23) besteht, die sich relati" zrasinander verschieben lassen und so die Erzeu- ;u::;· eines Lichtstrahls von verschiedener Quer Schnitts form ■_ΐΓϊά -größe ermöglichen,ί. Torrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekenn-60984S/0729zeichnet , daß das Blendensystem (23) aus zwei unabhängig voneinander in einer Richtung parallel zu der einen Bewegungsrichtung (21) des Kopierrahmens (6) verschiebbaren Blenden (23a) und zwei unabhängig voneinander in einer Richtung parallel zu der anderen, zur ersten Bewegungsrichtung (21) senkrechten Bewegungsrichtung des Kopierrahmens (6) verschiebbaren Blenden (23b) besteht.10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen der Linse (16) und dem auf dem Kopiertisch (5) befestigten lichtempfindlichen Film (12) einerseits sowie der Linse(16) und den Blenden (23) andererseits einen von der Brennweite der Linse abhängigen Wert hat, der gewährleistet, daß auf dem Film (12) ein scharfes Bild der Kanten der Blenden(23) entsteht.11. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet n daß Blenden (23a, 23b) der beide:-. Blendenpaare sich berühren und überlappen und daß die sie;: berührenden Blendenkanten (24) abgeschrägt sind und eine scharfe Kante bilden.S09848/0729
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