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Vorsatz teil für Strahlerleuchten.
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Die Erfindung bezieht sich auf ein Vorsatzteil für Strahlerleuchten,
mit einem, eine Lichtdurchtrittsöffnung besitzenden und Mittel für die Anbringung
an der Strahlerleuchte aufweisenden Aufnahmeteil, mit einem damit verbindbaren,
ebenfalls eine Lichtdurchtrittsöffnung besitzenden Halteteil sowie mit einem zwischen
Aufnahmeteil und Halteteil festlegbaren, lichtdurchlässigen Einsatz, wie Farbfolie,
Linse od. dgl.
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Bei der Verwendung von Strahlerleuchten ist es bekannt, diese für
spezielle Verwendungszwecke mit einem, eine gezielte optische Wirkung bzw. einen
gewünschten lichttechnischen Effekt herbeiführenden Vorsatzteil zusätzlich zu bestücken.
Zu diesem Sonderzweck kann man der Strahlerleuchte Farbfolien ebenso vorordnen,
wie auch Glaseinsätze
oder sonstige lichtdurchlässige und besondere
licfittechnische oder optische Effekte herbeiführende Einsätze. Derartige Vorsatzteile
sind mit Mitteln ausgerüstet, die eine Anbringung an Halteteilen der Strahlerleuchte
gestatten.
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Da es nun in der Natur der Sache liegt, daß Barbfolien auf der einen
und Glas einsätze auf der anderen Seite unterschiedliche Querschnittsdicken aufweisen,
ist es bisher unumgänglich erforderlich, daß diese Einsätze auch mit speziellen
auf die Dicke der Einsätze abgestimmten Vorsatzteilen in Verbindung gebracht werden
müssen, mit der Folge, daß unterschiedliche, auf den jeweils zu verwendenden Einsatzkörper
abgestimmte Vorsatz teile vorhanden sein mussen, was sowohl aus herstellungstechnischen
als auch aus Gründen der Lagerhaltung unerwünscht ist. Außerdem sind diese vorbekannten
Vorsatzteile auch handhabungstechnisch umstandlich und ungünstig. Dies umsomehr,
als die vorbekannten Vorsatzteile, die im wesentlichen aus zwei platten- bzw. rahmenförmigen
Bauteilen bestehen, in aufwendiger Montage nach Einlegen des entsprechenden Einsatzteils
miteinander verschraubt werden müssen.
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Ausgehend von den vorbekannten yorsatzteilen besteht die Aufgabe
der Erfindung darin, ein einheitliches Vorsatzteil zu schaffen, welches in der Lage
ist, mit konstruktiv
einfachen und handhabungstechnisch leicht
zu bedienenden Mitteln verschiedene Querschnitte von Einsatzteilen berücksichtigen
und sicher aufnehmen zu können.
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Das Ziel der Erfindung wird dadurch erreicht, daß an einem der beiden
Teile, insbesondere am Aufnahmeteil, an mindestens einem Kupplungsbereich mindestens
zwei Kupplungsaufnahmen in einer höhenebenenversetzten Anordnung für mindestens
ein korrespondierendes, in einer Kupplungsaufnahme arretierbares Kupplungsmittel
des anderen Teils, insbesondere des Halteteils, vorgesehen ist, und daß außerdem
außerhalb dieses Kupplungsbereiches, insbesondere dem Halteteil, an wenigstens einer
Stelle ein Spannteil zugeordnet ist, welches in der Spannlage mit seinem Spannende
an einem Stützwiderlager des Aufnahmeteils angreifend das Halteteil höhenanpass-
bzw. höhenausgleichbar gegen das Aufnahmeteil drückt.
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Gemäß der Erfindung ist es gelungen, die Kupplung zwischen einem
Aufnahmeteil und einem Halteteil so zu gestalten, daß es möglich ist, diese beiden
Teile wahlweise in der einer Höhenebene oder aber in einer dazu unterschiedlichen
Höhenebene zusammenwirken zu lassen, so daß es jetzt grundsätzlich möglich ist,
je nach Verwendung eines bestimmten Einsatzes die für diesen Einsatz geeignete
Höhenstufe
im Kupplungsbereich wählen zu können. Zweckmäßig sollen die Kupplungsmittel derart
vorgesehen werden, daß eine Elöhenebene in der Bodennähe des Aufnahmeteils benutzbar
ist, die dann dafür geeignet wäre, folienhafte Einsätze zu befestigen. Eine weitere
Möglichkeit besteht darin, die Kupplungsmittel in einer Höhenebene zusammenwirken
zu lassen, die mit Abstand oberhalb der bodennahen Kupplungsmittel liegt, wobei
die Benutzung dieser zweiten Höhenebene durch die Kupplungsmittel dazu geeignet
ist, um im Gegensatz zu Folien dickere Einsätze, nämlich Glaseinsätze, wie sogenannte
Fresnel-Linsen od. dgl. aufnehmen zu können. Das bedeutet, daß man jetzt mit gleichen
Bauelementen ohne bauliche Veränderung und nur durch deren Zusarumenbringung in
unterschiedlichen Höhenebenen die in der praxis gebräuchlichsten Einsätze, nämlich
i'arbfclierL und Glaseinsätze,an einer einheitlichen Baueinheit eines Vorsatzteils
benutzen kann..Erreicht wird dies durch gewisse, die Erfindung kennzeichnende bauliche
Mab-nahmen, die dadurch eine universellere Ausnutzung von Vorsatz teilen möglich
machen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, da13 auch mehr als zwei
in unterschizdlichen Höhenebenen vorgesehenen Kupplungsmöglichkeiten geschaffen
werden können, wenn dieses sich im HinblicK auf weitere Querschnittsdicken der Einsätze
für erforderlich erweisen sollte.
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Damit aber nicht nur die Aufnahme von im Querschnitt unterschiedlich
dicken Einsätzen zwischen einem Aufnahmeteil und einem Halteteil, sondern auch deren
sichere Festlegung in der montierten Lage möglich ist, wird weiterhin erfindungsgemäß
vorgeschlagen, an mindestens einer Stelle außerhalb der Kupplungsmittel von Aufnahmeteil
und Halteteil mindestens ein Spannteil anzuordnen, welches selbst derart gestaltet
ist bzw. derart mit einem besonders gestalteten Stützwiderlager des Aufnahmeteils
zusammenwirken soll, daß das Halteteil, welches den zwischen Aufnahmeteil und Halteteil
eingelegten Einsatz rückseitig abdeckt, entsprechend dessen Querschnittsdicke höhenanpaßbar
bzw. höhenausgleichbar abgestützt werden kann. Auf diese Weise ist es möglich, Farbfolien
faltenfrei und oberflächenglatt klemmend zwischen dem Aufnahmeteil und dem Halteteil
aufzunehmen bzw. im Querschnitt dickere Glaseinsätze wackelfrei zwischen diesen
beiden Teilen arretieren zu können.
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Eine Lösung der Erfindung ergibt sich dadurch, daß das Aufnahmeteil
im wesentlichen wannenförmig gestaltet, das heißt, wenn man es ringsherum durch
einen gegenüber einer Lichtdurchtrittsöffnung aufweisenden Bodenfläche erhabenen
Kragenabschnitt begrenzt und innerhalb dieses Kragenabschnittes die Kupplungsaufnahmen
in unterschiedlichen Höhenebenen anordnet. Entsprechend dazu sollen dann am Halteteil
in einer korrespondierenden Lage zu dem
aufnahmeteilseitigen Kupplungsbereich
entsprechende Stegabschnitte vorgesehen sein, die dann in einer Steckmontage mit
den Kupplungsaufnahmen des Aufnahmeteils verbindbar sind. Dabei sollte dann der
Kragen eine derartige Höhe besitzen, daß je nach Verwendung eines entsprechenden
Einsatzes das Halterteil, welches im wesentlichen plattenförmig gestaltet ist, im
Montagezustand nicht außenseitig gegenüber dem Kragen vorsteht, so daß man eine
ringsherum vom Kragen gekapselte Einheit bekommt. Außerdem kann dann auch der umlaufende
Kragen oder zusätzliche gegenüber dem Kragen nach innen vorstehende Abschnitte gewissermaßen
als Sührungselemente bei der Zentrierung von einzulegenden Einsätzen genutzt werden.
Entsprechende Zentriermittel könnten auch ringsum die Lichtdurchtrittsöffnung herum
vorgesehen werden, um auch einen lediglich hier lagernden Glas einsatz besser handhaben
zu können. Es ist in diesem Zusammenhang jedoch ebenso gut möglich, die Kupplungsbereiche
mit der Möglichkeit in höhenebenenversetzten Lagen Kupplungen zwischen einem Aufnahmeteil
und einem Halteteil durchführen zu können, so zu gestalten, daß beispielsweise die
höhenebenenversetzte Anordnung nicht durch die Kupplungsaufnahmen am Aufnahmeteil,
sondern durch höhenebeneversetzte Steganordnung am Halteteil erzielbar ist. Entscheidend
ist hierbei nur, daß es möglich ist, mit einer einheitlichen Baueinheit Einsätze
unterschiedlicher Querschnittsdicke sicher lagern zu können.
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In der Praxis würde die konstruktiv einfachste Lösung der Erfindung
dadurch gegeben sein, daß am Aufnahmeteil an wenigstens einer Stelle, beispielsweise
mittig, ein Kupplungsbereich vorgesehen wird, bei dem zwei Kupplungsaufnahmen in
unterschiedlichen Ebenen übereinander angeordnet sind. Entsprechend hierzu würde
dann am plattenförmigen Halteteil korrespondierend zu den Kupplungsaufnahmen ein
einziger vorstehender Stegabschnitt vorgesehen sein, welcher steckbar und formschlüssig
mit einer der beiden Kupplungsaufnahmen zusammenbringbar ist. Entsprechend dieser
Anordnung würde es dann auch schon genügen, wenn gegenüberliegend dieses Kupplungsbereiches
ein einziges Spannteil angeordnet würde, welches in der Lage wäre, das Halteteil
höhenanpassbar gegen das Aufnahmeteil zu drücken. In jeder gewählten Höhenlage könnte
dann ein wackelfreier Sitz auch an der Klemm- bzw. Spannstelle herbeigeführt werden.
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Bevorzugt soll jedoch in der Praxis eine weitergestaltete Lösung
in einer vollendeteren Art Anwendung finden, nämlich derart, daß am Aufnahmeteil
Kupplungsaufnahmen paarweise und am Halteteil Kupplungsmittel, nämlich Stegabschnitte,
ebenfalls paarweise nebeneinander liegend angeordnet sind. Entsprechend hierzu soll
dann auch - obwohl es nicht unbedingt notwendig'ist - ein Spannteil Verwendung finden,
welches in der Lage ist, an gegenüberliegenden Seiten höhenanpassbar mit Stützwiderlagern
des
Aufnahmeteils zusammenzuwirken. Auf diese Weise entsteht an
einem Vorsatzteil zwischen dem Aufnahmeteil und dem Halteteil gewissermaßen eine
Mehrpunktabstützung bzw.
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-halterung, so daß eine kippsichere und wackelfreie Lagerungsmöglichkeit
gegeben ist.
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Gemäß der Erfindung ist eine besonders funktionssichere Ausgestaltung
eines Spannteils dann gegeben, wenn es sich um ein im wesentlichen federndes Spannteil
handelt, welches an einer Stelle fest mit dem Halteteil verbunden ist, jedoch außerdem
gegenüber diesem Befestigungsende beweglich ist. Ein solches Spannteil arbeitet
dann zweckmäßig mit einem Stützwiderlager zusammen, welches eine im wesentlichen
keilförmige Gestalt aufweist, wobei dieses Stützwiderlager so angeordnet ist, daß
sich der Querschnitt in Richtung auf die Seite des Aufnahmeteils hin verjüngt, welche
die Kupplungsaufnahmen aufweist. Dadurch entsteht eine geneigte Stützfläche, die
sich auf der den Kupplungsaufnahmen abgewandten Seite dem Boden des Aufnahmeteils
ständig nähert.
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In Verbindung mit einem Spannteil, welches so gestaltet ist, daß es
in Richtung auf die den Kupplungsaufnahmen abgewandten Seite hin rückfedert, ist
eine selbsttätige Anpassung des Spannteils im Sinne der Abstützung desselben am
Stützwiderlager entsprechend der durch die Dicke des Einsatzes gegebene Höhenlage
möglich. In jedem Palle kommt
in der Spannlage des Spannteils ein
gewisser Keilklemmanzug zwischen dem Spannteil und dem Stützwiderlager zustande,
so daß eine sichere Halterung des Einsatzes sowie der beiden miteinander zu verbindenden
Teile möglich ist.
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Die Vorzüge der Erfindung kommen bei der gemeinsamen Verwirklichung
der nachfolgend noch einmal zusammengefaßten Erfindungsmerkmale am besten zur Wirkung
und ergeben dann für die Praxis die günstigsten und auch sichersten Voraussetzungen,
wenn man an einem Aufnahmeteil Kupplungsaufnahmen paarweise im Abstand zueinander
anordnet und diese zu Bestandteilen von im wesentlichen doppel-T-förmigen Aussparungen
macht, wenn man ebenfalls korrespondierend hierzu am Halteteil Stegabschnitte paarweise
vorsieht, wenn man überdies in einer seitlichen Anordnung zu den Kupplungsaufnahmen
am Aufnahmeteil Stützwiderlager keilförmiger Gestalt bildet und ebenfalls korrespondierend
hierzu entsprechend Spannteile am Halteteil anordnet, die jedoch zweckmäßig zu einem
einzigen Federabschnitt vereint sind. Mit dieser Anordnung läßt sich eine zuverlässige
Mehrpunktabstützung erzielen. Der einzige Federabschnitt braucht dann ebenfalls
nur an einer einzigen Stelle am Halteteil gehaltert und kann noch zusätzlich an
weiteren, erfindungsgemäß vorgesehenen Stellen zuverlässig geführt werden, wobei
echließlich die über die seitlichen Umfangskanten des Halteteils hinausragenden
Spannteilenden
Anfaßabschnitte ilden, welche in einer Doppelfunktion - Bedienung und Abstützung
- mit den geneigten Stützflachen der aufliahmeteilseitig n Stützwiderlager höhenanpaßbar
zusammenwirken. Mit e ner derartigen Ausgestaltung ist es möglich, alle üblic ien
Einsätze nicht nur hinsichtlich ihrer unterschiedliche 1 Querschnittsdicke berücksichtigen,
sondern sie bei der Benutzung auch gleichmäßig belasten zu können. Außerdem ist
es aich möglich, eine sichere Verbindungshalterung für die diese Einsätze haltenden
Mittel zu schaffen, die als besonders funktionssicher anzusehen ist.
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Weitere Vorteile des Erfindurgegegenstandes ergeben sich außerdem
im Zusammenhang mit den Unteransprüchen aus der nachfolgenden speziellen Beschreibung
eines in der Praxis bevorzugten Ausführungsbeisp iels; dabei zeigen Fig. 1 eine
Rückansicht eines Vorsatzteils, bei welchem das Aufnahmeteil und das Halteteil im
miteinander gekuppelten Zustand gezeichnet sind, Fig. 2 eine Schnittdarstellv.g
des Vorsatzteils gemäß der Schnittlinie II-II der Pig. 1, wobei strichpunktiert
ein Glaseinsatz eingezeichnet ist, Fig. 3 eine Schnittdarstellung des Aufnahmeteils
jedoch
für sich allein wiedergegeben gemäß der Schnittlinie III-III der Fig. 1, und Fig.
4 eine Teildraufsichtswiedergabe des Aufnahmeteils an einer mit Kupplungsaufnahmen
versehenen Seite, alle Figuren im Maßstabe der natürlichen Größe wiedergegeben.
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Das wiedergegebene Vorsatzteil weist ein Aufnahmeteil 10 auf, welches
im wesentlichen war!nenförmig gestaltet ist. Dabei ist ein Boden 10a ringsherum
durch einen gegenüber dem Boden 10a erhabenen Kragen 1Ob begrenzt. Das Aufnahmeteil
10 ist im Grundriß im riesentlichen rechteckig gestaltet. Der Boden 1Oa weist in
m:.ttiger Anordnung eine Lichtdurchtrittsöffnung li auf. An gegenüberliegenden Seitenflächen
10c sind Halterungen 12 vor,;esehen, welche gegenüber dem Querschnittsbereich des
Aufnahmeteils 10 nach außen vorstehen und im wesentlichen ohrenförr.aig gestaltet
sind. Innerhalb dieser Halterungen 12 sind Durenstecköffnungen 13 vorgesehen, durch
die hindurch - nicht dargestellte - Halterungen einer - ebenfalls nicht dargestellten
- Strahlerleuchte geführt werden können. Mittels Stellschrauben 14 kann das Vorsatzteil
auf den strahlerleuchtenseitigen Halterungen arretiert werden. Der ringsum laufende
Kragen lOb besitzt innen an seinen Seitenflächen lOc an gegenüberliegenden
Stellen
Vorsprünge 15, die als Anschläge zur seitlichen Arretierung einer - nicht dargestellten
- Farbfolie und eines weiter hinten noch näher zu beschreibenden Halteteils 16 dienen.
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Innerhalb des auf der Zeichnung oben liegenden Kragenabschnitts -
bei 10d - sind im Abstand voneinander schlitzförmige Kupplungsaufnahmen 17 und 18
vorgesehen. Im vorliegenden Falle sind diese schlitzförmigen Kupplungsaufnahmen
17 und 18 Bestandteile einer im wesentlichen doppel-T-förmigen Aussparung 19. Die
Kupplungsaufnahme 17 ist - wie dies insbesondere aus den Fig. 3 und 4 hervorgeht
-in der Nähe des Bodens 10a vorgesehen, während die Kupplungsaufnahme 18 höhenebenenversetzt
hierzu auf der dem Boden abgewandten bzw. der Stirnfläche 20 des Kragens 1Ob benachbarten
Stelle vorgesehen ist. Diese Kupplungsaufnahmen 17 und 18 sind in zwei quer zueinander
stehenden Ebenen spiegelsymmetrisch ausgebildet und sind auch, bezogen auf eine
durch das Aufnahmeteil gelegten vertikalen Mittelebene, spiegelsymmetrisch am Aufnahmeteil
angeordnet.
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An den gleichen Seitenflächen lOc des umlaufenden Kragens 1Ob sind
ebenfalls innenliegend und im Abstand zu den Anschlägen 15 nahe des auf der Zeichnung
unten liegenden
Bereiches 10e des umlaufenden Kragens lOb nach
innen vorstehende Stofzwiderlager 21 angeordnet. Diese Stützwiderlager weisen -
wie dies insbesondere die Fig. 3 zeigt -einen keilförmigen Querschnitt auf und bilden
dadurch auf der dem Boden 10a zugewandten Seite eine geneigt verlaufende Stützfläche
21a. Der keilförmige Querschnitt der Stützwiderlager ist so ausgeführt, daß deren
Querschnitt sich in Richtung auf die die Kupplungsaussparungen 11 und 18 aufweisenden
Seite 10d hin verjüngt. Jedes Stützwiderlager ist sowohl an der im Querschnitt dünnsten
als auch an der im Querschnitt dicksten Stelle mit je einem gegenüber der Stützfläche
21a in Richtung auf den Boden 10a vorstehenden Anschlag 22 und 23 versehen. Diese
Anschläge verhindern, daß das weiter hinten noch näher beschriebene Spannteil in
der Spannlage ungewollt und unbeabsichtigt von der geneigten Stützfläche 21a abgleiten
kann. Die Stützwiderlager 21 kragen zweckmäßig genau so weit in den Innenraum des
Aufnahmeteils 10 vor, wie auch die Anschläge 15, so daß diese Stützwiderlager zusätzlich
auch noch zur Führung und zur seitlichen Abstützung sowohl einer - nicht dargestellten
- Farbfolie als auch des Halteteils 16 dienen.
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Das Aufnahmeteil 10 kann als im Druckgießverfahren oder auf ähnliche
Art und Weise hergestelltes Bauelement aus Leichtbauwerkstoff gebildet sein. Die
Lichtaustrittsöffnung
11 ist ringsherum stufenförmig abgesetzt,
so daß eine Anschlagstufe für einen glasförmigen Einsatz, einer sogenannten Fresnel-Linse
24 od. dgl., geschaffen ist. Wie ein derartiger Glaseinsatz 24 zwischen dem Aufnahmeteil
10 und einem Halteteil 16 aufgenommen ist, ergibt sich aus der strichpunktierten
Darstellung gemäß der Fig. 2.
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Das Halteteil 16 ist im wesentlichen als flachquerscnittiger Plattenbaukörper
ausgebildet, Vornehmlich handelt es sich um ein Stanzteil, wobei mittig eine Lichtdurchtrittsöffnung
25 vorgesehen ist. Dieses Halteteil weist korrespondierend zu den Kupplungsaufnahmen
17 und 18 des Aufnahmeteils 10 einseitig vorstehende Kupplungsmittel in Gestalt
von angeschnittentn rtegabschnitten 16a auf, welche hinsichtlich ihrer Lange und
hinsichtlich ihres Querschnitts so gestaltet sinc, daß eine formschlüssige Steckaufnahme
dieser Stegabschnitte 16a innerhalb der Kupplungsaufnahmen 17 oder 18 möglich ist.
Zweckmäßig übersteigt die Länge dieser Stegabschnitte 16a die Querschnittsdicke
des Kragens 16b, damit auch bei einer möglicherweise leichten Durchwölbung des plattenförmigen
Halteteils 16, beispielsweise bei Unregelmäßigkeiten hinsichtlich der Querschnittsdicke
eines Glaseinsatzes, diese Stegabschnitte 16a beim Verspannen des Halteteils nicht
aus den Kupplungsaufnahmen herausgleiten können. Das Halteteil 16 ist genau
wie
das Aufnahmeteil 10 rechteckig ausgebildet, wobei die Größe des Halteteils so bemessen
ist, daß es zwischen den Anschlägen 15 und den Stützwiderlagerrn 21 ebenso geführt
wird, wie an den mit 10d und 10e bezeichneten Seiten des Kragens 10b des Aufnahmeteils.
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Auf der den angeschnittenen Stegabschnitten 16a gegenüberliegenden
Seite ist ein als Federstab-Bauelement ausgebildetes Spannteil 26 vorgesehen. Es
ist aus einem Drahtfederabschnitt runden Querschnitts gebildet und weist im Mittelbereich
eine im wesentlichen U-förmige Bügelverformung 26a auf, an welcher das Spannteil
26 befestigt ist.
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Zur Befestigung ist einseitig aus dem Halteteil 16 eine Zunge 27 derart
herausgeprägt, daß es möglich ist, den Befestigungsbügel 26a dahinter, d.h. zwischen
dem Halteteil 16 und der einseitig herausgebogenen Zunge 27 festzuklemmen.
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Die Befestigungsstelle 27 ist so angeordnet, daß zwischen ihr und
den Stützwiderlagern ein derartiger Höhenversatz vorgesehen ist, daß die Spannenden
des Spannteils immer unter Vorspannung an den Stützwiderlagern angreifen. Im Abstand
zu dieser Befestigungszunge 27 sind im Abstand voneinander weitere Führungszungen
28 ebenfalls einseitig aus der Ebene des Halteteils 16 herausgeprägt soweit, daß
der Drahtfederabschnitt 26 mit seinen Schenkelabschnitten 26b zwischen diesen Zungen
und dem Halteteil 16 führend aufgenommen
werden kann. Die Enden
des Drahtfederabschnitts 16 bilden im wesentlichen U-förmige Griffbügel 26c, welche
über die Seitenkanten 16b des Halteteils 16 hinausragen.
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Mit Hilfe.dieser Griffbügel 26c ist das Spannteil in der Lage, sich
an den geneigten Stützflächen 21a der Stützwiderlager 21 des Aufnahmeteils 10 abzustützen,
indem diese Griffbügel 26c die Stützwiderlager 21 hintergreifen, wie dieses in der
Fig. 1 dargestellt ist. In der in Fig. 1 dargestellten Spannlage der Griffbügel
26c des Spannteils 26 verhindern die Anschläge 22 und 23 an den Stützwiderlagern
ein unbeabsichtigtes Zurückgleiten der Griffbügel 26c aus ihrer Spannlage.
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Durch die praktisch ringsherum vorgesehene Abstützung des Halteteils
16 am Kragen 1Ob bzw. an Teilen, die gegenüber diesen nach innen vorstehen, wird
eine wackelfreie Arretierung des Halteteils 16 im Zusammenhang mit dessen eigener
Abstützung durch die Stegabschnitte 16a und durch die höhenausgleichbare Abstützung
der Griffbügel 26c an den Stützwiderlagern 21 bewerkstelligt. Das Spannteil 26 kann
durch Ergreifen seiner Griffbügel 26c und durch deren Bewegung in Pfeilrichtung
'A" - Fig. 1 - um die Befestigungsstelle 26a, 27 herum derart bewegt werden, daß
die Griffbügel sowohl aus ihrer in Fig. 1 dargestellten Spannlage heraus als auch
wieder in diese hinein bewegbar sind, wobei die Eigenelastizität
des
Federmaterials die Sicherung der Spannlage tatkräftig unterstützt.
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In der Fig. 2 ist eine Anwendungsmöglichkeit der Erfindung wiedergegeben.
Um einen Glaseinsatz 24, beispielsweise eine Fresnel-Linse halten zu können, legt
man diese im auseinandergenommenen Zustand von Aufnahmeteil 10 und Halteteil 16
in den Bereich der Lichtdurchtrittsöffnung 11 des Aufnahmeteiles ein, wobei sie
ringsherum durch die Absatzstufe zentriert wird. Bei einem solchen Glaseinsatz 24,
der einen relativ dicken Querschnitt aufweist, benutzt man bei der Montage des Halte
teils 16 die Kupplungsaufnahmen 18, welche auf der dem Boden iOa abgewandten Seite
im Kragen 1Ob vorgesehen sind. In diese Kupplu-ngsaussparungen 18 fügt man die Stegabschnitte
16a in einer Steckmontage ein und legt dann das Halteteil 16 auf den Glaseinsatz
auf. Die Griffbügel 26c des Spannteils werden dann soweit in Richtung auf den die
Kupplungsaufnahmen aufweisenden Kragenteil 10b bewegt, bis ein Vorbeigleiten innen
an den Stützwiderlagern 21 möglich ist. Bedingt durch die vorspannungsbedingte Rückstellkraft
des Spannteils gleiten dann die Griffbügel 26c praktisch selbsttätig unter die Stützfläche
21a, und zwar gegen die Steigung dieser Stützfläche 21a. Durch die, durch die Einstecklage
der Stege 16a in die Kupplungsaufnahmen 18 bedingte Höhe werden sich die Griffbügel
26c
an einer Stelle der schrägen Stützfläche 21a einjustieren und
wirken damit höhenausgleichbar. Das Halteteil 16 klemmt damit den Einsatz 24 sicher
fest.
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Bei der Bestückung des Vorsatzteils mittels einer Farbfolie wird
man zu deren Montage die bodennahen Kupplungsaufnahmen 17 des Aufnahmeteils für
das Einstecken der Stegabschnitte 16a des Halteteils 16 wählen, weil diese Folien
einen wesentlich geringeren Querschnitt aufweisen als ein Glaseinsatz. Die Klemmhalterung
über das Spannteil 26 erfolgt in der gleichen Weise wie bereits vorbeschrieben.