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DE2616870A1 - Verfahren und vorrichtung zur bestimmung des schielwinkels zwischen den optischen achsen eines fixierenden und eines schielenden auges - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur bestimmung des schielwinkels zwischen den optischen achsen eines fixierenden und eines schielenden auges

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DE2616870A1
DE2616870A1 DE19762616870 DE2616870A DE2616870A1 DE 2616870 A1 DE2616870 A1 DE 2616870A1 DE 19762616870 DE19762616870 DE 19762616870 DE 2616870 A DE2616870 A DE 2616870A DE 2616870 A1 DE2616870 A1 DE 2616870A1
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DE
Germany
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optical
eye
devices
eyes
light source
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19762616870
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English (en)
Inventor
Joerg Dr Med Krumeich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ROESSLER HERMANN 4300 ESSEN DE
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to US05/787,063 priority patent/US4179195A/en
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B3/00Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes
    • A61B3/10Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions
    • A61B3/113Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions for determining or recording eye movement
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A61B3/085Subjective types, i.e. testing apparatus requiring the active assistance of the patient for testing binocular or stereoscopic vision, e.g. strabismus for testing strabismus

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  • Human Computer Interaction (AREA)
  • Eye Examination Apparatus (AREA)

Description

Dr1 med. J. Krumeich in Wattenscheid
und H. Rössler in Essen
Verf .hren und Vorrichtung zur Bestimmung des
Schielwinkels zwischen den optischen Achsen
eines fixierenden und eines schielenden Auges
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bestimmung des
Schielwinkels zwischen den optischen Achsen eines fixierenden und eines schielenden Auges sowie eine Vorrichtung zur
Durchführung dieses Verfahrens.
Das Schielen ist eine Augenerkrankung. Schielen bedeutet, : daß die auch als Mittelpunktachsen bezeichneten optischen
.-linsen beider Augen nicht auf denselben Gegenstand gerichtet werden. Schielen hat zur Folge, daß entweder eine Schwachsichtigkeit des schielenden Auges infolge Nichtbenutzung ent-' steht oder daß keine oder eine falsche Zusammenarbeit beider I Augen in den Sehzentren aufgebaut wird. Es ist daher erfor- = derlich, die Schielstellung so früh wie möglich, d.h. also i bereits bei Kleinkindern, operativ oder mit Hilfe einer | Brille zu beseitigen. Als Voraussetzung für das Ausmaß der Augenmuskelverlagerung oder zur Korrektur mit Hilfe von
Prismen muß der Schielwinkel bestimmt werden.
Eine bekannte Methode zur Messung des Schielwinkels besteht : darin, daß so lange die Augen abwechselnd abgedeckt werden : und vor dem schielenden Auge Prismen addiert werden, bis
durch die Ablenkung ;ines bestimmten Prismas die Schiel-
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stellung ausgeglichen ist, wonach der Ablenkungsvinkel lieses Frismas den Schielwinkel angibt. Bei einer anderen bekannten Methode wird der Schielwinkel mit Hilfe des sogenannten Maddox-Kreuzes gemessen. Hierbei wird das normale, fixierende Auge entlang einer Skala geleitet, bis der vom Schnittpunkt des Kreuzes aus projizierte Lichtreflex einer Lampe bei dem anderen Auge zentral auf der Hornhaut abgebildet wird. Aus der dann von dem fixierenden Auge gesehenen Skalenmarkierung kann der Schielwinkel errechnet oder bei entsprechender Skalene' mg direkt abgelesen werden. Eine weitere bekannte Meßmethode erfolgt mit Hilfe eines nach dem Prinzip des sogenannten Haploskops gebauten Gerätes. Hierbei werden dem rechten Auge und dem linken Auge durch zwei getrennte optische Betrachtungssysteme je ein Bild dargeboten, die bei Schielsichtxgkeit zunächst als zwei nebeneinander liegende Bilder gesehen werden. Durch Verschwenken der beiden optischen Betrachtungssysteme gegeneinander können in der Regel die beiden Bilder für den Schielenden zu einem gemeinsamen Bildeindruck zusammengelagert werden, wonach der Schwenkwinkel der optischen Betrachtungssysteme den Schielwinkel angibt. Alle vorerwähnten bekannten Methoden haben den Nachteil, daß die Messung des Schielwinkels nicht genügend genau ist. Mit der Prismenmethode und mit dem Maddox-Xreuz ist es nicht möglich, bei Kleinstkindern oder Kleinkindern den Sciiielwinkex exakt zu bestimmen, da die Kinder nicht ruhi · fixieren und diese beiden Methoden ein ruhiges Fixieren voraussetzen. Die Methode mxt einem nach
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dem Prinzip des Haploskops gebauten Gerätes ist nicht bei Kleinstkindern oder Kleinkindern, anwendbar, da von Kindern nicht die für diese Methode notwendige subjektive Angabe über den Bildeindruck erwartet werden kann. Vor allem haben die bekannten Meßmethoden den Nachteil, daß sie keine dokumentarischen Unterlagen, insbesondere keine fotografischeß Aufnahmen liefern, mit denen es möglich wäre, jederzeit den ursprünglichen Zustand vor einer Beseitigung des Schielwinkels und den Zustand nach der Behandlung zu kontrollieren und exakt miteinander au vergleichen, tun dadurch einen Nachweis des Portsehrittes und des Erfolges der Behandlung zu ermöglichen und dokumentarisch festsuhalten.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Bestimmung des Schielwinkels zu entwickeln, die die Kachteile der bekannten Methoden und Geräte vermeiden und die ein exaktes und außerdem ; dokumentarisch festhaltbares Meßergebnis zur Bestimmung
des Schielwinkels liefern. ■
Das zur Lösung dieser Aufgabe gefundene Verfahren beruht : auf der Erkenntnis, daß der von einer die Augen anstrahlenden Lichtquelle auf der Hornhaut der Augen erzeugte Reflex auf der Hornhaut des uchielenden Auges an einer anderen Stelle liegt als auf der Hornhaut des normalen Auges, und ■ besteht in erster Linie darin, daß von zwei Lichtquellen, : .deren Abstand voneinander auf den Pupiliarabstand des fixierenden "end des schielenden Auges eingest 11t wird, je
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ein Auge angestrahlt und υ in Lichtreflex auf dossen Hornhaut erzsugt wird und daß durch zwei optische Aufnahmeein— richtungen, deren optische Achsen ebenfalls auf einen dem Pupillarabstand entsprechenden Abstand voneinander eingestellt werden, die Pupillen beider Augen und die beiden Lichtreflexe auf den Hornhäuten beider Augen auf einer gemeinsamen Bildebene abgebildet werden. Aus der Lage des : Lichtreflexes im Abbild des normalen Auges in Bezug auf ■ dessen ab, bildeter Pupille ist bestimmbar, an welcher Soll— Stelle der Lichtreflex in dem Abbild des schielenden Auges liegen müßte, wenn es nicht schielen würde, und der Abstand ■ zwischen dieser Soll-Stelle und der tatsächlichen Lage des Lichtreflexes in dem Abbild des schielenden Auges dient als Maß für den Schielwinkel, der als Längenmaß dieses Abstandes, gemessen oder registriert werden kann oder auch über die Winkelfunktionen in Winkelgraden errechenbar ist. Die Abbildungen der beiden Augen und der auf der im Hornhäute erzeugten Lichtreflexe können beispielsweise auf der Bild- ; ebene direkt sichtbar gemacht werden, in besonders vorteilhafter Weise können beim erfindungsgemäßen Verfahren die Abbildungen zur Auswertung und Messung bzw. Ausrechnung des Schielwinkels fotografiert werden, indem die /. t : - ldüngen auf ein Filmmaterial als Bildebene projiziert werden.
Wesentlich und wichtig ist, daß die beiden die Lichtreflexe ■ 25 erzeugenden Lichtquellen sowie die 1 .iden die Abbildungen auf der Bildebene erzeugenden optischen Aufnahmeeinrichtungen
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auf den Pupillarabstand der beiden Augen eingestellt werden, mit dem vier Abstand zwischen den Mittelpunkten der Pupille des normalen Auges und der Pupille des schielenden Auges bezeichnet wird. Zu diesem Zweck besteht eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens darin, daß mittels einer Hilfslichtquelle durch die beiden optischen ■ Aulnähmeeinrichtungen beide Augen angeleuchtet werden und auf der Triü ueider Augen je ein Abbild der Hilfslichtquelle erzeugt wird und daß die beiden optischen Aufnahmeeinrich— tungeti derart in der durch die optischen Achsen beider Aufnahme einrichtungen -.gelegten Ebene verstellt und/oder diese Ebene derart um eine parallel zu den beiden optischen Achsen verlaufende Symetrieachse geneigt wird, bis bei beiden Augen ein scharfes Abbild der HilfsLichtquelle an der gleichen Stelle der Iris liegt. Beispielsweise können mittels der optischen Aufnahmeeinrichtungen von der entsprechend ausgestalteten Hilfslichtquelle kreisförmige Abbilder, deren Mittelpunkt je in der optischen Achse der Aufn.anme einrichtung η liegt, durch die Hornhäute der Augen auf deren Iris projiziert werden, so daß schnell und genau durch Quervi· rs teilen der Aufnahme einrichtungen in der durch Li.ro optischen Achsen gelegten Ebene eine Einstellung des Absta^ndes der Aufnahmeeinrichtungen auf den Pupillarabstand erreicht ist, wenn die beiden kreisförmigen Abbilder der HilisLichtquelle zentrisch auf der Iris der beiden Augen liegen. Durch Neigen der Ebene, in der die beiden Aufnahmeeinrichtungen mit ihren optischen Achsen liegen, um die parallel vorlaufende Symetrioachse kann die Stellung der
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jro
Aufnahmeeinrichtungen weiterhin einer etwaigen schrägen Kopfhaltung angepasst werden. Ist die Hilfslichtquelle z.B. in der gleichen Optionen Entfernung von den Aufnahme einrichtungen angeordnet wie die Bildebene, dient die Erzeugung ; eines scharfen Abbildes der Hilfslichtquelle auf der Iris beider Augen durch Verateilen der Aufnahmeeinrichtungen in ■ = Richtung ihrer optischen Achsen gleichzeitig als Maß für die Foku. ..ierung der Aufnahmeeinrichtungen, um bei der Abbildung: der Augenpupille!! und der Lichtreflexe auf der Bildebene
scharfe Abbildungen zu erhalten. j
Die Ausbildung der er; Lndungsgemäßen Vorrichtung besteht in . erster Linie darin, daß die Vorrichtung zwei mit ihren optischen Achsen achsparallel ausgerichtete optische Aufnahmeeinrichtungen zur Abbildung je eines Auges durch je eine Aufnahmeeinrichtung auf einer gemeinsamen Bildebene aufweist und jeder optischen Aufnahmeeinrichtung eine Lichtquelle zum Anstrahlen der Augen zugeordnet ist und daß die beiden optischen Aufnahmeeiurichtungen sowie die beiden Lichtquellen zur Veränderung ihres Abstandes voneinander ent- ! sprechend dem Augenpupillarabstand quer zur Richtung der
optischen Achsen der Aufnahmeeinrichtungen verschiebbar geführt sind. Die Lichtquellen, die zur Erzeugung der Lichtreflexe auf den Hornhäuten der beiden Augen dienen, können von zwei abstandsveränderlichen Lichtaustritten einer einzi^pn '25 Lampe gebildet sein, vo^teilhafterweise bestehen sie aus : zwei voneinander getrennten. Lampen, vorzugsweise Blitzleuchte/i. In weiterer Ausgestaltung der Vorrichtung ist auf
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der dor Bildebene zugewendeten Seite der Auιnähmeeinrichtungen eine Hilfslichtquelle angeordnet, die durch die Aufnahmeeinrichtungen hindurch in Richtung deren optischer Achsen Licht auszustrahlen vermag zur Erzeugung <. ines Abbildes der Hilfslichtquelle auf dem jeder Aufnahmeeinrichtung jeweils zugeordneten Auge. Diese Hilfslichtquelle : kann auch aus zwei getrennten Lampen oder aus zwei Lichtaustritten einer einzigen Lampe bestehen. Eine besonders zweckmäßige und vorteilhafte Ausbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß die be:!en optischen Aufnahmeeinrichtungon aus zwei optischen UmIenkeinrichtungen, deren auf die abzubildenden Augen gerichteten optischen Achsen abstandsveränderbar sind, und einem zwischen den Umlenkeinrichtungen und der Bildebene angeordneten, für beide Umlenkeinrichtungen gemeinsamen optischen Abhildungsteil bestehen.' Mit dieser Vorrichtung können die beiden Augen, d.h. die Pupille und Iris und der auf der Hornhaut erzeugte Lichtreflex beider Augen, überlagert, d.h. zur Deckung gebracht, auf der Bildebene abgebildet werden. Dies ist von besonderem Vorteil, um die Abbildungen mittels einer einzigen Kamera, deren Objektiv dann den für die beiden Umlenkeinrichtungen gemeinsamen optischen Abbildungsteil bildet, fotografisch aufnehmen zu können. Dies erleichtert und vereinfacht wesentlich die Bestimmung respektive das Messen des Schielwinkels, und da das Pilmformat der Kamara für das zur Deckung gebrachte, einzige Abbild zur Verfügung steht, kann zur •weiteren Erhöhung der Meßgenauigkeit die Abbildung und fotografische Aufnahme in vergrößertem Maßstab erfolgen. Die
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".&'. "" Ζ6Ϊ6870 :
beiden optischen Umlenksysteme können aus Spiegeln oder
vorzugsweise aus Prismen bestehen. Ferner können die beiden
optischen UmIenkeinrichtungen in vorteilhafter Weise derart " ausgebildet sein, daß die eine Umlenkeinrichtung die obere ; Hälfte des einen abzubildenden Auges und die andere Umlenk- = einrichtung die untere Hälfte des anderen abzubildenden j Auges über das gemeinsame optische Abbildungsteil auf die
gemeinsame Bildebene proj Laxeren. j
Weitere Merkmale der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergeben ! sich aus der nachfolgenden Beschreibung der Zeichnung, die
ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung : zeigt und anhand der auch das erfindungsgemäße Verfahren ' erläutert wird. :
In der Zeichnung zeigen :
Fig. 1 eine seitliche Ansicht der Vorrichtung in schematisierter Darstellung, wobei in dieser Fig. der Lichtstrahlengang beim Abbilden der Augen und der Licht- \ reflexe angedeutet ist; !
Fig. 2 eine Ansicht der Vorrichtung in Richtung des Pfeiles \ ■ 20 II in Fig. 1;
Fig. 3 eine Ansicht der Vorrichtung entsprechend der Fig. 1,; wobei in dieser Fig. der Lichtstrahlengang beim Einstellen und Ausrichten der Vorrichtung auf den
Pupillarabstand der Augen angedeutet ist;
Fig. 4 eine schematische Darstellung eines normalen und eines schielenden Auges während des Einstellvorganges der
Vorrichtung 9 8 4 3 / 0 3 6 $
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Fig. 5 eine der Pig. 4 entsprechende Darstellung der beiden.
Augen während des Abbildungs- bzw. Meßvorganges j Fig. 6 eine schematische Darstellung des von der Vorrichtung erzeugten Abbildes der Augen.
Die Vorrichtung besitzt eine aus Prismen 1 und 2 bestehende erste optische Umlenkeinrichtung und eine aus Prismen 3 und 4 bestehende zweite optische Umlenkeinrichtung. Weiterhin besitzt die Vorrichtung ein für die beiden Umlenkeinrichtungen gemeinsames, z.B. von einem Kameraobjektiv gebildetes optisches Abbildungsteil 5, auf dessen den Umlenkeinrichtungen abgekehrten Seite eine Bildebene 6 angeordnet ist. Wie in der Fig. 1 angedeutet ist, lenkt das Prisma 1 der einen Umlenkeinrichtung einfallende Lichtstrahlen gegen das zugehörige Prisma 2, welches die Lichtstrahlen in das Abbildungsteil 5 umlenkt. Analog werden die in das Prisma 3
peinfallenden Lichtstrahlen der anderen Umlenkeinrichtung »in das zugehörige Prisma 4 und von diesem ebenfalls in das Abbildungsteil 5 umgelenkt. Die beiden Umlenk ^einrichtungen stellen zusammen mit dem gemeinsamen Abbildungsteil zwei optische Aufnähmeeinrichtungen dar, die an der gleichen Stelle der Bildebene 6 Abbilder erzeugen. Um den Abstand der optischen Achsen 7 und 8 der beiden Umlenkeinrichtungen auf den Pupillarabstand zweier Augen einstellen zu können, sind die Prismen 1 und 3 in der ■< durch die optischen Achsen 7 und 8 gelegten Ebene mittels · Halterungen 9 und 10 auf einer Platte 11 verschiebbar gelagert;· Die Platte 11 ist an dem Gehäuse 12 drehbar gelagert, so daß.
die durch die optischen Achsen 7 und 8 gelegte Ebene um die :
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Symetrieachse 13 geneigt werden kann, um dadurch die beiden Umlenkeinrichtungen auch auf eine etwaige schräge Lage der Augen einstellen zu können. Die Prismen 2 und 4 haben, wie ; Jj1Xg. 2 erkennen läßt, nur die halbe Höhe der jeweils zuge-
5 ordneten Prismen 1 und 3* so daß, wie noch beschrieben wird* von der aus den.'Prismen 1 und 2 bestehenden Umlenkeinrichtung nur zum Beispiel die obere Hälfte desjenigen Auges über das Abbildungsteil 5 abgebildet wird, auf welches diese Umlenkeinrichtung mit ihrer optischen Achse 8 ausgerichtet.
ist, und von der aus den Prismen 3 und 4 bestehenden Umlenk-j einrichtung nur z.B. die untere Hälfte desjenigen Auges über das Abbildungsteil 5 abgebildet wird, auf welches diese Umlenkeinrichtung mit ihrer optischen Achse 7 ausgerichtet ist. Jeder Umlenkeinrichtung ist eine Lichtquelle 14 bzw..15 zugeordnet. Diese Lichtquellen 14 und 15 sind vorteilhafterweise strichförmig ausgebildet und können beispielsweise aus: geraden Blitzlichtröhren bestehen. Diese strichförmigen Lichtquellen 14 und 15 sind derart angeordnet, daß ihre Längsiichtung die optische Achse 7 bzw. 8 der zugehörigen :20 Umlenkeinrichtung schneidet, und zwar in bevorzugter Weise rechtwinklig au der durch die optischen Achsen 7 und. 8 gelegten Ebene. Bei dieser Anordnungsweise der Lichtquellen 14 und 15 ergibt sich, daß auch der Abstand der beiden Licht4-quellen 14 und 15 voneinander auf den Augenpupxllarabstand eingestellt ist, wenn der Abstand der optischen Achsen 7 und 8 der beiden Umlenkeinrichtungen auf den Pupillarabstand eingestellt wird. Entsprechend der Anordnung der Prismen 2 und 4 übereinander und deren Zuordnung zu den Prismen 1 und 3:
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sind die Lichtquellen H und 15 an gegenüberliegenden Seiten der Prismen 1 und 3 angeordnet, wie die Pig. 2 erkennen läßt.
Zwischen den optischen Umlenkeinrichtungen und dem optischen Abbildungsteil 5 ist eine Einspiegelungseinrichtung ange- I ordnet, die zwei Planspiegel 16 und 17 enthält (Fig. 3). '. In einem Abstand von dieser Einspiegelungseinrichtung ist eine Hilfslichtquelle 18 aneeordnet. Der Planspiegel 16 ist, wenn er kein Klappspiegel sondern ein feststehender ; Spiegel ist, ein teildurchlässiger Planspiegel, so daß die in die Umlenkeinrichtungen einfallenden Lichtstrahlen teil-. weise durch den Spiegel 16 hindurch in das Abbildungsteil 5 eintreten können. Andererseits kann das Licht der Hilfslichtquelle 18 über die Spiegel 17 und 16 in die beiden Umlenkeinrichtungen eingespiegelt werden, aus deren Prismen 1 und 3 das Licht in Richtung der optischen Achsen 7 und 8 ! gegen die Augen abgestrahlt wird. Die Einspiegelungseinrichtung ist unter Zuhilfenahme einer Linse 19 zusätzlich ■ als Betrachtungseinrichtung ausgebildet, so daß durch die !
Einspiegelungseinrichtung und über die beiden Prismen- Um- \ lenkeinrichtungen die mit dem Licht der Hilfslichtquelle 18 ·. angestrahlten Augen auch beobachtet werden können.
Zum Einstellen des Abstandes der optischen Achsen 7 und 8 ; der beiden Umlenkeinrichtungen sowie im Zusammenhang damit des Abstandes zwischen den beiden Lichtquellen 14 und 15 auf den Pupillarabstand werden die beiden Augen mit der Hilfs- -
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lichtquelle 18 angeleuchtet (siehe Pig. 3) und werden, wie die Fi^r. 4 darstellt, auf der Iris 21 eines normalen, fixierenden Auges 22'und auf der Iris 23 eines schielenden
rscharfes
Auges 24 je ein'Abbild der Hilfslichtquelle 13 erzeugt. Die·
c- Prismen 1 und 3 werden, zusammen mit den Lichtquellen 14 und 15, so auf der Platte 11 verschoben, daß die Abbilder der Hilfslichtquelle 18 zentrisch auf der Iris 21 bzw. 23 der beiden Augen liegen. Dann stimmt der Abstand der optischen Achsen 7 und 8 und der Abstand der Lichtquellen 14 und 15 mit dem Pupillarabstand der beiden Augen 22 und 24 überein. Diese Einstellung kann direkt über die Linse 19 der Einspiegelungs- und Betrachtungseinrichtung kontrolliert werden. Nach erfolgter Einstellung der Vorrichtung werden mit Hilfe der Lichtquellen 14 und 15 je ein Lichtreflex auf der Hornhaut 25 des Auges 22 (Fig. 5) und auf der Hornhaut J 26 des Auges 24 erzeugt, und gleichzeitig werden von beiden Augen und den erzeugten Lichtreflexen mit üxlfe der Prismen-Umlenkeinrichtungen und dem Abbildungsteil 5 Abbildungen auf der Bildebene 6 erzeugt (Fig. 1). Hierbei wird aufgrund \ der beschriebenen Ausbildu.·,^ und Anordnung der Prismen 2 : und 4 zum Beispiel von dem Auge 22 die obere Hälfte und von [ dem Auge 24 die untere Hälfte abgebildet, wie die Fig. 6 veranschaulicht, wobei die beiden Abbildungshalften so vereinigt sind, daß sie sich zu dem Bild einer Iris und einer Pupille ergänzen. Bei genau fixierendem normalen Auge 22 ■ wird das Licht auf der Hornhaut 25 an der Stelle 27 ; reflektiert, die in der optischen Achse liegt. Bei dem schielenden Auge 24 hingegen wird das Licht nicht in der
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optischen Achse von der Hornhaut 26 in die auf dieses Auge ausgerichtete Umlenkeinrichtung reflektiert, sondern erscheint der Lichtreflex an der Stelle 28, die nicht in der optischen Achse liegt. Infolgedessen erscheinen auf dem; erzeugten, geteilten Abbild beider Augen (Pig. 6) ein Lichte reflex 27 auf dem fixierenden Auge 22 und ein Lichtreflex 28 auf dem schielenden Au?i. 24, die gegeneinander versetzt sind« Aus dem Abstand der beiden abgebildeten Lichtreflexe 27 und; 23 ist der Schielwinkel bestimmbar bzw. errechenbar. Die Bildebene 6 kann direkt der Film einer Kamera sein, so daß : das xn Pig. 6 dargestellte Abbild als Fotografie festgehalten werden kann.
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Claims (8)

Pa fcentansprüche
1. Verfahren zur Bestimmung des Schielwinkels zwischen den
optischen Achsen exnes fixierenden und einen schielenden ; Hupe.-,, dadurch gekennzeichnet, daß von zwei Lichtquellen, j deren Abstand voneinander auf den Pupillarabstand des
fixierenden und des schielenden Auges eingestellt wird, je ! ein Auge angestrahlt und ein Lichtreflex auf dessen Hornhaut erzeugt wird und daß durch zwei optische Aufnahme- ; einrichtungen, deren optische Achsen ebenfalls auf einen
dem Pupillarabstand entsprechenden Abstand voneinander ein-' gestellt werden, die Pupillen beider Augen und die beiden
Lichtreflexe auf den Hornhäuten beider Augen auf einer
gemeinsamen Bildebene abgebildet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß ; mittels einer Hilfslichtquelle durch die beiden optischen ; Aufnahmeeinrichtungen beide Augen angeleuchtet werden und
auf der Iris beider Augen je ein Abbild der Hilfslichtquelle. erzeugt wird und daß die beiden optischen Aufnahmeeinrichtungen derart in der durch die optischen Achsen beider
Aufnahmeeinrichtungen gelegten Ebene verstellt und/oder
: diese Ebene derart um eine parallel zu den beiden optischen
Achsen verlaufende Symetrieachse geneigt wird, bis bei
beiden Augen ein scharfes Abbild der Hilfslichtquelle an der gleichen Stelle der Iris liegt.
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3.) Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Ansprach 1 ,' dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei mit ihren optischen Achsen (7, 8) achsparallel ausgerichtete optische Aufnahmeeinrichtungen (1 bis A, 5) zur Abbildung je eines Auges durch je eine Aufnahmeeinrichtung auf einer gemeinsamen Bildebene (6) aufweist und jeder optischen Aufnahmeein- ; richtung eine Lichtquelle (14» 15) zum Anstrahlen der Augen zugeordnet ist und daß die beiden optischen Aufnahmeein- : richtungen sowie die beiden Lichtquellen zur Veränderung ; ihres Abotandes voneinander entsprechend dem Augenpupillarabstand quer zur Richtung der optischen Achsen der Aufnahmeeinrichtungen verschiebbar geführt sind. '
4. Vorrichtung nach Anspruch 31 dadurch gekennzeichnet, daß auf der der Bildebene zugewendeten Seite der Aufnahmeeinrichtungen eine Hilfslichtquelle (18) angeordnet ist, die durch die Aufnahmeeinrichtungen in Richtung deren optischer ; Achsen Licht auszustrahlen vermag zur Erzeugung eines Ab- ; bildes der Hilfslichtquelle auf dem jeder Aufnahmeeinrichtung jeweils zugeordneten Auge. ι
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, '. daß die Lichtquellen (14, 15) strichförmig ausgebildet sind . und jede strichförmige Lichtquelle die optische Achse (7 bzw. 8) der ihr zugeordneten optischen Aufnahmeeinrichtung \ schneidet, vorzugsweise rechtwinklig zu der durch die optischen Achsen beider Aufnahmeeinrichtungen gelegten Ebene.
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6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis % dadurch gekennzeichnet, daß die beiden optischen Aufnahmeeinrichtungen aus zwei optischen Umlenk^einrichtungen (1, 2 bzw. 3, 4), derm auf die abzubildenden Augen gerichteten optischen Achsen (7, 8) abstandsveränderbar sind, und einem zwischen den UmIenkeinrichtungen und der Bildebene (6) angeordneten, für beide Umlenkeinrichtungen gemeinsamen optischen Abuildungsteil (5) bestehen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die optischen Umlenkeinrichtungen lerart ausgebildet sind, da3 die eine UmIenkeinrichtung (1, 2) die obere Hälfte des einen abzubildenden Auges und die andere Umlenkeinrichtung (3, 4) die untere WIfte des anderen abzubildenden Auges über das gemeinsame optische Abbildungsteil (.; auf die gemeinsame Bildebene (6) zu projezieren vermag.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den optischen UmIenkeinrichtungen (1, 2 bzw. 3> 4) und dem optischen Abbildungsti ; i. (5) eine Einspiegelung* einrichtung (16, 17) angeordnet ist, die für die Winter- · leitung von Lichtstrahlen von den Umlenkeinrichtungen über den Abbildungsteil zur Bildebene lichtdurchlässig ist und das Licht einer seitlich von der Bildebene angeordneten, für; beide UmIenkeinrichtungen gemeinsamen Hilfslichtquelle (18) ; in die Umlenkeinrichtungen zur Abstrahlung ge^en die Augen einzuspiegeln vermag.
9· Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspiegelungseinrichtung (16, 17) zusätzlich als Betrachtungseinrichtung in der Richtung der Einspiegelung des Lichtes der Hilfslichtquelle ausgebildet ist.
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DE19762616870 1976-04-15 1976-04-15 Verfahren und vorrichtung zur bestimmung des schielwinkels zwischen den optischen achsen eines fixierenden und eines schielenden auges Withdrawn DE2616870A1 (de)

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