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DE1928568C - Gerat zur Markierung und/oder Über tragung von Punkten - Google Patents

Gerat zur Markierung und/oder Über tragung von Punkten

Info

Publication number
DE1928568C
DE1928568C DE1928568C DE 1928568 C DE1928568 C DE 1928568C DE 1928568 C DE1928568 C DE 1928568C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
marking
viewing optics
transferring points
target mark
photographic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Frederik Kirchleerau Goudswaard (Schweiz) GOId 15 16
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Leica Aarau AG
Original Assignee
Kern and Co AG
Publication date

Links

Description

1 2
Die Erfindung betrifft ein Gertlt zur Markierung sind nach wie vor mit Meßfehlern behaftet, die eich und/oder Übertragung von Punkten auf eine Folge in bestimmten Anwendungsflllen störend auswirken, von photographischen Aufnahmen, vorzugsweise für Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die photogrammetrische Zwecke mit einer Zielmarke, Meßgenauigkeit bei der PunktUbertragung zu ereiner Betrachtungsoptik und einem Markierungs- 5 höhen und die Zentrierung der Punkte mit der Zielwerkzeug, welches an einem Ende eines Hebels an- marke sichtbar zu überprüfen,
gebracht und an diesem In die Ebene der photo- Ein Gerat der eingangs genannten Art zur Margraphischen Aufnahme schwenkbar ist. klerung und/oder Übertragung von Punkten auf eine
Bei der analytischen Aerotriangulation durch Ein- Folge von photographischen Aufnahmen 1st erfinzelbildmessung »ollen allgemein die zu messenden xa dungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Ziel-Triangulationspunkte In mindestens drei, einander marke und ein Teil der Betrachtungsoptik fest auf teilweise überlappenden Bildern vorkommen. Für dem schwenkbaren Hebel angeordnet sind,
den Fall, daß diese Bedingung nicht e.-FUUt ist, müssen Zweckmäßigerweise 1st die Zielmarke als eine in künstliche Markierungen auf wenigstens einer Platte ihrer Intensität regelbare Lichtmarke ausgebildet und angebracht und dann auf die beteiligten Bilder über- 15 wird in die Betrachtungsoptik eingespiegelt. Ferner tragen werden Bei dieser Übertragung ist eine Me- können mindestens drei unter sich gleiche Geratethode zu wählen, die ein Höchstmaß an Übertra- Einheiten so angeordnet sein, daß deren Betrachgungsgenauigkeit zuläßt. tungsoptiken wahlweise gepaart werden können.
Bei den bekannten Punktübertragungsgeräten wird Im folgenden wird an Hand der Zeichnung ein das Bild von der der photographischen Schicht ab- ao Ausführungsbeispiel näher beschrieben. Der Grundgewandten Seite her betrachtet, während das Mar- rahmen 1 trägt die photographische Platte 2 mit der kierungswerkzeug schichtseitig angebracht ist. Bei Photoschicht2a nach oben, d.h. der Betrachtungseinem anderen Aufbau mit einem schichtseitigen Be- optik zugewandt, und den Optikträger 3 mit dem neigobachtungsstrahlengang wird als Zielmarke und als baren ΚορΓ3β, in welchem die Zielmarkeneinspie-Markierungswerkzeug eine kleine Kugel benutzt, die »5 gelung und das Markierungswerkzeug 5 angebracht in die Photoemulsion hineingedrückt wird. Beide An- sind. Die Zielmarke 4 b wird durch die Lampe 4a Ordnungen haben den gemeinsamen Nachteil, daß über die Prismen 4 c in den Strahlengang eingespiedas Anzielen eines schon markierten Punktes nicht gelt, die photographische Platte wird mit der Bemehr möglich ist, weil dieser von der Zielmarke oder leuchtungseinrichtung 6 a und 6 b beleuchtet und dem Zielmarkierungswerkzeug überdeckt wird. Es 30 durch die Objektive 7a und 76 über umlenkende gibt Einrichtungen, bei denen man diesen Nachteil Spiegel und Prismen auf die Strichplatte 8 in der dadurch beheben kann, daß die undurchsichtige Ziel- Brennebene des Objektivs 7 b abgebildet und mit dem marke durch eine offene optische Zielmarke ausge- Okular 9 betrachtet. Der Kopfteil 3a des Optikwechselt werden kann. Dieses Auswechseln erfolgt trägers 3 ist um das Scharnier 10 schwenkbar, so daß durch Schwenken eines Zielmarkenrevolvers. Diese 35 der mit der Zielmarke 4 b auf der Photoplatte 2 ange-Einrichtung hat jedoch den Nachteil, daß die Ein- zielte Bildpunkt mit dem Markierungswerkzeugs Stellungsgenauigkeit beim Auswechseln der Zielmar- beim Herunterschwenken des Kopfes 3 a auf die ken wieder verlorengeht und abhängig ist von der Photoplatte markiert werden kann. Beim Zurück-Genauigkeit, mit der die eine Zielmarke gegenüber schwenken des Kopfes in die Beobachtungsstellung der anderen ausgewechselt werden kann. Auf jeden 40 <si sodann die Zielmarke ah auch der gestochene FiV hrinpen die beschriebenen ΕϊΐΐΜι.ί>ΐα»}:,,-π eine Punkt sichtbar und kann hinsichtlich seiner OrienbngenauigKeii in tue ivlvsoüiig. tierung relativ zur Zielmarke überprüft werden.
Im USA.-Patent 2 208 435 ist eine Anordnung zur Durch Überblenden der Zielmarkenfigur kann erAuswertung von photographischen Aufnahmen für reicht werden, daß die Zielmarke die gleiche Form photogrammetrische Zwecke beschrieben, welche 45 annimmt wie eine benachbarte auf einer zweiten ein Markierwerkzeug enthält, das an einem Ende Platte, die durch eine stereoskopische Betrachtungseines Hebels angebracht und um das andere Ende in einrichtung gleichzeitig betrachtet werden kann. Die die Ebene der photographischen Aufnahme schwenk- in der F i g. 1 dargestellte Einheit kann als Marbar ist. Diese Hebelanordnung enthält außer dem kierungselement aufgefaßt werden, das sich in der Markierungswerkzeug keine weiteren, insbesondere 50 dargestellten Form mehrmals wiederholt, so daß keine optischen Teile. Der Hebel ist mit Hilfe einer daraus ein Gerät entsteht mit zwei oder mehreren Spiralfeder um eine mit dem Hebel verbundene Achse Elementen für die Betrachtung und Markierung von drehbar. zwei oder mehreren Photoplatten, wodurch z. B. drei
Ferner ist durch die deutsche Auslegeschrift sich überdeckende Platten untereinander betrachtet, 1259 581 ein Verfahren und eine Vorrichtung zur 55 markiert und verglichen werden können, derart, daß berührungsfreien Markierung von Bildpunkten in man jeweils eine Platte getrennt oder zwei Platten Meßbildern bekanntgeworden, bei dem die Strahlen stereoskopisch betrachten kann, wobei die Betrachin der Ebene des Meßbildes auf einen gewünschten tung so gewählt werden kann, daß man z. B. die erste Querschnitt gebündelt und nach der Punktidentifizie- und zweite, die zweite und dritte oder die erste und rung kurzzeitig zur Einwirkung auf eine photogra- 60 dritte Platte zur stereoskopischen Beobachtung phische Schicht gebracht werden. Die betreffende heranzieht.
Anordnung enthält neben einem stereoskopischen Durch die Wahl der Anordnung der Zielmarke und
Betrachtungsgerät eine jedem Meßbild zugeordnete, des Markierungswerkzeugs und durch den Aufbau paralleles Licht aussendende Strahlungsquelle, ein des Gerätes ist es gelungen, die Präzision zur Überdie Strahlen bündelndes optisches Glied und Mittel 65 tragung einer Markierung zu erhöhen, die Markiezur Unterbrechung der Einwirkung der Strahlungs- rung nach ihrer Anbringung zu überprüfen und durch quelle auf das Meßbild. geeignete Hintereinanderschaltung mehrerer Geräte-
Auch diese beiden letztgenannten Anordnungen Elemente die Übertragung auf mindestens zwei Plat-
ton vorzunehmen. Bei der Verwendung von drei Elementen kann die Übertragung auf drei' sich überdeckende Platten vorgenommen werden, wobei die Aufnahmen auf dem Gerät in Flugrichtung schrittweise von Element zu Element weitertransportiert $ werden. Damit ist die Möglichkeit einer sehr rationellen Auswertung gegeben. Durch Umschaltung der optischen Wege können die Platten zyklisch vertauscht weiden, so daß jeder Punkt auf einer Platte mit jedem entsprechenden Punkt auf jeder anderen Platte verglichen und kontrolliert werden kann.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Gerät zur Markierung und/oder Übertragung von Punkten auf einer Folge von photo- graphischen Aufnahmen, vorzugsweise für photogrammetrische Zwecke mit einer Zieimarke, einer Betrachtungsoptik und einem Markierungswerkzeug, welches an einem Ende eine«· Hebels angebracht und an diesem in die Ebene dor photographischen Aufnahme schwenkbar ist, dudurchgekennzeichnet.daßdie Ziolmarkc (4 b) und ein Teil der Betrachtungsoptik fest auf dem schwenkbaren Hebel angeordnet sind.
2. Gerät zur Markierung und/oder übertrugung von Punkten gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zielmarke (4 b) als eine in Ihrer Intensität regelbare Lichtmarke ausgebildet ist und in die Betrachtungsoptik eingespiegelt wird.
3. Gerät zur Markierung und/oder Übertragung von Punkten gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens drei unter sich gleiche Geräte-Einheiten so angeordnet sind, daß deren Betrachtungsoptiken wahlweise gepaart werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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