DE2615968A1 - Abstuetzvorrichtung fuer mit einer lasthebenden einrichtung versehene fahrzeuge - Google Patents
Abstuetzvorrichtung fuer mit einer lasthebenden einrichtung versehene fahrzeugeInfo
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- DE2615968A1 DE2615968A1 DE19762615968 DE2615968A DE2615968A1 DE 2615968 A1 DE2615968 A1 DE 2615968A1 DE 19762615968 DE19762615968 DE 19762615968 DE 2615968 A DE2615968 A DE 2615968A DE 2615968 A1 DE2615968 A1 DE 2615968A1
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Description
Massey-Ferguson Inc., I260I Southfield Road
Detroit, Michigan, USA
Abstützvorrichtung für mit einer lasthebenden Einrichtung versehene Fahrzeuge.
Die Erfindung betrifft eine Abstützvorrichtung für mit einer lasthebenden Einrichtung versehene Fahrzeuge mit einem quer am
Fahrzeug angebrachten Stützrahmen, der mindestens ein in eine Transportstellung verkürzbares bzw. in eine Arbeitsstellung verlängerbares
Stützbein aufweist, das an seinem unteren Ende einen plattenförmigen Abstützfuss trägt.
Lasthebende Einrichtungen, wie beispielsweise Schaufeln, Heoktieflöffel
und dergl. werden oft auf selbstfahrenden Fahrzeugen, insbes
Baumaschinen, angeordnet. Die lasthebenden Einrichtungen bzw. die Arbeitswerkzeuge werden in Transportstellung mit der Baumaschine,
beispielsweise beim Fahren auf einer Strasse, mitgeführt. Sie kommen dann an der Baustelle zum Arbeitseinsatz.
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2 Q i r o r· ο
b 11> α u ο
Üblicherweise sind derartige lasthebende Einrichtungen an dem
Fahrzeug über einen Stützrahmen angebracht, der auf dem Boden mit Hilfe mindestens eines Stützbeines - vorzugsweise mit zwei
Stützbeinen - abstützbar ist, um das Gewicht des Fahrzeuges
und der zu/'ifand^habenSiast aufzunehmen. Dabei wird gleichsam eine stabilere Plattform in der Arbeitsstellung geschaffen,
wobei die Stützbeine und möglicherweise noch entsprechende
Federungssysteme des Fahrzeuges herangezogen werden. Im Falle der Verwendung eines Hecktieflöffels, z.B. befindet sich der
Stützrahmen hinter dem hinteren Ende des Fahrzeuges und dem
Hecktieflöffel der zugehörigen Aufhängung. Der Stützrahmen
tritt mit seinen beiden Stützbeinen in der Arbeitsposition mit dem Boden in Verbindung, und zwar über seitlich aus der Fahrzeuglängsachse herausgerückte Abstützpunkte, so dass auf diese Weise dem Kippen und Schwanken des Fahrzeuges entgegengewirkt wird. Die Abstützpunkte am Boden werden dabei über Stützbeine gebildet, die an ihrem unteren Ende ein kissen- oder plattenförmiges Fussteil aufweisen, welches eine zur Aufnahme von
Lasten ausgebildete Oberfläche besitzt.
und der zu/'ifand^habenSiast aufzunehmen. Dabei wird gleichsam eine stabilere Plattform in der Arbeitsstellung geschaffen,
wobei die Stützbeine und möglicherweise noch entsprechende
Federungssysteme des Fahrzeuges herangezogen werden. Im Falle der Verwendung eines Hecktieflöffels, z.B. befindet sich der
Stützrahmen hinter dem hinteren Ende des Fahrzeuges und dem
Hecktieflöffel der zugehörigen Aufhängung. Der Stützrahmen
tritt mit seinen beiden Stützbeinen in der Arbeitsposition mit dem Boden in Verbindung, und zwar über seitlich aus der Fahrzeuglängsachse herausgerückte Abstützpunkte, so dass auf diese Weise dem Kippen und Schwanken des Fahrzeuges entgegengewirkt wird. Die Abstützpunkte am Boden werden dabei über Stützbeine gebildet, die an ihrem unteren Ende ein kissen- oder plattenförmiges Fussteil aufweisen, welches eine zur Aufnahme von
Lasten ausgebildete Oberfläche besitzt.
Der Stützrahmen mit den beiden Stützbeinen wird üblicherweise mit einer solchen Abstützweite ausgebildet, die eine möglichst
grosse Stabilität für das Fahrzeug und die lasthebende Einrichtung ermöglicht. Gleichzeitig ist die Abstützweite insofern
begrenzt, als Fahrzeuge, die als Strassenfahrzeuge zugelassen
sind, nur eine bestimmte höchstzulässige Breite aufweisen dürfen. Um die Abstützweite zu vergrössern, ist es bekannt, hydraulisch
betätigbare Einrichtungen und Hebelgestänge vorzusehen, die einen beträchtlichen Aufwand erfordern und nur unter Inkaufnahme entsprechender
Kosten anwendbar sind. Diese Einrichtungen müssen zu der grundsätzlichen Ausstattung des Fahrzeuges hinzugefügt
werden. Sie müssen vor Erreichen der Arbeitsstellung am Fahrzeug entsprechend montiert werden und beim Fahren des Fahrzeuges
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auf der Strasse demontiert sein oder aber in eine die höchstzulässige
Breite nicht überschreitende Stellung verschwenkt sein.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abstützvorrichtung der eingangs beschriebenen Art aufzuzeigen, die bei einfacher
Ausbildung in der Transportstellung eine die höchstzulässige Fahrzeugbreite nicht überschreitende Breite aufweist, jedoch
in der Arbeitsstellung die höchstzulässige Fahrzeugbreite überragt,
so dass eine sichere Abstützung des. Fahrzeuges mit der lasthebenden Einrichtung möglich wird. Dabei müssen die Stützbeine
am Stützrahmen in der Arbeitsstellung, in der sie den Boden berühren, eine vorgeschriebene Position einnehmen. Wenn die
Transportstellung eingenommen wird, soll der Teil der Vorrichtung, der in der Arbeitsstellung die höchstzulässige Breite des Fahrzeuges
überragt hat, automatisch in eine innerhalb des Fahrzeugumrisses liegende Stellung überführt werden. Dies gilt insbesondere
für die Abstützfüsse.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass der plattenförmige
Abstützfuss beweglich mit dem beweglichen Teil des Stützbeines verbunden ist und die Abmessungen des plattenförmigen
Abstützfusses und der beweglichen Verbindung so ausgebildet sind, dass das nach aussen weisende Ende des Abstützfusses in
der Transportstellung die h' ohstzulässige Breite des Fahrzeuges
nicht überschreitet, jedoch in der Arbeitsstellung zur Vergrösserung der Abstützweite diese höchstzulässige Breite überragt.
Es versteht sich, dass die Abstützvorrichtung bewegliche Teile aufweist, die vonHand oder hydraulisch betätigt werden
können und die mit dem plattenförmigen Abstützfuss beweglich verbunden sind. Die bewegliche Verbindung wird dann so gewählt,
dass in der Arbeitsstellung eine grössere Abstützbreite erreicht wird und in der Transportstellung der Abstützfuss in den Umriss
des Fahrzeuges einschwenkt.
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-A-
Üie Einschwenkung geschieht automatisch, d.h. durch die besondere
Ausbildung des plattenförmigen Abstützfusses und der beweglichen Verbindung. Auch das überführen des plattenförmigen
AbstützfuGses in eine im wesentlichen horizontale Lage bei Aufsetzen auf den Boden geschieht automatisch. Dabei wird eine
besonders grosse Abstützweite erreicht, die die Stabilität des Fahrzeuges in der Arbeitsstellung erhöht.
Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen sind Gegenstand
der Unteransprüche.
Der Erfindungsgedanke lässt verschiedene Ausführungsformen zu.
Er ist anhand einiger bevorzugter Ausfüxirungsbeispiele in den
Zeichnungen dargestellt und im folgenden beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 die Rückansicht eines Fahrzeuges mit einem Hecktieflöffel
und der Abstützvorrichtung,
Fig. 2 eine Ansicht der wesentlichen Teile eines Stützbeines mit Abstützfuss in der Arbeitsstellung,
Fig. 5 eine ähnliche Detailansicht wie Fig. 2, jedoch in
der Transportstellung,
Fig. 4 einen Schnitt gemäss der Linie 4~4 in Fig. 2,
Fig. 5 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 3 in der Transportstellung,
jedoch in einer Weiterbildung der Erfindung und
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht der wesentlichen Teile der Abstützvorrichtung in einer dritten Ausführungsform.
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In Fig. 1 ist ein Lader dargestellt, der als weitere lasthebende Einrichtung an seinem rückwärtigen Ende mit einem
Hecktieflöffel versehen ist. Der Hecktieflöffel 12 ist an dem
Lader 1o in Verbindung mit der Abstützvorrichtung 14 vorgesehen. Die Abstützvorrichtung 14 befindet sich hinten am Fahrzeug, und
zwar hinter den angetriebenen Rädern 16 der Hinterachse.
Die Abstützvorrichtung 14 besitzt einen relativ breit ausgebildeten
Stützrahmen 18, der quer zur Fanrzeuglängsachse an dem Fahrzeug vorgesehen ist. Der Stützrahmen 18 besitzt Querträger
22, die feststehende Teile=2o je eines Stützbeines 2o,24 verb/inden.
Die feststehenden Teile 2o des Stützbeines 2o,24 sind
links wie rechts anolog, also spiegelbildlich ausgebildet. Diese feststehenden Teile 2o der Stützbeine 2o,24 weisen
normalerweise einen rechteckigen Querschnitt auf und können durch Zusammenschweissen von Platten hergestellt werden. Sie
bilden auf diese Y/eise ein Gehäuse zur Aufnahme je eines hydraulisch
betätigbaren Zylinders, dessen Kolbenstange mit dem beweglichen Teil 24 des Stützbeines 2o,24 verbunden ist. Das bewegliche
Teil 24 ist in dem feststehenden Teil 2o teleskopisch geführt.
Die Hydraulikzylinder können von dem Fahrer des Fahrzeuges bzw. Laders betätigt werden, so dass die beweglichen Teile 24
der Stützbeine 2o, 24 einzeln aus- oder eingefahren werden können.
In den Fig. 2 bis 4 is* cLer für die Erfindung wesentliche Teil
der Abstützvorrichtung I4 dargestellt, und zwar anhand des
Beispieles des linken hinteren Abstützbeines. Es versteht sich, dass das rechte hintere Abstützbein spiegelbildlich ausgebildet
ist. Der bewegliche Teil 24 des Stützbeines 2o, 24 trägt eine Abstützplatte bzw. einen plattenförmigen Abstützfuss 26, der im
wesentlichen rechteckige Gestalt (Fig. 4) aufweist und der in bevorzugter Ausführungsform aus einer gegossenen oder einer
schweren Metallplatte besteht, wobei seine nach unten gekehrte Oberfläche 2^ gross ausgebildet ist, um eine ordnungsgemässe
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Abstützung der Lasten zu ermöglichen. Der Abstützfuss 26
besitzt umgebogene Kanten 27a und 27b, die parallel zur Fahrzeuglängsachse
vorgesehen sind.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, besitzt der Abstützfuss 26 auf seiner Oberseite 29 ein Lager 23. Das Lager 28 besitzt eine
durchgehende Bohrung Jo für die Aufnahme eines Gelenkes 32.
Das Lager 28 mit dem Gelenk J2 ist exzentrisch an dem Abstützfus.s
26 vorgesehen, und zwar so, dass die Achse des Gelenkes J>2 sich
parallel zu der Fahrzeuglängsachse befindet. Vorzugsweise ist das Lager 28 vom Zentrum des Abstützfusses 26 nach aussen
exzentrisch angeordnet.
An dem Lager 28 bzw. dem Gelenk 32 greift ein Paar von Laschen^
36 an. Die freien Enden der Laschen 36 besitzen Öffnungen, in
denen sie das Gelenk 52 bzw. die entsprechende Gelenkachse aufnehmen.
In ähnlicher Weise sind auch die anderen freien Enden der Laschen 36 ausgebildet. Am unteren Ende des beweglichen Teiles
24 des Stützbeines 2o,24 befindet sich ein weiteres Lager 46 mit
einer durchgehenden Bohrung 44· Auch hier ist ein Gelenk 42 gebildet.
In der in Fig. 2 dargestellten Arbeitsstellung befindet sich der Abstützfuss 26 auf dem Boden, so dass das untere Ende des
Lagers 46 zentral an dem Abstützfuss 26 angreift. Das Lager befindet sich seitlich von dem Lager 46 in einer durch die Länge
der Laschen 36 bestimmten Entfernung. Wie ersichtlich, weisen
die Gelenke 32 und 42 parallele Achsen auf, die zur Fahrzeuglängsachse
wiederum par&llel
In der Art Stellung gemäss Fig. 2 wird das Gewicht des Fahrzeuges zentral in den Abstützfuss 26 eingeleitet, und zwar direkt durch
das Aufsetzen des Lagers 46 auf dem Abstützfuss 26.
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2G15G68
Der bewegliche Teil 24 des Stützbeines 2o, 24 wird in dieser
Stellung durch den hydraulischen Kreislauf fixiert gehalten.
Soll das Fahrzeug in eine andere Arbeitsposition gebracht werden oder auf einer Strasse zu einer anderen Baustelle bewegt
werden, so ist es erforderlich, den beweglichen Teil 24 der Stützbeine 2o, 24 und mit ihm den Abstützfuss 26 einzuziehen.
Der bewegliche Teil 24 wird in den feststehenden Teil 2o über
den Hydraulikzylinder hineingezogen. Während dieser Bewegung gelangt der Abstützfuss 26 in eine hängende Position, in der
er durch die Laschen 36 gehalten ist. Es findet eine Dre-Hebe-Bewegung
statt, die schliesslich in der in Fig. J dargestellten Stellung endet. Diese Bewegung wird dadurch verursacht, dass das
Lager 28 exzentrisch vorgesehen ist, so dass der innere Teile des Abstützfusses 26 relativ zu den Laschen 36 nach unten verschwenkt,
während sich die Kante 27a des Abstützfusses 26 an die Lasche 36 legt. Hierdurch ist ein Anschlag gebildet, der
ein weiteres Verschwenken des Abstützfusses 26 über die in Fig. dargestellte Stellung hinaus verhindert. Der Abstützfuss 26 und
die Laschen 36 sind drehbar in dem Gelenk 42 aufgehängt, so dass
zwischen den Laschen J>6 und dem Abstützfuss 26 ein Winkel
gebildet ist und auf diese Weise das Verschwenken des Abstützfusses 26 um volle 90 verhindert wird. Dies ist wichtig, um den
Abstützfuss von der Transportstellung in die Arbeitsstellung wiederum automatisch verschwenken zu können.
In der Transportstellung gemäss Fig 3· besitzt der Abstützfuss 2$
nur eine minimale seitliche Ausladung gegenüber dem Fahrzeug. Die Konstruktion kann nun so gewählt werden, dass diese Transportstellung
bestimmend für den Umriss des Fahrzeuges bei der höchstzulässigen Breite ist, wobei beispielsweise auch das feststehende
Teil 2o des Stützbeines 2o, 24 die Fahrzeugkante bilden kannl
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Γ. η π Q
J vj (J
Viird das Fahrzeug in die Arbeitsstellung gebracht und die
Abstützvorrichtung mit ihren beweglichen Teilen 24 abgesenkt, so werden die Hydraulikzylinder entsprechend tätig. Dabei setzt
zuerst die Kante 27b, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, auf den
Boden auf. In der Folge wird der Abstützfuss 26, der sich ja bereits in einer Winkellage zur Vertikalebene befindet, um die
Kante 27b verschwenkt, die auf dem Boden seitlich weggleitet. Es findet dabei eine kombinierte Drehbewegung um die Gelenke
und 42 statt. Die Kante 27a des Abstützfusses 27 schwingt dabei
nach aussen in die Position gemäss Fig. 2, so dass diese Kante 27a nunmehr die höchstzulässige Breite eines Fahrzeuges überschreitet.
Das Lager 46 setzt auf der Oberseite 29 des Abstützfusses
auf. Die hydraulischen Kräfte werden über das bewegliche des Stützbeines 2o, 24 direkt auf den Abstützfuss übertragen,
ohne dass die Gelenke 42 und 32 und die Laschen 36 wesentlich
belastet würden.
Es ist ersichtlich, dass der Abstützfuss 26 das auf ihm lastende Gewicht gleichmässig verteilt. Der Abstützfuss 26 kann verschiedene
Winkellagen zu dem beweglichen Teil 24 des Stützbeines 2o, 24 einnehmen, um sich an Bodenunebenheiten anzupassen. Dabei überschreitet
ein gewisser Teil des Abstützfusses 26, der der Kante 27a
zugekehrt ist, die höchstzulässige Breite des Fahrzeuges und bildet damit gleichsam eine besonders stabilisierende Plattform mit
grosser Abstützweite für das Fahrzeug.
In Fig. 5 ist dargestellt, wie der Abstützfuss 26 in der Transportstellung
eu£ auch durch eine Arretiervorrichtung 48, die mit dem
feststehenden Teil 2o des Stützbeines 2o, 24 verbunden ist, fixiert
werden kann. Die Arretiervorrichtu-ng $8, die aus einem Rohrabschnitt
bestehen kann, kann entweder fest mit dem feststehenden Teil 2o des Stützbeines verbunden sein oder aber in die Fixierstellung
absenkbar sein, wenn der bewegliche Teil 24 teleskopisch in den feststehenden Teil 2o eingezogen wird.
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Zulu -: -j ο
- 9 -
Die ArretiervorricJitung 48 kann auch in Stangenform ausgebildet
sein. Es genügt bereits, eine einzige Stange vorzusehen, und zwar beispielsweise auf der linken Seite der Fig. 5» wenn der Abstützfuss
26 ein ausreichend grosses Gewicht aufweist. Die zweite, rechts befindliche Stange verändert lediglich eine Aufwärtsbewegung
des Abstutzfusses 26. Wenn der Abstützfuss 26 sich der links angeordneten
Stange neähert, wird sie zunächst in Kontakt mit der Kante 27a treten und dann den Abstützfuss 26 in die Lage verschwenken,
die aus Fig. 5 ersichtlich ist.
In Fig. 6 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt. Hier finden
zwei Querführungen 5o Terwendung, die an den Abstützfuss 26 angeschweisst
sein können. Es gibt zahlreiche weitere Realisierungsmöglichkeiten für den Fachmann. Die Querführungen 5o sind über
eine Achse mit den Laschen J>6 verbunden, die wiederum über das
Gelenk 42 des Lagers 46 mit dem beweglichen Teil 24 des Stütz-Beines
2o, 24 in Verbindung stehen, wie dies bereits am Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 4 dargestellt und erläutert wurde.
Die Querführungen 50 bilden auch eine weitere Führung für die
Laschen 56 und die übrigen Teile der Vorrichtung.
Allen Ausführungsformen der Abstützvorrichtung ist gem4insamn
dass der Abstützfuss in der Transportstellung innerhalb der zulässigen Gesamtbreite des Fahrzeuges liegt, während inder Arbeitsstellung
in eine grössere Abstützweite verschwenkt wird, so dass Teile des Abstützfusses diese höchstzulässige Breite überragen.
Damit wird mit einfachen Mitteln ein Weg aufgezeigt, um die Abstützweite möglichst gross zu wählen und die Stabilität des
Fahrzeuges in der Arbeitsstellung zu erhöhen.
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ORlGJNAUtNSPECTED
Claims (16)
- - 1ο -Patentanspriiche :1/ Abstützvorriciatung für mit einer lasthebenden Einrichtung versehene Fahrzeuge mit einem quer am Fahrzeug angebrachten Stützrahmen, der mindestens ein in eine Transportstellung verkürzbares bzw. in eine Arbeitsstellung verlängerbares Stützbein aufweist, das an seinem unteren Ende einen plattenförmigen Abstützfuss trägt, dadurch gekennzeichnet, dass der plattenförmige Abstützfuss (26) beweglich mit dem beweglichen Teil (2$) des Stützbeines (2o, 24) verbunden ist und die Abmessungen des plattenförmigen Abstützfusses (26) und der beweglichen Verbindung so ausgebildet sind, dass das nach aussen weisende Ende des Abstützfusses in der Transportstellung die höchstzulässige Breite des Fahrzeuges nicht überschreitet, jedoch in der Arbeitsstellung zur Vergrösserung der Abstützweite diese höchstzulässige Breite überragt.
- 2. Abstützvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch-gekennzeichnet, dass die baregliche Verbindung zwischen den beweglichen Teil (24) des Stützbeines (2o, 24) und dem Abstützfuss (26) ein Gelenk (42) aufweist.
- 3· Abstützvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenk (42) eine horizontal angeordnete Achse aufweist, die parallel zu der Längsachse des Fahrzeuges (io) angeordnet ist.
- 4· Abstützvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Verbindung zwischen dem beweglichen Teil (24) des Stützbeines (2o, 24) und dem Abstützfuss (26) zwei Gelenke (42, 32) aufweist, die über eine oder mehrere Laschen (36) miteinander verbunden sind.609844/0365
- 5· Abstützvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4> dadurch gekennzeichnet, dass die Abmessungen des Abstützfusses (26) und seiner beweglichen Verbindung so gewählt sind, dass das bewegliche Teil (24) des Stützbeines (2o, 24) in der Arbeitsstellung etwa zentrisch an den Abstützfuss (26) angreift.
- 6. Abstützvorrichtung nach Anspruch 4> dadurch gekennzeichnet, dass das eine (32) der beiden Gelenke (42, 32) exzentrisch an dem Abstützfuss (26) angeordnet ist.
- 7. Abstützvorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstützfuss (26) parallel zu der Längsachse des Fahrzeuges umgebogene Kanten (27?., 27b) aufweist.
- 8. Abstützvorrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, dass die dem exzentrisch angeordneten Gelenk (32) benachbarte Kante (27a) in der Transportstellung an der Lasche (36) zur Anlage kommt und so einen das Verdrehen des Abstützfusses (26) um volle 9o verhindernden Anschlag bildet.
- 9. Abstützvorrichtung nach Anspruch 7> dadurch gekennzeichnet, dass die umgebogene Kante (27b) beimÜbergang von der Transportin die Arbeitsstellung eine auf dem Boden gleitende Abstützung für das Verschwenken des Abstützfusses (26) um das Gelenk (42) bildet.
- 10. Abstützvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützrahmen (18) entsprechend der höchstzulässigen Breite des Fahrzeuges (io) eine Fahrzeugecke bildet und der Abstützfuss (26) in der waagerechten Arbeitsstellung über diese Fahrzeugkante nach aussen vorsteht, während ir in der imwesentlichen vertikalen Transportstellung in den durch die Fahrzeugkante gebildeten Fahrzeugumriss einschwenkt.609844/036526 1 53GS
- 11. Abstützvorrichtung nach Anspruch. 1 bis 1o, dadurch gekennzeichnet, da^s die beiden Gelenke (42, 32) parallele Achsen aufweisen, die zur Fahrzeuglängsachse parallel angeordnet sind.
- 12. Abstützvorrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenk (32) um die Länge der Lasche 36 exzentrisch an den Abütützfuss (26) angeordnet is+.
- 13· Abstützvorrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützrahmen im wesentlichen sich über die gesamte Fahrzeugbreite erstreckt und zwei Stützbeine (2o, 24) aufweist.
- 14- Abstützvorrichtung nach Anspruch 1 bis 13> dadurch gekennzeichnet: dass das Stützbein (2o, 24) eine Arretiereinrichtung (48) fü£ den Abstützfuss (2ü) in der Transportsteilung aufweist.
- 15. Abstützvorrichtuno' nach Anspruch I4» dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiereinrichtung (48) aus einer am feststehenden Teil (2o) des S±ützbeines befestigten Stangenkonstruktxon besteht, die so v:eit in Sichtung auf den Abstützfuss (26) überstehend angeordnet ist, dass sie diesen in der Transportstellung innerhalb der Fahrzeugbreite etwa waagerecht fixiert.
- 16. Abstützvorrichtung nach Anspruch 1 bis 15» dadurch gekennzeichnet, dass dap zweite Gelenk (32) zwischen zwei Querführungen (5°) angeordnet ist, wobei die Querführungen bis über den zentrischen Angriffspunkt des beweglichen Teiles (24) des Stützbeines (2o, 24) an dem Abstützfuss (26) verlängert sind.ß 0 9 8 A 4 / (J 3 6 5AlLeerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US05/568,080 US4013308A (en) | 1975-04-14 | 1975-04-14 | Adjustable stabilizer |
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