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DE2614469A1 - Verfahren zur herstellung von lebkuchen und vorrichtung dafuer - Google Patents

Verfahren zur herstellung von lebkuchen und vorrichtung dafuer

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Publication number
DE2614469A1
DE2614469A1 DE19762614469 DE2614469A DE2614469A1 DE 2614469 A1 DE2614469 A1 DE 2614469A1 DE 19762614469 DE19762614469 DE 19762614469 DE 2614469 A DE2614469 A DE 2614469A DE 2614469 A1 DE2614469 A1 DE 2614469A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
radiators
cooling air
drying chamber
radiator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762614469
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Rinderle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19762614469 priority Critical patent/DE2614469A1/de
Publication of DE2614469A1 publication Critical patent/DE2614469A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21DTREATMENT OF FLOUR OR DOUGH FOR BAKING, e.g. BY ADDITION OF MATERIALS; BAKING; BAKERY PRODUCTS
    • A21D8/00Methods for preparing or baking dough
    • A21D8/02Methods for preparing dough; Treating dough prior to baking
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21BBAKERS' OVENS; MACHINES OR EQUIPMENT FOR BAKING
    • A21B2/00Baking apparatus employing high-frequency or infrared heating
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21DTREATMENT OF FLOUR OR DOUGH FOR BAKING, e.g. BY ADDITION OF MATERIALS; BAKING; BAKERY PRODUCTS
    • A21D6/00Other treatment of flour or dough before baking, e.g. cooling, irradiating or heating
    • A21D6/005Irradiation

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Leb-
  • kuchen und Vorrichtung dafür Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Lebkuchen od.dgl. Backwaren, wobei die zu trocknenden Lebkuchen an einer Heizanlage, die zum Beispiel mit Infrarotstrahlern betrieben wird, vorbeigeführt werden. Ferner betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
  • Derartige Verfahren sind bereits bekannt. Ein wesentlicher Nach -teil besteht jedoch hierbei, daß es leicht zu einer überhitzung der Lebkuchen od.dgl. , insbesondere an der Oberfläche kommt. Bei Überhitzung geht das Triebmittel solcher Backwaren aber bereits im Trockenofen od.dgl. Trockenbereiche zum Beispiel eines Backofens in Reaktion über, bevor die Lebkuchen-Oberfläche hier eine getrocknete und relativ widerstandsfähige Haut bilden konnte. Man erhält somit beim anschließenden Backen keine einwandfreien Lebkuchen.
  • Nicht mehr neu ist auch das Trocknen mit umgewälzter Luft inner -halb eines Tunnelraumes. Zwar erreicht man dadurch eine gewisse Kontinuität des Arbeitsverfahrens, wegen der relativ langen Tunneleinrichtung ist jedoch ein außergewöhnlich großer baulicher und zeitlicher Aufwand notwendig.
  • Schließlich ist das Trocknen in Trockenkammern mit umgewälzter Luft bekannt. Auch hierbei muß, wie bei den vorerwähnten Beispielen, eine höhere Temperatur als 900 C vermieden werden, um das im Lebkuchenteig befindliche Triebmittel (z.B.
  • Hirschhornsalz) nicht vorher aktiv werden zu lassen. Der Nachteil der vorerwähnten Trockenmethoden besteht im wesentli -chen darin, daß man deshalb sicherheitshalber etwa bis zu 90 Minuten Trocknungszeit pro Einheit benötigt.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von Lebkuchen od.dgl. Backwaren zu entwickeln, bei dem die vorgenannten Nachteile vermieden werden können.
  • Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht im wesentlichen darin, daß auf die Lebkuchen od.dgl. Backwaren eine mit der Erwärmung durch Wärmestrahler kombinierte Kühlung mittels umgewälzter Kühlluft od.dgl. vorgesehen ist, die weitgehend entfeuchtet wird, bevor sie mit den zu kühlenden Lebkuchen od.
  • dgl. in Berührung kommt. Dieser Kühlluft-Strom vermeidet in vorteilhafter Weise durch die kombinierte Anwendung von Heizung und Kühlung, unter Einbeziehung entfeuchteter umgewälzter Kühlluft, bei einer günstigen Trockengeschwindigkeit weitestgehend eine Überhitzung der Lebkuchen. Für diese Art Backwaren ist die Erfindung besonders vorteilhaft, obgleich sie auch für andere Backwaren mit einer der Lebkuchenherstellung ähnlichen Problemstellung-Vorteile bringt.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung kann die Kühlluftmenge und/oder deren Feuchtigkeitsgehalt gesteuert, gegebenenfalls auf einen einmal eingeregelten Wert konstant gehalten werden, wobei die Temperatur und/oder der Feuchtigkeitsgehalt der Kühlluft durch Beimischen von gegebenenfalls getrockneter Frischluft gesteuert werden.
  • Eine sehr vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß Kühlluft od.dgl. an wenigstens einer, vorzugsweise an zwei Längsseiten von Reihen von Wärmestrahlern zugeführt und durch das wenigstens bereichsweise luftdurchlässig ausgebildete Förderband od.dgl. hindurch abgesaugt wird. Bei in Durchlaufrichtung der Lebkuchen reihenweise hintereinander angeordneten Reihen von Wärmestrahlern erreicht man dann, daß jeweils unter einer Reihe von Strahlern frische Kühlluft eingegeben wird, auch unterhalb dieses Strahlers vorbeiströmt und an den Lebkuchen od.dgl.vorbei durch das Transportband hindurch abfließen kann, so daß die Lebkuchen während des ganzen Trocknungsvorganges od.dgl.
  • gekühlt und gleichzeitig von den Wärmestrahlern angewärmt werden. Insbesondere kann durch das direkte Vorbeiströmen der Kühlluft an den Lebkuchen auch eine die gesamte Oberfläche der Lebkuchen erfassende, etwa gleichmäßige Kühlung erreicht werden. Auch in den in der Regel etwas dünneren Randbereichen der Lebkuchen kann dadurch der erwünschte gleichmäßige Trocknungseffekt gut erzielt werden.
  • Zweckmäßigerweise wird der Kühlluft-Strom mittels mechanischer Mittel wie Luftleitbleche usw. sowie mittels in den Strahlerglocken befindlichen Heißluftpolstern geführt. In der Strahlerglocke kann sich ein Heißluftpolster befinden, welches einem erheblichen Eintreten von Kühlluft in die Strahlerglocke entgegenwirkt, dabei sich etwas mit dem Kühlluftstrom vermischt und gegebenenfalls den Strahler kühlt.
  • Zur Durchführung des Verfahrens schlägt die Erfindung eine Trockenkammer od.dgl. vor, die vorzugsweise in gleichmäßigen Abständen angeordnete, an sich bekannte Wärmestrahler sowie an wenigstens einer vorzugsweise an zwei Längsseiten von Reihen von Wärmestrahlern eine Kühlluftzufuhr aufweist, wobei das Transportband luftdurchlässig ausgebildet ist und wobei unterhalb des oberen Trums des Transportbandes wenigstens ein Luftabsaugkanal vorgesehen ist. Dabei können die Wärmestrahler als Mikrowellengeräte od.dgl. Strahler, vorzugsweise als Infrarotstrahler ausgebildet sein.
  • Die Ausbildung der Trockenkammer kann auch der eines Backofens entsprechen. Auch können Trockenkammer und ein Backofen in einer Einheit zusammengefaßt sein. Die vorerwähnten Möglichkeiten werden hier unter "Trockenkammer od.dgl." verstanden.
  • Eine sehr vorteilhafte Ausbildung der erfindungsgemäßen Trokkenkammer besteht darin, daß zwei Strahlerreihen im wesentlichen eine Strahlereinheit bilden, daß an jeder Strahlerreihe ein Luftzufuhrkanal vorgesehen ist und daß deren Luftaustritte auf den dazwischenliegenden Förderbandabschnitt gerichtet sind. Es sind somit zwei gegeneinander gerichtete Trockenluftströme vorhanden, die durch das mit Lebkuchen belegte Transportband hindurch abfließen können. Zu der vorerwähnten Einheit gehören somit neben den beiden Strahlereinheiten auch zwei Luftzufuhren.
  • Eine gute Regulierbarkeit der Trockenkammer wird dadurch erreicht, daß die öffnungen der Luftzufuhr- beziehungsweise Absaugkanäle von außerhalb der Trockenkammer verstellbare Schieber aufweisen, vorzugsweise für jeden einzelnen Kanal selbständig verstellbare Schieber.
  • Man kann die dem Lebkuchen zugeführte Wärme, auch unter Berücksichtigung der Strahlercharakteristik und den übrigen Wärme- und Kühlverhältnissen in der Trockenkammer einregulieren, wenn die Strahler und gegebenenfalls die den Strahler-Reihen zugeordneten Luftzufuhrkanäle in ihrem Abstand zum Förderband - das heißt praktisch in der Höhe - verstellbar angeordnet sind, vorzugsweise mittels je auf eine Strahler-Reihe einzeln wirkenden, von außen her bedienbaren Betätigungsorganen.
  • Zweckmäßigerweise ist das wenigstens bereichsweise luftdurchlässige Förderband als Gitterband oder Lochband od.
  • dgl. ausgebildet. Die durchströmende Luft kann dadurch besonders wirksam an den Lebkuchen vorbeistreichen.
  • Zusätzliche Weiterbildungen sind in den Merkmalen der weiteren Unteransprüche aufgeführt.
  • Nachstehend ist die Erfindung mit ihren ihr als erfindungswesentlich zugehörigen Einzelheiten anhand der Zeichnung noch näher erläutert. Es zeigt stärker schematisiert: Fig. 1 eine Trockenkammereinrichtung in Seitenansicht und Fig. 2 einen Ausschnitt aus der Trockenkammereinrichtung.
  • Fig. 1 zeigt ein im ganzen mit 1 bezeichnete Trockenkammer, bei der Lebkuchen 2 od.dgl. Backwaren oberflächengetrocknet werden. Die Lebkuchen werden dabei in einem Trockenkanal 6 in Richtung des Pfeiles Pf 10 auf einem Förderband 7 transportiert. Darüber sind mit Abstand Wärmestrahler 8 und Kühlluftzuführungen 11 angeordnet. Die Kühlluft wird über einen Hauptzuführkanal 28 in Kanalabschnitte 12 geleitet, die hier jeweils mit zwei Kühlluftzuführungen 11 verbunden sind. Die verwendete Kühlluft ist weitgehend entfeuchtet. Die Kühlluftmenge und deren Feuchtigkeitsgehalt können dabei gesteuert werden, gegebenenfalls auf einen einmal eingeregelten Wert konstant gehalten werden. Vorzugsweise geschieht dies durch Beimischen von gegebenenfalls getrockneter Frischluft. Das Förderband 7 ist wenigstens bereichsweise luftdurchlässig ausgebildet, vorzugsweise als Gitterband oder Lochband. Unterhalb des oberen Trums 7a des Förderbandes 7 ist ein Luftabsaugkanal 29 angeordnet. Die durch die Kühlluftzuführungen 11 in den Trockenkanal 6 gelangte Kühlluft kann nun direkt an den Lebkuchen 2 vorbei durch das Förderband 7 hindurch zu dem Absaugkanal 29 gelangen. Dieser Absaugkanal 29 ist vorzugsweise in einzelne Abschnitte 29a bis 29d unterteilt, wobei diese Abschnitte jeweils einer Strahlereinheit 4 zugeordnet sind. Durch die abschnittweise Zufuhr von Frisch luft beziehungsweise Absaugung der in diesem Bereich durch das Förderband 7 geströmten Luft können die Strahlereinheiten unabhängig voneinander zum Beispiel bezüglich der Temperaturströ -mung und des Luftvolumen unterschiedlich eingestellt werden.
  • Beispielsweise könnten die Lufttemperatur und die Luftmenge in den einzelnen Abschnitten dem fortschreitenden Trocknungsgrad der Lebkuchen angepaßt werden, so daß eine für die Lebkuchen besonders günstige Behandlung dadurch möglich ist. Entsprechendes gilt für die Regelung der Strahler 8.
  • Fig. 2 läßt gut erkennen, daß die einer Strahlereinheit 4 zugeordneten Kühlluftzuführungen 11 an den voneinander abge -wandten Längsseiten der Strahlerreihen angeordnet sind, wobei deren Luftaustritte 5 auf den zwischen den KühlluStzuführungen liegenden Förderbandabschnitt gerichtet sind. Die Luft austritte 5 der Kühlluftzuführungen können mittels Schiebern 30 in ihrem Querschnitt verändert werden. Die Schieber 30 sind dabei gemäß den Pfeilen Pf 30 verschiebbar gelagert. Gegebenenfalls ist dadurch auch in einer Strahlereinheit 4 eine unterschiedliche Zulufteinstellung der Kühlluftzuführungen 11 möglich.
  • Durch die Pfeile K ist die sich etwa ausbildende Luftströmung innerhalb einer Strahlereinheit 4 gekennzeichnet. Man kann dabei gut erkennen, daß die beiden Trockenluftströme'von den Kühlluftzuführungen 11 ausgehend, etwa gegenläufig sind. Durch ein zwischen den Strahlerreihen 18 angeordnetes Verbindungsblech 9, das etwa im Abstand der Strahlerglocken 26 von dem Förderband 7 angeordnet ist, wird ein Abfließen der zugeführten Trockenluft nach oben vermieden. Es kann sich so auch ein Druckanstieg in dem Trockenkanal 6 ergeben,der die Absaugung nach unten durch das mit Lebkuchen 2 belegte Förderband 7 begünstigt. Durch die gegeneinander gerichteten Luftaustritte der Kühl- beziehungsweise Trockenluftzuführungen 11 kann in vorteilhafter Weise auch ein Übertreten von Luftturbulenzen in benachbarte Abschnitte mit Strahlereinheiten 4 weitgehend vermieden werden.
  • Zweckmäßigerweise ist der eigentliche Trockenkanal 6 gegen -über den Wärmestrahlern 8 wenigstens etwas abgedeckt oder abgeschirmt. Der Kühlluftstrom K wird dabei mit Hilfe von Luft leitblechen 31 und 32 sowie mittels eines in der Strahlerglokke 26 befindlichen Heißluftpolsters geführt. Innerhalb der Strahlerglocke 26 bildet sich nämlich durch die Energie des Strahlers ein Heißluftpolster P aus, welches einem erhebli -chen Eintreten von Kühlluft in die Strahlerglocke 26 entgegenwirkt. Der Kühlluftstrom K vermischt sich dabei jedoch zumindest am unteren Bereich der Strahlerglocken 26 etwas mit dem Heißluftpolster, so daß dadurch gegebenenfalls auch eine gewisse Kühlung der Strahler 8 erfolgen kann. Im wesentlichen wird der Kühlluftstrom K jedoch, wie schon vorerwähnt, durch die Luftleitbleche 31 und 32 unterhalb der Strahlerreihen vorbeigeführt. Die Luftleitbleche 31 bewirken auch eine Fließberuhigung des aus den Zuführungen 11 austretenden Kaltluftstromes K.
  • Ohne diese Luftleitbleche 31 würde sich nämlich unter Umständen eine erhebliche Wirbelbildung ergeben, die unter anderem auch durch die starken Temperaturunterschiede der Kühl- und Trockenluft und dem Heißluftpolster bewirkt werden könnte. Durch die vorbeschriebene Ausbildung der Luftführung innerhalb des Trockenkanales beziehungsweise des Trockenkanalabschnittes kann eine günstige Strömung ausgebildet werden, welche die in diesem Abschnitt auf dem Förderband 7 befindlichen Lebkuchen 2 gut umströmt.
  • Auch der bei der Trocknungsbehandlung etwas kritische Randbereich 2a der Lebkuchen 2 wird dabei direkt mit Kühl-und Trockenluft beaufschlagt, so daß sich eine gute gleichmäßige Trocknung der Lebkuchenoberfläche ergibt.
  • Bei herkömmlichen Trocknungsverfahren, bei denen die Kühl-und Trockenluft etwa parallel zu der Förderbandoberfläche an den Lebkuchen vorbeiströmt, können sich nämlich insbesondere im Randbereich Unregelmäßigkeiten der Trocknung bemerkbar machen. Dies wird in vorteilhafter Weise bei der erfindungsgemäßen Trockenkammer 1 vermieden.
  • In Fig. 1 ist durch die Pfeile Pf 20 angedeutet, daß die Wärmestrahler 8 und gegebenenLfalls die den Strahlerreihen 18 zugeordneten Luft zuführungen 11 in ihrem Abstand zum Förderband 7 verstellbar angeordnet sind. Vorzugsweise können dazu von außen her bedienbare Betätigungsorgane vorgesehen sein, uf jeweils eine einzelne Strahlerreihe 18 wirkt. Die Strahler 8 können dadurch bezüglich ihres günstigsten Wirkungsgrades leicht auf die Lebkuchen 2 einreguliert werden. Um eine Höhenverstellung auch der einzelnen Kanalabschnitte 12 zu ermöglichen, weist der Luftzufuhrkanal 28 faltenbalgähnliche Anschlußstücke zu den Kanalabschnitten 12 auf.
  • Die Wärmestrahler 8 können als Mikrowellengeräte od.dgl.
  • Strahler, vorzugsweise jedoch als Infrarotstrahler ausgebildet sein.
  • Das vorerwähnte Verfahren eignet sich insbesondere zum Trocknen.von Lebkuchen. Es kann aber auch bei Backwaren, die eine dem Lebkuchen ähnliche Problematik bei der Zubereitung, insbesondere beim TrocknenXhaben verwendet werden.
  • Die Trockenkammer 1 kann dabei auch Teil einer größeren Einheit sein, welche einen Backofen mitumfaßt.
  • Fig. 1 läßt noch gut erkennen, daß unterhalb des Absaugkanales 29 beziehungsweise der Kanalabschnitte 29a bis 29d ein Sammelkanal 33 für die Ab luft angeordnet ist.
  • Dieser steht hier über Verbindungsstutzen 34 mit den Kanalabschnitten 29 a bis 29 d in Verbindung.
  • insgesamt kann durch die erfindungsgemäße Trockenkammer 1 unter anderem auch die erwünschte Oberflächentrocknung der Lebkuchen verbessert werden, weil die Kühlluftströmung die Lebkuchenoberfläche besser beaufschlagen kann. Die Lebkuchen liegen nämlich bei der erfidungsgemäßen Trockenkammer 1 praktisch direkt im Luftstrom, während bei herkömmlichen Anordnungen im wesentlichen nur ein Vorbeistreichen der Kühlluft erfolgt. Dadurch kann wie schon vorerwähnt, eine gleichmäßige Trocknung der Lebkuchenoberfläche, insbesondere in deren Randbereichen troblematisch sein.
  • Ein weiterer wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Trockenkammer 1 besteht auch in der Aufteilung in einzelne, in sich praktisch geschlossene Einheiten, die jeweils Wärmestrahler 8 sowie Kühllurtführungen 11 umfassen. Dadurch kann in vorteilhafter Weise im Verlauf des Transportweges der Lebkuchen 2 durch die Trockenkammer 1 in jedem eine Einheit 4 bildenden Abschnitt unabhängig voneinander die Temperatur, die Strömung und auch das Luftvolumen gesteuert werden. Es ist dadurch die Möglichkeit gegeben, entsprechend dem Trocknungsfortschritt der Lebkuchen 2 praktisch optimale Bedingungen in jeder Einheit zu schaffen.
  • Vorteilhaft ist dabei die Einstellmöglichkeit der Bestrahlungs- und der Belüfungsintensität, zum Beispiel durch Höhenverstellen der Wärmestrahler 8 und gegebenenfalls auch der Kühllurtzuführungen 11, wobei letztere durch Schieber 30 eine weitere Einstellmöglichkeit besitzen. Die Verstellung kann dabei zweckmäßigerweise jeweils durch von außen her her bedienbare Betätigungsorgane erfolgen.
  • Alle in der Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüchen und der Zeichnung dargestellten Merkmale und Konstruktionsdetails können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombinatinn miteinander wesentliche Bedeutung haben.
  • -Patentansprüche- Lee sie i te

Claims (18)

  1. Patentansprüche 1, Verfahren zum Herstellen von Lebkuchen od.dgl. Backwaren, wobei die zu trocknenden Lebkuchen an einer Heizanlage, die zum Beispiel mit ;Enfrarotstrahlerfllbetrieben wird,vorbeigeführt werden, d a dur c h g e k e n n z e i c hn e t, daß auf die Lebkuchen(2)od.dgl. eine mit der Erwärmung durch Wärmestrahler(8)kombinierte Kühlung mittels umgewälzter Kühlluft K od.dgl. vorgesehen ist, die vorzugs -weise weitgehend entfeuchtet wird, bevor sie mit den zu kühlenden Lebkuchen (2)od.dgl. in Berührung kommt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlluftmenge und/oder deren Feuchtigkeitsgehalt gesteuert werden, gegebenenfalls auf einem einmal eingeregelten Wert konstant gehalten werden und daß die Temperatur und/oder der Feuchtigkeitsgehalt der Kühlluft $)vorzugsweise durch Beimischen von gegebenenfalls getrockneter Frischluft gesteuert wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlluft(K) in zumindest einem Trockenkanal (6) geführt r r zweckmäßigerweise gegenüber dem oder den Wärmestrahler(n) (8) abgedeckt und/oder abgeschirmt ist.
  4. 4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Kühlluft (K) od.dgl. an wenigstens einer, vorzugsweise an zwei Längsseiten (15) von Reihen (18) von Wärmestrahlern (8) zugeführt und durch das wenigstens bereichsweise luftdurchlässig ausgebildete Förderband (7) od.dgl. hindurch abgesaugt wird.
  5. 5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der ein oder mehrere, vorzugsweise jeweils zwei Strahlerreihen (18) zugeordnete Kühlluftstrom (K) unterhalb dieser (beiden) Strahlerreihen (18) geführt wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlluftstrom (K) mittels mechanischer Mittel wie zum Beispiel Luftleitbleche (31 und 32) sowie eines in der Strahlerglocke (26) befindlichen Heißluftpolsters geführt wird.
  7. 7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das in den Strahlerglocken (26) befindliche Heißluftpoister einem erheblichen Eintreten von Kühlluft (K) in die Strahlerglocke entgegenwirkt, dabei sich etwas mit dem Kühlluftstrom (K) vermischt und gegebenenfalls den Strahler (8) kühlt.
  8. 8. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die, vorzugsweise zwei Strahlerreihen (18) aufweisenden Einheiten unabhängig voneinander zum Beispiel bezüglich der Temperatur, der Strömung und des Luftvolumens über die Länge der Trockenkammer od.
    dgl. unterschiedlich einstellbar sind.
  9. 9. Trockenkammer od.dgl. zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie vorzugsweise in gleichmäßigen Abständen angeordnete, an sich bekannte Wärmestrahler (8) sowie an wenigstens einer, vorzugsweise an zwei Längsseiten von Reihen von Wärmestrahlern (8) eine Kühlluftzufuhr (11) aufweist, daß das Förderband (7) zumindest bereichsweise luftdurchlässig ausgebildet ist und daß unterhalb des oberen Trums (7a) des Förderbandes (7) od.
    dgl. Fördermittel wenigstens ein Luftabsaugkanal (29) vorgesehen ist.
  10. 10. Trockenkammer od.dgl. nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmestrahler (8) als M krowellengeräte od.dgl. Strahler, vorzugsweise als Infrarotstrah--ler ausgebildet sind.
  11. 11. Trockenkammer od.dgl. nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Strahlerreihen (18) im wesentlichen eine Strahlereinheit bilden, daß an jeder Strahlerreihe (18) eine Kühlluftzuführung (11) vorgesehen ist und daß deren Luftaustritte (5) auf den dazwischenliegenden Förderbandabschnitt gerichtet sind.
  12. 12. Trockenkammer od.dgl. nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das wenigstens bereichsweise luftdurchlässige Förderband (7) als Gitterband oder Lochband od.dgl. ausgebildet ist.
  13. 13. Trockenkammer nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der unterhalb des oberen-Trums (7a) des Förderbandes (7) vorgesehene Luftabsaugkanal (29) in einzelne Abschnitte (29a bis 29d) unterteilt ist und daß diese Abschnitte jeweils einer Strahlereinheit (4) zugeordnet sind.
  14. 14. Trockenkammer nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnitte der öffnungen der Luftzuführungen (ll),beziehungsweise die Absaugkanäle regelbar sind, vorzugsweise mittels Schieber(30).
  15. 15. Trockenkammer nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßöffnungen der Luft zuführungen (11) von außerhalb der Trockenkammer (1) verstellbare Schieber für (30) aufweisen, vorzugsweisevJeden einzelnen Kanal (28) jeweils selbständig verstellbare Schieber.
  16. 16. Trockenkammer nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Bereich der Strahlerglocken (26), vorzugsweise am Reflektor (25) an den Seiten der Luft zuführungen (11) jeweils ein Luft leitblech (31, 32) zur Fließberuhigung des austretenden Kaltluftstromes (K) vorgesehen ist und daß zwischen den zu einer Einheit gehörenden Wärmestrahlerreihen (18) ein etwa parallel zu dem Förderband, etwa im Abstand der Strahlerglocken(26) von diesem,angeordnetes Verbindungsblech (9) od.dgl. angeordnet ist.
  17. 17. Trockenkammer nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmestrahler (8), gegebenenfalls die den Strahlerreihen (18) zugeordneten Luftzuführungen (11) in ihrem Abstand zum Förderband (7) verstellbar angeordnet sind, vorzugsweise mittels je auf eine Strahlerreihe (18) einzelnwirkenden,von außen her bedienbaren Betätigungsorganen.
  18. 18. Trockenkammer nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß diese zumindest teilweise als Baekofen ausgebildet ist.
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