[go: up one dir, main page]

DE2614347A1 - Vorrichtung zum schneiden von flachmaterial - Google Patents

Vorrichtung zum schneiden von flachmaterial

Info

Publication number
DE2614347A1
DE2614347A1 DE19762614347 DE2614347A DE2614347A1 DE 2614347 A1 DE2614347 A1 DE 2614347A1 DE 19762614347 DE19762614347 DE 19762614347 DE 2614347 A DE2614347 A DE 2614347A DE 2614347 A1 DE2614347 A1 DE 2614347A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blade
cutting
axis
drive
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19762614347
Other languages
English (en)
Other versions
DE2614347C2 (de
Inventor
David Raymond Pearl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gerber Technology LLC
Original Assignee
Gerber Garment Technology Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US05/648,540 external-priority patent/US4033214A/en
Application filed by Gerber Garment Technology Inc filed Critical Gerber Garment Technology Inc
Publication of DE2614347A1 publication Critical patent/DE2614347A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2614347C2 publication Critical patent/DE2614347C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/36Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades
    • B24B3/361Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades of reciprocating blades
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F2210/00Perforating, punching, cutting-out, stamping-out, severing by means other than cutting of specific products
    • B26F2210/12Perforating, punching, cutting-out, stamping-out, severing by means other than cutting of specific products of fabrics
    • B26F2210/16Perforating, punching, cutting-out, stamping-out, severing by means other than cutting of specific products of fabrics the cutting machine comprising a cutting die

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Control Of Cutting Processes (AREA)
  • Nonmetal Cutting Devices (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Schneiden von Flachmaterial
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schneiden von Flachmaterial mit einem eine Auflagefläche für das ausgebreitete Flachmaterial bildenden Schneidtisch, mit einer oberhalb der Auflagefläche angeordneten, dieser gegenüber während eines Schneidvorganges bewegbaren Trageinrichtung mit einem daran befestigten, zur Auflagefläche und dem darauf befindlichen Flachmaterial hin bzw. von diesen weg bewegbaren Werkzeugträger (Schneidkopf) und mit einem an dem Werkzeugträger hängend angebrachten, hin- und herbewegbaren Schneidwerkzeug, das mit dem Werkzeugträger von einer unteren Lage, in der es entlang seiner eigenen Achse in Schneideingriff mit dem Flachmaterial hin- und hergeht, in eine angehobene Lage, in der es außer Eingriff mit dem Flachmaterial hin- und hergeht, zu bringen ist.
  • Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine numerisch gesteuerte Schneidvorrichtung, die zum Schneiden von Mustersticken aus Gewebeauflagen, die zu einem Stapel von geringer Höhe zusammengefaßt sind, geeignet ist.
  • Die Verwendung von numerisch gesteuerten Schneidwerkzeugen oder -vorrichtungen zum Schneiden von Flachmaterialien, z.B.
  • Geweben, in der Bekleidungs- und Automobilindustrie sowie in anderen, Flachmaterial verarbeitenden Industriezweigen, ist bekannt. Eine numerisch gesteuerte Vorrichtung ist in der Lage, große Mengen von Musterstücken aus Stapeln von mehr als 150 Lagen eines Flachmaterials mit hoher Geschwindigkeit und Genauigkeit auszuschneiden. Schneidprogramme steuern den Betrieb eines Schneidwerkzeugs, z.B. einer hin- und hergehenden Schneidklinge, und bewegen dieses translatorisch durch hohe oder flache Auflagen, die in ausgebreitetem Zustand auf einem Schneidtisch festgehalten sind. Eine Relativbewegung zwischen der Schneidklinge und den Auflagen kann durch Bewegung der Schneidklinge oder der Auflage oder von beiden unter Programmsteuerung hervorgerufen werden.
  • Eine bekannte Schneidvorrichtung, bei der die Flachmaterialauflage auf einem unter Sauglufteinfluß stehenden Tisch festgehalten wird, zeigt die US-PS 3 495 492. Die Anwendung der Saugluft-Festhaltetechnik ist für den Schneidbetrieb förderlich, da jede Flachmaterialbahn in der Auflage in bezug zu den anderen Bahnen und in bezug zur tragenden Auflagefläche fest in ihrer Lage gehalten wird, so daß die einzelnen Muster- oder Schnittstücke von der obersten bis zur untersten Schicht des Auflage stapels genau übereinstir:aen. Weil Schneidvorrichtungen, wie sie Gegenstand der US-PS 3 495 492 sind, zum Schneiden von Auflagen mit unterschiedlichen Höhen - gerechnet von der Auflagefläche des Schneidtisches - verwendet werden, sind sie derart ausgelegt, daß sie den maximalen, während des Schneidbetriebs an hohen Auflagestapeln mit einer Höhe von 15 cm und darüber auftretenden Beanspruchungen gewachsen sind.
  • Demzufolge ist deren Geschwindigkeit und Beweglichkeit, wenn Stapel von geringerer Höhe geschnitten werden, etvas'eingeschränkt, d.h. geringer, als es für diese Stapelhöhen notwendig wäre.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schneidkopf zur Verwendung in Schneidmaschinen oder -vorrichtungen der erläuterten Art, mit dencn Auflagen einer geringen Stapelhöhe bearbeitet werden, zu scnffen. Der Schneidkopf soll derart aufgebaut sein, daß er nur geringe translatorische und polare Trägheitsmomente aufweist, so daß er wirksam und leistungsfähig in Abhängigkeit von einem vereinfachten Schneidprogratnm in Auflagen von niedriger Stapelhöhe arbeitet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im Hauptanspruch angegebenen Mitteln und Maßnahmen gelöst.
  • Der Schneidkopf der Schneidvorrichtung weist eine Klingenschärfvorrichtung und eine Schneidklinge auf, die sich im Schneidbetrieb translatorisch durch ein ausgebreitetes Flachmaterial bewegt. Die Schneidklinge ist an einer Tragplatte gehalten, die oberhalb einer Auflagefläche, auf der das Flachmaterial festgehalten wird, gelagert ist, und die Klinge wird gegen die Auflagefläche hin bzw. von dieser weg bewegt, um sie in oder außer Schneideingriff mit dem Flachmaterial zu bringen. Vorzugsweise ist die Schneidklinge hin- und hergehend, d.h. sie arbeitet reziprozierend, und hängt von der Tragplatte - um eine rechtwinklig zur Auflagefläche gerichtete Achse drehbar - herab. Während eines Schneidvorganges wird die Klinge translatorisch durch das Flachmaterial verschoben und um die rechtwinklige Achse im Winkel ausgerichtet, so daß sie an jedem Punkt der Schneidbahn tangierend zur Schnittlinie liegt. Die die Winkelausrichtung bewerkstelligenden Bauele7pnte sind ebenfalls auf der Tragplatte befestigt.
  • Die Klingenschärfvorrichtung ist mit der Klinge hängend an der Tragplatte angebracht und wird durch wahlweise zum Einsatz zu bringende Antriebseinrichtungen betätigt, wenn die Schneidklinge um die vertikale Achse schnell dreht. Die Schärfvorrichtung weist eine nahe der Schneidkante der Klinge angeordnete Schleifscheibe auf, die mit der Klinge um die vertikale Achse drehbar ist.
  • Die Antriebseirwrichtungen umfassen u.a. ein mlt der Schleifscheibe verbunes Ausgangs-Antriebselement. Wenn die Schärfvorrichtung zum Einsatz kommt, so drehen das Antriebselement und die Schleifscheibe in Abhängigkeit von der Drehung der Klinge um die lotrechte Achse. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung schließen die Antriebseinrichtungen ein Planetengetriebe und eine nach Wahl betätigte Brems- oder Klemmvorrichtung ein, welche mit einem Teil des Planetengetriebes zusaimnenarbeitet, um eine Drehung des Antriebselements gleichzeitig mit der Klinge hervorzurufen.
  • Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die Zeichnungen zeigen bevorzugte Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes.
  • Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung einer Schneidvorrichtung, bei der der Erfindungsgegenstand zur Anwendung kommt.
  • Fig. 2 ist eine Seitenansicht des vom Schlitten der Schneidvorrichtung getragenen Schneidkopfes gemäß der Erfindung.
  • Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf den Schneidkopf von Fig. 2.
  • Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf die Antriebsvorrichtung für die Schneidklinge am Schneidkopf.
  • Fig. 5 ist ein Teilschnitt des in Fig. 4 gezeigten Exzenters Fig. 6 zeigt eine Teil-Seitenansicht des in der Antriebsvorrichtung zur Anwendung kommenden Exzenters und der zugeordneten Klingenführung.
  • Fig. 7 zeigt eine teilweise geschnittene Sü4*cnansicht des Schneidkopfes mit einer Klingenschärfvorrichtung gemäß einer ersten Ausbildung.
  • Fig. 8 ist eine Darstellung der an der Schneidslinge angebrachten hin- und hergehenden Antriebsverbindung.
  • Fig. 9 zeigt eine teilweise geschnittene Teilansicht der Antriebsverbindung von Fig. 8.
  • Fig. 10 ist ein Querschnitt durch die Klingenschärfvorrichtung nach der Linie lo - 10 in der Fig. 7.
  • Fig. 11 zeigt den Querschnitt durch die Klingenschärfvorrichtung nach der Linie 11 - 11 in der Fig. 7.
  • Fig. 12 ist eine geschnitten dargestellte Ansicht einer S&närfvorrichtung gemäß einer zweiten Ausbildung.
  • Fig. 13 zeigt die Draufsicht bzw. den Schnitt nach der Linie 13 - 13 in der Fig. 12.
  • Die Schneidvorrichtung 10 (Fig. 1), bei der der Schneidkopf gemäß der Erfindung zur Anwendung kommt, weist einen Schneidtisch 12 und einen programmgesteuerten Rechmer 14 auf, der den Betrieb an Scnneidtisch 12 in Übereinstimmun it einem auf einem Programmband 16 festgelegten Schneidprogramm steuert.
  • Befehle werden vom Rechner 14 über ein Kabel 13 zum Tisch 12 übertragen, @ber das auch im Verlauf des Schn@@dbetriebs Rückkopplung@@@formationen vom Tisch zum Rechner geführt werden.
  • Der Schneidtisch 12 hat eine durchdringbre e Auflagefläche 20, auf der das Flachmaterial S ausgebreitet liectt. Das Material kann an den gegenüberliegenden Schmalseiten des Tisches 12 in Rollen gelagert sein, so daß es entweder in einer einzigen Lage oder in menreren, einen Auflagestaeffi bildenden Lagen auf der Auflaqefläche ausgebreitet werden kann,, Oberhalb der Auflagefläche 20 ist ein Schneidkopf 22 Teil r-ner hin- und hergehenden Schneidklince 24 mittels eines X-Schlittens 26, der den Tisch 12 überbrückt und in der X-Richtung auf Führungsbahnen verfahrbar ist, und mittels eines am X-Schlitten 26 gelagerten Y-Schlittens 28 gehalten. Der Y-Schlitten 28 ist in der Y-Richtung in bezug zum Tisch 12 an F@@rungsbahnen des X-Schlittens 26 verfahrbar. Ein am X-Schlitten 26 befestigter X-Antriebsmotor 30 hat (nicht gezeigte) Ritzel, die in die auf gegenüberliegenden Iängsseite; os Tisches 12 angebrachten Zahnstangen 34 eingreifen, so der X-Schlitten in Übereinstimmung mit den vom Rechner 14 zugef@hrten Programmbefehlen verfahren werden kann. Ein eb@nfalls am X-Schlitten 26 befestigter Y-Antriebsmotor 32 stcht über eine (nicht gezeigte) Leitspindel oder über gleichartige Antriebsmittel, z.B. ein Zahnrad/Zahnriemen-Antrieb, mit dem Y-Schlitten 28 in Verbindung und wird In Übereinstimmung mit den Schneidprogramm vom Rechner 14 gesteuert.
  • Die kombinierten Bewegungen der Schlitten 26 und 28 ermöglichen eine Verschiebung der Schneidklinge 24 oberhalb und zu allen Punkten der Auflagefläche 20 im Schneideingriff mit dem Flachmaterial S. Die gesteuerten Bewegungen der Schlitten 26, 28 und der Klinge 24 erlauben ein Ausschneiden von M@@@erstücken, wie z.B. des Stücks P, aus dem Fl@@@@@chm@terial, @@@@@@erweise wird anstelle das gezeigten einzel@en Musterstäcks @ ein Anreiß-oder Markierungestück, das eine Keihe von Musterst@@cken in enger Lage zueinander bestim@@t, aus dem Flachmaterial geschmitten.
  • Damit die Klin?e 24 vollkommen das Flachmateria gc-samten Außenumfang des Musterstäcks P durchtrennt, wird das die Auflagefläche 20 des Tisches bildende Bett vorzugsweise aus durchdringbaren Blöcken eines geschäumten Kunststoffs oder aus bürstenartigen Matten aufgebaut. Eine dem durchdringbaren Bett zugeordnete Saa nlage hc.lt das Flachmaterial fest gegen die lagefläche 20 und verhindert ein Verschieben des Materials auf dieser Flaone im Verlauf des Schneidvorgangs. Wenn das die Auflage bildende Material luftundurchlässig ist, so ist es von Vorteil, eine !.lle von luftundurchlässigem Werkstoff, z.3. eine Bahn aus Polyäthylen, auf dem Flachmaterial anzubri@gen, die dessen Festhalten unterstützt. Eine Schneidvorrichtung mit einem Schneidtisch aus durchdringbarem Material und mit einer Saugluft-Festhalteanlage ist in der US-PS 3 495 492 gezeIgt und beschrieben Die baulichen Einzelheiten des auf den Schlitten 26, 28 gelagerten Schneidkopfes 22 zeigen die Fig. 2, 3 und 4 deutlicher.
  • Alle Bauteile des Schneidkopfes sind auf einer Tragplatte 40 befestigt, die entweder unmittelbar an dem Y-Schlitten 28 angebracht sein oder ein Teil von diesem an den Führungen 42 bilden kenn. Die Schneidklinge 24 ist an einem schwenkbaren Tragarm 44 aufgchängt, der in bezug zur Auflagefläche 20 des Schneidtische@ an Ständern 46, die an der Tragplatte 40 befestigt sind, schwe@@ kann. Mit dem Tragarm 44 ist ein Dreh-Elektromagnet 48 fest verbunden, von dessen drehbarem Antriebseie-.£nt eine Treibstange 50 zu einem der Ständer 46 suhrt. Der Magn@t 48 kann somit den Tragarm 44 und in Verbindung damit die Schneidklinge 24 zwischen einer oberen Lage, in der die Klinge außer Eingriff mit dem zu scnneidenden Material ist, und einer unteren Lage, in der die Klinge mit der Material auf der Auflagefläche 20 in Schneideingriff ist, bewegen.
  • An der Tragplatte 40 ist ein Motor 60 für die Hin- und Herbewegung der Klinge 24 gelagert, der über eine durch die Schwenkachse des Tragarmes 44 und der Stander 46 verlaufende Getriebekette mit der Klinge 24 verbunden ist. Die Getriebekette besteht, wie Fig. 4 zeigt, aus einer Riemenscheibe 62, einem Antrierriemen 64, einer Riemenscheibe 6C, einer Achse welle 68, einer Riemenscheibe 70, einem Antriebsriemen 72, einer Riemenscheibe 74, einer Achswelle 76 und einem Exzenter 78.
  • Die Fig. 5 zeigt den Exzenter 78 deutlicher, der durch eine Stellschraube 80 an der Achswelle 76 festgehalten ist, Ein mittels einer Büchse 84 versetzt zur Welle 76 gelagerter Kurbelzapfen 82 mit einer Klemmschraube 86 dient der Befestigung der hin- und hergehenden Antriebsverbindung für die Schneidklinge, die in Fig. 8 dargestellt ist.
  • Diese Antriebsverbindung zwischen dem Exzenter 78 und der Schneidklinge 24 verläuft durch ein in den Fig. 2 und 6 gezeigtes Führungsaggregat 90, das auf der Tragplatte 40 an zwei massiven, ortsfesten Gleitstangen 92, 94 gelagert ist und eine lingenführungsplatte 96, die an den Stangen 92, 94 zwischen den in Fig. 2 ausgezogen und strichpunktiert dargestellten Lagen auf- und ab verschiehbnr ist, aufweist.
  • Die Auf-AB-Bewegung der Fhrungsp1atte 96 wird curch ein Vergindungsgli@d 98 hervorgerufen, das am vorragenden Ende des Tragarmes 44 angebracht ist und insofern eine mit dem Anheben un Einstechen der Klinge 24 aus den und in das Flachmater@@@l übereinstimmende Bewegung ausführt. An der Führungspl@@tte 96 sind über G@lenkarme 104, 105 zwei Führungs@@@@n 100, 102 pendelnd angobracht, die durch zwei (nicht gezeigte) Federn gegen eine flexbie Verbindugnsstange 103 @@@reßt werden, welche den @@eren Teil der hin-und hergehenden Antriebsverbindung fär die Klinge bildet.
  • Der Druck zur Federn kann durch Kopfschrauben silo, 112 verändert verden, um eine mittige Lage für cie ac-en 100, 102 zu erhalten.
  • Es ist klar, daß die flexible Verbindungsstange 1C8 innerhalb des in Fig. 6 strichpunktiert angegebenen Bereichs Biegungen erfährt, da der Kurbelzapfen 82 im Exzenter 78 eine Kreisbahn durchläuft. Die Führungsrollen Qoo, 102 stellen einen Bezugspunkt dar, an dem bzw. durch den die Hin- und Herbewegung der Schneidklinge 24 linear verläuft, während Abweichungen des Kurbelzapfens 82 von den entlang der vertikalen, durch den Bezugspunkt verlaufenden Achse liegenden Punkten durch die flexible Verbindungsstange 108 aufgenommen werden müssen. Es ist ferner zu bemerken, daß die begrenzte Bogenbewegung des Exzenters 78, die bei einem Schwenken des Tragarmes 44 zwischen seiner oberen und unteren Lage auftritt, ebenfalls von der flexiblen Verbindungsstange 108 aufgenommen wird.
  • Auf der Tragplatte 40 ist ferner (Fig. 2 und 3) ein Ausricht- oder &; -Antriebsmotor 120 nahe dem Motor 60 für die Hin- und Herbewegung angebracht. Die @@@@@@klinge 24 ist, worauf noch eingegangen werden wir@@, @@@@eine # -Achse 122 (Fig. 2) drehb@r aufgeh@ngt. Die Ach@@@ 23 steht senkrecht auf der Auflagefläche 20. Die Drch@@@@2 oder Winkelausrichtung der Klinge 24 @@ die # - Ac@@@@ 122 wird während des Schnei@@organges durch den # - Antri@@@@ter 120 geregelt, so daß die @@@inge @an@@ntial entlang der Schnittelinien oder Schneidbah@@n im Flachmaterial S versch@@@@@ wird. Eine G@triebekette verbindet die Klinge 24 mit @@@ Moter 120, und diese weist eine Zahnriemenscheibe 126 auf der Motorwelle, eine Zahri@@enscheibe 130, die mit der K@@@@@ 24 verbunden ist, was noch erläutert werden wird, und einen zwischen die Riemenscheiben 126 und 130 geschalteten Zannriemen 128 auf. Ebenso wie die durch den X- bzw. Y Y-Antriebsmotor 30 bzw. 32 bestimmte X- bzw. Y-Lage der Klingn muß auch deren Winkelausrichtung genau gesteuert werden; deswogen kammt ein Zahnriemenscheiben/Zahnriemen-S@stem zur A@@endung, und mit dem #-Antriebsmotor 120 kann ein (nicht gezeigter) Rückkopplungsfühler oder -melder verbunden werden, der an den Rechner 14 ein Steilungssignal gibt.
  • Aus der bisherigen Beschreibung ergibt sich klar, daß die hin- und hergehende Schneidklinge 24 in eine Lage abcesenkt bzw. angehoben werden kann, in der sie mit dem auf dem Schncidtisch 12 liegenden Flachmaterial S in oder außer Schneideingriff ist. Die Schneidklinge 24 wird tr@@slatorisch entlang einer Schnittlinie im Flachmaterial durch den X-und Y-Schlitten 26 bzw. 28 verschoben, wobei .if- durch den # -Antriebsmotor 120 in tangentialer Lage zur Schnittlinie gehalten wird. Die Klinge 24 kann fortdauer@d nir- und herbewegt werden, wenn sie in den und aus dem Sehneideingriff mit dem Flachmaterial bewegt wird, und zwar dank der Riemen/ Riemenscheiben-Getriebekette, die vom Motor 60 durch die Schwenkachse des Tragarmes 44 zum Exzenter 78 am vorragenden Ende dieses Armes verläuft.
  • Die Fig. 2 und 7 zeigen im einzelnen die Konstruktion zur Befestigung der Schneidklinge 24 für eine Min- und Merbewegung zum Einstech@n sowie Anheben und zur Drehung relativ zur Tragplatte @@. Ein Gehäuse 140 ist mit der Tragblatte 40 auskrag@nd versch@aubt und nimmt die Zahnriemenscheibe 130 auf, welche die Drehung der Schneidklinge 24 steuert. im Gehäuse 140 ist, um die # -Achse drehbar, eine Hchlwelle oder Hülse 142 über Rolienlager 144, 146 gehalten. Die Riemenscheibe 130 ist mit der oberen Ende der Hülse 142 verkeilt, so so daß die Hälse in Abhängigkeit von vom # -Antriebsmotor 120 (Fig. 2 und 3) empfangenen Steuersignalen um die # -Achse 122 dreht.
  • Eine innere Nut 143 in der Hülse 142 nimmt einen Keil oder Keilzapfen 1, der an der oberen Kante der K Klinge 24 ausgebildet ist, auf. Die Nut 148 erstreckt sich in axialer Richtung entlang der Hülse 142, so daß der Zapfen 150 und die Nut 148 eine ein Drehmoment übertragende Schiebeverbindung zwischen der Klinge und der Zahnriemenscheibe 130 herstellen. Eine Drehung der Riemenscheibe 130 um die G -Achse 122 führt zu einer entsprechenden Drehung der Klinke 24 während deren Hin- und Herbewegung in der Bohrung der Hülse 142. Wie Fig. 7 zeigt, ist die Klinge 24 vollkommen vom Flachmaterial abgehoben, das heißt, die Nut 148 hat eine Klinge, die die Einstech- und Anhebebewegungen der Klinge wie auch deren Hin- und Herbewegungen während des Cchneidvorganges ermöglicht.
  • Es ist klar, daß die flexible Verbindungsstange 108 am oberen Ende der hin- und hergehenden Antriebsverbindung im Hinblick auf die Verbindung mit dem Exzenter 78 nicht um die 0 -Achse 122 drehen kann. Insofern mur derjenige Teil dieser Antriebsverbindung, der zwischen der flexiblen Verbindungc;stange los und der Klinge 24 liegt (Fig. 8), die Relativdrebung zwischen Klinge und Verbindungsstange zusätzlich zur Übertragung der Hin- und Herbewagung zwischen diesen Elewenten 108 und 24 ermöglichen. Der mittlere Teil der Antriersverbindung besteht aus eine'. Zylinder 160 mit einem Schwenk-Endstück 162, das eine kugelförmige Führung im oberen Ende des Zylinders 160 enthält. Die Wahrung ist mit der Verblndungsstange 108 verbunden und wird im oberen des Zylinders 160 zwischen einem mit dem Zylinder verschweißen Distanzstück 164 und einem an der Stirnseite des Zylinders angebrachten Abschlußring 166 festgehalten.
  • Am unteren Zylinderende ist die Klinge 4 über eine Schraube 168 an einem im Zylinder verschweißten Block 170 angeschlossen (Fig. 9). Demzufolge überträgt die flexible Verbindungsstange 108 hin- und hergehende Bewegungen vom Motor 60 auf die Klinge 24, und die Schwenkverbindung 162, die durch die kugelförmige Führung gebildet wir, erlaubt eine Drehung der Klinge um die C -Achse 122 in Abhängigkeit vom Arbeiten des Antriebsmotors 120. Selbstverständlich bewirken die Schwenkverbindung und die flexible Stange 108 auch das Einstechen bzw. Anheben der Klinge zum bzw. aus dem Schneideingriff mit dem Flachmaterial.
  • Am unteren Ende der Hülse 142, in der die Klinge hin- und hergeht, ist eine Platte 180 mit einem Flansch (Fig. 7) fest angebracht, so daß diese mit der Klinge 24 um die 0 -Achse 122 dreht. An den Flansch der Platte 180, der auf einer Seite dieser vorgesehen ist, ist eine Andrückfuß-Baugruppe angeschraubt, die aus einem verschiebbaren Träger 182, zwei Schubstangen 184, 186 (siehe insb. Fig. 2) und einem Andrückfuß 188 besteht. Letzterer hat einen mittigen Ausschnitt oder eine mittige Öffnung, durch die die hin- und hergehende Klinge 24 während des Schneidvorganges hindurchgeht. Die Schubstangen 184, 186 sind lose im Träger 182 gehalten, so daß der Andrückfuß 188 auf der oberen Lage des Flachmaterials S unter seinem Eigengewicht ruht und verhindert, daß das Material beim Aufwärtshub der Klinge während des Schneidvorgangs mit angehoben wird.
  • Es kann erwünscht oder vorteilhaft sein, die Andrückfuß-Baugruppe mit einem Elektromagnet zu versehen, so daß der Andrückfuß selbsttätig vom Flachmaterial abgehoben und in einer angehobenen Lage vor oder nach einem Schneidvorgang gehalten wird. Aus diesem Grund sind am Schneidkopf ortsfeste Schleifringe 190 und ein umlaufender Kontaktarm 192 angebracht. Durch diese Anordnung werden Steuersignale zwischen dem unteren, drehenden Teil des Schneidkopfes und dem oberen, an der Tragplatte 40 ortsfest angebrachten Teil übertragen. Der Kontaktarm 192 ist an einer Büchse 194 befestigt, die ihrerseits an der Flanschplatte 180 mittels eines Stiftes 196 gehalten ist, so daß die Büchse und der Kontaktarm sicher mit der Hülse 142 verbunden sind und mit der Klinge 24 um die e -Achse 122 drehen. Es können mehrere Sätze von Schleifringen und Kontaktarmen vorgesehen sein, um Befehle von oder zu anderen Bauteilen am drehenden Teil des Schneidkopfes zu übermitteln.
  • Mit dem verschiebbaren Träger 182 ist auch eine untere Klingenführung 200 verbunden, die das untere Ende der Klinge 24 abstützt, Diese Führung 200 hat einen geschlitzten Hartmetalleinsatz, der gegen die Seiten und die Hinterkante der Klinge anliegt, um ein Verbiegen oder Verdrehen zu verhindern, wenn die Klinge auf der Schnitt linie durch das Flachmaterial vorwärts bewegt wird.
  • Mit einer relativ schmalen, an ihrem unteren Ende zugespitzten Klinge 24, die im Schneidkopf so gelagert ist, daß ihre mittige Längsachse mit der @ -Achse@-Achse im wesentlichen übereinstimt, ist es möglich, Löcher in das Flachmaterial zu Markierungs- oder anderen Zwecken zu bohren, indem die Klinge in das Material an der gewünschten Stelle eingestochen und hier mittels des 0 -Antriebsmotors 120 schnell um die -) -Achse 122 gedreht wird. Ein solcher Bohrvorgang ist möglich, weil die Klinge eine schmale Form von der vorlaufenden Schneidkante zur Hinterkante hat. Diese Strecke beträgt vorzugsweise etwa 3 mm. Es ist zu bemerken, daß der Bohrvorgang sowohl bei der Hin- und Herbewegung der Klinge wie auch ohne diese Bewegung vorgenommen werden kann. Wenn das Bohren ohne Hin- und Herbewegung erfolgt, dann soll die Klinge in ihrer unteren Hublage angehalten werden. Durch die Aufrechterhaltung der Hin- und Herbewegung geht man jedoch der Schwierigkeit, die Klinge in einer ganz bestimmten Lage anhalten zu müssen, aus dem Weg, und es werden die auf die Klinge wirkenden Verdrehkräfte vermindert.
  • Mit einer schmalen Klinge, wie eine solche gezeigt ist, ist es auch möglich, scharfe Wendungen im Gewebematerial auszuführen, während geschnitten wird, wobei es nicht notwendig ist, die Klinge aus dem Material herauszuziehen und wieder neu einzustechen. Damit kann das Schneidprogramm zur Steuerung und Bestimmung eines Schneidvorganges dieser Art vereinfacht werden.
  • Am unteren Teil des Schneidkopfes hängt eine Klingenschärfvorrichtung 210 (Fig. 7), die somit mit dem Schneidkopf verschoben wird, um ein Schärfen der Klinge zu irgendeinem Zeitpunkt während des Schneidvorganges möglich zu machen. Die Schärfvorrichtung 210 weist zwei Schleifscheiben 212, 214 (Fig. 11) auf, die nahe je einer Seite der Klinge 24 und mit geringem Abstand von der vorlaufenden Schneidkante angeordnet sind. Während des Schleif- oder Schärfvorganges werden die Schleifscheiben 212, 214 abwechselnd in eine Berührung mit der Klinge 24 geschwenkt und um ihre eigenen Achsen gedreht, indem man die gesamte Schärfvorrichtung 210 und die Klinge 24 schnell um die @ -Achse 122 rotieren läßt. Um einen derartigen Betrieb herbeizuführen, ist ein Planetengetriebe vorgesehen.
  • Wie die Fig. 7 und 10 am besten zeigen, ist an der Büchse 194 ein weiter Zahnkranz 220 angebracht, der relativ zur Büchse 194 und zur Hülse 142, die die Klinge 24 hält, drehbar ist, während eines Schneidvorganges jedoch dreht sich der Zahnkranz mit der Klinge. In einem abgesetzten Arm 224 der Flanschplatte 180, der dem Flansch gegenüberliegt, ist ein Planetenzahnrad 222 drehbar befestigt, das mit den Zähnen des Zahnkranzes 220 kämmt. Das Planetenzahnrad 222 ist am oberen Ende der drehbaren Antriebswelle 226 fest angebracht, mit deren mittlerem Teil ein sich mit Clem Planetenzahnrad 222 drehendes Antriebsrad 228 mit zwei Kehlen fest verbunden ist.
  • Ein als elastomerer Ring ausgebildeter Antriebsriemen 230 verläuft zwischen dem Antriebsrad 228 und der Schleifscheibe 214, die von einer Strebe 232 (Fig. 11) nahe der Klinge 24 gehalten wird. Ein weiterer (nicht gezeigter) Antriebsriemen erstreckt sich zwischen der anderen Kehle im Antriebsrad 228 und der Schleifscheibe 212, die von einer Strebe 234 (Fig. 11) getragen wird.
  • Beide Streben 232, 234 sind in einem Lagerblock 236 verankert, der frei am unteren Ende der Antriebswelle 226 drehbar ist. Ein Scheibenpaar 238 bildet eine Reibungskupplung zwischen dem Block 236 und dem Antriebsrad 228; die Reibungskraft zwischen dem Block und dem Antriebsrad kann durch eine Druckfeder 240, die von einer unterhalb des Blocks 236 und der Feder 240 angeordneten Mutter 242 beeinflußbar ist, von Hand eingestellt werden.
  • Die Klingenschärfvorrichtung 210 weist auch eine Brems- oder Klemmvorrichtung 250 auf, die vom Gehäuse 140 herabhängt und einen Elektromagnet 252 sowie einen Bremsarm 254 enthält.
  • Der Bremsarm 254 hängt an einer Konsole 256 nahe der AuBenumfangsfläche des Zahnkranzes 220. Der Arm 254 ist in der Konsole 256 schwenkbar und mit dem Anker des Elektromagneten 252 verbunden, so daß bei Einziehen des Ankers in das Magnetgehäuse der Bremsarm an der Konsole im Uhrzeigersinn (bei Betrachtung von Fig. 7) schwenkt und mit dem Zahnkranz 220 in eine Brems- oder Klemmlage kommt. Der Zahnkranz 220 wird dadurch in bezug zum Gehäuse 140 und zur Tragplatte 40 festgehalten.
  • Wenn die Bremsvorrichtung erregt und der Zahnkranz 220 festgehalten ist, so bewirkt eine Drehung der Schneidklinge 24 durch den @ -Antriebsmotor 120 einen Umlauf des Planetenzahnrades 222, des Antriebsrades 228 und der Schleifscheiben 212, 214 um die e -Achse mit der Klinge, und gleichzeitig wird den Schleifscheiben eine Drehbewegung um ihre eigenen Achsen vermittelt. Die zwischen dem Antriehsrad 228 und dem Lagerblock 2'6 gebildete Reibungskupoiuna drückt die eine oder andere der Schleifscheiben in eine Anlage an einer Seite der Schneidkante der Klinge. Welche Schleifscheibe genau mit der Klinge in Berührung kommt, hängt von der Drehung der Klinge 24 und des durch den Motor 120 um die 0 -Achse 122 drehbaren Antriebstelis der Schärfvorrichtung 210 ab. Eine Drehung im Uhrzeigersinn (bei Betrachtung von Fig. 11) bringt die Schleifscheibe 212 zur Berührung mit der Klinge 24, eine Drehung im Gegenuhrzeigersinn bringt die Schleifscheibe 214 mit der Klinge 24 in Berührung.Wird zur gleichen Zeit die Klinge, wenn sie gedreht wird, hin- und herbewegt, so erfassen die Schleifscheiben im wesentlichen die gesamte Lange der Schneid kante der Klinge. Der Schärfvorgang wird bei aus dem Flachmaterial herausgezogener Klinge durchgeführt, weil das vom Antriebsmotor 120 hervorgerufene schnelle Drehen der Klinge um die 0-Achse 122 die Antriebskräfte für die Schärfvorrichtung 210 liefert.
  • Der Schärfvorgang kann in periodischen Abständen während des Schneidbetriebs durchgeführt werden oder auch dann, wenn die insgesamt von der Klinge durchfahrene Strecke eine vorbestimmte Gesamtlänge überschreitet. Ist der Schärfvorgang beendet, so wird der 0 -Antriebsmotor 120 entregt, um die schnelle Drehung der Klinge 24 um die @ -Achse 122 zu beenden, und es wird der Elektromagnet 252 ebenfalls entregt, so daß der Zahnkranz 220 freigegeben wird. Dann wirkt eine Zentrierfeder 260 auf den Lagerblock 236, so daß die Schleifscheiben 214, 216 in eine mittige Lage seitwärts von der Klinge 24 und außer Berührung mit der vorlaufenden Schneidkante gebracht werden.
  • Die Fig. 12 und 13 zeigen eine andere Ausführungsform einer Klingenschärfvorrichtung 280, wie sie Gegenstand der Erfindung ist, Diese Sohärfvorrichtung 280 arbeitet im wesentlichen in der gleichen Weise wie die bereits beschriebene Schärfvorrichtung 210, und sie ist weitgehend gleichartig aufgebaut. Unterschiedlich ist vor allem, daß zwei Schleifscheibenpaare vom unteren Teil äes Schneidkopfes herabhängen, die mit der Klinge 24 um die @ -Achse 122 drehen können. Ferner sind die Schleifscheiben vertikal angeordnet, so daß sie um Achsen drehen, die rechtwinklig zur @-Achse - und nicht parallel zu dieser wie bei dem vorherigen Beispiel - liegen. Mit zwei in vertikalen Ebenen liegenden Schleifscheibenpaaren kann ein gr;Aßerer Teil der Schneidkante der Klinge 24 geschärft werden, vor allem auch in kürzerer Zeit.
  • Bei der Klingenschärfvorrichtung 280 ist eine Flanschplatte 282 mit der Hülse oder Hohlwelle 142 durch einen Paßstift 283 verbunden, so daß die Klinge 24 und die Platte 282 zusammen um die 0 -Achse 122 drehen. Die Flanschplatte 282 trägt das Planetenzahnrad 222 am oberen Ende einer langen Antriebswelle 284 für eine kreisförmige Umlaufbewegung um die @ -Achse bei Drehung der Schneidklinge. Die Antriebswelle 284 ist durch Lager 288 am äußeren Ende eines Armes 286 der Flanschplatte gehalten und kann sich um ihre Achse relativ zu zwei Gabelstücken des Armes 286 drehen.
  • Wie Fig. 13 am besten erkennen läßt, ist ein oberes Paar von Schleifscheiben 290, 292 drehbar in einem Y-förmigen Gabelkopf 294 an der Antriebswelle 284 gehalten, der an der Antriebswelle über Lager 296 (Fig. 12) schwenkbar befestigt, jedoch entlang der Antriebswelle in der gezeigten axialen Lagc durch die Lager festgelegt ist. Damit kann der Gabelkopf 2,4 frei an der Antriebswelle 284 schwenken, und zwar so, a die Stirnseite der einen oder anderen Schleifscheibe 290 oder 292 mit der Schneidkante der Klinge 24 an der einen oder anderen Seite von dieser zur Anlage kormnt.
  • Antriebskräfte für die Schleifscheiben 290, 292 werden von der Antriebswelle 284 über die Antriebsrolle 3CO und die Riemenscheiben 302, 304 sowie 306 und über einen Antriebsriemen 308 übertragen. Der Antriebsriemen 308 wird von einem elastomeren Ring gebildet, der um alle Rollen bzw.
  • Scheiben verläuft. Die Antriebsrolle 300 ist mit der Antriebswelle 284 verkeilt: die Riemenscheibe 306 ist auf der Antriebswelle 284 jedoch frei drehbar, da sie in einer zur Drehung der Welle und der Rolle 300 entgegengesetzten Richtung drehen muß. Die Riemenscheiben 302, 304 sind starr und somit antreibend mit den Schleifscheiben 290 bzw. 292 verbunden, um die gewünschte Drehung herbeizuführen.
  • Wie Fig. 12 zeigt, ist unterhalb der Schleifscheiben 290, 292 eine weitere Schleifscheibe 312 mittels eines anderen Y-förmigen Gabelkopfes 314 aufgehängt. Der Gabelkopf 314 ist - wie der Gabelkopf 294 - schwenkbar am unteren Ende der Antriebswelle 284 über die Lager 316 befestigt und wird entlang der Antriebswelle in der gezeigten axialen Stellung festgehalten. Am Gabelkopf 314 ist eine weitere (nicht gezeigte) Schleifscheibe unmittelbar unter der Schleifscheibe 290 gelagert, so daß zwei Paare von Schleifscheiben - das eine unterhalb des anderen aufgehängt - für das Schärfen von verschiedenen Abschnitten der Schneidklinge bei deren Hin-und Herbewegung vorhanden sind.
  • Der Antriebsmechanismus zwischen der Welle 284 und dem unteren Schleifscheibenpaar ist dem für das obere Schleifscheibenpaar gleichartig. Dieser Antrieb schließt die Antriebsrolle 320 und die Riemenscheibe 322 auf der Antriebswelle 284 sowie zwei weitere (nicht gezeigte) Riemenscheiben, die in den jeweiligen Enden des Gabelkopfes 314 gelagert urd mit den unteren Schleifscheiben in gleicher Weise wie die Riemenscheiben 302, 304 mit ihren Schleifscheiben verbunden sind. Ein Antriebsriemen 324 läuft über alle den unteren Schleifscheiben zugeordnete Rollen und Scheiben und wird von der mit der Antriebswelle 284 in gleicher Weise wie die Antriebsrolle 300 verbundenen Rolle 320 angetrieben.
  • Die Scheibe 322 dreht frei am unteren Ende der Antriebswelle 284.
  • Bei Arbeiten der Schärfvorrichtung 280 legt sich die Bremsvorrichtung 250 gegen den Zahnkranz 220 außen an, während die Hülse 142, die Schneidklinge 24 und der untere Teil der Schärfvorrichtung um die e -Achse 122 gedreht werden.
  • Da der Zahnkranz 220 aufgrund der Bremse 250 an der Büchse 194 rutscht, dreht sich das Planetenzahnrad 222, das wiederum sowohl das obere wie das untere Schleifscheibenpaar antreibt. Wenn die -Drehung eingeleitet wird, so bewirkt die Bewegungsbegrenzung der Gabelköpfe 294 und 314 sowie der Schleifscheiben aufgrund der Trägheit, daß eine der Schleifscheiben an jedem Gabelkopf um die Antriebswelle zur Anlage mit einer der Seiten der Schneidklinge 24 an deren Schneidkante schwingt. Sind die Gabelköpfe und die Schleifscheiben aus der in den Fig. 12 und 13 gezeigten mittigen Lage verschwenkt worden, so halten die an diesen Bauteilen entwickelten Zentrifugalkräfte die beiden anderen Schleifscheiben in Anlage an der Schneidklinge. Durch eine Hin- und Herbeweaung der Schneidklinge bei ihrer Drehen um die t)- -Achse 122 wird die gesamte, über einen großen Teil der Klinge sich erstXec-;ende Schneidkante geschärft. Wird die Drehrichtung der Klinge und der Schrfvorrichtung um die # -Achse 122 umgekehrt, so wird die andere der einander in jedem Gabelkopf gegenüberliegenden Schleifscheiben zur Anlage an der Schneidkante auf der anderen Seite der Klinge gebracht und in dieser Anlage gehalten.
  • Wie der Fig. 12 zu entnehmen ist, ist mit dem unteren Teil der Flanschplatte 282 eine Hartmetall-Klingenlagerung oder -abstützung 330 verbunden, die zwei auswärts gerichtete Klingenführungen 332, 334 aufweist, welche die Klinge 24 in Richtung der # -Achse 122 halten. Um eine störende Beeinflussung der Schleifscheiben und der Klingenführungen zu vermeiden, haben die Schleifscheiben in den Stirnflächen, die mit der Schneidkante zur Anlage kommen, mittige Vertiefungen oder Ausnehmungen, und die Klingenführungen 332, 334 haben derartige Abmessungen, daß sie in diese Ausnehmungen passen, wenn die Klinge und die Schleifscheiben gegeneinander anliegen. Die Klinge kann somit entlang ihrer # -Achse relativ fest gehalten werden, so daß ein Biegen aufgrund von seitlichen Belastungen, die auf die Klinge durch die Schleifscheiben ausgeübt werden, vermieden wird.
  • Es kann erwünscht oder vorteilhaft sein, das untere Schleifscheibenpaar etwas zu schwenken, z.B. um 10 so daß der untere Abschnitt einer jeden Scheibe das Bestreben hat, etwas kräftiger gegen den auskragenden Teil der Klinge unterhalb der unteren Klingenführung zu zu drücken.
  • Da der untere Teil der Klinge frei ist, um c;erXr.g gegenüber den Kräften der Schleifsczeibe nachzugeben, wird ein geringerer D-1:ck zwischen dpr Scheibe und der Klinge entwickelt.
  • Durch ein leichtes Schwenken der Schleifscheiben werden die Schneidkante er Klinge und clie Stirnflächen der Schleifscheiben in eine zueinander parallele Lanze gebracht. Auch drücken die oberen Abschnitte der unteren chleifscheiben weniger stark gegen die Klinge, was ebenfalls c= erwünscht ist, da hierdurch der mittlere Teil der Schneidklinge, die in Anlage an den oberen und unteren Schleifscheiben hin-und hergeht, etwas von der Schleifeinwirkung entlastet wird Damit wird ein übermäßiger Abrieb im Mittelteil der Klinge vermindert.
  • Um die Gabelköpfe 294, 314 und die beiden Scnleifscheibenpaare während des Schneidbetriebs in der mittigen Lage außer Berührung mit der Klinge 24 zu halten, ist mit dem oberen Gabelkopf 294 eine Blattfeder 340 verschraubt, die an ihrem oberen Ende eine Öffnung aufweist, in die ein am Arm 286 der Flanschplatte 282 befestigter Arretierstift 342 eingreift.
  • Das untere Ende der Blattfeder 340 wird durch eine Versteifung 344 an einer ebenen Fläche des unteren Gabelkopfes 314 in Anlage gehalten, so daß der obere und untere Gabelkopf im allgemeinen miteinander gekoppelt sind und im wesentlichen in derselben Lage gehalten werden. Das untere Ende der Blattfeder 340 und die Versteifung 344 können am Gabelkopf 314 verschraubt sein; jedoch ermöglicht der ohne Verschraubung entwickelte Druckkontakt; daß geringe Unterschiede in der Winkellage der Gabelköpfe in solchen Situationen auftreten können, in denen die Schleifscheiben am oberen und unteren Gabelkopf einem verschieden großen Abrieb unterlagen und insofern unterschiedliche Starken haben.
  • Während eines Sch.=fvoraanges wird das otoere Erde der Blattfeder 340 vom Arretierstift 342 mittels eines Keilzapfens 3a6 gelöst, der an der Antriebswelle 284 durch eine Klammer 348 gehalten ist. Der Keilzapfen 346 dreht bei Beginn eines Schärfvorganqes mit der Antriebswelle und legt sich gegen eine Vertiefung 350 In der Blattfeder 340 unterhalb des Arretierstiftes 342 an, um die Blattfeder von diesem zu lösen. Dann sind die Gabelkö-t-c- unblockiert und können frei von der mittigen Lage verschwenken. Zusätzlich stößt der Keilzapfen 346 gegen die Vertiefung 350, so daß eine leichte Schwenkbewegung der Gabelköpfe 294, 314 aus der mittigen Lage eingeleitet wird, die die gleich gerichteten Trägheitskräfte verstärkt. Da die Trägheits- und Zentrifugelkräfte die Gabelköpfe aus der mittigen Lage bewegen und eine der oberen sowie eine der unteren Schleifscheiben zur Anlage an die Klinge 24 bringen, gelangt die Öffnung im oberen Ende der Blattfeder 340 aus der Flucht mit dem Arretierstift 342.
  • Wenn die Drehrichtung um die 9 -Achse 122 während des Schärfens umgekehrt wird, so wechselt auch die Drehrichtung des Keilzapfens 346, der dann gegen die Vertiefung 350 von der anderen Seite her trifft, was ebenfalls die umgekehrten Trägheitskräfte verstärkt, so daß die Gabelköpfe 294, 314 in die entgegengesetzte Richtung schwingen und die beiden anderen Schleifscheiben mit der anderen Seite der Schneidklinge 24 zur Anlage bringen.
  • Wenn ein Schärfvorgang beendet ist, so können sich u.U.
  • die Gabelköpfe und Schleifscheiben nicht in der mittigen Lage festlegen, bis durch die Bewegungen der Schneidklinge die Öffnung in der Blattfeder zurück zur Ausrichtung mit dem Arretierstift 342 schwingt. Wenn es eintritt, daß der Keilzapfen 346 in der gezeigten Lage anhält, so besteht durch die Schwenkbewegung der Scheiben und der Vertiefung 350 das Bestreben, den Keilzapfen 346 aus der gezeigten Stellung zu drücken, so daß der Arretierstift 342 und die Öffnung im oberen Ende der Blattfeder 240 wieder zum Eingriff kommen können über die gezeigten und beschriebenen Ausführungsbeispiele hinaus sind selbstverständlich gewisse Abwandlungen möglich. Es ist klar, daß das vertikal ausgerichtete Schleifscheibenpaar 290, 292 auch allein ohne das darunterliegende Paar vorgesehen werden kann. Auch kann die in Fig. 7 gezeigte Zentrierfeder 260 bei der Schärfvorrichtung von Fig. 12 zur Anwendung kommen. Umgekehrt kann die Blattfeder 340 von Fig. 12 bei der Vorrichtung von Fig. 7 zum Einsatz kommen. Die Verhäitnisse der Antriebsräder zueinander und die Größen der Schleifscheiben können selbstverständlich in passender Weise gewählt werden, um eine bevorzugte Schleifgeschwindigkeit im Verhältnis zur Geschwindigkeit in der Hin- und Herbewegung der Schneidklinge zu erhalten.
  • Patentansprüche: L e e r s e i t e

Claims (1)

  1. Patentansprüche 1. Vorrichtung zum Schneiden von Flachmaterial mit einem eine Auflagefläche für das ausgebreitete Flachmaterial bildenden Schneidtisch, mit einer oberhalb der Auf lagefläche angeordneten, dieser gegenüber während eines Schneidvorganges bewegbaren Trageinrichtung mit einem daranbefestigten, zur Auflagefläche und dem darauf befindlichen Flachmaterial hin bzw. von diesen weg bewegbaren Werkzeugträger (Schneidkopf) und mit einem an dem Werkzeugtrciger hängend angebrAchten, hin- und herbewegbaren Schneidwerkzeug, das mit dem Werkzeugträger von einer unteren Lage, in der es entlang seiner eigenen Achse in Schneideingriff mit dem Flachmaterial hin-und hergeht, in eine angehobene Lage, in der es auger Eingriff mit dem Flachmaterial hin- und hergeht, zu bringen ist, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h einen an der Trageinrichtung (40) befestigten Schneidklingen-ntriebsmotor (60), durch einen zwischen diesen Antriebsmotor (60) und die Schneidklinge (24) geschalteten, die Schneidklinge sowohl in der unteren wie in der angehobenen Lage des Schneidkopfes (22) hin- und herbewegenden ersten Antriebsmechanismus (78, 108, 160), durch einen an der Trageinrichtung (40) befestigten #-Antriebsmotor (120), durch einen zwischen diesen Motor (120) und die Schneidklinge (24) geschalteten, die Klinge um ihre eigene Achse (122) ausrichtenden zweiten Antriebsmechanismus (130, 142, 330), durch eine in den ersten Antriebsmechanismus einbezogene, eine Drehung der Klinge (24) bei ihrem Hin- und Hergehen um ihre eigene Achse (122) ermöglichende, zwischen der Trageinrichtung (40) und der Klinge angeordnete Schwenkverbindung (160, 162) und durch eine in den zweiten Antriebsrnechanismus einbezogene, zwischen der Trageinrichtung und der Klinge angordnete, deren Hin- und Herbewogung in unteren, angehobenen und dazwischen liegenden Klingenlagen ermöglicilende, ein Drehnoment übertragende Gleitverbindung (142, 24, 330), so daß die Schneidklinge (24) in jeder angehobenen, mittleren oder abgesenkten Lage durch auf der Trageinrichtung befestigte Antriebsmotoren hin- und herbewegbar sowie um ihre e -Achse ausrichtbar ist, 2, Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Gleitverbindung im zweiten Antriebsmechanismus einen Keilzapfen (150) und eine Nut (148, 330), die sich im allgemeinen rechtwinklig gegenüber der Schneidtisch-Auflagefläche (20) erstrecken, aufweist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Keilzapfen (150) an einer Längskante der Schneidklinge (24) ausgebildet ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einer in den Ausricht-Antriebsmechanismus einbezogenen Zahnriemen/Zahnscheiben-Getriebekette, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Gleitverbindung ein genutetes, mit einer Zahnriemenscheibe (130) verbundenes Element (142, 330) aufweist, in dessen Nut (148) die Schneidklinge (24) aufgenommen ist.
    5. Vorrichtung zum Schneiden von Flachmaterial mit einer hin- und hergehenden, eine Schneidkante aufweisenden Schneidklinge und mit einer durch einen Antriebsmotor um eine rechtwinklig zu einer das zu schneidende Flachmaterial aufnehmenden Auflagefläche gerichtete Achse drehbaren Klingenlagerung, wobei die Klinge bei ihrer Fortbewegung durch das Flachmaterial um diese Achse zu ihrer Ausrichtung in eine ausgewählte Schnittrichtung drehbar ist, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h eine an der Klingenlagerung (142, 180, 282, 286) nahe der Schneidkante der Klinge (24) hängend und um die rechtwinklige Achse (122) mit der Klinge drehbare Schleifscheibe (212, 214, 290, 292) und durch einen eine mit der Schleifscheibe verbundene Antriebswelle (226, 284) enthaltenden Antriebsmechanismus (220, 250), der zur Drehung der Antriebswelle und der Schleifscheibe in Abhängigkeit von der Drehung der Klinge und ihrer Lagerung um die Achse (122) nach Wahl einschaltbar ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Antriebsmechanismus ein an der Klingenlagerung (142, 180, 282, 286) befestigtes Planetengetriebe ( 220, 222) und eine nach Wahl betätigbare, mit einem Teil des Planetengetriebes zusammenarbeitende Klemmvorrichtung (250) aufweist, so daß die Antriebswelle (226, 284) gleichzeitig mit der Klingenlagerung nach Wahl drehbar ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß das Planetengetriebe einen an der Klingenlagerung (142) koaxial zur Achse (122) befestiaten Zahnkranz (2?0) sowie ein an der Klingenlagerung (180, ,82) angebrachtes, mit dem Zahnkranz käzr:n-ends Planetenzahnrad (222) enthält und daß die Klemmvorrichtung (250) mit einem der Planetenge.trieberäder jsmmenrbeitet und nach Wahl eine Drehung eines der Zeanrëder um die senkrechte Achse (122) mit der Klinge sind der Klingenlagerung verhindert, wenn das andere der Zahnräder angetrieben wird.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Klemmvorrichtung (250) mit dem Zahnkranz (220) zusammenarbeitet sowie dessen Drehung um die senkrechte Achse (122) mit der Klinge (24) verhindert, daß das Planetenzahnrad (222) in abgesetzter Lage von der Achse (122) und um diese Achse mit der Klinge unter Antrieb durch den Zahnkranz (220) drehbar ist und daß die Antriebswelle (225, 284) des Planetengetriebes mit dem Planetenzahnrad (222) fest verbunden ist.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß die Schleifscheibe (212, 214) durch eine Strebe (232, 234) in zur Antriebswelle (226) abgesetzter Lage gehalten ist und daß eine Reibungskupplung (238, 240, 242) bei Unterbrechung der Drehung des Planetenzahnkranzes (220) durch die Klemmvorrichtung (250) die Strebe mit der Schleifscheibe gegen die Klingenschneidkante hin drückt.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Reibungskupplung einstef;-jar ist.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 5, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Schleifscheibe Teil eines um die senkrechte Achse (122) drennaren, an der Klingenlagerung hangenden Paares (212, 214 bzw. 290, 292) ist, wobei je eine Scheibe nahe einer Seite der Klingenschneidkante angeordnet ist, und daß der Antriebsmechanismus (220, 222) antriebsseitia- mlt jeder der Scheiben eines Schleifscheibenpaares verbunden ist.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h eine zwischen die beiden Schleifscheiben und die Klingenlagerung geschaltete, die Scheiben mit Bezug auf die Klinge in einer mittigen Lage haltende Zentriervorrichtung (260, 340).
    13. Vorrichtung nach Anspruch 5, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h eine weitere, an der Klingenlagerung nahe der Klinge hängend angebrachte, mit dieser um die senkrechte Achse (122) drehbare Schleifscheibe (312), wobei die beiden Scheiben (292, 312) untereinander hängen und mit verschiedenen Teilen an der scrneidkante der Klinge (24) zur Anlage zu bringen sind, und daß die Antriebswelle (284) mit jeder der Schleifscheiben antriebsseitig verbunden ist sowie diese um ihre jewelligen Achsen in Abhängigkeit von der Drehung der Klinge und Klingenlagerungum die senkrechte Achse (122) dreht.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 13, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Achsen der Schleifscheiben in Ebenen liegen, die im wesentlichen rechtwinklig zu der senkrechten Achse (122), um die die Klinge dreht, gerichtet sind.
    15. Vorrichtung nach Anspruch 13, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h noch zwei weitere, untereinander hängend an der Kiingenlagerung angebrachte, mit der Klinge zur Anlage zu bringende Schleifsheiben (290,-), die jeweils an einer Seite der Klinge gegenüber den Schleifscheiben (292, 312) liegen.
    16. Vorrichtung nach Anspruch 12, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Zentriervorrichtung eine sich zwischen den beiden Schleifscheiben und der Klingenlagerung (142, 286) erstreckende Blattfeder (340) sowie einen mit einem Ende der Blattfeder zum Eingriff zu bringenden Arretierstift (342) aufweist, die die Schleifscheiben und die Lagerung in der mittigen Lage mit Bezug zur Klinge festlegen.
    17, Vorrichtung nach Anspruch 16, d a d u r c h g e -k e n n z e ich n e t, daß an der Antriebswelle (284) ein mit der Blattfeder (340) zur Anlage zu bringender Keilzapfen (346) fest verbunden ist.
    18, Vorrichtung nach Anspruch 14, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Drehachse der unteren Schleifscheibe (312) leicht verschwenkt ist, so daß der untere Abschnitt der Schleifscheibe stärker gegen die Klinge anliegt.
    19. Vorrichtung nach Anspruch 5, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h eine an der Klingen lagerung hängend angebrachte weitere Schleifscheibe, durch Anordnung beider Schleifscheiben in einem Gabelkopf (236, 2941 an gegenüberliegenden Seiten der Schneidklinge und durch Aufhängung des Gabelkopfes an der Klingenlagerung derart, daß er mit der Klinge um die senkrecilte Achse (122) drehen und frei in bezug zur Klinge um eine andere, parallel und versetzt zur Achse (122) angeordnete Achse (284) schwenken kann.
DE19762614347 1976-01-12 1976-04-01 Vorrichtung zum Schneiden von Flachmaterial Expired DE2614347C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US05/648,540 US4033214A (en) 1973-09-17 1976-01-12 Blade sharpener

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2614347A1 true DE2614347A1 (de) 1977-07-21
DE2614347C2 DE2614347C2 (de) 1983-11-24

Family

ID=24601203

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19762659927 Expired DE2659927C2 (de) 1976-01-12 1976-04-01 Vorrichtung zum Schärfen einer Klinge einer Schneidmaschine
DE19762614347 Expired DE2614347C2 (de) 1976-01-12 1976-04-01 Vorrichtung zum Schneiden von Flachmaterial

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19762659927 Expired DE2659927C2 (de) 1976-01-12 1976-04-01 Vorrichtung zum Schärfen einer Klinge einer Schneidmaschine

Country Status (2)

Country Link
JP (1) JPS5287780A (de)
DE (2) DE2659927C2 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3046390A1 (de) * 1980-01-14 1981-09-17 Gerber Garment Technology, Inc., 06074 South Windsor, Conn. "messerschaerfverfahren"
US4762040A (en) * 1986-04-16 1988-08-09 Investronica, S.A. Blade sharpening and guide mechanism

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4879935A (en) * 1988-02-17 1989-11-14 Gerber Scientific, Inc. Reciprocating knife cutter with flexible drive portion
JPH01284648A (ja) * 1988-05-10 1989-11-15 Sekisui House Ltd 建物の床構造
JP5222854B2 (ja) 2007-11-09 2013-06-26 株式会社島精機製作所 裁断機

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1921690A1 (de) * 1968-05-06 1969-11-13 Cincinnati Milling Machine Co Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von Stoff u.dgl. mit einem hin- und hergehenden Messer
US3507177A (en) 1968-05-06 1970-04-21 Cincinnati Milling Machine Co Apparatus for sharpening reciprocating cutting blade of material cutting machine
US3548699A (en) * 1966-09-21 1970-12-22 Heinz Joseph Gerber Device for cutting sheet material

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3548699A (en) * 1966-09-21 1970-12-22 Heinz Joseph Gerber Device for cutting sheet material
DE1921690A1 (de) * 1968-05-06 1969-11-13 Cincinnati Milling Machine Co Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von Stoff u.dgl. mit einem hin- und hergehenden Messer
US3507177A (en) 1968-05-06 1970-04-21 Cincinnati Milling Machine Co Apparatus for sharpening reciprocating cutting blade of material cutting machine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3046390A1 (de) * 1980-01-14 1981-09-17 Gerber Garment Technology, Inc., 06074 South Windsor, Conn. "messerschaerfverfahren"
US4762040A (en) * 1986-04-16 1988-08-09 Investronica, S.A. Blade sharpening and guide mechanism

Also Published As

Publication number Publication date
JPS568759B2 (de) 1981-02-25
DE2614347C2 (de) 1983-11-24
JPS5287780A (en) 1977-07-22
DE2659927C2 (de) 1983-07-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69117738T2 (de) Schneidvorrichtung für Kurvenschreiber
DE3807139A1 (de) Schneidemaschine mit klingenschaerfeinrichtung
DE2922617C2 (de) Magnetbandgerät mit einer Einrichtung zum Verstellen der Lage einer Bandantriebswelle gegebüber einer Bezugsfläche
DE2255275B1 (de) Vorrichtung zum Längsschneiden von Materialbahnen, insbesondere Papierbahn nen
DE2116392B2 (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen schneiden von flachmaterial
DE2735527A1 (de) Schneidwerkzeug zum ausschneiden von profilen aus flaechigem material
DE2938451B1 (de) Rotations-Schaftmaschine
DE2614347A1 (de) Vorrichtung zum schneiden von flachmaterial
DE2430043A1 (de) Verfahren zum beschneiden von papierstapeln
EP0673729A1 (de) Einrichtung zum Beschneiden von Druckprodukten
DE4308419A1 (de) Werkzeugrevolver
DE68904577T2 (de) Stellvorrichtung fuer ein eisenbahnfahrzeug auf einer raddrehbank.
DE19959351A1 (de) Schneidvorrichtung mit Eigenantrieb für eine Einrichtung zum Längsteilen von durchlaufenden Materialbahnen
DE2062982C3 (de) Papierlochmaschine
DE7927132U1 (de) Stickautomat mit mehreren einnadel- stickkoepfen
DE2439042A1 (de) Mechanischer kontinuierlicher geschwindigkeitsregler
DE340217C (de) Teigteil- und Wrikmaschine
EP0064668A2 (de) Schwenkvorrichtung für ein Druckwerk
DD289878A7 (de) Vorrichtung zum spannen eines werkstuecktraegers
DE3243003A1 (de) Vorrichtung zum umreifen von coils
DE1023191B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen ueberzogener Tabletten
DE575614C (de) Maschine zum Herausziehen von Faeden aus einem Gewebe
DE1452785A1 (de) Maschine zur Herstellung von Verschlusskapseln aus einem Metallband
DE813875C (de) Kupplung fuer Strickmaschinen
DE1461220C (de) Vorrichtung an einer Rotationsschneidmaschine zur Einstellung des Abstandes zwischen der Schneidwerkzeugwalze und der Auflagewalze

Legal Events

Date Code Title Description
8181 Inventor (new situation)

Free format text: PEARL, DAVID RAYMOND, WEST HARTFORD, CONN., US

AH Division in

Ref country code: DE

Ref document number: 2659927

Format of ref document f/p: P

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8328 Change in the person/name/address of the agent

Free format text: SCHAUMBURG, K., DIPL.-ING. THOENES, D., DIPL.-PHYS. DR.RER.NAT., PAT.-ANWAELTE, 8000 MUENCHEN