DE2611961A1 - Bewaesserungsvorrichtung - Google Patents
BewaesserungsvorrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, um Wasser von
einer Wasserquelle zu einem in Beziehung zur Wasserquelle beweglichen Wasserverbraucher zu leiten,und richtet sich insbesondere auf eine
vorzugsweise zur Bewässerung großer Flächen geeignete Bewässerungsvorrichtung.
In der Landwirtschaft hat die Entwicklung zu einem verstärkten Bedarf künstlicher -Bewässerung geführt, und es gibt eine Reihe von
Vorschlägen, um auch verhältnismäßig große Flächen auf künstlichem Wege mit Wassersprüherη bewässern zu können.
Einige Vorschläge basieren auf der Anwendung einer Vielzahl von
Sprühern, die auf einem ständig oder vorübergehend verlegten Netz von Rohrleitungen montiert sind· Die für ständigen Verbleib ausgelegten Rohrnetze sind zwar jederzeit verfügbar, aber teuer in der
Anlage und Wartung· Letzteres gilt auch für die mehr zeitweise ausgelegten Netze, die oft zerlegt und erneut verlegt werden müssen.
Anderen Vorschlägen liegt der Gedanke von Traktoren betriebener oder
von ihnen getragener Rohre oder Schläuche mit Wassersprühern zugrunde· Es gibt ferner Vorrichtungen mit Eigenantrieb, bei denen
die Bewässerungsleitung von einer Anzahl längs an ihr angebrachter
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Räder getragen wird, die so angeordnet sind, daß sie sich parallel
mit einer Stammleitung für Wasser oder im Kreis um einen ortsfesten
oder versetzbaren Hydranten bewegen.
Die von Traktoren getragenen oder betriebenen Vorrichtungen sind teuer im Betrieb, während bei Anwendung von Schläuchen diese stark
verschlissen werden, da sie bei ihrem Auslegen und Einziehen auf dem Boden schleifen müssen. Außerdem werden die Schläuche aufgrund
der Reibung gegen den Erdboden starken Zugbeanspruchungen ausgesetzt
und können dadurch leicht entzweigezogen werden. Dies zwingt zu einer Begrenzung der Schlauchlänge. Der Schlauch wird dennoch trotz dieser
Begrenzung sehr schwer. Auch die Anordnung einer Trommel, auf die der Schlauch zweckmäßig für seinen Transport aufgerollt werden muß,
gibt der Vorrichtung Schwere und macht sie schwer beweglich. Die Vorrichtungen mit Eigenantrieb erfordern gewöhnlich eine große Anzahl
Sprüher und sind kostspielig in der Herstellung. Ein weiterer bedeutender Nachteil bei Systemen mit Eigenantrieb oder Traktorbetrieb
ist die Notwendigkeit einer äußeren Kraftquelle, z.B. eines Elektro- oder Dieselmotors.
Der vorliegenden Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, zwei im wesentlichen
gleiche auszieh- und zusammenschiebbare Rohrsysteme anzuwenden, um Wasser von einer Wasserquelle, z.B. einer Stammleitung
oder einem Hydranten, zu einem Wasserverbraucher, z.B. einem oder mehreren Wassersprühern zu leiten. Jedes Rohrsystem ist aus einer
Anzahl im wesentlicher starrer Rohre und einer Anzahl Rohrverbinder, die die laden der Rohre gelenkartig verbinden, so daß Wasser durch
die Rohrverbinder von Rohr zu Rohr fließen kann, aufgebaut. Das Rohrsystem wird durch Zusammenhaltungsmittel zusammengehalten und
von Tragemitteln über dem Erdboden getragen.
Durch die Anwendung von zwei Rohrsystemen kann im wesentlichen dieselbe Flexibilität wie mit Schläuchen, jedoch unter Vermeidung
der mit der Anwendung von Schläuchen verbundenen Nachteile, erhalten werden. Durch Anschluß der einen Enden der Rohrsysteme an einen
Hydranten und der anderen Enden an einen Wassersprüher und durch
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Ausziehen bzw· Einschieben der Rohrsysteme kann der WassersprUher
über eine zu bewässernde Fläche hin und her versetzt werden.
Die Rohrsysteme können gem. AusfUhrungsformen der Erfindung mit
Versetzmitteln versehen werden, die längs einer in ihrer Länge voreinstellbaren Laufstrecke automatisch hin und her gehen* Die Bewegungsgeschwindigkeit und die Wasserabgabemenge sind ebenfalls voreinstellbar, so daß der Bewässerung die gewünschte Intensität gegeben werden kann. Dies bedeutet, daß die erforderliche Niederschlagsmenge während eines so langen Zeitraumes zugeführt werden
kann, daß der Boden die gesamte zugeführte Wassermenge aufzunehmen vermag. Bei vielen der herkömmlichen Vorrichtungen war dies mit
den angewendeten Konstruktionen, und insbesondere bei denen mit Schläuchen, praktisch unmöglich.
Die Konstruktion und Eigenschaften der Rohrsysteme machen es praktisch möglich, den Wasserdruck als Energiequelle für die Versetzraittel anzuwenden. Hierin liegt in gewissen Fällen ein beträchtlicher Vorteil gegenüber den herkömmlichen Vorrichtungen, bei denen
für das Versetzen z.B. ein Elektro- oder Dieselmotor notwendig
ist.
Durch eine geeignete Ausbildung der Tragemittel wird bei Anwendung
der Rohrsysteme die wachsende Saat nur unbedeutend beschädigt.
Die Vorteile der Anwendung von zwei gleichen zusammengehaltenen
Rohrsystemen anstelle nur eines Rohrsystemes werden aus der folgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung
ersichtlich.
Fig. 1 und 2 veranschaulichen in stark vereinfachter Form eine erste Ausführungeform von zwei zusammengehaltenen
Rohrsystemen in im wesentlichen zusammengeschobener bzw. im wesentlichen ausgezogener Lage,
Fig. 3 und k veranschaulichen in stark vereinfachter Form eine
zweite Ausführungsform von zwei zusammengehaltenen
Rohrsystemen in im wesentlichen zusammengeschobener
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bzw· im wesentlichen ausgezogener Lage,
Fig. 5 ist ein Schnitt durch ein Rohr in einem Rohrsystem,
Fig. 6 ist ein Schnitt durch eine Rohrverbindungsvorrichtung mit anschließendem Rohr,
Fig. 7 ist ein Schnitt durch eine Ausführungsform eines Zusammenhaltungsmittels,
und
Fig. 8 ist eine Perspektivansicht von zwei mit Tragemitteln und Versetzmitteln versehenen Rohrsystemen.
In Fig. 1 und 2 sind zwei Rohrsysteme 110 bzw. 120 gezeigt, die Wasser zwischen einer Wasserquelle, wie der Wasserleitung 101, und
einem beweglichen Wasserverbraucher, wie dem Wassersprüher 102, leiten. Jedes Rohrsystem ist aus einer Anzahl im wesentlichen starrer
Rohre aufgebaut, die an ihren Enden mit Rohrverbindungsvorrichtungen aneinander angeleakt sind. Die Rohrverbindungsvorrichtungen
sind so ausgebildet, daß Wasser durch sie von Rohr zu Rohr fließen
kann.
Das eine Rohrsystem 110 besteht in Fig. 1 und 2 aus den Rohren 111,
112 und 113 sowie den Rohrverbindern 111J-. Das zweite Rohrsystem
besteht in Fig. 1 und 2 aus den Rohren 121, 122 und 123 sowie den Rohrverbindern 12^. Die Rohre 122 sind im wesentlichen gleich lang
und haben im wesentlichen die gleiche Länge wie die Rohre 112. Die Rohre 111, II3» 121 und 123 sind im wesentlichen halb so lang wie
die Rohre 112 und 122. Sämtliche Rohre haben vorzugsweise eine gleichgroße innere Querschnittsfläche, was jedoch für die Funktion
des Systemes nicht unbedingt notwendig ist. Die Rohre können aus Aluminium oder einem anderen Metall oder einer anderen Legierung
bestehen, die eich bzgl. Korrosionsbeständigkeit und mechanischen
Beanspruchungen für diesen Zweck eignet.
Die Rohraysteme 110 und 120 sind so angeordnet, daß jedes Rohr
in seiner Mitte ein Rohr 122 schneidet oder von ihm geschnitten wird. An den Schnittpunkten befinden sich Zusammenhaltemittel 103,
von denen jedes das Mittelteil oder den Mittelpunkt eines Rohres 112 in Abstand vom Mittelpunkt oder Mittelteil des geschnittenen
oder schneidenden Rohres 122 hält*
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Die Zusammenhaltemittel sind so ausgebildet, daß der Abstand der
Mittelpunkte größer als, aber von derselben Größenordnung wie die Querschnittabmessungen, der Rohre ist«
An die Wasserleitung 101 ist ein erstes Wasserzuführmittel gekuppelt, das Wasser von der Wasserleitung zum Rohr 111 in dem
einen Rohrsystem und zum Rohr 121 im zweiten Rohrsystem überführt. Ein zweites Wasserzuführmittel 105 ist an das Rohr 113 in dem einen
und an das Rohr 123 im zweiten Rohrsystem gekuppelt. Das zweite
Wasserzuführmittel hat die Aufgabe, Wasser von den Rohrsystemen zum Wasserverbraucher, d.h. zum Sprüher 102 zu leiten.
Die beiden Wasserzuführraittel befinden eich somit an den entgegengesetzten Enden der Rohrsyateme, und das zweite Wasserzuführmittel
kann durch Ausziehen oder Zusammenschieben der Rohrsysteme längs einer geraden Linie in Beziehung zum ersten Wasserzuführmittel
versetzt werden.
Der Vorteil mit zwei gleichen zusammengehaltenen Rohrsystemen gem.
Fig. 1 und 2 gegenüber einem einzigen Rohrsystem, z.B. 110, liegt darin, daß die Bewegung automatisch längs einer geraden Linie erfolgt,
die z.B. quer zur Wasserleitung 101 sein kann. Durch die Zusammenhaltemittel und deren Lage wird die Drehung der Rohre in Beziehung
zueinander sowohl in jedem Rohrsystem für sich als auch zwischen den beiden Rohrsystemen automatisch synchronisiert.
In Fig. 3 und k sind Rohrsysteme 210 bzw. 220 gezeigt, die Wasser
zwischen einer Wasserquelle, wie der Wasserleitung 201, und einem beweglichen Wasserverbraucher, wie dem Wassersprüher 202, leiten.
Jedes Rohrsystem ist, wie in Fig. 1 und 2, aus einer Anzahl im wesentlichen starrer Rohr· 211, 212 und 213 bzw. 221, 222 und 223
aufgebaut und an seinen Enden mit Rohrverbindern 214 bzw. 22*f
gelenkartig verbunden· Die Rohrverbinder können vom selben Typ wie die in Fig. 1 und 2 gezeigten sein und sind so ausgebildet,
daß Wasser durch sie von Rohr zu Rohr fließen kann.
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Jedes Rohr 212 in dem einen Rohrsystem hat im wesentlichen dieselbe
Länge wie das entsprechende Rohr 222 im zweiten Rohrsystem, und die Rohre 212 bzw. 222 sind untereinander vorzugsweise von
im wesentlichen derselben Länge. Im Unterschied zu den Rohrsystemen in Fig. 1 und 2 sind die Rohre 211 bzw. 221 außerdem an dem einen
Ende des betr. Rohrsystemes und die Rohre 213 bzw. 223 an dem anderen Ende des betr. Rohrsystemes von im wesentlichen derselben
Länge wie die anschließenden Rohre 212 bzw. 222.
Wie bei den Rohrsystemen gem. Fig. 1 und 2 haben die Rohrsysteme gem. Fig. 3 und *f Zusamraenhaltemittel, von denen jedes einen gewissen
Teil des einen Rohrsystemes in Abstand vom entsprechenden Teil des anderen Rohrsystemes hält. Die Anzahl Zusammenhaltemittel und
deren Lage ist jedoch wesentlich anders in Fig. 3 und k als in
Fig. 1 und 2. Jedes der Zusammenhaltemittel 203 ist im Anschluß an jeden zweiten Rohrverbinder 214 bzw. 22^ im betr. Rohrsystem
angeordnet und hält einen Rohrverbinder 21 *t in dem einen Rohrsystem
210 in Abstand von dem entsprechenden Rohrverbinder 22^ im anderen
Rohrsystem 220. Die Abstände haben dieselbe Größenordnung wie die Querschnittabmessungen der Rohre.
Wie bei den Rohrsystemen in Fig. 1 und 2 befinden sich erste Wasserzuführmittel
20k zur Leitung von Wasser von der Wasserleitung 201 zum Rohr 211 in dem einen Rohrsystem und zum Rohr 221 im anderen Rohrsystem.
Ferner sind an den entgegengesetzten Enden der Rohrsysteme ein zweites Wasserzuführmittel 205 zur Leitung von Wasser vom Rohr
213 in dem einen Rohrsystem und vom Rohr 223 in eiern anderen Rohrsystem
zu einem Wasserverbraucher, wie dem Wassersprüher 202, angeordnet·
Die beiden Wasserzuführmittel befinden sich also, wie in Fig. 1 und 2. an entgegengesetzten Enden der Rohrsystem, und das zweite
Wasserzuführmittel 205 kann durch Ausziehen oder Zusammenschieben der Rohrsysteme längs einer geraden Linie in Beziehung zum ersten
Wasserzuführmittel 20*f versetzt werden. Der Vorteil mit zwei zusammengehaltenen
Rohrsystemen gem. Fig. 3 und *f gegenüber einem ein-
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zigen Rohrsystem, z.B. 220, liegt darin, daß die Bewegung automatisch
längs einer geraden Linie erfolgt, die z.B. quer zur Wasserleitung 201 sein kann. Durch die Zusammenhaitemittel und deren
Lage wird das Drehen der Rohre in Beziehung zueinander zwischen den beiden Rohrsystemen automatisch synchronisiert.
Ein wesentlicher Unterschied zwischen den Rohrsystemen gem. Fig. 3 und k und denen in Fig. 1 und 2 liegt in der Bewegung der Rohre
beim Ausziehen oder Zusammenschieben der Rohrsysteme. Bei den Rohrsystemen gem. Fig. 1 und 2 werden alle Rohr im betr. System
synchron gedreht, was bei einem Vergleich zwischen Fig. 1, wo die Systeme in fast ganz zusammengeschobener Lage, und Fig. 2, wo
die Systeme in fast ganz ausgezogener Lage gezeigt sind, deutlich wird. Bei Rohrsystemen gem. Fig. 3 und k dagegen ist die Drehung
der Rohre nur paarweise synchronisiert, was bei einem Vergleich zwischen Fig. 3, wo die Rohrsysteme in fast ganz zusammengeschobener
Lage, und Fig. ^, wo die Rohrsysteme in fast ganz ausgezogener Lage
gezeigt sind, hervorgeht.
Fig. 5 zeigt das Profil eines Rohres, das für die Konstruktion
von Rohrsysteraen gem. Fig. 1 - *f angewendet werden kann. Es ist
selbstredend nicht notwendig, Rohre mit gerade diesem Profil anzuwenden, sondern es sind auch Rohre mit anderen Profilen durchaus
denkbar. Die Hauptsache ist, daß die angewendeten Rohre ausreichend korrosionsbeständig sind und den mechanischen Beanspruchungen
widerstehen.
Das Rohrprofil in Fig. 5 hat über die kreisrunde Rohrwand I30 hinaus
vier nach außen gerichtete Flansche. Jeder Flansch hat einen radialen auswärtsgerichteten Teil I3I - 13*f und einen abgewinkelten
Teil 135 - 138. Die Flamsche sind paarweise im wesentlichen gleich»
Der Teil I3I liegt diametral gegenüber I33, und der Teil 132 liegt
diametral gegenüber 13*f. Entsprechende Langs «it en ».· der Teile I35
und 136 liegen vorzugsweise in derselben Ebene wie auch entsprechende
Langseiten der Teile 137 und I38. Die Flansche sind in einem Stück mit der Rohrwand gefertigt und haben die Aufgabe, die Rohrwand
gegen Biegebeanspruchungen abzusteifen und als Haltepunkte für z.B. die Zusammenhaltemittel zu dienen.
-S-
Fig. 6 ist ein Schnitt durch einen Rohrverbinder und zwei verbundene
parallele Rohre. Es ist natürlich nicht notwendig, Rohrverbinder gem. Fig. 6 anzuwenden, sondern es können bei der Konstruk
tion von Rohrsystemen gem. Fig. 1 - k auch andere Rohrverbinder
für gelenkartige Verbindung angewendet werden.
Der Rohrverbinder hat zwei Gehäuseteile 141 bzw. 1*f2, die in Beziehung
zueinander um eine Welle 1^3 drehbar sind. Die Welle ist fest
bzw. in den Gehäuseteilen mit Schrauben, Lagerungen usw. von an und für sich bekanntem Typ gelagert. Diese Anordnungen sind deshalb nicht
im einzelnen beschrieben, sondern erhielten in Fig. 6 die Sammelbezeichnung ikk-m Zur Lagerung der Gehäuseteile in Beziehung zueinander
hat jeder Gehäuseteil eine kreisförmige Nut, die einander zugewandt sind. In den Nuten befindet sich eine Lagerungsanordnung 1^5
von an und für sich allgemein bekanntem Typ. Zwecks Abdichtung des Bereiches zwischen den Gehäuseteilen ist der eine Gehäuseteil
141 mit einem Dichtungsmittel in Form eines herkömmlichen O-Ringes
versehen. Für den Anschluß der Rohre 112 haben die Gehäuseteile 1*f1 bzw. 142 konisch abgefaste Teile 1^7 bzw. 1^8. Die Rohre
sind beim Anschluß an den Rohrverbinder konisch erweitert und außen auf die konisch abgefasten Teile 1^7 bzw. 1^9 aufgeführt.
Um die Rohre an den Gehäuseteilen festzuhalten, befinden sich festhaltende
ringförmige Teile 1^9 außen auf den Rohren 112 an deren
ausweitenden Teilen. Die Teile 1^9 können, wenn erforderlich, auf
eine nicht gezeigte Weise in Beziehung zum betr. Gehäuseteil festgehalten
werden. Anstelle des gezeigten Anschlusses der Rohre an den Rohrverbinder kann natürlich irgendein anderer an und für sich
bekannter Anschluß, z.B. mit Gewindeverband, angewendet werden.
Zum Zusammenhalten der beiden Rohrsysteme in Fig. 1 - k ist eine
Anzahl zusammenhaltender Mittel erforderlich. Gem. der Ausführungsform in Fig. 3 - ^ liegen die zusammenhaltenden Mittel im Anschluß
an jeden zweiten Rohrverbinder. Gemäß einer denkbaren Variante dieser Ausführungsform können die zusammenhaltenden Mittel ganz
einfach aus irgendeiner an und für sich allgemein bekannten Anordnung bestehen, die die Wellen 1^3 bzw· Rohrverbinder in Abstand
voneinander halten. Die Wellen 1^3 sind dann vorzugsweise länger
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und kräftiger bemessen als in Fig. 6. Die zusammenhaltenden Mittel
können ggf. in einem Stück mit einer oder einigen der Anordnungen iMf, vorzugsweise der untersten in Fig. 6, ausgeführt werden.
Gem. der Ausführungsform in Fig. 1-2 sind die zusammenhaltenden
Mittel nicht im Anschluß an die Rohrverbinder, sondern an den Schnittpunkten zwischen den Rohren 112 und 122 angeordnet. In Fig.
ist ein Schnitt durch ein zusammenhaltendes Mittel für diese Ausführungsform gezeigt, wo der Einfachheit halber die Rohre 112 und
122 im wesentlichen parallel gezeigt sind, was in der Praxis nicht der Fall ist. Es ist natürlich denkbar, andere als die in Fig. 7
gezeigten zusammenhaltende Mittel anzuwenden.
In Fig. 7 hat das zusammenhaltende Mittel zwei im wesentlichen gleiche Teile 151 und 152. Der eine Teil I5I ist mit Schrauben 153
an einem Flansch des Rohres 112 befestigt. Der zweite Teil 152 ist mit Schrauben 15*f am Rohr 122 befestigt. Der Deutlichkeit wegen ist
nur eine Schraube 153 und nur eine Schraube 15^ gezeigt, obwohl
vorzugsweise mehrere Schrauben angewendet werden. Die Schrauben 153 und 15^ dienen auch zur Befestigung fixierender Bänder oder
Scheiben 155 und I56 an den Flanschen. Die Bänder oder Scheiben
haben u.a· die Aufgab·, die relativen Lagen der Flansche im Bereich um das zusammenhaltende Mittel zu fixieren. Die zwei Teile I51 und
152 sind min einem an und für sich allgemein bekannten Schraubverband
157» 158 und einem Lager 159 von einem an und für sich bekannten
Typ drehbar in Beziehung zueinander gelagert. Die Rohre 112 und 122 können sich hierdurch auch in Beziehung zueinander
um eine Achse durch den Schraubverband 157j I58 drehen.
Um zu vermeiden, daß die Rohrsysteme gem. Fig. 1 - k beim Ausziehen
und Zusammenschieben auf dem Boden schleifen, was der wacheenden Saat großen Schaden zufügen kann und außerdem einen starken
Reibungswiderstand gegen die Bewegung bewirkt, ist irgendeine Form von tragenden Mitteln erforderlich, die die Rohrsysteme über dem
Erdboden tragen. Gemäß bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung tragen die Tragemittel die Rohrsysteme im Anschluß an alle oder
gewisse zusammenhaltende Mittel. Diese Anordnung der tragenden
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Mittel ergibt wesentliche Vorteile zumindest im Zusammenhang
mit gewissen Ausführungen der zusammenhaltenden Mittel. Angenommen, die zweiten Wasserzuführmittel der Rohrsysteme bewegen
sich in Beziehung zu den ersten Wasserzuführmitteln längs einer geraden Linie durch diese Mittel, so sind es lediglich die zusammenhaltenden
Mittel mit angrenzenden Rohrteilen, die sich im wesentlichen längs einer geraden Linie parallel mit der Linie
durch die Wasserzuführmittel bewegen. Die tragenden Mittel können aus Beingestellen mit Rädern, Kufen oder Raupen, die gegen den
Erdboden anliegen, bestehen.
Fig. 8 ist eine Perspektivansicht von zwei Rohrsystemen gem. der Ausführungsform in Fig. 1 -2, die mit Tragemitteln versehen sind.
Die Rohrsysteme werden, wenn es aus Fig. 8 auoh nicht klar hervorgeht,
im Anschluß an jedes zweite zusammenhaltende Mittel getragen. Deutlichkeitshalber sind in Fig. 8 nicht sämtliche Rohre
und nur zwei im wesentlichen gleiche tragende Mittel gezeigt.
Es ist natürlich durchaus möglich, verschiedene tragende Mittel für verschiedene Teile des Rohrsystemes anzuwenden. Jedes tragende
Mittel hat einen Balken 1βθ, der mit drei Beinen 171» 172 und
versehen ist· Eines der Beine ist nach vorwärts-abwärts gerichtet,
während zwei Beine 172 und 173 rückwärts-abwärts gerichtet sind. An jedem Bein ist ein Rad 17*f, 175 bzw. 176 aufgehängt. Das Rad
17^ am nach vorn gerichteten Bein 17^ wird mit einem Vortriebmittel
177 über zwei Räder 178 und einen Riemen, eine Kette o.dgl. 179
angetrieben.
Das Vortriebmittel wird vorzugsweise vom Wasserdruck angetrieben und kann z.B. aus vorbekannten Kolben- und Zylindereinrichtungen
oder Turbineneinrichtungen bestehen. Wichtig ist, daß die Antriebsrichtung des Rades vorzugsweise automatisch gewechselt werden kann,
so daß dem Wassersprüher 102 eine hin und her gehende Bewegung längs einer geraden Linie durch das erste Wasserzuführmittel vermittel
werden kann.
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In Fig. 8 ist das Vortriebsmittel nur auf dem einen tragenden Mittel gezeigt. Es ist im Prinzip denkbar, Antrieb nur an gewissen
oder an allen Rädern 17^ zu haben. Bei Antrieb an mehr
als einem Rad muß jedoch beachtet werden, daß die Räder beim Ausziehen bzw. Zusammenschieben der Rohrsysteme verschieden
schnell rollen.
Anstelle des Rades 17^ kann eine Raupe an und für sich bekannter
Art angewendet, und anstelle der Räder 175 und I76 können die
Beine mit Kufen versehen werden.
Aus Fig. 7 ist ersichtlich, wie der Balken 16O mit einem Rohr 122
im Anschluß an ein zusammenhaltendes Mittel drehbar befestigt werden kann. Der Balken I60 mit den Flanschen I65 und I66 ist an einem
Teil 162 auf dieselbe Weise befestigt wie der Teil 152 am Rohr befestigt ist. Der Teil 162 seinerseits ist in Beziehung zum Teil
161 auf dieselbe Weise drehbar gelagert wie der Teil 152 in Beziehung
zum Teil I5I drehbar gelagert ist.
Um Drehen des Balkens I60 in Beziehung zu einer Linie durch das
Wasserzuführmittel zu verhüten, ist ein Gelenksystem 181, 182 angeordnet.
Das Rohr 113 in Fig· 8 ist, verglichen mit Fig. 1 - 2, um
einen Teil 113a verlängert, der sich am Wassersprüher 102 vorüber
erstreckt» Am Ende des Rohrteiles 113a ist ein Ende des Gelenkes
181 drehbar befestigt, und am entsprechenden Punkt am Rohr 123 ist ein Ende des Gelenkes 182 drehbar befestigt. An den anderen
Enden der Gelenke ist ein Laufteil I83 befestigt, der in einer Nut
*\8k im Balken I6O oder in einem Teil oben auf dem Balken I60 laufen
kann. Beim Ausziehen bzw. Zusammenschieben der Rohrsysteme läuft der Laufteil in der Nut und hält den Balken 16O im wesentlichen
quer zur Linie durch die Wasserzuführmittel.
Anstelle des Gelenksystemes, Laufteiles und der Nut können natürlich
vorbekannte Einrichtungen zur Bewahrung der gewünschten Orientierung der Balken 16O angewendet werden.
Bei den Ausführungsformen der Rohrsysteme gem. Fig. 3 und k können
die Balken I60 natürlich nicht an den Rohren auf die in Fig. 7-θ
R η q ,q /41 / η ? ? 7
gezeigte Weise befestigt werden. Dagegen können der Balken selber mit Beinen und Rädern sowie eventuelle Vortriebmittel die gleichen
oder ähnlich sein. Der Balken kann anstelle dessen drehbar um die Achse 1V5 in Fig. 6 befestigt werden. Der Balken kann entweder
direkt um die Achse oder auch auf andere Weise, z.B. im untersten Teil von 11^f, befestigt werden.
Das Gelenkssystem mit Laufteil und Nut kann auch im wesentlichen
vom selben Typ wie bei der Ausfuhrungsform gem. Fig. 8 sein.
Anstelle von Versetzmitteln in Form von angetriebenen Rädern oder Raupen können natürlich andere Versetzmittel zum Versetzen des
Sprühers und des zweiten Wasserzuführmittels in Beziehung zum ersten Wasserzuführmittel angewendet werden. Eventuell kann ein Seilsystem
Anwendung finden, das so ausgebildet werden kann, daß die Seilkraft bei Ausziehen des Rohrsystemes gewisse Rohrverbinder in dem einen
Rohrsystem gegen gegenüberliegende Rohrverbinder in dem anderen System zwingt. Bei Zusammenschieben des Rohrsystemes kann das Seilsystem
ganz einfach das eine Ende des Rohrsystemes gegen das andere ziehen. Die Seilkraft kann von Mitteln erzeugt werden, die
vom Wasserdruck angetrieben werden.
Für den Transport des Rohrsystemes zu und von einem zu bewässernden
Gebiet sind bei der Ausführungeform gem. Fig. 8 zwei von Rädern
getragene Balken I85 und I86 angeordnet, von denen der eine mit
einem Zughaken 187 versehen ist.
R09841/0377
Claims (1)
- My Vorichtung zur Leitung von Wasser von einer Wasserquelle zu einem in Beziehung zu der Wasserquelle beweglichen Wasserverbraucher, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei im wesentlichen gleiche auszieh- und zusammenschiebbare Rohrsysteme einschließt, von denen jedes'eine Anzahl im wesentlichen starrer Rohre und eine Anzahl Rohrverbinder enthält, und letztere angeordnet sind, die Rohre an ihren Enden schwenkbar miteinander zu verbinden, so daß Wasser durch die Rohrverbinder von Rohr zu Rohr fließen kann, ferner zusammenhaltende Mittel, von denen jedes einen gewissen Teil des einen Rohrsystemes in Abstand vom entsprechenden Teil des zweiten Rohrsystemes hält, und die Abstände im Verhältnis zu den Längen der Rohre klein sind, sowie erste-Wasserzufuhr mittel zur Leitung von Wasser von der Wasserquelle zu einem Rohr an einem Ende jedes Rohrsystemes, und zweite Wasserzuführmittel zur Leitung von Wasser von einem Rohr am anderen Ende jedes Rohrsystemes zum Wasserverbraucher, und Trageraittel zum Tragen der Rohrsysteme in einer Anzahl Punkte.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie Versetzmittel zum Versetzen des zweiten Wasserzuführmittels in Beziehung zum ersten Wasserzuführmittel unter synchronem Ausziehen bzw. Zusammenschieben der beiden Rohrsysteme einschließt. ■3» Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der zusammenhaltenden Mittel im Anschluß an jeden zweiten Rohrverbinder im betr. Rohrsystem angeordnet ist und einen Rohrverbinder in dem einen Rohrsystem in einem Abstand vom entsprechenden Rohrverbinder im zweiten Rohrsystem hält, und die Abstände von derselben Größenordnung wie die Querschnittsabmessungen der Rohre sind.609841/0327'f. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennz eichnet, daß die zusammenhaltenden Mittel im Anschluß an die Mittelpunkte der Rohre angeordnet sind, und jedes zusammenhaltende Mittel den Mittelpunkt an einem Rohr in dem einen Rohrsystem in Abstand vom Mittelpunkt des entsprechenden Rohres in dem zweiten Rohrsystem hält, und die Abstände größer als, aber von
derselben Größenordnung wie die Querschnittsabmessungen der Rohre sind.5· Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennz eichnet, daß die Versetzmittel von Wasser unter Druck von der Wasserquelle angetrieben werden.6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragemittel mit Kufen versehen sind»7· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragemittel mit Rädern versehen sind.8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragemittel mit Raupen versehen sind.9· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragemittel· die Rohrsystenie bei wenigstens einigen der zusammenhaltenden Mittel tragen.609841 /0327
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