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DE2611181B2 - Vorrichtung zum mechanischen Einbau von Streckenausbaurahmen - Google Patents

Vorrichtung zum mechanischen Einbau von Streckenausbaurahmen

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Publication number
DE2611181B2
DE2611181B2 DE19762611181 DE2611181A DE2611181B2 DE 2611181 B2 DE2611181 B2 DE 2611181B2 DE 19762611181 DE19762611181 DE 19762611181 DE 2611181 A DE2611181 A DE 2611181A DE 2611181 B2 DE2611181 B2 DE 2611181B2
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DE
Germany
Prior art keywords
portal
piston gear
segments
route
crane
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Application number
DE19762611181
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English (en)
Other versions
DE2611181C3 (de
DE2611181A1 (de
Inventor
Emil Dipl.-Ing. Wyrobek
Zbigniew Dipl.-Ing. Zawada
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CENTRALNY OSRODEK PROJEKTOWO-KONSTRUKCYJNY MASZYN GORNICZYCH KOMAG GLEIWITZ (POLEN)
THYSSEN INDUSTRIE AG UMFORMTECHNIK/ BERGBAUTECHNIK 4100 DUISBURG
Original Assignee
CENTRALNY OSRODEK PROJEKTOWO-KONSTRUKCYJNY MASZYN GORNICZYCH KOMAG GLEIWITZ (POLEN)
THYSSEN INDUSTRIE AG UMFORMTECHNIK/ BERGBAUTECHNIK 4100 DUISBURG
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Filing date
Publication date
Application filed by CENTRALNY OSRODEK PROJEKTOWO-KONSTRUKCYJNY MASZYN GORNICZYCH KOMAG GLEIWITZ (POLEN), THYSSEN INDUSTRIE AG UMFORMTECHNIK/ BERGBAUTECHNIK 4100 DUISBURG filed Critical CENTRALNY OSRODEK PROJEKTOWO-KONSTRUKCYJNY MASZYN GORNICZYCH KOMAG GLEIWITZ (POLEN)
Publication of DE2611181A1 publication Critical patent/DE2611181A1/de
Publication of DE2611181B2 publication Critical patent/DE2611181B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2611181C3 publication Critical patent/DE2611181C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/40Devices or apparatus specially adapted for handling or placing units of linings or supporting units for tunnels or galleries

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Lining And Supports For Tunnels (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum mechanischen Einbau von Streckenausbaurahmen, bestehend aus einem in Streckenlängsrichtung auf Rädern motorisch verfahrbaren Portal, auf dem in dem der Ortsbrust zugewandten Bereich eine hydraulisch betriebene Hubvorrichtung zur Aufnahme der Firstsegmente der einzubauenden Streckenausbaurahmen und zu deren Positionierung an der Streckenfirste vorgesehen ist und an dem in dem der Ortsbrust abgewandten Bereich ein über hydraulische Schubkolbengetriebe betriebener, um eine vertikale Achse schwenkbarer Auslegerkran zur Aufnahme der Streckenausbausegmente und deren Anhebung auf das Portal angeordnet ist.
Aus der DE-OS 23 61227 ist eine portalartige Vorrichtung zum Einbau von Streckenausbaurahmen bekannt, die an ihrem der Ortsbrust abgewendeten Ende einen Kran zur Aufnahme der Streckenausbausegmente auf das Portal und im Bereich ihres der Ortsbrust zugewendeten Endes eine hydraulisch betätigte Hubvorrichtung aufweist, mit der die Ausbausegmente der Streckenausbaurahmen gegen Firste der Strecke gedrückt werden können. Dabei ist das Portal auf Rädern in Längsrichtung der Strecke über Antriebsmittel verfahrbar. Bei dieser Vorrichtung ist nachteilig, daß der wirksame Arbeitsbereich in Streckenlängsrichtung von einem hydraulischen Schubkolbengetriebe bestimmt wird. Solche Getriebe haben eine begrenzte Länge. Zum Anbauen der Streckenausbaurahmen muß die Vorrichtung entlang der Strecke und der Streckenvortriebsmaschine verfahren werden. Dazu muß der Streckenvortriebsmaschine vorübergehend außer Betrieb genommen werden. Es entstehen unerwünschte Zeitverluste.
Aus dem polnischen Patent 92 942 ist eine Vorrichtung bekannt zum Einbau von Streckenausbaurahmen, die aus einer auf der Streckenvortriebsmaschine angeordneten Zubringervorrichtung und einem an der Streckenfirste hängenden Einschienen-Förderer be-
steht. Die Zubringevorrichtung weist eine Führung auf, die an der Oberfläche der Streckenvortriebsmaschine befestigt ist und an der ein Rahmen verschiebbar angeordnet ist. Zum Verschieben des Rahmens auf der Führung dient ein hydraulisches Schubkolbengetriebe. An dem Rahmen ist ein in vertikaler Cbene schwenkbarer Ausleger befestigt, der von einem zweiarmigen Hebel gebildet und mit einem hydraulischen Schubkolbengetriebe verbunden ist.
Der Ausleger ist mit einem Kettenförderer ausgerüstet, der die Streckenausbaurahmen entlang des Auslegers befördert. Am Ende des Auslegers ist an der Stirnseite der aufgefahrenen Strecke ein Halter angeordnet, der in seiner Form dem Profil der Streckenausbausegmente angepaßt ist. Der Ausleger dient zur Beförderung der Streckenausbaurahmen aus dem hinteren Teil der Streckenvortriebsmaschine bis an die Orstbrust. Die Streckenausbaurahmen werden mittels eines Gabelstaplers auf den Ausleger des hängenden Einschienen-Förderers gelegt Der Kettenförderer des Auslegers verschiebt die Streckenausbaurahmen des Auslegers bis zu dem vorgenannten Halter. Der auf dem verschiebbaren Rahmen angeordnete Ausleger wird alsdann mit Hilfe des hydraulischen Schubkolbengetriebes an die Stelle verschoben, an welcher der Streckenausbaurahmen zur Firste eingebracht werden soll. Danach wird der Ausleger über das hydraulische Schubkolbengetriebe an die Firste derart angehoben, daß der Streckenausbaurahmen unter der Firste festgehalten und eingebaut wird. Danach kehrt der Förderer in seine Ausgangsstellung zurück.
Bei dieser Vorrichtung ist nachteilig, daß ihr Anwendungsbereich dadurch eingeschränkt ist, daß sie auf einer Streckenvortriebsmaschine angeordnet ist. Die Vorrichtung kann deshalb nur gemeinsam mit der Streckenvortriebsmaschine betrieben werden.
Aus der Zeitschrift »Baumaschine und Bautechnik«, Heft 1, 1966, dem Sonderdruck aus »Baumaschine und Bautechnik«, 1966, Heft 1/2 und aus der Zeitschrift »Baumaschine und Bauindustrie«, 1967 sind Vorrichtungen zum Einbau von Tübbing-Segmenten bekannt, bei denen es sich um sogenannte Nachläufer handelt, die jedoch ohne Vortriebsmaschinen auch zum Ausbau von Strecken eingesetzt werden können. Für den Transport der Ausbauelemente werden auf den Portalen Förderbänder benutzt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung so auszugestalten, daß sie die Streckenausbausegmente von der Sohle aufheben, dicht an der Firste in Richtung Ortsbrust transportieren und dort an der Firste positionieren kann. Dabei soll die Vorrichtung, zumindest während der Tätigkeit der Streckenvortriebsmaschine, von dieser unabhängig zu verfahren sein.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zum Transport der Streckenausbausegmente auf dem Portal im Abstand voneinander zwei sich über seine gesamte Länge erstreckende und miteinander verbundene, in Streckenlängsrichtung verlaufende endlose, mit Mitnehmern versehene Einkettenförderer derart angeordnet sind, daß sie von der Hubbühne und dem Aufnahmetisch des Kranes durchgriffen werden können, daß weiterhin die beiden Einkettenförderer über ein Schubkolbengetriebe relativ zum Portal in Streckenlängsrichtung derart verschiebbar sind, daß sie aus dem Bereich des Kranes herausfahrbar sind, und daß schließlich im Bereich der Hubbühne seitlich des Portals je eine über Schubkolbengetriebe verschwenkbare, mit Greifern für die Stoßsegmente de/· Streckenausbaurahmen ausgerüstete Manipulatorvorrichtung angeordnet ist.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß sie gegenüber denjenigen nach dem Stand der Technik von der Streckenvortriebsmaschine vollkommen unabhängig betrieben werden kann, d. h. diese kann von der Einbauvorrichtung unbeeinflußt arbeiten. Auch ist der Einsatzbereich ii, Streckenlängsrichtung bei stillstehender Vorrichtung beachtlich größer.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht vor, daß jede Manipulatorvorrichtung einen an einem Träger befestigten und um eine senkrechte Achse drehbaren zweiarmigen Hebel aufweist, dessen einer Arm über ein hydraulisches Schubkolbengetriebe jeweils mit dem Rahmen eines Einkettenförderers schwenkbar verbunden ist, und an dessen anderem Arm ein Teil eines Schubkolbengetriebes angreift, dessen anderes Teil mit einem Greifer gelenkig verbunden ist
Erfindungsgemäß besteht der Kran im wesentlichen aus einem mittleren, einem oberen und einem unteren Schubkolbengetriebe. Ein Ende des mittleren und des oberen Schubkolbengetriebes ist an einem um eine Achse am hinteren Teil des Portals schwenkbaren Gehäuse befestigt. Das andere Ende des oberen Schubkolbengetriebes ist mit dem nicht ausfahrbaren Teil des mittleren Schubkolbengetriebes etwa in dessen Längsmitte angelenkt. Außerdem ist an dem nicht
ίο ausfahrbaren Teil des mittleren Schubkolbengetriebes ein Ende des unteren Schubkolbengetriebes gelenkig befestigt und die anderen, ausfahrbaren Enden des mittleren und des unteren Schubkolbengetriebes sind mit dem Aufnahmetisch schwenkbar verbunden.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist das Portal Kettenräder auf, die mit längs des Abbauraumes gespannten und mit ihren Enden in der Sohle verankerten Gliederketten zusammenwirken.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist auf den Einkettenförderer eine von zwei miteinander über einen Träger verbundenen Trögen gebildete Material-Transportvorrichtung angeordnet. Die inneren Seitenwände der Tröge weisen Rollen auf, über die die Tröge auf einer mit dem Portal verbundenen Führung verfahrbar sind.
Erfindungsgemäß sind im vorderen Teil des Portals ausfahrbare Treppen-Arbeitsbühnen an einer Plattform und schwenkbare Hilfsbühnen befestigt, deren Dicke gleich oder kleiner als die des Portals ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind an dem Portal im hinteren Teil der Vorrichtung zwei Spreizen gelenkig befestigt, die gegen den Ausbau des Abbauraumes gespreizt werden können. An dem Aufnahmetisch des Kranes und an der Hubbühne sind Haken befestigt Der an der Hubbühne befestigte Haken ist mit dieser über ein Zugelement verbunden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 die Vorrichtung im Längsschnitt,
F i g. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung,
F i g. 3 eine Ansicht von vorn,
Fig.4 eine weitere Ansicht von vorn, jedoch mit
oj aufgesetzter Transporteinrichtung auf den Einkettenförderern,
F i g. 5 eine Ansicht von hinten mit auf die Transporteinrichtung aufgelegten Streckenausbauseg-
menten.
Die Vorrichtung besteht aus zwei Einkettenförderern 1; 35, die zueinander parallel mit einem vorgegebenen Abstand und auf dem fahrbaren Portal 2 angeordnet sind. Die Ketten 35 der Förderer 1 haben Mitnehmer 36. Eine Hubbühne 7 ist mit der Plattform 3 über zwischen den Einkettenförderern 1; 35 angeordnete Teleskoprohre 4 und 5 sowie ein Schubkolbengetriebe 6 verbunden. In der niedrigsten Stellung befindet sich die Oberfläche der Hubbühne 7 unter der Oberfläche der Förderer 1;35. Die Hubbühne 7 wird mittels der an der Plattform 3 befestigten Hubeinrichtung 8 senkrecht verschoben. Im vorderen Teil des Portals 2 sind die Förderer 1; 35 mit der Plattform 3 verbunden. An einem Träger 9 der Plattform 3 sind seitlich der Einkettenförderer 1; 35 die Manipulatorvorrichtungen 10 um senkrechte Achsen 37 schwenkbar angeordnet. Jede Manipulatorvorrichtung 10 besteht aus einem zweiarmigen Hebel mit den Armen 14 und 16. Zwischen dem Arm 14 und dem Einkettenförderer 1; 35 ist ein Schubkolbengetriebe gelenkig angeordnet. An dem Arm 16 ist ein Schubkolbengetriebe 17 angelenkt, an dessen freiem Ende ein Greifer 11 schwenkbar angeordnet ist. Ein ebenfalls an dem Arm 16 gelenkig befestigtes Schubkolbengetriebe 39 greift mit seinem freien Ende an dem Schubkolbengetriebe 17 an und kann dieses mit dem Greifer 11 um den Anlenkpunkt an dem zweiarmigen Hebel schwenken. Der Einkettenförderer 1; 35, die Plattform 3 und der Träger 9 für die zweiarmigen Hebel sind gemeinsam auf dem Portal über ein hydraulisches Schubkolbengetriebe 12 verschiebbar, das mit seinem einen Ende an einer zwischen den Einkettenförderer-Bahnen angeordneten Achse 44 und mit seinem anderen Ende an dem Portal 2 angelenkt ist. Im hinteren Teil des Portals 2 ist ein hydraulisch betriebener Kran angeordnet, der um eine senkrechte Achse 38 zwischen den Einkettenförderer-Bahnen schwenkbar ist. Der Kran 13 besteht aus einem mittleren Schubkolbengetriebe 18, einem oberen Schubkolbengetriebe 19 und einem unteren Schubkolbengetriebe 21. Jeweils ein Ende des mittleren Schubkolbengetriebes 18 und des oberen Schubkolbengetriebes 19 ist schwenkbar an dem um die senkrechte Achse 38 drehbaren Gehäuse 40 angelenkt. Das freie Ende des oberen Schubkolbengetriebes 19 greift an dem nicht ausfahrbaren Teil des mittleren Schubkolbengetriebes 18 an. An diesem nicht ausfahrbaren Teil des mittleren Schubkolbengetriebes 18 ist das untere Schubkolbengetriebe 21 mit seinem einen Ende schwenkbar befestigt. Das freie Ende dieses unteren Schubkolbengetriebes 21 und das ausfahrbare Teil des mittleren Schubkolbengetriebes 18 sind an dem Aufnahmetisch 20 angelenkt.
Zum Transport von Materialien dienen Transporteinrichtungen, die von durch Träger 23 miteinander verbundene Tröge 22 gebildet werden. Der Träger 23 liegt auf dem Einkettenförderer 1; 35. Die Seitenwände 24 der Tröge 22 haben Rollen 25, die auf Führungen 26 des Portals 2 laufen. Im vorderen Teil des Portals 2 sind an der Plattform 3 ausfahrbare Treppen-Arbeitsbühnen 27 und Hilfsbühnen 28 angeordnet, die an der Plattform 3 angclcnkl sind. Die Hilfsbühnen 28 sind nicht dicker als das Portal 2. Zwei Spreizen 29 im hinteren Teil des Portals 2 können gegen die Stöße bzw. den Grubenausbaurahmen gedrückt werden. An der Seitenwand des Aufnahmetisches 20 des Kranes 13 und an der h5 Hubbühne 7 sind Haken 30 bzw. 31 angeordnet. Der Haken 31 ist mit der Hubbühne 7 über ein Zugelement 32 verbunden und hängt seitlich des Portals 2 herab.
Das Portal 2 ist über die Räder 33 auf Schienen oder auf der Sohle in beiden Richtungen der Strecke mittels Kettenrädern 34 verfahrbar, die mit längs der Strecke gespannten und in der Sohle verankerten Gliederketten 41 gekennzeichnet, zusammenwirken.
Die für den Streckenvortrieb benötigten Materialien werden während des Abbaufortschrittes mit bekannten Transportmitteln, z. B. Wagen einer Schienenschwebebahn oder Förderern in die Nähe der Ortsbrust befördert. Während dieser Zeit ist die Vorrichtung zum Einbau der Streckenausbaurahmen, bezogen auf die Ortsbrust, bis an das Ende der Gliederkette 41 zurückgeschoben, d. h. bis an den Montagetisch. Auf dem Montagetisch werden die Firstsegmente 42 des Streckenausbaurahmens zusammengeschraubt, die aus zwei oder mehreren Elementen bestehen. Danach wird ein Paar verschraubter Firstsegmente 42 mit einem Versatznetz bespannt, auf das die Materialien aufgelegt werden, die die Firstauskleidung bilden. Die so paarweise zusammengebauten Firstsegmente werden auf den Aufnahmetisch 20 des Kranes 13 aufgelegt, der sich zu diesem Zweck in seiner unteren Stellung befindet. Zu diesem Zeitpunkt sind die Einkettenförderer 1; 35 in Richtung der Ortsbrust soweit verschoben, daß über dem Aufnahmetisch 20 ein freier Raum verbleibt. Nach dem Auflegen der Firstsegmente 42 auf den Aufnahmetisch 20 wird dieser so weit angehoben, daß er sich zwischen den Einkettenförderern 1; 35 befindet. Alsdann werden die Förderer nach hinten unter die auf dem Aufnahmetisch 20 liegenden Firstsegmente 42 verschoben. Durch Absenken des Aufnahmetisches 20 legen sich die Firstsegmente 42 auf die Einkettenförderer 1; 35. Während dieser Zeit werden auf dem Montagetisch Stoßsegmente 43 paarweise mit einem Versatznetz bespannt und auf den abgesenkten Aufnahmetisch 20 gelegt. Der Aufnahmetisch wird dann zur Seite geschwenkt und die Stoßsegmente 43 an die auf den Einkettenförderern 1; 35 aufliegenden Firstsegmente 42 angelegt Firstsegmente 42 und Stoßsegmente 43 werden dann zu einem Streckenausbaurahmen provisorisch montiert, wie das in F i g. 5 dargestellt ist. Danach werden die Ketten 35 des Einkettenförderers 1 in Betrieb gesetzt und der vormontierte Streckenausbaurahmen längs der Vorrichtung über die nach unten, d. h. bis unter die Oberfläche der Ketten 35 abgesenkte Hubbühne 7 verschoben. Die Stoßsegmente 43 werden in den Greifern 11 befestigt. Nach Durchführung des vollen Vorschubes, beispielsweise mittels einer Streckenvortriebsmaschine, wird das Portal 2 in die Nähe der Ortsbrust über die Kettenräder 34 und Ketten 41 verfahren. Nach Stillsetzung werden die Stoßsegmente 43 von den Firstsegmenten 42 gelöst. Eine Hubvorrichtung 8 hebt die Hubbühne 7 mit den Firstsegmenten 42 soweit an, daß die Teleskoprohre 4 und 5 eine senkrechte Stellung einnehmen. Danach wird die Hubbühne 7 über das Schubkolbengetriebe 6 mit den Firstsegmenten 42 an das Hangende angedrückt Gleichzeitig werden die an den Greifern 11 befestigten Stoßsegmente durch Schwenken der Manipulatorvorrichtung 10 über das Schubkolbengetriebe 15 an die Firstsegmentc 42 herangeführt Das Anpassen erfolgt durch Ausfahren des Schubkolbengetriebes 17 mittels des Schubkolbengetriebes 39. Danach werden die Firstsegmente 42 und Stoßsegmente 43 von einem auf der schwenkbaren Hilfsbühnc 28 tätigen Bedienungsmann in bekannter Weise zu Streckenausbaurahmen miteinander verbunden. Die Hilfsbühne 28 ist hierbei bis
zur Waagerechten in Richtung des Stoßes geschwenkt oder befindet sich auf der ausfahrbaren Treppen-Arbeitsbühne 27. Nach dem Einbringen des Streckenausbaurahmens in das Profil des Ausbauraumes werden die Hohlräume zwischen Streckenausbaurahmen und dem Hangenden oder dem Ausbaustoß mit Füllmaterial ausgefüllt. Die zum Hinterfüllen des Firstes und der Stöße erforderlichen Materialien werden wie folgt an die Ortsbrust herangeschafft: Die Tröge 22 werden auf dem Montagetisch mit dem Material gefüllt, danach wie die Firstsegmente 42 mit Hilfe des Aufnahmetisches 20 auf die Einkettenförderer 1; 35 aufgesetzt und in die Nähe der Ortsbrust befördert. Das Ausladen der Tröge 22 erfolgt durch einen auf der ausfahrbaren Treppen-Arbeitsbühne 27 oder auf der in Richtung der Stöße
geschwenkten Hilfsbühne 28 tätigen Bedienungsmann.
Die Haken 30 und 31 können während dieser Zeit al: Hilfshubeinrichtungen zum Anheben der Materialier für die Herstellung des Ausbaues benutzt werden. Dei Haken 30 und 31 kann man sich auch bei der Montage und Demontage von Streckenvortriebsmaschinen al; Hilfseinrichtungen bedienen.
Das Andrücken der Streckenausbaurahmen an da; Hangende und an den Stoß kann das Verschieben des Portals 2 quer oder senkrecht bewirken, bzw. unterstützen. Zur Vermeidung einer unerwünschten Verschiebung werden die Spreizen 29 bis zur Anlage an den Stoß ausgeschwenkt und in dieser Stellung verspannt.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum mechanischen Einbau von Streckenausbaurahmen, bestehend aus einem in Streckenlängsrichtung auf Rädern motorisch verfahrbaren Portal, auf dem in dem der Ortsbrust zugewandten Bereich eine hydraulisch betriebene Hubvorrichtung zur Aufnahme der Firstsegmente der einzubauenden Streckenausbaurahmen und zu deren Positionierung an der Streckenfirste vorgesehen ist und an dem in dem der Ortsbrust abgewandten Bereich ein Ober hydraulische Schubkolbengetriebe betriebener, um eine vertikale Achse schwenkbarer Auslegerkran zur Aufnahme der Streckenausbausegmente und deren Anhebung auf das Portal angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Transport der Streckenausbausegmectte auf dem Portal (2) im Abstand voneinander zwei sich über seine gesamte Länge erstreckende und miteinander verbundene, in Streckenlängsrichtung verlaufende endlose, mit Mitnehmern (36) versehene Einkettenförderer (1; 35) derart angeordnet sind, daß sie von der Hubbühne (7) und dem Aufnahmetisch (20) des Kranes (13) durchgriffen werden können, daß weiterhin die beiden Einkettenförderer (1; 35) über ein Schubkolbengetriebe (12) relativ zum Portal in Streckenlängsrichtung derart verschiebbar sind, daß sie aus dem Bereich des Kranes (13) herausfahrbar sind, und daß schließlich im Bereich der Hubbühne (7) seitlich des Portals (2) je eine über Schubkolbengetriebe (17, 39) verschwenkbare, mit Greifern (11) für die Stoßsegmente der Streckenausbaurahmen ausgerüstete Manipulatorvorrichtung (10) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Manipulatorvorrichtung (10) einen an einem Träger (9) befestigten und um eine senkrechte Achse drehbaren zweiarmigen Hebel aufweist, dessen einer Arm (14) über ein hydraulisches Schubkolbengetriebe (15) jeweils mit dem Rahmen eines Einkettenförderers (1; 35) schwenkbar verbunden ist und an dessen anderem Arm (16) ein Teil eines Schubkolbengetriebes (17) angreift, dessen anderes Teil mit einem Greifer (11) gelenkig verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kran (13) im wesentlichen aus einem mittleren (18), einem oberen (19) und einem unteren Schubkolbengetriebe (21) besteht, daß ein Ende des mittleren (18) und des oberen Schubkolbengetriebes (19) an einem um eine Achse (38) am hinteren Teil des Portals (2) schwenkbaren Gehäuse (40) befestigt ist, daß das andere Ende des oberen Schubkolbengetriebes (19) mit dem nicht ausfahrbaren Teil des mittleren Schubkolbengetriebes (18) etwa in dessen Längsmitte angelenkt ist, daß außerdem an dem nicht ausfahrbaren Teil des mittleren Schubkolbengetriebes (18) ein Ende des unteren Schubkolbengetriebes (21) gelenkig befestigt ist und daß die anderen, ausfahrbaren Enden des mittleren (18) und des unteren Schubkolbengetriebes (21) mit dem Aufnahmetisch (20) schwenkbar verbunden sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Portal (2) Kettenräder (34) aufweist, die mit längs des Abbauraumes gespannten und mit ihren Enden in der Sohle verankerten
Gliederketten (41) zusammenwirken.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Eiukettenförderern (1; 35) eine von zwei miteinander über einen Träger (23) verbundenen Trögen (22) gebildete Material-Transportvorrichtung angeordnet ist und daß die inneren Seitenwände (24) der Tröge (22) Rollen (25) aufweisen, über die die Tröge (22) auf einer mit dem Portal (2) verbundenen Führung (26) verfahrbar sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im vorderen Teil des Portals (2) ausfahrbare Treppen-Arbeitsbühnen (27) an einer Plattform (3) und schwenkbare Hilfsbühnen (28) befestigt sind, deren Dicke gleich oder kleiner als die des Portals (2) ist.
7. Vorrichtung η ach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Portal (2) im hinteren Teil der Vorrichtung zwei Spreizen (29) gelenkig befestigt sind, die gegen den Ausbau des Abbauraumes zu spreizen sind und daß an dem Aufnahmetisch (20) des Kranes (13) ein Haken (30) und an der Hubbühne (7) ein Haken (31) befestigt ist und daß der Haken (31) über ein Zugelement (32) mit der Hubbühne (7) verbunden ist
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