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DE2611011A1 - Optische koppelanordnung fuer systeme der optischen nachrichtentechnik - Google Patents

Optische koppelanordnung fuer systeme der optischen nachrichtentechnik

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DE2611011A1
DE2611011A1 DE19762611011 DE2611011A DE2611011A1 DE 2611011 A1 DE2611011 A1 DE 2611011A1 DE 19762611011 DE19762611011 DE 19762611011 DE 2611011 A DE2611011 A DE 2611011A DE 2611011 A1 DE2611011 A1 DE 2611011A1
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DE
Germany
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fiber
gradient
fibers
optical
arrangement according
Prior art date
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Application number
DE19762611011
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DE2611011C2 (de
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Kurt Dipl Phys Dr Fussgaenger
Hans-Juergen Dipl Ing Matt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fraunhofer Institut fuer Nachrichtentechnik Heinrich Hertz Institute HHI
Original Assignee
Fraunhofer Institut fuer Nachrichtentechnik Heinrich Hertz Institute HHI
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Publication date
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    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B6/00Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings
    • G02B6/24Coupling light guides
    • G02B6/36Mechanical coupling means
    • G02B6/38Mechanical coupling means having fibre to fibre mating means
    • G02B6/3807Dismountable connectors, i.e. comprising plugs
    • G02B6/3833Details of mounting fibres in ferrules; Assembly methods; Manufacture
    • G02B6/3834Means for centering or aligning the light guide within the ferrule
    • G02B6/3843Means for centering or aligning the light guide within the ferrule with auxiliary facilities for movably aligning or adjusting the fibre within its ferrule, e.g. measuring position or eccentricity
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B6/00Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings
    • G02B6/24Coupling light guides
    • G02B6/26Optical coupling means
    • G02B6/262Optical details of coupling light into, or out of, or between fibre ends, e.g. special fibre end shapes or associated optical elements

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Optical Couplings Of Light Guides (AREA)
  • Optical Communication System (AREA)

Description

  • Stichwort: Optische Koppel anordnung für Systeme
  • der optischen Nachrichtentechnik Stichwort: Optische Koppel anordnung für Systeme der optischen Nachrichtentechnik Titel: Verfahren und Anordnung zur Gestaltung von optischen Koppel anordnungen in Systemen der optischen Nachrichtentechnik, vorzugsweise in Repeatern für optische Übertragungsstrecken Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zur Gestaltung von optischen Koppelanordnungen in Systemen der optischen Nachrichtentechnik, vorzugsweise in Repeatern für optische Obertragungsstrecken. Solche optischen Übertragungssysteme dienen dazu, elektrische Signale,die durch geeignete elektrisch-optische Wandler (z. B. Halbleiter-Laserdioden) in Lichtsignale umgewandelt worden sind, über Glasfasern von einem Ort A zu einem Ort B zu übertragen, wobei am Ende der Glasfaserstrecke die Lichtsignale durch geeignete optisch-elektrische Wandler (z. B. Photodioden) wieder in elektrische Signale zurückgewandelt werden.
  • Stand der Technik: Es ist aus der DAS 1254513 bekannt, daß elektrische Signale in Form von optischen Signalen über Glasfasern übertragen werden können. Bei längeren Ubertragungsstrecken von einigen 100 m bis zu einigen km werden die optischen Signale dabei so geschwächt und verzerrt, daß sie in einem sog.
  • Repeater regeneriert werden müssen. Bei derartigen optischen Ubertragungsstrecken werden vielfach optische Koppel anordnungen benötigt zur Verbindung von Faserstücken untereinander und zur Verbindung von Faserstücken mit Endgeräten bzw. Bauelementen innerhalb dieser Endgeräte (z.B.Repeater).
  • Bei Repeatern sind zwei Bauformen bekanntgeworden. Repeater einer ersten Art wandeln die ankommenden optischen Signale in elektrische Signale um, die dann elektrisch regeneriert und anschließend wieder in optische Signale zurückgewandelt werden (H. Ohnsorge: Neue Möglichkeiten für Nachrichtensysteme auf der Easis des Laser-Glasfaser-Kanals. NTZ-Report 17, VDE-Verlag GmbH, Berlin, 1973).
  • Repeater der zweiten Art regenerieren die optischen Signale auf optischem Wege, d.h. ohne Zwischenschaltung einer elektrischen Regenerierschaltung (R. Th. Kersten: Optische Nachrichtenübertragung und integrierte Optik.
  • Elektronik 1975, Heft 6, 5. 72/77).
  • Bei beiden Repeaterarten werden optische Koppelanordnungen zur Verbindung der Fasern der Übertragungsstrecke an die Bauelemente des Repeaters benötigt. Die dabei auftretenden Besonderheiten seien am Beispiel eines Repeaters erster Art erläutert. Ein solcher Repeater besitzt in seinem Sendeteil einen elektro-optischen Wandler, vorzugsweise eine Laser-Diode, und in seinem Empfangsteil einen optisch-elektrischen Wandler, vorzugsweise eine Avalanche-Photodiode oder eine pin-Photodiode. Repeater, die derartige Bauelemente verwenden, ermöglichen vorteilhaft eine digitale Übertragung von Nachrichten, wobei für hohe Übertragungsraten von > 50 Mbit/s und Entfernungen von einigen km derzeit vornehmlich Halbleiterlaser, Avalanche-Photodioden und Monomodefasern bzw. Gradientenfasern als Bauelemente-Kombination in Betracht kommen.
  • Monomodefasern haben für hohe Obertragungsraten den Vorteil, daß sie die Lichtimpulse am wenigsten auf dem Obertragungsweg verzerren; ihr lichtführender Querschnitt ist aber sehr gering (~ 3 um), so daß sie bei Ankopplung an eine Lichtquelle oder einen Lichtempfänger sehr genau justiert werden müssen. Die gleiche Genauigkeit in der Justierung ist erforderlich, wenn zwei Monomodefaserstücke zusammengekoppelt werden. Dazu wurde bekannt, daß man hierbei vorteilhaft eine Doppelexzenter-Steckverbindung verwenden kann (O. Krumpholz ; E. Pfeiffer: Coupling device connecting a glas fiber with an integrated optical circuit. Topical Meeting on Integrated Optics, New Orleans, January 1974.
  • J. Guttmann; O. Krurnpholz; E. Pfeiffer: A simple connector for glas fiber optical waveguides. AEO Band 29 (1975), S. 50/52).
  • Die Monomodefaser besteht aus einem Kern mit einer Brechzahl n1, einem Durchmesser dk sowie einem Mantel mit einer Brechzahl n2 X n1 und einem Außendurchmesser D ~ 100 - 200 ;ihm. Stellt man die Brechzahl n der Faser als Funktion des Radius r in Zylinderkoordinaten dar, so erhält man dabei ein stufenförmiges, rotationssymmetrisches Profil, wie dies in Fig. 5 und 6 u. a.
  • dargestellt ist.
  • Die Herstellung von Monomodefasern macht Schwierigkeiten, insbesondere hinsichtlich einer genauen Einhaltung des einmal gewählten Kerndurchmessers über größere Faserlängen.
  • Gradientenfasern stellen demgegenüber weitaus geringere Anforderungen hinsichtlich einer Justierung an Lichtquellen, da sie einen größeren lichtführenden Querschnitt (50-100 ,um) aufweisen. Nachteilig ist bei diesen Fasern die größere Verzerrung bei der Übertragung optischer Signale, die eng von den Herstellungstoleranzen des Brechzahlprofils in dieser Faser abhängt. Das Brechzahlprofil der Gradientenfaser sollte sehr genau der Funktion n2 (r) = n02 . (1 - 2 (g )2) für O Z r z R genügen. In der Formel bedeuten n (r) die Brechzahl als Funktion des Radius r in Zyl i nderkoordi naten nO die maximale Brechzahl des Kerns der relative Brechzahlunterschied R der halbe Durchmesser des Kerns der Gradientenfaser.
  • Nach dem heutigen Stand der Technik ist nicht abzusehen, inwieweit die Herstellungstoleranzen der beiden genannten Fasertypen praktisch beherrschbar werden und inwieweit damit Monomodefasern vor Gradientenfasern bei breitbandigen Übertragungsstrecken einmal eingesetzt werden.
  • Wie bereits erwähnt, hat man Lösungsmöglichkeiten gefunden, um Faserstücke ein- und desselben Typs miteinander zu verbinden. Aus der Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung der Fasern ergibt sich damit, daß jeder Fasertyp jeweils einen eigenen Repeater erfordert, mit optischen Ein- und Ausgängen, die genau an den jeweils in der Übertragungsstrecke verwendeten Fasertyp angepaßt sind.
  • Damit wird es unmöglich, bei einem einmal aufgebauten Obertragungssystem die dort verwendeten Fasern zu einem späteren Zeitpunkt einfach gegen Fasern eines anderen Typs auszutauschen; wenn dennoch ein Austausch notwendig würde, wäre dies mit Umbauarbeiten der optischen Koppel anordnungen bei den Endgeräten und Repeatern verbunden.
  • Bei der Lichteinstrahlung in Fasern werden neben den erwünschten Wellentypen im lichtführenden Faserkern auch unerwünschte Wellentypen im Mantel der Faser erzeugt, die zu zusätzlichen Signalverzerrungen führen können, insbesondere, wenn die Mantelwellen (z.B. bei kürzeren Übertragungsstrecken) wenig gedämpft am Empfangsort eintreffen. Im Labor werden zum Zweck der Unterdrückung von Mantelwellen die Glasfasern in Schleifen durch eine Schale mit Immersionsflüssigkeit geleitet, deren Brechzahl gleich der Brechzahl des Fasermantels ist (mode stripping). Für praktische Anwendungen außerhalb des Labors ist jedoch bislang keine adäquate Lösung bekannt.
  • Bei einer zentralen Lichteinstrahlung in Gradientenfasern werden immer eine Vielzahl von Wellentypen angeregt, wodurch die Lichtimpulse,insbesondere bei nicht exakt parabolischem Brechzahlprofil stärker verzerrt werden, als bei einer nicht zentralen Lichteinstrahlung (Guttmann et al.: Dispersion measurements in new "Selfoc" fibres. Optical and Quantum Electronics 7 (1975) S. 305/309).
  • Bei einer exzentrischen Lichteinstrahlung nahe der Kernmantelgrenze der Gradientenfaser wird eine geringere Zahl von Wellentypen angeregt, wodurch eine geringere Signal verzerrung (Laufzeitdispersion) auf dem Obertrayungsweg verursacht wird. Eine praktikable Lösung zur Nutzung dieses Effektes ist ebenfalls bislang nicht bekannt.
  • Aufgabe der Erfindung: Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch eine erfindungsgemäße Gestaltung von optischen Koppel anordnungen in Systemen der optischen Nachrichtentechnik, vorzugsweise in Repeatern für optische Obertragungsstrecken, die vorgenannten Nachteile zu umgehen. Insbesondere sollen die optischen Koppel anordnungen so beschaffen sein, daß Lichtwellenleiter verschiedenen Typs mit unterschiedlichem lichtführendem Durchmesser und Brechzahlprofil ohne Umbau mit ein- und demselben Endgerät oder Repeater in optischen Ubertragungssystemen zusammengeschaltet werden können.
  • Eventuell vorhandene Mantelwellen in den Fasern sollen möglichst keinen Einfluß auf die angeschalteten Geräte (z. B. Empfangsteil des Repeaters) haben und die Kopplungsverluste sollten so niedrig wie möglich sein.
  • Andererseits sollten die Koppeleinrichtungen von lichtaussendenden Geräten (z. B. Sendeteil eines Repeaters) so beschaffen sein, daß möglichst keine Mantelwellen in den angeschlossenen Fasern angeregt werden und eine optimale Einkoppelung des Lichtes in verschiedene Fasertypen möglich ist. Die Kopplungsverluste hierbei sollten möglichst gering sein und es sollten möglichst wenig Moden dabei angeregt werden. Eine derart flexible Kopplungstechnik sollte ferner keine merkliche zusätzliche Signalverzerrrung verursachen.
  • Lösung: Die genannten Aufgaben werden erfindungsgemäß durch eine besondere Anordnung und Kombination verschiedener Bauelemente in optischen Koppelanordnungen, vorzugsweise bei Endgeräten und Repeatern, gelöst: 1. Für Kopplungszwecke von Lichtsignalen in einer Richtung wird u.a. eine Anordnung von Monomodefaser und Gradientenfaser verwendet, wobei ein Ende der Monomodefaser stumpf auf ein Ende der Gradientenfaser gesetzt wird und die Fasern dabei so justiert werden, daß der Kern der Monomodefaser auf einen Punkt des Kerns der Gradientenfaser trifft, in dem die Kernbrechzahlen beider Fasern bestmöglich übereinstimmen. Dazu muß die Kernbrechzahl n1 der Monomodefaser folgende Bedingung erfüllen: n (R) - n1 L nO Durch die Kombination Monomodefaser/Gradientenfaser sind beim Übergang von dem kleinen lichtführenden Kern der Monomodefaser in den großen Kern der Gradientenfaser die Kopplungsverluste für Lichtwellen gering, in umgekehrter Richtung aber sehr groß. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, Fasern verschiedenen Typs miteinander zusammenziischalten , wenn gewährleistet ist, daß die Lichtübertragung nur in einer Richtung erfolgen soll.
  • Andererseits bietet eine derartige Kopplungsanordnung die Möglichkeit, "optische Ventile" zu verwirklichen.
  • 2. Unter Einbeziehung einer derartigen Kopplungsanordnung läßt sich nun ein Repeater aufbauen, der wahlweise an Obertragungsstrecken mit Monomode-oder Gradientenfasern angeschaltet werden kann. Zu diesem Zweck wird im Empfangsteil des Repeaters ein Stück Gradientenfaser verwendet mit dem bereits beschriebenen Brechzahlprofil, das das lichtempfangende Bauelement (Avalanche- oder pin-Photodiode) mit einer justierbaren Steckverbindung (vorzugsweise Doppelexzenter-Steckverbindung) auf der Frontplatte des Gerätes verbindet. Im Sendeteil des Repeaters wird ein Stück Monomodefaser an einem Ende mit dem lichtaussendenden Bauelement (z. B. Halbleiter-Laser) und am anderen Ende ebenfalls mit einer justierbaren Steckverbindung (Doppelexzenter) verbunden. Die beiden Faserstücke - Monomode- und Gradienten-Faser - genügen dabei den bereits angegebenen Bedingungen. Verwendet man nun auf der Übertragungsstrecke Gradientenfasern des gleichen Typs, wie sie im Empfangsteil vorhanden sind, so bringt die Ankopplung der Gradientenfaser an den Empfangsteil keine Schwierigkeiten mit sich, da hierbei Fasern gleichen Typs miteinander verbunden werden, wogegen die Ankoppelung an den Sendeteil des Repeaters von der unter 1. angegebenen Möglichkeit Gebrauch macht. Dabei erleichtert die Doppelexzenter-Steckverbindung in vorteilhafter Weise eine genaue Justierung. Verwendet man eine Monomodefaser in der Obertragungsstrecke, so erfolgt die Kopplung dieser Faser an den Sendeteil des Repeaters in üblicher Weise, da hierbei zwei Fasern gleichen Typs miteinander verbunden werden, wogegen der Obergang Monomode/Gradientenfaser jetzt an der Kopplungsstelle zum Empfangsteil des Repeaters auftritt.
  • 3. Um zu verhindern, daß Mantelwellen in der Obertragungsfaser angeregt werden, wird mindestens ein Ende des kurzen Monomodefaserstückes im Repeatersendeteil mit einer Irisblende im Bereich der Fläche des Fasermantels abgedeckt. Gleichermaßen wird durch Anbringung einer Irisblende, z. B. in Form einer Lackabdeckung, an einem Ende des Gradientenfaserstückes im Empfangsteil des Repeaters der Einfluß von Mantelwellen auf die Qualität der empfangenen Signale reduziert. Die Irisblenden werden vorzugsweise an den Faserenden der kurzen Faserstücke im Repeater angebracht, die mit dem Halbleiter-Laser bzw. der Photo-Diode durch eine Klebestelle verbunden werden.
  • Vorteile der Erfindung: Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen u. a. darin, daß an Stelle einer Vielzahl von Repeatern für verschiedene Fasertypen ein einheitlicher Repeater für Monomode- bzw. Gradientenfaser verwendet werden kann und daß in bestehende Obertragungsstrecken wahlweise Fasern nach dem neuesten technischen Stand eingefügt werden können. Der Repeater zeichnet sich ferner dadurch aus, daß die erfindungsgemäße Kopplungsanordnung eine optimale Ankoppluny, d.h. ohne große Koppelverluste, bei geringsten Verzerrungen durch Laufzeitdispersion und mit optimaler Unterdrückung von Mantelwellen gewährleistet. Bei Verwendung von Gradientenfasern auf der Übertragungsstrecke erfolgt die Lichteinkopplung im Sendeteil des Repeaters über ein Stück Monomodefaser, das in diesem Fall zusätzlich als Monomode-Filter wirkt und eine definierte Lichteinkopplung in die Randzone des Kerns der Gradientenfaser ermöglicht, wodurch die Laufzeitverzerrungen der Signale auf der Obertragungsstrecke verringert werden können.
  • Die Erfindung wird nun an Hand eines Ausführungsbeispieles und der folgenden Fig. 1 - 7 näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 den grundsätzlichen Aufbau eines Repeaters' Fig. 2 den grundsätzlichen mechanischen Aufbau einer Doppel-Exzenter-Steckverbindung (4), Fig. 3 das Schema einer optischen Übertragungsstrecke, bestehend aus einem Sendeteil (3), einer Faserstrecke (29) und einem Empfangsteil (1), Fig. 4 das Schema der Verbindung von Halbleiter-Laser (9) und Doppel-Exzenter-Steckverbindung (4) mittels einem Stück Monomodefaser (10), Fig. 5 schematisch die Kopplung von Monomodefaser (10) und Gradientnfaser (30) bei zentraler Lichteinkopplung in die Gradientenfaser zur verlustarmen Anpassung bei unterschiedlichen lichtführenden Durchmessern und verschiedenen Brechzahlprofilen, Fig. 6 schematisch die Kopplung von Monomode- (10) und Gradientenfaser (30) bei exzentrischer Lichteinkopplung in die Gradientenfaser zur verlustarmen und verzerrungsarmen Anpassung bei unterschiedlichen lichtführenden Durchmessern und verschiedenen Brechzahlprofilen, Fig. 7 das Schema der Verbindung von Doppelexzenter-Steckverbindung (4) und Photodiode (6) mittels einem Stück Gradientenfaser (5) und einer Irisblende (13) in Form einer Lackabdeckung auf dem Querschnitt am Faserende und Fig. 8 schematisch das Stück Monomodefaser (10) mit Irisblende (14).
  • Fig. 1 zeigt den grundsätzlichen Aufbau eines Repeaters, bestehend aus einem Empfangsteil (1" einem Netzteil (2) und einem Sendeteil (3).
  • Der Empfangsteil (1) besitzt einen optischen Eingang in Form einer justierbaren Steckverbindung (4), eine Photodiode (6), ein Stück Gradientenfaser (5), das die Photodiode (6) mit der Steckverbindung (4) verbindet und an einem Ende eine Irisblende (13) besitzt, sowie eine elektrische Regenerierschaltung (7), die die Empfangssignale regeneriert, den Datentakt zurückgewinnt und die Empfangs- und Taktsignale an den Buchsen (11) zur Verfügung stellt.
  • Von einer ankommenden Faser gelangen die Lichtsignale über die Steckverbindung (4) und das anschließende Stück Gradientenfaser (5) zur Photodiode (6), in der die optischen Signale in elektrische zurückverwandelt werden und von dort zur elektrischen Regenerierschaltung (7) geleitet werden.
  • Der Sendeteil (3) enthält eine elektrische Schaltung (8) zur Laseransteuerung, den Halbleiterlaser (9) und die Doppelexzenter-Steckverbindung (4», die mit dem Laser über eine Monomodefaser (10) verbunden ist. Das Stück Monomodefaser besitzt an einem Ende eine Irisblende (14), um zu verhindern, daß Mantelwellen in der Monomodefaser (10) angeregt werden.
  • Die zu übertragenden elektrischen Signale gelangen mit Takt über die Buchsen (12) zur Laseransteuerschaltung (8) und von dort zum Halbleiterlaser (9), der die elektrischen Signale in optische wandelt. Die Lichtsignale werden vom Halbleiterlaser (9) über ein Stück Monomodefaser (10), das als Monomodefilter wirkt, zur Steckverbindung (4) geleitet.
  • Die Doppelexzenter-Steckverbindung (4) ist beispielhaft in Fig. 2 dargestellt. Sie erlaubt eine sehr feine Justierung, z. B. bei der Kopplung von Monomodefaser auf Monomodefaser, wenn eine solche als Obertragungsstrecke verwendet wird. In diesem Falle müssen die geometrischen Abmessungen und Brechzahlen des Faserstückes (10) mit denen der angeschlossenen Monomodefaser übereinstimmen. Die Doppelexzenter-Steckverbindung (4) besteht im wesentlichen aus einem Einsatz (19), der in die Frontplatte (17) des Repeatergehäuses eingelassen ist und der die beiden Drehkörper (18) des Doppelexzenters aufnimmt. In die Uffnungen (21) und (22) werden einfache Stecker, die an den zu verbindenden Glasfasern angebracht sind, eingeführt. Eine genaue Justierung erfolgt durch Verdrehen der beiden Drehkörper (18), die in Gleitpassungen (20) laufen.
  • Fig. 3 zeigt schematisch eine optische Obertragungsstrecke (29), wobei diese sowohl eine Gradientenfaser (30) als auch eine Monomodefaser (35) enthalten kann.
  • Für den Fall, daß die Übertragungsstrecke (29) eine Gradientenfaser (2o) enthält, zeigt Fig. 4 den Weg des Lichtes von dem Halbleiterlaser (9j über das Stück Monomodefaser (10) und die Steckverbindung (4) in die Gradientenfaser (30). Die Kopplung der Fasern in der Steckverbindung (4) wird an Hand der Fig. 5 und 6 erläutert.
  • Um einen geringen Kopplungsverlust bei diesem übergang sicherzustellen, ist die Anordnung so gewählt, daß erstens das Licht aus einem kleineren in einen größeren lichtführenden Querschnitt übertritt und zweitens die Kern-Brechzahl beider Fasern im Berührungspunkt bestmöglichst übereinstimmt.
  • In Fig. 5 ist zusätzlich das Brechzahlprofil (32) der Monomodefaser (10) und dc Brechzahlprofil (31) der Gradientenfaser (30) dargestellt. Bei zentraler Lichteinspeisung gem. Fig. 5 muß demnach die Kernbrechzahl n1 der Monomodefaser (10) gleich der maximalen Brechzahl n0 der Gradientenfaser (30) sein (n1 = nO). Bei nichtzentraler Lichteinspeisung gem. Fig. 6 müssen die Kernbrechzahlen im Berührungspunkt der lichtführenden Querschnitte ebenfalls übereinstimmen, d.h.
  • nGrF(R) n1M0F GrF Die entsprechenden Brechzahlprofile (33),(34) der Gradienten- bzw. Monomodefaser sind ebenfalls in Fig. 6 angegeben. Die Art der Ankopplung von Monomodefaser (10) und Gradientenfaser (30) gem. Fig. 6 bietet außerdem den Vorteil der geringeren Laufzeitverzerrung der Lichtsignale in der angeschlossenen Gradientenfaser.
  • Für den Fall, daß die Übertragungsstrecke (29) eine Monomodefaser (35) enthält, tritt die in den Fig. 5 und 6 beschriebene Kopplungstechnik erst in der Steckverbindung (4) des Repeaterempfangsteiles (1) auf, wie dies die Fig. 7 zeigt. Auch hier gelten diesbezüglich die gleichen Überlegungen wie für die Fig. 4 bis 6. Fig. 7 zeigt zusätzlich eine Irisblende (13) auf dem Querschnitt des Gradientenfaserstückes (5).
  • Fig. 8 zeigt entsprechend eine Irisblende (14) auf der Querschnittsfläche des Monomcdefaserstückes (10). Diese Blenden können mit Lackabdeckungen realisiert werden. Die'Faserenden mit Irisblende werden vorzugsweise mit den entsprechenden Halbleiterbauelementen klebetechnisch verbunden.
  • Die hier beschriebenen Verfahren und Kopplungsanordnungen zur Ankopplung und Verbindung von Glasfasern verschiedenen Typs an einen Repeater können überall dort eingesetzt werden, wo optische Faserstrecken mit Endgeräten, Repeatern oder sonstigen optischen Bauelementen(z.B. der integrierten Optik) flexibel oder fest zusammengeschaltet werden.Sie sind daher nicht notwendig auf Repeater der ersten Art beschränkt, sondern viel allgemeiner anwendbar.
  • Das Gleiche gilt für die in diesem Zusammenhang eingesetzten Irisblenden zur Unterdrückung von Mantelwellen, die vorteilhaft als Lackabdeckung auf der Mantel fläche eines Faserquerschnitts realisiert werden.

Claims (16)

  1. Patentansprüche: 1.: Verfahren und Anordnung zur Gestaltung von optischen Koppel anordnungen in Systemen der optischen Nachrichtentechnik, vorzugsweise in Repeatern für optische Übertragungsstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß für Kopplungszwecke von Lichtsignalen in einer Richtung eine Anordnung von Monomodefaser und Gradientenfaser verwendet wird, wobei ein Ende der Monomodefaser stumpf auf ein Ende der Gradientenfaser gesetzt wird, daß die Fasern so justiert werden, daß der Kern der Mor,omodefaser auf einen Punkt des Kerns der Gradientenfaser trifft, in dem die Kernbrechzahlen beider Fasern bestmöglich übereinstimmen, daß die justierten Fasern in dieser Lage fixiert werden und daß durch die Kombination Monomodefaser/Gradientenfaser beim Übergang von dem kleinen lichtführenden Kern der Monomodefaser in den großen Kern der Gradientenfaser die Kopplungsverluste für Lichtwellen gering, in umgekehrter Richtung aber sehr groß sind und daß die Bedingung n(R) s nl = nO eingehalten wird.
  2. 2. Verfahren und Anordnung zur Gestaltung von optischen Koppel anordnungen in Systemen der optischen Nachrichtentechnik, vorzugsweise in Repeatern für optische übertragungsstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterdrückung von Mantelwellen bei übertragung von Lichtsignalen über optische Fasern Irisblenden auf die Faserenden an einem oder beiden Enden einer Faser angebracht werden, die den Faserquerschnitt im Bereich des Fasermantels abdecken.
  3. 3. Verfahren und Anordnung zur Gestaltung von optischen Koppel anordnungen bei Repeatern für optische Übertragungsstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfangsteil des Repeaters eine justierbare Faser-Steckverbindung aufweist, die mit dem die Lichtsignale empfangenden Bauelement über ein Stück Gradientenfaser verbunden ist, daß der Sendeteil des Repeaters eine justierbare Faser-Steckverbindung aufweist, die mit dem die Lichtsignale aussendenden Bauelement über ein Stück Monomcdefaser verbunden ist, daß das Brechzahlprofil der Gradientenfaser näherungsweise der Formel n2 (r) = n2o (1 - 2-#-(r/R )2 ) für 0 # r # R genügt und daß die Kernbrechzahl n1 und der Kerndurchmesser dk der Monomodefaser die Bedingungen n (R) - n1 ' nO und d 2 R erfüllen.
  4. 4. Verfahren und Anordnung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Faserstücke im Empfangs- und Sendeteil des Repeaters an jeweils einem Ende mit einer Irisblende verstehen sind.
  5. 5. Verfahren und Anordnung nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Irisblende durch eine Lackabdeckung auf dem Faserquerschnitt realisiert wird.
  6. 6. Verfahren und Anordnung nach Anspruch 1 oder 3 dadurch gekennzeichnet, daß die justierbaren Faser-Steckverbindungen Doppelexzenter - Steckverbindungen sind.
  7. 7. Verfahren und Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das die Lichtsignale empfangende Bauelement eine Photodiode ist.
  8. 8. Verfahren und Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das die Lichtsignale empfangende Bauelement ein Bauelement der integrierten Optik ist.
  9. 9. Verfahren und Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das die Lichtsignale aussendende Bauelement ein Halbleiterlaser ist.
  10. 10. Verfahren und Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das die Lichtsignale aussendende Bauelement ein Bauelement der integrierten Optik ist.
  11. 11. Verfahren und Anordnung nach Anspruch 1 und 3 dadurch gekennzeichnet, daß als Ubertragungsfasern auf der Übertragungsstrecke Gradientenfasern verwendet werden, die dem Stück Gradientenfaser im Empfangsteil des Repeaters gleichen.
  12. 12. Verfahren und Anordnung nach Anspruch 1 und 3 dadurch gekennzeichnet, daß als Obertragungsfasern auf der Obertragungsstrecke Monomodefasern verwendet werden, die dem Stück Monomodefaser im Sendeteil des Repeaters gleichen.
  13. 13. Verfahren und Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die justierten Fasern in ihrer Lage mit einem Klebstoff der Brechzahl n1 fest miteinander verbunden werden.
  14. 14. Verfahren und Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die justierten Fasern in ihrer Lage durch eine lösbare, justierbare Doppelexzenter-Steckverbindung miteinander verbunden sind.
  15. 15. Verfahren und Anordnung nach Anspruch 1 , 3,14, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern der Monomodefaser auf den Kern der Gradientenfaser in dessen Randzone trifft.
  16. 16. Verfahren und Anordnung nach Anspruch 1 ,3 ,14,15 dadurch gekennzeichnet, daß an der Stoßstelle beider Faserenden eine Immersionsflüssigkeit verwendet wird, die evtl. vorhandene Zwischenräume zwischen den Faserenden ausfüllt und deren Brechzahl gleich der Kernbrechzahl der Monomodefaser ist.
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