DE2610829A1 - Verfahren zur herstellung einer farbbildroehre - Google Patents
Verfahren zur herstellung einer farbbildroehreInfo
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Description
PHN.79fr8
Va/FF/OUYS
2-2-1976
^wN* PHN 79A8
"Verfahren zxir Herstellimg einer Farbbildröhre"
Die Erfindung betrifft eine Verfahren zur Herstellung einer Farbbildröhre mit einem Bildschirm
und einer Farbwählelektrode, z.B. Schlitzmaske, die
mit einer Anzahl paralleler Reihen von Oeffnungen "versehen ist, die durch Stege zwischen den Oeffnungen
einer Reihe voneinander getrennt sind und in Richtung der Reihen eine langgestreckte Form aufweisen und
eine lichtempfindliche Schicht durch die Oeffmingen in der Schlitzmaske mit Hilfe einer langgestreckten
Lichtquelle belichtet wird, deren Längsachse sich in Richtung der Reihen erstreckt und die eine derartige
Länge axifweist, dass die Lichtverteilung auf dem
, 609841/0683
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Bildschirm hinter den Reihen von Oeffnungen und den
zwischen den Oeffnungen liegenden Stegen in Richtung der Reihen einen nahezu homogenen Verlauf aufweist.
Die Erfindung betrifft weiter eine durch dieses Verfahren hergestellte Farbbildröhre.
Die durch dieses Verfahren hergestellten
Farbbildröhren enthalten in einem evakuierten Kolben drei Elektronenstrahlerzeugungssysteme zum Erzeugen
von Elektronenstrahlen, einen Bildschirm mit einer Vielzahl in drei verschiedenen Farben aufleuchtender
paralleler Leuchtstoffstreifen und eine vor diesem
Bildschirm angeordnete Schlitzmaske, die mit einer Anzahl paralleler Reihen von Oeffnungen versehen ist,
die dtirch Stege zwischen den Oeffnungen einer Reihe voneinander getrennt sind und in Richtung der Reihen
ihre langgestreckte Form axifweisen. Durch das im ersten Absatz beschriebene photograph!sehe Verfahren
werden die aufleuchtenden Streifen auf dem Bildschirm angebracht.
In der DT-OS 22 23 015 wird eine langgestreckte Lichtquelle zur Belichttmg des Bildschirmes
dtirch die Oeffnungen in der Schlitzmaske verwendet. Diese Lichtquelle muss eine derartige Länge aufweisen, dass
der Lichtintensitätsverlauf hinter den Reihen von Oeffnungen in der Schlitzmaske und den zwischen den
Oeffnungen liegenden Stegen in Richtung dieser Reihen nahezu homogen ist. Dazu muss der Lichtbeitrag pro
Quadratzentimeter und pro Zeiteinheit hinter einem
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Steg der Schlitzmaske gleich gross wie der hinter einer
Oeffmmg sein. Oies führt z\i Leuchtstoffstreifen auf einem
Teil des Bildschirmes, die nahezu überall die gleiche Breite haben. Die Beschränkung "nahezu" gibt aber an,
dass doch noch kleine Aenderungen in der Breite der Leuchtstoffstreifen hinter den Stegen auf anderen
Teiles des Bildschirmes auftreten.
"Dies ist daratif zurückzuführen, dass der
Abstand L der Mitte der Lichtquelle von dem Bildschirm und der Abstand q der Schlitzmaske von dem Bildschirm
nicht über den ganzen Bildschirm konstant sind. Gerade diese Grossen bestimmen die erforderliche Länge der
Lichtquelle. Venn von einer Lichtquelle mit einer bestimmten festen Länge ausgegangen wird, wie in der
OT-OS 22 23 015, ist diese zu lang oder zu kurz für
bestimmte Teile des Bildschirmes. Dies hat zur Folge dass dort noch kleine Verbreitungen bzw. Einschnürungen
der Streifen auftreten werden. Üiese Verbreiterungen
und ..Einschnürungen sind zwar kleiner als diejenigen,
die bei Anwendimg einer Lichtquelle mit einer beliebigen
Länge atif treten würden, aber doch sind sie derart gross,
dass sie die Bildgüte der hergestellten Farbbildröhre beeinträchtigen.
In der deutschen Offenlegungsschrift 2k 05
ist. dieses Problem erkannt und es wird teilweise gelöst. Diese teilweise Lösung besteht darin, dass der Bildschirm
mit einer sich bewegenden punktförmigen Lichtquelle belichtet
wird. "Dazu wird die punktförmige Lichtquelle
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über einen derartigen Abstand hin und her bewegt, dass
eine scheinbar langgestreckte Lichtqxielle mit einer
Länge 1 zwischen den Werten 1 tmd I1 (welche Verte
die Mindest- bzw. Hochs tiichtqnellenlängen sind, die
zur Belichtung verschiedener Stellen auf dem Bildschirm erforderlich sind) gebildet wird. Dieses Verfahren
ist verwickelt und ergibt noch keine befriedigenden Resultate. Ausserdem beansprucht die Belichtung
viel Zeit.
Die Erfindung bezweckt, ein Verfahren zur Herstellung von Farbbildröhren zu schaffen, bei dem
auch kleine Einschnürungen Tind Verbrei terixngen der
Streifen, sofern sie die Bildgüte beeinträchtigen, über den ganzen Bildschirm vermieden werden und der
ganze Bildschirm in einem Arbeitsschritt völlig bell
chtet wird.
Nach der Erfindung ist ein Verfahren der im ersten Absatz genannten Art dadurch gekennzeichnet, dass
die langgestreckte Lichtqxielle während der Belichtxxng
über einen Abstand nahezu gleich einem ganzen Vielfachen der Länge der Lichtquelle in Richtung der Reihen
von Oeffnungen gleichmässig bewegt wird.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, •dass die Aenderungen in der Lichtverteilxxng, die die
Einschnürungen und Verbreiterungen herbeiführen und auf eine zti geringe oder zxx grosse Länge der Lichtquelle
zxxrückzxxführen sind, über einen Abstand gleich einmal
oder einem Vielfachen des Abstandes zwischen zwei
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aufeinanderfolgenden Stegen verteilt werden, wenn die
Lichtquelle über einen Abstand gleich einem ganzen Vielfachen ihrer eigenen Länge gleichmässig bewegt wird.
Ein zusätzlicher Vorteil ist der, dass
Fehler in den Streifen infolge Aenderungen im Abstand zwischen der Schlitzmaske und dem Bildschirm, die beim
Anordnen der Schlitzmaske vor dem Bildschirm auftreten können, ebenfalls über einen grösseren Bereich verteilt
werden.
Diese Verteilimg über einen grösseren Bereich
erfolgt nicht bei der sich bewegenden Punktlichtquelle. Diese Lichtquelle ist nämlich mir eine Annäherung einer
stillstehenden scheinbar langgestreckten Lichtquelle.
Die Lichtqtiellenlänge 1, bei der bei einer
stillstehenden linearen Lichtquelle keine Verbreiterungen
und Einschnürungen für einen Teil des Bildschirmes auftreten, kann durch die Beziehung
1 = a.n. ^ (1)
dargestellt werden, in der
a = der Abstand zwischen den Mitten zweier aufeinanderfolgender Oeffnungen in einer Reihe,
L = der Abstand der Mitte der Lichtquelle von diesem Teil des Bildschirmes,
q = der Abstand der Schlitzmaske von diesem Teil des Bildschirmes und
η = eine ganze Zahl, die grosser als oder gleich 1 ist.
In diesem Falle sind die Lichtbeiträge hinter einem Steg,
In diesem Falle sind die Lichtbeiträge hinter einem Steg,
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die durch zwei benachbarte Oeffmmgen hindurchtreten,
wenn sie zueinander addiert werden, nahezu gleich gross wie der Lichtbeitrag hinter einer Oeffnung.
Eine Lichtq\ielle mit einer Länge
1 = a.n. I^a ■ (!)
braucht nur über einen Abstand
k = a.m. 3L=a (2)
gleichmässig bewegt zu werden, m ist eine ganze Zahl
grosser als oder gleich 1 und kleiner als n.
Dies folgt aus der Tatsache, dass eine
Lichtquelle mit einer Länge nach der Beziehung (i) aus
η Teillichtquellen mit einer Länge
l = al^ ..(3)
gebildet ist, die über je einen Abstand gleich einem ganzen Vielfachen ihrer Länge in Richtung der Reihen
von Oeffnungen gleichmässig bewegt werden.
Es versteht sich also, dass das Fortbewegen einer langgestreckten Lichtquelle mit einer Länge
nach der Beziehung (i) mit η} 1 auch im Rahmen der
Erfindung liegt, weil ja in diesem Falle eine Anzahl Teillichtquellen mit einer Länge nach der Beziehung
(3) über einen Abstand gleich einem ganzen Vielfachen der Länge einer dieser Teillichtquellen in Richtung
der Reihen von Oeffnungen gleichmässig bewegt wird.
"Die Erfindung wird nunmehr an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 schematisch eine dxirch das erfindungsgemässe
Verfahren hergestellte Fax-bbildröhre,
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Fig. 2 die Fehler in den Streifen, die ohne Anwendung der Erfindung mit einer stillstehenden langgestreckten
lichtquelle aiiftreten,
Fig. 3 schematisch die Form eines Leticht-
stoffstreifens, der ohne Anwendung des erfindungsgemässen
Verfahrens mit einer stillstehenden langgestreckten Lichtquelle hergestellt ist,' lind
Fig. h den zu den Streifen nach Fig. 2 gehörenden
Liehtintensitatsverlauf.
In Fig. 1 ist schematisch eine Farbbildröhre
dargestellt, die dxirch das beschriebene Verfahren hergestellt
ist. In einem Glaskolben 1 befinden sich drei Elektronenstrahlerzeugungssysteme 2, 3 «rid 4, mit denen
drei schematisch dargestellte Elektronenstrahlen 5» 6
und 7 erzeugt werden, die über Oeffnungen 13 in einer
Schlitzmaske 12 auf einen Bildschirm 8 auftreten. Die Elektronenstrahlerzeugungssysteme 2, 3 und h liegen in
einer zxi den Leuchtstoff streif en 9 t 10 und 11 auf dem
Bildschirm 8 senkrechten Ebene.
Beim Anbringen der Leuchtstoffstreifen auf
dem Bildschirm 8 diirch ein phot ο graphisches Verfahren
wird nach dem Stand der Technik mit einer stillstehenden langgestreckten Lichtquelle durch die Schlitzmaske hindurch
oder nach der DT-OS. 2k 05 979 mit einer sich bewegenden
Punktquelle belichtet. Mit dieser sich bewegenden Punktlichtquelle wird eine scheinbar langgestreckte
Lichtquelle gebildet, die eine derartige Länge · aufweist, dass stets etwa die Beziehung (i) erfüllt ist.
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Der Nachteil der Anwendung einer stills teilenden
langgestreckten Lichtqxielle besteht darin, dass diese
nur für einen Teil des Bildschirmes die richtige Länge aufweist. Für die Mitte des Bildschirmes ist die Lichtquelle
z.B. zu lang und für den Rand zu kurz. Dadurch entstehen auf der Ober- lind Unterseite der Leuchtstoffstreifen
axif dem Bildschirm hinter den Stegen Einschnürungen
und in der Mitte Verbreiterungen.
Der Nachteil der Anwendung einer sich bewegenden Punktlichtquelle ist der, dass der Bildschirm
nicht vollständig in einem Arbeitsschritt, sondern in
Teilen belichtet wird, wodiirch die Homogenität der
Leuchtetoffstreifen beeinträchtigt wird. Ausserdem findet
keine Verteilung über einen grösseren Bereich statt, weil eine stillstehende scheinbar langgestreckte Lichtquelle
gebildet wird.
In Fig. 2 sind unter a) eine Anzahl Schlitze 13 und Stege 14 in der Schlitzmaske 12 dargestellt.
Unter b) ist der ziigehörende J.euchts toff streifen auf
einem Teil des Bildschirmes dargestellt, der z.B. am Rande des Bildschirmes oberhalb der Mitte liegt, wobei
eine stillstehende langgestreckte Lichtquelle mit einer
I0Sl1
Länge ■ ■ ■ , der mittleren gewünschten Lichtquellen-
Länge ■ ■ ■ , der mittleren gewünschten Lichtquellen-
länge verwendet wird, wobei 1 und I1 wieder die kleinsten
bzw. die grössten Lichtquellenlängen sind, die für
die Belichtimg verschiedener Stellen auf dem Bildschirm erforderlich sind. c) stellt die Form eines Leuchtstoffstreifens
auf einem Teil in z.B. der Mitte des BiId-
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26108Z9
schirmes dar, wie sie mit einer unter b) dargestellten
Lichtquelle erhalten ist.
d) zeigt die gewünschte Form, bei der keine Fehler also Einschnürungen 15 und Verbi-eiterungen 16
auftreten.
Fig. 3 zeigt schematisch einen ganzen
Leuchtstoffstreifen mit den bei einer stillstehenden
langgestreckten Lichtquelle auftretenden Fehlern bei der unter b) genannten Lichtquellenlänge.
Fig. h zeigt unter b), c) und d) die Lichtintensität
entsprechend den Figuren 2b, c und d. Wenn nach der Erfindung die langgestreckte Lichtquelle
während der Belichtung über z.B. eine Latnpenlänge bewegt wird, wird die Einkerbung bzw. Spitze in der Lichtverteilimg
nahezu über eine Periode, die dem Abstand zwischen zwei Einkerbungen bzw. Spitzen entspricht,
verteilt, welcher Abstand in der Figur dem Abstand ρ entspricht, und es wird eine Lichtintensitatsverteiltmg
nach d erhalten, was zur Folge hat, dass ein Leuchtstoff
streif en nach Fig. 3d erhalten wird. Da diese Verteilung nicht über den ganzen Schirm über genau eine
Periode stattfindet, werden doch noch sehr kleine Wellungen in der Breite der Streifen vorhanden sein.
Diese sind jedoch erheblich kleiner als die genannten Verbreiterungen und Einschnürungen und erzeugen einen
nichtstörenden Effekt viel niedrigerer Ordnung.
Bei einer Maskensteigung, d.h. der Abstand
zwischen den Mitten zweier aufeinanderfolgender Oeff-
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mm ge n in einer Reihe, von 0,77 mm, ist z.B. 1 = 21,27 mm
lind 1 = 25,24 mm. Ohne Anwendung der Erfindung würden
Streifenbreitenfehler, d.h. Einschnürungen und Verbreiterungen von mehr als 15$ auftreten. Indem für die
1O+1I
I^anipenlänge ^ oder aber 23,25 mm gewählt wird,
I^anipenlänge ^ oder aber 23,25 mm gewählt wird,
werden die Streifenbreitenfehler halbiert und durch
Anwendung der Erfindung verschwinden sie nahezu völlig und es verbleiben nur sehr kleine Wellungen in der
Streiferibreite.
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Claims (2)
- PHN.79^8 2-2-1976PATENTANSPRÜCHE:1 .' Verfahren zur Herstellung einer Farbbildröhre mit einem Bildschirm und einer Farbwählelektrode, z.B.' Schlitzmaske, die mit einer Anzahl paralleler Reihen vbn Oeffnungen versehen ist, die durch Stege zwischen den Oeffnungen einer Reihe voneinander getrennt sind tind in Richtung der Reihen eine langgestreckte Form aufweisen und eine lichtempfindliche Schicht durch die Oeffnungen in der Schlitzmaske mit Hilfe einer langgestreckten Lichtquelle belichtet wird, deren Längsachse sich in Richtung der Reihen erstreckt und die eine derartige Länge aufweist, dass die Lichtverteiltmg auf dem Bildschirm hinter den Reihen von , Oeffnungen und den zwischen den Oeffnungen liegenden Stegen in Richtung der Reihen einen nahezu homogenen Verlauf aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die langgestreckte Lichtquelle während der Belichtung über einen Abstand, nahezti gleich einem ganzen Vielfachen der Länge der Lichtquelle in Richtung der Reihen von Oeffnungen gleichmässig bewegt wird.
- 2. Farbbildröhre, die durch das Verfahren nachAnspruch 1 hergestellt ist.609841/0683
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| Date | Code | Title | Description |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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