DE1015842B - Elektronenstrahlroehre zur Wiedergabe von Farbfernsehbildern - Google Patents
Elektronenstrahlroehre zur Wiedergabe von FarbfernsehbildernInfo
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- Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Elektronenstrahlröhre
zur Wiedergabe von Farbfernsehbildern..
Es sind verschiedene Elektronenstrahlröhren bekannt, die zur Wiedergabe von Fernsehbildern in
Farben, insbesondere in natürlichen Farben, fähig sind, ohne daß Filter oder optische Systeme verwendet
werden, die zwei oder mehr monochrome Bilder zu einem einzigen Farbbild vereinigen. Die gemeinsame Eigenschaft dieser Röhren ist die, daß sie einen
Bildschirm besitzen, auf dem zwei oder mehr Lumineszenzstoffe, die bei Elektronenaufprall in verschiedenen
Farben aufleuchten, in diskreten, regelmäßig angeordneten Flächen angebracht sind. Indem
diese Flächen sehr klein gewählt und in einem regelmäßigen Muster angeordnet werden, kombiniert das
Auge die verschiedenen Farbteile des Bildes und bildet sich ein Farbbild.
Bei Elektronenstrahlröhren vorstehend geschilderter Art ist es erforderlich, die verschiedenen Farbflächen
im Bildschirm unabhängig voneinander anzuregen. Dazu sind verschiedene Bauarten der Elektronenstrahlröhren
vorgeschlagen worden. Einerseits gibt es Röhren, in denen eine gleiche Anzahl von
Elektronenstrahlen erzeugt wird wie es Grundfarben im Bildschirm gibt, und andererseits gibt es Bauarten,
in denen nur ein Elektronenstrahl erzeugt wird, der durch eine Steuerelektrode in der Nähe des Bildschirmes
in verschiedenen Augenblicken auf verschiedene Farbflächen gerichtet wird. Bei dieser letzten
Röhrenart werden also die Bilder in den einzelnen Grundfarben nacheinander erzeugt. Die Steuerelektrode
besteht dabei häufig aus einem Gitter, das sich in einem gewissen Abstand vor dem Bildschirm, d. h.
auf dessen Kathodenseite, befindet und aus zwei Teilen zusammengesetzt ist, zwischen denen die Farbselektionsspannungen
angelegt werden. Meistens werden diese zwei Teile durch parallele Drähte in einer einzigen
Ebene gebildet, die der eine um den anderen miteinander verbunden sind.
Bei der erstgenannten Röhrenart ist vor dem Bildschirm eine sogenannte Maskenelektrode angeordnet.
Diese Maskenelektrode enthält eine große Anzahl von Öffnungen, und die Elektronenstrahlen werden unter
verschiedenen Winkeln durch diese Öffnungen hindurchgeführt und treffen darauf auf dem Bildschirm
verschiedene Lumineszenzflächen. Auch diese Maske kann aus einer großen Anzahl paralleler Drähte bestehen.
Bei beiden Röhrenarten werden die Elektronenstrahlen mittels eines üblichen Ablenksystems über die
ganze Oberfläche des Bildschirmes abgelenkt.
Es ist bekannt, daß es bei diesen Elektronenstrahlröhren ein großer Vorteil ist, in dem Raum zwischen
dem Bildschirm und der vorangehenden, durchlochten
Elektronenstrahlröhre zur Wiedergabe
von Farbfernsehbildern
von Farbfernsehbildern
Anmelder:
Chromatic Television Laboratories Inc.,
New York, N. Y. (V. St. A.)
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr. rer. nat. P. Roßbach, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 10. Mai 1954
V. St. v. Amerika vom 10. Mai 1954
Craig S. Nunan, Berkeley, Calif. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Elektrode ein elektrisches Feld zu erzeugen, wodurch der Elektronenstrahl zusätzlich fokussiert wird. Es
ist in diesem Falle nämlich möglich, das Verhältnis der Oberfläche des Durchlaßteiles der durchlochten
Elektrode und ihres massiven Teiles groß zu bemessen, wodurch der Wirkungsgrad der Röhre größer
als ohne Fokussierung wird.
Die einfachste Weise zum Erzeugen des Fokussierungsfeldes besteht darin, daß der Bildschirm leitend
gemacht wird, z. B. durch Anbringen einer dünnen Metallschicht und durch Anlegen einer Spannung
zwischen der durchlochten Elektrode und der Bildelektrode, wobei die Bildelektrode gegenüber der
durchlochten Elektrode positiv ist.
Bei dieser Nachfokussierung tritt eine Schwierigkeit
ein, die mit der elektronenoptischen Wirkung des elektrischen Feldes zwischen dem Bildschirm und der
vorangehenden Elektrode zusammenhängt, was weiter unten näher erläutert wird.
Es ist bekannt, daß ein elektrisches Feld zwischen einer Elektrode und einer vor ihr angeordneten Elektrode
mit Öffnungen stets eine fokussierende Wirkung auf den Elektronenstrahl ausübt, der durch eine Öffnung
letzterer Elektrode in den Raum zwischen den Elektroden eintritt, wenn die durchlochte Elektrode
ein niedrigeres Potential als die andere Elektrode hat. Zwischen diesen Elektroden bilden sich nämlich Elektronenlinsen.
Es hat sich ergeben, daß das Verhältnis zwischen den Brennweiten dieser Linsen und dem Abstand
zwischen den Elektroden praktisch nur von dem
7,09' 697/119
Spannungsunterschied zwischen den beiden Elektroden abhängt. Man kann diesen Spannungsunterschied dabei
z. B. derart wählen, daß die Brennpunkte der Elektronenlinsen auf .der z.weiten Elektrode liegen, in
der Richtung der Elektronenbewegung gesehen. Jedes Elektronenbündel mit nahezu ausschließlich parallelen
Elektronenbahnen, das die durchlochte Elektrode passiert, wird also genau auf der zweiten Elektrode
fokussiert. Wird dieser Spannungsunterschied also mit mindestens zwei in diskreten, regelmäßig verteilten
Flächen angebrachten Lumineszenzstoffen, die durch Elektronenaufprall in verschiedenen Farben
aufleuchten und zwei in einem gewissen Abstand voneinander vor dem Bildschirm und praktisch parallel
zueinander angeordnete Gitter enthält, und ist dadurch gekennzeichnet, daß das zweite, d. h. das weiter von
der Kathode entfernte Gitter ein höheres Potential besitzt als das erste, daß der Raum zwischen dem zwei
konstant gehalten und wird z. B. der Abstand io ten Gitter und dem Bildschirm nahezu feldfrei ist und
zwischen den Elektroden vergrößert, so bleiben die Brennpunkte trotzdem auf der zweiten Elektrode
liegen.
Vorstehendes trifft jedoch nur bei Elektronenstrahlen zu, die senkrecht auf die Oberfläche der
durchlochten Elektrode fallen. Fällt ein Elektronenstrahl schräg auf die durchlochte Elektrode, so durchläuft
er zwischen den. beiden Elektroden eine krumme daß der Bildschirm auf der Seite der Elektronenspritze
konkav und derart gekrümmt ist, daß er praktisch mit der Ebene der Brennpunkte der Elektronenlinsen zusammenfällt,
die durch die zwei Gitter gebildet wird. Bei einer Elektronenstrahlröhre nach der Erfindung
ist die Funktion des leitenden Bildschirmes, wie dieser bei den vorstehend beschriebenen, bekannten Röhren
verwendet wird, gleichsam in zwei Teile getrennt. Das erforderliche elektrische Feld wird mittels des zweiten
Bahn, da die Elektronen naturgemäß bestrebt sind,
den Kraftlinien zwischen diesen Elektroden zu folgen. 20 Gitters gebildet, und das Licht wird mittels eines
Es liegt also ein Unterschied in der Verweilzeit der Bildschirmes erzeugt, der keim höheres Potential als
Elektronen zwischen den beiden Elektroden vor, wenn das der vorangehenden Elektrode zu führen braucht,
die Elektronen eines senkrecht einfallenden Elek- Das elektrische Feld zwischen dem ersten und dem
tx-onenstrahls und wenn die Elektronen eines schräg zweiten Gitter bildet naturgemäß eine gekrümmte
einfallenden Elektronenstrahls der Wirkung der 25 Brennpunktebene. Es ist auf diese Weise also mög-
Fokussierung unterworfen sind. Dies tritt ein bei Elektronenstrahlröhren! der vorstehend beschriebenen
Art, in denen der Elektronenstrahl oder die Elektronenstrahlen über einen großen Winkel abgelenkt
lieh, ein Bild zu entwerfen, das praktisch über die ganze Oberfläche des Bildschirmes scharf ist. Da in
dem Raum zwischen dem zweiten Gitter und dem Bildschirm keine Änderung der Fokussierung mehr
werden. In der Mitte des Schirmes fallen die Elek- 30 auftreten darf, muß dieser Raum feldfrei sein. Dies
tronenstrahlen praktisch senkrecht auf die durchlochte Elektrode, und an den Seiten schließen sie einen verhältnismäßig
großen Winkel damit ein. Der Ablenkwihkel beträgt bei vielen Röhren 72° von einem
läßt sich auf einfache Weise dadurch erzielen, daß der Bildschirm leitend gemacht und. elektrisch leitend mit
dem zweiten Gitter verbunden wird. Man kann z. B. auf der der Kathode zugewendeten Seite des Bild-
Rande zum anderen des Bildes und bei modernen 35 schirmes eine dünne, für Elektronen durchlässige,
spiegelnde Metallschicht anbringen. Es könnte jedoch auch auf bekannte Weise eine dünne Metallschicht
zwischen dem Träger des Bildschirmes und den Lumineszenzstoffen angebracht werden. Diese Metallschicht
muß in diesem Falle selbstverständlich für die durch die Lumineszenzstofce ausgesandten Lichtstrahlen
durchlässig sein. In gewissen Fällen ist es sogar möglich, ganz darauf zu verzichten, den Bildschirm
leitend zu machen, nämlich wenn er eine hin-
Röhren sogar 90°. Dies hat zur Folge, daß ein Elektronenstrahl, der in der Mitte des Bildes genau auf
den Bildschirm fokussiert wird, an den Schirmrändern überfokussiert wird. Der Brennpunkt fällt dabei also
vor den Bildschirm.
Man könnte sich denken, daß die Bündel stets auf dem Bildschirm fokussiert gehalten werden könnten,
wenn dieser Schirm eine bestimmte Krümmung hätte. Dies ist jedoch unmöglich, da, wie oben gesagt, das
Verhältnis zwischen den .Brennweiten der Elektronen- 45 reichend hohe, Sekundäremission besitzt,
linsen und dem Abstand zwischen den Elektroden Indem der Potentialunterschied zwischen den zwei
vollständig durch das Spannungsverhältnis der durch- Gittern: geändert wird, kann die Stelle der Brennlochten
Elektrode und des Bildschirmes bedingt wird. punktebene gegenüber dem zweiten Gitter geändert
Man kann die Folgen der vorstehend geschilderten werden. Es ist z. B. möglich, diese Brennpunktebene
falschen Abbildung, d. h. das Entstehen eines Bildes. 50 derart zu wählen, daß sie an den Gitterrändern durch
das nur in der Mitte scharf und an den Seiten sehr das Gitter hindurchgeht. In der Mitte liegt die Ebene
unscharf ist, auf ein Mindestmaß herabsetzen, indem dabei, von der Kathode aus gesehen, in einem geden
Elektroden eine solche Spannung zugeführt wird. wissen Abstand hinter dem Gitter. Dies ist wesentlich,
daß eine scharfe Fokussierung an einer Stelle zwischen da in diesem Falle eine einfache bauliche Lösung zum
der Mitte des Schirmes und den Rändern auftritt. Da- 55 Anbringen des zweiten Gitters möglich ist. Es kann
bei ist die Unscharfe in der Mitte und an den Rändern dabei nämlich an den Rändern des Bildschirmes beannähernd
gleich, aber geringer als die Unscharfe an festigt werden.
den Rändern bei einem Schirm, bei dem die Mitte des Die konkave Form des Bildschirmes ist naturgemäß
Bildes scharf ist, von großer Bedeutung, wenn der Bildschirm unmittel-
Es ist klar, daß bei groß bemessenen Schirmen, die 60 bar auf dem Bildfenster angebracht wird. Dieses Fenalso
große Ablenkwinkel erfordern, diese Lösung den- ster hat dabei eine Form, die dem atmosphärischen
noch nicht ganz zufriedenstellend ist. Die Erfindung schafft nun Mittel, durch welche die Fokussierung der
Elektronenstrahlen über die ganze Oberfläche des Bildes wesentlich verbessert wird.
Eine Elektronenstrahlröhre zur Wiedergabe von Farbfernsehbildern gemäß der Erfindung besteht aus
einem entlüfteten Kolben·, von dem ein Teil als Fenster zur Beobachtung des.Bildes dient und der min
destens eine Elektronenspritze und einen Bildschirm 7° gen angelegt werden.
Druck gut Widerstand leisten kann.
Es ist möglich, bei der Bauart nach der Erfindung das erste Gitter als Maskenelektrode zu verwenden
oder mittels dieses die Farbselektion durchzuführen. Im letzteren Falle wird das erste Gitter aus parallelen
Drähten zusammengesetzt, die der eine um den anderen miteinander verbunden sind zur Bildung von zwei
Gruppen, zwischen denen die Farbselektionsspannun-
Ein sehr wichtiger Vorteil, der gemäß der Erfindung dabei erzielt wird, ist der, daß die Ablenkung
des Elektronenstrahls infolge der Farbselektionsspannungen über die ganze Oberfläche des Bildschirmes
gleich ist, wenn die Anforderung einer gleichmäßigen Fokussierung auf den Bildschirm erfüllt ist. Es ergibt
sich nämlich, sowohl aus Berechnungen als auch aus Versuchen, daß die Änderung der Brennweiten über
die Oberfläche des Bildschirmes und die Änderung der Farbablenkempfindlichkeit einen gleichen Verlauf
aufweisen.
Werden im ersten Gitter parallele Drähte verwendet, wobei es gleichgültig ist, ob das erste Gitter eine
Maskenelektrode oder eine Farbselektionselektrode ist, so werden bekanntlich die verschiedenen Lumineszenzstoffe
auf dem Bildschirm in Streifen parallel zu den Drähten des ersten Gitters angebracht. Es wird dabei
naturgemäß dafür gesorgt, daß die Mitten der Öffnungen zwischen den Drähten des ersten Gitters und die
Farbstreifen genau zusammenfallen.
Das zweite Gitter besteht vorzugsweise aus parallelen
Drähten, und wenn das erste Gitter auch aus parallelen Drähten zusammengesetzt ist, wird die
Richtung der Drähte des zweiten Gitters vorzugsweise senkrecht zur Richtung der Drähte des ersten Gitters
gewählt, und zwar aus dem nachfolgenden Grunde. Die Öffnungen zwischen den Drähten im ersten Gitter
bilden zylindrische Linsen, wodurch der Brennpunkt auf dem Bildschirm linienförmig ist. Die öffnungen
zwischen den Drähten des zweiten Gitters bilden leicht divergierende, zylindrische Elektronenlinsen, wodurch
diese Brennlinien etwa in der Längsrichtung ausgereckt werden. Dies wirkt jedoch nicht störend, da die
Länge der Brennlinie bereits sehr gering ist und da die Farbstreifen senkrecht zur Richtung der Drähte
des zweiten Gitters liegen und nicht die Gefahr vorliegt, daß die Elektronen andere Farbstreifen auf dem
Bildschirm treffen werden.
Wenn die Erfindung bei Elektronenstrahlröhren mit parallelen Drähten im ersten Gitter und mit Phosphorstreifen
auf dem Bildschirm durchgeführt wird, ist es möglich, der optimalen gleichmäßigen Fokussierung
und Farbablenkempfindlichkeit nahezukommen, indem ein Bildschirm verwendet wird, der nur in einer einzigen
Richtung gekrümmt ist, d. h. einen Teil einer geraden Zylinderfläche bildet, deren Achse zur Richtung
der Drähte des ersten Gitters senkrecht ist. Bei Verwendung dieser Zylinderform des Bildschirmes
kann bei einem Ablenkwinkel von 72° die Farbablenkempfindlichkeit und die Größe der Brennpunkte über
den Schirm bis zu etwa 2,2°/o der Öffnungsbreite konstant
gehalten werden. Dies bedeutet in der Praxis z. B., daß der Brennpunkt auf dem Schirm zwischen
0,0075 cm und 0,0088 mm schwanken kann. Bei einer Röhre mit einem flachen Schirm und einem flachen
Gitter und im übrigen mit ganz ähnlicher Bauart würde diese Änderung anstatt 2,2 etwa 11 % betragen.
Für eine Röhre mit einem Ablenkwinkel von 90° und mit zwei Gittern kann der Brennpunkt z. B. zwischen
0,0075 und. 0,01 cm konstant gehalten werden. Die Farbablenkempfindlichkeit ist dann bis zu 3%· konstant.
Würde in diesem Falle nur ein einziges Gitter verwendet, so würde die Änderung der Farbablenkempfindlichkeit
etwa 20% und die Änderung der Brennpunktgröße mehr als 100% betragen, d. h. von einem Medium von 0,0075 bis zu einem Medium von
0,0175.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand einer Zeichnung näher erläutert. In dieser Zeichnung ist als
Beispiel eine Elektronenstrahlröhre angenommen, in der das erste Gitter ausschließlich parallele Drähte
enthält, die der eine um den anderen miteinander verbunden sind, das zweite Gitter ausschließlich parallele
Drähte enthält, deren Richtung senkrecht zu den Drähten des ersten Gitters ist, der Bildschirm unmittelbar
auf dem Fenster angebracht und auf der Kathodenseite mit einer dünnen, leitenden, spiegelnden
Metallschicht überzogen ist. Weiter ist die Röhre mit drei Lumineszenzstoffen auf dem Bildschirm versehen,
die durch Elektronenaufprall Licht in drei Grundfarben aussenden, d. h. Rot, Grün und Blau, die
derart gewählt sind, daß sie gemeinsam bei gleicher Anregung den Eindruck eines weißen Bildes geben.
In der Zeichnung ist
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Elektronenstrahlröhre vorstehend geschilderter Art;
Fig. 2 zeigt ein Bild eines Teiles eines Schnittes durch den Bildschirm einer Röhre nach Fig. 1;
Fig. 3 ist ein Bild eines Teiles eines in zwei Richtungen gekrümmten Bildschirmes und eines zugehörigen
Gittersatzes;
Fig. 4 ist ein Bild eines zylindrischen Bildschirmes mit den zugehörenden Gittern, und
Fig. 5 ist eine graphische Darstellung mit einer Anzahl von Kurven die bei einer Röhre nach der Erfindung
die Beziehung zwischen den Abständen der zwei Gitter und der Krümmung des Bildschirmes andeuten.
Nach Fig. 1 besteht die Elektronenstrahlröhre aus einem Kolben, der aus einem Glashals 1, einem Metallkonus
11 und einem Glasfenster 13 besteht, das nach außen gekrümmt ist. Im Hals 1 befindet sich die Elektronenspritze,
die aus der Kathode 3, einer Steuerelektrode 5, einer ersten Anode 7 und einer zweiten
Anode 9 zusammengebaut ist, wobei letztere mit einem Metallkonus 11 verbunden ist. Vor dem Fenster 13 befindet
sich das Gitter 17 mit zur Zeichnungsebene parallelen Drähten. Zwischen diesem Gitter 17 und dem
Röhrenhals befindet sich ein Gitter, das. ausschließlich Drähte senkrecht zur Zeichnungsebene enthält, die der
eine um den anderen miteinander verbunden sind, so daß gleichsam zwei Gitter 19 und 20 gebildet werden.
Diese Gitter 19 und 20 haben je einen Zuführungsdraht 21 bzw. 22, die mit der Quelle der Farbselektionsspannungen
verbunden sind.
Der Zusammenbau des Bildschirmes ist deutlicher aus Fig. 2 ersichtlich, welche einen kleinen Ausschnitt
aus der Ansicht der Fig. 2 vergrößert darstellt, so daß die Schirmkrümmung nicht mehr zu sehen ist. Auf
dem Fenster 13 befinden sich die Phosphorstreifen, wobei die Streifen 24 durch Elektronenaufprall rotes
Licht, die Streifen 26 grünes Licht und die Streifen 28 blaues Licht aussenden. Auf diesen Streifen liegt
auf der Kathodenseite eine dünne, spiegelnde Metallschicht
15.
Die Wirkungsweise der in Fig. 1 und 2 dargestellten Röhre ist kurz folgende.
Die Elektronenspritze bildet einen Elektronenstrahl, der mittels eines nicht dargestellten' Ablenksystems,
das sich annähernd an der Stelle der Trennung zwischen dem Konus und dem Hals 1 befindet, in zwei
Richtungen abgelenkt wird, so daß der ganze Bildschirm abgetastet wird. Bevor der Elektronenstrahl
den Bildschirm erreicht, durchläuft er den Zusammensatz der Gitter 19, 20 und 17. Wenn zwischen dem
Gitter 17 und den Gittern 19 und 20 ein bestimmter Spannungsunterschied angelegt wird, wird der Strahl
auf den Bildschirm fokussiert. Unter der Spannung der Gitter 19 und 20 wird hier die mittlere Spannung
der Fläche dieser Gitter verstanden, denn über die Zu-
führungsdrähte 21 und 22 wird eine Wechselspannung zwischen den. Gittern 19 und 20 angelegt, wodurch der
Elektronenstrahl auf einen der Streifenreihe 24, 26 oder 28 gerichtet wird.
Der Abstand zwischen den Drähten des Gitters 17 ist nicht kritisch, aber ist vorzugsweise gleicher Größe
wie der Abstand zwischen der Mitte zweier aufeinanderfolgender grüner Phosphorstreifen, da es dann
möglich ist, den Schatten des Gitters 17 auf dem Schirm praktisch unsichtbar zu machen. Die Drahte
der Gitter 19 und 20 sind derart angeordnet, daß die Mitten der öffnungen zwischen zwei benachbarten
Drähten elektronenoptisch gegenüber den Mitten der grünen Phosphorstreifen 25 liegen, d. h., die Drähte
sind derart angeordnet, daß, wenn ein Elektronenstrahl durch die Mitte einer öffnung zwischen zwei
Drähten geht und wenn kein Potentialunterschied zwischen dien Drähten vorherrscht, die Mitte des zu
dieser Öffnung gehörenden grünen Phosphorstreifens getroffen wird.
Vorzugsweise wird das Potential der Gitter 19 und 20 200 bis 400 V niedriger gewählt als das Potential
des Konus 11, der selbst eine Spannung von 5000 bis 8000 V gegenüber der Kathode hat. Zwischen
den Gittern 19 und 20 wird eine Farbselektionsspannung von etwa 400 V von Spitze zu Spitze gelegt. Das
Gitter 17 hat ein Potential, das wesentlich höher als das mittlere Potential der Fläche der Gitter 19 und 20
ist, und ist derart gewählt, daß der Elektronenstrahl an jedem beliebigen Punkt des Bildschirmes fokussiert
ist. Der Abstand zwischen dem Gitter 17 und der Fläche der Gitter 19 und 20 wird vorzugsweise etwa
zehn- bis fünfzehnmal den Abstand zwischen den Drähten der Gitter 19 und 20 gewählt.
ίο Zur Erläuterung der Erfindung folgt weiter unten
eine kurze mathematische Auseinandersetzung der Krümmungsbedingung des Bildschirmes.
Wie vorstehend bereits bemerkt wurde, ist der Abstand zwischen den zwei Gittern nicht wesentlich.
Man wählt dazu einen geeigneten Wert, der mit D bezeichnet wird. Bei einer bestimmten Spannung
zwischen den Gittern entsteht dann eine Brennpunktebene und die Bedingung der genauen Fokussierung
ist also die, daß die Krümmung des Bildschirmes genau gleich der Krümmung dieser Brennpunktebene
sein soll. Wird der Abstand eines beliebigen Punktes des Bildschirmes von dem zweiten Gitter mit F bezeichnet,
so ergibt es sich, daß die Bedingung der genauen Fokussierung durch die Gleichung:
~D
ί + K sec2 Θ
tg2/?
1 +
K see2 Θ
]/l +K sec2 Θ
j/l
dargestellt werden kann. Da der Abstand D, wie vorstehend
gesagt, beliebig gewählt werden kann, ist nur das Verhältnis F[D von Bedeutung. In der vorangehenden
Gleichung ist Θ der Einfallswinkel des Elektronenstrahls an einem beliebigen Punkt des ersten
Gitters, d. h. der Winkel mit der Normalen in diesem Punkt; β bezeichnet den Winkel der Normalen in dem
Aufprallpunkt am ersten Gitter mit der Projektion des Strahls auf die Fläche senkrecht zur Richtung der
Drähte des ersten Gitters, K bezeichnet den Minimally
wert des Quotienten
bei dem der Elektronenstrahl an den Rändern des Bildschirmes auf diesen
Schirm fokussiert wird, dabei ist V1 der Spannungsunterschied
zwischen dem ersten Gitter und der Kathode und V2 der Spannungsunterschied zwischen
dem zweiten und ersten Gitter.
Fig. 3 zeigt, wie der Schirm 13 in zwei zueinander senkrechten Richtungen gekrümmt ist, in der Weise,
daß die vorstehend angegebene Gleichung erfüllt ist. Wie aus der Figur ersichtlich ist, ist an den Eckpunkten
des Schirmes F Null. Dies ergibt eine einfache, bauliche Lösung für die Befestigung des Gitters 17
und außerdem eine Minimalstärke des Gefüges des Schirmes 13 und des Gitters 17.
Fig. 5 zeigt eine Anzahl Kurven, wobei die Werte des Quotienten F]D als Funktion von tga für verschiedene
Werte von tg/? und des Spannungsverhältnisses K aufgetragen sind. Die Kurven 25, 27, 29 beziehen
sich auf eine Röhre mit einem Ablenkwinkel von 90° und die Kurven 31, 33 und 35 auf eine Röhre
mit einem Ablenkwinkel von 72°, d. h., daß für den ersten Satz von Kurven der Maximalwert des Winkels
Θ 45° ist und für den zweiten Satz von Kurven 36°.
Fig. 5 ist eine graphische Darstellung, wobei als Abszisse tga, d. h. der Tangenz des Winkels der Normalen
am Aufprallpunkt des Elektronenstrahls am ersten Gitter und der Projektion des Strahls auf die
Ebene durch den Aufprallpunkt senkrecht zum ersten
Gitter und parallel zur Richtung der Drähte des ersten Gitters und als Ordinate der graphischen Darstellung
das Verhältnis F/D aufgetragen sind.
Die Reihe von Kurven 25, 27 und 29 sind für einen Wert von A' = 1,829 und die Reihe von Kurven 31, 33
und 35 für einen Wert K = 2,210 berechnet. Bei der Kurve 25 ist der Parameter tg/?= 0, bei der Kurve 27
ist tgy# = 0,40, bei Kurve 29 ist tg/ö = 0,60, bei der
Kurve 31 ist tgß = 0, bei der Kurve 33 ist tg/S = 0,308
und bei der Kurve 35 ist tg/? = 0,346. Die Kurven 29 und 35 beziehen sich auf die Ränder des Bildschirmes.
Die Kurve 30 bezeichnet die Änderung des Verhältnisses F/D in Abhängigkeit von tg/?, wobei als Parameter
tga = 0 gewählt ist bei einer Röhre mit einem Ablenkwinkel von 90°, wo die Krümmung am größten
ist. Wie aus den Kurven der Fig. 5 ersichtlich ist, ist die Krümmung des Bildschirmes gegenüber einer
Achse parallel zu den Drähten des ersten Gitters bedeutend geringer als gegenüber der Achse senkrecht
dazu. Aus dem praktischen Zusammenfall der Kurven 25, 27 und 29 am Rande des Schirmes, d.h. bei
tga = 0,8, ergibt es sich, daß die Brennpunktebene praktisch keine Krümmung in diesem Teil aufweist.
Die maximale Krümmung der Ebene durch die Röhrenachse und parallel zu den Drähten des zweiten
Gitters für genaue Fokussierung beträgt nur etwa ein Drittel von der in der horizontalen Ebene. Viele Vorteile
der Erfindung können somit bereits erzielt werden, wenn ein Schirm verwendet wird, der einen Teil
einer geraden Zylinderfläche bildet. Bei einer 90°-Ablenkröhre genügt die Krümmung eines solchen Zylinders
den Werten, die durch die Kurve 27 bedingt werden, und für eine Röhre mit einem Ablenkwinkel von
72° die durch die Kurve 33. Diese Kurven gelten für Werte des Winkels ß, bei denen die Defokussierung
auf der oberen und unteren Seite des Schirmes und auf der Achse etwa gleich ist. Der Elektronenstrahl
ist dabei in der Mitte des Schirmes etwas unter-
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fokussiert und an dem oberen und unteren Rande etwas überfokussiert. Bei einer Röhre mit einem Ablenkwinkel
von 90° findet man dann tgß 0,40, und bei einer Röhre mit einem Ablenkwinkel von 72° ist tg/?
0,308. Eine solche Bauart ist in Fig. 4 dargestellt.
Die Anwendung eines zylindrischen Bildschirmes hat den Vorteil, daß er leichter genau angefertigt werden
kann als ein Schirm, der in zwei Richtungen gekrümmt ist.
Zum besseren Verständnis der verschiedenen Winkelwerte und anderen Faktoren in der oben angegebenen
Beschreibung ist in Fig. 6 in vergrößertem Maßstab ein kleiner Teil einer Röhre gemäß der Erfindung
dargestellt. In dieser Figur ist die Fläche des ersten Gitters mit 40 angedeutet und enthält die
Gitterdrähte 41. Mit 42 ist die Fläche des zweiten Gitters mit den Gitterdrähten 43 angedeutet. Der
Leuchtschirm ist mit 44 bezeichnet. Er enthält die Lumineszenzstreifen 45 für die verschiedenen Farben.
Ein abgelenkter Elektronenstrahl ist mit 46 angedeutet. Er schneidet die Flächen 40 42 und 44 in den
Punkten 47 bzw. 48 bzw. 49. Durch den Punkt 47 sind zwei Flächen 50 und 51 senkrecht auf der Fläche 40
aufgerichtet. Diese· Flächen 50 und 51 sind; senkrecht zueinander. Eine Fläche 52 ist in einem willkürlichen
Punkt der Schnittlinie der beiden Flächen 50, 51 parallel zu der Fläche 40 aufgerichtet. Die Schnittgerade
47-53 bildet die Normale auf der Fläche 40 in dem Schnittpunkt 47 des Elektronenstrahls 46 mit der
Fläche 40. Die Linie 47-54 gibt die Projektion des Elektronenstrahls auf die Fläche 51 und die Linie
47-55 die Projektion auf die Fläche 50. Ist der Schnittpunkt des Elektronenstrahls 46 mit der Fläche
52 gegeben durch 56, dann schließen die Linien 47-56
und 47-53 den Winkel Θ, die Linien 47-53 und 47-55
den Winkel β und die Linien 47-53 und 47-54 den
Winkel α ein.
Claims (8)
1. Elektronenstrahlröhre zur Wiedergabe von Farbfernsehbildern, die aus einem entlüfteten Kolben
besteht, von dem ein Teil als Fenster zur Beobachtung des Bildes dient und welcher mindestens
eine Elektronenspritze, sowie einen Bildschirm
F
D
see2 θ
1 +
mit mindestens zwei in diskreten, regelmäßig verteilten Flächen angebrachten Lumineszenzstoffen,
die durch Elektronenaufprall in verschiedenen Farben aufleuchten, und zwei in einem gewissen
Abstand voneinander vor dem Bildschirm und praktisch parallel zueinander angeordnete Gitter
enthält, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite, d. h., das weiter von der Kathode entfernte Gitter
ein höheres Potential als das erste Gitter hat, daß der Raum zwischen dem zweiten Gitter und dem
Bildschirm nahezu feldfrei ist und der Bildschirm auf der Seite der Elektronenspritze konkav und
derart gekrümmt ist, daß er sich praktisch mit der Ebene der Brennpunkte der Elektronenlinsen
deckt, die durch die zwei Gitter gebildet werden.
2. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bildschirm sich auf
dem Fenster befindet.
3. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bildschirm auf
der Kathodenseite mit einer dünnen, für Elektronen durchlässigen, spiegelnden Metallschicht überzogen
ist, die mit dem zweiten Gitter elektrisch leitend verbunden ist.
4. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das erste
Gitter aus parallelen Drähten besteht, die einer um den anderen miteinander verbunden sind, so· daß
zwei Gruppen entstehen, zwischen denen Steuerspannungen angelegt werden können.
5. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Gitter aus
parallelen Drähten besteht, deren Richtung zur Richtung der Drähte des ersten Gitters senkrecht
ist.
6. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bildschirm einen
Teil der Oberfläche eines geraden Zylinders bildet, dessen Achse parallel zur Richtung der Drähte des
zweiten Gitters verläuft.
7. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Krümmung des
Bildschirmes derart ist, daß über einen großen Teil seiner Oberfläche die Gleichung:
1 + tg»0
|/T+i£sec20
' sec2 Θ
1 + X see2©
erfüllt wird.
8. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
ein Teil der Ränder des zweiten Gitters vom Bildschirm den Abstand Null hat.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 709 697/119 S.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US428622A US2801355A (en) | 1954-05-10 | 1954-05-10 | Target structure for color television display tubes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1015842B true DE1015842B (de) | 1957-09-19 |
Family
ID=23699698
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEC11190A Pending DE1015842B (de) | 1954-05-10 | 1955-05-07 | Elektronenstrahlroehre zur Wiedergabe von Farbfernsehbildern |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2801355A (de) |
| BE (1) | BE538028A (de) |
| CH (1) | CH332357A (de) |
| DE (1) | DE1015842B (de) |
| FR (1) | FR1123938A (de) |
| GB (1) | GB787409A (de) |
| NL (2) | NL105209C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1270077B (de) * | 1966-11-10 | 1968-06-12 | Werk Fernsehelektronik Veb | Verfahren zur Vermeidung von Farbfehlern bei Farbfernsehbildroehren |
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| US8349068B2 (en) * | 2010-01-28 | 2013-01-08 | Custom Building Products, Inc. | Rapid curing water resistant composition for grouts, fillers and thick coatings |
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| US2669675A (en) * | 1952-01-08 | 1954-02-16 | Chromatic Television Lab Inc | Display surface for color television tubes |
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0
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- BE BE538028D patent/BE538028A/xx unknown
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- 1955-05-10 FR FR1123938D patent/FR1123938A/fr not_active Expired
- 1955-05-10 GB GB13518/55A patent/GB787409A/en not_active Expired
- 1955-05-10 CH CH332357D patent/CH332357A/de unknown
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| US2801355A (en) | 1957-07-30 |
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| NL197037A (de) | |
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| CH332357A (de) | 1958-08-31 |
| FR1123938A (fr) | 1956-10-01 |
| GB787409A (en) | 1957-12-11 |
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