[go: up one dir, main page]

DE2610315C3 - Aufhängevorrichtung für Würste - Google Patents

Aufhängevorrichtung für Würste

Info

Publication number
DE2610315C3
DE2610315C3 DE2610315A DE2610315A DE2610315C3 DE 2610315 C3 DE2610315 C3 DE 2610315C3 DE 2610315 A DE2610315 A DE 2610315A DE 2610315 A DE2610315 A DE 2610315A DE 2610315 C3 DE2610315 C3 DE 2610315C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arm
sausages
axis
sausage
rotation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2610315A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2610315A1 (de
DE2610315B2 (de
Inventor
Georg 7951 Biberach Staudenrausch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Albert Handtmann GmbH and Co
Original Assignee
Albert Handtmann GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Albert Handtmann GmbH and Co filed Critical Albert Handtmann GmbH and Co
Priority to DE2610315A priority Critical patent/DE2610315C3/de
Priority to CH252377A priority patent/CH604540A5/xx
Priority to BR7701512A priority patent/BR7701512A/pt
Priority to US05/777,152 priority patent/US4091505A/en
Priority to AT167577A priority patent/AT352564B/de
Priority to FR7707577A priority patent/FR2343427A1/fr
Priority to JP52027524A priority patent/JPS5950294B2/ja
Publication of DE2610315A1 publication Critical patent/DE2610315A1/de
Publication of DE2610315B2 publication Critical patent/DE2610315B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2610315C3 publication Critical patent/DE2610315C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C11/00Sausage making ; Apparatus for handling or conveying sausage products during manufacture
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C15/00Apparatus for hanging-up meat or sausages
    • A22C15/001Specially adapted for hanging or conveying several sausages or strips of meat

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)
  • Feeding Of Articles To Conveyors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Aufhängevorrichtung für Würste, die in einer gemeinsamen schlauchförmigen Hülle durch Einschnürungen dieser Hülle voneinander getrennt sind und der Aufhängevorrichtung in Längsrichtung der Würste zugeführt werden, mit einem Aufnehmer, der einen Aufnehmerarm aufweist und im Bereich des Austritts der Würste aus einer Zuführvorrichtung drehbar geführt ist und synchron zu dieser derart angetrieben wird, daß der Aufnehmer eine Umdrehung in einem Zeitraum ausführt, in dem die Zuführvorrichtung eine ganze Mehrzahl von Würsten ausstößt, wodurch der Wurststrang durch den unterfassenden Aufnehmeraim gleichförmig in Schleifen mit einer vorgegebenen Anzahl Würste geformt und an einer weiterführenden Transportvorrichtung aufgehängt wird.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (DE-OS 14 32 560) läuft die Wurstkette aus dem Eingriff zweier gegenüberliegender Auszugsketten aus, an welchen mit fest vorgegebenen Abständen Einschnürfinger angebracht sind, die durch ihren Eingriff eine Abdreh-Einschnürung zwischen den einzelnen Würsten bilden. Am Austritt aus diesen Ketten ist dabei ein rohrförmiger Aufnehmer um eine leicht nach unten geneigte Achse drehbar gelagert und synchron zum Auszugstakt der Förderbänder angetrieben. Auslaßseitig hai der Aufnehmer ein spiralenförmiges und sich zum freien Auslaßende hin verjüngendes Aufnehmerrohr in Form eines Stabkäfigs. Der Abstand dieses Auslaßendes von der Drehachse des Aufnehmers und dessen Drehgeschwindigkeit sind dabei so auf die Auszugsgeschwindigkeit der Förderbänder abgestimmt, daß bei einer Umdrehung des Aufnehmers jeweils eine Teilkette von mehreren Würsten ausgestoßen wird, die in Form einzelner Schleifen an Haken eines Hakenbandes abgegeben werden, das wiederum zur Aufnehmerdrehung synchronisiert ist.
Mit dieser bekannten Vorrichtung sind Wurstlänge und -dicke ebenso wie die Wurstzahlen je Schleife durch die Konstruktion der Auszugsbänder fest vorgegeben. Die Arbeitsgeschwindigkeit ist vor allem aber dadurch begrenzt, daß die Wurstketten von den Auszugsbändern durch das Aufnehmerrohr über verhältnismäßig große Länge hindurchgeschoben werden müssen und somit einer erheblichen Beanspruchung unterworfen sind. Die Würste werden zum Ende des Aufnehmerrohrs unter Fliehkraftwirkung aus diesem herausgezogen, sie werden dadurch aber so stark nach außen geschleudert, daß sie sich am Ende des Aufnehmerrohres nach außen biegen bzw. dort abknicken. Die Beanspruchung der Wursthülle ist so groß, daß nur bei Verwendung kräftigen Kunststoffdarmes hohe Maschinentaktzahlen erreicht werden können. Empfindliche Wursthüllen
können weder mit der Abdrehvorrichtung, noch mit der Aufhängevorrichtung verarbeitet werden. Die Verarbeitung von Naturdarm scheidet vollkommen aus, weil neben der geringen Stabilität dieses Darmes dessen Unregelmäßigkeit in Durchmesser und Länge zu Schwierigkeiten führt. Ein anderer Nachteil der bekannten Vorrichtung ist, daß paarweises Aufhängen nur möglich ist, wenn die Länge der Würste sehr groß ist.
Bei einer anderen bekannten Vorrichtung (DE-AS 14 32 559, CH-PS 4 18 874), bei der die Wurstkette ebenfalls zwischen zwei Auszugsketten mit Einschnürfingern austritt, sind zentrisch zur Austrittsachse der Wurstkette zwei Scheiben gelagert, die durch einen schraubenförmigen Aufnehmerarm bzw. -bügel verbunden sind. Dieser Aufnehfnerarm verläuft mit gleichbleibendem Abstand von der gemeinsamen Drehachse vom Außenrand einer ersten Schleuderscheibe zum Außenrand einer Aufhängescheibe, der er freitragend in solcher Weise hält, daß er dort außen an einer hakenförmigen öffnung endet. Von der Mitte der Aufhängescheibe ausgehend können dort zur Weiterförderung schräg nach unten geneigte Aufhängestäbe vorgesehen sein.
Dabei wird die Wurstkette, die zunächst zentrisch zur Drechachse des Aufnehmers vorrückt, in der Schleuderscheibe nach außen geschleudert, dort teilweise abgeknickt und an einer Führungskante entlanggezogen. Ferner trifft der Bügel von unten seitlich auf die Wurstkette auf und schleudert sie wiederum nach oben über den Rand der Aufhängescheibe, daß die Wurstkette am schraubenförmigen Bügel entlang zur Aufhängescheibe wandert und dort in die hakenförmige Ausnehmung gleitet, die wiederum mit einem Abstand von ca. 60% des Scheibenradius vorgesehen ist, also einen weiteren schlagartigen Auftreffimpuls erzeugt. Erst von dort kann die so geformte Wurstschleife auf den Aufhängestab abgleiten.
Auch bei dieser bekannten Vorrichtung ist die Wursthülle durch das Abknicken beim Austritt aus der Schleiderscheibe, das Auftreffen des schraubenförmigen Bügels, den Gleitvorgang an diesem Bügel entlang und das Auftreffen der Kante der hakenförmigen Ausnehmung erheblichen mechanischen Beanspruchungen unterworfen, so daß die Anwendung bei neueren schnellaufenden Wurstherstellungsmaschinen ebenso ausscheiden muß wie die Verwendung empfindlichen Darmmaterials.
Die Erfindung dient der Aufgabe, eine Aufhängevorrichtung für die Verwendung an recht unterschiedlichen Maschinen zum Herstellen von Würsten so zu gestalten, daß die Wursthülle beim Aufhängevorgang möglichst geringen mechanischen Beanspruchungen unterworfen wird und auch bei großen Herstellungs- und Zuführgeschwindigkeiten noch relativ empfindliches Darmmateria] verwendet werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Aufhängevorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse des Aufnehmers zur Austrittsachse der Würste etwas seitlich versetzt ist und der Aufnehmerarm, der von einem in der Drehachse angeordneten Armansatz wenigstens radial wegragt, auf seiner in Umlaufrichtung vornliegenden Angriffsseite tangential bzw. glattflächig in den Umfang des Armansatzes übergeht und so durch die Auslaßbahn der Würste hindurchgeführt ist, daß er diese zum Armansatz in der Drehachse hinleitet.
Die einzige bemerkenswerte Beanspruchung der
Wursthülle besteht hier darin, daß der Aufnehmerarm mit einer Geschwindigkeit, die durch den Abstand der Auftreffstelle von der Drehachse des Aufnehmers bestimmt ist, etwas quer zur Zuführachse im Bereich einer Einschnürung auf die Wurstkette einwirkt. Von dort kann die Wurstkette auf geneigter Bahn ohne bemerkenswerte Belastung auf den zur Drehachse zentrischen Armansatz gleiten. Dem Abstand zwischen Zuführachse und Drehachse kommt dabei im Prinzip nur die Bedeutung zu, daß die Wurst seitlich des Armansatzes überhaupt in den Bereich des Aufnehmerarms gelangt. Dieser Abstand und der Radius der Auftreffstelle von der Drehachse lassen sich daher stets so klein halten, daß die Auftreffgeschwindigkeit und damit die im Bereich einer Einschnürung auf die Wursthülle ausgeübte Querkraft ebenso in Grenzen bleibt wie der Gleitweg einer solchen Einschnürung auf dem Aufnehmerarm. Schlag- und Reibungskräfte werden daher gegenüber bekannten Ausführungen wesentlich herabgesetzt, und die Zeitspanne der mechanischen Einwirkung auf die Wursthülle wird verkürzt. Daher kann bei vergleichbarem Hüllenmaterial mit erheblich größerer Fülleistung gearbeit werden.
Der Aufnehmerarm wird zweckmäßigerweise zu der insbesondere zur Austrittsachse etwa parallelen Drehachse schräggestellt, insbesondere schließt er mit ihr einen Winkel von 50 bis 70° ein. Dadurch wird berücksichtigt, daß die Wurst beim Auftreffen eine bestimmte Axialbewegung hat und diese zunächst nur teilweise während des Gleitvorganges bis zum Armansatz herabgemindert wird. Es ist natürlich möglich, den Aufnehmerarm bei bestimmten Betriebswerten so gekrümmt zu gestalten, daß sich exakt gleichmäßige Verzögerungswerte ergeben. Da jedoch in der Regel mit unterschiedlichen Betriebswerten zu rechnen ist, kommt man durchweg mit einem etwa geradlinigen Aufnehmerarm aus, der unter einem fest vorgegebenen Winkel zur Drehachse geneigt ist Zweckmäßigerweise hat der Aufnehmerarm einen langgestreckten Querschnitt und ist mit einer vorzugsweise abgerundeten Schmalseite gegen die Würste bewegbar. Auf diese Weise wird der Eingriff in eine Einschnürung erleichtert, ohne daß wesentlich unterschiedliche örtliche Beanspruchungen auftreten.
Der Querschnitt des Aufnehmerarms kann im Auftreffbereich eine Breite haben, die höchstens gleich ist dem Einfachen, und eine Höhe, die wenigstens gleich ist dem Doppelten des kleinsten Durchmessers der zu verarbeitenden Würste. Bei größere Wurstdurchmessern wird dann die örtliche Verformung der Wursthülle zwar etwas größer, dabei wird dann aber normalerweise auch mit geringeren Geschwindigkeiten gearbeitet, so daß die resultierende Beanspruchung dort kleiner ist.
Aufnehmerarm und Armansatz dienen gemeinsam zur Schleifenbildung. Zur weiteren Haltung und/oder Führung der Wurstschleifen kann sich an den Annansatz eine etwa entlang der Drehachse verlaufende Führung für die an dieser aufzuhängenden Wurstschleifen anschließen. Eine solche Führung läßt sich zwar gerätsfest, insbesondere lösbar anordnen, als zweckmäßig hat sich jedoch eine mit dem Armansatz fest verbundene und von diesem nach rückwärts wegragende Führungswelle erwiesen.
Die Führungswelle kann zylindrisch, besser aber noch als Schneckenwelle mit einer Steigung ausgebildet sein, die größer ist als der Durchmesser der zu verarbeitenden Würste, wobei der Aufnehmerarm eine tangentiale Fortsetzung der Schneckenwendel bildet. Diese Schnek-
kenwelle fördert also im Takt der Schleifenbildung die einzelnen Wurstschleifen vom Aufnehmerarm weg, ohne daß sich dabei wesentliche Reibungskräfte ergeben. Eine Schmierung durch dort aufgebrachtes Wasser o. dgl. kann in der Regel entfallen. Die Schneckennut sollte jedoch möglichst wenigstens den gleichen Radius haben wie die größten zu behandelnden Würste.
Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist der Aufnehmer frei vorragend mittels einer am hinteren Ende der Führungswelle angebrachten Halterung antreibbar gelagert. Es versteht sich, daß die Führungswelle dann so steif sein muß, daß sie durch die eingehängten Würste nicht ausgelenkt wird, der Aufnehmerarm also durch die rückseitige Halterung der Austrittsachse in bestimmter Weise zugeordnet wird.
So lassen sich wenigstens zwei Führungswellen an einem bewegbar geführten Träger lagern und durch dessen Verstellung in und außer Wirkstellung bringen. Auf diese Weise lassen sich die auf der ausgerückten Führungswelle gehaltenen Wurstschleifen abheben und ggf. zum Räuchern o. dgl. weiterfördern, sofern man nicht die Führungswelle selbst in der Ausrückstellung auswechselt.
Der bewegbare Träger wird vorzugsweise als um 2=> gleiche Teilungswinkel schwenkbarer Revolver ausgebildet, der unter diesen Teilungswinkeln zueinander versetzte Lagerungen und Antriebsmittel für die einzelnen Führungswellen aufweist. So kann jede Führungswelle mit einem Zahnrad verbunden sein, das jo in der Wirkstellung mit einem exzentrisch zur Revolver-Schwenkachse angeordneten Antriebsrad in Eingriff zu bringen ist. Auf diese Weise lassen sich beliebig viele Führungswellen aufeinanderfolgend in Wirkstellung schwenken und dabei mit dem Antriebsrad kuppeln. Ohne Unterbrechung des Betriebes kann man bis zum Aufziehen einer neuen Wursthülle alle Schleifen einer zusammenhängenden Wurstkette aufeinanderfolgend auf den sternförmig angeordneten Führungswellen des Revolvers aufhängen und dann in der Umschaltpause abnehmen.
Nach einem anderen Vorschlag ist der Aufnehmerarm außen an einem zur Drehachse zentrischen Hüllring befestigt, der die Auslaßbahn der Würste umschließt und zur Lagerung des Aufnehmers dient. Der Aufnehmerarm kann dabei am auslaßseitigen Ende des Hüllringes innen angeschlossen sein, und der Armansatz bzw. die Führungswelle sind dann rückseitig freitragend gehalten, so daß die Wurstschleifen von dort abgenommen bzw. weitergefördert werden können.
Der Aufnehmer ist in Richtung seiner Drehachse gegenüber dem Auslaß einer Wurstzuführung zweckmäßigerweise über einen solchen Versteilweg einstellbar, daß er gegenüber dem Wurstauslaß einen Abstand von höchstens zwei Wurstlängen der kürzestens und wenigstens 0,8 Längen der längsten zu behandelnden Würste hat Auf diese Weise wird auch bei recht unterschiedlich langen Würsten sichergestellt daß der Aufnehmerarm stets wenigstens dicht an einer Einschnürung auftrifft
Die Behandlung unterschiedlich dicker, aber auch unterschiedlich langer Würste läßt es zweckmäßig erscheinen, den Aufnehmer mit seiner Lagerung quer zur Auslaßachse der Zuführvorrichtung verstellbar anzuordnen. Diese Verstellung erfolgt in erster Linie in der waagerechten, zweckmäßigerweise aber in zwei Koordinatenrichtungen, also auch senkrecht Dabei sollte die maximale Querverstellung der Drehachse zur Auslaßachse wenigstens waagerecht größer sein als der größte Durchmesser der zu behandelnden Würste.
Vor allem bei Verwendung eines Hüllringes ist es zweckmäßig, den Aufnehmer an einem Aufnehmerträger zu lagern, der um eine zur Drehachse parallele Einstellachse auf einem Exzenter schwenkeinstellbar gelagert ist. Auf diese Weise läßt sich jede beliebige Einstellung quer zur Drehachse mit wenigen Handgriffen einrichten.
Damit Wurstketten mit unterschiedlicher Anzahl Würste gebildet werden können, kann der Antrieb des Aufnehmers mit einem veränderlichen, jeweils ein ganzes vielfaches Übersetzungsverhältnis aufweisenden Anschlußgetriebe an den Antrieb der Wurstmaschine bzw. Zuführvorrichtung angeschlossen werden. Am einfachsten ist dabei eine Ausführung mit auf parallele Wellenzapfen aufsteckbaren Wechselradpaaren, die jedoch möglichst jeweils in gesonderten auswechselbaren Halterungen zusammengefaßt sein sollten. Besser ist ein Stufenschaltgetriebe, das beispielsweise wahlweise auf die zur Aufnahme der Wechselräder dienenden Wellenzapfen aufsteckbar sein kann.
Der Aufnehmerträger und ein Exzenterarm können jeweils als wenigstens einseitig geschlossenes Getriebegehäuse ausgebildet sein. Um dabei die Drehachse des Aufnehmers in der frei einstellbaren Lage festlegen zu können, genügt es, den Exzenterarm in den jeweiligen Dreheinstellungen durch Spannvorrichtungen gegenüber dem Aufnehmerträger und einem Maschinengehäuse zu verspannen. Mit dieser Verspannung kann auch die axiale Lage des Aufnehmers festgelegt werden.
Die Drehstellung des Aufnehmerarmes beim Angriff an den Würsten sollte gesondert einstellbar sein, was auf einfache Weise durch Verdrehen des Aufnehmers bei ausgerücktem oder gelöstem Zahnradeingriff bewerkstelligt werden kann.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Umlaufgeschwindigkeit des Aufnehmers, insbesondere zyklisch derart veränderbar ist, daß sie beim Auftreffen des Aufnehmerarmes auf die Würste gegenüber der mittleren Umlaufgeschwindigkeit herabgesetzt ist. Da vor allem die Schlagkräfte unmittelbar von der Umlaufgeschwindigkeit im Augenblick des Auftreffens abhängig sind, läßt sich auf diese Weise die Beanspruchung der Wursthülle bei im übrigen gleichbleibenden Leistungsdaten weiter erheblich mindern.
Diese Geschwindigkeitsminderung macht keine besonderen Schwierigkeiten, wenn der Aufnehmer einen gesonderten Antrieb hat, da man dabei die Umlaufgeschwindigkeit elektronisch nach Belieben wählen und verändern kann. Vor allem dann aber, wenn, wie im Regelfall, der Antrieb von der Wurstherstellungsmaschine her erfolgt wird dem Aufnehmer zweckmäßigerweise ein Getriebe mit zyklisch veränderlichem Übersetzungsverhältnis wie ein Ellipsenradgetriebe vorgeschaltet
Zur Weiterförderung der Wurstschleifen auf einer glatten Führungswelle wird dieser entlang zweckmäßigerweise ein Bandförderer mit zwischen den einzelnen Wursischleifen eingreifenden Förderfingem vorgesehen. Es kann auch der Armansatz bzw. die Führungswelle an der Aufnahmestelle für eine Transportvorrichtung enden, die mit dem Aufnehmer derart synchronisiert ist daß sie die vom Wellenende abgleitenden Wurstschleifen aufeinanderfolgend aufnimmt
Die Schleifenbildung muß nicht unbedingt anschließend an die Wurstherstellung erfolgen. Es kann daher
auch die Aufhängevorrichtung mit einer von der Wurstherstellung unabhängigen Zuführvorrichtung synchronisiert und zu einer selbständigen Maschineneinheit mit wenigstens einem gesonderten Antriebsmotor zusammengefaßt sein. Die Aufhängevorrichtung kann dann von einem Zwischenlager arbeiten, in dem die Wurstkette mehr oder weniger regelmäßig abgelegt ist. Selbstverständlich läßt sich die gleiche Aufhängeeinheit auch einer Wurstherstellungsmaschine nachschalten, wenn sie mit dieser synchronisiert wird.
Zwischen Aufhänge- und Zuführvorrichtung läßt sich ein stufenloses Getriebe einschalten, das nach Synchron-Tastwerten durch ein Vergleichs-Korrekturgerät selbsttätig verstellt werden kann. Bei dieser Synchronisierung geht es nicht nur um einen Gleichlauf, sondern auch um die richtige Zuführung des Wurstanfanges bzw. einer Einschnürung zur jeweiligen Aufnehmer-Drehstellung. Es sollte daher in der Zuführbahn der Würste ein die Einschnürungen berührungsfrei abtastender Zuführ-Tastschalter wie eine Lichtschranke und an der Aufhängevorrichtung ein Aufhänge-Tastschalter derart angebracht werden, daß dem Vergleichs-Korrekturgerät bei Synchronlauf vorzugsweise gleichzeitig Impulse beider Tastschalter zugeführt werden. Die Antriebsgeschwindigkeit der Zuführvorrichtung (oder auch der Aufhängevorrichtung) wird dann in Abhängigkeit davon verändert, welches Tastsignal früher eintrifft.
Ferner kann es zweckmäßig sein, die Aufhängevorrichtung durch den Zuführ-Tastschalter ein- und abzuschalten. Da beispielsweise eine Lichtschranke Hell- und Dunkelsignale bzw. Ein- und Aussignale liefert, kann die Einschaltung durch das erste Dunkelsignal erfolgen, die Ausschaltung dann, wenn ein Hellsignal langer als beim Abtasten einer Einschnürung vorhanden ist.
Dabei ist es jedoch vorteilhaft, den Aufnehmer jeweils in einer bestimmten Anfangs-Drehstellung zur Ruhe zu bringen. Die Abschaltung der Aufhängevorrichtung kann daher zusätzlich durch einen die Stellung des Aufnehmers abtastenden Schalter gesteuert werden.
Die Zeichnungen geben verschiedene Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise wieder. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäß ausgebildete Wurstherstellungsmaschine mit Aufhängevorrichtung,
F i g. 2 einen Schnitt durch diese Maschine nach der Linie H-II in Fig. 1,
Fig.3 eine Abwandlung der Maschinenausführung nach Fig. 1,
Fig.4 einen Teilschnitt nach der Linie IV-IV in Fig.3,
F i g. 5 eine Teüar.sicht der in F i g. 3 gezeigten Maschine von links gesehen,
F i g. 6 eine vergrößerte, teilweise durch die Drehachse geschnittene Darstellung des nach F i g. 3 verwendeten Aufnehmers,
F i g. 7 einen Schnitt durch den Aufnehmerarm nach der Linie VH-VII in F i g. 6,
Fig.8 eine Ansicht des Aufnehmers von links in F i g. 6 gesehen,
F i g. 9 einen Schnitt durch eine weitere Ausführung des Aufnehmerträgers nach der Linie IX-IX in F i g. 10,
Fig. 10 eine Ansicht dieses Aufnehmerträgers von links in F i g. 9 gesehen,
F i g. 11 die Zuordnung eines Abstreiferbandes zu einer Führungswelle des Aufnehmers,
Fig. 12 einen Schnitt nach der Linie XH-XII in
Fig. II,
Fig. 13 die Zuordnung eines Aufhänger-Hakenbandes zum freien Ende eines kurzen Armansatzes und
Fig. 14 eine schematische Darstellung einer selbständigen Aufhängeeinheit mit Aufhängevorrichtung und Zuführvorrichtung.
Die in Fig. 1 gezeigte Wurstherstellungsmaschine 1 ist an eine Füllpumpe 2 angeschlossen und weist eine Dosierpumpe 3 und eine Abdrehvorrichtung 4 auf, die
ίο hier als Zuführvorrichtung für eine Aufhängevorrichtung 5 auf dem verlängerten Maschinenbett 6 ihres Maschinengestelles 7 dient.
In dem Maschinengestell ist unten ein elektrischer Antriebsmotor 8 angebracht, der über ein stufenloses Riemengetriebe 9 eine Welle 10 und von dieser über Zahnräder 11,12 eine Welle 13. antreibt. Von der Welle i3 erhäit die Dosierpumpe 3 über Kegelräder 14, 15, eine Abdrehwelle 16 über Ellipsenräder 17, 18 ihren Antrieb. Die Abdrehwelle ändert damit kontinuierlich ihre Drehgeschwindigkeit in vorgegebener zeitlicher Abstimmung zum Ausstoß der Dosierpumpe 3, die als doppelt wirkende Drehkolbenpumpe ausgebildet ist. Ihre Fördermenge bzw. Portionsgröße wird durch den Handhebel 20 eingestellt, während durch den Handhe-
2r< bei 19 diese Einstellung durch Festklemmen fixiert werden kann.
Der Auslaß der Dosierpumpe ist in bekannter Weise über eine Buchsenanordnung 21 mit der Abdrehtülle 22 verbunden, die ihren Antrieb über die Zahnräder 23,24 von der Abdrehwelle 16 erhält.
Am Maschinengestell ist drehfest, jedoch über eine Teleskoprohr-Anordnung 25 mittels Handhebel 26 längs der Abdrehtülle verschiebbar ein Abdrehtisch 27 gehalten, der zentrisch zur Abdrehtülle eine Zahnradbuchse 28 trägt, die über ein Zahnrad 29 und eine Teleskopwelle 30 mit der Abdrehwelle 16 derart gekuppelt ist, daß sie synchron mit der Abdrehtülle mit zyklisch veränderbarer Geschwindigkeit umläuft. Ein in der Zahnradbuchse 28 angeordneter Bremsring liegt dabei am Tüllenende an und hält den auf der Tülle aufgezogenen Darm 31 zurück.
Wenn der Antriebsmotor 8 und der Motor der Füllpumpe 2 eingeschaltet sind, stößt die Dosierpumpe 3 in kurzer zeitlicher Aufeinanderfolge volumenmäßig dosierte Wurstportionen durch die Tülle 22 in die Wursthülle 31 aus. Die gefüllte Wursthülle wird dicht hinter dem Tüllenende gegen Mitdrehen gehalten, so daß zwischen einzelnen Würsten 32 durch Abdrehen am Tüllenende Einschnürungen 33 gebildet werden.
so Wenn größere Portionen abgefüllt werden sollen, kann man auf die Dosierpumpe 3 verzichten. Der Auslaß der Füllpumpe 2 wird dann direkt an die Tülle 22 bzw. die BuChseiiänuruiiuiig 2i ängcsCmOsieii, uiitl die Portionierung erfolgt durch die Füllmaschine. Diese wird durch einen Nocken-betätigten Schalter o. dgl. von der Abdrehvorrichtung oder einer vorgeschalteten Welle her gesteuert
Am Ende des Maschinenbettes 6 ist an dessen Deckel 57 um eine lotrechte Achse 34 ein Aufnehmerträger 35 in Form einer zylindrischen Revolvertrommel drehbar gelagert In dieser Trommel ist exzentrisch zur Achse 34 eine weitere Zylindertromaiel 38 fest am Deckel 57 befestigt und trägt eine Welle 39, die über Winkelräder 40, Welle 41, Zahnrad 42 und Ritzel 42' so an die Welle 10 angeschlossen ist, daß sie bei acht Portionierungsund Abdrehvorgängen eine volle Umdrehung ausführt
Am oberen Ende des Aufnehmerträgers 35 sind mit 90"-Teilung wenigstens drei Haltebuchsen 44 drehbar
gelagert, die an ihrem inneren Ende jeweils ein Kegelrad 45 tragen und längseinstellbar einen Aufnehmer 46 halten, der eine zylindrische Führungswelle 47 mit einem an deren freiem Ende von einem zentrischen Armansatz 91 ausgehenden Aufnehmerarm 48 aufweist. Durch die exzentrische Anordnung der Trommel 38 in dem Aufnehmerträger 35 kommt ein am oberen Ende der Welle 39 angebrachtes Winkelrad 43 nur mit dem jeweils in Betriebsstellung befindlichen Winkelrad 45 in Eingriff.
Der Trommelflansch 49 des Aufnehmerträgers 35 weist eine Verzahnung auf, in die ein Ritzel 50 eines elektrischen Schaltmotors 5i eingreift. Durch bekannte Mittel kann der Aufnehmerträger 35 daher jeweils auf ein Schaltkommando exakt um 90° gedreht und in einer solchen Lage ausgerichtet werden, daß die Drehachse
52 eines jeden Aufnehmers 46 jeweils wieder genau in dieselbe Lage gelangt. Diese Drehachse 52 hat, wie vor allem Fig. 2 erkennen läßt, von der durch die Anordnung der Tülle 22 bestimmten Austrittsachse 53 der Abdreh- bzw. Zuführvorrichtung wenigstens dicht am Abdrehtisch 27 einen waagerechten Abstand χ und verläuft normalerweise parallel zur Austrittsachse 53. Da der Abstand χ nur dicht am Abdrehtisch 27 von Bedeutung ist und es auf die Parallelität der Achsen 52,
53 für den Aufnahmevorgang nicht sonderlich ankommt, kann der Abstand durch Änderung der Schwenkeinstellung des Aufnehmerträgers 35 verändert werden.
Die Ausrichtung des Aufnehmerträgers in der exakten Drehlage kann beispielsweise durch einen konischen Indexstift 54 bewirkt werden, der in einer Deckplatte 55 durch eine nicht gezeigte Feder nach innen in eine Paßbohrung des Aufnehmerträgers gedrückt wird und durch einen Elektromagneten 56 ausgehoben werden kann. Die Deckplatte 55 bildet ein Schwenklager für den Aufnehmerträger 35. Schwenkt man sie um die Achse 34, so ändert sich die Indexstellung und damit der Abstand χ zwischen den Achsen 52 und 53 im Bereich des Abdrehtisches 27.
Das Maschinenbett 6 ist nach oben durch den Deckel 57 verschlossen, der um ein Schwenklager 58 mit waagerechter Achse schräggestellt werden kann. Die Schrägstellung läßt sich durch eine Schraube 59 verändern, die durch Muttern am Deckel gehalten und an einem Ansatz 60 des Maschinenbettes abgestützt ist. Da der Deckei 57 nur um sehr kleine Winkel verschwenkbar ist, wird dadurch der Eingriff zwischen den dicht am Schwenklager 58 angebrachten Zahnrädern 42', 42 praktisch nicht beeinflußt. Da jedoch der ganze Getriebezug von der Welle 41 bis zum Aufnehmerträger 35 mit Deckplatte 55 und Schaltmotor 5J am Deckei 57 angebracht ist, äiiueri sich mit djn gegebenen Hebelverhältnissen die Höhenlage der Achse 52 im Bereich des Abdrehtisches 27. Mittels der Schraube 59 kann dort daher der lotrechte Abstand y zwischen den beiden Achsen 52, 53 verändert werden. Als zweckmäßig wurde für den Abstand χ eine Stellstrecke von 35 mm ermittelt
Bedeutsam für die Funktion der Vorrichtung ist noch der Abstand ζ zwischen dem Ende der Tülle 22 und dem ersten Auftreffen des Aufnehmerarmes 48 auf die Wurstkette. Wegen der Schrägstellung des Aufnehmerarmes ist dieser Abstand wiederum abhängig von den Einstellwerten der Abstände χ und y. ζ kann durch Längsverschieben der Führungswelle 47 in der Haltebuchse 44 geändert werden. Alle drei Einstellwerte lassen sich an nicht gezeigten Skalen ablesen und werden zweckmäßigerweise, sofern sie nicht gesondert durch Versuche ermittelt werden, aus Einrichttabellen für bestimmte Wurstgrößen entnommen. Der Abstand ζ ist normalerweise 20 bis 30% kleiner als der Abstand zwischen zwei Einschnürungen 33, damit eine Einschnürstelle schon angehoben werden kann, bevor die folgende Abdrehstelle fixiert ist, und dann am Aufnehmerarm entlang zum Armansatz 91 gleitet. Dessen Abstand u vom Tüllenende entspricht etwa
ίο einer Wurstlänge. Bei kurzen Würsten kann ζ auch in der Größenordnung von zwei Wurstlängen liegen.
Fig. 2 zeigt den Augenblick, in welchem der dort linksdrehende Aufnehmerarm 48 die Wurstkette von unten im Bereich einer Einschnürung 33 erfaßt und sie so anhebt, daß diese Einschnürung beim Weiterdrehen des Aufnehmerarmes an diesem entlang bis zum Armansatz 9i bzw. der Führungsweiie 47 abgleiten kann. Nach F i g. 2 sind bei einer Drehung des Aufnehmerarmes um 90° zwei weitere Würste fertiggestellt. Nach einer Drehung von weiteren 270° in die Stellung gemäß Fig.2 ist daher jeweils eine Wurstschleife 37 mit acht Würsten fertiggestellt und wird erneut über die Führungswelle gehängt. Da der Abstand x, dessen Maximalwert in F i g. 2 eingezeichnet ist, verhältnismäßig klein ist und der Aufnehmerarm sich gegenüber dem Maschinentakt im Verhältnis 1 : 8 dreht, ist die Auftreffgeschwindigkeit im Bereich einer Wursteinschnürung entsprechend klein. Alle Einstellmittel für die Abstände x, y und ζ bzw. u können dann entfallen, wenn die Maschine dauernd für die Herstellung einer unveränderten Wurstart eingerichtet wird.
Bei der Maschinenausführung gemäß F i g. 3 bis 5 wird ein Aufnehmer 461 verwendet, der wie in den F i g. 6 bis 8 dargestellt, von einem Hüllring 61 getragen wird. Die vom Armansatz 91 ausgehende Führungsweiie 471 ist als Schneckenwelle mit einer Schneckennut 62 ausgebildet, deren Radius etwas größer ist als derjenige der dicksten zu verarbeitenden Würste. Auch die Steigung s ist entsprechend größer als der Wurstdurchmesser, normalerweise um 20 bis 50%. Die abgerundete Vorderfläche 64 des Aufnehmerarmes 481, siehe F i g, 7, bildet eine tangentiale Fortsetzung der Schneckenwendel. Der etwas langgestreckte Querschnitt des Aufnehmerarmes hat dabei eine Breite b, die etwas größer ist als der Durchmesser der kleinsten zu verarbeitenden Würste, und eine Höhe h, die wiederum etwas größer ist als der Durchmesser der größten zu verarbeitenden Würste, wenigstens-, aber diesem Durchmesser entspricht.
Wie vor allem F i g. 8 erkennen läßt, liegt die Auslaßachse 53 innerhalb des Hüllringes 61. Diese Darstellung läßt auch erkennen, wie klein der Abstand χ zwischen den Achsen 53, 52 und damit die Auftreffgeschwindigkeit des Aufnehmerarmes sein kann. Meist kommt man mit 25 bis 30 mm aus. Da die Wursthüllen vor dem Aufziehvorgang meist gewässert sind, können die einzelnen Wurstschleifen (37) in der Schneckennut ohne Beschädigungsgefahr durch Drehen der Führungsweiie bis zum freien Wellenende weitergefördert werden.
Nach Fig.3 ist der Hüllring 61, an dem innen das äußere Ende des Aufnehmerannes 481 befestigt ist, drehbar in einem Aufnehmerträger 351 gelagert, der über einen Exzenterarm 65 frei dreheinstellbar und verspannbar mit dem Maschinengestell T verbunden ist Der Exzenterarm 65 ist als Getriebegehäuse ausgebildet, das fest eine Führungsbuchse 66 und eine Exzenterbuchse 67 trägt Die Führungsbuchse 66 ist
längs- und dreheinstellbar zentrisch in einer gehäusefesten Spannbuchse 68 gehalten und kann in dieser gemäß F i g. 4 mittels einer rohrschellenartigen Spannvorrichtung 69 festgestellt werden. Die Exzenterbuchse S7 läßt sich wiederum durch ihren Flansch 70 mittels Schrauben 71 und Spannring 72 verspannen. Dadurch kann die Drehachse 52 des Aufnehmers radial zur Auslaßachse 53 frei eingestellt und dann durch die beiden Spannvorrichtungen in dieser Lage festgelegt werden. Zur axialen Einstellung des Aufnehmers bei gelöster Spannvorrichtung 69 dient eine Einstellschraube 73, die im Maschinengestell axial festgelegt ist und eine Mutter 74 verstellt, die mit einer Gabel 75 in eine Nut der Führungsbuchse 66 eingreift
Die Führungsbuchse 66 ist zentrisch zu einer maschinenfest gelagerten Antriebswelle 76 angeordnet, die ihren Antrieb vom Motor 8 über das stufenlose Riemengetriebe 9 und Zahnräder 77, 78 erhält. Die Antriebswelle ist drehschlüssig mit einer teleskopisch ausziehbar an ihr geführten Welle 79 gekuppelt, die im Exzenterarm 65 gelagert ist und dort mittels Zahnrädern 80,81 eine Exzenterwelle 82 antreibt, die durch die Exzenterbuchse hindurch in den Aufnehmerträger 351 eingeführt ist und dort in einer lösbaren Klauenkupplung 83 endet.
In dem als geschlossenes Getriebegehäuse ausgebildeten Aufnehmerträger 351 sind zwei weitere Wellen 92, 93 gelagert. Auch die Welle 92 endet in einer Klauenkupplung 94. Zwischen den beiden Klauenkupplungen 83, 94 können in später geschilderter Weise Getriebe zur Änderung des Übersetzungsverhältnisses und damit der Schleifenlänge eingefügt werden.
Die Wellen 92, 93 sind durch zwei Ellipsenzahnräder 95,96 gekuppelt. Die Welle 93 trägt ferner ein Zahnrad 97, das in die Verzahnung 98 des Hüllringes 61 eingreift und gleichen Durchmesser und Zähnezahl hat wie dieses.
Durch das Ellipsenradgetriebe 95, 96 wird die Drehgeschwindigkeit des Aufnehmers 461 zyklisch etwa im Verhältnis 1 :3 bis 1:4 verändert. Es muß einmal dafür gesorgt werden, daß die geringste Geschwindigkeit beim Auftreffen des Aufriehmerarmes 481 auf die Wurstkette erreicht wird. Hierzu dreht man die Zahnräder 95,96 in die entsprechende Betriebsstellung, hebt dann die Eingriffsverbindung zwischen Zahnrad 97 und Verzahnung 98 auf, dreht den Aufnehmer in die gewünschte Auftreffstellung und stellt den Zahnradeingriff wieder her. Ebenso ist durch Außereingriffbringen zwischen den Klauenkupplungen 83,94 die Abdrehvo-richtung in die jeweilige Abdrehstellung zu bringen. Dann ist gewährleistet, daß beim weiteren Betrieb stets eine mehrfach verminderte Auftreffgeschwindigkeit erreicht wird, der Aufnehmer über den restlichen Drehwinkel, wenn also die Wurstschleifen lediglich in der Schneckennut weitergefördert werden, schneller dreht.
Nach F i g. 3 ist die Tülle 22 an einer Revolverscheibe 113 gelagert, die um 180° versetzt eine weitere Tülle 22' trägt und auf einem zur Abdrehachse parallelen Lagerbolzen 111 sitzt. Jeder Tülle ist dabei ein Zahnrad 112 zugeordnet, das in der Betriebsstellung mit einem maschinenfest gelagerten Zahnrad 114 in Eingriff kommt.
Die Änderungen des Übersetzungsverhältnisses zwischen den Klauenkupplungeii 83, 94 können in einfachster bekannter Weise durch an einer Schere oder Schwinge lösbar anzubringende Wechselräder bewirkt werden. Nach Fig. 3 ist am Aufnehmerträger 351 mittels Schrauben 84 auswechselbar eine Lagerplatte 85 befestigt, die fest an ihr gelagerte Zahnräder 86, 87 trägt Die beiden Zahnräder stehen durch die Klauen kupplungen 83, 94 mit der Exzenterwelle 82 bzw. dei Welle 92 in Eingriff. Sie haben hier gleichen Durchmesser, können aber bei einer anderen Lagerplatte ein beliebig anderes ganzzahliges Durchmesser- bzw Zähnezahlverhältnis 1 :2 bzw. 2 :1 oder auch 1 :3 haben. Die Übersetzung dieser Zahnräder bestimmt das Verhältnis der Umdrehung des Aufnehmers zum Abfülltakt der Maschine. Für jede Schleifenlänge braucht daher nur eine entsprechende Lagerplatte 85 eingesetzt zu werden.
Gemäß den F i g. 9 und 10 ist mittels der Schrauben 84 anstelle der Lagerplatte 85 aus F i g. 3 das Gehäuse IOC eines Schieberädergetriebes angeflanscht Seine Welle 831, die in die Klauenkupplung 83 eingreift, trägt drei Zahnräder 101 bis 103. Auf der Welle 941, die in die Klauenkupplung 94 greift ist längseinstellbar eii Dreierblock aus Zahnrädern 104 bis 106 geführt, die jeweils mit den Zahnrädern 101 bis 103 in Eingrifl gebracht werden können. Der Dreierblock wird mittel! Handgriff 107 durch eine Gabel 108 verstellt die au ihrem Führung stab 109 durch eine Rastvorrichtung 1K festgelegt ist. Das vorspringende Gehäuse 100 liegi gemäß F i g. 10 seitlich unter dem Aufnehmer, damit die Wurstschleifen nicht behindert werden.
Wie die Fig. 11 und 12 zeigen, ist dort einer zylindrischen Führungswelle 47 ein Abstreifband 115
jo zugeordnet, das mit quer abstehenden Abstreiffingerr 116 jeweils hinter eine Wurstschleife greift und diese dann mit gleichbleibender Geschwindigkeit zum freier Wellenende hin fördert Der Abstand zwischen der Abstreiffingern ist nur zu Demonstrationszwecker vergrößert dargestellt, normalerweise ist er nich größer als die doppelte Wurstdicke.
Gemäß Fig. 13 läuft der Aufnehmerarm 481 nur ir einen kurzen Armansatz 118 aus, in den jedoch di« gleiche Schneckennut 62 wie in die Führungswelle 471 eingeformt ist. Dieser Armansatz endet in einer Radialebene zur Drehachse 52.
Die Mittelebene 120 eines mit dem Aufnehmer synchronisierten Hakenbandes 121 ist in Verlängerung der Drehachse 52 etwas unterhalb von dieser angeordnet und läuft im Uhrzeigersinn in Fig. 13 um. Dabe werden die etwa rechtwinklig abgebogenen Haken 122 dicht an der Radialebene 119 entlang nach unter bewegt, kurz bevor eine Einschnürung einer Wurst schleife dort vom Annansatz abläuft und dadurch so au den Haken gelangt, daß sie weitergefördert werdet kann. Abweichend von der Darstellung können die Haken auch etwas nach aufwärts gekrümmt sein, um eir unbeabsichtigtes Heruntergleiten der Wurstschleifen zi verhindern. Dann sollte die Mittelebene des Hakenban des etwas angehoben werden.
Die Einzelheiten der verschiedenen Darstellunger können ohne weiteres miteinander kombiniert werden So lassen sich Aufnehmer mit zylindrischen unc schneckenförmigen Führungswellen gegeneinandei austauschen. Die Drehachse des Aufnehmers kann se zur Waagerechten geneigt sein, daß die Wurstschleifer auf der Führungswelle ggf. ohne Schneckenwendel un< ohne Abstreifelemente weitergleiten, wie sich auch ar einen Armansatz entsprechend Fig. 13 ggf. mechanise!
ni weiter zu befördernde schrägstehende Aufhängestäb( anschließen können.
Fig. 14 zeigt eine selbständige Aufnahmeeinheit, be der eine Aufhängevorrichtung 5' und eine Zuführvor
richtung 123 an einem Maschinengestell 7" angebracht sind und durch einen gemeinsamen Motor 124 über ein erstes stufenlosen Getriebe 125 angetrieben werden. Dieses stufenlose Getriebe treibt über eine Welle 126 und eine elektromagnetische Schaltkupplung 127 eine Welle 761 an, die der Welle 76 aus F i g. 3 entspricht. Auch die nachgeschalteten Teile der Aufhängevorrichtung entsprechen der Darstellung in den F i g. 3 bis 5, so daß auf diese Teile nicht weiter eingegangen werden muß.
Von der Welle 126 wird über Zahnräder 128 ein zweites stufenloses Getriebe 129 und von diesem über Winkelradpaare 130, 131 die Zuführvorrichtung 123 angetrieben, die in bekannter Weise zwei Förderbänder 132,133 umfaßt, welche eine Wurstkette von oben und unten zentrierend umschließen und in der waagerechten Austrittsachse 53 der Aufhängevorrichtung zuführen. Zwischen der Zuführvorrichtung und der Aufhängevorrichtung ist eine Lichtschranke 136 mit einer Lampe 134 und einem lichtempfindlichen Tastschalter 135 angebracht. Die Lichtschranke ist so durch die Bahn der zugeführten Würste 32 gelegt, daß der Tastschalter 135 nur dann kurz anspricht, wenn eine Einschnürung 33 durchläuft.
Ferner ist auf der Welle 761 dreheinstellbar ein Nocken 137 befestigt, der einen Aufhänge-Tastschalter 138 betätigt. Das Übersetzungsverhältnis zwischen der Welle 761 und der Zuführvorrichtung 123 kann durch Grobeinstellung des stufenlosen Getriebes 129 von Hand wenigstens ungefähr so eingestellt werden, daß die Zeit für eine Umdrehung der Welle 761 etwa gleich ist der Zeit zum Zuführen einer Wurstlänge. Durch Dreheinstellen des Nockens 137 auf der Welle kann auch eine Anpassung an die Dreheinstellung des Aufnehmers 461 erreicht werden.
Beide Tastschalter 135 und 138 sind über Leitungen 141, 148 an ein Vergleichs-Korrekturgerät 139 angeschlossen, das die Folge und Zeitdifferenz zwischen jeweils zwei Impulsen vergleicht und dann über Leitung 140 eine motorische Verstellvorrichtung für das stufenlose Getriebe 129 steuert Auf diese Weise wird
to selbsttätig sichergestellt, daß einander zugeordnete Antriebsgeschwindigkeiten an Aufhängevorrichtung und Zuführvorrichtung erreicht werden und daß zum anderen am Auslaß der Zuführvorrichtung jeweils ein Wurstanfang bzw. eine Einschnürung liegt, wenn die
Welle 761 eine bestimmte Drehstellung einnimmt
Der Tastschalter 135 ist ferner über Leitung 141 an ein Steuergerät 142 angeschlossen, das über Leitung 143 die elektromagnetische Kupplung 127 steuert Daher wird die Aufhängevorrichtung erst in Gang gesetzt, wenn die erste Wurst aus der Zuführvorrichtung 123 austritt und der Tastschalter 135 einen Dunkelimpuls erhält. Durch ein Verzögerungsglied wird die Kupplung 127 geöffnet, wenn am Tastschalter 135 ein Hellsignal langer auftritt, als es durch eine Einschnürung 33 verursacht sein kann.
Damit nun der Aufnehmer jeweils in einer eindeutig bestimmten Drehsteilung angehalten wird, ist am Hüllring 61 ein Nocken, eine Vertiefung o. dgl. 144 angeformt und wird von einem dritten Tastschalter 145 abgetastet, der über Leitung 146 im Steuergerät 142 das Abschalten der Kupplung 127 so lange verzögert, bis der Aufnehmer die vorgegebene Drehlage erreicht hat.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen

Claims (34)

Patentansprüche:
1. Aufhängevorrichtung für Würste, die in einer gemeinsamen schlauchförmigen Hülle durch Einschnürungen dieser Hülle voneinander getrennt sind ■> und der Aufhängevorrichtung in Längsrichtung der Würste zugeführt werden, mit einem Aufnehmer, der einen Aufnehmerarm aufweist und im Bereich des Austritts der Würste aus einer Zuführvorrichtung drehbar geführt ist und synchron zu dieser in derart angetrieben wird, daß der Aufnehmer eine Umdrehung in einem Zeitraum ausführt, in dem die Zuführvorrichtung eine ganze Mehrzahl von Würsten ausstößt, wodurch der Wurststrang durch den ihn unterfassenden Aufnehmerarm gleichförmig in Schleifen mit einer vorgegebenen Anzahl Würste geformt und an einer weiterführenden Transportvorrichtung aufgehängt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (52) des Aufnehmers (46) zur Austrittsachse (53) der Würste (32) etwas seitlich versetzt ist (x) und der Aufnehmerarm (48), der von einem in der Drehachse angeordneten Armansatz (91) wenigstens radial wegragt, auf seiner in Umlaufrichtung vornliegenden Angriffsseite tangential bzw. glattflächig (64) in r den Umfang des Armansatzes übergeht und so durch die Auslaßbahn der Würste hindurchgeführt ist, daß er diese zum Armansatz in der Drehachse hinleitet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnehmerarm (48) zu der zur Austrittsachse (53) etwa parallelen Drehachse (52) schräggestellt ist, insbesondere mit ihr einen Winkel von 50 bis 70° einschließt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnehmerarm (48, 481) einen langgestreckten Querschnitt hat und mit einer vorzugsweise abgerundeten Schmalseite (64) gegen die Würste (32) bewegbar ist (F i g. 6-8).
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Aufnehmerarmes (481) im Auftreffbereich eine Breite (b) hat, die wenigstens gleich ist dem Einfachen, und eine Höhe (h), die wenigstens gleich ist dem Doppelten des kleinsten Durchmessers der zu verarbeitenden Würste (32).
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den Armansatz (91) eine etwa entlang der Drehachse (52) verlaufende Führung für die an dieser aufzuhängenden Wurstschleifen anschließt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung eine mit dem Armansatz (91) fest verbundene und von diesem nach rückwärts wegragende Führungswelle (47) aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch die Ausbildung der Führungswelle als Schneckenwelle (471) mit einer Steigung (s), die größer ist als der Durchmesser der dicksten zu verarbeitenden Würste, wobei der Aufnehmerarm eine tangentiale Fortsetzung der Schneckenwendel bildet (F ig. 6).
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnehmer (46) frei vorragend mittels einer am hinteren Ende der Führungswelle (47) angebrachten Halterung (44) antreibbar gelagert ist (F i g. 1).
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Aufnehmer (46) an einem bewegbar geführten Träger (35) gelagert und durch dessen Verstellung in und außer Wirkstellung zu bringen ist
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegbare Träger (35) als um gleiche Teilungswinkel schwenkbarer Revolver ausgebildet ist, der unter diesen Teilungswinkeln zueinander versetzte Halterungen (44) und Antriebsmittel (45) für die einzelnen Aufnehmer (46) aufweist
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß jede Führungswelle (47) mit einem Zahnrad (45) verbunden ist das in der Wirkstellung mit einem exzentrisch zur Revolver-Schwenkachse (34) angeordneten Antriebsrad (43) in Eingriff zu bringen ist
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnehmerarm (481) außen an einem zur Drehachse (42) zentrischen Hüllring (61) befestigt ist, der die Austrittsachse (53) der Würste (32) umschließt und zur Lagerung des Aufnehmers (461) dient (F i g. 6).
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Aüfnehmerarm (481) am auslaßseitigen Ende des Hüllringes (61) innen angeschlossen ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
13, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnehmer (44, 461) in Richtung seiner Drehachse (52) gegenüber dem Auslaß einer Wurstzuführung (22) über einen solchen Verstellweg einstellbar ist, daß er gegenüber dem Wurstauslaß einen Abstand von höchstens zwei Wurstlängen der kürzesten und wenigstens 0,8 Längen der längsten zu behandelnden Würste (32) hat.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
14, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnehmer (46, 461) mit seiner Lagerung quer zur Austrittsachse (53) der Zuführvorrichtung verstellbar angeordnet ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnehmer (46, 4öl) mit seiner Lagerung in zwei Koordinatenrichtungen (x, y) quer zur Auslaßachse der Zuführvorrichtung verstellbar angeordnet ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die maximale Querverstellung der Drehachse (52) zur Auslaßachse wenigstens waagerecht (x) größer ist als der größte Durchmesser der zu behandelnden Würste (32).
18. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnehmer (461) an einem Aufnehmerträger (351) gelagert ist, der um eine zur Drehachse (52) parallele Einstellachse (76) auf einem Exzenter (82) schwenkeinstellbar gelagert ist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Aufnehmers (461) mit einem veränderlichen, jeweils ein ganzes vielfaches Übersetzungsverhältnis aufweisenden Anschlußgetriebe (F i g. 3 und 9) an den Antrieb der Wurstmaschine bzw. Zuführvorrichtung angeschlossen ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußgetriebe auf parallele Wellenzapfen bzw. Kupplungen (83, 94) aufsteckbare Wechselräder (86,87) aufweist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Wechselräder (86, 87)
jeweils in gesonderten, auswechselbaren Halterungen (85) zusammengefaßt sind.
22. Vorrichtung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stufen-Schaltgetriebe (Fig.9) vorgesehen ist, das insbesondere τ wahlweise auf die zur Aufnahme der Wechselräder dienenden Wellenzapfen bzw. Kupplungen (83, 94) aufsteckbar ist
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnehmerträ- so ger (351) und ein Exzenterarm (65) jeweils als wenigstens einseitig geschlossenes Getriebegehäuse ausgebildet sind.
24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenterarm (65) in frei i"· wählbaren Dreheinstellungen durch Spannvorrichtungen (69,71,72) gegenüber dem Aufnehmerträger (351) und einem Maschinengestell (7') verspannbar ist
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis j<;
24, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehstellung des Aufnehmerarms (48) beim Angriff an den Würsten (32) einstellbar ist
26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis
25, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlaufge- 2ϊ schwindigkeit des Aufnehmers (461), insbesondere zyklisch derart veränderbar ist, daß sie beim Auftreffen des Aufnehmerarms (481) auf die Würste (32) gegenüber der mittleren Umlaufgeschwindigkeit herabgesetzt ist. so
27. Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß dem Aufnehmer (461) ein Getriebe mit zyklisch veränderlichem Übersetzungsverhältnis wie ein Ellipsenradgetriebe (95, 96) vorgeschaltet ist.
28. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen e.itlang der Führungswelle (47) angeordneten Bandförderer (115) mit zwischen den einzelnen Wurstschleifen eingreifenden Förderfingern (116).
29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 und 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Armansatz (118) bzw. die Führungswelle an der Aufnahmestelle für eine Transportvorrichtung (121) endet, die mit dem Aufnehmer derart synchronisiert ist, daß sie die von seinem Ende abgeleiteten Wurstschleifen aufeinanderfolgend aufnimmt.
30. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängevorrichtung (5') mit einer von der Wurstherstellung unabhängigen Zuführvorrichtung (123) für eine Wurstkette synchronisiert und zu einer selbständigen Maschineneinheit mit wenigstens einem gesonderten Antriebsmotor (124) zusammengefaßt ist (F ig. 14).
31. Vorrichtung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Aufhänge- und Zuführvorrichtung (5', 123) ein stufenloses Getriebe (129) eingeschaltet ist, das nach Synchron-Tastwerten durch einen Vergleichs-Korrekturgerät (139) selbsttätig verstellbar ist.
32. Vorrichtung nach Anspruch 30 oder 31, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zuführbahn der Würste (32) ein die Einschnürungen (33) berührungsfrei abtastender Zuführ-Tastschalter (135) etwa einer Lichtschranke (136) und an der Aufhängevorrichtung (5') ein Aufhänge-Tastschalter (138) derart angebracht ist, daß dem Vergleichs-Korrekturgerät
(139) bei Synchronlajf gleichzeitig Impulse beider Tastschalter (135,138) zugeführt werden.
33. Vorrichtung nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängevorrichtung (5) durch den Zuführ-Tastschalter (135) ein- und abschaltbar ist.
34. Vorrichtung nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschaltung der Aufhängevorrichtung (5') zusätzlich durch einen die Stellung des Aufnehmers (461) abtastenden Schalter (145) steuerbar ist
DE2610315A 1976-03-12 1976-03-12 Aufhängevorrichtung für Würste Expired DE2610315C3 (de)

Priority Applications (7)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2610315A DE2610315C3 (de) 1976-03-12 1976-03-12 Aufhängevorrichtung für Würste
CH252377A CH604540A5 (de) 1976-03-12 1977-03-01
US05/777,152 US4091505A (en) 1976-03-12 1977-03-11 Suspending apparatus for loops of sausage links
AT167577A AT352564B (de) 1976-03-12 1977-03-11 Aufhaengevorrichtung fuer wuerste
BR7701512A BR7701512A (pt) 1976-03-12 1977-03-11 Dispositivo de suspensao para salsichas
FR7707577A FR2343427A1 (fr) 1976-03-12 1977-03-11 Suspensoir pour gui
JP52027524A JPS5950294B2 (ja) 1976-03-12 1977-03-12 ソ−セ−ジ懸吊装置

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2610315A DE2610315C3 (de) 1976-03-12 1976-03-12 Aufhängevorrichtung für Würste

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2610315A1 DE2610315A1 (de) 1977-09-15
DE2610315B2 DE2610315B2 (de) 1981-06-11
DE2610315C3 true DE2610315C3 (de) 1982-02-04

Family

ID=5972223

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2610315A Expired DE2610315C3 (de) 1976-03-12 1976-03-12 Aufhängevorrichtung für Würste

Country Status (7)

Country Link
US (1) US4091505A (de)
JP (1) JPS5950294B2 (de)
AT (1) AT352564B (de)
BR (1) BR7701512A (de)
CH (1) CH604540A5 (de)
DE (1) DE2610315C3 (de)
FR (1) FR2343427A1 (de)

Families Citing this family (29)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5521710A (en) * 1978-08-01 1980-02-16 Tokyo Kikaika Kogyo Kk Toping apparatus of sausage
US4233709A (en) * 1979-06-06 1980-11-18 Townsend Engineering Company Link cutter
US4339846A (en) * 1980-06-20 1982-07-20 Maplecrest Foods, Inc. Sausage coiling machine
DE3206956A1 (de) * 1981-03-05 1982-09-16 C. Hoegger & Cie. AG, 9202 Gossau Beschickungsmaschine und aufnahmeeinrichtung fuer portionierte wurstketten
US4539796A (en) * 1982-03-18 1985-09-10 Hitec Co., Ltd. Apparatus for manufacturing sausages or the like
DE3363262D1 (en) * 1982-06-02 1986-06-05 Teepak Prod Nv Method and apparatus for automatically making strands of sausages
DE3223725C2 (de) * 1982-06-25 1985-05-30 Günter 6080 Groß-Gerau Kollross Verfahren und Anordnung zum automatisierten Herstellen von Würsten im Strang
DE3238023A1 (de) * 1982-10-13 1984-04-19 Albert Handtmann Maschinenfabrik GmbH & Co KG, 7950 Biberach Vorrichtung zur uebergabe von wurstschleifen auf einen rauchstock
DE3575659D1 (de) * 1984-10-25 1990-03-08 Fukutome Meat Packers Ltd Verfahren und vorrichtung zum automatischen aufhaengen von wuersten auf einen stab.
DE3502274C2 (de) * 1985-01-24 1996-04-18 Schnell Karl Vorrichtung zum Aufbringen insbesondere einer Wurstkette auf einen Rauchstab
JPH0757158B2 (ja) * 1985-10-18 1995-06-21 ハイテツク株式会社 ソーセージ等の竿への受渡し方法及びその装置
FI894291A7 (fi) * 1987-04-14 1989-09-12 Naturin Werk Menetelmä ja laite spiraalin muotoon kierretyjen makkarankuorien täytt ämistä ja täytettyjen makkarankuorien ripustamista varten
JP2612490B2 (ja) * 1989-04-27 1997-05-21 ハイテック株式会社 ソーセージ等の製造装置
DE8912219U1 (de) * 1989-10-13 1989-11-23 Albert Handtmann Maschinenfabrik GmbH & Co KG, 7950 Biberach Vorrichtung zum Transport von in einer zusammenhängenden Wursthülle eingefüllten Würsten
JPH0448996U (de) * 1990-08-28 1992-04-24
DE9014610U1 (de) * 1990-10-22 1991-06-20 Albert Handtmann Maschinenfabrik GmbH & Co KG, 7950 Biberach Vorrichtung zum Zuführen von Wurstschleifen zu einem Rauchstock
JP3477728B2 (ja) 1992-04-30 2003-12-10 ハイテック株式会社 連鎖状ソーセージ等の製造装置
GB9307773D0 (en) * 1993-04-15 1993-06-02 Devro Ltd Apparatus and method for forming sausage links
US6056635A (en) * 1994-08-25 2000-05-02 Townsend Engineering Company Method and means of linking sausage
US6869352B2 (en) * 2002-06-13 2005-03-22 Conagra Foods, Inc. Repetitive high-density packing mechanisms for arranging suspended lengths of elongated items in a desired orientation and associated methods
DE10332330B3 (de) * 2003-07-16 2005-05-12 Poly-Clip System Gmbh & Co. Kg Vorrichtung zum Aufnehmen und Führen von Schlaufen
DE10332329A1 (de) * 2003-07-16 2005-02-24 Poly-Clip System Gmbh & Co. Kg Transportvorrichtung zum Transportieren von an Schlaufen hängenden Gegenständen
DE102007025583B4 (de) * 2006-06-04 2017-07-13 Hitec Co., Ltd. Vorrichtungen mit einer Vielzahl von Stopfrohren und Verfahren zum Herstellen von Ketten von verbundenen Lebensmittelprodukten, wie z.B. Würsten, mit verdrehten Bereichen
DE102006041829A1 (de) * 2006-09-06 2008-03-27 Poly-Clip System Gmbh & Co Kg Fertigungslinie zur Herstellung wurstförmiger Produkte
US7666071B2 (en) * 2007-06-04 2010-02-23 Hitec Co., Ltd. Apparatus for manufacturing chains of linked food products such as sausages with twisted portions and having a plurality of stuffing tubes and method of manufacturing the same
DK2266409T3 (da) 2009-06-24 2011-10-31 Handtmann Albert Maschf Indretning til fyldning af tarme
ES2415372T3 (es) * 2009-10-02 2013-07-25 Poly-Clip System Gmbh & Co. Kg Procedimiento y sistema para pesar productos
EP2335485B1 (de) * 2009-12-15 2013-07-31 Poly-clip System GmbH & Co. KG Automatische Verdrängerlocheinrichtung
DE202013010285U1 (de) * 2013-11-13 2015-03-06 Vemag Maschinenbau Gmbh Vorrichtung zum Füllen schlauchförmiger Hüllen

Family Cites Families (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1442232A (en) * 1922-04-12 1923-01-16 Packers Equipment Co Machine for forming sausage into links
US2575467A (en) * 1946-05-14 1951-11-20 American Viscose Corp Process and apparatus for stuffing casings
US2697850A (en) * 1951-01-20 1954-12-28 Lawrence P Cross Sausage linking machine
FR1103444A (fr) * 1954-04-09 1955-11-03 Machine perfectionnée à faire les chapelets de saucisses
GB801010A (en) * 1956-10-31 1958-09-03 Lawrence Philip Cross Sausage linking machine
US3115668A (en) * 1962-05-14 1963-12-31 Townsend Engineering Co Machine for encasing sausage and the like
US3191222A (en) * 1963-04-22 1965-06-29 Townsend Engineering Co Machine for encasing sausage and the like
FR1358664A (fr) * 1963-03-28 1964-04-17 Townsend Engineering Co Machine à poser les boyaux sur des saucisses et produits analogues
FR1395140A (fr) * 1964-04-15 1965-04-09 Townsend Engineering Co Machine à remplir des boyaux de chair à saucisse et produits analogues
US3694853A (en) * 1970-11-09 1972-10-03 Townsend Engineering Co Apparatus for encasing a product
US3790685A (en) * 1972-02-22 1974-02-05 Stange Co Method of applying liquid surface treating materials to sausages
CH583521A5 (de) * 1974-01-22 1977-01-14 Handtmann Albert Fa
US3964129A (en) * 1974-03-27 1976-06-22 Townsend Engineering Company Apparatus for looping and conveying an encased product

Also Published As

Publication number Publication date
DE2610315A1 (de) 1977-09-15
FR2343427B1 (de) 1984-06-01
JPS5324074A (en) 1978-03-06
ATA167577A (de) 1979-02-15
AT352564B (de) 1979-09-25
CH604540A5 (de) 1978-09-15
US4091505A (en) 1978-05-30
JPS5950294B2 (ja) 1984-12-07
DE2610315B2 (de) 1981-06-11
BR7701512A (pt) 1978-01-03
FR2343427A1 (fr) 1977-10-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2610315C3 (de) Aufhängevorrichtung für Würste
DE2745452C2 (de) Stetig arbeitender Wurstfüllapparat
DE2744350C2 (de) Aufhängevorrichtung für portionierte Wurstketten
EP0189763B1 (de) Vorrichtung zum Aufbringen, insbesondere einer Wurstkette auf einem Rauchstab
EP0910954B1 (de) Darmfüllvorrichtung sowie Maschine zum Füllen von Wurst-Därmen
EP2040556B1 (de) Füllvorrichtung, maschine sowie verfahren zum füllen von hüllen, insbesondere wurstdärmen
DE2605745C2 (de) Vorrichtung zum Herstellen von Würsten
DE2264590A1 (de) Wickelmaschine zum herstellen von schraubenfedern
DE3206956A1 (de) Beschickungsmaschine und aufnahmeeinrichtung fuer portionierte wurstketten
DE69810833T2 (de) Maschine zur Herstellung von Würsten mit abgedrehter Hülle
EP1095569A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von kettenähnlichen Lebensmittelprodukten wie Würstchen oder dgl.
EP0585403A1 (de) Maschine zum behandeln von teig.
DE2309721C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Raffen von Schlauchhüllen
EP1582098A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Abteilen eines Wurststrangs
EP3501287B1 (de) Vorrichtung zum füllen schlauchförmiger hüllen
DE2352229C3 (de) Füllmaschine zum Abfüllen plastisch verformbarer Füllmassen wie Wurstbrät
EP0041150B1 (de) Vorrichtung zum axialen Raffen von Schlauchhüllen, insbesondere für die Wurstherstellung
DE1187150B (de) Vorrichtung zum zeitweiligen Abbremsen und dichten Anlegen einer zu stopfenden Wursthuelle auf der Abdrehtuelle einer Abteil- und Abdrehmaschine
EP2420148A1 (de) Schneidvorrichtung einer Strangmaschine der Tabak verarbeitenden Industrie
DE19619713C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum direkten Aufbringen einer Wursthülle auf ein Füllrohr
DE292902C (de)
CH466072A (de) Maschine zum Abfüllen einer Hülle mit verformbarer Masse und zum gleichzeitigen Verformen derselben zu einer Gliederkette
DE269171C (de)
DE380562C (de) Selbsttaetige Schneidvorrichtung fuer Tonstrangpressen
EP4578289A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum bereitstellen von portionen aus pastöser lebensmittel- masse, insbesondere würstchen

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
OGA New person/name/address of the applicant
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee