DE2610079A1 - Verfahren zum verlegen von rohrleitungen in einem offenen rohrgraben - Google Patents
Verfahren zum verlegen von rohrleitungen in einem offenen rohrgrabenInfo
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- DE2610079A1 DE2610079A1 DE19762610079 DE2610079A DE2610079A1 DE 2610079 A1 DE2610079 A1 DE 2610079A1 DE 19762610079 DE19762610079 DE 19762610079 DE 2610079 A DE2610079 A DE 2610079A DE 2610079 A1 DE2610079 A1 DE 2610079A1
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03F—SEWERS; CESSPOOLS
- E03F3/00—Sewer pipe-line systems
- E03F3/06—Methods of, or installations for, laying sewer pipes
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L1/00—Laying or reclaiming pipes; Repairing or joining pipes on or under water
- F16L1/024—Laying or reclaiming pipes on land, e.g. above the ground
- F16L1/028—Laying or reclaiming pipes on land, e.g. above the ground in the ground
- F16L1/036—Laying or reclaiming pipes on land, e.g. above the ground in the ground the pipes being composed of sections of short length
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Description
- Verfahren zum Verlegen von Rohrleitungen in einem offenen
- Rohrgraben Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verlegen von Rohrleitungen in einem offenen Rohrgraben; vorwiegend unterhalb des Grundwasserspiegels.
- Der Bau von Sielen, insbesondere von großen Sammlern, aus zusammengesetzten Rohren wird in der Regel in offener Baugrube mit Grundwasserabsenkung durchgeführt.
- Dabei wird die Baugrube seitlich durch Spundwände, eine Trägerbohlwand, im einfachsten Falle aber auch aus Holzbohlen mit Spindelsteifen gesichert. Wesentlich ist Jedoch, daß die Baugrube stets durch eine mehr oder minder aufwendige Grundwasserabsenkung trocken gehalten werden muß, um die Rohre verlegen zu können. Eine Grundwasserabsenkung führt aber in fast allen Fällen zu Setzungen in der Umgebung, die insbesondere dann gefährlich ist, wenn die benachbarte Bebauung in Mitleidenschaft gezogen werden kann.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zu schaffen, um Rohrleitungen in offener Baugrube, aber ohne die nachteiligen Wirkungen der Grundwasserabsenkung verlegen zu können.
- Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß die Rohre im Inneren eines im Rohrgraben geführten, nach oben offenen, trogförmigen Behälters verlegt und an den bereits verlegten Rohrstrang angeschlossen werden und daß der Behälter im Takt der Rohrverlegung in Richtung des Verlegefortschritts vorwärtsbewegt wird, während der verlegte Rohrstrang an der Rückseite des Behälters austritt.
- Der Behälter kann durch Abstützen, z.B. mittels hydraulischer Pressen gegen den verlegten Rohrstrang vorgeschoben werden.
- Der Boden vor dem Behälter kann in an sich bekannter Weise im Schutze eines dem Behälter vorauslaufenden Messerschildes gelöst und gefördert werden. Das Lösen und Fördern des Bodens kann auch durch eine dem Behälter vorauslaufende, mechanisch arbeitende Bodenabbauvorrichtung in einem mit einer thixotropen Flüssigkeit gefüllten Schlitz erfolgen. Schließlich kann der Behälter auch in einem vorweg in Schlitzwandbauweise herges#tellten Schlitz verschoben werden.
- Gegenstand der Erfindung ist noch eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens, die sich durch einen kastenförmigen, nach oben offenen Behälter auszeichnet, dessen Grundrißabmessungen etwas größer sind, als diejenigen der zu verlegenden Rohre und der an der dem Verlegefortschritt abgewandten Rückseite eine abgedichtete Durchtrittsöffnung für den verlegten Rohrstrang aufweist.
- Der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht vor allem darin, daß bei der Verlegung von Rohrleitungen alle Vorteile einer offenen Bauweise ausgenützt werden können,ohne daß das Grundwasser angetastet werden muß. Das Verfahren kann sogar auch in praktisch nicht Wasser führenden Böden angewendet werden, wo die Vorrichtung dann als extrem kurzer Baugrubenverbau geführt wird. Der im Abbauraum ausgehobene Boden kann, soweit wieder verwendbar, unmittelbar hinter der Vorrichtung unverzüglich zur Verfüllung des Rohrgrabens verwendet werden. Damit werden die Transportwege für den Aushub kurz gehalten.
- Weitere Merkmale und vorteilhafte Eigenschaften der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten AusShrungsbeispiels. Es zeigt: Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens im Einsatz, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung, Fig. 3 einen Querschnitt entlang der Linie III-JIJ in Fig. 1 und Fig. 4 einen Querschnitt entlang der Linie IV-TV in Fig. 1.
- Im Bodenabbauraum 1 kann ein Messerschild oder ein Bühnenschild den Bodenabbau unter Wasser vornehmen. Der Boden kann aber auch innerhalb einer fortschreitenden Schlitzwand ausgehoben werden. Durch ein Stahlschott 10 vom Abbauraum 1 getrennt folgt der Abbaueinrichtung ein Behälter 2, der bis auf eine obere Öffnung 3 und eine rückwärtige oeffnung 4 geschlossen ist. Wenn ein Vortriebsschild verwendet wird, kann der Behälter 2 diesem als Anhang folgen. Der im Abbauraum 1 geförderte Boden wird, gegebenenfalls nach einer Zwischenlagerung zur Trennung von Wasser oder Bertonit, im Verfüllungsbereich 5 auf die aus dem Schildschwanzraurn durch die oeffnung 4 austretenden Rohre 6 verfüllt. Wenn, wie das im Beispiel dargestellt ist, unter Wasser gearbeitet wird, muß der Zwischenraum zwischen dem Schildschwanz 5 und den Rohren 6 mittels einer umlaufenden Dichtung 7 gedichtet werden.
- Ein neu zu verlegendes Rohr 8 wird im Behälter 2 auf Distanzhalter 9 abgesetzt und mit dem bereits verlegten Rohrstrang verbunden. Durch hydraulische Pressen 11 mit Teleskopeinrichtung wird der Behälter 2 zusammen mit dem im Abbauraum arbeitenden Schild vorwärts gedrückt.
- Falls ein Messerschild zum Einsatz gelangt, ist es auch möglich, den Behälter an den durch das Vorschieben einzelner Messer selbsttätig fortschreitenden Messerschild anzuhängen. Dabei wird der Behälter durch den Messerschild gezogen, während die verlegten Rohre ohne Krafteinwirkung aus dem Schildschwanzraum herausgleiten.
- Damit der Behälter in allen Bauzuständen auftriebssicher bleibt, erhält er wie in Fig. 2 dargestellt, eine Ballastierung 12, z.B. durch Ausbetonieren der mit Rippen ausgesteiften Stahlwandungen des Behälters.
Claims (1)
- Patentansprüche 1. Verfahren zum Verlegen von Rohrleitungen in einem offenen Rohrgraben, vorwiegend unterhalb des Grundwasserspiegels, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre im Inneren eines im Rohrgraben geführten, nach oben offenen, trogförmigen Behälters verlegt und an den bereits verlegten Rohrstrang angeschlossen werden und daß der Behälter im Takt der Rohrverlegung in Richtung des Verlegeforschritts vorwärts bewegt wird, während der verlegte Rohrstrang an der Rückseite des Behälters austritt.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter durch Abstützen, z.B. mittels hydraulischer Pressen, gegen den verlegten Rohrstrang vorgeschoben wird.5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden vor dem Behälter in an sich bekannter Weise im Schutze eines dem Behälter vorauslaufenden Messerschildes gelöst und gefördert wird.4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden durch eine dem Behälter vorauslaufende, mechanisch arbeitende Bodenabbauvorrichtung in einem mit einer thixotropen Flüssigkeit gefüllten Schlitz gelöst und gefördert wird.5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter in einem vorweg in Schlitzwandbauweise hergestellten Schlitz verschoben wird.6. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen kastenförmigen, nach oben offenen Behälter, dessen Grundrißabmessungen etwas größer sind als diejenigen der zu verlegenden Rohre und der an der dem Verlegefortschritt abgewandten Rückseite eine abgedichtete Durchtrittsöffnung für den verlegten Rohrstrang aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762610079 DE2610079A1 (de) | 1976-03-11 | 1976-03-11 | Verfahren zum verlegen von rohrleitungen in einem offenen rohrgraben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762610079 DE2610079A1 (de) | 1976-03-11 | 1976-03-11 | Verfahren zum verlegen von rohrleitungen in einem offenen rohrgraben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2610079A1 true DE2610079A1 (de) | 1977-09-15 |
Family
ID=5972089
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762610079 Pending DE2610079A1 (de) | 1976-03-11 | 1976-03-11 | Verfahren zum verlegen von rohrleitungen in einem offenen rohrgraben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2610079A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0381665A3 (de) * | 1989-02-02 | 1991-06-12 | Öko Wien Umweltschutzprojektentwicklungs- und managementgesellschaft m.b.H. | Verfahren und Einrichtung zum Herstellen eines Stranges aus Einzelelementen unter Wasser |
-
1976
- 1976-03-11 DE DE19762610079 patent/DE2610079A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0381665A3 (de) * | 1989-02-02 | 1991-06-12 | Öko Wien Umweltschutzprojektentwicklungs- und managementgesellschaft m.b.H. | Verfahren und Einrichtung zum Herstellen eines Stranges aus Einzelelementen unter Wasser |
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