DE1634888C - Verfahren und Vorrichtung zum unter irdischen Verlegen von Rohrleitungen od dgl - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum unter irdischen Verlegen von Rohrleitungen od dglInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum unter- Die Erfindung bezweckt, die Nachteile des beirdischen
Verlegen von Rohrleitungen od. dgl. mit kannten Verfahrens zu vermeiden, und besteht darin,
Hilfe eines Grabenbaggers und eines von daß jeweils nach dem Verlegen eines Teilstücks der
dem Grabenbagger unabhängigen Vortriebsgerätes, Rohrleitung od. dgl. in das unter Verwendung eines
welches während der Verlegearbeiten die Seitenwände 5 Löffelbaggers ausgehobene Grabenstück zunächst
eines von dem Grabenbagger ausgehobenen Graben- zwei die Seitenwände des Grabenstücks abstützende
Stückes aussteift und von hydraulischen Zylindern, Treibschilde des Vortriebsgerätes durch Ausschieben
die sich mittels eines Bauteils des Vortriebsgerätes der hydraulischen Zylinder in das das Grabenstück
gegen den hinter dem Vortriebsgerät wieder verfüllten an seinem vorderen Ende begrenzende Erdreich einBoden
abstützen, abschnittsweise vorbewegt werden io getrieben werden, hierauf eine zum Abstützen der
kann. Die Erfindung betrifft außerdem eine Vor- hydraulischen Zylinder gegen den verfüllten Boden
richtung zur Durchführung des Verfahrens. dienende Stützwand durch Einziehen der hydrau-
Bei einem bekannten Verfahren der genannten lischen Zylinder nachgezogen wird, dann der zwischen
Art wird ein Vortriebsgerät verwendet, das aus zwei den vorderen Enden der Treibschilde befindliche
teleskopartig ineinanderschiebbaren und nach allen 15 Boden mittels des Löffelbaggers ausgehoben und in
Seiten sowie nach oben hin geschlossenen Gehäusen den durch das Nachziehen der Stützwand hinter dem
besteht, deren Stirnwände jeweils einen torartigen Vortriebsgerät entstandenen freien Grabenraum unDurchlaß
für die zu verlegende Rohrleitung auf- mittelbar wieder verfüllt wird und anschließend die
weisen. Hierbei sind die zum abschnittsweisen Vor- Treibschilde nach dem Verlegen eines weiteren Teilbewegen
des Vortriebsgerätes dienenden hydrau- 20 Stückes der Rohrleitung od. dgl. erneut vorgetrieben
Iischen Zylinder im Inneren des äußeren Gehäuses werden. Hierdurch wird erreicht, daß beim Ausheben
zwischen · den vorderen Stirnwänden der Gehäuse eines Grabenstückes die Seitenwände des Grabenwirkend
angeordnet. Mit diesem Vortriebsgerät kann Stückes von den Treibschilden gegen Einstürzen geheim
Verlegen von Teilstücken der zu verlegenden sichert werden und daher auch beim Arbeiten in
Rohrleitung in ein von dem Grabenbagger ausge- 25 lockerem Boden stets nur eine dem normalen Grabenhobenes
Grabenstück so verfahren werden, daß profil entsprechende Menge an Boden ausgehoben
zunächst das äußere Gehäuse aus einer Stellung, in zu werden braucht. Außerdem wird auch der hinter
der beide Gehäuse ineinandergeschoben sind, durch dem Vortriebsgerät wieder · verfüllte Boden beim
Ausschieben der hydraulischen Zylinder vorge- Eintreiben der Treibschilde in das das Grabenstück
schoben wird, wobei sich die hydraulischen Zylinder 30 an seinem vorderen Ende begrenzende Erdreich so
mittels des inneren Gehäuses an dem hinter dem stark verdichtet, daß ein nachträgliches Verdichten
Vortriebsgerät wieder verfüllten Boden abstützen, des Bodens in einem zusätzlichen Arbeitsgang im
hierauf im Schutz des vorgeschobenen äußeren Ge- allgemeinen nicht mehr erforderlich ist, da die Treibhauses
ein Teilstück der Rohrleitung verlegt und Schilde den hydraulischen Zylindern beim Eintreiben
anschließend das innere Gehäuse durch Einziehen 35 in das Erdreich einen sehr großen Widerstand entder
hydraulischen Zylinder nachgezogen wird und gegensetzen und die hydraulischen Zylinder daher
daß schließlich vor dem Vortriebsgerät ein neues mit einer entsprechend großen Stützkraft auf den
Grabenstück ausgehoben und der ausgehobene Boden verfüllten Boden einwirken.
in den durch das Nachziehen des inneren Gehäuses " Die Vorrichtung zur. Durchführung des Verfahrens
hinter dem Vortriebsgerät entstandenen freien 40 nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß
Grabenraum unmittelbar wieder verfüllt wird, so daß die Treibschilde des Vortriebsgerätes gegeneinander
der verfüllte Boden dann beim erneuten Vorschieben ausgesteift sind und an ihren vorderen Enden jeweils
des äußeren Gehäuses in dem vor dem Vortriebsgerät eine Schneidkante besitzen, daß ferner die Stützwand
ausgehobenen neuen Grabenstück wiederum als des Vortriebsgerätes den Raum zwischen den Treib-Widerlager
zur Abstützung der- hydraulischen 45 Schilden nach hinten abschließt und an den Treib-Zylinder
dienen kann. Dieses bekannte Verfahren Schilden in Längsrichtung des Grabens derart verist
jedoch' insofern nachteilig, als die Seitenwände schiebbar geführt ist, daß sie über die hinteren Enden
des Grabenstückes, welches jeweils vor dem Vor- der Treibschilde hinaus na.·;.', hinten bewegt werden
schieben des äußeren' Gehäuses ausgehoben wird, so kann, und daß die mit der Stützwand zusammenlange
nicht gegen Einstürzen gesichert sind, bis das so wirkenden hydraulischen Zylinder einerseits an
Grabenstück fertiggestellt und das äußere Gehäuse Querbalken der Stützwand und andererseits an den
in dem fertiggestellten Grabenstück vorgeschoben ist. Treibschilden angreifen, wobei der zum Ausheben
Es besteht daher insbesondere beim Arbeiten in des Bodens zwischen den vorderen Enden der Treiblockerem
Boden die Gefahr, daß die Seitenwände Schilde dienende Löffelbagger so ausgebildet ist, daß
beim Ausheben des Grabenstückes einstürzen und 60 er mit seinem Auslege/; und dem Löffelstiel das
dann mehr Boden ausgehoben werden muß, als es das Vortriebsgerät in ganzer Länge übergreifen kann,
normale Grabenprofil erfordern würde. Ein weiterer ' Weitere Ausführungsformen der Vorrichtung zur Nachteil des bekannten Verfahrens ist darin zu sehen, Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung daß der hinter dem Vortriebsgerät wieder verfüllte sind in. den Unteransprüchen 3 bis 6 gekenn-Boden beim Vorschieben des äußeren Gehäuses nur 55 zeichnet.
normale Grabenprofil erfordern würde. Ein weiterer ' Weitere Ausführungsformen der Vorrichtung zur Nachteil des bekannten Verfahrens ist darin zu sehen, Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung daß der hinter dem Vortriebsgerät wieder verfüllte sind in. den Unteransprüchen 3 bis 6 gekenn-Boden beim Vorschieben des äußeren Gehäuses nur 55 zeichnet.
unwesentlich verdichtet wird und daher nachträglich In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel eine
noch in einem zusätzlichen Arbeitsgang verdichtet Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
werden muß, da das äußere Gehäuse den hydrau- der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt
lischen Zylindern .beim Vorschieben in dem fertigge- Fig. 1 das in einen Graben eingesetzte Vortriebs-
stellten Grabenstück nur einen verhältnismäßig 65 gerät im Längsschnitt,
geringen Widerstand entgegensetzt und die auf den F i g. 2 das Vortriebsgerät in der Draufsicht,
verfüllten Boden wirkende Stützkraft der hydrau- Fig. 3 die Stützwand des Vortriebsgjrätes in ver-
lischen Zylinder somit dementsprechend klein ist. größerter Ansicht von vorn,
3 4
F i g. 4 die Anordnung eines hydraulischen 46 ist mit dem Kopf der Kolbenstange" 52 durch einen
Zylinders des Vortriebsgerätes im Längsschnitt in Querbolzen 54 fest verbunden, der durch Löcher 56
vergrößertem Maßstab und in dem Hohlträger 40 eingesetzt werden kann.
Fig. 5 einen Schnitt nach der LinieV-V in Fig.4. Das dem Kopfstück46 abgekehrte Ende des
Gemäß Fig. I und 2 wird bei der Herstellung des 5 hydraulischen Zylinders4 ist an dem kastenartigen
Grabens eine senkrechte, starre Stützwand 2 ver- Hohlträger 40 mittels eines Querbolzens 60 befestigt,
wendet, die beidseitig mit mehreren in Längsrichtung der einen gelochten Ansatz 58 am Zylinderkörper 53
des Grabens horizontal angeordneten, doppelt- des hydraulischen Zylinders 4 durchdringt. Der Anwirkenden
hydraulischen Zylindern 4 ausgerüstet ist. satz 58 ist durch seitliche Abstandshülsen 62
Den hydraulischen Zylindern 4 ist eine gleiche Anzahl io zentriert. Der Querbolzen 60 durchdringt mit seinen
von beidseitig angeordneten horizontalen Längs- Enden auch'die einander gegenüberliegenden Wände
trägem 6 zugeordnet, die hinten durch Querstreben 8 des kastenförmigen Hohlträgcrs 40, ■ der in diesen
miteinander verbunden und an ihren vorderen Enden Bereichen durch Auflagen 64 verstärkt ist (F i g. 5).
mittels Querstreben7 und Träger20 gegeneinander Der "Zylinderkörper 53 jedes hydraulischen
abgestützt.sind. An den horizontalen Längsträgern 6 15 Zylinders 4 ist mit Druckmittelleitungen 66,70 versind
aus Platten zusammengesetzte seitliche Treib- sehen. Zum Schutz der Druckmittelleitung 70 ist eine
Schilde 16 befestigt, die vorn bogenförmig verlaufende angeschweißte hohle Abdeckleiste 72 angeordnet, die
Schneidkanten 9 aufweisen, mit denen sie durch Aus- zugleich auch den kastenartigen Hohlträger 40 im
schieben der hydraulischen Zylinder 4 in das das vor- Bereich seines Durchlasses für die Druckmittelleitung
dere Ende des Grabenstückes begrenzende Erdreich 20 70 versteift. Die Druckflüssigkeit zur Beaufschlagung
10 eingetrieben werden können. Der Löffel 12 eines der hydraulischen Zylinder 4 wird vorzugsweise von
Löffelbaggers 14 ist in seiner Breite so bemessen, daß der am Löffelbagger 14 ohnehin vorhandenen
er zwischen den seitlichen Treibschilden 16 arbeiten Hydraulik für-die Betätigung des Löffels 12 geliefert,
kann. Die Längsträger 6, die Treibschilde 16 und die Die horizontale Ausrichtung des Vortriebsgerätes
Querstreben 7, 8 bilden in ihrer Gesamtheit ein ver- 25 kann durch hydraulisch betätigte Bodenstützen gesteiftes
Rahmengestell 15. Die Längsträger 6 sind an sichert werden.
geeigneten Stellen mit Löchern zum Einsetzen senk- Zum Ziehen eines Grabens von entsprechender
rechter Stützstäbe 22 versehen, die mit zunehmender Tiefe wird das Vortriebsgerät in ein zuvor vom
Tiefe des Grabens von oben her nachgeschoben Löffelbagger 14 ausgehobenes Grabenstück einge-
werden können und dann nach Bedarf zum Abstützen 30 setzt. Zweckmäßig wird mit dem Löffelbagger 14
zusätzlich eingesetzter, seitlicher Treibschildplatten zunächst ein Hilfsgraben 76 ausgehoben, durch den
dienen. " weniger tief verlegte Querleitungen oder querver-
Die senkrechten Stützstäbe 22 dienen mit ihren laufende Kabel 78 freigelegt werden,
oberen Enden zugleich zur Halterung von seitlichen Nach dem Einsetzen des Vortriebsgerätes in das
Sicherheitsbarrieren 24, die beim Vorschieben der 35 ausgehobene Grabenstück werden die Treibschilde 16
Treibschilde 16 mit dem gesamten Rahmengestell 15 durch Ausschieben der hydraulischen Zylinder 4 in
mitwandern. Oberhalb der hydraulischen Zylinder 4 der Längsrichtung des Hilfsgrabens 76 vorgeschoben,
ist an der Stützwand 2 eine nach hinten geneigte wobei jeweils der zwischen den vorderen Enden der
Rutsche 26 angeordnet. In dem mittels des Löffels 12 Treibschilde 16 befindliche Boden von dem langsam
ausgehobenen und von den Treibschilden 16 ausge- 40 mitfahrenden Löffelbagger 14 ausgehoben, nach
steiften Grabenstück sind Teilstücke einer Rohrleitung hinten befördert und über, die Rutsche 26 in den
28 verlegt. Raum hinter der Stützplatte 2 wieder verfüllt wird.
Gemäß F i g. 3 besteht die Stützwand 2 aus einer Beim nächsten Vorschub der Treibschilde 16 wird
Anzahl von senkrechten Balken 30, die an horizon- der hinten verfüllte Boden 82 durch die Stützplatte 2
talen Querträgern 32 lösbar befestigt sind, damit sie 45 zunächst fest verdichtet, ehe die Treibschilde 16 bei
eine Veränderung der Breite und der Höhe der Stütz- entsprechender Festigkeit des verfüllten Bodens in
wand 2 ermöglichen. Die Querträger 32 sind beid- das das Grabenstück an seinem vorderen Ende beseitig
an ihren überstehenden Enden mit den hydrau- grenzende Erdreich eingetrieben werden. Das Verlischen
Zylindern 4 verbunden. In die vorzugsweise dichten des verfüllten Bodens 82 kann durch an der
aus Hohlträgern bestehenden senkrechten ■ Balken 30 50 Stützplatte 2 angeordnete Vibratoren 80 unterstützt
sind von oben her schrägstehende Stäbe 34 einge- werden.
steckt, an denen die Rutsche 26 befestigt ist. Die Nach jedem Vorschub der Treibschilde 16 werden
senkrechten Balken 30 sind derart unterschiedlich die hydraulischen Zylinder 4 umgeschaltet, um durch
lang bemessen, daß sie mit ihren unteren Enden eine Nachziehen der Stützplatte 2 hinter dem Vortriebsbogenförmige
Begrenzung 36 für den Durchlaß der 55 gerät erneut einen freien Grabenraum zur Aufnahme
Rohrleitung 28 bilden. des von dem Löffelbagger 14 ausgehobenen Bodens
Gemäß den F i g. 4 und 5, in denen Einzelheiten zu schaffen. Dabei wird durch die bogenförmige
der hydraulischen Zylinder 4 und der ihnen züge- Begrenzung 36 der Stützplatte 2 an ihrer Unterkante
ordneten Teile dargestellt sind, bestehen die Längs- eine Beschädigung der Rohrleitung 28 vermieden,
träger 6 aus kastenartigen Hohlträgern 40, in denen 60 Dieses Arbeitsspiel wiederholt sich in kleinen Vor-
Kastenträger 42,44 verschiebbar sind. Der Kasten- triebsabschnitten, bis jeweils eine ausreichende Länge
träger 42 jedes hydraulischen Zylinders 4 ist an dem des tiefen Hauptgrabens hergestellt ist, damit ein
zugeordneten Ende eines Querträgers 32 der Stütz- weiteres Teilstück der Rohrleitung 28 verlegt werden
wand 2 befestigt. Zwischen den Kastenträgern 42,44 kann. Kommt das Vortriebsgerät in den Bereich von
ist ein Kopfstück 46 angeordnet, das eine stirnseitige 65 Querleitungen oder querverlaufenden Kabeln 78, so
Ausnehmung 48 aufweist, die den Kopf der Kolben- können die Stützstäbe 22 und die an der Stützwand
Stange 52 des in dem Hohlträger 40 angeordneten angeordneten schrägstehenden Stäbe 34 der Rutsche
hydraulischen Zylinders 4 aufnimmt Das Kopfstück 26 nach Bedarf vorübergehend entfernt werden, damit
das Vortriebsgerät mit den Treibschilden 16 diese störenden Querleitungen unterfahren kann, worauf
an der anderen Seite der Querleitungen die zeitweilig entfernten Stützstäbe 22 und Stäbe 34 der Rutsche26
wieder eingesetzt werden. Dies gilt auch für an den Stützstäben 22 angeordnete Seitenplatten 84, die
zusätzlich die Wände des zuvor hergestellten Hilfsgrabens76
oberhalb des Vortriebsgerätes gegen Einstürzen sichern.
An der Unterkante der Treibschilde 16 sind ge- ίο
lochte Rohre 17 angeordnet, die an eine oder mehrere Saugpumpen angeschlossen sind und bei Bedarf zum
Absaugen des Grundwassers im Verlegungsbereich der Rohrleitungen 28 dienen.
Claims (6)
1. Verfahren zum unterirdischen Verlegen von Rohrleitungen od. dgl. mit Hilfe eines Grabenbaggers
und eines von dem Grabenbagger unabhängigen Vortriebsgerätes, welches während der
Verfegearbeiten die Seitenwände eines von dem Grabenbagger ausgehobenen Grabenstückes aussteift
und von hydraulischen Zylindern, die sich mittels eines Bauteils des Vortriebsgerätes gegen
den hinter dem Vortriebsgerät wieder verfüllten -Boden abstützen, abschnittsweise" vorbewegt
werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils nach dem Verlegen eines Teilstückes
der Rohrleitung (28) od. dgl. in das unter Verwendung eines Löffelbaggers (14) ausgehobene
Grabenstück zunächst zwei die Seitenwände des Grabenstückes abstützende Treibschilde (16) des
Vortriebsgerätes durch Ausschieben der hydraulischen Zylinder (4) in das das Grabenstück an
seinem vorderen Ende begrenzende Erdreich eingetrieben werden, hierauf eine zum Abstützen
der hydraulischen Zylinder (4) gegen den verfüllten Boden dienende Stützwand (2) durch Einziehen
der hydraulischen Zylinder (4) nachgezogen wird, dann der zwischen den vorderen Enden der Treibschilde (16) befindliche Boden
mittels des Löffelbaggers (14) ausgehoben und in den durch das Nachziehen der Stützwand (2)
hinter dem Vortriebsgerät entstandenen freien Grabenraum unmittelbar wieder verfüllt wird und
anschließend die Treibschilde (16) nach dem Verlegen eines weiteren Teilstückes der Rohrleitung
(28) od. dgl. erneut vorgetrieben werden.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Treibschilde (16) des Vortriebsgerätes gegeneinander ausgesteift sind und an ihren vorderen
Enden jeweils eine Schneidkante (9) besitzen, daß ferner die Stützwand (2) des Vortriebsgerätes
den Raum zwischen den Treibschilden (16) nach hinten abschließt und an den Treibschilden (16) in Längsrichtung des Grabens
derart verschiebbar geführt ist, daß sie über die hinteren Enden der Treibschilde (16) hinaus nach
hinten bewegt werden kann, und daß die mit der Stützwand (2) zusammenwirkenden hydraulischen
Zylinder (4) einerseits an Querbalken der Stützwand (2) und andererseits an den Treibschilden
(16) angreifen, wobei der zum Ausheben des Bodens zwischen den vorderen Enden der Treibschilde
(16) dienende Löffelbagger (14) so ausgebildet ist, daß er mit seinem Ausleger und dem
Löffelstiel das Vortriebsgerät in ganzer Länge
■ übergreifen kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützwand (2) des Vortriebsgerätes
aus einer Anzahl von senkrechten Balken (30) breitenverstellbar zusammengesetzt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützwand (2) des
Vortriebsgerätes an ihrer Oberkante mit einer nach hinten geneigten Rutsche (26) versehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch' gekennzeichnet, daß die Treibschilde
(16) innenseitig durch zueinander parallel verlaufende hohle Längsträger (6) versteift sind
und oberhalb des Grabens jeweils eine an senkrechten Stützstäben (22) abgestützte Sicherheitsbarriere (24) tragen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibschilde
(16) an ihren Unterkanten gelochte Saugleitungen (17) zum Absaugen von Grundwasser
aufweisen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2560181C2 (de) | 1975-05-27 | 1982-07-29 | Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, 4670 Lünen | Vorrichtung zum Verlegen eines Rohrstranges in einem Graben |
| DE20115556U1 (de) | 2001-06-18 | 2002-02-14 | Lauscher, Manfred, 52156 Monschau | Einrichtung zum Verlegen von Leitungsrohren, insbesondere von Kanalisationsrohren |
| DE10130777A1 (de) * | 2001-06-18 | 2003-01-02 | Lauscher Manfred | Verfahren und Einrichtung zum Verlegen von Leitungsrohren, insbesondere von Kanalisationsrohren |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2560181C2 (de) | 1975-05-27 | 1982-07-29 | Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, 4670 Lünen | Vorrichtung zum Verlegen eines Rohrstranges in einem Graben |
| DE20115556U1 (de) | 2001-06-18 | 2002-02-14 | Lauscher, Manfred, 52156 Monschau | Einrichtung zum Verlegen von Leitungsrohren, insbesondere von Kanalisationsrohren |
| DE10130777A1 (de) * | 2001-06-18 | 2003-01-02 | Lauscher Manfred | Verfahren und Einrichtung zum Verlegen von Leitungsrohren, insbesondere von Kanalisationsrohren |
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