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DE2608989A1 - Elastisches klappleitwerk - Google Patents

Elastisches klappleitwerk

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Publication number
DE2608989A1
DE2608989A1 DE19762608989 DE2608989A DE2608989A1 DE 2608989 A1 DE2608989 A1 DE 2608989A1 DE 19762608989 DE19762608989 DE 19762608989 DE 2608989 A DE2608989 A DE 2608989A DE 2608989 A1 DE2608989 A1 DE 2608989A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheets
axis
radial
elastic
projectile
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762608989
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Dr Ing Gohlke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Priority claimed from DEG35435A external-priority patent/DE1159314B/de
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19762608989 priority Critical patent/DE2608989A1/de
Publication of DE2608989A1 publication Critical patent/DE2608989A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C3/00Wings
    • B64C3/38Adjustment of complete wings or parts thereof
    • B64C3/54Varying in area
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B10/00Means for influencing, e.g. improving, the aerodynamic properties of projectiles or missiles; Arrangements on projectiles or missiles for stabilising, steering, range-reducing, range-increasing or fall-retarding
    • F42B10/02Stabilising arrangements
    • F42B10/14Stabilising arrangements using fins spread or deployed after launch, e.g. after leaving the barrel
    • F42B10/16Wrap-around fins

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aerodynamic Tests, Hydrodynamic Tests, Wind Tunnels, And Water Tanks (AREA)

Description

  • Elastisches glappleitwerk.
  • Zusatz zu Patent 1 159 314 Die Erfindung bezieht sich auf ein elastisches Klappleitwerk, insbesondere für Flugkörper mit einklappXaren Leitwerksflügeln, die innerhalb eines den GeschQßkörper umschließenden zylindrischen Rohres in dem Raum zwischen der eigenen Klappachse und der benachberten Klappachse, die der Geschoßachse etwa parallel verlaufen, einklappbar sind und über die benachbarte Klappachse hinaus eine der Krümmung des zylindrischen Rohres angepaßte Außenfläche haben, wobei die gekrümmten Außenflächen aus elastisch biegsamemMaterial bestehen und in der Betriebsstellung nach dem Ausklappen der starren ebenen Innenflächen diese als ebene Außenflächen verlängern, nach Patent 1 159 314.
  • Ein Leitwerk bezweckt, den damit ausgerüsteten flugkörper über die gesamte Flugbahn in einer unveränderten relativen Lage zur jeweiligen flugbahntangente zu halten. Die Wirksamkeit eines leitwerkes äußert sich in einem gewissen Ausmaß in einer hohen oder in einer erhöhten Treffsicherheit des Flugkörpers, wenn ein solcher ungelenkt verschossen wird. Besonders große Anforderungen an die Wirksamkeit eines Leitwerks werden dann gestellt, wenn der Flugkörper zwecks großer Reichweite bei hohen Xachzehlen verschossen werden soll. Die Wirksamkeit eines Leiteerkes sinkt lt. "9erlikonsXaschenbuch" 1956, Seite 151, auf ein Drittel ab, wenn zan die Flugmachzahl Ma von Ma = 1,5 auf Ma = 3,5 steigert. Hohe Fluggeschwindigkeiten werden gerade bei ballistischen Raketen notwendig, wenn man auf große Entfernungen schießen will. Daher müssen derartige Raketen meist Leitwerke großer Spannweite haben, weil nur damit Leitwerk genügender Stabilisierungswirkung verwirklicht werden können. Wenn es gelingt, die Leitwerksspannweite npch über das durch das Hauptpatent erreichbare Maß zu vergrößern, so ist damit zugleich der Vorteil verbunden, die achsiale Baulänge bzw. die Flügeltiefe des Leitwerks und die Flugkörpeelänge kleiner wählen zu können oder bei gleicher Flugkörperlänge die Nutzladung bzw. die reibstoffladung samt Brennkammer verlängern zu können.
  • Die Treffsicherheit, die sich in einem engen Trefferbild über eine Serie von Schüssen äußert, ist aber nicht allein bedingt durch die Wirksamkeit eines Leitwerk, sondern kann eine Reihe anderer dem Ballistiker geläufiger Ursachen haben, von denen hier z.B. der Abgangsfehler der Waffe, die Zwischenballistik beim Anfangsast der Flugbahn und die aerodynamischen Eigenschaften des Flugkörpers selbst, d.i. Form, Schwerpunktslage usw. zu nennen sind. Zeigt somit eine neue Teitwerksausbildung beim Vergleich von Treffbildergahissen auch nur eine Tendenz einer Verbesserung, so kann dies bereits als Indiz für eine erzielte Verbesserung gewertet werden.
  • Schießversuche mit dem Klappleitwerk nach dem Hauptpatent haben diese positive Tendenz bewiesen, das das einzige bisher bekannt gewordene ebenflügelige Klappleitwerk kleinsten Widerstandes und billigster Herstellung beschreibt0 Die Versuche haben außerdem die Tatsache erhärtet, daß, wie von Schlichting und Truckenbrodt in ihrem Standardwerk "Aerodynamik des Flugzeuges" 1967, Seite 196, theoretisch erwiesen, der ebene Flügel den besten überschallflügel kleinsten Widerstandes darstellt. Auch allerneueste Raketenentwicklungen verwenden dieses Leitwerk, vgl. "Zeitschrift für Blugwissenschaften 24(1976),H.1, Seite 59, Bild 5. Die Versuche lassen aber erkennen, daß der harten Forderung, über eine Schußentfernung von oft mehr als 20 km ein Trefferbild von unter 20 Hektar Flächenausdehnung zu erreichen, noch überlagerte Störeinflüsse entgegenstehen können, die relativ stark sind, aber nicht unbedingt auf das Leitwerk zurückzuführen sein müssen. Sucht man Jedoch solche Störeinflüsse im Bereich des Leitwerks und geht imSinne des Hauptpatentes davon aus, daß die Spannweitenvergrößerung eines ebenflügeligen, dünnen Klappleitwerks nach den klassischen Theorien der Aerodynamik möglichst große, eine genügende Leitwirkung erzielende Kräfte zeitigen muß, so ergibt sich, daß mit dem wachsenden Abstand von der Geschoßachse auch Störkräfte mit dem wachsenden Abstand zum Gesamtschwerpunkt des Flugkörpers wirksamer werden.
  • Solche StOUkräfte können sich u.a. im ein Flattern der äußeren Kanten, sowie der Anström bzw. Abströmkanten des Leitwerks umsetzen. Dabei ist ferner davon ausgegangen, daß das schlagartige, möglichst gleichsinnige Ausklappen der einzelnen teitwerksflügel mit den dem Fachmann geläufigen üblichen Anschlägen für den starren Innenteil und den seinen Rückprall verhindernden Verriegelungen als mögliche Störquelle vernachlässigbar ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Elappleitwerk nach dem Hauptpatent ein Flattern der ebenen elastischen Außenflächen auch bei sehr hohen Fluggeschwindigkeiten und weiter vergrößerter Spannweite z1 unterbinden, wobei erkannt ist, daß ein solches Flattern nicht nur um eine Achse parallel zur Geschoßachse sondern auch an den An- und Abströmkanten um eine etwa radial verlaufende Achse möglich ist. Letteres kann die gesamte achsiale Erstreckung durchlaufen. Flatterfreie von der Ebene abweichende Teile der Außenflächen sollen in zulässigen engen Grenzen liegen.
  • Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Außenflächen aus zwei oder mehreren Blechen geschichtet sind, deren gleiche oder unterschiedliche radialen Längen bzw. deren Zahl und Stärke so bemessen sind, daß sie den in der Flugbahn auf das teitwerk wirkenden Kräften Rechnung tragen una geringste, zulässige Abweichungen der elastischen Biegungslinie von der gewünschten radialen Ebene zeitigen. Die Bleche geringerer radialer Länge können entweder beiderseits oder auf Jener Seite des Bleches größter radialer länge angeordnet sein, die den in der Flugbahn auftretenden quer zur Geschoßachse wirkenden Kräften Q, beispielsweise auch infolge des Geschoßdralls, abgewendet ist. Mit dieser Maßnahme ist eine erhebliche Versteifung der Außenflächen gegen unerwünschtes Verbiegen der Außenflächen, u.a. auch gegen Jedes Flattern, erzielt.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die elastischen Bleche vor dem Einbau, beispielsweise durch Kaltwalzen, mit eines bleibenden Krümmung versehen sein, die als Vorspannung gegenüber quer zur Geschoßachse im Fluge auftretenden Kräften, u.a. auch durch Drehbewegung erzeugten, Rechnung trägt, wobei diede Kriimmung beim Einbau dem den Geschoßkörper umschließenden Rohr gleichsinnig angepaßt ist. Plugkörper der beschriebenen Art haben e,B, Drehgeschwindigketnen bis etwa 500 Umdrehungen Je Minute, die entsprechEnde quer zur Geschoßachse auf die Leitwerksflügel wirkende Kräfte zeitigen können. Ein von vornherein radial ausgerichteter Leitwerksflügel wird an seinen Außenflächen von einer Drehung zwar zusätzlich radial auagerichtet, unterschiedliche längen des radialen Biegearms lassen aber eine Verbiegung in Richtung der Drehbewegung zeitweise möglich erscheinen. Entspricht diese zu erwartende Biegelast durch Luftströmung und Drehbewegung der durch Vorkrümmung einstellbaren Vorspannung, so wird sich die Außenfläche im Fluge unter der Wirkung der Drehung radial nach außen ausrichrten, Mindestens eines der Bleche soll in radialer Längserstrekkung und/oder in achsialer Erstreckung variable, vorzugsweise abnehmende Dicke aufweisen. Mit einer solchen Maßnahme in radialer Richting läßt sich u.a. auch das Prinzip einesTrägers gleicher Festigkeit sowohl für den Übergang vom Innenteil, als auch für die gesamte radiale Länge des Außenteils nahezu kontinuierlich erreichen. Bei der achsialen Erstreckung dagegen eröffnet diese Maßnahme u.a. auch eine Verstärkung der An- und Abströmkante der Außenfläche. Legt man dagegen ein im Zuge der achsialen Erstreckung der Bleche liegende Maximum an Blechstärke näher zur Anströmkante, so läßt sich in Ausnutzung der unvermeidlichen Abweichung von der idealen Ebene eine Verwindung der Außenfläche erzielen, wodurch die Steifigkeit erhöht und auch die Anpassung an eine nach der Lehre der Strömungstechnik günstige Form ermöglicht wird.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung läßt sich ein relatives Flattern der einzelnen Bleche zueinander dadurch verhindern, daß die einzelnen Bleche einer entsprechenden Dauermagnetisierung unterzogen werden und dadurch im eingebauten Zustand aneinander haften.
  • Die beschriebenen Flugkörper gelangen in hohen Stückzahlen u.a. zur Panzerbekämpfung zum Einsatz. Es sind sowohl Unterschiede in den Materialeigenschaften der verwendeten Werkstoffe als auch Unterschiede in Fluggeschwindigkeit, Drehung und Kaliber zu erwarten. Für Zwecke einer experimentellen baukastenartigen Zusammenstellung von Leitwerken aus entsprechend gestuften Vorräten und für Zwecke der Abnahmekontrolle wird daher eine Versuchseinrichtung zur Prüfung der Einstellung der Außenfläche in eine radiale Ebene unter dynamischen Bedingungen vorgeschlagen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Bleche eines entfalteten Leitwerks in mehrere Streifen achsialer Erstreckung markiert sind und fest verbunden mit einer Kontrollkamera mit Drallumdrehungsgeschwindigkeit in einem Windkanal um die Geschoßachse rotieren, wobei der Luftstrom des Windkanals in Geschoßachsenrichtung eine der mittleren Flugbahngeschwindigkeit des Flugkörpers entsprechende Geschwindigkeitskomponente hat. Während die Markierung in Streifen die Auswahl der richtigen geschichteten Bleche in Stärke und Längenerstreckung zu kontrollieren gestattet, kann für die Abnahme großer Stückzahlen eine Fernsehkamera als Kamera gegen eine entsprechende Stric8gatte gerichtet werden, um sowohl die richtige radiale und ebene Erstreckung der Außenflächen nachzuweisen als auch die Wirkung der in der Praxis bei Seitenwind in gleicher Art zu erwartenden Anströmung mit einer Querkomponente des Luftstroms zu erkennen. Zulässige Abweichungen a und b von der gewünschten radialen ebenen Erstreckung lassen sich so in einfacher Weise experimentell ermitteln.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand der anliegenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen: Fig.i eine der Fig 1 nach dem Hauptpatent entsprechende Seitenansicht, Fig.2 eine Außenfläche mit beiderseits geschichteten Blechen kürzerer Länge, Fig.3 wie Fig.2, jedoch mit einseitig geschichteten Blechen kürzerer achsialer Länge und Querkraft Q, Fig.4 Außenrand der Außenfläche in Draufsicht mit in achsialer Richtung fallender Wandstärke und zulässiger Abweichung a, Fig.5 Aufs rand wie nach Fig.4 mit Abweichungen b an der Ans öm- und Abströmkante.
  • Wie beim Hauptpatentklappleitwerk klappen mehrere, vorzugsweise vier Leitwerksflügel beim Abschuß aus der innerhalb des den Geschoßkörper umschließenden Rohres 4 eingerollten Stellung am Beginn der Flugbahn in eine radiale Stellung aus, in der die äußerste Kante des elastischen Bleches 2a größter radialer Länge den weitest möglichen Abstand von der Geschoßachse S erreicht. In dieser radialen Stellung verriegelt die starre ebene Innenfläche 3 Jedes Leitwerksflügels selbsttätig. Die üblichen, meist federbetätigten Mittel für diese Verriegelung sind hier nicht beschriebein. In weiterer Ausgestaltung der elastisch biegsamen Außenflächen 2 nach dem Hauptpatent bestehen diese Außenflächen aus zwei oder mehreren geschichteten Blechen 2a - 2c unterschiedlicher radialer Länge. Die Zahl und die Stärke dieser Bleche 2a bis 2c ist so bemessen, daß ihre Biegefestigkeit bzw. Biegesteifigkeit den in der Flugbahn auf das Leitwerk wirkenden Kräften in dem Sinne RechnunWträgt, daß nur innerhalb einer zulässigen Toleranz liegende Abweichungen von der gewünschten radialen Ebene auftreten. Während bei einem drallfreien Flugkörper vor allem die Anströmkante 6 und die Abströmkante 7 im Luftstrom von Querkräften beaufschigt werden, die zu einem Flattern führen können, wirken bei mit Drall beaufschlagten Flugkörpern auch noch Querkräfte Q entgegen Drallrichtung, die zu einer Abweichung von der gewünschten radialen Ebene und zum Flattern führen können. Bei drßllfreien Blugkörpern wird man zweckmäßig die Bleche 2b - c geringerer radialer Länge beiderseits des Bleches 2a größter radialer Länge anordnen. Bei Flugkörpern mit Geschoßdrall wird man die Bleche 2b-c geringerer radialer Länge dagegen auf jener Seite des Bleches 2a größter radialer Länge anordnen, die den in der Flugbahn auftretenden quer zur Geschoßachse wirkenden Kräften Q abgewendet ist. Die Elastizität der Bleche wird in der Regel ausreichen, durch die Schichtung, einem Träger gleicher Festigkeit ähnlich, die Bleche mit geringen Toleranzen in der radialen Ebene durch die Geschoßachse zu halten.
  • Bei starken Querkräften kann es zweckmäßig sein, die elasti--schen Bleche 2a-c vor dem Einbau, beispielsweise durch Kaltwalzen, mit einer bleibenden Krümmung als Vorspannung gegenüber den zu erwartenden Querkräften zu versehen, die so bemessen ist, daß sich die Bleche unter der Wirkung dieser Querkräftein der Flugbahn in \elastis,ch die radiale Ebene zu verformten. Diese Krümmung ist so angeordnet, daß sie sich beim Einbau dem den Geschoßkörper umschließenden Rohr 4 gleichsinnig anpaßt.
  • Stellt man bei Kontrollen im Windkanal örtliches Flattern an bestimmten Stellen der Leitwerksbleche fest, wobei sich echte Flugbahnbedingungen mit Querwind oder Drall reproduzieren lassen, so kann man mindestens eines der Bleche 2a-c in radialer engen erstreckung und/oder achsialer Erstreckung mit variabler, vorzugsweise mit abnehmender Dicke ausbilden. In Verbindung mit der bereits beschriebenen vorspannenden Krümmung läßt sich dann rechnerisch oder experimentell allen auftretenden Störeinflüssen, die ein Abweichen von der gewünschten radialen Ebene zeitigen, durch angepaßte Dimensionierung der geschichteten Bleche Rechnung tragen.
    So kann z.B. be abnehmender
    l
    achsialer Erstreckung die
    Dicke der, oder eines der Bleche 2a-c in Flugrichtung gelegene Anströmkante 6 die Jeweils größte Dicke aufweisen. Diese Anströmkante 6 ist einem Flattern besonders ausgesetzt. Man kann aber auch ein im Zuge der achsialen Erstreckung der Bleche 2a-c, oder eines dieser Bleche, liegendes Maximum an Blechstärke näher zur Anströmkante 6 als zur Abströmkante 7 legen und so unter der Wirkung von auftretenden Querkräften Q erreichen, daß sich die Abweichungen a,b von der radialen Ebene etwa wie in Fig.4 oder 5 dargestellt verteilen und die Bleche 2a-c auf diese Weise gegen Flattern versteifen. Die Abweichungen a und b, die in übertriebenem Maßstab dargestellt sind, können durch diese Maßnahmen in zulässigen Grenzen gehalten werden. Bei richtiger Anordnung kann sich die aerodynamische Auswirkung der Abweichungen a,b im Luftstrom, im Gegensatz zu einem schädlichen Flattern mit gleichen Abweichungswerten von der gewünschten Ebene, günstig für die Wirksamkeit des Leitwerkes auswirken.
  • Ein anderen Mittel, dieeinzelnen Bleche 2a-c der geschichteten Außenflächen 2 haftend zu halten, ist, die einzelnen Bleche einer entsprechenden Dauermagnetisierung zu unterziehen. Eine derartige Dauermagnetisisrung läßt sich bei derartigen hochelastischen Stahlblechen meist leicht erreichen.
  • Für die Kontrolle oder die Abnahme von erfindungsgemäßen Leitwerken unter dynamischen Flugbahnbedingungen eigegt sich eine Versuchseinrichtung in einem Windkanal, bei der der Flugkörper mit reiner Kontrollkamera fest verbunden ist und mit einer Umdrehungsgeschwindigkeit rotiert, die dem Drall entgpricht. Der Luftstrom soll dabei in Geschoßachsenrichtung eine der mittleren Flugbahn geschwindigkeit des Flugkörpers entsprechende Geschwindigkeitskom ponente haben. Die Bleche 2a-c eines unter Flugbedingungen entfalteten Leitwerks lassen sich dann durch Vergleicehrerer in radialer oder achsialer Erstreckung markierter Streifen mit einer Strichplatte an der Kamera, beispielsweise einer Fernsehkamera, exakt vermessen. Abweichungen von der gewünschten radialen Ebene wissen sich durch Abändderungen an den Blechen 2a-c in Zahl, Dicke und Dickenveteilung korrigieren.
  • Die Figuren 4 und 5 zeigen schematisch aus Blechen geschichtete Außenflächen 2 auf der starren ebenen Innenfläche 3 mit übertrieben gezeichneten, bewußt an bestimmten Stellen verursachten sulSasigen Abweichungen a,b von der gewünschten radialen ibene,die sich unter der Wirkung der Querkräfte in angenähert ebene Lage zurückbilden. Die achsiale-Lage des Maximums der Blechstärke mindestens eines der Bleche 2a-c der Außenfläche 2 fällt Jeweils mit der größten zulässigen Abweichung a von der radialen Ebene zusammen. Die Abweichungen b an der Anströmkante 6 bzwO an der Abströmkante 7 sind Jeweils gleich oder kleiner als die größte zulässige Abweichung a. Dadurch kann erreicht werden, daß die auf der Seite der größten zulässigen Abweichung einwirkenden Querkrätte Q versteifend wirken, bzw. einem Flattern entgegengewirkt ist, andrerseits die unvermeidlichen zulässigen Abweichungen aerodynamisch günstiger wirken, als ein Flattern der angest8rbteX exakt radialen Erstreckung im selben Ausmaß.
  • Die geschichtete elastische Außenfläche nach der Erfindung läßt sich aber auch dort verwenden, wo durch die beschriebenen Dickenunterschiede an den einzelnen Blechen 2a-c, abweichend von einer Ebene, aerodynamisch günstige Flächen geformt werden sollen, die vor dem Abschuß in ein umschließendes zylindrisches Rohr eingerollt werden.
  • L e e r s e i t e

Claims (11)

  1. Eatentansprüche, Elastisches Klappleitwerk, insbesondere für Flugkörper mit einklappbaren Leitwerksflügeln, die innerhalb eines den Geschoßkörper umschließenden zylindrischen Rohres in dem Raum zwischen der eigenen Klappachse und der benachbarten Klappachse, die der Geschoßachse etwa parallel verlaufen, einklappbar sind und über die benachbarte Klappachse hinaus eine der Krümmung des zylindrischen Rohres angepaßte Außenfläche haben, wobei die gekrümmten Außenflächen aus elastisch biegsamem Material bestehen und in der Betriebsstellung nach dem Ausklappen der starren ebenen Innenflächen diese als ebene Außenflächen verlängern, nach Patent 1 159 314, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenflächen (2) aus zwei oder mehreren Blechen (2a-c) geschichtet sind, deren gleiche oder unterschiedliche achsiale und radiale Längen bzw. deren Zahl und Stärke so bemessen sind, daß sie den in der Flugbahn auf das Leitwerk wirkenden Kräften Rechnung tragen und geringste zulässige Abweichungen der elastischen Biegungslinie von der gewünschten radialen Ebene zeitigen.
  2. 2. Elastisches Klappleitwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bleche (2b-c) geringerer radialer Länge beiderseits des Bleches (2a) größter radialer Länge angeordnet sind.
  3. 3. Elastisches Klappleitwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bleche geringerer radialer Länge (2b,c) auf jener Seite des Bleches (2a) größter radialer Länge angeordnet sind, die den in der Flugbahn auftretenden quer zur Geschoßachse wirkenden Kräften Q, beispielsweise auch infolge des Geschoßdralles, abgewendet ist.
  4. 4. Elastisches Klappleitwerk nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Bleche (2a-c) vor dem Einbau beispielsweise durch Kaltwalzen mit einer bleibenden Krümmung versehen sind, die als Vorspannung gegenüber quer zur Geschoßachse im Fluge auftretenden Kräften, u.a. auch durch Drehbewegung erzeugten, Rechnung trägt, wobei diese Krümmung beim Einbau dem den Geschoßkörper umschließenden Rohr (4) gleichsinnig angepaßt ist.
  5. 5. Elastisches Klappleitwerk nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Bleche (2a-c) in radialer Längenerstreckung und/oder in achsialer Erstreckung variable, vorzugsweise abnehmende Dicke aufweisen.
  6. 6. Elastisches Klappleitwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei abnehmender Dicke der Bleche (2a-c) in achsialer Erstreckung die in Flugrichtung gelegene Anströmkante die größte Dicke aufweist.
  7. 7. Elastisches Klappleitwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Zuge der achsialen Erstreckung der Bleche (2a-c) liegendes Maximum an Blechstärke näher zur Anströmkante als zur Abströmkante gelegen ist.
  8. 8. Elastisches Klappleitwerk nach den Ansprüchen 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Bleche eines entsprechenden Dauermagnetisierung unterzogen sind und dadurch im eingebauten Zustand aneinander haften.
  9. 9. Versuchseinrichtung zur Prüfung der Einstellung der Außenflächen in eine radiale Ebene unter dynamischen Bedingungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bleche (2a-c) eines entfalteten Leitwerks in mehrere Streifen radialer oder achsialer Erstreckung markiert sind und fest verbunden mit einer Kontrollkamera mit Drallutdrehungsgeschwindigkeit in einem Windkanal um die Geschoßachse rotieren, wobei der Luftstrom des Windkanals in Geschoßachsenrichtung eine der mittleren Flugbahngeschwindigkeit des Flugkörpers entsprechende Geschwindigkeitskomponente hat.
  10. 10. Elastisches Klappleitwerk und Versuchseinrichtung nach den Ansprüchen 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß die achsiale Lage des Maximums der Blechstärke der Bleche (2a-c) mit der größten zulässigen Abweichung (a) von der radialen Ebene zusammenfällt.
  11. 11 Elastisches Klappleitwerk und Versuchseinrichtung nach den Ansprüchen 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abweichung (b) der Bleche (2a-c) von der radialen Ebene an der Anströmkante (6) und an der Abströmkante (7) der Bleche (2a-c) gleich oder kleiner ist als die größte zulässige Abweichung.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3344402A1 (de) * 1983-12-08 1985-06-13 Diehl GmbH & Co, 8500 Nürnberg Flugkoerper
US5040746A (en) * 1990-08-14 1991-08-20 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army Finned projectile with supplementary fins
CN108132000A (zh) * 2017-12-22 2018-06-08 北京理工大学 一种具有可变形柔性尾翼的小口径弹及其实现方法

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