DE2608850A1 - Verfahren zum abschrecken von metallteilen und abschreckofen - Google Patents
Verfahren zum abschrecken von metallteilen und abschreckofenInfo
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Description
Ipsen Industries International Gesellschaft mit beschränkter
Haftung,
Plutstraße 52, 4190 Kleve
Verfahren zum Abschrecken von Metallteilen und Abschreckofen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abschrecken von Metallteilen
in einem flüssigen Abschreckmedium, bei dem die auf eine vorbestimmte Temperatur erhitzten Metallteile in das Abschreckmedium
getaucht werden. Die Erfindung bezieht sich ferner auf einen Ofen für die Wärmebehandlung von Werkstücken, insbesondere
einen Öl-Abschreckofen.
Das "Abschrecken" von Metallteilen ist ein Teilvorgang beim Härten von Stahl und anderen Metallegierungen. Das Härten von
metallischen Werkstoffen geschieht durch Glühen bei bestimmten Temperaturen, Abschrecken z.B. in einer Flüssigkeit wie öl oder
Wasser, und anschließendes Lagern bei normaler oder mäßig erhöhter Temperatur (anlassen). Während des Abschreckens von Stahlteilen
in einer Flüssigkeit wird eine Kühlgeschwindigkeit angestrebt, die über einem gewissen kritischen Wert liegen soll, damit
keine unerwünschten Umwandlungen im Stahlvährend des Kühlvorganges
auftreten. Hiermit' soll die Ausbildung eines bestimmten Gefüges im Stahl erzielt werden. Die Zusammenhänge zwischen
Legierungszusammensetzung, Temperatur, Abkühlungsgeschwindigkeit
und Gefügeausbildung sind bekannt und in sogenannten Zeit-Temperatur-Umwandlungs-Schaubildern
(ZTU) schematiseh darstellbar. In der Praxis gibt es öfters Fälle, bei denen eine Erhäung der Abkühlgeschwindigkeit
während des Abschreckens vorteilhaft wäre, um beispielsweise eine bessere Durchhärtung zu erzielen oder
niedriger legierte Stahlsorten mit besseren Eigenschaften versehen zu können. Die Erhöhung der Abkühlungsgeschwindigkeit
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• ν.
stößt auf Schwierigkeiten, da diese während des Abschreckvorganges
Id.B. in einem ölbad im kritischen Temperaturbereich sofort
nach dem Eintauchen des abzuschreckenden Teiles dadurch verringert wird, daß sich eine Dampfhaut bildet, die das gesamte
Teil umgibt und eine direkte Berührung zwischen dem Abschrecköl und der Oberfläche des Teils verhindert. Erst nachdem
sich die Oberflächentemperatur des abzuschreckenden Teils verringert hat, tritt eine weitere Phase ein, bei der das Abschreokmedium
auf der Oberfläche des Teils kocht. In einer letzten Phase, wird dann die Wärme des Teils durch direkte
Konvektion auf das öl übertragen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Abkühlungsgeschwindigkeit
zu steigern. Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß aif den Spiegel des Abschreckmediums ein
gegenüber normalem Atmosphärendruck erhöhter Druck aufgebracht wird. Es hat sich herausgestellt, daß durch diese Maßnahme die
Abkühlgeschwindigkeit bei sonst gleichbleibenden Verhältnissen wesentlich gesteigert werden kann. So wurde z.B. durch eine
Erhöhung des Drucks von 1 Bar auf 1,2 Bar über einem ölbad in einer geschlossenen Abschreckkammer beim Härten von 500 kg
Kugellagerringen eine völlige Beseitigung von Härtestreuungen erreicht. Die Druckerhöhung kann auf bis zu 2,5 Bar vorgenommen
werden, wobei die Einstellung von der zu behandelnden Legierung und dem zu wählenden Abschreckmedium sowie dem auszubildenden
Gefüge abhängig ist.
Vorteilhafterweise wird die Druckhöhe im geschlossenen Abschrecksystem
auf 1,2 bis 2,0 Bar, insbesondere beim Absohrecken von Metallteilen
aus Kugellagerstahl auf 1,2 Bar eingestellt. Meßergebnisse zeigen, daß bei Verwendung eines Härteöls der Spezifikation
MOTUL-EP 66 EC ein Druok von 1,5 Bar über der Flüssigkeit
zu einer 20 #igen Erhöhung der AbkUhlungsgesohwindigkeit führt.Es
hat sich ferner ale' vorteilhaft erwiesen, während des Abechreckvorgange
das Absehreekmedium umzuwälzen. Bei einer ausreichenden
Umwälzung kann die Abschreckgeschwindigkeit proportional mit dem
Druck gesteigert werden.
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Es wird angenommen, daß die wesentliche Erhöhung der Abschreckgesohwindigkeit
durch die Lehre der Erfindung in der Verringerung des Temperaturbereichs begründet ist in dem sich eine Dampf haut
auf der Oberfläche der abzuschreckenden Teile bildet. Dadurch stellt sich die Phase der direkten und schnelleren Wärmeübertragung
durch Konvektion früher ein. Bei ausreichendem Druck und zusätzlicher Umwälzung des Abschreckmediums kann offensichtlich
die Dampfbildungsphase fast völlig beseitigt werden. Eine
sichtbare Dampfbildung über einem ülabschreckbad, wie sie beim Stand der Technik sich regelmäßig einstellt, tritt nicht auf.
Vorzugsweise wird der Druck und damit auch die Siedetemperatur derart erhöht, daß das Abschreckmedium während des Abschreckvorganges
unterhalb seiner Siedetemperatur verbleibt.
Das erfindungsgemäße Abschreckverfahren ist geeignet für öfen
zur Wärmebehandlung von Werkstücken, insbesondere für Vakuumöfen mit geschlossener ölabschreckkammer. Es kann jedoch auch
für geschlossene Abschreckkammern von Schutzgas-Härteöfen oder für sonstige Abschreckbäder mit einer Verschlußvorrichtung angewandt
werden. Die Erfindung bdrifft daher auch einen Ofen
zur Wärmebehandlung von Werkstücken, insbesondere einen Vakuumofen mit einer geschlossenen Abschreckkammer, der durch eine an
das Innere der Absohreckkammer angeschlossene Einrichtung zur Erhöhung Obs Druoks in dieser gekennzeichnet ist. Die Einrichtung
zur Erhöhung des Drucks weist zweckmäßigerweise ein Pumpsystem und ein Überdruckventil auf. Ferner kann die Abschreckkammer
mit einer Umwälzeinriohtung für das Abschreckmedium,z.B.
Rührern, versehen sein.
Durch die Erfindung ist ein prinzipiell neuer Weg geschaffen, '
die Kühlgeschwindigkeit beim Abschrecken von Metallteilen zu steigern. Da eine kritische Abkühlungsgeschwindigkeit erreicht
werden muß, ist es durch die Maßnahmen der Erfindunghunmehr
möglich, die in einem Vorgang zu behandelnde Charge zu vergrößern bzw. die Oberfläche pro Gewichtseinheit, was auch die
Möglichkeit schafft, größere Teile abzuschrecken. Das Verhält-
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nis der kritischen Oberfläche der Werkstücke zu ihrem Gewicht
wird günstiger. Aufler der Tatsache, daß durch die einfache Maßnahme der Erfindung die Leistung vorhandener Ofen wesentlich
vergrößert werden kann, werden qualitative Verbesserungen beim Härten dadurch erzielt« daß der Härtestreubereich verringert
ist und eine gleichmäßige Härtung auoh in kompakten Chargen erzielbar ist.
Weitere Vorteile, Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen
Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Vakuumofens dargestellt ist. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine aohematische Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
eines Dreikammer-Vakuumofens,
Fig. 3 eine Stirnseitenansicht auf die Abschreckkammer des
Ofens der Fig. 1 und 2 unter Weglassung der Seitenwand um schematisch den Einblick in die Kammer zu
ermöglichen.
Der Vakuumofen besitzt in seiner Mitte eine Heizkammer 1, der an
zwei gegenüberliegenden Seiten eine Gasabschreckkammer 2 und eine ölabsehreckkammer 3 vorgeschaltet sind. Alle drei Kammern 1, 2
und 3 stehen über Vakuumleitungen 5 mit Vakuumpumpen 4 in Verbindung, wobei nicht näher bezeichnete Ventile dafür sorgen, daß
alle drei Kammern 1,2 und 3 unabhängig voneinander evakuiert werden können.
Bei dargestellten Ausführungsbeispiel sind die ölabsehreckkammer
3, die Heizkammer 1 und die Gasabsehreokkammer 2 waagerecht hinter einander liegend angeordnet, so daß die Gasabsöhreckkammer 2
und die ölabschreckkammer 3 von der Seite her beschickt werden
können, zu welchem Zweck ein Beschickungswagen 7 vorgesehen ist.
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Die Trennung der aasabeohreokkammer 2 bzw. ölabschreokkammer 2
von der Heizkanuner 1 erfolgt jeweils durch eine Schleusentür
8, die von einem Hubzylinder 9 *us der in der Zeichnung dargestellten Stellung nach oben weggezogen werden kann. In der geschlossenen Stellung bewirkt die Schleusentür 8 über die in der
Zeichnung dargestellten Kniehebel einen druckdichten Abschluß zwischen Abschreckkammer 2 bzw. 2 und Heizkanuner 1.
Die Heizkammer 1 besteht aus einem quarderförmlgen Isoliergehäuse 11, das an den beiden Stirnseiten mit nach oben verfahrbaren Heizkammertüren 12 versehen ist, die durch einen Hubzylinder 16 betätigt werden. Innerhalb des Isoliergehäuses 11
sind mehrere Heizelemente 13 angeordnet, die elektrisch beheizt
werden und die auf Tragelementen 15 ruhenden Chargen aufheizen. Die im wesentlichen aus dem Isoliergehäuse 11 bestehende Heizkammer 1 befindet sich in einem zylindrischen Druckbehälter 14,
der an den Stirnseiten von den voranstehend erwähnten Schleusentüren ab abgedichtet werden kann.
Die Qasabsohreokkammer 2 besteht im wesentlichen aus einem Druckbehälter 21, der mit einer Fronttür 22 versehen ist, welche
druckdicht abgeschlossen werden kann. Im Inneren des Druckbehälter s 21 ist eine Beschickungsvorrichtung 25 vorgesehen, mit
deren Hilfe ein Chargierkorb bei geöffneter Schleusentür 8 und geöffneter Heizkammertür 12 in die Heizkammer 1 gefahren bzw.
aus der Heizka«mer 1 abgezogen werden kann. Die Oasabschreokkammer 2 ist mit einer nicht"dargestellten Gasleitung und ebenfalls nicht dargestellten Wärmeaustausohelementen versehen, die
zum Abkühlen des in die Gasabsohreokkammer 2 einblasbaren Inertgases bestimmt sind, das zusätzlich durch einen Ventilator (in
der Zeichnung ohne Bezugszeichen dargestellt) umgewälzt werden kann.
Auch die'ölabschreokkameer 3 besitzt einen Druckbehälter 24, der
durch eine Fronttür 25 verschließbar ist. Unterhalb des Druckbehälters 24 ist weiterhin ein Ölbehälter 26 angeordnet, dessen
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ölfüllung durch eine ölumw&lζvorrichtung 27« bestehend aus
zwei einander gegenüberliegend angeordneten Propellerrührern, besteht« in Umlauf versetzt werden kann. Eine in der ölabschreckkammer 3 vorhandene Beschickungsvorrichtung 28 erraöglüit im Gegensatz zur Beschickungsvorrichtung 2J der Gasabschreckkammer 2 nicht nur eine waagerechte Be- und Entladung
der Heizkammer 1, sondern auch ein senkrechtes Absenken von
Chargierkörben in den ölbehälter 26 zum Abschrecken der Gharge.
An den Druckbehälter 24 ist eine Einrichtung zur Erhöhung des
Drucks 29 angeschlossen, die im wesentlichen aus einem Pumpsystem besteht, das zu einer Druckerhöhung in der ölabsohreckkammer 3 auf bis zu 2,5 Bar geeignet ist. Der ölbehälter 26
ist ferner mit einem Überdruckventil 30 versehen.
Mit dem voranstehend beschriebenen Vakuumofen ist ein kontinuierlicher Betrieb der Heizkammer 1 möglich, wenn die Chargen
in einer Richtung durch den Vakuumofen transportiert werden. Wenn eine Abschreckung in öl vorgenommen werden soll, wird
die Heizkammer 1 durch die Gasabschreckkammer 2 beschickt,die in diesem Fall nur als Schleuse wirkt. Auf diese Weise kann
die in der Heizkammer 1 aufgeheizte Charge in die ölabschreckkammer 5 transportiert und in der ölabschreokkammer 5 abgeschreckt werden. Vor Beginn des Abschreckens wird mittels der
Einrichtung zur Druckerhöhung 29 ein gewünschtes Druckmedium, beispielsweise Inertgas, in den Druckbehälter 24 gepumpt, bis
über dem ölbad ein Druck von normalerweise 1,2 Bar bis 1,5 Bar
eingestellt ist. Es wird dodann das Absenken der Charge mit der Beschickungsvorrichtung 28 in das ölbad vorgenommen. Hierbei ist die ölumwälzvorrichtung 27 zwecks weiterer Erhüung der
der Kühlgeschwindigkeit eingeschaltet.
Nach dem Abschrecken kann die Charge der ölabschreckkammer 3
durch die Fronttür 25 entnommen werden.
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Claims (9)
- Verfahren zum Abschrecken von Metallteilen in einem flüssigen Abschreckmedium, bei dem die auf eine vorbestimmte Temperatur erhitzten Metallteile in das Abschreckmedium getaucht werden,dadurch gekennzeichnet, daß auf den Spiegel des Abschreckmediums ein gegenüber normalem Atmosphärendruck erhöhter Druck aufgebracht wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckerhöhung auf bis zu 2,5 Bar vorgenommen wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckhöhe im geschlossenen Abschrecksystem auf 1,2 bis 2,0 Bar eingestellt wird.
- 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3* dadurch gekennzeichnet, daß die Metallteile aus Kugellagerstahl sind und die Druckhöhe im System auf 1,2 Bar eingestellt wird, wobei das Abschreckmedium ein Härteöl ist.
- 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschreckmedium während des Abschreckvorgangs umgewälzt wird.
- 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck derart erhöht wird, daß das Abschreckmedium während des Abschreckvorganges unterhalb seiner Siedetemperatur verbleibt.
- 7· Ofen zur Wärmebehandlung von Werkstücken, insbesondere Vakuumofen mit geschlossener ölabschreckkammer zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine an das Innere der Abschreckkammer angeschlossene Einrichtung zur Erhöhung des auf dem Abschreckmedium stehenden Drucks.709836/030$ " 8 "ORIGINAL INSPECTED
- 8. Ofen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet« daß die Einrichtung zur Erhöhung des Drucks ein Pumpsystem, Insbesondere für Inertgas 1st und daß die Absehreckkammer mit einem Überdruckventil versehen 1st.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschreckkammer mit einer Umwälzeinrichtung für das Abschreckmifllum, vorzugsweise mit Rührern, versehen ist.709836/0305
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762608850 DE2608850A1 (de) | 1976-03-04 | 1976-03-04 | Verfahren zum abschrecken von metallteilen und abschreckofen |
| FR7706266A FR2343051A1 (fr) | 1976-03-04 | 1977-03-03 | Procede et four de trempe de pieces metalliques |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19762608850 DE2608850A1 (de) | 1976-03-04 | 1976-03-04 | Verfahren zum abschrecken von metallteilen und abschreckofen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2608850A1 true DE2608850A1 (de) | 1977-09-08 |
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ID=5971457
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762608850 Pending DE2608850A1 (de) | 1976-03-04 | 1976-03-04 | Verfahren zum abschrecken von metallteilen und abschreckofen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2608850A1 (de) |
| FR (1) | FR2343051A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202008010215U1 (de) | 2008-07-31 | 2008-10-09 | Ipsen International Gmbh | Industrieofen wie Mehrkammer-Vakuumofen, insbesondere Zweikammer-Vakuumofen zur Wärmebehandlung von Chargen metallischer Werkstücke |
| US7503985B2 (en) * | 2002-01-22 | 2009-03-17 | Idemitsu Kosan Co., Ltd. | Quenching method |
| CN102808071A (zh) * | 2012-08-30 | 2012-12-05 | 苏州工业园区杰士通真空技术有限公司 | 一种双室真空油淬炉油冷却系统 |
-
1976
- 1976-03-04 DE DE19762608850 patent/DE2608850A1/de active Pending
-
1977
- 1977-03-03 FR FR7706266A patent/FR2343051A1/fr not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7503985B2 (en) * | 2002-01-22 | 2009-03-17 | Idemitsu Kosan Co., Ltd. | Quenching method |
| DE202008010215U1 (de) | 2008-07-31 | 2008-10-09 | Ipsen International Gmbh | Industrieofen wie Mehrkammer-Vakuumofen, insbesondere Zweikammer-Vakuumofen zur Wärmebehandlung von Chargen metallischer Werkstücke |
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2343051A1 (fr) | 1977-09-30 |
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