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DE2607110A1 - Antrieb, insbesondere fuer rechenreinigungsmaschinen - Google Patents

Antrieb, insbesondere fuer rechenreinigungsmaschinen

Info

Publication number
DE2607110A1
DE2607110A1 DE19762607110 DE2607110A DE2607110A1 DE 2607110 A1 DE2607110 A1 DE 2607110A1 DE 19762607110 DE19762607110 DE 19762607110 DE 2607110 A DE2607110 A DE 2607110A DE 2607110 A1 DE2607110 A1 DE 2607110A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
gear
drive according
winch
gear train
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19762607110
Other languages
English (en)
Inventor
Gottfried Pietzsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NOMA GETRIEBEBAU GOTTFRIED PIE
Original Assignee
NOMA GETRIEBEBAU GOTTFRIED PIE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NOMA GETRIEBEBAU GOTTFRIED PIE filed Critical NOMA GETRIEBEBAU GOTTFRIED PIE
Priority to DE19762607110 priority Critical patent/DE2607110A1/de
Publication of DE2607110A1 publication Critical patent/DE2607110A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B8/00Details of barrages or weirs ; Energy dissipating devices carried by lock or dry-dock gates
    • E02B8/02Sediment base gates; Sand sluices; Structures for retaining arresting waterborne material
    • E02B8/023Arresting devices for waterborne materials
    • E02B8/026Cleaning devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/26Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans having several drums or barrels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Antrieb, insbesondere für Rechenreinigungsmaschinen
  • Die Erfindung betrifft einen Antrieb, dessen Getriebe mindestens zwei Getriebe-Ausgangswellen aufweist, die jeweils über einen gesonderten Getriebezug von einer gemeinsamen Eingangswelle antreibbar sind, insbesondere für den Windenantrieb einer Rechenreinigungsmaschine, die mit einer Aufzugswinde und einer Greiferwinde versehen ist.
  • In Wasserzu- und -abläufen, insbesondere in Triebwasserleitungen von Kraftwerken u.dgl., werden Grob- oder Feinrechenanlagen vorgesehen, welche das vom Wasserstrom mitgeführte Schwemmsel auffangen. Für die periodische keinigung der Rechen werden Rechenreinigungsmaschinen verwendet, die mit einem über dem geneigten blechen verfahrbaren Putzwagen versehen sind, welcher einen schwenkbaren Greifer bzw.
  • eine schwenkbare Rechenharke trägt. Das Heben und Senken des mittels Laufrollen in Schienen geführten Putzwagens erfolgt mittels einer als Doppeltrommelwinde ausgebilzeten Auf zugswinde, während für das Öffnen und Schließen des schwenkbaren Greifers eine besondere Hub- oder Steuerwinde vorgesehen wird.
  • Bei den bekannten kechenreinigungsmaschinen werden für den Antrieb der Auf zugswinde und für den Antrieb der Steuerwinde Jeweils gesonderte Getriebemotoren verwendet. Dabei ist es erforderlich, für den Synchronlauf der beiden Getriebemotoren besondere Synchronsteuerungen vorzusehen. In der Praxis ist es aber schwierig, den Synchronlauf im Dauerbetrieb zuverlässig aufrechtsuerhalten.
  • Es ist auch schon bekannt, die Doppelbewegungen der Winden über ein eingebautes Anschlagsystem und Ablaufbremsen zu erreichen. In diesem Fall muß die Steuerwinde des Greifers während der Abwärtsfahrt des Putzwagens gebremst werden, so daß über ihr gebremstes Windenseil der Greifer in Offnungsstellung gehalten wird. Bei solchen Einrichtungen ergeben sich im Betrieb aufgrund der Bremswirkung ohrenbetäubende Qui.etschgeräusche, die eine beträchtliche Umweltbelästigung darstellen.
  • Aufgabe der Erfindung ist ess einen Antrieb der eingangs genannten Art in baulich zweckdienlicher Weise so auszubilden, daß über einen einzigen Getriebemotor mindestens zwei Vorrichtungen, wie insbesondere Winden, wahlweise im Synchronlauf oder auch unabhängig voneinander angetrieben werden können. Insbesondere bezweckt die Erfindung ein Getriebe für den Antrieb der Auf«ugs- und Greiferwinde für Rechenreinigungsmaschinen, mit welchem sich die genannten Nachteile der bekannten Antriebe dieser Maschinen wirksam beheben lassen und welches eine exakte Steuerung des Bewegungsspiels der Winden im Betrieb der echenreinigungsmaschine auch im Dauerbetrieb gewährleistet.
  • Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der eine Getriebezug mit einer im gemeinsamen Getriebegehäuse angeordneten Kupplung versehen ist, und daß eine Schaltvorrichtung vorgesehen ist, mit der dieser Getriebezug im Laufbetrieb des anderen Getriebezuges zu- oder abschaltbar ist.
  • Vorzugsweise ist jeder Getriebestufe eine gesonderte Kupplung und Bremse zugeordnet, so daß Jede der beiden Getriebestufen entsprechend dem Arbeitsspiel der über sie angetriebenen Vorrichtungen gesondert zu- oder abgeschaltet werden kann. Damit ist die Möglichkeit gegeben, über einen einzigen Antriebsmotor zwei oder mehr angetriebene Vorrichtungen, wie z.B. Winden, synchron oder auch unabhängig voneinander anzutreiben, wobei das Getriebe für Jede angetriebene Vorrichtung einen gesonderten Getriebezug nebst Getriebe-Ausgangswelle im Inneren des gemeinsamen Getriebegehäuses aufweist.
  • Die Kupplungen und die Bremsen der Getriebe züge sind sweckmäßig im Inneren des Getriebegehäuses an einer gemeinsamen Getriebewelle, vorzugsweise der Getriebe-Eingangswelle, angeordnet.
  • Die genannte Schaltvorrichtung läßt sich ohne weiteres als Schaltautomatik ausbilden, mit der sich zumindest der eine Getriebezug wegabhängig su- und/oder abschalten läßt. Mit Hilfe der Schaltautomatik können daher die Bewegungsabläufe der über den gemeinsamen Getriebemotor angetriebenen Vorrichtungen exakt wegabhängig gesteuert werden. Dabei weist die Schaltautomatik vorteilhafterweise eine im Getriebe angeordnete Wegmeßvorrichtnng od.dgl. auf, welche zweckmäßig mit einem wegabhängig verstellbaren Stellglied versehen ist, das mit einem rotierenden Getriebeteil gekoppelt ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht das Stellglied aus einer Spindelmutter, die auf einer mit einer Getriebewelle verbundenen Spindel sitzt. Es empfiehlt sich, die Anordnung so zu treffen, daß die die Spindel tragende Welle eine Zwischenwelle des einen der beiden Getriebezüge ist.
  • Mit Hilfe der Wegießvorrichtung läßt sich demgemäß die Zu-und/oder Abschaltung zumindest des einen Getriebesuges in Abhängigkeit von dei Drehwinkel eines rotierenden Getriebeteils und damit wegabhängig exakt steuern. Dadurch ist es möglich, die Seilbewegungen sowohl der Aufzugswinde als auch der Greiferwinde einer Rechenreinigungsmaschine entsprechenA dem geforderten Arbeitsspiel genau zu steuern, ohne daß für diese Winden Jeweils gesonderte Getriebemotoren mit Synchronlaufsteuerungen oder Windenantriebe vorgesehen zu werden brauchen, bei welchen währen der Abwärtsfahrt des Putzwagens das Greiferseil unter erheblicher Geräuschbelästigung im gebremsten Zustand ausgefiert werden muß.
  • Das erfindungsgemäße Getriebe wird als Doppelgetriebe vorzugsweise so ausgebildet, daß die Getriebe-Ausgangswellen der beiden Getriebezüge fluchten. Bei Verwendung des Doppelgetriebes für die Winden einer kechenreinigungsmaschine werden die Getriebe-Ausgangswellen zweckmäßig als Hohlwellen ausgebildet. Durch die beiden Hohlwellen kann die Trommelwelle der Auf zugswinde hindurchgesteckt werden, die mit der einen der beiden Hohlwellen drehschlüssig gekoppelt ist und an ihren beiden seitlich aus den Hohlwellen herausragenden Wellenabschnitten Jeweils eine Seiltrommel für die als Doppeltrommelwinde ausgebildete Hubwinde trägt.
  • Das erfindungsgemäße Getriebe ist, wie erwähnt, insbesondere für den Windenantrieb von Rechenreinignngsmaschinen bestimmt.
  • Es läßt sich mit Vorteil aber überall dort verwenden, wo gleiche oder ähnliche Antriebsprobleme bestehen.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind in den einzelnen Ansprüchen aufgeführt und ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten iusführungsbeispiels. In der Zeichnung zeigt: Fig. 1 und 2 schematisch in Seitenansicht eine Rechenreinigungsmaschine an sich bekannter Bauart mit in Öffnungsstellung (Fig. 1) und in Schließstellung (Fig. 2) befindlichem Greifer; Fig. 3 schematisch in Draufsicht einen erfinungsgemäßen Antrieb der Rechenreinigungsmaschine gemäß den Fig. 1 und 2; Fig. 4 im Schnitt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des bei dem erfindungsgemäßen Antrieb verwendeten Doppelgetriebes.
  • In den Fig. 1 und 2 ist mit 10 ein Putzwagen bezeichnet, welcher mittels Laufrollen 11 an einer steil geneigten Schienenführung 12 eines Grob- oder Feinrechens in Pfeilrichtung S verfahrbar ist und in herkömmlicher Weise eine schwenkbare Rechenharke bzw. einer. Greifer 13 trägt, der in einem Schwenklager 14 des Putzwagens 10 gelagert ist.
  • Die kechenreinigungsmaschine, die hier in starker schematischer Vereinfachung dargestellt ist, ist zusammen mit ihrem den Antrieb tragenden Maschinengestell 15 verfahrbar.
  • An dem Maschinengestell ist, wie bekannt, die Aufzugswinde für das Heben und Senken des Putzwagens 10 in Pfeilrichtung S und die Greiferwinde für die Verschwenkung des Greifers 13 um das Gelenk 14 angeordnet. Mit 16 sind die Hubseile der Aufzugswinde und mit 17 das Steuerseil der Greiferwinde bezeichnet.
  • Wie Fig. 3 erkennen läßt, ist die Aufzugswinde als Doppeltrommelwinde ausgebildet. Sie weist die beiden Trommeln 18 auf, die auf einer gemeinsamen Trommelwelle 19 sitzen. Zwischen den im Abstand angeordneten Trommeln 18 ist die Trommel 20 der Greiferwinde angeordnet. Die Welle 21 der Trommel 20 ist als Hohlwelle ausgebildet; sie ist auf der Welle 19 der Aufzugswinde drehbar, wobei die Welle 19 sowohl die Hohlwelle 21 als auch die Trommel 20 durchgreift.
  • Der Antrieb der Aufzugswinde und zer Greiferwinde erfolgt von einem gemeinsamen Antriebsmotor 22 über ein Doppelgetriebe 23, welches im Inneren seines Getriebegehäuses zwei gesonderte Getriebezüge I und II aufweist. tiber den Getriebezug I wird die Welle 19 der Trommeln 18 der Aufzugawinde angetrieben, während der Antrieb der Trommel 20 der Greiferwinde über den Getriebezug II erfolgt. Das Doppelgetriebe 23 wird nachfolgend im Zusammenhang mit Fig. 4 noch näher erläutert. Wenn, wie in Fig. 1 angedeutet, der Putzwagen 10 mit in Öffnungsstellung befindlichem Greifer 13 abgesenkt wird, so werden sämtliche Trommeln 18 und 20 der beiden Winden synchron angetrieben, so daß die Windenseile 16 und 17 mit gleicher Geschwindigkeit von den Trommeln ablaufen. In der unteren Hubstellung des Putzwagens 10 in der der Greifer 13 das vom Wasserstrom mitgeführte und am Blechen anhaftende Schwemmsel od.dgl. aufnimmt, wird der Greifer 13 in seine Schließstellung gemäß Fig. 2 geschwenkt.
  • Dies kann dadurch erfolgen, daß bei stehender Auf zugswinde die Greiferwinde noch um einen vorbestimmten Betrag weiterläuft, der das Windenseil 17 so weit ausfiert, daß der Greifer unter Schwerkraft von der Öffnungsstellung gemäß Fig. 1 in die Schließstellung gemäß Fig. 2 schwenken kann. Andererseits kann das Verschwenken des Greifers 13 in die Schließstellung gemäß Fig. 2 aber auch dadurch erfolgen, daß in der unteren Hubstellung der Putzwagen 10 mit Hilfe seiner Aufzugswinde 18 nach oben gefahren wird, wobei die Greifer winde 20 zunächst noch abgebremst ist. Sobald bei dieser anfänglichen Aufwärtsbewegung des Putzwagens 10 der Greifer 13 in seine Schließstellung gemäß Fig. 2 gelangt ist, kann die Greiferwinde 20 zugeschaltet werden, so daß bei synchron laufenden Winden 18, 20 und damit gleicher Geschwindigkeit der Seile 16 und 17 der Putzwagen bei geschlossenem Greifer bis in seine obere Hubstellung angehoben wird, in der er das von dem Greifer aufgenommene Schwemmsel in bekannter Weise abwirft.
  • Das Zurückschwenken des Greifers 13 in die Offnungsstellung gemäß Fig. 1 kann dadurch erfolgen, daß bei stehender Aufzugswinde 18 das Seil 17 der Greiferwinde 20 um eine entsprechende Länge ausgefiert wird. Andererseits besteht aber auch die MögLichkeit, das Öffnen des Greifers 13 dadurch zu bewirken, daß die Greiferwinde mit dem Windenseil 17 zunächst abgebremst und die Windenseile 16 der Auf zugswinde um einen vorbestimmten Betrag ausgefiert werden, so daß aufgrund dieser Relativbewegung zwischen Putzwagen 10 und Greifer 13 letsterer in die Öffnungastellung gelangt.
  • Es ist erkennbar, daß bei diesem Arbeitsspiel die Aufzugswinde und die Greiferwinde während der Berg- und Talfahrt des Putzwagens synchron arbeiten, während beim Öffnen und Schließen des Greifers die eine der beiden Winden einen Vor- bzw. Nachlauf gegenüber der anderen Winde hat. Die Steuerung dieser Bewegungsvorgänge erfolgt automatisch mit Hilfe des in Fig. 4 dargestellten Doppelgetriebes.
  • In dem gemeinsamen Getriebegehäuse 24 ist eine Eingangswelle 25 in Lagern 26 gelagert, mit deren aus dem Getriebegehäuse seitlich herausgeführten Wellenende 25' der gemeinsame Antriebsmotor 22 (Fig. 3) gekoppelt ist. Der Welle 25 sind für Jeden der beiden Getriebezüge I und II eine Bremse 27, 27' und eine Kupplung 28S 28' zugeordnet. Die beiden Getriebezüge I und II weisen hier dieselbe Untersetzung auf, obwohl sie gegebenenfalls auch abweichende Unter setzungen haben könnten. Der Getriebezug I für die Aufzugswinde umfaßt die zu der gemeinsamen Eingangswelle 25 parallelen Zwiechenwellen 29 und 30 sowie die ebenfalls hierzu parallele Getriebe-Ausgangswelle 31, die als Hohlwelle ausgebildet ist. Ein auf der Zwischenwelle 29 aufgekeiltes Zahnrad 32 steht im Eingriff mit einem Zahnrad 33 an dem abtriebsseitigen Teil der Kupplung 28. Auf der Zwischenwelle 29 sitzt ferner ein kleineres Zahnrad 349 welches im Zahneingriff steht mit einem auf der Zwischenwelle 30 aufgekeilten größeren Zahnrad 35. Die letztgenannte Zwischenwelle 30 trägt ein kleineres Zahnrad 36, welches mit einem Zahnrad 37 der Getriebe -Ausgangswelle 31 kämmt. Die vorgenannten Zahnräder 32 bis )77 bilde den einen Getriebezug I des Doppelgetriebes.
  • Der andere Getriebezug II des Doppelgetriebes ist bei dein dargestellten Ausführungsbeispiel im wesentlichen gleich ausgebildet. Die korrespondierenden Teile sind mit denselben Bezugszeichen, jedoch mit einem Indexstrich, belegt. Es ist erkennbar, daß auch die Getriebe-Ausgangswelle 31c des Getriebezuges II als Hohlwelle ausgebildet ist, und daß die Zwischenwellen 29' und 30 mit den entsprechenden Zwischenwellen 2-9 unit 30 des anderen Getriebezuges I fluchten und Jeweils ar ihren beider Erden in N4he der einen Getriebeseitenwand und der Getriebemittelachse gelagert sind.
  • Die Bremsen 27 und 27 bestehen zweckmäßig aus elektromagnetisch betätigten Bremsen, die durch Federkraft schließer und auf elektromagnetischem Wege geöffnet werden Auch für die beiden Kupplungen 28 und 28' werden zweckmäßig elektromagnetische Kupplungen vorgesehen.
  • Im Inneren des Getriebes ist eine Wegmeßvorrichtung argeoritnet, die Bestardteil der Schaltautomatik des Antriebes ist.
  • Diese Wegmeßvorrichtung besteht aus einer Spindel 38, die an dem innen liegenden Stirnende der Zwischenwelle 29 mittig befestigt ist und in eine gestufte, axiale Bohrung der mit dieser Welle fluchtenden Zwischenwelle 29 einfaßt. Auf den Gewindeabschnitt 39 der Spindel ist eie Spindelmutter 40 aufgeschraubt, die in einem im Durchmesser erweiterten Abschnitt der axialen Innenbohrung der Zwischenwelle 20' liegt.
  • Die Spindelmutter 40 ist rohr- oder hülsenförmig ausgebildet; sie greift an dem außen liegenden Ende der Welle 29' aus dem Getriebegehäuse heraus, wobei auf diesem herausragenden Teil der Spindelmutter ein hülsenförmiges Schaltglied 41 in Lagern 42 drehbar gelagert ist. Das Schaltglied 41 ist mittels eines Stiftes 43 gegen Drehung gesichert, der in eine Bohrung des Getriebegehäuses einfaßt und eine Bohrung eines Ansatzes 44 des Schaltgliedes 41 durchgreift.
  • Die Spindelmutter 40 ist mittels einer Anschlagschraube 45 drehschlüssig mit der Zwischenwelle 29' verbunden. Die Anschlagschraube 45 ist in eine radiale Gewindebohrung der Zwischenwelle 29' eingeschraubt und greift mit einem Ansatz in eine axial verlauf ende Nut 46 der Spindelmutter 40.
  • An dem außen liegenAen Schaltglied 41 sind Schaltnocken 47 und 48 in einem axialen Abstand angeordnet, der dem Hub der Spindelmutter 40 entspricht und die mit einem Schaltorgan 49 eines außenseitig am Getriebegehäuse angeordneten Schalters 50 zusammenwirken. Das Schaltorgan 49 besteht z.B. aus einem federbelasteten Druckorgan, welches bei der Axialverstellung der Spindelmutter 40 und des hieran angeordneten Schaltgliedes 41 durch die Nocken 47, 48 gegen die Federrückstellkraft zurückgestellt wird und damit den Schalt-bzw. Steuerkreis schließt.
  • Die in Fig. 3 Aargestellte Trommelwelle 19 auf welcher enA-seitig die Trommeln 18 der Aufzugswinde sitzen, ist durch die beiden Hohlwellen 319 31' des Getriebes hindurchgesteckt und mit der Hohlwelle 31 drehschlüssig gekoppelt. Die andere Hohlwelle 31' bildet die in Fig. 3 dargestellte Welle 21 der Trommel 20 der Greiferwinde.
  • Bei der Talfahrt des Putzwagens 10 bei geöffnetem Greifer (Fig. 1) sind die beiden Kupplungen 28, 28' geschlossen und die Bremsen 27, 27' gelüftet, so daß über die beiden Getriebezüge I und II die beiden Getriebe-Ausgangswellen 31, 31' und damit die Trommeln 18, 20 synchron angetrieben werden. Dasselbe gilt bei der Bergfahrt des Putzwagens bei geschlossenem Greifer (Fig. 2). In beiden Fällen erfolgt der Synchronantrieb der Winden durch den gemeinsamen Antriebsmotor 22, der in seiner Drehrichtung reversierbar sein kann.
  • Statt dessen können im Getriebe aber auch entsprechende Wenderäder für die Drehrichtungsumkehr angeordnet werden.
  • Bei Stillstand des Putzwagens 10 in der oberen oder unteren Hubstellung sind die beiden Kupplungen 28, 28' geöffnet und die Bremsen 27, 27' geschlossen, so daß die Getriebezüge und die mit ihnen getrieblich gekoppelten Seiltrommeln gegen das Getriebegehäuse abgebremst sind.
  • Wird am Ende der Talfahrt des Putzwagens 10 der Greifer 13 geschlossen, so geschieht dies, wie vorstehend erwähnt, entweder dadurch, daß bei abgebremsten Trommeln 18 die Trommel 20 der Greiferwinde noch über einen vorbestimmten Drehweg weiterläuft, oder dadurch, daß der Putzwagen 10 bei gebremster Trommel 20 seinen Aufwärtshub beginnt. Im letztgenannten Fall hat also die Auf zugswinde 18 des Putzwagens 10 gegenüber der Greiferwinde 20 einen vorbestimmten Vorlauf. Am Ende dieses Vorlaufes ist der Greifer 13 in die Schließstellung gemäß Fig. 2 geschwenkt. Bei der weiteren Bergfahrt des Putzwagens 10 läuft dann die Greifertrommel 20 synchron zu den Trommeln 18 der Aufzugawinde, wobei die Seile 16 und 17 der Trommeln mit derselben Seilgeschwindigkeit auf die zugeordneten Trommeln auflaufen. Bei dem vorgenannten Vorlauf ist die Kupplung 28' gelüftet und die Bremse 27' geschlossen, während die Kupplung 28 geschlossen und die Bremse 27 gelüftet ist. Der Antrieb der Trommeln 18 erfolgt somit über den Getriebezug I. Hierbei dreht sich die an der Zwischenwelle 29 befestigte Spindel 38 gegenüber der abgebremsten Zwischenwelle 29' und der hiermit drehschlüssig verbundenen Spindelmutter 40. Das sich mit der Spindelmutter 40 axial verstellende Stellglied 41 gelangt dabei am Ende des genannten Vorlaufes mit dem Nocken 47 in Schaltkontakt mit dem Schaltglied 49 des Schalters 50, so daß am Ende des Vorlaufes über den Schalter 50 ein elektrisches Steuersignal ausgelöst wird, welches die Kupplung 28' schließt und die Bremse 27' lüftet, so daß nun auch der zweite Getriebezug II zugeschaltet wird und damit die Winden 18 und 20 über die beiden Getriebezüge I und II synchron im Sinne eines Aufspulens der Windenseile 16 und 17 auf die Trommeln angetrieben werden. Bei diesem Vorgang bewegt sich der Putzwagen 10 mit geschlossenem Greifer 13 an dem geneigten Rechen nach oben, wobei der Greifer das Schwemmsel mitnimmt.
  • Wenn der Putzwagen 10 seine obere Hubstellung erreicht, kann über einen (nicht dargestellten) Endschalter die Kupplung 28 geöffnet und die Bremse 27 gelüftet werden, so daß die Windentrommeln 18 festgesetzt werden. Um das von dem Greifer 13 bei der Bergfahrt mitgenommene Schwemmsel u.dgl. abwerfen zu können, muß der Greifer 13 in die Öffnungsstellung geschwenkt werden. Dies kann dadurch geschehen, daß der Antrieb der Trommel 20 noch einen gewissen Nachlauf gegenüber dem Antrieb der Trommeln 18 der Aufzugswinde hat. Bei diesem Nachlauf wird von der sich drehenden Zwischenwelle 29' die Spindelmutter 40 mitgenommen, wobei sie sich gegenüber der stehenden Spindel 38 dreht. Hierdurch wird dem Schaltglied 41 eine gegenläufige Stellbewegung erteilt, an deren Ende der Nocken 48 daß Schaltorgan 49 des Schalters 50 betätigt und damit über einen elektrischen Impuls die Eupplung 28' öffnet und die Bremse 27' schließt, so daß am Ende des genannten Nachlaufes der Greifer 13 geöffnet ist und die Windentrommeln 18 und 20 beider Winden mit Hilfe ihrer Bremsen 27, 27' festgelegt sind.
  • Das vorgenannte Arbeitsspiel wiederholt sich periodisch.
  • Nach Jedem Arbeitsspiel kann die erneute Abwärtsbewegung des Putzwagens 10 durch ein von Hand oder einer Zeitsteuerung abgegebenes Signal eingeleitet werden. Es ist erkennbar, daß mit Hilfe der Schaltautomatik, welche die im Getriebe angeordnete Wegmeßvorrichtung zusammen mit dem die Kupplungen und die Bremsen betätigenden Schalter 50 umfaßt, die Arbeitabewegungen des Putswagens 10 und des Greifers 13 exakt wegabhängig gesteuert werden können. Durch Veränderung des Stellhubes der Spindelmutter 40 und des Abstandes der Schaltnocken 47 des Schaltgliedes 41 ist eine Einstellung der Schaltwege möglich.

Claims (15)

  1. A n s p r ü c h e 1. Antrieb, dessen Getriebe mindestens zwei Getriebe-Ausgangswellen aufweist, die jeweils über einen gesonderten Getriebezug von einer gemeinsamen Eingangswelle antreibbar sind, insbesonAere für den Windenantrieb einer Rechenreinigungsmaschine, die mit einer Aufzugswinde und einer Greiferwinde versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der eine Getriebezug (I, II) mit einer im gemeinsamen Getriebegehäuse (24) angeordneten Kupplung (28, 28') versehen ist, und daß eine Schaltvorrichtung vorgesehen ist, mit der dieser Getriebezug im Laufbetrieb des anderen Getriebezuges zu- oder abschaltbar ist.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Jedem Getriebezug (1, II) eine Kupplung (28, 28') und eine Bremse (27, 27') zugeordnet ist.
  3. 3. Antrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungen (28, 28') und die Bremsen (27, 27') der beiden Getriebezüge an einer gemeinsamen Getriebewelle, vorzugsweise der Getriebe-Eingangswelle (25), angeordnet sind.
  4. 4. Antrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung als Schaltautomatik ausgebildet ist, mit der zumindest der eine Getriebezug wegabhängig zu- oder abschaltbar ist.
  5. 5. Antrieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltautomatik mit einer im Getriebe angeordneten Wegmeßvorrichtung (38 bis 40) versehen ist.
  6. 6. Antrieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wegmeßvorrichtung ein mit einem rotierenden Getriebeteil gekoppeltes, wegabhängig verstellbares Stellglied (40) aufweist.
  7. 7. Antrieb nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (40) aus einer Spindelmutter besteht, die auf einer mit einer Getriebewelle (29) verbundenen Spindel (38) angeordnet ist.
  8. 8. Antrieb nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die die Spindel (38) aufweisende Welle (29) eine Zwischenwelle des einen der beiden Getriebezüge (I, II) ist.
  9. 9. Antrieb nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel (38) eine axiale Verlängerung der sie tragenden Welle bildet und zusammen mit der Spindelmutter (40) in einer Bohrung einer mit dieser Welle fluchtenden Welle (29') des anderen Getriebezuges liegt.
  10. 10. Antrieb nach Anspruch 9 dadurch gekennzeichnet, daß die Spindelmutter (40) mit der sie aufnehmenden Welle (29') drehßchlüsaig und axial verschiebbar gekoppelt ist.
  11. 11. Antrieb nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindelmutter (40) oder ein hiermit verbundenes Teil mit ihrem Ende aus der sie aufnehmenden Welle (29') herausgeführt ist und an diesem Spindelende ein Schaltglied (41) für einen hier angeordneten Schalter (50) aufweist.
  12. 12. Antrieb nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltglied (41) drehbar auf der Spindelmutter (40) gelagert ist und Schaltnocken (47, 48) für die Schalterbetätigung aufweist.
  13. 13. Antrieb nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellweg des Stellgliedes bzw. der Hub der Spindelmutter (40) und/oder die Schaltnocken (47, 48) verstellbar sind.
  14. 14. Antrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Getriebe-Ausgangswellen (31, 31') der beiden Getriebezüge (I, II) miteinander fluchten.
  15. 15. Antrieb nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Getriebe-Ausgangswellen (31, 31') als Hohlwellen ausgebildet sind, und daß eine die beiden Hohlwellen durchgreifende und mit der einen Hohlwelle drehschlüssig verbundene Seiltrommelwelle (19) vorgesehen ist, die an den beiden seitlich aus den Hohlwellen herausragenden Wellenabschnitten Jeweils eine Seiltrommel (18) der Aufzugswinde trägt.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2944047A1 (de) * 1979-10-31 1981-06-11 Passavant-Werke Michelbacher Hütte, 6209 Aarbergen Reinigungsvorrichtung fuer bogenrechen
DE3245310A1 (de) * 1982-12-08 1984-06-14 Apparatebau-Münster, 2209 Krempe Anlage zur reinigung fliessender gewaesser von schwemmstoffen und dergl.

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