DE2606765C2 - - Google Patents
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- G03B17/50—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus with both developing and finishing apparatus
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Description
Die Erfindung betrifft eine Quetschvorrichtung für eine Selbstentwickler-Kamera, die die Merk
male des Oberbegriffs des Anspruchs 1 aufweist.
Es ist bekannt, mehrlagige, selbstentwickelbare Bildeinheiten,
die einen zum Aufplatzen bringbaren Behälter mit Entwickler
material besitzen, in einer Kamera zu belichten und sodann
die Bildeinheit zum Zwecke der Entwicklung durch eine Quetsch
vorrichtung hindurchzuführen. Die durch die Quetschvorrich
tung ausgeübte Druckkraft bringt den Behälter mit Entwickler
material zum Aufbrechen und bewirkt, daß das Entwickler
material zwischen die Lagen des Bildempfangsteils der Bild
einheit fließt, um das Bild zu entwickeln.
Üblicherweise sind bei den bekannten Vorrichtungen die die
Druckkraft erzeugenden, langgestreckten Walzen in der Weise
in einem Rahmen gehaltert, daß eine relative Verschiebung
der Walzen gegeneinander in gewissem Ausmaße möglich ist. Mittels einer
Feder werden die Walze gegeneinander gedrückt. Nachdem die
belichtete Bildeinheit in den Druckspalt zwischen den Walzen
hineingebracht ist, bewirkt die fortgesetzte Bewegung der
Bildeinheit zwischen den Walzen, daß das Entwicklermaterial
zwischen den Lagen der Bildeinheit ausgebreitet wird. Um
eine bestmögliche Entwicklung des Bildes zu erhalten, ist es
sehr wichtig, daß das Entwicklermaterial gleichmäßig zwischen
den Lagen über den gesamten Bildbereich verteilt wird. Ein
wichtiger Umstand, dem Beachtung geschenkt werden muß, wenn
es um das gleichmäßige Ausbreiten des Entwicklermaterials
geht, besteht darin, daß die durch die Walzen ausgeübte Kraft
gleichmäßig über die Breite der Bildeinheit verteilt wird,
wenn dieselbe durch die Quetschvorrichtung hindurchgeführt
wird.
Ein weiterer wichtiger Punkt bezüglich der Konstruktion einer
Quetschvorrichtung ist die leichte Herstellbarkeit derselben.
Die Quetschvorrichtung soll einfach und leicht zusammenge
baut werden können, möglichst wenig Einzelteile aufweisen
und so ausgebildet sein, daß möglichst keine engen Ferti
gungstoleranzen eingehalten werden müssen.
Die größten Anstrengungen bei der Konstruktion derartiger
Quetschvorrichtungen wurden auf die Ausbildung der Feder oder
Federn gerichtet, welche die die Druckkraft erzeugenden Walzen
nachgiebig zusammendrückt bzw. drücken. Bei einem bekann
ten Ausführungsbeispiel werden zwei U-förmige Federn verwen
det, von denen je eine an jedem Ende der die Druckkraft erzeu
genden Walzen angeordnet ist, welche zwischen den Armen des
durch die Federn gebildeten U gehaltert werden. Zwar hat die
se Konstruktion den Vorteil, daß sie einfach zusammengebaut
werden kann, weil die Federkräfte dazu ausgenutzt werden, um
die Einzelteile innerhalb des zugehörigen Rahmens zu sichern.
In nachteiliger Weise sind hierbei jedoch bezüglich der durch
die Federn ausgeübten Kräfte enge Herstellungstoleranzen einzu
halten, weil die beiden Federn etwa gleich große Kräfte auf die
gegenüberliegenden Enden der Walzen ausüben müssen, um das
Entwicklungsmaterial gleichmäßig zwischen den Lagen der Bild
einheit zu verteilen. Es ist zu ersehen, daß, wenn eine der
Federn eine stärkere Kraft am einen Ende der Walzen ausübt,
als sie am anderen Ende der Walzen ausgeübt wird, die Vertei
lung des Entwicklungsmaterials in der Weise erfolgt, daß an
einer Seite die Schicht des Entwicklungsmaterials dünner ist
als auf der anderen Seite, und sich dadurch eine ungleich
mäßige Entwicklung des Bildes ergibt.
Bei einem anderen bekannten Ausführungsbeispiel, bei dem die
Nachteile der ungleich großen Kräfte an den Enden der Walzen
überwunden sind, kommt eine bogenförmige Feder zur Anwendung,
deren Enden dadurch gegen die Enden der die Druckkraft erzeu
genden Walzen angedrückt werden, daß eine Kraft auf den zen
tralen Teil des Federbogens ausgeübt wird. Üblicherweise wird
hierbei die bogenförmige Feder durch einen Teil des Kamerage
häuses oder einen Teil des Rahmens, der sich auf dem zentralen
Teil der Feder abstützt, in Anlage an den Walzen gehalten.
Die Feder ist in der Weise gelagert, daß sie eine Hin- und Her
bewegung in gewissem Ausmaße durchführen kann, um dadurch
die durch beide Federenden ausgeübten Kräfte auszugleichen.
Zwar hat diese Ausführungsform den Vorteil, daß sie selbst
tätig die Federkräfte, die auf die Enden der Walzen einwir
ken, ausgleicht. Nachteilig ist hierbei jedoch, daß sich
der Zusammenbau nicht so einfach gestaltet wie bei der
weiter oben erwähnten bekannten Ausführungsform, bei der
U-förmige Federn Verwendung finden. Außerdem muß hierbei ein
sehr steifer Rahmen oder ein sehr steifes Kameragehäuse vor
gesehen sein, um die Kraft aufzunehmen, die durch den zen
tralen Teil der bogenförmigen Feder auf den Rahmen oder auf
das Kameragehäuse ausgeübt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Quetschvor
richtung der in Rede stehenden Art zu schaffen, bei der
sich nicht nur der Zusammenbau einfach und bequem gestal
tet, sondern die darüber hinaus so ausgelegt ist, daß keine
ungünstig hohen Belastungen auf die Halterung ausgeübt wer
den, in der die Walzen angeordnet sind.
Bei einer Quetschvorrichtung der eingangs genannten Art ist
diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Feder
in Form dreier zueinander abschnittsweise paralleler Feder
streifen ausgebildet ist, die in ihren mittleren Bereichen
durch schmale Brücken miteinander verbunden sind, welche in die gleiche Richtung so umge
bogen sind, daß die beiden äußeren Federstreifen
senkrecht zur Biege
richtung des mittleren Streifens federn
in Biegerichtung des
mittleren Federstreifens dagegen un
flexibel sind, und daß die Endbereiche der äußeren Federstreifen
an der Einrichtung zum Haltern der Walzen
die Feder relativ zu den Walzen in einer solchen
Lage sichern, daß die Endabschnitte des mittleren Federstreifens
federnd der Auseinanderschiebung der Walzen entgegenwirken. - Dadurch
ist, wie nachfolgend anhand der ins Einzelne gehenden Be
schreibung noch eingehender erläutert werden wird, eine Vor
richtung geschaffen, die einfach zusammengebaut werden kann,
da sie ein Minimum an Einzelteilen aufweist. Außerdem er
gibt sich dadurch, daß die Feder drei miteinander zusammen
hängende Doppelarme bildet, der Vorteil, daß die Übertragung der
Kraft von der Feder auf die Halterung und von der Feder auf die
die Druckkraft erzeugenden Walzen in gleichmäßiger Vertei
lung erfolgt und dadurch auch die Gefahr einer übermäßigen Be
anspruchung einzelner Bereiche der Konstruktion vermieden
ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels im einzelnen erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Selbst
entwickler-Kamera, die teils aufgebrochen
gezeichnet ist, um eine Quetschvorrichtung
gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung
sichtbar zu machen;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer Feder
der Quetschvorrichtung;
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III von
Fig. 1;
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Quetschvorrichtung;
Fig. 5 eine abgebrochen und teils aufgeschnitten
gezeichnete Seitenansicht mit Blickrich
tung V-V von Fig. 4;
Fig. 6 eine der Fig. 5 ähnliche Ansicht mit Blick
richtung VI-VI von Fig. 4;
Fig. 7 einen der Fig. 3 ähnlichen Schnitt mit
zwischen den Walzen der Quetschvorrichtung
befindlicher Bildeinheit;
Fig. 8 eine der Fig. 4 ähnliche Ansicht mit Blick
richtung VIII-VIII von Fig. 7 und
Fig. 9 und 10 vergrößert gezeichnete Ausschnitte
aus den Fig. 6 bzw. 3.
Da photographische Kameras in verschiedenen Ausführungs
formen an sich bekannt sind, richtet sich die folgende Be
schreibung in der Hauptsache nur auf solche Kamerateile, die
zu der hier aufzuzeigenden Quetschvorrichtung gehören oder
mit dieser in einem engeren Zusammenhang stehen. Es ver
steht sich, daß nicht eigens gezeigte oder beschriebene
Kamerateile in üblicher, dem Fachmann geläufiger Art und
Weise ausgebildet sein können.
In Fig. 1 ist eine Kamera 12 gezeigt, mittels der selbst
entwickelbare Bildeinheiten belichtet werden können und mit
tels der der Entwicklungsvorgang der Bildeinheiten eingelei
tet werden kann. Die Kamera 12 weist einen lichtdichten
Kamerakörper 14 auf, der mit einer verriegelbaren, angelenk
ten Tür 16 und mit einem nach vorwärts vorspringenden Fort
satz 18 versehen ist, der ein Kameraobjekt 20 und ein
Verschlußgehäuse 22 trägt. Innerhalb des Kamerakörpers 14
befindet sich eine von demselben getragene, als Ganzes mit
24 bezeichnete Quetschvorrichtung.
Die über ein Scharnier angelenkte Tür 16 an der Rückseite
des Kamerakörpers 14 kann geöffnet werden, um die Kamera mit
einem Pack selbstentwickelbarer Bildeinheiten, der nicht dar
gestellt ist, zu laden. Nachdem eine der selbstentwickel
baren Bildeinheiten in der Kamera belichtet worden ist,
wird diese Bildeinheit zum Zwecke der Entwicklung durch
einen nicht dargestellten Mechanismus nach der Seite zu
der Quetschvorrichtung 24 hin bewegt. Die Bildeinheit wird
durch die Quetschvorrichtung hindurch bewegt, um die Ent
wicklung des latenten Bildes einzuleiten. In Fig. 1 ist
eine Bildeinheit 26 gezeigt, die teilweise durch die
Quetschvorrichtung 24 hindurch bewegt ist und die durch
einen nicht dargestellten Schlitz seitlich aus der Kamera
austritt. Weitere Einzelheiten der Quetschvorrichtung
werden nachfolgend unter Bezug auf die Fig. 2 bis 10 er
läutert. Zunächst genügt es, zu erwähnen, daß die Quetsch
vorrichtung 24 zwei einander gegenüberliegend angeordnete,
drehbare Walzen 28 und 30 aufweist, die in einem Rahmen
32 durch eine Feder 34 gehaltert sind.
Die selbstentwickelnde Bildeinheit ist mehrlagig aufge
baut und weist einen Behälter mit fließfähigem Entwickler
material auf, der durch Aufbrechen geöffnet werden kann.
Nachdem die Bildeinheit in der Kamera belichtet ist, wird sie
in den Druckspalt zwischen den Walzen 28 und 30 hinein
bewegt. Mittels der Feder 34 werden die Walzen 28 und 30
gegeneinandergedrückt, um eine Druckkraft auf die Bildein
heit auszuüben. Wenn die belichtete Bildeinheit in den
Druckspalt zwischen den Walzen eingeführt ist, bewirkt die
Drehung einer Walze oder beider Walzen, daß sich die Bewegung
der Bildeinheit zwischen den Walzen hindurch fortsetzt, wo
durch der Behälter aufgebrochen wird und der Entwickler zwi
schen den Lagen der Bildeinheit ausgebreitet wird.
Die Drehung der Walzen 28 und 30 wird entweder manuell mit
tels einer äußeren Kurbel bewirkt, die nicht dargestellt
ist, oder durch einen Antriebsmotor, der nicht dargestellt
ist und der ein Zahnrad 38 antreibt.
In den Fig. 2 bis 6 sind weitere Einzelheiten der Quetsch
vorrichtung 24 dargestellt. Wie es gezeigt ist, weist die
Quetschvorrichtung 24 den Rahmen 32, die Walzen 28 und 30,
zwei Lagerböcke 42, die als bogenförmige Blattfeder ausge
bildete Feder 34 und zwei Zahnräder 40 und 46 auf.
Die Walzen 28 und 30 sind im wesentlichen identisch und
weisen je eine dem Walzenende benachbarte Ringnut 48 auf.
Der Rahmen 32, der die Walzen in einander gegenüberliegen
der Lage hält, weist eine Basis 35, die etwas kürzer ist
als die Länge der Walzen 28 und 30, sowie zwei Endteile 31
und 33 auf, die zur Basis 35 senkrecht verlaufen und in
denen U-förmige Schlitze 49 und 51 ausgespart sind, in denen
die Enden der Walzen drehbar aufgenommen werden. Eine Rippe
50 an der inneren Kante eines der Schlitze ist mit den Ring
nuten 48 der Walzen in Eingriff, um eine longitudinale Be
wegung der Walzen im Rahmen 32 zu verhindern. Die drehbar
in dem Rahmen gelagerten Walzen können zueinander eine radiale, rela
tive Verschiebebewegung durchführen.
Die Lagerböcke 42 sind in Ausnehmungen 43 und 45 in dem
Rahmen 32 aufgenommen und verdecken die offenen Enden der
U-förmigen Schlitze 49 und 51. Wie am deutlichsten in Fig.
6 und 8 gezeigt ist, weisen die Lagerböcke 42 eine konkave,
zylindrische Fläche 53 auf, die komplementär zu einer zy
lindrischen Oberfläche 55 der Walze 28 verläuft und für die
Anlage der Walze 28 vorgesehen ist. Die Lagerböcke 42 liegen
auf Bodenflächen 57 der Ausnehmungen 43 und 45 in den End
abschnitten des Rahmens auf und sind außer Berührung mit
der Walze 28, wenn sich keine Bildeinheit zwischen den Wal
zen befindet. Es ergibt sich daher ein oberer Grenzwert
für die unbehinderte radiale Verschiebebewegung der
Walzen, bevor die Enden der Walze 28 mit den Lagerböcken
42 zur Anlage kommen. Die einzige Toleranz, die beim Her
stellen des Rahmens 42 kritisch ist im Hinblick auf das Ein
halten dieses Größtwertes der ungehinderten radialen Ver
schiebebewegung, ist der Abstand zwischen dem Grund der
U-förmigen Schlitze 49 und 51 und den Bodenflächen 57 der
Ausnehmungen 43 und 45.
Die bogenförmige Feder 34, siehe Fig. 2, kann aus einem
ebenen Blech aus Federmaterial in der Form ausgestanzt werden,
daß sie drei im wesentlichen parallel zueinander verlaufen
de Streifen bildet, wobei ihre beiden jeweils äußeren
Streifen 62 mit ihrem mittleren Federstreifen 66 über schmale
Brücken 63 aus dem Federmaterial verbunden sind. Die Brücken
63 werden in die gleiche Richtung so umgebogen, daß die beiden äußeren Federstreifen 62 zwei
Doppelarme bilden, die abschnittsweise parallel zum mittleren Feder
streifen 66 verlaufen und
senkrecht zur Biegerichtung des mittleren Feder
streifens federn, in Biegerichtung des mittleren Federstreifens dagegen
unflexibel sind.
Die Endabschnitte des mittleren Federstreifens 66 sind längs paralleler Biege
linien 68 geringfügig in Richtung der beiden äußeren Federstreifen 62 abgebogen, so daß eine im wesent
lichen bogenförmige Blattfeder gebildet wird. Die Enden der
durch die äußeren Federstreifen 62 gebildeten Doppelarme sind etwas von
dem mittleren Federstreifen 66 weggebogen, was einem Zweck dient,
der in dem nachfolgenden Absatz noch erläutert werden wird.
Ein Teil jedes Endabschnitts der äußere Federstreifen 62 ist
unter Bildung eines leicht spitzen Winkels relativ zum äußeren Federstrei
fen 62 abgebogen, so daß Ansätze 72 gebildet werden.
Wie am deutlichsten in Fig. 4 gezeigt ist, verbinden zwei
Rippen 58 die Endteile 31 und 33 des Rahmens 32 miteinander.
Wie es in Fig. 6 gezeigt ist, verlaufen die Unterseiten der
Rippen 58 von den Walzen 28, 30 nach außen hin leicht nach oben geneigt.
Die bogenförmige Feder 34 wird unter Spannung innerhalb des
Rahmens 32 dadurch gehalten, daß die Ansätze 72 unter den
Rippen 58 einhaken, wobei der nach aufwärts geneigte Ver
lauf der Unterseite der Rippen 58 mit dem leicht spitzen
Winkel der Ansätze 72 zusammenwirkt, um die Ansätze unter
den Rippen 58 sicher festzuhalten. Wie aus Fig. 4 zu er
sehen ist, trägt die nach auswärts gerichtete Biegung der Feder
streifen 62 auch dazu bei, um sicherzustellen, daß die An
sätze 72 unter den Rippen 58 eingehakt bleiben und einer
Verschiebung einen Widerstand entgegensetzen, wenn die Vor
richtung mechanischen Stößen ausgesetzt wird. In zusammen
gesetztem Zustand über die Enden des bogenförmigen, mittleren
Federstreifens 66 der Feder 34 gleich starke Druckkräfte auf die
Lagerböcke 42 aus. Da die Stellen, wo die Ansätze 72 unter
den Rippen 58 einhaken, den Bereichen eng benachbart sind,
in denen die Rippen 58 mit den Endteilen 31 und 33 des Rahmens
32 verbunden sind, sind die Rippen 58, auch wenn sie ver
hältnismäßig dünn ausgebildet sind, in der Lage, die bei nor
malem Betrieb auftretenden Kräfte sicher aufzunehmen. Auch
ist, da die Kraft der Feder 34 auf vier Stellen des Rahmens
gleichmäßig verteilt wird, die Gesamtkraft, die von einem
einzelnen Rahmenteil aufgenommen werden muß, verhältnis
mäßig klein, so daß der Rahmen beispielsweise aus gespritztem
Kunststoff gefertigt werden kann.
Wenn die Walzen 28 und 30 in den Rahmen 32 eingesetzt
und die Lagerböcke 42 in ihren Ausnehmungen 43 und 45 in
Stellung gebracht sind, wird die Feder 34 einfach dadurch
in dem Rahmen montiert, daß die Enden der Federstreifen 62 gegen
einander gebogen werden, so daß die Ansätze 72 an den Rippen
58 des Rahmens 32 vorbeitreten, wobei die Federstreifen 62 nun
mehr die in Fig. 4 mit strichpunktierten Linien angedeutete
Stellung einnehmen. Die bogenförmige Feder wird dann gegen
die Lagerböcke 42 hin gedrückt, bis die Federstreifen 62 losge
lassen werden können, um die Ansätze 72 unter den Rippen 58
einschnappen zu lassen. Die gesamte, gegen die Lagerböcke
42 drückende Kraft der Feder 34 wird nunmehr an vier Stellen
in gleichmäßiger Verteilung in den Rahmen 32 eingeleitet,
und zwar an den Stellen, wo die Ansätze 72 unter den Rippen
58 einhaken.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung zu ersehen ist, wird
die zusammengebaute Walzen-Quetschvorrichtung durch die
Feder 34 zusammengehalten und kann als eine Einheit während
der Montage der Kamera gehandhabt werden, ohne daß die Ge
fahr besteht, daß Teile der Walzen-Quetschvorrichtung ver
loren gehen könnten.
Wie es in Fig. 2 gezeigt ist, sind in den Enden der bogen
förmigen Feder 34 halbzylindrische Vertiefungen 80 einge
prägt, die so orientiert sind, daß die Zylinderachsen der
Vertiefungen senkrecht zur Längsachse der Feder verlaufen.
Die Oberseiten der Lagerböcke 42 weisen zylindrische Ober
flächen 81 auf, deren Achsen senkrecht zu den Zylinder
achsen der Vertiefungen 80 verlaufen. Daher berühren die
Enden der Feder 34 die Lagerböcke immer im wesentlichen nur in
einem Punkt 82, wie es in den Fig. 9 und 10 im einzelnen
gezeigt ist, so daß die Lagerböcke in gleichmäßiger Anlage
an der Oberfläche der Walze 28 sind, ungeachtet des Winkels,
unter dem die Enden der Feder auf die Lagerböcke auftreffen.
Wenn es gewünscht wird, kann, wie in Fig. 3 dargestellt ist,
ein Mindestspielraum C (der kleiner ist als die Dicke einer
Bildeinheit) zwischen einem Ende der Walzen 28 und 30 mit
tels eines scheibenförmigen Vorsprungs 52 aufrechterhalten
werden, der sich radial über den Umfang der Walze 28 hinaus
erstreckt und einen Fortsatz 54 der Walze 30 berührt. Ein
auf diese Weise aufrechterhaltener Mindestspielraum schützt
die Oberfläche der Walzen, so daß diese ihre Oberflächengüte
behalten, indem verhindert wird, daß die Walzen einander
berühren, wenn die Kamera geschüttelt wird und wenn sich
keine Bildeinheit im Druckspalt befindet. Dieser Mindest
spielraum dient, wie in Fig. 5 gezeigt ist, auch als Schutz
dagegen, daß die Zähne des an der Walze 28 angebrachten
Zahnrads 46 und des an der Walze 30 angebrachten Zahnrads
56 sich gegenseitig eingraben.
Wie es in Fig. 6 gezeigt ist, können die Walzen 28 und 30
sich radial um eine Strecke D voneinander ungehindert weg
bewegen, bevor die Walze 28 die Lagerböcke 42 berührt. Die
Strecke D ist etwa größer als der Mindestspielraum C zwi
schen den Walzen 28 und 30 an einem Ende derselben und er
möglicht ein leichteres Eintreten einer Bildeinheit in den
Druckspalt zwischen den Walzen. Wie Fig. 7 und 8 zeigen,
stützen sich die Lagerböcke 42, wenn eine Bildeinheit 26 sich
zwischen den Walzen 28 und 30 befindet, nicht mehr an den
Bodenflächen 57 ab, sondern übertragen die Kraft der Feder
34 auf die Walze 28. Der scheibenförmige Vorsprung 52 be
findet sich ebenfalls nicht mehr in Berührung mit dem Fort
satz 54 der Walze 30.
Eine gleichmäßige Kraftübertragung durch die bogenförmige
Feder 34 auf die Lagerböcke 42 wird dadurch aufrechterhalten,
daß der mittlere Federstreifen 66 der Feder 34 verhältnismä
ßig frei um die schmalen Brücken 63 federn kann.
Da die schmalen Brücken 63 solchen leichten Durchbiegungen des zentralen
Federstreifens 66
verhältnismäßig wenig Widerstand entgegen
setzen, sind Herstellungstoleranzen bezüglich der Parallelität
der Federstreifen 62 und des mittleren Federstreifens 66 nicht kritisch.
Claims (5)
1. Quetschvorrichtung für eine Selbstentwickler-Kamera, mit
zwei langgestreckten, Druckkraft zwischen sich erzeugenden
Walzen, zwischen denen eine selbstentwickelbare Bildein
heit hindurchgeführt wird, um den Entwicklungsvorgang
einzuleiten, mit einer Einrichtung zum Haltern der Wal
zen in zueinander im wesentlichen paralleler Ausrich
tung und zum Ermöglichen einer Relativverschiebung der
Walzen gegeneinander und mit einer Feder zum Erzeugen eines
nachgiebigen Widerstandes gegen diese Verschiebung, da
durch gekennzeichnet, daß die Feder (34) in Form dreier
zueinander abschnittsweise paralleler Federstreifen (62,
66) ausgebildet ist, die in ihren mittleren Bereichen
durch schmale Brücken (63) miteinander verbunden sind, wel
che in die gleiche Richtung so umgebogen sind, daß die bei
den äußeren Federstreifen (62) senkrecht zur Biegerichtung
des mittleren Federstreifens (66) federn, in Biegerichtung
des mittleren Federstreifens (66) dagegen unflexibel sind,
und daß die Endbereiche der äußeren Federstreifen (62) an
der Einrichtung (32; 58) zum Haltern der Walzen (28, 30)
die Feder (34) relativ zu den Walzen (28, 30) in einer sol
chen Lage sichern, daß die Endabschnitte des mittleren Feder
streifens (66) federnd der Auseinanderschiebung der Walzen
(28, 30) entgegenwirken.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einrichtung (32, 58) zum Haltern der Walzen (28, 30) einen
Rahmen (32) mit einer langgestreckten Basis (35) aufweist,
an deren Enden senkrecht zwei Endteile (31, 33) in die gleiche
Richtung abstehen, in denen Ausnehmungen (43, 45) für die Auf
nahme der Enden der Walzen (28, 30) ausgespart sind, daß ferner
für die Zusammenwirkung mit den Endbereichen der äußeren Feder
streifen (62) zwei Rippen (58) vorhanden sind, welche die beiden
Endteile (31, 33) auf beiden Seiten der Ausnehmungen (43, 55)
miteinander verbinden, und daß die Endbereiche der beiden äußeren
Federstreifen (62) sich auswärts erstreckende Ansätze (72)
aufweisen, mit denen die Feder (34) an den Rippen (58) einhak
bar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
mit den Ausnehmungen (43, 45) versehenen Endteile (31, 33)
des Rahmens (32) nach oben offene U-förmige Schlitze (49, 51)
bilden, in denen die Enden der Walzen (28, 30) drehbar auf
genommen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß je
ein Lagerbock (42) die nach oben offenen Enden der U-förmigen
Schlitze (49, 51) verschließt und zwischen dem jeweiligen Ende des mitt
leren Federstreifens (66) und der oberen Walze (28) so einge
fügt ist, daß die Enden des mittleren Federstreifens (66) an
den Lagerböcken (42) anliegen, und wobei die obere Walze (28)
die Lagerböcke (42) dann berührt, wenn sie von der unteren
Walze (30) um eine vorgegebene Strecke (D) abgerückt wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
jeder der beiden Lagerböcke (42) und jeder Endabschnitt
des mittleren Federstreifens (66) einander zugekehrte Zylin
derflächen (80, 81) aufweisen, so daß zwischen dem mittleren
Federstreifen (66) und den Lagerböcken (42) eine Punktbe
rührung (82) stattfindet.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US05/551,445 US3983567A (en) | 1975-02-20 | 1975-02-20 | Pressure roller assembly for self processing camera |
Publications (2)
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Families Citing this family (2)
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