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DE2606765C2 - - Google Patents

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Publication number
DE2606765C2
DE2606765C2 DE2606765A DE2606765A DE2606765C2 DE 2606765 C2 DE2606765 C2 DE 2606765C2 DE 2606765 A DE2606765 A DE 2606765A DE 2606765 A DE2606765 A DE 2606765A DE 2606765 C2 DE2606765 C2 DE 2606765C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
rollers
spring strip
central
bearing blocks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2606765A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2606765A1 (de
Inventor
Guilford Edwin Kindig
James Edward Rochester N.Y. Us Dierks
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Publication of DE2606765A1 publication Critical patent/DE2606765A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2606765C2 publication Critical patent/DE2606765C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/48Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus
    • G03B17/50Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus with both developing and finishing apparatus
    • G03B17/52Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus with both developing and finishing apparatus of the Land type

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cameras Adapted For Combination With Other Photographic Or Optical Apparatuses (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Quetschvorrichtung für eine Selbstentwickler-Kamera, die die Merk­ male des Oberbegriffs des Anspruchs 1 aufweist.
Es ist bekannt, mehrlagige, selbstentwickelbare Bildeinheiten, die einen zum Aufplatzen bringbaren Behälter mit Entwickler­ material besitzen, in einer Kamera zu belichten und sodann die Bildeinheit zum Zwecke der Entwicklung durch eine Quetsch­ vorrichtung hindurchzuführen. Die durch die Quetschvorrich­ tung ausgeübte Druckkraft bringt den Behälter mit Entwickler­ material zum Aufbrechen und bewirkt, daß das Entwickler­ material zwischen die Lagen des Bildempfangsteils der Bild­ einheit fließt, um das Bild zu entwickeln.
Üblicherweise sind bei den bekannten Vorrichtungen die die Druckkraft erzeugenden, langgestreckten Walzen in der Weise in einem Rahmen gehaltert, daß eine relative Verschiebung der Walzen gegeneinander in gewissem Ausmaße möglich ist. Mittels einer Feder werden die Walze gegeneinander gedrückt. Nachdem die belichtete Bildeinheit in den Druckspalt zwischen den Walzen hineingebracht ist, bewirkt die fortgesetzte Bewegung der Bildeinheit zwischen den Walzen, daß das Entwicklermaterial zwischen den Lagen der Bildeinheit ausgebreitet wird. Um eine bestmögliche Entwicklung des Bildes zu erhalten, ist es sehr wichtig, daß das Entwicklermaterial gleichmäßig zwischen den Lagen über den gesamten Bildbereich verteilt wird. Ein wichtiger Umstand, dem Beachtung geschenkt werden muß, wenn es um das gleichmäßige Ausbreiten des Entwicklermaterials geht, besteht darin, daß die durch die Walzen ausgeübte Kraft gleichmäßig über die Breite der Bildeinheit verteilt wird, wenn dieselbe durch die Quetschvorrichtung hindurchgeführt wird.
Ein weiterer wichtiger Punkt bezüglich der Konstruktion einer Quetschvorrichtung ist die leichte Herstellbarkeit derselben. Die Quetschvorrichtung soll einfach und leicht zusammenge­ baut werden können, möglichst wenig Einzelteile aufweisen und so ausgebildet sein, daß möglichst keine engen Ferti­ gungstoleranzen eingehalten werden müssen.
Die größten Anstrengungen bei der Konstruktion derartiger Quetschvorrichtungen wurden auf die Ausbildung der Feder oder Federn gerichtet, welche die die Druckkraft erzeugenden Walzen nachgiebig zusammendrückt bzw. drücken. Bei einem bekann­ ten Ausführungsbeispiel werden zwei U-förmige Federn verwen­ det, von denen je eine an jedem Ende der die Druckkraft erzeu­ genden Walzen angeordnet ist, welche zwischen den Armen des durch die Federn gebildeten U gehaltert werden. Zwar hat die­ se Konstruktion den Vorteil, daß sie einfach zusammengebaut werden kann, weil die Federkräfte dazu ausgenutzt werden, um die Einzelteile innerhalb des zugehörigen Rahmens zu sichern. In nachteiliger Weise sind hierbei jedoch bezüglich der durch die Federn ausgeübten Kräfte enge Herstellungstoleranzen einzu­ halten, weil die beiden Federn etwa gleich große Kräfte auf die gegenüberliegenden Enden der Walzen ausüben müssen, um das Entwicklungsmaterial gleichmäßig zwischen den Lagen der Bild­ einheit zu verteilen. Es ist zu ersehen, daß, wenn eine der Federn eine stärkere Kraft am einen Ende der Walzen ausübt, als sie am anderen Ende der Walzen ausgeübt wird, die Vertei­ lung des Entwicklungsmaterials in der Weise erfolgt, daß an einer Seite die Schicht des Entwicklungsmaterials dünner ist als auf der anderen Seite, und sich dadurch eine ungleich­ mäßige Entwicklung des Bildes ergibt.
Bei einem anderen bekannten Ausführungsbeispiel, bei dem die Nachteile der ungleich großen Kräfte an den Enden der Walzen überwunden sind, kommt eine bogenförmige Feder zur Anwendung, deren Enden dadurch gegen die Enden der die Druckkraft erzeu­ genden Walzen angedrückt werden, daß eine Kraft auf den zen­ tralen Teil des Federbogens ausgeübt wird. Üblicherweise wird hierbei die bogenförmige Feder durch einen Teil des Kamerage­ häuses oder einen Teil des Rahmens, der sich auf dem zentralen Teil der Feder abstützt, in Anlage an den Walzen gehalten. Die Feder ist in der Weise gelagert, daß sie eine Hin- und Her­ bewegung in gewissem Ausmaße durchführen kann, um dadurch die durch beide Federenden ausgeübten Kräfte auszugleichen. Zwar hat diese Ausführungsform den Vorteil, daß sie selbst­ tätig die Federkräfte, die auf die Enden der Walzen einwir­ ken, ausgleicht. Nachteilig ist hierbei jedoch, daß sich der Zusammenbau nicht so einfach gestaltet wie bei der weiter oben erwähnten bekannten Ausführungsform, bei der U-förmige Federn Verwendung finden. Außerdem muß hierbei ein sehr steifer Rahmen oder ein sehr steifes Kameragehäuse vor­ gesehen sein, um die Kraft aufzunehmen, die durch den zen­ tralen Teil der bogenförmigen Feder auf den Rahmen oder auf das Kameragehäuse ausgeübt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Quetschvor­ richtung der in Rede stehenden Art zu schaffen, bei der sich nicht nur der Zusammenbau einfach und bequem gestal­ tet, sondern die darüber hinaus so ausgelegt ist, daß keine ungünstig hohen Belastungen auf die Halterung ausgeübt wer­ den, in der die Walzen angeordnet sind.
Bei einer Quetschvorrichtung der eingangs genannten Art ist diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Feder in Form dreier zueinander abschnittsweise paralleler Feder­ streifen ausgebildet ist, die in ihren mittleren Bereichen durch schmale Brücken miteinander verbunden sind, welche in die gleiche Richtung so umge­ bogen sind, daß die beiden äußeren Federstreifen senkrecht zur Biege­ richtung des mittleren Streifens federn in Biegerichtung des mittleren Federstreifens dagegen un­ flexibel sind, und daß die Endbereiche der äußeren Federstreifen an der Einrichtung zum Haltern der Walzen die Feder relativ zu den Walzen in einer solchen Lage sichern, daß die Endabschnitte des mittleren Federstreifens federnd der Auseinanderschiebung der Walzen entgegenwirken. - Dadurch ist, wie nachfolgend anhand der ins Einzelne gehenden Be­ schreibung noch eingehender erläutert werden wird, eine Vor­ richtung geschaffen, die einfach zusammengebaut werden kann, da sie ein Minimum an Einzelteilen aufweist. Außerdem er­ gibt sich dadurch, daß die Feder drei miteinander zusammen­ hängende Doppelarme bildet, der Vorteil, daß die Übertragung der Kraft von der Feder auf die Halterung und von der Feder auf die die Druckkraft erzeugenden Walzen in gleichmäßiger Vertei­ lung erfolgt und dadurch auch die Gefahr einer übermäßigen Be­ anspruchung einzelner Bereiche der Konstruktion vermieden ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels im einzelnen erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Selbst­ entwickler-Kamera, die teils aufgebrochen gezeichnet ist, um eine Quetschvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung sichtbar zu machen;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer Feder der Quetschvorrichtung;
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III von Fig. 1;
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Quetschvorrichtung;
Fig. 5 eine abgebrochen und teils aufgeschnitten gezeichnete Seitenansicht mit Blickrich­ tung V-V von Fig. 4;
Fig. 6 eine der Fig. 5 ähnliche Ansicht mit Blick­ richtung VI-VI von Fig. 4;
Fig. 7 einen der Fig. 3 ähnlichen Schnitt mit zwischen den Walzen der Quetschvorrichtung befindlicher Bildeinheit;
Fig. 8 eine der Fig. 4 ähnliche Ansicht mit Blick­ richtung VIII-VIII von Fig. 7 und
Fig. 9 und 10 vergrößert gezeichnete Ausschnitte aus den Fig. 6 bzw. 3.
Da photographische Kameras in verschiedenen Ausführungs­ formen an sich bekannt sind, richtet sich die folgende Be­ schreibung in der Hauptsache nur auf solche Kamerateile, die zu der hier aufzuzeigenden Quetschvorrichtung gehören oder mit dieser in einem engeren Zusammenhang stehen. Es ver­ steht sich, daß nicht eigens gezeigte oder beschriebene Kamerateile in üblicher, dem Fachmann geläufiger Art und Weise ausgebildet sein können.
In Fig. 1 ist eine Kamera 12 gezeigt, mittels der selbst­ entwickelbare Bildeinheiten belichtet werden können und mit­ tels der der Entwicklungsvorgang der Bildeinheiten eingelei­ tet werden kann. Die Kamera 12 weist einen lichtdichten Kamerakörper 14 auf, der mit einer verriegelbaren, angelenk­ ten Tür 16 und mit einem nach vorwärts vorspringenden Fort­ satz 18 versehen ist, der ein Kameraobjekt 20 und ein Verschlußgehäuse 22 trägt. Innerhalb des Kamerakörpers 14 befindet sich eine von demselben getragene, als Ganzes mit 24 bezeichnete Quetschvorrichtung.
Die über ein Scharnier angelenkte Tür 16 an der Rückseite des Kamerakörpers 14 kann geöffnet werden, um die Kamera mit einem Pack selbstentwickelbarer Bildeinheiten, der nicht dar­ gestellt ist, zu laden. Nachdem eine der selbstentwickel­ baren Bildeinheiten in der Kamera belichtet worden ist, wird diese Bildeinheit zum Zwecke der Entwicklung durch einen nicht dargestellten Mechanismus nach der Seite zu der Quetschvorrichtung 24 hin bewegt. Die Bildeinheit wird durch die Quetschvorrichtung hindurch bewegt, um die Ent­ wicklung des latenten Bildes einzuleiten. In Fig. 1 ist eine Bildeinheit 26 gezeigt, die teilweise durch die Quetschvorrichtung 24 hindurch bewegt ist und die durch einen nicht dargestellten Schlitz seitlich aus der Kamera austritt. Weitere Einzelheiten der Quetschvorrichtung werden nachfolgend unter Bezug auf die Fig. 2 bis 10 er­ läutert. Zunächst genügt es, zu erwähnen, daß die Quetsch­ vorrichtung 24 zwei einander gegenüberliegend angeordnete, drehbare Walzen 28 und 30 aufweist, die in einem Rahmen 32 durch eine Feder 34 gehaltert sind.
Die selbstentwickelnde Bildeinheit ist mehrlagig aufge­ baut und weist einen Behälter mit fließfähigem Entwickler­ material auf, der durch Aufbrechen geöffnet werden kann. Nachdem die Bildeinheit in der Kamera belichtet ist, wird sie in den Druckspalt zwischen den Walzen 28 und 30 hinein­ bewegt. Mittels der Feder 34 werden die Walzen 28 und 30 gegeneinandergedrückt, um eine Druckkraft auf die Bildein­ heit auszuüben. Wenn die belichtete Bildeinheit in den Druckspalt zwischen den Walzen eingeführt ist, bewirkt die Drehung einer Walze oder beider Walzen, daß sich die Bewegung der Bildeinheit zwischen den Walzen hindurch fortsetzt, wo­ durch der Behälter aufgebrochen wird und der Entwickler zwi­ schen den Lagen der Bildeinheit ausgebreitet wird.
Die Drehung der Walzen 28 und 30 wird entweder manuell mit­ tels einer äußeren Kurbel bewirkt, die nicht dargestellt ist, oder durch einen Antriebsmotor, der nicht dargestellt ist und der ein Zahnrad 38 antreibt.
In den Fig. 2 bis 6 sind weitere Einzelheiten der Quetsch­ vorrichtung 24 dargestellt. Wie es gezeigt ist, weist die Quetschvorrichtung 24 den Rahmen 32, die Walzen 28 und 30, zwei Lagerböcke 42, die als bogenförmige Blattfeder ausge­ bildete Feder 34 und zwei Zahnräder 40 und 46 auf.
Die Walzen 28 und 30 sind im wesentlichen identisch und weisen je eine dem Walzenende benachbarte Ringnut 48 auf. Der Rahmen 32, der die Walzen in einander gegenüberliegen­ der Lage hält, weist eine Basis 35, die etwas kürzer ist als die Länge der Walzen 28 und 30, sowie zwei Endteile 31 und 33 auf, die zur Basis 35 senkrecht verlaufen und in denen U-förmige Schlitze 49 und 51 ausgespart sind, in denen die Enden der Walzen drehbar aufgenommen werden. Eine Rippe 50 an der inneren Kante eines der Schlitze ist mit den Ring­ nuten 48 der Walzen in Eingriff, um eine longitudinale Be­ wegung der Walzen im Rahmen 32 zu verhindern. Die drehbar in dem Rahmen gelagerten Walzen können zueinander eine radiale, rela­ tive Verschiebebewegung durchführen.
Die Lagerböcke 42 sind in Ausnehmungen 43 und 45 in dem Rahmen 32 aufgenommen und verdecken die offenen Enden der U-förmigen Schlitze 49 und 51. Wie am deutlichsten in Fig. 6 und 8 gezeigt ist, weisen die Lagerböcke 42 eine konkave, zylindrische Fläche 53 auf, die komplementär zu einer zy­ lindrischen Oberfläche 55 der Walze 28 verläuft und für die Anlage der Walze 28 vorgesehen ist. Die Lagerböcke 42 liegen auf Bodenflächen 57 der Ausnehmungen 43 und 45 in den End­ abschnitten des Rahmens auf und sind außer Berührung mit der Walze 28, wenn sich keine Bildeinheit zwischen den Wal­ zen befindet. Es ergibt sich daher ein oberer Grenzwert für die unbehinderte radiale Verschiebebewegung der Walzen, bevor die Enden der Walze 28 mit den Lagerböcken 42 zur Anlage kommen. Die einzige Toleranz, die beim Her­ stellen des Rahmens 42 kritisch ist im Hinblick auf das Ein­ halten dieses Größtwertes der ungehinderten radialen Ver­ schiebebewegung, ist der Abstand zwischen dem Grund der U-förmigen Schlitze 49 und 51 und den Bodenflächen 57 der Ausnehmungen 43 und 45.
Die bogenförmige Feder 34, siehe Fig. 2, kann aus einem ebenen Blech aus Federmaterial in der Form ausgestanzt werden, daß sie drei im wesentlichen parallel zueinander verlaufen­ de Streifen bildet, wobei ihre beiden jeweils äußeren Streifen 62 mit ihrem mittleren Federstreifen 66 über schmale Brücken 63 aus dem Federmaterial verbunden sind. Die Brücken 63 werden in die gleiche Richtung so umgebogen, daß die beiden äußeren Federstreifen 62 zwei Doppelarme bilden, die abschnittsweise parallel zum mittleren Feder­ streifen 66 verlaufen und senkrecht zur Biegerichtung des mittleren Feder­ streifens federn, in Biegerichtung des mittleren Federstreifens dagegen unflexibel sind. Die Endabschnitte des mittleren Federstreifens 66 sind längs paralleler Biege­ linien 68 geringfügig in Richtung der beiden äußeren Federstreifen 62 abgebogen, so daß eine im wesent­ lichen bogenförmige Blattfeder gebildet wird. Die Enden der durch die äußeren Federstreifen 62 gebildeten Doppelarme sind etwas von dem mittleren Federstreifen 66 weggebogen, was einem Zweck dient, der in dem nachfolgenden Absatz noch erläutert werden wird. Ein Teil jedes Endabschnitts der äußere Federstreifen 62 ist unter Bildung eines leicht spitzen Winkels relativ zum äußeren Federstrei­ fen 62 abgebogen, so daß Ansätze 72 gebildet werden.
Wie am deutlichsten in Fig. 4 gezeigt ist, verbinden zwei Rippen 58 die Endteile 31 und 33 des Rahmens 32 miteinander. Wie es in Fig. 6 gezeigt ist, verlaufen die Unterseiten der Rippen 58 von den Walzen 28, 30 nach außen hin leicht nach oben geneigt. Die bogenförmige Feder 34 wird unter Spannung innerhalb des Rahmens 32 dadurch gehalten, daß die Ansätze 72 unter den Rippen 58 einhaken, wobei der nach aufwärts geneigte Ver­ lauf der Unterseite der Rippen 58 mit dem leicht spitzen Winkel der Ansätze 72 zusammenwirkt, um die Ansätze unter den Rippen 58 sicher festzuhalten. Wie aus Fig. 4 zu er­ sehen ist, trägt die nach auswärts gerichtete Biegung der Feder­ streifen 62 auch dazu bei, um sicherzustellen, daß die An­ sätze 72 unter den Rippen 58 eingehakt bleiben und einer Verschiebung einen Widerstand entgegensetzen, wenn die Vor­ richtung mechanischen Stößen ausgesetzt wird. In zusammen­ gesetztem Zustand über die Enden des bogenförmigen, mittleren Federstreifens 66 der Feder 34 gleich starke Druckkräfte auf die Lagerböcke 42 aus. Da die Stellen, wo die Ansätze 72 unter den Rippen 58 einhaken, den Bereichen eng benachbart sind, in denen die Rippen 58 mit den Endteilen 31 und 33 des Rahmens 32 verbunden sind, sind die Rippen 58, auch wenn sie ver­ hältnismäßig dünn ausgebildet sind, in der Lage, die bei nor­ malem Betrieb auftretenden Kräfte sicher aufzunehmen. Auch ist, da die Kraft der Feder 34 auf vier Stellen des Rahmens gleichmäßig verteilt wird, die Gesamtkraft, die von einem einzelnen Rahmenteil aufgenommen werden muß, verhältnis­ mäßig klein, so daß der Rahmen beispielsweise aus gespritztem Kunststoff gefertigt werden kann.
Wenn die Walzen 28 und 30 in den Rahmen 32 eingesetzt und die Lagerböcke 42 in ihren Ausnehmungen 43 und 45 in Stellung gebracht sind, wird die Feder 34 einfach dadurch in dem Rahmen montiert, daß die Enden der Federstreifen 62 gegen­ einander gebogen werden, so daß die Ansätze 72 an den Rippen 58 des Rahmens 32 vorbeitreten, wobei die Federstreifen 62 nun­ mehr die in Fig. 4 mit strichpunktierten Linien angedeutete Stellung einnehmen. Die bogenförmige Feder wird dann gegen die Lagerböcke 42 hin gedrückt, bis die Federstreifen 62 losge­ lassen werden können, um die Ansätze 72 unter den Rippen 58 einschnappen zu lassen. Die gesamte, gegen die Lagerböcke 42 drückende Kraft der Feder 34 wird nunmehr an vier Stellen in gleichmäßiger Verteilung in den Rahmen 32 eingeleitet, und zwar an den Stellen, wo die Ansätze 72 unter den Rippen 58 einhaken.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung zu ersehen ist, wird die zusammengebaute Walzen-Quetschvorrichtung durch die Feder 34 zusammengehalten und kann als eine Einheit während der Montage der Kamera gehandhabt werden, ohne daß die Ge­ fahr besteht, daß Teile der Walzen-Quetschvorrichtung ver­ loren gehen könnten.
Wie es in Fig. 2 gezeigt ist, sind in den Enden der bogen­ förmigen Feder 34 halbzylindrische Vertiefungen 80 einge­ prägt, die so orientiert sind, daß die Zylinderachsen der Vertiefungen senkrecht zur Längsachse der Feder verlaufen. Die Oberseiten der Lagerböcke 42 weisen zylindrische Ober­ flächen 81 auf, deren Achsen senkrecht zu den Zylinder­ achsen der Vertiefungen 80 verlaufen. Daher berühren die Enden der Feder 34 die Lagerböcke immer im wesentlichen nur in einem Punkt 82, wie es in den Fig. 9 und 10 im einzelnen gezeigt ist, so daß die Lagerböcke in gleichmäßiger Anlage an der Oberfläche der Walze 28 sind, ungeachtet des Winkels, unter dem die Enden der Feder auf die Lagerböcke auftreffen.
Wenn es gewünscht wird, kann, wie in Fig. 3 dargestellt ist, ein Mindestspielraum C (der kleiner ist als die Dicke einer Bildeinheit) zwischen einem Ende der Walzen 28 und 30 mit­ tels eines scheibenförmigen Vorsprungs 52 aufrechterhalten werden, der sich radial über den Umfang der Walze 28 hinaus erstreckt und einen Fortsatz 54 der Walze 30 berührt. Ein auf diese Weise aufrechterhaltener Mindestspielraum schützt die Oberfläche der Walzen, so daß diese ihre Oberflächengüte behalten, indem verhindert wird, daß die Walzen einander berühren, wenn die Kamera geschüttelt wird und wenn sich keine Bildeinheit im Druckspalt befindet. Dieser Mindest­ spielraum dient, wie in Fig. 5 gezeigt ist, auch als Schutz dagegen, daß die Zähne des an der Walze 28 angebrachten Zahnrads 46 und des an der Walze 30 angebrachten Zahnrads 56 sich gegenseitig eingraben.
Wie es in Fig. 6 gezeigt ist, können die Walzen 28 und 30 sich radial um eine Strecke D voneinander ungehindert weg bewegen, bevor die Walze 28 die Lagerböcke 42 berührt. Die Strecke D ist etwa größer als der Mindestspielraum C zwi­ schen den Walzen 28 und 30 an einem Ende derselben und er­ möglicht ein leichteres Eintreten einer Bildeinheit in den Druckspalt zwischen den Walzen. Wie Fig. 7 und 8 zeigen, stützen sich die Lagerböcke 42, wenn eine Bildeinheit 26 sich zwischen den Walzen 28 und 30 befindet, nicht mehr an den Bodenflächen 57 ab, sondern übertragen die Kraft der Feder 34 auf die Walze 28. Der scheibenförmige Vorsprung 52 be­ findet sich ebenfalls nicht mehr in Berührung mit dem Fort­ satz 54 der Walze 30.
Eine gleichmäßige Kraftübertragung durch die bogenförmige Feder 34 auf die Lagerböcke 42 wird dadurch aufrechterhalten, daß der mittlere Federstreifen 66 der Feder 34 verhältnismä­ ßig frei um die schmalen Brücken 63 federn kann. Da die schmalen Brücken 63 solchen leichten Durchbiegungen des zentralen Federstreifens 66 verhältnismäßig wenig Widerstand entgegen­ setzen, sind Herstellungstoleranzen bezüglich der Parallelität der Federstreifen 62 und des mittleren Federstreifens 66 nicht kritisch.

Claims (5)

1. Quetschvorrichtung für eine Selbstentwickler-Kamera, mit zwei langgestreckten, Druckkraft zwischen sich erzeugenden Walzen, zwischen denen eine selbstentwickelbare Bildein­ heit hindurchgeführt wird, um den Entwicklungsvorgang einzuleiten, mit einer Einrichtung zum Haltern der Wal­ zen in zueinander im wesentlichen paralleler Ausrich­ tung und zum Ermöglichen einer Relativverschiebung der Walzen gegeneinander und mit einer Feder zum Erzeugen eines nachgiebigen Widerstandes gegen diese Verschiebung, da­ durch gekennzeichnet, daß die Feder (34) in Form dreier zueinander abschnittsweise paralleler Federstreifen (62, 66) ausgebildet ist, die in ihren mittleren Bereichen durch schmale Brücken (63) miteinander verbunden sind, wel­ che in die gleiche Richtung so umgebogen sind, daß die bei­ den äußeren Federstreifen (62) senkrecht zur Biegerichtung des mittleren Federstreifens (66) federn, in Biegerichtung des mittleren Federstreifens (66) dagegen unflexibel sind, und daß die Endbereiche der äußeren Federstreifen (62) an der Einrichtung (32; 58) zum Haltern der Walzen (28, 30) die Feder (34) relativ zu den Walzen (28, 30) in einer sol­ chen Lage sichern, daß die Endabschnitte des mittleren Feder­ streifens (66) federnd der Auseinanderschiebung der Walzen (28, 30) entgegenwirken.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (32, 58) zum Haltern der Walzen (28, 30) einen Rahmen (32) mit einer langgestreckten Basis (35) aufweist, an deren Enden senkrecht zwei Endteile (31, 33) in die gleiche Richtung abstehen, in denen Ausnehmungen (43, 45) für die Auf­ nahme der Enden der Walzen (28, 30) ausgespart sind, daß ferner für die Zusammenwirkung mit den Endbereichen der äußeren Feder­ streifen (62) zwei Rippen (58) vorhanden sind, welche die beiden Endteile (31, 33) auf beiden Seiten der Ausnehmungen (43, 55) miteinander verbinden, und daß die Endbereiche der beiden äußeren Federstreifen (62) sich auswärts erstreckende Ansätze (72) aufweisen, mit denen die Feder (34) an den Rippen (58) einhak­ bar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Ausnehmungen (43, 45) versehenen Endteile (31, 33) des Rahmens (32) nach oben offene U-förmige Schlitze (49, 51) bilden, in denen die Enden der Walzen (28, 30) drehbar auf­ genommen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Lagerbock (42) die nach oben offenen Enden der U-förmigen Schlitze (49, 51) verschließt und zwischen dem jeweiligen Ende des mitt­ leren Federstreifens (66) und der oberen Walze (28) so einge­ fügt ist, daß die Enden des mittleren Federstreifens (66) an den Lagerböcken (42) anliegen, und wobei die obere Walze (28) die Lagerböcke (42) dann berührt, wenn sie von der unteren Walze (30) um eine vorgegebene Strecke (D) abgerückt wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Lagerböcke (42) und jeder Endabschnitt des mittleren Federstreifens (66) einander zugekehrte Zylin­ derflächen (80, 81) aufweisen, so daß zwischen dem mittleren Federstreifen (66) und den Lagerböcken (42) eine Punktbe­ rührung (82) stattfindet.
DE19762606765 1975-02-20 1976-02-19 Quetschvorrichtung fuer eine selbstentwicklerkamera Granted DE2606765A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US05/551,445 US3983567A (en) 1975-02-20 1975-02-20 Pressure roller assembly for self processing camera

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2606765A1 DE2606765A1 (de) 1976-09-02
DE2606765C2 true DE2606765C2 (de) 1987-10-29

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Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19762606765 Granted DE2606765A1 (de) 1975-02-20 1976-02-19 Quetschvorrichtung fuer eine selbstentwicklerkamera

Country Status (6)

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US (1) US3983567A (de)
JP (1) JPS5922931B2 (de)
DE (1) DE2606765A1 (de)
FR (1) FR2301840A1 (de)
GB (1) GB1539605A (de)
HK (1) HK46779A (de)

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Also Published As

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