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DE2605377A1 - 0-aminooxime, verfahren zu ihrer herstellung und sie enthaltende arzneimittel - Google Patents

0-aminooxime, verfahren zu ihrer herstellung und sie enthaltende arzneimittel

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Publication number
DE2605377A1
DE2605377A1 DE19762605377 DE2605377A DE2605377A1 DE 2605377 A1 DE2605377 A1 DE 2605377A1 DE 19762605377 DE19762605377 DE 19762605377 DE 2605377 A DE2605377 A DE 2605377A DE 2605377 A1 DE2605377 A1 DE 2605377A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
general formula
groups
group
oxime
tert
Prior art date
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Application number
DE19762605377
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English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
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Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE2605377A1 publication Critical patent/DE2605377A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D303/00Compounds containing three-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • C07D303/02Compounds containing oxirane rings
    • C07D303/12Compounds containing oxirane rings with hydrocarbon radicals, substituted by singly or doubly bound oxygen atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D311/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings
    • C07D311/02Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D311/78Ring systems having three or more relevant rings
    • C07D311/80Dibenzopyrans; Hydrogenated dibenzopyrans
    • C07D311/82Xanthenes
    • C07D311/84Xanthenes with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached in position 9
    • C07D311/88Nitrogen atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C2603/00Systems containing at least three condensed rings
    • C07C2603/02Ortho- or ortho- and peri-condensed systems
    • C07C2603/04Ortho- or ortho- and peri-condensed systems containing three rings
    • C07C2603/06Ortho- or ortho- and peri-condensed systems containing three rings containing at least one ring with less than six ring members
    • C07C2603/10Ortho- or ortho- and peri-condensed systems containing three rings containing at least one ring with less than six ring members containing five-membered rings
    • C07C2603/12Ortho- or ortho- and peri-condensed systems containing three rings containing at least one ring with less than six ring members containing five-membered rings only one five-membered ring
    • C07C2603/18Fluorenes; Hydrogenated fluorenes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)
  • Pyrane Compounds (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)

Description

DR. BERG DIPI..-ING. STAPF DIPL.-ING. SCHWABE DR. DR. SANDMAIR 2605377
PATENTANWÄLTE 8 MÜNCIIHN 86, POSTFACH 86 02
Anwaltsakte: 26 827 Ll 1· Feb. 1976
SEPERIC/ Morat (Fribourg) / Schweiz
O-Aminooxime, Verfahren zu ihrer Herstellung und sie enthaltende Arzneimittel.
Die Erfindung betrifft O-Aminooxime, ein Verfahren zu ihrer Herstellung und diese Verbindungen als Wirkstoffe enthaltende Arzneimittel bzw. pharmazeutische Zubereitungen,
Gegenstand der Erfindung sind insbesondere die
O-Aitiino-oxime der folgenden allgemeinen Formel I R1 HHHH
'· \ ι ι ι ι
C = N-O-C-C-C-N-R3 (I)
in der
R1 eine Phenylgruppe, die gegebenenfalls einen
oder mehrere Stubstituenten, ausgewählt aus der geradkettige oder verzweigte,niedrigmolekulare Alkylgruppen oder Alkoxygruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Halogenatome, Nitrogruppen, Aminogruppen und Cyanogruppen umfassenden Gruppe, tragen kann, oder eine Naphthyigruppe,
R2 ein Wasserstoffatom, eine geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine Phenylgruppe, die gegebenenfalls einen oder mehrere Substituenten, ausgewählt aus der Alkylgruppen oder Alkoxygruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Halogenatome, Nitrogruppen, Aminogruppen und Cyanogruppen umfassenden Gruppe, tragen kann, oder
R1 und R2 gemeinsam mit dem Kohlenstoffatom, an 'das sie gebunden sind, einen polycyclischen Kern, insbesondere einen von Fluoren, Xanthen, Indan, Tetrahydronaphthalin, Dihydrodibenzocyclohepten oder Dibenzocyclohepten abgeleiteten Kern{und
Ro eine Isopropylgruppe oder eine tert»-Butylgruppe
bedeuten, t
sowie die Additionssalze dieser Verbindungen mit pharmazeutisch verträglichen Säuren,
609835/1057
Die Verbindungen der allgemeinen Formel I können nach der Erfindung gemäß dem folgenden Reaktionsschema hergestellt werden:
R1
1 \
(ID
+ Cl-CH9-CH - CH0 (III) 2 N .2
N
0-CH2-CH
- CH
(IV)
R3-NH2
(D
(V)
Dieses Verfahren umfaßt in einer ersten Stufe die Kondensation eines Oxims der allgemeinen Formel II, in der R1 und R2 die oben angegebenen Bedeutungen besitzen, mit Epichlorhydrin der FormelIII. Diese Kondensation kann dadurch erreicht werden, daß man das Oxim mit Natriummethylat oder Natriumäthylat in Methanol oder Äthanol umsetzt. Nachdem man das Lösungsmittel vollständig verdampft hat, löst man das Natriumderivat des Oxims in Dxmethylformamxd, worauf man das Epichlorhydrin in Form
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einer Lösung in Dimethylformamid nach und nach zu der Lösung zusetzt. In dieser Weise bereitet man das Epoxid der allgemeinen Formel IV.
In einer zweiten Stufe setzt man das Epoxid der allgemeinen Formel IV mit einem primären Amin der allgemeinen Formel V um, in der R3 die oben angegebenen Bedeutungen besitzt. Diese Reaktion erfolgt vorteilhafterweise in Benzol bei einer Temperatur von etwa 9O°C.
Nach dem Verdampfen des Lösungsmittels kann man das erhaltene Produkt der allgemeinen Formel I in einem geeigneten Lösungsmittel lösen, um es gewünschtenfalls mit einer pharmazeutisch verträglichen Säure in ein Salz zu überführen. Man wendet klassische Verfahrensweisen der organischen Chemie, beispielsweise die Umkristallisation, das Eindampfen, die Extraktion oder andere Verfahrensweisen an, um das Produkt der allgemeinen Formel I mit geeigneter Reinheit zu gewinnen. ·
Die folgenden Beispiele dienen der weiteren Erläuterung
der Erfindung.
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Beispiel 1
Herstellung von 9-/^(3-tert .-Butylamino-2-hydroxy-propoxy) imino7-fluoren-(hydrochlorid).
C = Fluorenyliden R2 R3 = tert.-Butyl Summenformel: C0 H01-O9N9Cl
1. Herstellung von 9-/~(2,3-Epoxy-propoxy)-imino_7-fluoren
Man erhitzt 10 g Fluorenonoxim während 1 Stunde in 130 ml Methanol, das 1,18 g Natrium enthält, zum Sieden am Rückfluß. Dann verdampft man das Methanol vollständig und nimmt den Rückstand mit 80 ml Dimethylformamid auf. Man überführt in einen Tropftrichter und gibt nach und nach 20 ml auf 50°C erhitztes Dimethylformamid zu, das 4,75 g Epichlorhydrin enthält.
Es bildet sich ein Niederschlag aus Natriumchlorid. Man rührt während einer Stunde bis zum Ende der Reaktion. Dann gießt man in 500 ml Wasser und extrahiert dreimal mit jeweils 100 ml Chloroform. Man wäscht die organische Phase zweimal mit Wasser, trocknet mit Magnesiumsulfat und dampft zur Trockene ein. In dieser Weise erhält man ein öl, das
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- 6 in Hexan zu gelben Kristallen kristallisiert.
2. Kondensation mit dem primären Amin.
Man löst das in dieser Weise erhaltene Epoxid in einem 100 ml-Kolben in 20 ml Benzol und versetzt mit 14 g
tert.-Butylamin. Man vermischt und erhitzt über Nacht im
Trockenschrank auf 900C.
Dann verdampft man das Lösungsmittel und das überschüssige Reagens, löst das erhaltene öl in Isopropanol und versetzt mit einer äquimolaren Lösung von Oxalsäure in Aceton.
Nach der Zugabe von Äther kristallisiert das Oxalat aus, das man abfiltriert und mehrfach mit Äther wäscht. Man suspendiert das Oxalat in Wasser, das man mit Dikaliumcarbonat alkalisch gestellt hat, und extrahiert mit Chloroform. Man dampft die organische Phase ein und bereitet das Hydrochlorid durch Behandeln des Produkts mit in Isopropanol gelöster Chlorwasserstoffsäure. In dieser Weise erhält man 6,3 des Oxims der allgemeinen Formel I mit einem Schmelzpunkt von 149°C bis 150°C.
Analyse: ber. : 66 C 6 H N 76
gef. : 66 ,56 7 ,98 7-, 75
,48 ,00 7,
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Beispiel 2
Herstellung von 4-Chlor-acetophenon-O-(3-tert.-butylamino-2-hydroxy-propyl)-oxim-(hydrochlorid).
R. = 4-Chlorphenyl
R2 = Methyl R3 = tert.-Butyl Summenformel: C. 5H24N2°2C"l"2
1. Herstellung von 4-Chlor-acetophenon-0-(2,3-epoxy-
propyl)-oxim
Man erhitzt 10 g p-Chlor-acetophenon-oxim während einer Stunde in 100 ml Methanol, das 1,36 g Natrium enthält, zum Sieden am Rückfluß. Dann verdampft man das Methanol vollständig und nimmt den Rückstand mit 50 ml Dimethylformamid auf. Man überführt in einen Tropftrichter und gibt tropfenweise 15 ml Dimethylformamid mit einer Temperatur von 500C, das 6 g Epichlorhydrin enthält, zu.
Man rührt während 1 Stunde und gießt dann in 500 ml Wasser, wonach man dreimal mit jeweils 100 ml Chloroform extrahiert. Man wäscht die organische Phase zweimal mit Wasser, trocknet sie mit Magnesiumsulfat und dampft sie zur Trockene ein.
■ - 8 -
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2 - Kondensation mit dem primären Arnin
Man löst das in dieser Weise erhaltene rohe Epoxid in Gegenwart eines Überschusses von Isopropylamin in 20 ml Benzol. Man vermischt, überführt in einen Kolben, den man verschließt und erhitzt den Kolben während 12 Stunden im Trockenschrank auf 1OO°C.
Dann verdampft man das Lösungsmittel und das überschüssige Reagens und löst das erhaltene öl in Isopropanol. Man fällt das Hydrochlorid des gewünschten Oxims aus, indem man in die Lösung in Isopropanol Chlorwasserstoffsäure einleitet.
Man kristallisiert das Produkt aus einer Isopropanol/ Äther-Mischung (1/1) um und erhält in dieser Weise 8,2 g des Produkts der Formel I mit einem Schmelzpunkt von 133°C bis 134°C.
Analyse: 3 ber. : 54 C 7 H 8 N
gef. : 54 ,05 7 ,21 8 ,36
,13 ,20 . ,43
Beispiel
Herstellung von Naphthalin-2-carboxaldehyd-0-(3-isopropyl-
amino-2-hydroxy-propyl)-oxim-(hydrochlorid).
R1 = 2-Naphthyl
R2 = H
R3 = Isopropyl
Summenformel: C10H23N2OCl - 9 -
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1. Herstellung von Naphthalin-2-carboxaldehyd-O-(2,3-epoxy-propyl)-oxim.
Man erhitzt 5 g Naphthalin-2-carboxaldehyd-oxim in Gegenwart von 0,675 g Natrium in 50 ml Methanol während 1 Stunde zum Sieden am Rückfluß. Dann verdampft man das Lösungsmittel und nimmt den Rückstand mit 25 ml Dimethylformamid auf. Man überführt in einen Tropftrichter und gibt nach und nach in kleinen Portionen 10 ml Dimethylformamid, das auf eine Temperatur von 500C erhitzt ist und 2,7 g Epichlorhydrin enthält, zu.
Man rührt während 1 Stunde bis zur Beendigung der Reaktion, dann gibt man 50 ml Wasser zu und extrahiert dreimal mit jeweils 100 ml Chloroform. Man wäscht die organische Phase zweimal mit Wasser, trocknet mit Magnesiumsulfat und dampft sie zur Trockene ein.
2. Kondensation mit dem primären Amin.
Man löst das in dieser Weise erhaltene rohe Epoxid in einem 100 ml-Kolben in Gegenwart eines Überschusses von Isoproylamin in 20 ml Benzol. Man vermischt, verschließt den Kolben und erhitzt während 12 Stunden auf 1000C.
Dann verdampft man das Lösungsmittel und das überschüssige Reagens, löst das erhaltene Produkt in Isopropanol und leitet zur Ausfällung des Hydrochlorids Chlorwasserstoff-
- 10 -
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- 10 säure ein.
Man kristallisiert aus einer Isopropanol/Äther-Mischung (1/1) um und erhält in dieser Weise 6,5 g des Oxims der allgemeinen Formel I (in Form des Hydrochlorids). Der Schmelzpunkt beträgt 18 9°C bis 190°C.
Analyse: ber. : 4 C 7 H 8 N
gef. : 63,22 7 ,18 8 ,68
63,29 ,32 ,87
Beispiel
Herstellung von Benzophenon-(3-tert.-butylamino-2-hydroxy-propy1)-oxim-(hydrochlorid).
R1 = R2 = Phenyl
R- = tert.-Butyl
Summenformel: C2 H27O3N2Cl
1. Herstellung von Benzophenon-(2,3-epoxypropy1)-oxim Man erhitzt 10 g Benzophenonoxim in 100 ml Methanol, das 1,17 g Natrium enthält, während 1 Stunde zum Sieden am Rückfluß. Dann verdampft man das Methanol vollständig und nimmt den Rückstand mit 80 ml Dimethylformamid auf. Man überführt in einen Tropftrichter und gibt 20 ml Dimethylformamid zu, das auf 50°C erhitzt ist und 4,7 g Epichlorhydrin enthält.
- 11 -
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Man rührt während 1 Stunde bis zur Beendigung der Reaktion, gießt dann in 500 ml Wasser und extrahiert dreimal mit jeweils 100 ml Chloroform.
Man wäscht die organische Phase zweimal mit Wasser, trocknet mit Hilfe von Magnesiumsulfat und dampft zur Trockene ein.
2. Kondensation mit dem primären Amin
Man löst das in dieser Weise erhaltene rohe Epoxid in einem 100 ml-Kolben in Gegenwart eines Überschusses tert.-Butylamin in 20 ml Benzol. Man vermischt, verschließt den Kolben und erhitzt während 12 Stunden auf 90°C.
Dann verdampft man das Lösungsmittel und das überschüssige Reagens, löst das erhaltene Produkt in Isopropanol und fällt das Hydrochlorid des Oxims durch Einleiten von Chlorwasserstoffsäure aus.
Man kristallisiert das Produkt aus einer Isopropanol/ Äther-Misehung (1/1) um. In dieser Weise gewinnt man 9,4 g des Hydrochlorids des Oxims der allgemeinen Formel I. Der Schmelzpunkt beträgt 1510C bis 152°C.
Analyse: 'C H N
ber.: 6€f2O 7,50 7,72 %
gef.: 66,4 7,61 7,93 % - 12 -
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In der folgenden Tabelle I sind die physikalischen Kenn daten der in dieser Weise bereiteten Verbindungen sowie anderer erf indungsgeittäßer Verbindungen zusammengestellt die in ähnlicher Weise hergestellt worden sind. Es ist festzuhalten, daß sämtliche in der Tabelle angegebenen Schmelzpunkte mit Hilfe des Maquenne-Blocks bestimmt wurden.
- 13 -
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Tabelle I
Beispiel R1 R2
oder R-
\
C =.
Methyl *3 Schmelz
punkt
+ 2°C
MG j
Salz
1 Fluorenyliden H tert.-Butyl 150 360,9 Hydrochlorid
2 p-Cl-Phenyl Phenyl tert.-Butyl 134 335,3 Hydrochlorid
3 2-Naphthyl 10 ,11 -Dihydro-5-H-dibenzo-
(a-id) cyclo-hepten-5-yliden
Isopropyl 190 322,8 Hydrochlorid
4 Phenyl : I tert.-Butyl 152 362,9 Hydrochlorid
5 5 H-Dibenzo-(a-d) -
cyclohepten-5-yliden
Isopropyl 198 374,9 Hydrochlorid
6 Il I tert.-Butyl 194 388,9 Hydrochlorid
7 Fluorenyliden tert.-Butyl 230 386,9 Hydrochlorid
8 Xantheyliden Isopropyl 214 372,9 Hydrochlorid
9 I" Isopropyl 153 346,8 Hydrochlorid
10 Indan-5-yliden Isopropyl 157 362,9 Hydrochlorid
11 tert.-Butyl 208 376,9 Hydrochlorid
12 Isopropyl 136 296,8 Hydrochlorid
Fortsetzung Tabelle I
Beispiel R1
odor R1
/
*2
K2
C =
Isopropyl Schmelzpunkt
± 20C
MG Salz
13 Phenyl Methyl Isopropyl 128 286,8 Hydrochlorxd
14 Phenyl Phenyl Isopropyl
Isopropyl
188 348,9 Hydrochlorid
15
16
1,2,3,4-Tetra
lin-1-yliden
Phenyl
ihydro-naphtha-
H
tert.--Butyl 110
162
312,8
272,8
Hydrochlorid
Hydrochlorid
17 p-lblyl Methyl tert.-Butyl
tert.-Butyl
122 394,5 Maleat
18
19
1,2,3,4-Tetrc
lin-1-yliden
Phenyl
ihydronaphtha-
H
tert.-Butyl 149
198
406,6
286,8
Maleat
Hydrochlorid
20 o-Chlor-
phenyl
Methyl tert.-Butyl 127 414,9 Maleat
21 "Phenyl Methyl tert.-Butyl 124 300,8 Hydrochlorid
22 p-Methoxy-
phenyl
Methyl tert,-Butyl 141 330,8 Hydrochlorid
23 p-Nitro-
phenyl
Methyl tert.-Butyl 219 345,8 Hydrochlorid
24 o-Ttolyl Methyl tert.-Butyl 157 394,5 Maleat
25 p-Brom-
phenyl
Methyl 105 458,3 Maleat
Fortsetzung Tabelle I
ο ce co co
Beispiel R1 Methyl R3 Schmelz MG Salz
Methyl punkt ±2 0C
26 m-1blyl H tert.-Butyl 117 394,5 Maleat
27 p-Amino-phenyl Methyl tert,-Butyl 140 378,4 Oxalat
28 2-Naphthyl Methyl tert.-Butyl 114 416,5 Maleat
29 p-Tolyl Methyl tert.-Butyl 134 408,5 Maleat
30 p-Cumenyl tert.-Butyl 134 422,5 Maleat
31 p-Cyano-phenyl tert.-Butyl 220 335,4 Oxalat
Die erfindungsgemäßen Verbindungen besitzen eine pharmakologische Wirkung und insbesondere eine ß-blockierende Wirkung. Sie verhalten sich gegenüber Isoprenalin als Kompetitiv-Antagonisten.
Dieser Kompetitiv-Antagonismus kann in vitro gezeigt werden und zwar:
Am isolierten Meerschweinchen-Herzohr, wo sie die positiven inotropen und positiven chronotropen Wirkungen des Isoprenalins inhibieren, und
an der isolierten Trachea des Meerschweinchens, wo sie die als Wirkung des Isoprenalins erfolgende Entspannung inhibieren.
In der folgenden Tabelle II sind die bezüglich dieses Antagonisten bestimmten PA^-Werte zusammengestellt. (Der PA^-Wert ist der Cologarithmus derjenigen Konzentration des Antagonisten, in dessen Gegenwart es zur Erzielung des gleichen Effekts der doppelten Menge des Antagonisten als in seiner Abwesenheit bedarf. In Bezug auf diesen Wert sei verwiesen auf: Calcul des PAx, Fiche technique n° 16 J. Pharmacol. Paris (1971), 2, 3, 373-380)
- 17 -
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- 17 Tabelle II
j
Beispiel ι
j
Isoliertes Herzohr
PA2
Chronotrope Wirkung
5,52 7,15 des Meerschweinchens
PA2
Inotrope Wirkunqf
Isolierte Trachea
des Meerschweinchens
PA2 -.
Entspannung
a 7ir,B 17 7,83 6,26 7,43 6,61
6,53 ίΐ8 8,34 6,94 9,37
4 6,79 19 6,70 6,37 7,96
9 7,39 20 : 7,85 7,10 6,78
10 7,10 21 i 7,46 6,66 6,81 ν'.'
1 2 6,44 22 ! c't^^ 6,29 9m
13 6,64 23 i 7,58 6,73 7,54
14 6,79 2h ! «,η 6,72 7,49
15 6,17 25 i 7,64 6,12 7,90
16 26 ' 7,45 5',62 6,89
J2 7 I 7,19 7,86 7,89
j2 8 J3i I 6,92 7,54 9,20
29 6,57 6,23
8,37 7,86
6,93 7,62
7,94 8,74
7,60 7,54
6,69 7,90
7,90 8,51
8,10 .8,30
7,84 7,10
7,49 , 7,37
7,19 6,97
6,91 6,99
6 0 9 8 3 5/1057
- 18 -
Auch in vivo findet man diese ß-blockierende Wirkung. Die .erfindungsgemäßen Verbindungen inhibieren insbesondere die Wirkung des Isoprenalins auf gewisse Herzparameter des betäubten Hundes.
In der folgenden Tabelle III sind die Dosierungen angegeben, die die Wirkung von 0,02 Mikromol/Kilogramm Isoprenalin im Bereich des Arteriendrucks, des Herzrhythmus und der Herzkontraktionskraft um 50% inhibieren.
Tabelle III
Die Wirkung von Isoprenalin inhibierende
5O% in Mikronol/Kilograniti
Beispiel
j
Arterien
druck
Herzthythnus Dosis-
0,2 3 Kantrak-
tionskraft
i 2 1 > 10 3
9 1,3 > !7 10
18 0,05 > Ί > 17
20 0,07 1 2* 1
23 0,10 3 .0,7
3
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können somit in der Therapie als antihypertensive Mittel zur Behandlung von
Herzgefäßerkrankungen dienen.
- 19 -
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Claims (5)

  1. Patentansprüche
    R. eine Phenylgruppe, die gegebenenfalls einen oder mehrere Substituenten, ausgewählt aus der geradkettige oder verzweigte niedrigmolekulare Alkylgruppen oder Alkoxygruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Halogenatome, Nitrogruppen, Aminogruppen und Cyanogruppen umfassenden Gruppe, tragen kann oder eine Naphthylgruppe,
    R2 ein Wasserstommatom, eine geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine Phenylgruppe, die gegebenenfalls einen oder mehrere Substituenten, ausgewählt aus der Alkylgruppen oder Alkoxygruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Halogenatome, Nitrogruppen, Aminogruppen und Cyanogruppen umfassenden Gruppe, tragen kann, oder
    R.. und R2 gemeinsam mit dem Kohlenstoffatom, an das
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    sie gebunden sind, einen polycyclischen Kern, insbesondere einen von Fluoren, Xanthen, Indan, Tetrahydronaphthalin, Dihydrodibenzocyclohepten oder Dibenzocyclohepten abgeleiteten Kern, und
    R3 eine Isopropylgruppe oder eine tert.-Buty!gruppe,
    bedeuten,
    sowie die Additionssalze dieser Verbindungen mit pharmazeutisch verträglichen Säuren.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Oxim der allgemeinen Formel II
    C = N - OH (II)
    in der R.. und R2 die in Anspruch 1 angegebenen Be deutungen besitzen, mit Epichlorhydrin zu einem Epoxid der allgemeinen Formel IV
    C=N-O- CH0 - CH - CH0 (IV)
    - 21 -
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    kondensiert und das Epoxid der allgemeinen Formel I mit einem primären Amin der allgemeinen Formel
    in der R3 die in Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen besitzt, umsetzt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Kondensation des Oxims der allgemeinen Formel limit Epichlorhydrin dadurch bewirkt, daß man das Oxim der allgemeinen Formel II mit Natriummethylat oder Natriumäthylat in Methanol oder Äthanol umsetzt, das Lösungsmittel verdampft, das Material in Dimethylformamid löst und mit Epichlorhydrin umsetzt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennze i c h ne t, daß man die Umsetzung des Epoxids der allgemeinen Formel IV mit dem Amin der allgemeinen Formel R3NH3 in Benzol bei einer Temperatur von etwa 900C bewerkstelligt.
  5. 5. Pharmazeutische Zubereitungen, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus mindestens einer der in Anspruch 1 definierten Verbindungen der allgemeinen Formel I oder einem Additionssalz davon mit einer
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    pharmazeutisch verträglichen Säure und üblichen, pharmazeutisch inerten Trägermaterialien, Bindemitteln und/oder Hilfsstoffen bestehen.
    tM/th
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DE19762605377 1975-02-12 1976-02-11 0-aminooxime, verfahren zu ihrer herstellung und sie enthaltende arzneimittel Ceased DE2605377A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB595675A GB1474316A (en) 1975-02-12 1975-02-12 O-aminoalkyl oximes

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2605377A1 true DE2605377A1 (de) 1976-08-26

Family

ID=9805797

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19762605377 Ceased DE2605377A1 (de) 1975-02-12 1976-02-11 0-aminooxime, verfahren zu ihrer herstellung und sie enthaltende arzneimittel

Country Status (9)

Country Link
US (1) US4038317A (de)
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