DE2604287A1 - Vorrichtung zum eintreiben von befestigungsmitteln - Google Patents
Vorrichtung zum eintreiben von befestigungsmittelnInfo
- Publication number
- DE2604287A1 DE2604287A1 DE19762604287 DE2604287A DE2604287A1 DE 2604287 A1 DE2604287 A1 DE 2604287A1 DE 19762604287 DE19762604287 DE 19762604287 DE 2604287 A DE2604287 A DE 2604287A DE 2604287 A1 DE2604287 A1 DE 2604287A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- chamber
- control valve
- valve
- opening
- housing
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25C—HAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
- B25C1/00—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
- B25C1/04—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by fluid pressure, e.g. by air pressure
- B25C1/041—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by fluid pressure, e.g. by air pressure with fixed main cylinder
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
- Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
Description
Patentanwalt DIpI.-Ing. Curt WalIach
Dipl.-Ing. öünther Koch Dipl.-Phys. Dr.Tino Haibach
Dipl.-Ing, Rainer Feldkamp
D-8000 München 2 · Kaufingerstraße 8 · Telefon (0 89) 24 0275 · Telex 5 29 513 wakai d
Datum: 4. Februar 1976
Unser Zeichen: I5 401 - Pk 'Ne
Harry M. Haytayan
Lincoln, Massachusetts, USA
Lincoln, Massachusetts, USA
Vorrichtung zum Eintreiben von Befestigungsmitteln
Die Erfindung bezieht sich auf eine pneumatische Vorrichtung zum Eintreiben von Befestigungsmitteln.
Pneumatische Vorrichtungen zum Eintreiben von Befestigungsmitteln,
wie beispielsweise Nägeln, sind beispielsweise in den
US-Patentsehriften 3 498 517, 3 060 441, 3 035 268, 3 060 440,
3 595 460 und 3 7II 008 beschrieben.
Die bekannten in der Hand zu haltenden pneumatischen Vorrichtungen
dieser Art waren nicht für hohe Beanspruchung geeignet, beispielsweise für das Eintreiben von Nägeln oder Befestigungseinrichtungen in Körper mit hoher Festigkeit, wie vorgespanntem
Beton mit einer Druckfestigkeit von 352 bis 704 kp/cm und
in Baustahlplatten mit einer Dicke von 4,8 ram oder mehr. Aus
diesem Grund wurden fast alle eine hohe Beanspruchung ergebenden Eintreibvorgänge mit Hilfe von explosionsbetätigten Einrichtungen
ausgeführt, die einen hohen Zeitaufwand erfordern und die aufwendig und gefährlich im Betrieb sind. Weiterhin ergeben explosionsbetätigte
Vorrichtungen- zum Eintreiben von Befestigungs-
609834/0290
mitteln erhebliche Rückstoß- und Lärmprobleme.
Frühere Versuche zur Schaffung von pneumatischen Vorrichtungen zum Eintreiben von Befestigungsmitteln für hohe Beanspruchungen
waren allgemein nicht erfolgreich und zwar auf Grund der Schwierigkeit, die erforderliche Anschlagkraft zum Eintreiben eines
Nagels oder eines anderen Befestigungsmittels in oder durch Körper mit hoher Festigkeit wie z.B. Beton und Stahlplatten
zu erzeugen. Wegen der Probleme der Erzeugung der erforderlichen Beschleunigung waren bekannte pneumatische Vorrichtungen dieser
Art, die zum Eintreiben von Befestigungsmitteln mit hoher Kraft geeignet waren, übermäßig kompliziert und erforderten komplizierte
und große Ventile zur Zuführung und Abführung des pneumatischen Strömungsmittels, um die gewünschte Beschleunigung und die Aufprall-
oder Anschlagkraft zu erzeugen. Weiterhin waren bei den meisten bekannten Konstruktionen dieser Vorrichtungen mechanische
Federn vorhanden, um die Rückbewegung bzw. den Rückhub des Anschlagteils zu unterstützen. Die Einfügung von Federelementen
hat jedoch die unerwünschte Wirkung, daß die Beschleunigung des Aufprallteils und die von diesem Teil auf das Befestigungsmittel
ausgeübte Aufprallkraft begrenzt ist. Die meisten von Hand zu haltenden pneumatischen Vorrichtungen zum Eintreiben
von Nägeln und ähnlichen Befestigungsmitteln waren daher Vorrichtungen mit nur geringer Leistung, d.h. Vorrichtungen, die
nur eine geringe oder keine Beschleunigungszeit zwischen dem Beginn des Arbeits- oder Eintreibhubes des Aufprallteils und
dem Aufprall des von dem Aufprallteil angetriebenen Befestigungsmittels auf das Werkstück vorsehen. Als Folge hiervon mußten
die bekannten von Hand zu haltenden Vorrichtungen zum Eintreiben von Befestigungsmitteln sehr massiv sein, damit eine ausreichende
Energie erzeugt wurde, um Befestigungsmittel mit hoher Kraft einzutreiben. Dadurch ergab sich bei diesen bekannten Vorrichtungen
weiterhin der Nachteil eines sehr starken Rückschlags.
Es wurde bereits eine Vorrichtung zum Eintreiben von Befestigungsmitteln vorgeschlagen (US-Patentanmeldung 496 453 vom 12.8.1974),
609834/029 0
die Befestigungseinrichtungen, beispielsweise Nägel in hochfeste Baukörper eintreiben kann, wie z.B. vorgespannten Beton
mit einer Druckfestigkeit von 552 bis 562 kp/cm und in Baustahlplatten
mit einer Dicke in der Größenordnung von 6,35 ein Ergebnis, das mit bekannten pneumatischen Vor richtungen
zum Eintreiben von Befestigungsmitteln nicht erreicht werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Vorrichtung der letztgenannten Art zu schaffen, die für Anwendungen
mit hoher Leistung geeignet ist und die bei einfacherem Aufbau eine größere Eintreibkraft pro Volumeneinheit als bekannte
Vorrichtungen für ähnliche Aufgaben ergibt, wobei weiterhin eine genaue Steuerung der Geschwindigkeit des Antriebskolbens
erreicht werden soll, so daß die Energie-Ausgangsleistung der Vorrichtung gesteuert werden kann* und die zur Verfügung stehende
Energie maximal ausgenutzt wird.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebene Erfindung gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfaßt ein hohles Gehäuse, einen in dem Gehäuse angeordneten Zylinder, der das Gehäuseinnere in eine erste zwischen dem Gehäuse und dem Zylinder
angeordnete Kammer, die aus Luftvorratsbehälter dient, und eine zweite Kammer in dem Zylinder unterteilt, einen Hammer
oder ein Anschlagteil, einen in dem Zylinder hin- und herbeweg-'lichen Kolben zum Antrieb des Hammers über einen Antriebs- oder
Anschlaghub und einen Rücklaufhub, Einrichtungen zur Anordnungeines
Befestigungsmittels derart, daß es mit dem Hammer in Eingriff kommt und von diesem während des Anschlaghubes vorwärtsbewegt
wird, einen mit der ersten Kammer in Verbindung stehenden Druckluftkrümmer und Ventileinrichtungen, die (a) selektiv Luft
609834/0290 #/*
von der ersten Kammer zu dem einen oder dem anderen Ende der zweiten Kammer in Abhängigkeit davon liefern, ob der Kolben
den Hammer über seinen Anschlaghub oder seinen Rücklaufhub antreiben soll, und die (b) selektiv Luft vor der einen Seite
des Kolbens während seines Anschlaghubes oder vor der anderen Seite des Kolbens während seines Rücklaufhubes ausstoßen. Die
Ventileinrichtungen schließen ein äußerst schnell wirkendes Tellerventil mit großer öffnung ein, um eine schnelle und große
Zufuhr von Antriebsluft von dem Luftvorratsbehälter an den Kolben für seinen Antriebshub sicherzustellen, so daß die zur Verfügung
stehende Luftleistung mit dem vollen Leitungsdruck ausgenutzt wird. Bei der Vorrichtung wird weiterhin der Rücklaufhub des
Kolbens und des Hammers ohne Unterstützung durch Federn oder ähnliche Energiespeichereinrichtungen erreicht, an die eine
Energieübertragung während des Antriebshubes erforderlich sein würde, so daß im wesentlichen die gesamte zur Verfügung stehende
und auf den Kolben während des AntrJebshubes einwirkende Energie
zur Krafteinwirkung auf ein Befestigungsmittel oder ein anderes Werkstück verwendet wird. Dabei beschleunigt sich der Hammer
fortschreitend über einen beträchtlichen Teil seines Antriebshubes und erreicht seine maximale Geschwindigketb, während das
Befestigungsmittel in das Werkstück eingetrieben wird.
Auf diese Weise wird bei der Vorrichtung die Luftleistung im wesentlichen mit dem vollen Leitungsdruck ausgenutzt, so daß
ein Kolben mit relativ kleinem Durchmesser und geringem Gewicht in Verbindung mit der neuartigen Ventilsteuerung zur Steuerung
der Luftströmung verwendet werden kann. Die Vorrichtung kann für verschiedene Anschlag- und Eintreibanwendungen verwendet
werden und die Ventilanordnungen sind relativ einfach, wobei sich dennoch ein wirkungsvoller Betrieb ergibt.
Im Gegensatz zu vielen bekannten Anordnungen verwendet die beschriebene Vorrichtung nur einen einzigen Kolben zur Vorwärtsbewegung
des Hammers und es ergibt sich weiterhin ein ausfallsicherer Betrieb, bei dem ein ungewolltes Auslösen
609834/0290
verhindert wird, wobei die Vorrichtung im Fall eines Verklemmens
oder eines Ausfalls unwirksam gemacht wird und es nicht möglich 1st, daß ungewollt mehrere aufeinanderfolgende Anschlaghübe ausgeführt
werden. Trotz der hohen Leistung wird die Geräuschentwicklung und der Rückschlag weitgehend verringert, so daß die
Vorrichtung ohne weiteres mit der Hand geführt werden kann.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen noch näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungs-
form der Vorrichtung, die zum Eintreiben von Nägeln bestimmt ist;
Fig. 2 eine Endansicht der Vorrichtung nach Fig. Ij
Fig. 3 eine Schnittansicht entlang der Linie 3-3 nach
Fig. 2, die die Vorrichtung mit zurückgezogenem bzw. in Bereitschaftsstellung befindlichem Hammer
zeigt;
Fig. 3A und 3B vergrößerte Ansichten von zwei Teilen der Fig. 3
Fig. 4 eine der Fig. 3 ähnliche Ansicht, die den Hammer
am Ende seines Anschlaghubes zeigt;
Fig. 5 eine Querschnittsansicht des Nagelmagazins entlang
der Linie 5-5 nach Fig. 3;
Fig. 6 eine der Fig. 3 ähnliche Ansicht einer weiteren
Ausführungsform der Vorrichtung in der Bereit- schaftssteilung;
Fig. 7 die Vorrichtung nach Fig. 6, wobei sich jedoch
der Hammer am Ende seines Anschlaghubes befindet;
609834/0290 ·/.
Pig. 8 und 9 vergrößerte bruchstückhafte Schnittansichten
eines Hilfs-Auslaßsteuerventils, das bei den
Vorrichtungen nach den Pigg. 3 und 6 verwendbar ist.
Die in den Pigg. 1 und 2 dargestellte AusfUhrungsform der Vorrichtung
umfaßt ein hohles Gehäuse 2, ein Kappenteil 4, einen Nagelaufnahme- und Ausrichtkopf 6 und ein Magazin 8 zur Aufnahme
eines Nagelvorrates und zur Zuführung in den Nagelaufnahme- und Ausrichtkopf 6. Das Kappenteil 4 und der Kopf 6 sind lösbar
an den oberen und unteren Enden des Gehäuses mit Hilfe von Schrauben 10 und 11 befestigt, die in Gewindelöcher in dem
Gehäuse eingeschraubt sind. Das Magazin ist an dem Kopf 6 lösbar
mit Hilfe von Schrauben 12 befestigt, die durch Löcher in dem Kopf durchgehen und die in Gewindebohrungen in dem benachbarten
Ende des Magazins eingeschraubt sind.
Wie^aus den Pigg. 35 und 4 zu erkennen ist, weist das obere Ende
des Gehäuses eine Endwand 14 auf, die als Tellerventilgehäuse dient. Zu diesem Zweck ist eine zylindrische Bohrung 15 in der
Endwand 14 ausgebildet und das obere Ende der Bohrung 15 weist eine bei 16 gezeigte Gegenbohrung auf. In der Bohrung 15 ist
ein hohles Tellerventil verschiebbar angeordnet, das allgemein mit der Bezugsziffer 17 bezeichnet ist und das eine zylindrische
Wand 18, deren Größe einen engen Gleitsitz mit der Bohrung 15 ergibt, einen Umfangsflansch I9 am oberen Ende der Wand 18 mit
einer Größe, die einen engen Gleitsitz mit der Gegenbohrung l6 ergibt, und eine obere Endwand 20 umfaßt. Das Tellerventil
schließt weiterhin einen in der Mitte angeordneten Vorsprung 21 auf, der einstückig mit der Endwand 20 ausgebildet ist und
einen Abstand von der Wand 18 aufweist, so daß ein innerer ringförmiger Hohlraum 22 gebildet wird. Die äußeren Oberflächen
der Wand l8 und des Flansches I9 sind mit sich am Umfang erstreckenden
Nuten versehen, in denen ela&tische Dichtringe 23
angeordnet sind, die gegen die umgebenden Oberflächen anliegen, die durch die Bohrung 15 und die Gegenbohrung 16 gebildet sind
609834/0290
und die dazu dienen, ein Auslecken des Strömungsmittels zu verhindern, wobei sich Jedoch das Tellerventil in Axialrichtung
bewegen kann. Die Ringdichtungen 23 bestehen vorzugsweise jedoch nicht notwendigerweise aus einem Elastomermaterial und
können die Form von O-Ringen aufweisen. Die obere Endwand 14 des Gehäuses 2 ist vorzugsweise mit einem oder mehreren Kanälen
24 versehen, die von der Gegenbohrung 16 zur Atmosphäre führen.
Die Kanäle 24 dienen als Ableitleitungen zum Verhindern eines Druckaufbaus in dem Raum zwischen der unteren Seite des Flansches
19 und der ringförmigen Schulter, die durch die Verbindung der Bohrung I5 mit der Gegenbohrung 16 gebildet ist.
Das untere Ende des Tellerventils ist durch eine im wesentlichen starre kreisförmige Metallplatte 25 und ein mit der Platte 25
verbundenes kreisförmiges elastisches Abdichtkissen 26 abgeschlossen. Die letzteren Elemente sind mit Mittelöffnungen versehen,
um eine Hohlschraube oder eine mit Gewinde versehene Büchse 27 aufzunehmen, die in das untere Ende einer in dem
Vorsprung 21 ausgebildeten Axialbohrung 28 eingeschraubt ist. Weiterhin umfaßt das Tellerventil eine zylindrische axiale Verlängerung
29, die einstückig mit der Endwand 20 ausgebildet ist und eine Innenbohrung aufweist, die eine Verlängerung der
Bohrung 28 bildet. Das Kappenteil weist einen Hohlraum 31 mit kreisförmigem Querschnitt auf, um die Verlängerung 29 aufzunehmen
und das obere Ende dieser Verlängerung weist einen Umfangsflansch oder Kolben 32 auf, der so bemessen ist, daß sich
ein enger Gleitsitz in dem Hohlraum 21 ergibt. Die äußere Oberfläche
des Flansches 32 weist eine sich am Umfang erstreckende
Nut auf, in der ein weiterer (den Dichtringen 23 ähnlicher)
Dichtring 34 angeordnet ist, der gegen die ihn umgebende Oberfläche
des Kappenteils anliegt und ein Auslecken des Strömungsmittels verhindert, wobei sich die Verlängerung 29 gleichzeitig
in Axialrichtung in dem Hohlraum 31 verschieben kann. Ein
elastisches Dichtungskissen 35 ist in dem oberen Ende des Hohlraums '31 befestigt lind kann mit der ebenen oberen Endoberfläche
der Verlängerung 29 in Eingriff kommen. Das Kissen 35 dient als Ventilsitz für die Verlängerung 29. Zusätzlich schließt das
609834/0290 ./.
Kappenteil 4 einen oder mehrere Kanäle oder öffnungen 36 ein,
die sich von dem Hohlraum 3I zur Atmosphäre hin erstrecken.
Die hohle Verlängerung 29, die Bohrung 28, der Hohlraum 31, das Kissen 35 und die Kanäle 36 bilden zusammen ein Auslaßventil,
um selektiv Strömungsmittel von der Unterseite des Tellerventils
zur Atmosphäre hin abzugeben. Vorzugsweise sind die axialen Abmessungen des Hohlraumes 31* der Verlängerung 29,
der Bohrung 15, der Gegenbohrung l6, des Flansches 19 und
der Wand l8 so ausgewählt, daß wenn das Tellerventil nach oben bewegt wird, ein kleiner Spalt zwischen den Oberflächen 37 und
38 vorhanden ist, wenn die ebene obere Endoberfläche der Verlängerung 29 fest gegen das Kissen 35 gepreßt ist, wie dies
in Fig. 4 gezeigt ist. Die wirksame Fläche der ringförmigen oberen Oberfläche 37 des Tellerventils 17 ist größer als die
Fläche der Unterseite des Kissens 26.
Das Dichtungskissen 26 ergibt eine diehte Abdichtung zwischen dem Tellerventil und der oberen Kante eines Zylinders 40, wenn
sich das Tellerventil in seiner unteren oder geschlossenen Stellung (Fig. 3) befindet. Der Zylinder 40 ist mit offenen
oberen und unteren Enden ausgebildet und sein Innendurchmesser ist über seine Länge konstant. Das untere Ende des Zylinders
40 ist in einer öffnung befestigt, die in der Bodenendwand des Gehäuses 2 ausgebildet ist. Der Zylinder 40 kann an der
Endwand 42 auf verschiedene Weise befestigt sein, beispielsweise durch eine Schraubgewindeverbindung, durch einen Schrumpfsitz
oder durch Schweißen oder Hartlöten. Vorzugsweise weist das untere Ende des Zylinders 2 am Umfang verlaufende Nuten
zur Aufnahme elastischer Diehtringe 43 (ähnlich den Dichtungsringen
23 und 24) auf, die fest gegen die umgebende Oberfläche der Endwand 42 anliegen. Das untere Ende des Zylinders 40 ist
durch einen Stopfen 44 abgeschlossen, der ebenfalls an dem Zylinder auf verschiedene Weise befestigt sein kann, beispielsweise
durch eine Schraubgewindeverbindung, einen Schrumpfsitz
oder durch Schweißen oder Hartlöten. Ein Auslecken von Strömungsmittel zwischen der äußeren Oberfläche des Stopfens 44 und der
609834/0290
Innenoberfläche des Zylinders 40 ist durch einen weiteren elastischen
Dichtring 25 verhindert, der in einer Umfangsnut in dem Stopfen angeordnet ist. Der Stopfen weist weiterhin eine
runde Axialbohrung 46 auf, die einen Hammer oder ein Eintreibteil 47 verschiebbar aufnimmt. Der Stopfen ist mit einer Innennut
um die Bohrung 46 herum ausgebildet, um einen elastischen Dichtungsring 48 aufzunehmen, der die äußere Oberfläche des
Hammer 47 umgibt und mit dieser mit einer gerade ausreichenden
Kraft in Eingriff steht, um ein Auslecken des Strömungsmittels zu verhindern, während zur gleichen Zeit sich der Hammer in
Axialrichtung bewegen kann. Das obere Ende des Hammers 47 ist an einem kreisförmigen Kolben 49 befestigt, der ebene obere
und untere Oberflächen aufweist und der mit einer derartigen Größe versehen ist, daß er einen engen Gleitsitz mit der inneren
Oberfläche des Zylinders 40 ergibt. Der Kolben 49 weist eine
Umfangsnut auf, in der ein elastischer Dichtungsring 50 angeordnet
ist, der gegen die glatte innere Oberfläche des Zylinders anliegt und ein Auslecken des Strömungsmittels zwischen dem
Kolben und dem Zylinder verhindert. Ein ringförmiges elastisches Kissenteil 52 ist an der inneren Oberfläche des Stopfens 44
befestigt. Der Innendurchmesser des Kissenteils 52 ist vorzugsweise
so bemessen, daß sich ein erheblicher Spalt zwischen diesem Teil und dem Hammer 47 ergibt, um irgendwelche Reibungskräfte
zu vermeiden, die eine Bewegung des Hammers behindern würden. Das Kissenteil 52 ist vorzugsweise aus einem Elastomer, wie
z.B. einer synthetischen oder natürlichen Gummimischung hergestellt, es kann jedoch auch aus einem elastischen Kunststoffmaterial
hergestellt sein.
Die äußere Oberfläche des Zylinders 40 ist mit Abstand von der inneren Oberfläche des Gehäuses 2 angeordnet, so daß sich
eine Kammer 54 ergibt, die als Luftvorratsbehälter dient. Zusätzlich
ist der Außendurchmesser des Zylinders 40 um einen ausgewählten Betrag kleiner als der Außendurchmesser des Tellerventils,
so daß ein erheblicher Randteil des Kissens 26 in Radialrichtung über den Zylinder vorspringt, wie dies in Fig. 3 zu erkennen
ist. Vorzugsweise, jedoch nicht notwendigerweise weist
609834/0290 -A
das obere Ende des Zylinders eine äußere Abschrägung 55 auf, um den Betrag des Kissens 26 so weit wie möglich zu vergrößern,
der über die äußere Kantenoberfläche des Zylinders 40 vorspringt.
Wie es aus den Figg. 3 und 4 zu erkennen ist, weist das Gehäuse
2 eine hohle seitliche Verlängerung 57 auf, die eine KrUmmerkammer
58 zur Zufuhr von Luft oder eines anderen unter Druck
stehenden Strömungsmittels zur Vorratskammer 52J- und zu anderen
Teilen der Vorrichtung bildet, die im folgenden noch beschrieben werden. Die Verlängerung 57 weist eine Einlaßöffnung 59 auf,
die ein Gewinde zum Anschluß einer (nicht gezeigten) flexiblen Schlauchleitung aufweist, die zu einer geregelten Druckströmungsmittelquelle,
beispielsweise einen Luftkompressor führt. Die Krümmerkammer 58 steht direkt mit der Vorratsbehälterkainmer 54
über einen Kanal 60 in Verbindung. Ein Teil der Verlängerung 57 des Gehäuses ist mit einem relativ dicken Wandabschnitt 62 ausgebildet,
der mit einer Bohrung 63 zur Aufnahme eines Steuerventils 64 versehen ist.
Wie es aus den Figg. 3 und 3A zu erkennen ist, umfaßt das Steuerventil 64 ein Steuerventilgehäuse 65, das in einer Bohrung
63 mit Hilfe eines Paßstiftes 6l befestigt ist. Wie es am besten
aus Fig. 3A zu erkennen ist, ist das Steuerventilgehause 65
an einem Ende durch eine Büchse 66 abgeschlossen, die eine öffnung
67 bildet, die zum Kanal 60 führt. Ein eine öffnung aufweisendes Kissen 68, das vorzugsweise aus elastischem Material
hergestellt ist, ist an dem inneren Ende der Büchse 66 befestigt und dient als Ventilsitz für ein Steuerventilteil 69. Das Gehäuse
65 weist an seinem anderen Ende eine Bohrung 70 zur Aufnahme einer Ventilstangenanordnung 71 auf, die direkt mit dem Ventilteil
69 verbunden ist. Am inneren Ende der Bohrung 70 weist
das Ventilgehäuse 65 eine Schulter auf, an der ein weiteres ebenfalls eine Dichtung aufweisendes Kissen 72 befestigt ist,
das aus dem gleichen Material wie das Kissen 68 besteht und ebenfalls als Ventilsitz für das Ventilteil 69 dient. Zwischen
den beiden Ventilsitzen ist das Gehäuse 65 mit einer Seitenöff-
609834/0290
nung versehen, die direkt mit einem Ende eines Kanals 73 in
Verbindung steht, der in dem Wandabschnitt 62 ausgebildet ist. Mit dem entgegengesetzten Ende des Kanals 73 ist ein Rohr Jk
verbunden, das sich in Längsrichtung der Kammer 54 erstreckt
und sich durch die obere Endwand 14 des Gehäuses 2 erstreckt und in dieser befestigt ist. Das obere Ende des Rohres *Jk
steht direkt mit einem Kanal oder einem Hohlraum 75 in dem
Kappenteil 4 in Verbindung, der sich in die Gegenbohrung 16 des Tellerventilgehäuses öffnet. Bei Betrachtung des Steuerventils
ist weiterhin festzustellen, daß das Gehäuse 65 eine weitere Öffnung 76 aufweist, die an einem Ende mit der Bohrung
in Verbindung steht und die am anderen Ende über einen Schlitz 77 in der Seite des Gehäuses 65 zur Atmosphäre hin offen ist.
Die Ventilstangenanordnung 71 schließt einen Kolben 79 ein, dessen Größe derart ist, daß sich ein Gleitsitz in der Bohrung
70 ergibt.
Das Steuerventilteil 69 weist eine derartige Form auf, daß, wenn es nach oben gegen das Kissen 68 bewegt wird, die Öffnung
67 abschließt, während es bei einer Bewegung nach unten gegen das Kissen 72 die Steuerventilkammer gegenüber der Bohrung 70
absperrt. Das Steuerventil teil 69 kann jedoch in keiner Stellung
die zum Kanal 73 führende Seitenöffnung absperren. Wenn die Krümmereinlaßöffnung 59 mit einer Hochdruck-Luftquelle verbunden
ist, wirkt die Luft in der KrUmmerkammer 58 über die
Öffnung 67 derart, daß das Steuerventilteil 69 nach unten gegen das Kissen 72 gedrückt wird, so daß Luft durch das Steuerventilgehäuse
65 nach oben in den Hohlraum 75 des Kappenteils ^1
über den Kanal 73 und das Rohr 7^ strömt und der sich ergebende
Luftdruck im Hohlraum 75 drückt das TeHerventilteil 17 nach
unten auf das obere Ende des Zylinders 40.
Das Steuerventilteil wird in seine obere Stellung mit Hilfe eines Auslösehebels 82 verschoben, der schwenkbar an dem Gehäuse
2 befestigt ist. Zu diesem Zweck ist die untere Endwand 42 des Gehäuses 2 mit einem sich vertikal erstreckenden Hohl-
609834/0290
raum 83 und einer Seitenöffnung 84 versehen, die mit dem Hohlraum
83 in Verbindung steht. Das innere Ende des Auslösehebels
erstreckt sich durch die öffnung 84 in den Hohlraum 83 und weist
eine Zunge auf, die sieh in einen Schlitz 86 in der Seitenwand des Gehäuses 2 erstreckt und die schwenkbar mit Hilfe eines
Schwenkzapfens 87 an dem Gehäuse befestigt ist. Das äußere Ende
des Auslösehebels 82 springt unter das äußere Ende der Ventilstangenanordnung
71 vor. Wenn der Auslösehebel hochgezogen wird, d.h. im Gegenuhrzeigersinn gemäß Fig. 3 verschwenkt wird, kommt
er mit der Kolbenstangenanordnung 71 in Eingriff und drückt diese nach oben, so daß das Ventilteil 69 die öffnung 67 verschließt
und der hohe Druck in der Gegenbohrung 16, dem Hohlraum 75* dem Rohr 74 und dem Kanal 73 über die öffnung 76 und
den Schlitz 77 zur Atmosphäre hin ausströmen kann.
Die untere Endwand 42 des Gehäuses 2 weist weiterhin eine kreisförmige Bohrung zur Aufnahme eines Auslaß- oder Sicherheitventils
88 auf, das dem Steuerventil 64 ähnlich ist. Wie es am besten aus Fig. 3B zu erkennen ist, umfaßt das Ventil
ein Auslaßventilgehäuse 89* das in der Bohrung in der Endwand
42 in geeigneter Weise beispielsweise durch eine Stellschraube 89A oder durch eine Schraubverbindung oder einen Reibsitz befestigt
ist. Das Gehäuse 89 ist an einem Ende durch eine Gewindebuchse 90 abgeschlossen, das eine öffnung 91 aufweist. Ein mit
einer Öffnung versehenes Kissen 92, das vorzugsweise aus elastischem Material hergestellt ist, ist an dem inneren Ende der
Büchse 90 befestigt und dient als Ventilsitz für ein Auslaßventilteil
93, das an einer Ventilstangenanordnung 94 befestigt
ist. Das andere Ende des Ventilgehäuses 89 weist eine Bohrung 95 zur Aufnahme der Ventilstangenanordnung 94 auf. Am oberen
Ende der Bohrung 95 weist das Gehäuse 89 e:Uie Schulter auf,
an der ein weiteres mit einer öffnung versehenes Kissen 96 befestigt ist, das ebenfalls als Sitz für das Ventilteil 9j
dient. Das Ventilteil 93 weist einen Kolben 97 auf, der einen
Gleitsitz mit der Bohrung 95 aufweist. Das Ventilgehäuse 89 weist eine untere Seitenöffnung 95A auf, die die Bohrung 95
609834/0290
mit einem Auslaßanschluß 98 verbindet, der in der unteren Endwand 42 des Gehäuses 2 ausgebildet ist und es ist weiterhin
eine obere Seitenöffnung 95B vorgesehen, die den Innenraum durch ein Loch in dem unteren Ende des Zylinders 40 mit einem
Kanal 99 in der unteren Endwand 42 verbindet. Der Kanal 99
steht mit dem Inneren des Zylinders 40 durch eine öffnung in dem Kissen 52 in Verbindung. Das Ventilteil 93 kann die öffnung
91 abschließen, wenn es nach oben gegen das Kissen 92 bewegt wird und es kannjdas untere Ende der Bohrung 95 abschließen, wenn es
gegen das Kissen 96 anliegt. Das Ventilteil 93 kann jedoch in
keiner Stellung die obere Seitenöffnung 95B abschließen, die zum Kanal 99 führt. Entsprechend kann, wenn das Ventilteil 93
gegen das Kissen 96 anliegt, Luft von dem Luftvorratsbehälter 54 in das untere Ende des Zylinders 40 über die öffnung 91 und
den Kanal 99 einströmen und die Auslaßöf,fnung 98 ist verschlossen.
Wenn das Ventilteil 93 zur Anlage gegen das Kissen 92 gebracht
ist, ist die öffnung 9I abgeschlossen und Luft kann aus dem
unteren Ende des Zylinders 40 über den Kanal 99, die Bohrung und die Auslaßöffnung 98 ausströmen.
Die Bewegung des Ventilteils 93 wird durch ein mechanisches
Gestänge gesteuert, das von dem Kopf 6 getragen wird. Das obere Ende des Kopfes 6 weist einen Hohlraum 102 und einen Vorsprung
104 auf, der sich von der unteren Endwand 105 nach oben erstreckt und vorzugsweise mit dem Stopfen 44 in Berührung steht.
Der Vorsprung 104 weist eine Axialbohrung 106 auf, die mit dem Hammer 47 ausgerichtet ist und eine derartige Größe aufweist,
daß dieser Hammer verschiebbar aufgenommen wird. Der Kopf 6 weist weiterhin eine untere axiale Verlängerung in Form eines
Fußes 107 auf, der eine Bohrung aufweist, die eine Verlängerung
der Bohrung I06 ist. Das erwähnte mechanische Gestänge, das die Bewgung des Ventilteils 93 steuert, umfaßt einen Hebelarm IO8, der
in dem Hohlraum 102 angeordnet ist, und eine Betätigungsstange 109, die verschiebbar in einer Bohrung 110 in dem Fuß 107 angeordnet
ist, die sich parallel zur Bohrung 106 erstreckt. Ein Ende des Hebelarmes 108 ist mit Hilfe eines Schwenkstiftes 111
schwenkbar an dem Kopf 6 befestigt. Das andere Ende des Arms
609834/0290 /
ist schwenkbar an dem oberen Ende der StangelO9 mit Hilfe eines
Schwenkstiftes II3 befestigt, der von der Stange 109 getragen
wird und sich in einen langgestreckten Schlitz 114 in dem Arm
108 erstreckt. Der Arm I08 ist schwenkbar mit dem Ventilteil 93 mit Hilfe eines Schwenkstiftes 115 verbunden, der an dem
unteren Ende der VeBtilstangenanordnung 94 befestigt ist und
sich in einen weiteren in dem Ariii 108 ausgebildeten langgestreckten
Schlitz 116 erstreckt.
Bei Fehlen von Druckluft in der Vorrichtung reicht das Gewicht der Stange 109 und des Arms 108 aus, um das Ventilteil 95 auf
dem Kissen 96 zu halten,wenn die Vorrichtung wie in Fig. 3 gezeigt,
vertikal gehalten wird. Die Länge der Stange I09 ist derart, daß sie nach außen über die flache Bodenoberfläche II8
des Fußes 107 um eine kurze Strecke beispielsweise um 6 bis 12 mm vorspringt, wenn das Ventilteil 95 auf dem Kissen 96 aufliegt
und die Stange schließt mit der Endoberfläche II8 ab, wenn das Ventilteil 93 gegen das Kissen 92 anliegt. Wenn Druckluft der
Vorrichtung zugeführt wird, bleibt das Ventilteil 93 in Auflage
gegen das Kissen 96» und zwar unabhängig von der Ausrichtung
der Vorrichtung, bis die StangelO9 einer nach oben gerichteten Kraft ausgesetzt wird, die ausreicht, die nach unten gerichtete
Kraft zu überwinden, die sich aus der Auswirkung der Druckluft in der Kammer 5^ auf die obere Seite des Ventilteils 93 ergibt.
Wie es aus den Figg. 3 bis 5 zu erkennen ist, ist das Magazin hohl und bildet einen langgestreckten Kanal 122, der durch gegenüberliegende
Seitenwände 124, eine Bodenwand 126 und eine obere Wand 128 umgrenzt ist. Jede Seitenwand ist mit einer relativ
flachen oberen Nut IjJO und einer relativ tiefen unteren Nut
131 versehen, die durch eine Rippe I32 getrennt sind. Die Nuten
130 dienen zur Aufnahme und Führung der einzuschlagenden Befestigungsmittel. In diesem Fall sind die Befestigungsmittel
Nägel 134, deren Schäfte in Kunststoffhülsen 135 eingebettet
oder mit Reibsitz angeordnet sind, wobei die Kunststoffhülsen
609834/0290
miteinander durch Verbindungsabschnitte I36 verbunden sind.
Die Hülsen 135 und die Abschnitte I36 werden als kontinuierlicher
Streifen ausgeformt. Die Hülsen 135 weisen eine derartige Größe
auf, daß sie sieh in die Nuten 1J50 erstrecken und verschiebbar
durch die Rippen I32 gehaltert werden. Weiterhin weisen die
Hülsen 135 einen gleichen oder etwas größeren Durehmesser als
die Nagelköpfe 134 auf, wobei die Durehmesser der Hülsen weiterhin
-so gewählt sind, daß sie einen engen Sitz in der Bohrung ergeben. Weiterhin weisen die Hülsen 135 eine Länge von vorzugsweise
zumindest 6 ram auf, die ausreicht, um den Nagel in der Bohrung 106 gerade zu halten, während der Hammer seinen Eintreib-Hub
ausführt. Das vordere Ende des Kanals 122 steht mit einer öffnung 138 in dem Fuß 107 in Verbindung, die eine Querschnittsform ähnlieh der des Kanals 122 aufweist, ohne daß jedoch Nuten
entsprechend den Hüten 131 vorgesehen sind. Die öffnung I38
weist an jeder ihrer gegenüberliegenden Seiten eine Rippe 139 entsprechend der Rippe I32 auf, so daß sich eine Halterung für
die Hülsen 135 ergibt. Die Reihe von Nägeln wird in Richtung auf den Fuß 107 mit Hilfe eines Schiebers l40 gedrückt, der
in dem Kanal 122 angeordnet ist und eine Rippe 142 an jeder Seite aufweist, die mit Gleitsitz in die benachbarte Nut 131
paßt. Eine Zunge 146 an der unteren Seite des Schiebers 140 ist mit einem Ende einer Zugfeder 143 verbunden, die sich um
eine Riemenscheibe 144 erstreckt, die drehbar auf einer Welle befestigt ist, die in einer der Seitenwände 124 befestigt ist.
Das andere Ende der Feder 143 ist an einem Stift 145 befestigt,
der ebenfalls in einer Seitenwand 124 verankert ist. Die Feder 143 drückt den Schieber in Richtung auf den Fuß 107. Die obere
Wand 128 des Magazins endet kurz vor dem hinteren Ende des Magazins, so daß sich eine Endkante 147 ergibt, die als Anschlag
für einen Finger 148 auf dem oberen Ende des Schiebers 14O dient, so daß verhindert wird, daß das vordere Ende des Schiebers in
die Bohrung 106 eintritt und mit dem Hammer 47 in Berührung kommt, wenn der letzte Nagel abgegeben wurde. Das Magazin 8
ist weiterhin mit einem Fuß 150 ausgebildet, dessen untere Endoberflache
mit der unteren Endoberfläche des Fußes 107 abschließt.
./. 609834/0290
Die beiden Füße 107 und 150 wirken zusammen, um die Vorrichtung
zu stabilisieren und sie senkrecht zuhalten, wenn sie gegen einen Körper gehalten wird, in den ein Nagel 1^4 eingetrieben
werden soll.
Die relativen Größen der Öffnungen Sj und 91 (zusammen mit
dem Maß, um das das Tellerventilkissen 26 über die obere Kante des Zylinders 40 vorspringt, sind so gewählt, daß eine nach
unten gerichtete Bewegung des Hammers 47 und eine möglicherweise
ungewollte Auslösung der Vorrichtung verändert wird, wenn die Vorrichtung mit der Druckluftquelle verbunden wird,
wobei die Bemessung weiterhin so gewählt ist, daß eine schnelle Öffnung des Tellerventils sichergestellt, eine optimale Ausnutzung
der zur Verfügung stehenden Luftleistung erreicht und die Kraft begrenzt wird, die erforderlich ist, um das Auslöseventil
64 zu betätigen. In diesem Zusammenhang sei bemerkt, daß das Volumen der Luftvorratskammer 54 (die so betrachtet
werden kann, als ob sie 'auch das Volumen des Kanals 60 und der KrUmmerkammer 58 einschließt), relativ groß verglichen
mit sowohl dem Innenvolumen des Zylinders 40 als auch den kombinierten Volumen des Raums oberhalb des Tellerventilteils
ist
17fwenn sich dieses in der unteren Stellung befindet (Fig. j5) d.h. der Gegenbohrung l6, der Kammer 75, des Hohrs 74 und des Kanals 73. Entsprechend Ist beträchtlich mehr Luft zu bewegen, um eine große Änderung des Luftdruckes In der Luftvorratskammer 54 zu erreichen, als dies zur Erzielung einer entsprechenden Änderung des Luftdruckes oberhalb des TeHerventils oder des Luftdruckes unterhalb des Kolbens 49 erforderlich ist. Um irgendeine Möglichkeit zu vermelden, daß der Hammer 47 ungewollt nach unten bewegt wird, wenn die Luftdruekquelle mit der Vorrichtung verbunden wird (wodurch ein In der Bohrung 106 befindlicher Nagel von den anderen Nägeln getrennt und soweit nach unten bewegt werden könnte, daß der nächste Nagel in die Bohrung I06 bewegt würde) ist es wesentlich, die relativen Strömungsraten (a) zwischen dem Krümmer 58 und der Gegenbohrung 16 und dem Hohlraum 75 sowie (b) zwischen der Vorratsbehälter-
17fwenn sich dieses in der unteren Stellung befindet (Fig. j5) d.h. der Gegenbohrung l6, der Kammer 75, des Hohrs 74 und des Kanals 73. Entsprechend Ist beträchtlich mehr Luft zu bewegen, um eine große Änderung des Luftdruckes In der Luftvorratskammer 54 zu erreichen, als dies zur Erzielung einer entsprechenden Änderung des Luftdruckes oberhalb des TeHerventils oder des Luftdruckes unterhalb des Kolbens 49 erforderlich ist. Um irgendeine Möglichkeit zu vermelden, daß der Hammer 47 ungewollt nach unten bewegt wird, wenn die Luftdruekquelle mit der Vorrichtung verbunden wird (wodurch ein In der Bohrung 106 befindlicher Nagel von den anderen Nägeln getrennt und soweit nach unten bewegt werden könnte, daß der nächste Nagel in die Bohrung I06 bewegt würde) ist es wesentlich, die relativen Strömungsraten (a) zwischen dem Krümmer 58 und der Gegenbohrung 16 und dem Hohlraum 75 sowie (b) zwischen der Vorratsbehälter-
609834/0290
kammer 54 undper Unterseite des Kolbens 49 zu steuern. Dieses
Ziel wird durch geeignete Proportionierung der kleinstwirksamen
Querschnittsfläche der Kanäle, die die Krümmerkammer 58 mit der Gegenbohrung l6 des Tellerventilgehäuses verbinden, d.h. der
Querschnittsfläche der öffnung 67 und der kleinsten wirksamen Querschnittsfläche der Kanäle erreicht, die die Krümmerkammer
58 mit der Vorratsbehälterkammer 54 und dem Innerendes Zylinders
40 unter dem Kolben 49 verbinden, d.h. der Querschnittsfläche
der öffnung 91. Die ersterwähnte Querschnittsfläche ist kleiner gemacht als die zuletzt erwähnte Querschnittsfläche. Die relativen
Größen der beiden oben erwähnten kleinsten wirksamen Querschnittsflächen hängen von den Volumen der Gegenbohrung l6 und des Hohlraums
75* der Vorratsbehälterkammer 54 und des Zylinders 40, der Überlappung des Tellerventils 17 über den Zylinder 40, dem
Durchmesser des Kolbens 49 und der effektiven Fläche der oberen Oberfläche 37 des Tellerventils 17 ab. Im allgemeinen werden jedoch
beste Ergebnisse erzielt, wenn die zuletzt erwähnte Querschnittsf lache, d.h. die öffnung 91 ungefähr vier mal so groß
wie die erstgenannte Querschnittsfläche, d.h. die öffnung 67 ist. Typischerweise tragen die Durehmesser der öffnungen 67 bzw. 9I
ungefähr 3*2 bzw. 6,4 mm, wobei der Kolben 49 einen Durchmesser von 76,5 mm aufweist und die Überlappung des Tellerventils 17
ungefähr 3,2 mm beträgt. Die Drucklufteinlaßöffnung 59 und cfer
Kanal 60 sind beträchtlich größer als die öffnungen 67 und 9I,
wie dies aus den Figg. 3 und 4 zu erkennen ist (lediglich zur Erleichterung der Darstellung sind die öffnungen 67 und 9I in
den Zeichnungen als ungefähr gleich dargestellt.)
Im folgenden wird die Betriebsweise der Vorrichtung gemäß den
Figg. 1 bis 5 beschrieben. Der Krümmerkammer 58 wird Druckluft
mit einem Druck von beispielsweise 8,8 kp/cm dadurch zugeführt, daß die Einlaßöffnung 59 mit einer geeigneten Druckluftquelle
wie z.B. einem (nicht gezeigten) Kompressor verbunden wird. Diese Luft gelangt durch die Äffnung 67 hindurch und wirkt auf
das Ventilteil 69, so daß dieses die öffnung in dem Kissen 72 verschließt. Die durch die öffnung 67 gelangende Luft gelangt
609834/0290
weiter durch den Kanal 73 und das Rohr 74 in die Kammer 75»
in der sie eine Kraft auf das obere Ende des Tellerventils 17 ausübt, so daß dieses in die in Fig. 3 gezeigte Stellung
gedrückt wird, in der die Gummischeibe 26 eine dichte Abdichtung gegenüber der oberen Kante des Zylinders 40 ergibt. Gleichzeitig
wird Luft über den Kanal 60 an die Luftvorratskammer 54 geleitet
und diese Luft gelangt durch die öffnung 91 des Auslaßventils
88 und drückt das Ventilteil 93 nach unten gegen das Kissen 96» um den Auslaß von Luft aus dem Auslaßkanal 98 zu verhindern.
Die in die Kammer des Auslaßventils 88 eintretende Luft gelangt weiterhin durch den Kanal 99 in den Zylinder 40, so daß
eine Kraft auf die Unterseite des Kolbens 49 ausgeübt wird, die
den Kolben nach unten gegen die Abdichtscheibe 26 drückt, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist. Irgendwelche zwischen dem oberen
Ende des Kolbens und der Scheibe 26 eingefangene Luft wird über den Kanal 28 und die öffnungen 36 zur Atmosphäre hin abgegeben.
Die Vorrichtung befindet sich nun in der normalen Gleichgewichtsstellung und kann nicht ausgelöst werden, wenn
nicht die Druckstange I09 weit genug nach oben gedrückt wird, damit das Ventilteil 93 die öffnung in dem Ventilsitz 96 freigibt.
Wenn der Auslösehebel gedrückt wird, während die Druckstange 109 sich in der in Fig. 3 gezeigten Stellung befindet,
ändert sich die Stellung des Ventilteils 69 und der auf die obere Seite des Tellerventils 17 wirkende Druck wird durch Ablassen
der Luft aus der Kammer 75 über das Rohr 34, die innere Kammer des Ventils 64 und die Auslaßöffnung 76 beseitigt. Entsprechend
bewegt sich auf Grund des Druckes in der Vorratsbehälterkammer 54 das Tellerventil 17 nach oben, so daß Druckluft
auf das obere Ende des Kolbens 49 wirken kann. Es ergibt sich
jedoch keine Bewegung des Kolbens, weil ein Kraftgleichgewichtszustand
als Ergebnis der entgegenwirkenden Kraft, der auf die untere Oberfläche des Kolbens 49 wirkenden Druckluft und den
zusätzlichen statischen Reibungskräften auf Grund der Berührung der 0-Ringdichtung 50 mit dem Zylinder 40 und der Kolbenstange
mit der Abdichtung 48 ergibt (zu diesem Zweck sind die Dichtungen 48 und 50 so angeordnet, daß sie mit üblicherweise verwendeten
609834/0290
Paßtoleranzen eine statische Gesamtreibungskraft erzeugen, die
zumindest im wesentlichen gleich der nach unten gerichteten .auf den Kolben ausgeübten Kraft ist, die sich aus dem Flächendifferential
zwischen der oberen und der unteren Fläche des Kolbens ergibt). Es sei weiterhin bemerkt, daß wenn der Durchmesser
der Stange 47 so groß gemacht werden müßte, daß die aus
dem Flächendifferential resultierende Kraft beträchtlich größer
als die statischen Reibungskräfte ist, diejvon den Dichtungen ausgeübt werden, der Kolben 49 sich lediglich kriechend in
Richtung auf das untere Ende des Zylinders bewegt, wenn das Tellerventil geöffnet wird. Wenn der Auslösehebel 82 wiederholt
freigegeben und gedrückt wird, bewegt sich das Tellerventil wiederholt in Richtung auf den Zylinder 40 und von diesem
fort, doch bleibt der Kolben 49 stationär. Um die Vorrichtung
auszulösen, nuß die Betätigungsstange 109 für den Sicherheitsmechanismus
weit genug nach oben gedrückt werden, damit das Ventilteil 93 nun die öffnung 91 sperrt. Wenn dies erfolgt,
wird der auf die Unterseite des Kolbens 49 wirkende Druck
sehneil durch das Ausströmen von Luft über den Kanal 99, das
Ventilgehäuse 89, die Bohrung 95 und die öffnung 98 zur AtmosphMre
hin freigegeben. Wenn danach der Auslösehebel 82 gedrückt wird, um das Veritilteil 69 so weit nach oben zu bewegen, daß die
öffnung 67 geschlossen wird, so bewegt sieh das Tellerventil 7
sehneil nach oben in Richtung auf die Kammer 75 und der volle
Leitungsdruck in der Vorratsbehälterkammer 54 wirkt auf das
obere Ende des Kolbens 49* so daß dieser sich schnell über
seinen normalen Arbeltshub bewegt. Der Kolben 49 kehrt nicht
in seine normale Ausgangsstellung zurück, bevor die Betätigungsstange 109 freigegeben wird und bevor außerdem der Auslösehebel
82 freigegeben wird.
Im folgenden werden die Vorteile der genauen Steuerung und Festlegung
der relativen Größen der öffnungen 67 und 91 der Steuer-
und Auslaßventile beschrieben. Wenn der Einlaß 59 alt einer Druckluftquelle verbunden wird, baut sich ein Druck auf beiden
Selten des Tellerventils I7 auf. Wenn ein schneller Druckauf-
609834/0290
bau in der Vorratsbehalterkammer ^k auftreten würde, könnte
sich das Tellerventil 17 öffnen und der Kolben 49 könnte durch den auf seine Oberseite wirkenden Druck ein beträchtliches Stück
nach unten gedrückt werden. Dadurch, daß die öffnung 91 relativ
groß gemacht wird, ist es möglich, daß der Luftdruck auf der Unterseite des Zylinders 40 sich sehr schnell aufbauen kann,
so daß der Kolben 49 fast unmittelbar in einen Gleichgewichtszustand
gebracht wird.
Wenn der Kolben 49 einen Durchmesser von etwa 76,2 mm aufweist,
beträgt der Tellerventilhub typischerweise ungefähr 9*525 mm
ο und bei einem Leitungsdruck von ungefähr 8,8 kp/cm öffnet sich das Tellerventil vollständig innerhalb ungefähr 3 Millisekunden.
Die Geschwindigkeit, mit der sich das Tellerventil öffnet, wird durch die Größe der Entlüftungsöffnung in der Büchse 27 (sowie
durch die Größe der Überlappung des Tellerventils gegenüber dem Zylinder 40 sowie durch die kleinste wirksame Querschnitts fläche
der Kanäle, die vom Hohlraum 75 über das Ventil 64 zur Atmosphäre führen) beeinflußt. Je kleiner die Öffnung in der Büchse 27 ist,
desto schneller öffnet sich das Tellerventil I7. Wenn dieöffnung jedoch zu klein ist, begrenzt sie die Geschwindigkeit der nach
oben gerichteten Bewegung des Kolbens 49 und außerdem kann ein
Pfeifgeräusch erzeugt v/erden, wenn der Kolben 49 seinen Rückhub
ausführt. Wenn der Kolben 49 einen Durchmesser von 76,2 mm
aufweist, weist die öffnung in der Büchse 27 typischerweise
einen Durchmesser von 3,2 mm für einen optimalen Betrieb des
Tellerventils auf.
Es wurde festgestellt, daß bestimmte Konstruktionskriterien beachtet werden müssen, um einen optimalen Betrieb der Vorrichtung
zu erzielen. In dieser Hinsicht ist verständlich, daß zur Ausnutzung der Luftleistung mit dem vollen Leitungsdruck es wesentlich ist, daß das Tellerventil eine relativ
große öffnung zur schnellen Zufuhr von Hochdruckluft von der Vorratsbehalterkammer 54 an das obere Ende des Zylinders 40
ergibt. Wenn beispielsweise der Kolben 49 einen Durchmesser von ungefähr 76,2 mm aufweist, liegt die maximale Tellerventil-
609834/0290 'f'
off nung (d.h. der maximale Spalt zwischen dem Tellerventil und dem Zylinder 40) vorzugsweise zwischen 7*62 und 12,7 mm. Damit
weiterhin der Hammer seine maximale Geschwindigkeit unter der angelegten pneumatischen Leistung erreicht, ist die Länge des
Hammers 47 so ausgewählt, daß der Hammer einen vorgegebenen
Weg zurücklegt, bevor er den Nagel in das Werkstück eintreibt. Dieser Vorlauf ändert sich entsprechend der Art des Werkstückes
oder Körpers, in den der Nagel eingetrieben werden soll, er beträgt jedoch vorzugsweise zumindest 50 mm. In seiner Ruhestellung
kann sich der Hammer nahe an dem in der Bohrung 106 befindlichen Nagel befinden, er weist jedoch vorzugsweise von
dem Nagel einen erheblichen Abstand auf.
Die Pigg. 6 und 7 zeigen eine abgeänderte Ausführungsform mit einem Auslösehebel-Verriegelungsmechanismus. Diese abgeänderte
Ausführungsform wird für Hammer mit größerem Durchmesser bevorzugt.
In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, daß wenn der Auslösehebel des Aus führungs be is pie Is nach den Pigg. J5 und
betätigt wird, ohne daß die Betätigungsstange 109 weit genug
nach oben gedrückt wird, um die Öffnung 91 zu versperren, das
Tellerventil sich öffnet, ohne daß eine Bewegung des Hammers 47 erfolgt, weil ein Kraftgleichgewichtszustand auf Grund der
Reibungskräfte an der Kolbenringdichtung 50 und der Hammerdichtung
48 auftritt. Wenn jedoch der Hammerdurchmesser und/
oder der Leitungsluftdruck vergrößert wird, kann die|auf die
Oberseite des Kolbens 49 wirkende Kraft gegenüber der auf die Unterseite des Kolbens wirkenden Kraft so groß sein, daß der
Hammer in Richtung auf den Nagel in der Bohrung 106 bewegt wird, wenn der Auslösehebel gedrückt wird, selbst wenn die
Betätigungsstange 109 nicht weit genug nach oben gedrückt wurde,
um die öffnung 91 des Auslaßventils zu versperren. Daher kann es in manolien Fällen wünschenswert sein, einen Auslösehebel-Sicherheitsmechanismus
vorzusehen, um eine Bewegung des Hammers 47 dann zu verhindern, wenn die Sicherheitsstange 109 nicht
weit genug zurüokgedrückt ist, um das Auslaßventil zu betätigen. Als praktisches Ergebnis hat es sich herausgestellt, daß der
./. 609834/0290
gewünschte Kraftgleichgewichtszustand leicht erreicht wird, wenn der Hammerdurchmesser nicht größer als ungefähr 19 mm
ist und nicht 20 % des Durchmessers des Kolbens 49 überschreitet
und wenn der Luftdruck in der Vorratsbehälterkammer 54 nicht
12,5 kp/cm überschreitet.
Wie es aus den Pigg. 6 und 7 zu erkennen ist, ist der Kopf
mit einer zweiten sich in Axialrichtung erstreckenden Bohrung l60 versehen, in der eine zweite Betätigungsstange 162 angeordnet
ist. Das obere Ende der Betätigungsstange 162 ist schwenkbar mit einem Ende eines Gestänges 163 verbunden, das schwenkbar
an dem Kopf 6 mit einem Schwenkstift 164 befestigt ist. Das andere Ende des Gestänges 163 ist schwenkbar an einem Hebelarm
Ιβ5 befestigt, der schwenkbar mit Hilfe eines Schwenkstiftes
ΐββ an dem Kopf 6 befestigt ist. Das obere Ende des Hebelarmes
erstreckt sich in eine Nut, die am inneren Ende des Auslösehebels
62 ausgebildet ist und ein Seitenanschlag 167 an dem
Hebelarm steht mit der inneren Oberfläche des Gehäuses 2 in Eingriff, um die Schwenkbewegung des Hebelarms im Uhrzeigersinn
zu begrenzen. Eine Druckfeder I69 wirkt zwischen einem Teil des Kopfes 6 und dem unteren Ende des Hebelarms I65, um
den Hebelarm in die in Fig. 6 gezeigte Stellung zu drücken, in derdas untere Ende der Betätigungsstange Ιβ2 etwas über
die Bodenfläche HS des Fußes I07 hinausragt. Der Hebelarm
I05, das Gestänge 163 und die Betätigungsstange 162 bilden
einen Verriegelungsmechanismus für den Auslösehebel. Solange wie die Betätigungsstange Ιβ2 nicht in dem Fuß 107 nach oben
gedrückt ist, hält die Feder 169 den Hebelarm in der in Fig. gezeigten Stellung, so daß das obere Ende des Hebelarms den
Äuslösehebel 82 blockiert, damit dieser nicht gedrückt werden kann, um das Steuerventil 64 zu betätigen. Wenn die Vorrichtung
jedoch auf eine Fläche gehalten wird, in die ein Nagel eingetrieben werden soll, wird die Betätigungsstange 162 durch diese
Fläche nach oben gedruckt, so daß das Gestänge 163 den Hebelarm 165 im Gegenuhrzeigersinn (Fig. 7) weitgsnug verdreht,
daß das obere Ende dieses Hebelarms auxßer Eingriff mit dem
609834/0290
Auslösehebel 82 kommt und der Hebelarm frei betätigt werden kann, um die Vorrichtung auszulösen. Die Feder 169 drückt den
. Hebelarm 1Ö5 in die in Fig. 6 gezeigte Stellung zurück wenn
die die Stange l62 nach oben drückende Kraft beseitigt wird. Wenn der Auslösehebel 82 freigegeben wird, nachdem die Betätigungsstange
162 in die in Fig. 6 gezeigte Stellung zurückgekehrt ist, bewegt sich der Hebelarm 165 unter dem Einfluß des
genuteten Endes des Auslösehebels 82 weit genug, um den Auslösehebel
in seine Sperrstellung zu bringen. Wie dies zu erkennen ist, befinden sich die Betätigungsstangen 109 und 162 nahe genug
aneinander, so daß wenn der Fuß 107 auf ein Werkstück gedrückt wird, beide Stangen gleichzeitig zurückgedrückt werden. Vorzugsweise
ragt die Betätigungsstange 109 weiter aus dem Fuß 107 heraus als die Betätigungsstange l62, um auf diese Weise sicherzustellen,
daß die letztere Betätigungsstange nicht gedrückt wird, bevor die erstere Betätigungsstange 109 gedrückt wird.
.Vorzugsweise springt die Betätigungsstange 109 so weit mehr als die Betätigungsstange 162 vor, daß der Auslösehebel 82
blockiert bleibt, bis die Betätigungsstange sich weit genug nach oben bewegt hat, damit das Ventilteil 95 die öffnung 91
blockiert.
In der Praxis spannt der auf das Ventilteil 93 des Auslaßventils
88 wirkende Luftdruck die Betätigungsstange 109 mit
einer Kraft nach unten hin vor, die ausreicht, um gesetzliche Forderungen zu erfüllen. Typischerweise schreiben Gesetze für
kraftbetätigte Vorrichtungen vor, daß eine Kraft von zumindest 16 kp erforderlich sein muß, um einen Sicherheitsmechanismus
ähnlich der Betätigungsstange 109 zu betätigen und diese Forderung wird ohne weiteres durch die auf das Ventilteil 93
wirkende pneumatische Kraft erfüllt. Wenn dies erwünscht ist, kann die zum Niederdrücken der Betätigungsstange 109 erforderliche
Kraft durch einfaches Ändern des Durchmessers des Ventilteils 93 oder durch Regeln des Luftdruckes in der Vorratsbehälterkammer
5^ oder durch eine Federvorspannung der Betätigungsstange
vergrößert oder verkleinert werden. Wie es beispielsweise
./. ·· ' 609834/0290
in den Figg. 6 und 7 gezeigt ist, kann eine Zugfeder 170 zwischen
dem Gestänge 108 und dem Kopf 6 vorgesehen werden, um einer nach oben gerichteten Bewegung der Betätigungsstange 109 und der Ventilbaugruppe
71 entgegenzuwirken.
Die Figuren 8 und9 zeigen die Betriebsweise eines Hilfs-Auslaßsteuerventils,
das bei den Vorrichtungen nach den Figg. 3 und verwendet werden kann, umweiterhin die Geschwindigkeit des Kolbens
49 während des Arbeitshubes zu steuern, um auf diese Weise die
Energieabgabe des Hammers 47 so groß wie möglich zu machen. Wie es für den Fachmann verständlich ist, beeinflußt die von dem
Hammer während seines Arbeitshubes erreichte Geschwindigkeit die Energieausgangsleistung der Vorrichtung. Weil die Vorrichtung
keine Feder zur Unterstützung des Kolbens 49 bei seinem Rückhub aufweist, hängt die Geschwindigkeit, mit der der Hammer
47 beim Auslösen der Vorrichtung nach unten angetrieber^wird,
von der Schnelligkeit ab, mit der sich das Tellerventil vollständig öffnet, um den vollen Leitungsluftdruck auf das obere
Ende des Kolbens 49 aufzubringen, sowie von der Geschwindigkeit, mit der der Luftdruck auf der Unterseite des Kolbens beseitigt
wird (die Wirkung der Reibung auf den Hammer 47 und den
Kolben 49 ist während des Arbeitshubes fast vernachlässigbar.) Bei der Entwicklung der erfindungsgemäßen Vorrichtung wurde
festgestellt, daß für bestimmte Fälle, wenn der für die Auslaßluft
von dem unteren Ende des Zylinders 40 vor dem Kolben 49
keinen Widerstand gegen eine derartige Luftströmung bot, die Energieabgabe des Hammers 47 verringert wurde. Es wird angenommen,
daß dieses Ergebnis sich auf Grund des Verbrauchs von Luftleistung auf Grund der Bewegung des Kolbens zu Beginn des
Arbeitshubes ergibt, was verhindert, daß der Hammer seine maximale Beschleunigung erreicht. Der Kanal 99* das Ventil 88 und
die Auslaßöffnung 98 ergeben jedoch einen meßbaren Widerstand gegen eine Luftströmung und durch geeignete Steuerung der Größe
dieser Teile ist die Geschwindigkeit des Hammers steuerbar,
mit dem Ergebnis, daß eine sehr hohe Aufschlagkraft von dem
Hammer auf den Nagel in der Bohrung 106 erzeugt wird. Wenn
609834/0290
der Kolben 49 beispielsweise einen Durchmesser von 76,2. mm
aufweist, ist die minimale öffnung, die sich durch den Kanal 99, die Auslaßöffnung 98 und die öffnung in dem Ventilsitz
ergibt, von einem Durchmesser von ungefähr 6,35 nun (in der
Praxis können der Kanal 99, die Auslaßöffnung 98 und die Öffnung im Ventilsitz 96 mit gleichen Durchmessern ausgeführt
werden, doch ist dies nicht unbedingt erforderlich). Nichtsdestoweniger wurde festgestellt, daß wenn die minimale effektive
Querschnittsfläche des Auslaßpfades für das untere Ende des Zylinders 40 veränderlich ist, die Energieabgabe der Vorrichtung
weiter verbessert werden kann. Daher ist, wie dies in den Pigg. 8 und 9 dargestellt ist, die Auslaßöffnung 98
durch eine sich verjüngende als Ventilsitz dienende Bohrung
172 und eine große Gegenbohrung 175 ersetzt. Die Gegenbohrung
173 weist ein Gewinde zur Aufnahme eines Ventilkörpers 174 auf,
der die Gegenbohrung nur teilweise füllt, so daß eine Strömungskammer 175 verbleibt. Der Ventilkörper 174 weist eine oder
mehrere Nebenschluß-Auslaßkanäle I76 und einen Hauptkanal auf, in dem ein Ventilteil 178 mit einem sich verjüngenden
Ventilkopf 179 verschiebbar befestigt ist, der so bemessen ist, daß er an den Sitz in der Bohrung 172 angepaßt ist. Eine Druckfeder
180 drückt den Ventilkopf 179 gegen den Sitz 172. Das Ventilteil I78 weist eine durchgehende Bohrung l82 auf, deren
Durchmesser relativ klein verglichen mit der Auslaßventilöffnung 95a der Bohrung 172 und den Kanälen 176 ist.
Dieses Hilfsventil wirkt wie folgt: Während des anfänglichen
Teils des Arbeitshubes des Hammers 47 wird Luft durch die Bohrung 182 abgegeben. Die Bohrung 182 ist so bemessen, .daß
während des anfänglichen Teils des Arbeitshubes des Hammers Luft mit einer ersten Geschwindigkeit ausströmt, so daß der
Hammer ohne Verlust an Luftleistung beschleunigt werden kann. Wenn der ^mmer seinen Arbeitshub fortsetzt, baut sich ein
Luftdruck auf der Unterseite des Kolbens 49 auf, bis schließlich
eine ausreichende pneumatische Kraft auf die ebene Endoberfläche 184 des Ventilkopfes 179 ausgeübt wird, um die
Kraft der Feder I80 zu überwinden, worauf sichdas Ventilteil
609834/0290 ·/#
178 schnell von dem Ventilsitz 182 fortbewegt und dadurch das Ausströmen von Luft zur Atmosphäre hin mit einer wesentlich
größeren Geschwindigkeit über die Kanäle I76 ermöglicht. In der Praxis wird es bevorzugt, das Hilfs-Auslaßsteuerventil so
auszulegen, daß es sich öffnet, wenn sich der Hammer 47 über
etwa 40 bis 80 % seines Arbeitshubes bewegt hat.
Die beschriebenen Ausführungsformen der Vorrichtung ergeben
vielfältige Vorteile. Einerseits wird eine Vorrichtung geschaffen, die eine größere Leistung pro Volumeneinheit als bekannte
Vorrichtungen für den gleichen Zweck erzeugen kann. Beispielsweise können erfindungsgemäß hergestellte und mit einer Luftdruckquelle
von 8,0 kp/cm*" verbundene Vorrichtungen Nägel mit einer Länge von 5 cm und einem Schaftdurchmesser von 3*9 nun
durch 25 mm starkes Fichtenholz in vorgespannten Beton mit einer Druckfestigkeit von 562 kp/cm eintreiben. Weiterhin
weist die Vorrichtung Sicherheitseinrichtungen auf, die ein ungewolltes Auslösen verhindern. Drittens kann die Vorrichtung
nicht in einer sog. automatischen oder Viiederholbetriebsweise
ausgelöst werden; aufeinanderfolgende Auslösevorgänge können nicht durchgeführt werden, wenn nicht vorher die Sicherheits-Betätigungsstange
I09 und der Auslösehebel 82 freigegeben werden, so daß die Vorrichtung in den Ruhezustand zurückkehren
kann. Viertens ist der Arbeitskolben 49 sehr einfach aufgebaut und kann auf Grund des Betriebswirkungsgrades ein kleines
Gewicht und eine geringe Größe aufweisen, mit dem Ergebnis, daß die Gesamtgröße der Vorrichtung beträchtlich kleiner als
die anderer bekannter Vorrichtungen mit vergleichbarer Leistungsabgabe ist. Fünftens ist das Tellerventil vollständig pneumatisch
betätigt und ergibt im offenen Zustand eine relativ große Öffnung zur Zuführung von Luft an den Kolben 49 von einer Luftvorratskammer
54. Weiterhin weist das Tellerventil auf Grund seiner
Hohlkonstruktion ein geringes Gewicht auf. Es verringert nicht
nur das Gesamtgewicht der Vorrichtung, sondern trägt auch zur äußerst schnellen Betriebsgeschwindigkeit des Tellerventils bei.
Siebtens wird ein optimaler Wirkungsgrad unter Verwendung relativ einfacher und zuverlässiger Ventilanordnungen erreicht.
609834/0290. ·/β
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Vorrichtung zum Eintreiben unterschiedlicher Arten von Befestigungsmitteln
oder für andere Anschlagvorgänge beispielsweise zum Einstanzen von Löchern in eine Platte verwendet werden kann. Weiterhin
kann die Vorrichtung so konstruiert werden, daß sie vorgefüllte Wegwerfmagazine anstelle des nachfüllbaren Magazins 8 annimmt.
Weiterhin ist die Vorrichtung im Betrieb relativ ruhig und ein weiterer Vorteil besteht darin, daß das obere Ende der
Vorrichtung mit einem Knopf oder einem Handgriff in der dargestellten Weise versehen werden kann, um es auf ein Werkstück
mit ausreichender Kraft aufzudrücken, damit die Betätigungsstange 109 (und gegebenenfalls dann auch die Betätigungsstange
Ιβ2) niedergedrückt wird.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil im Hinblick auf die Verlängerung
der Lebensdauer der Vorrichtung ergibt sich aus der Tatsache, daß der Hammer 47 so lang gemacht wird, daß sein äußeres
"Ende aus der Endoberfläche II8 des Fußes 107 herausragt, wenn
der Kolben 49 das Kissen 52 am Ende seines Arbeitshubes erreicht
(Fig. 4 und 7). Vorzugsweise ist der Hammer so lang gemacht, daß er zumindest ungefähr 1,6 mm oder mehr (vorzugsweise
4,8 mm) über die Endoberfläche II8 des Fußes I07 herausragt,
bevor der Kolben 49 das Kissen 52 zusammenzudrücken beginnt.
Beim Eintreiben eines Nagels in einen starren Körper, beispielsweise in eine Metallplatte, die über einem Betonboden liegt,
kommt die Endoberfläche II8 mit dem Werkstück in Berührung und der Nageleintreib-Hub wird beendet wenn das Ende des Hammers
mit der Endoberfläche 118 glatt abschließt. Die den Hammer antreibende pneumatische Kraft zwingt diesen jedoch, sieh weiter
nach unten zu bewegen und weil der Hammer lang genug ist, um diese Bewegung auszuführen, bewegt sich der Hammer über die
Endoberfläche II8, vor das Kissen 52 eine Abbremskraft auf den
Kolben 49 auszuüben beginnt. Diese Bewegung des Hammers über
■ die Oberfläche II8 hinaus bewirkt einen Rückschlag der Vorrichtung
von dem Werkstück fort. Dieser nach oben gerichtete Rückschlag der Vorrichtung ermöglicht es, daß sich das Ventil-
609834/0290
teil 93 des Auslaßventils 88 von dem Ventilsitz 92 (auf Grund
des Druckdifferentials zwischen dem relativ hohen Druck in der Kammer 54 und dem nahezu atmosphärischen Druck im Ventilkörper
89) gerade weit genug abhebt, damit Hochdruck-Luft von der Kammer 54 durch das Innere des Ventilkörpers 89 in den Zylinder 40 auf
der Unterseite des Kolbens 49 gelangen kann. In diesem Zusammenhang
sei darauf hingewiesen, daß weil das Ventilteil 93 einen
Gleitsitz mit dem Ventilkörper 89 aufweist (typischerweise ist ein Durchmesserspiel von zwischen 0,0254 und 0,127 mm vorgesehen),
Luft aus der Kammer 54 an dem Ventilteil 93 vorbeilecken
kann, sobald dies von dem zugehörigen Ventilsitz 92 bzw. 96 abgehoben
ist (das Ventilteil 69 des Steuerventils 64 weist einen vergleichbaren Gleitsitz in dem Ventilkörper 65 auf). Als Folge
davon, daß sich das Auslaßventil 88 weit genug öffnet, damit Luft von der Kammer 54 in das untere Ende des Zylinders 40 gelangen
kann, wird eine pneumatische Kraft oder ein Luftkissen auf der Unterseite des Kolbens erzeugt, das eine schnelle Abbremsung
des Kolbens herbeiführt, so daß der Kolben das Kissen 52 nur etwas zusammendrückt oder gerade kurz vor diesem Kissen
stoppt. Als Folge hiervon trifft der Kolben nicht hart genug auf das Kissen 52 auf, um eine große Zugbeanspruchung auf die
Bolzen Il auszuüben, die den Hagelaufnahme- oder Ausrichtkopf
C an dem Gehäuse 2 festhalten. Ohne diese Abbreniswlrkung könnte am Endteil des Arbeitshubes des Hammers die von dem
Kolben auf das Endwandteii 44 und damit auf den Kopf 6 ausgeübte
Kraft die Sehrauben 11 überlasten, so daß die Vorrichtung beschädigt werden könnte oder der Ausfall nach kurzer Betriebszeit hervorgerufen werden könnte. Die Abbremsung des Hammers
ist sehr schnell und erfolgt fast momentan nachdem das untere Ende des Hammers zum Abschluß mit der Endoberfläche II8 des
Fußes 107 bewegt wurde. Das gleiche Merkmal verhindert eine Beschädigung des Werkzeuges dann, wenn es gegen eine Werkstückoberfläche
gehalten wird und ausgelöst wird, nachdem der Nagelvorrat verbraucht wurde. In diesem Fall trifft der Hammer auf
die Werkstückoberfläche auf, bevor der Kolben das Kissen 52
erreicht und der Rückschlag des Werkzeuges bewirkt, daß sich das Ventil 88 weit genug öffnet, um den Kolben abzubremsen,
609834/0290 β/·
so daß verhindert wird, daß der Kolben in zerstörerischer Weise auf das Kissen auftrifft, wie dies weiter oben beschriebenjwurde.
Es sei bemerkt, daß die geringe öffnung des Auslaßventils 88, die bei der Aufwärts-Rückschlagbewegung der Vorrichtung
erfolgt, keine erneute nach oben gerichtete Bewegung des Kolbens 49 hervorruft, weil das Tellerventil 17 immer noch offen ist.
Der Kolben 49 kann sich nur dann nach oben bewegen, wenn die
Bedienungsperson den Auslösehebel 82 freigegeben hat.
609834/0290
Claims (1)
- Patentansprüche :( 1.)Vorrichtung zum Eintreiben von Befestigungsmitteln mit einem Gehäuse, einem in dem Gehäuse derart befestigten Zylinder, daß eine erste zwischen der Seitenwand des Gehäuses und dem Zylinder befindliche Kammer und eine zweite Kammer in dem Zylinder gebildet wird, mit einer Endwand, die das erste Ende des Zylinders abschließt und eine mit der zweiten Kammer in Verbindung s-tehende öffnung aufweist, mit einem Hammer zum Eintreiben der Befestigungsmittel, der in Längsrichtung durch die öffnung zwischen einer zurückgezogenen Stellung und einer zweiten ausgefahrenen Stellung beweglich ist, mit einer mit dem Hammer verbundenen Kolbenanordnung, die verschiebbar in dem Zylinder angeordnet ist, um den Hammer von seiner ersten in seine zweite Stellung und umgekehrt anzutreiben, mit einer dritten Kammer mit einem Einlaß zur Verbindung mit einer Druckluftquelie, wobei die dritte Kammer mit der ersten Kammer in Verbindung steht, mit einem Tellerventil zum Verschließen des zweiten entgegengesetzten Endes des Zylinders, wobei das Tellerventil ein hohles Ventilgehäuse und ein Tellerventilteil einschließt, das in dem Ventilgehäuse für eine Hin- und Herbewegung zwischen einer ersten offenen Stellung, in der die zweite Kammer zur ersten Kammer über das zweite Ende des Zylinders hin geöffnet ist, und einer zweiten geschlossenen Stellung verschiebbar angeordnet ist, in der die zweite Kammer gegenüber der ersten Kammer am zweiten Ende des Zylinders abgeschlossen ist, wobei das Tellerventilteil Kolbenteile zur Bewegung des Ventilteils in die offene oder geschlossene Stellung entsprechend dem Druckdifferential zwischen dem Luftdruck in dem Ventilgehäuse und dem Druck in der ersten Kammer aufweist, mit einem Entlüftungsventil zum Auslaß von Luft aus dem zweiten Ende des Zylinders nur dann, wenn das Tellerventil geschlossen ist, mit einem zum TeTlerventilge-609834/0290häuse führenden Kanal, mit einem ersten Steuerventil, das die dritte Kammer und den Kanal verbindet, um selektiv(a) die Luftströmung von der dritten Kammer zum Kanal zu sperren und gleichzeitig Luft aus dem Tellerventilgehäuse über den gleichen Kanal abzuleiten, so daß der verringerte Druck in dem Ventilgehäuse bewirkt, daß die Kolbenteile das Tellerventilteil in die offene Stellung bewegen und der Luftdruck in der ersten Kammer die Kolbenanordnung beaufschlagt, um den Hammer in die ausgefahrene Stellung zu bringen, oder(b) das Ausströmen von Luft aus dem Tellerventilgehäuse über den Kanal zu sperren und die Luftströmung von der dritten Kammer zum Tellerventilgehäuse über den gleichen Kanal zu ermöglichen, wodurch der vergrößerte Luftdruck in dem Tellerventilgehäuse die Kolbenteile so beeinflußt, daß das Tellerventil in die geschlossene Stellung bewegt wird, gekennzeichnet durch zweite Steuerventilteile (88), die mit der zweiten Kammer am ersten Ende des Zylinders (40) ver-. bunden sind, um selektiv (a) Luft von der ersten Kammer (54) in die zweite Kammer zu überführen, um die Kolbenanordnung (49) mit dem Hammer (47) in die zurückgezogene Stellung zu bewegen, oder (b) Luft aus der zweiten Kammer zur Atmosphäre hin abzulassen, um die Bewegung der Kolbenanordnung (49) beim Antrieb des Hammers (47) in die ausgefahrene Stellung zu unterstützen,2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Einrichtungen (8) zur Anordnung eines einzutreibenden Befestigungsmittels (134) in die Bewegungsbahn des Hammers (47). ·3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein Magazin (8) zur Aufnahme einer Vielzahl von Befestigungsmitteln, Führungseinrichtungen (1O6) für den Hammer (47), eine Zufuhröffnung, durch die die Befestigungsmittel einzeln in die Führungseinrichtungen (106) für den Eingriff mit dem Hammer (47) bewegt werden können, wenn dieser6 09834/0290Hammer (47) in seine zweite ausgefahrene Stellung bewegt vjird, und Einrichtungen (I4o, 142,- 143, 144) zur Zuführung der Befestigungsmittel (1J54) in die Pührungs einrichtungen (106) über die Zufuhröffnung.4. Vorrichtung nach Anspruch 3* dadurch gekennzeichnet, daß eine Befestigungsmittel-Austrittsöffnung an dem von dem zweiten Ende des Zylinders entfernten Ende der Pührungs einrichtungen (106) vorgesehen ist und daß der Hammer (47) eine derartige Länge aufweist, daß er aus der Befestigungsmittel-Aus trIttsöffnung herausragt wenn er sich in seiner zweiten ausgefahrenen Stellung befindet.5· Vorrichtung nach Anspruch 3 j dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel-Zufuhröffnung (138) so angeordnet ist, daß der Hammer (47) eine vorgegebene Strecke bei seiner Bewegung von der zurückgezogenen Stellung in seine ausgefahrene Stellung zurücklegen muß, bevor er mit einem in den Pührungseinrichtungen (I06) in Ausrichtung mit der Zufuhröffnung (I38) angeordneten Befestigungsmittel (1^4) in Eingriff kommt.6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch aus dem Gehäuse (2) herausragende Einrichtungen (109, 162) zur mechanischen Betätigung der ersten und zweiten Steuerventile (64, 88).7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Steuerventil ein hohles Steuerventilgehäuse (65) mit einer ersten zu der dritten Kammer führenden öffnung (67) einer zweiten zu dem Kanal (74, 75) führenden öffnung (73), eine dritte zur Atmosphäre hin führende öffnung (76, 77) und ein Steuerventilteil (69) umfaßt, das so bewegbar ist, daß selektiv die erste oder die dritte öffnung abgeschlossen wird.609834/02908. Vorrichtung nach Anspruch 7* dadurch gekennzeichnet, daß der Luftdruck in dem ersten Steuerventil (64) das Steuerventilteil (69) in eine derartige Richtung vorspannt, daß es normalerweise die dritte Öffnung (76, 77) absperrt.9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Auslösehebel (82) zur Betätigung des ersten Steuerventils (64).10. Vorrichtung nach Anspruch 9* gekennze ichne t durch Einrichtungen (162, 163, I65) zur lösbaren Verriegelung des Auslösehebels (82) .11. Vorrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch Einrichtungen (I62) zur Freigabe der Verriegelungseinrichtungen.12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich net, daß die Eirr ichtungen zur Freigabe der Verriegelungseinriehtungen ein Betätigungsteil (162) einschließen, das an dem Gehäuse befestigt ist und von diesem vorspringt, um die Freigabeeinrichtungen zu betätigen und daß das Betätigungsteil (162) und die Freigabeeinrichtungen so verbunden sind, daß der Auslösehebel (82) freigegeben ist, wenn das Betätigungsteil (l62) nach innen in das Gehäuse bewegt ist.13. Vorrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch Federeinrichtungen (I69), die einer Entriegelung des Auslösehebels (82) entgegenwirken.14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Steuerventil (88) ein hohles Ventilgehäuse (89, 90) umfassen, das an dem Gehäuse (2) befestigt ist und eine erste zur ersten Kammer (54) führende Öffnung (9I), eine zweite zu der zweiten Kammer am ersten Ende des Zylinders führende Öffnung (95) und eine609834/0290dritte zur Atmosphäre außerhalb des Gehäuses führend öffnung (98) aufweist und daß ein Steuerventilteil (93) beweglich in dem Ventilgehäuse befestigt ist, um selektiv die ersten und dritten öffnungen (9I, 98) abzuschließen.15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich net, daß der Luftdruck in der ersten Kammer (52O das Steuerventilteil (93) des zweiten Steuerventils in eine Richtung vorspannt, in der die dritte öffnung (98) verschlossen ist.16. Vorrichtung nach Anspruch I5, gekennze lohne t durch Einrichtungen (I06, 108) zur mechanischen Verschiebung des Steuerventilteils (93) des zweiten Steuerventils (88) in eine Richtung, in der die erste öffnung (9I) verschlossen und die dritte öffnung (98) geöffnet ist.17· Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeich net, daß die Einrichtungen zur mechanischen Verschiebung des Steuerventilteils (93) des zweiten Steuerventils (88) ein zweites Betätigungsteil (109), das an dem Gehäuse befestigt und aus diesem vorspringt, und das zweite Betätigungsteil (109) und das Steuerventilteil (93) des zweiten Steuerventils (88) verbindende Teile (IO8) umfassen, die das Steuerventilteil (93) in eine Richtung verschieben, in der die erste öffnung (91) des zweiten Steuerventils (88) verschlossen ist, wenn das zweite Betätigungsteil (IO9) nach innen in das Gehäuse gedrückt wird.18. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich net, daß das zweite Steuerventil (88) ein Steuerventilteil (93) einschließt, das normalerweise so angeordnet ist, daß das zweite Steuerventilteil (93) Luft von der ersten Kammer (5^) zur zweiten Kammer weiterleitet und daß ein zweites Betätigungsteil (109) an dem Gehäuse (2) befestigt ist und aus diesem herausragt und das Ventilteil (93) des zweiten Steuerventils (88) derart verschiebt, daß das Ven-609834/0290 m/'til Luft aus der zweiten Kammer zur Atmosphäre hin ableitet wenn das zweite Betätigungsteil (I09) nach innen in das Gehäuse (2) gedrückt wird.19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Betätigungsteile (109* I62) Stangen sind.20. Vorrichtung nach Anspruch 19* gekennze lehne t durch einen Ansatz (6) an dem Gehäuse, der eine Führung (106) für den Hammer (47) bildet und in dem die Stangen (109, 162) verschiebbar angeordnet sind und daraus herausragen,21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäuseansatz (6) eine Endoberfläche (II8) mit einer Befestigungsmittel-Austrittsöffnung aufweist, die mit der Führung (106) in Verbindung steht und daß die Stangen (109, I62) normalerweise aus der Endfläche (II8) des Gehäuseansatzes (6) herausragen.22. Vorrichtung nach einem d=r vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen ersten Fußabschnitt- (107), in dem der Hammer (47) verschiebbar befestigt ist, und einen zweiten Fußabschnitt (I50), der mit Abstand von dem ersten Fußabschnitt angeordnet ist, um die Stabilisierung der Vorrichtung gegenüber einem Werkstück zu erleichtern.25. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Entlüftungsventil ein Entlüftungsventil-Be tätigungs teil einschließt, das mit dem Tellerventilteil verbunden und mit diesem beweglich ist.24. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g'e kennzeichne t, daß das Tellerventil teil erste und zweite gegenüberliegende Endflächen aufweisen, von denen die zweite Endfläche für einen Eingriff mit dem zweiten Ende609834/0290 ·/-des Zylinders (4θ) angeordnet ist, so daß die zweite Kammer verschlossen ist wenn das Tellerventilteil in die zweite geschlossene Stellung bewegt ist, daß die zweite Endfläche groß genug ist, um in Radialrichtung über den Umfang des zweiten Endes des Zylinders hinauszuragen und daß die erste Endfläche eine größere wirksame Fläche als die zweite Endfläche aufweist, so daß, wenn der Kanal gegenüber der dritten Kammer (58) geöffnet ist, der Luftdruck in dem Tellerventilgehäuse (15, l6) eine größere Kraft auf die erste Endfläche ausübt als die Kraft, die der Luftdruck in den ersten und zweiten Kammern auf die zweite Endfläche ausübt, so daß das Tellerventilteil die erste Kammer (54) abschließt.25. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, g e kennzeichne t durch ein Hilf s-Steuerventil zur Steuerung der Luftströmung von dem zweiten Steuerventil (88) zur Atmosphäre außerhalb des Gehäuses (2), wobei das Hilfssteuerventil Einrichtungen (172, 179) zur Vergrößerung und Verkleinerung der zur Atmosphäre hin abgegebenen Luftmenge entsprechend dem anwachsenden und verringernden Luftdruck in dem zweiten Steuerventil (88) aufweist.2β. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichne t, daß das zweite Steuerventil (88) eine von der ersten Kammer zu einem zweiten Kanal führende Öffnung (91) aufweist, daß das erste Steuerventil eine von der dritten Kammer (58) zu dem ersten Kanal (74, 75) führende Öffnung (67) aufweist und daß die Öffnung (91) des zweiten Steuerventils (88) eine größere wirksame Querschnittsfläche als die Öffnung (67) des ersten Steuerventils (64) aufweist.27. Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die effektiven Querschnittsflachen der Öffnung (67) des ersten Steuerventils (64) und der Öffnung (91) des609834/0290zweiten Steuerventils (88) ein Verhältnis von ungefähr 1:4 aufweisen.28. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,' dadurch gekennze ichne t, daß das Tellerventilteil hohl ist.29. Vorrichtung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß das Tellerventilteil einen hohlen Körper mit kreisförmigem Querschnit mit einem ersten Außendurchmesser an einem Ende und einem zweiten kleineren Außendurchmesser am anderen Ende umfaßt, daß eine einstückige Wand das eine Ende des hohlen Körpers abschließt, daß eine Verlängerung einstückig mit einer Seite der Wand ausgebildet ist, daß die Verlängerung koaxial zu dem hohlen Körper ausgebildet und sich von diesem fort erstreckt, daß ein Vorsprung einstückig mit der entgegengesetzten Seite der Viand ausgebildet ist, daß der Vorsprung innerhalb des hohlen Körpers angeordnet ist und sich koaxial in dfcem erstreckt, daß eine Platte an dem Vorsprung befestigt ist und das andere Ende des hohlen Körpers abschließt, daß die Platte einen kleineren Durchmesser aufweist als der Außendurchmesser des einen Endes des hohlen Körpers und daß sich ein Kanal durch die Verlängerung, die Wand, den Vorsprung und die Platte hindurcherstreckt, um Luft durch das Ventilteil hindurch zu leiten.609834/0290
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US54722175A | 1975-02-05 | 1975-02-05 | |
| US05/637,571 US4040554A (en) | 1972-12-06 | 1975-12-04 | Pneumatic apparatus |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2604287A1 true DE2604287A1 (de) | 1976-08-19 |
| DE2604287C2 DE2604287C2 (de) | 1982-05-13 |
Family
ID=27068488
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762604287 Expired DE2604287C2 (de) | 1975-02-05 | 1976-02-04 | Druckluftnagler |
Country Status (8)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS51103377A (de) |
| AU (1) | AU499797B2 (de) |
| CA (1) | CA1042603A (de) |
| DE (1) | DE2604287C2 (de) |
| FR (1) | FR2299945A1 (de) |
| GB (1) | GB1510752A (de) |
| IT (1) | IT1053462B (de) |
| NL (1) | NL181977C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0129351A1 (de) * | 1983-06-13 | 1984-12-27 | Senco Products, Inc | Pneumatisches Eintreibgerät mit Steuerventil |
| US4986164A (en) * | 1983-06-13 | 1991-01-22 | Senco Products, Inc. | Pneumatic gun having improved firing valve |
Families Citing this family (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4098171A (en) * | 1976-08-19 | 1978-07-04 | Pneutek, Inc. | Pneumatic piston apparatus |
| US4122904A (en) * | 1977-01-27 | 1978-10-31 | Pneutek, Inc. | Pneumatic hammer driver |
| FR2427534A1 (fr) * | 1978-06-02 | 1979-12-28 | Monacelli Umberto | Element de piston mobile pour marteau pneumatique ou outil analogue |
| US4196833A (en) * | 1978-10-10 | 1980-04-08 | Haytayan Harry M | Pneumatic tacking tool |
| FR2456300A1 (fr) * | 1979-05-08 | 1980-12-05 | France Etat | Pistolet pneumatique pour l'abattage d'animaux de boucherie |
| US4384623A (en) * | 1979-10-31 | 1983-05-24 | Panda S.R.L. | Pneumatic fastener gun |
| JPS59148277U (ja) * | 1983-03-22 | 1984-10-03 | マックス株式会社 | 空気圧式釘打機の安全装置 |
| JPS59148278U (ja) * | 1983-03-22 | 1984-10-03 | マックス株式会社 | 空気圧式釘打機の安全装置 |
| DE3504437A1 (de) * | 1985-02-09 | 1986-08-14 | Messerschmitt-Bölkow-Blohm GmbH, 8012 Ottobrunn | Vorrichtung zum setzen von keilsockeln |
| JPS63266198A (ja) * | 1987-04-22 | 1988-11-02 | Matsushita Electric Works Ltd | モ−タフアン |
| DE102012212674A1 (de) * | 2012-07-19 | 2014-02-06 | Hilti Aktiengesellschaft | Nagelgerät |
| CN108362167B (zh) * | 2018-04-12 | 2023-07-28 | 陕西航天机电环境工程设计院有限责任公司 | 快开发射装置及强冲击动力发生系统 |
| CN108359788B (zh) * | 2018-04-23 | 2024-08-30 | 黄石山力科技股份有限公司 | 气动伺服控制系统及张力稳定装置 |
Citations (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1603900C (de) * | Gaston E Marbaix Ltd , London | Mit Druckluft betriebene Vorrichtung zum Eintreiben von Nageln, Bolzen od dgl | ||
| US2989948A (en) * | 1954-07-07 | 1961-06-27 | Internat Staple And Machine Co | Air powered stapling machine |
| US3056965A (en) * | 1960-10-24 | 1962-10-09 | Spotnails | Safety mechanism for pneumatic fastener driving machines |
| US3190189A (en) * | 1963-10-03 | 1965-06-22 | Fastener Corp | Fastener driving apparatus |
| US3301456A (en) * | 1964-11-23 | 1967-01-31 | Schafroth | Nailing machine |
| GB1106678A (en) * | 1965-07-09 | 1968-03-20 | Kurt Reich | Pneumatic nailing machine |
| US3495755A (en) * | 1967-05-29 | 1970-02-17 | Russell Co Inc Arthur | Fluid operated inserting tool |
| US3498517A (en) * | 1967-04-21 | 1970-03-03 | Fastener Corp | Fastener driving tool |
| DE2131752C3 (de) * | 1970-07-15 | 1974-06-27 | Fastener Corp., Franklin Park, Ill. (V.St.A.) | Aufsetzsicherung an einem Druckluftnagler |
| US3822819A (en) * | 1972-07-10 | 1974-07-09 | S Wilson | Fastener driving tool with improved valve |
Family Cites Families (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3086207A (en) * | 1961-04-24 | 1963-04-23 | Signode Steel Strapping Co | Pneumatic fastening tool |
| US3211352A (en) * | 1962-07-23 | 1965-10-12 | Edgar P Anstett | Pneumatically power operated nailing machine |
| US3162097A (en) * | 1962-11-09 | 1964-12-22 | Bostitch Inc | Fastener applying machine |
| US3173340A (en) * | 1963-11-29 | 1965-03-16 | Fastener Corp | Fastener driving tool |
| US3375758A (en) * | 1966-09-13 | 1968-04-02 | Fastener Corp | Fastener driving tool |
| FR1498704A (fr) * | 1966-10-04 | 1967-10-20 | Bostitch Inc | Marteau pneumatique |
| US3512454A (en) * | 1968-01-02 | 1970-05-19 | Swingline Inc | Air return mechanism for a fastener driving machine |
| US3604311A (en) * | 1968-07-19 | 1971-09-14 | Umberto Monacelli | Compressed air nailing machine |
-
1976
- 1976-01-23 GB GB263176A patent/GB1510752A/en not_active Expired
- 1976-01-26 IT IT4780076A patent/IT1053462B/it active
- 1976-01-28 CA CA244,381A patent/CA1042603A/en not_active Expired
- 1976-01-30 AU AU10702/76A patent/AU499797B2/en not_active Expired
- 1976-02-04 FR FR7603084A patent/FR2299945A1/fr active Granted
- 1976-02-04 NL NL7601127A patent/NL181977C/xx not_active IP Right Cessation
- 1976-02-04 DE DE19762604287 patent/DE2604287C2/de not_active Expired
- 1976-02-04 JP JP1119876A patent/JPS51103377A/ja active Granted
Patent Citations (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1603900C (de) * | Gaston E Marbaix Ltd , London | Mit Druckluft betriebene Vorrichtung zum Eintreiben von Nageln, Bolzen od dgl | ||
| US2989948A (en) * | 1954-07-07 | 1961-06-27 | Internat Staple And Machine Co | Air powered stapling machine |
| US3056965A (en) * | 1960-10-24 | 1962-10-09 | Spotnails | Safety mechanism for pneumatic fastener driving machines |
| US3190189A (en) * | 1963-10-03 | 1965-06-22 | Fastener Corp | Fastener driving apparatus |
| US3301456A (en) * | 1964-11-23 | 1967-01-31 | Schafroth | Nailing machine |
| GB1106678A (en) * | 1965-07-09 | 1968-03-20 | Kurt Reich | Pneumatic nailing machine |
| US3498517A (en) * | 1967-04-21 | 1970-03-03 | Fastener Corp | Fastener driving tool |
| US3495755A (en) * | 1967-05-29 | 1970-02-17 | Russell Co Inc Arthur | Fluid operated inserting tool |
| DE2131752C3 (de) * | 1970-07-15 | 1974-06-27 | Fastener Corp., Franklin Park, Ill. (V.St.A.) | Aufsetzsicherung an einem Druckluftnagler |
| US3822819A (en) * | 1972-07-10 | 1974-07-09 | S Wilson | Fastener driving tool with improved valve |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0129351A1 (de) * | 1983-06-13 | 1984-12-27 | Senco Products, Inc | Pneumatisches Eintreibgerät mit Steuerventil |
| US4747338A (en) * | 1983-06-13 | 1988-05-31 | Sencorp | Pneumatic gun having improved firing valve |
| US4986164A (en) * | 1983-06-13 | 1991-01-22 | Senco Products, Inc. | Pneumatic gun having improved firing valve |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2299945B1 (de) | 1983-03-18 |
| IT1053462B (it) | 1981-08-31 |
| AU499797B2 (en) | 1979-05-03 |
| DE2604287C2 (de) | 1982-05-13 |
| NL181977C (nl) | 1987-12-16 |
| NL181977B (nl) | 1987-07-16 |
| JPS51103377A (ja) | 1976-09-11 |
| CA1042603A (en) | 1978-11-21 |
| JPS5743391B2 (de) | 1982-09-14 |
| FR2299945A1 (fr) | 1976-09-03 |
| NL7601127A (nl) | 1976-08-09 |
| AU1070276A (en) | 1977-08-04 |
| GB1510752A (en) | 1978-05-17 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1703110C3 (de) | Druckluftwerkzeug, insbesondere Druckluftnagler | |
| EP0326639B1 (de) | Steuerventileinrichtung an einem mit Druckluft betriebenen Gerät zum Eintreiben von Befestigungsmitteln | |
| DE69806161T2 (de) | Pneumatisch-hydraulisches nietgerät | |
| EP3257633B1 (de) | Druckluftnagler mit sicherheitssteuerkammer | |
| DE2604287A1 (de) | Vorrichtung zum eintreiben von befestigungsmitteln | |
| DE2940966A1 (de) | Pneumatisches werkzeug | |
| DE3940705A1 (de) | Pneumatisches befestigungselement-einschlagwerkzeug | |
| DE3347605C2 (de) | Pneumatisches Werkzeug | |
| DE2717336A1 (de) | Pneumatischer hammerantrieb | |
| DE1868901U (de) | Federloses druckventil. | |
| DE8124356U1 (de) | Ventilausloeseanordnung fuer einen druckluftnagler | |
| DE2131752A1 (de) | Pneumatischer Nagler | |
| EP3697573B1 (de) | Druckluftnagler mit einem sicherheitsstellglied | |
| DE2122775A1 (de) | Pneumatisches Kolbenrückführsystern und Ventilanordnung für Schlagwerkzeuge | |
| EP3666469A1 (de) | Druckluftnagler mit einer sicherheitseinrichtung | |
| DE2516546C2 (de) | Hydraulischer Schlagapparat | |
| EP3471921A1 (de) | Druckluftnagler mit einzel- und kontaktauslösung | |
| DE1603829A1 (de) | Ausloesesperre fuer ein mit Druckluft betriebenes Handgeraet zum Eintreiben von Befestigungsmitteln | |
| DE19652079A1 (de) | Fluidbetriebenes Schlagwerk | |
| CH659031A5 (de) | Druckluftnagler. | |
| DE1298057B (de) | Ventilanordnung fuer die Druckluftzufuhr zu einem Druckluftnagler | |
| DE3910736A1 (de) | Nagelmaschine | |
| DE19804456C1 (de) | Auslösegesichertes Eintreibgerät für Befestigungsmittel | |
| EP3760379B1 (de) | Druckluftnagler mit einer sicherheitseinrichtung | |
| DE2103016C3 (de) | Druckluftschlagwerkzeug |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |