DE2601326A1 - Vorrichtung zur messung der staubmenge in gasen - Google Patents
Vorrichtung zur messung der staubmenge in gasenInfo
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Description
Patentanwalt
DIPL.-ING. B. SCHMID 7 Stuttgart 1, Falb«nh«nn*nstr. 17
12 087 Qu/Vo
F. L. Smidth & Co. A/S
77, Vigerslev Alle
DK-2500 Valby, Dänemark
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Messung der Staubmenge in einem Gas, ζ. Β. Rauch.
Derartige Vorrichtungen mit einer Absaugdüse, die in dem Kanal angeordnet ist, durch den das zu untersuchende Gas,
ζ. B. Rauch, strömt, sind bekannt. Die Düse ist mittels
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eines Ansaugrohrs mit einem Filtergehäuse verbunden, und eine Absaugvorrichtung, z. ß. eine Strahlpumpe ist an das
Gehäuse angeschlossen und ein Filtersack oder eine Filterscheibe kann in dem Gehäuse derart angeordnet sein, daß der Staub
in den Gasen oder dem Rauch, der aufgrund der durch die Absaugvorrichtung erzeugten Saugwirkung durch das Gehäuse
strömt, aufgefangen wird. Durch Regelung der durch die Absaagvorrichtung erzeugten Saugwirkung in der Weise, daß
die Eintrittsgeschwindigkeit des Geases durch die Düse
der Geschwindigkeit der Gasströmung durch den Kanal entspricht, und durch Messung der eingesaugten Gasmenge ist
es möglich den Massendurchsatz an Gas durch den Kanal zu
bestimmen. Durch Messung der aufgefangenen Staubmenge ist es darüberhinaus möglich, die Gesamtmenge des von dem Gas
in den Kanal mitgeführten Staubes zu bestimmen.
Bei der Messung eines oder mehrerer Parameter eines abgesaugten heißen Gases, z. ß. aus einem Drehrohrofen durch
einen Gaskanal zu einem Filter, beispielsweise einem Elektrofilter, müssen Vorkehrungen getroffen werden, um eine Beschädigung
des Filterbeutels oder -einsatzes der Messvorrichtung zu vermeiden. Die Materialien für derartige Filter
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sind gegenüber hohen Temperaturen ziemlich anfällig. Um eine übermäßige Erhitzung des Filters zu vermeiden,
ist es bereits bekannt, ein Absaugrohr zu verwenden, das von einem Mantel umgeben ist, der Führungskanäle für
komprimierte Luft enthält, die das Absaugrohr und dem gemäß auch das abgesaugte Gas kühlt.
Andererseits kann die Beschaffenheit des zu untersuchenden Gases auch derart sein, daß eine latente Gefahr der Kondensation
von Flüssigkeit in dem Gerät besteht. Wenn z. B. verhältnismäßig kalter Rauch durch die Vorrichtung
gesaugt wird, kann der Rauch, während er durch die Vorrichtung strömt, unter den Taupunkt abgekühlt werden. Entsprechend
kann dann eine Kondensation in der Vorrichtung erfolgen, so z. B. in dem Absaugrohr oder in dem Filtergehäuse.
Unter derartigen Bedingungen kann Staub zusammen mit dem Kondensat aus dem Rauch ausgeschieden werden, so
daß eine mehr oder weniger große Menge des Staubes das Filter
nicht mehr erreicht, sondern sich in der Vorrichtung absetzt. Aufgrund der Feuchtigkeit des auf diese Weise abgelagerten
Staubes ist dieser schwierig zu entfernen. Um eine übermäßige Kondensation in der Vorrichtung zu vermeiden,
ist es bereits bekannt Absaugrohre mit einem Mantel zu ver-
-H-
C09835/0652
sehen, der elektrische Heizelemente aufweist.
Obwohl es sich gezeigt hat, daß durch Druckluft gekühlte Absaugrohre zufriedenstellend arbeiten, wenn die
Staubmenge in heißen Graden gemessen werden soll und
auch elektrisch geheizte Absaugrohre sich als einwandfrei herausgestellt haben, wenn die Staubmenge in verhältnismäßig
kalten und feuchten Gasen gemessen wird, ist es in der Praxis unzweckmäßig unterschiedliche Arten von
Absaugrohren für die beiden vorgenannten Anwendungsfälle
zu verwenden.
Es ist daher Aufgabe vorliegender Erfindung, eine Vorrichtung zur Messung der Staubmenge in Gasen vorzuschlagen, die
in beiden vorgenannten Fällen eingesetzt werden kann, ohne daß die Notwendigkeit besteht, das Absaugrohr auszuwechseln.
Gemäß vorliegender Erfindung wird eine Vorrichtung zur Messung der Staubmenge in einem Gas vorgeschlagen, die eine
Absaugdüse umfaßt, die in dem Kanal, durch den das Gas strömt, angeordnet ist, ein Filtergehäuse, das mittels eines Absaugrohres
mit der Düse verbunden ist und eine Quelle zur Abgabe
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eines Mediums in Strömungskanäle, die in dem Absaugrohr vorgesehen sind, das mit einer regelbaren Heizvorrichtung
versehen ist, um das Medium zwischen der Quelle und dem Absaugrohr zu erhitzen. Mit der Vorrichtung nach vorliegender
Erfindung ist es möglich, Gas unabhängig von seiner Beschaffenheit zu analysieren, nämlich durch Erwärmen des
Mediums, wenn verhältnismäßig kalte und feuchte Gase untersucht werden sollen und durch Verwendung des Mediums,
z. B. Luft, in nicht erwärmtem Zustand, wenn eine Kühlung erforderlich ist.
Gemäß vorliegender Erfindung kann eine Steuerung zur Regelung der Durchflußmenge des Mediums vorgesehen werden.
Eine derartige Ausbildung bietet den Vorteil eines weiteren Parameter zur Regelung der Temperatur des Gases, die in
Verbindung mit der regelbaren Erhitzung des Mediums verwendet werden kann.
Gemäß vorliegender Erfindung kann die Heizung um das Filtergehäuse
herum derart angeordnet werden, daß mit den Führungskanälen des Mediums ein Wärmeaustausch erfolgt, was eine
sehr kompakte Vorrichtung ergibt, und darüber hinaus kann das
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Filtergehäuse so ausgelegt werden, daß sich eine verbesserte Steuerung der Gastemperatur ergibt.
Ein guter Wärmeaustausch zwischen dem Medium, der Heizung und dem Filtergehäuse wird erreicht, wenn nach vorliegender
Erfindung sowohl die Heizung als auch die Führungskanäle des Mediums schraubenförmig ausgebildet
sind und die Wendeln der Heizung mit der Luftfuhrungskanälen
verschlungen werden.
Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung kann die Heizung ein durch Temperaturmessvorrichtungen, die die Temperatur
am Ausgang des Filtergehäuses messen, gesteuertes elektrisches Heizelement aufweisen. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel
ist es möglich, die gewünschte Auslaßtemperatur des
Gases vorzugeben und die Gastemperatur automatisch zu regeln.
Die Regelung der Gastemperatur kann nach vorliegender Erfindung weiterhin dadurch verfeinert werden, daß Einrichtungen
vorgesehen v/erden, die sowohl die Temperatur als auch die Durchflußmenge des Mediums durch die Vorrichtung in Abhängigkeit
von der Gastemperatur steuern.
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Die Vorrichtung entsprechend der Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung
mit den zugehörigen Zeichnungen näher beschrieben, von denen:
Fig. 1 eine schaubildliche Seitenansicht eines bevorzugten
Ausführungsbeispiel3 der Vorrichtung nach
vorliegender Erfindung ist, während
Fig. 2 in vergrößertem Maßstab einen Axialschnitt durch das Filtergehäuse zeigt, das einen Teil der in
Fig. 1 dargestellten Vorrichtung bildet,
Fig. 3 ebenfalls in vergrößertem, jedoch kleinerem Maßstab als bei Fig. 2, einen Axialschnitt der Absaugvorrichtung
für die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung,
Fign. k und 5 zeigen Längsschnitte des hinteren bzw. vorderen
Endes des Absaugrohres für die Vorrichtung von Fig. in noch stärker vergrößertem Maßstab,
Fig. 6 zeigt einen Querschnitt durch das Absaugrohr entlang der Schnittlinie VI - VI von Fig. 4 und die
Fign. 7 und 8 zeigen einen seitlichen bzw. einen frontseitigen
Querschnitt einer Düse für die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung.
Die Hauptelemente der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung sind die folgenden:
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Eine Düse 1, ein Filtergehäuse 2} das durch ein Absaugrohr
mit der Düse verbunden ist, eine Absaugvorrichtung 4, die mit dem Gehäuse 2 in Verbindung steht, und ein Bauteil 5,
das drei U-Rohrmanometer sowie drei Schrägrohrmanometer trägt.
Die Absaugvorrichtung (Pig. 3) umfaßt eine Strahlpumpendüse 6, die über eine Rohrleitung 7 mit Druckluft von einem (nicht
dargestellten) Verdichter beschickbar ist. Die Durchflußmenge durch die Düse 6 kann mittels eines Steuerventils 8 eingestellt
werden. Die Düse 6 mündet in eine Expansionskammer 9,
die mit dem Inneren des Filtergehäuses 2 über ein Anschlußstück 10 in Verbindung steht. Die Entleerung der Kammer 9,
nämlich der durch die Düse 6 ausgestoßenen Luft und des aus dem Filtergehäuse 2 abgesaugten Gases erfolgt über die Auslaßöffnung
11 in die Atmosphäre.
Das Filtergehäuse 2 (Fig. 2) umfaßt eine Konushülse, an der ein Filterbeutel 13 befestigt ist. Zwischen dem Filterbeutel
und dem Anschlußstück 10 ist eine Lochblende 14 angeordnet, die
zusammen mit einem der U-Rohrmanometer 15 einen Staurandmesser
bildet (Fig. 1). Jeder der beiden Schenkel des U-Rohres 15 ist mittels eines Gummischlauches 16 bzw. 17 mit einer radialen
Bohrung 18 bzw. 19 verbunden (Fig. 2), die sich zu beiden
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Seiten der Blende 14 in dem Filtergehäuse befinden. Die beiden Bohrungen 18 und 19 dienen zur übertragung der auf
beiden Seiten der Blende herrschenden Drucke zu dem U-Rohr 15, das entsprechend den Abfall des statischen Druckes an
der Blende Ik mißt. Wenn die öffnungskonstante (c) für die
Blende und der statische Druckabfall an der Blende bekannt sind, kann die das Filtergehäuse durchströmende Gasmenge
leicht bestimmt werden. Von ctem Gummischlauch 17 führt eine Zweigleitung 17 a zu einem der Schenkel eines weiteren
U-Rohrmanometers 15 a, dessen anderer Schenkel mit der
Atmosphäre in Verbindung steht. Die Querschnittsfläche des Filtergehäuses ist um ein Mehrfaches größer als der Querschnitt des
Absaugrohres. Dieser Umstand in Verbindung mit der Drosselung des Gases durch die Blende 14 hat die Wirkung, daß das
Gas, nachdem es die Blende passiert hat, nur noch eine sehr geringe Geschwindigkeit aufweist und dementsprechend praktisch
kein Unterschied zwischen dem statischen Druck und dem Gesamtdruck besteht. Demgemäß zeigt das U-Rohrmanometer 15 a
den Gesamtdruck an. Wie nachfolgend erklärt wird, wird die Temperatur am Ausgang des Filtergehäuses gemessen und dementsprechend
kann die das Filtergehäuse durchströmende Gasmenge auf Normaltemperatur und -druck umgerechnet werden.
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Die Vorder- oder Einlaßseite des Gehäuses 2 ist mit einem Abschlußdeckel 20 verschlossen, der eine zentrale Bohrung
aufweist, in der ein Schraubstutzen 21 befestigt ist. Die
Konushülse 12 ist mittels Schraubgewinde an dem hinteren
Ende des Stutzens 21 angebracht, während das vordere Ende des Stutzens 21 als Verbindung zu dem Absaugrohranschluß 3
mittels einer Rohrüberwurfmutter 22 dient (Pig. I). Anstelle eines einfachen Filterbeutels, wie in Fig. 2 dargestellt,
können auch ein oder mehrere Filterscheiben verwendet werden. In letzterem Falle ist es notwendig eine
andere Konushülse zu verwenden, die für derartige Scheiben geeignet ist. Es versteht sich von selbst, daß die Wahl der
Filter von der Art des auszufilternden Staubes abhängt.
über den Umfang des Gehäuses 2 sind Schraubennuten 23 und
zur Aufnahme einer elektrischen Heizvorrichtung 23 a und von Luftröhren 24 a ausgebildet. Eine einzige Schraubnut
23 für die elektrische Heizung 23 a, z. B. ein elektrischer Heizdraht, verläuft in einer einzigen Schraubenbahn von
einem Ende des Gehäuses zu dem anderen. Drei Nuten 24 sind für die Luftröhren 2k a vorgesehen, wobei sich die drei Nuten
24 ebenfalls entlang von Sehraubenbahnen von einem Ende
des Gehäuses zu dem
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anderen erstrecken. Wie aus Pig. 2 hervorgeht, stoßen die Nuten 23 an die Gruppe der drei Muten 24 für die
Luftröhren, so daß entsprechend dia Windungen der Luftröhren 24 a und der elektrischen Heizung 23 a ineinandergreifen.
Die drei Luftröhren 24 a sind umschichtig an den Enden des Gehäuses durch Sammelleitungen 24 b
und 24 d verbunden und laufen über dfe Sammelleitungen an einem Ende des Gehäuses in einen Einlaß 26 zusammen und
in einen Auslaß 27 an dem anderen Ende des Gehäuses, derart, daß die Luft entlang von drei parallelen Schraubenbahnen
von einem Ende des Gehäuses zu dem anderen geführt wird. Der Einlaß 26 ist über ein Steuerventil 26 a
mit einer Leitung 26 b verbunden, die von der Leitung 7 abzweigt, so daß Druckluft von dem (nicht dargestellten)
Verdichter zu den Luftröhren 24 a gelangen kann.
Die Nuten 23, 24 sind zusammen mit der darin untergebrachten Heizung 23 a und den Luftkonditionierungsrohren 24 a
mit Wärmeisolierungsmaterial 25 ummantelt, das in eine Blechverklexdung 25 a eingeschlossen ist.
Das Absaugrohr umfaßt, wie aus den Pign. 4, 5 und 6 hervorgeht,
ein Kernrohr 28 sowie ein Zwischenrohr 29» das das Kernrohr koaxial umgibt, so daß ein Luftkanal 30
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zwischen beiden gebildet wird. Das Zwischenrohr 29 ist
von einer Schicht aus Wärmeisolierungsmaterial 31 umgeben, die koaxial von einem äußeren Rohr 32 umfaßt
wird, so daß ein äußerer Luftkanal 33 zwischen der Außenfläche des Isoliermaterials 31 und der Innenseite
des äußeren Rohres 32 gebildet wird. Die Rohre 28, 29 und 32 sind an den Enden an Kopfplatten befestigt,
nämlich einer vorderen Montageplatte 3h (Fig. 5) und
einer hinteren Montageplatte 35 (Fig. 4). Die hintere Montageplatte 35 ist mittels einer Schraubverbindung
an dem Stutzen 21 befestigt, um eine Verbindung zwischen dem Kernrohr 28 und der Konushülse 12 zu gewährleisten.
Weiterhin ist in der hinteren Montageplatte 35 ein Lufteinlaß 37 vorgesehen, damit Druckluft zu dem zwischen
dem Kernrohr 28 und dem Zwischenrohr 29 ausgebildeten
Luftkanal 30 gelangen kann. Schließlich ist an diesem Ende des Absaugrohres ein Luftauslaß 38 ausgebildet.
Der Auslaß 38 verbindet den äußeren Luftkanal 33 mit der Atmosphäre. An der Vorderseite des Absaugrohres
ermöglicht die vordere Montageplatte 32J, daß Luft,
die die Vorderseite über den Kanal 30 erreicht, über den äußeren Luftkanal zurückfließt, nämlich durch die
Kammer 39, die durch eine zentrale öffnung 40, in der
die Frontseite des Zwischenrohres 29 befestigt ist, die
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Luft von dem inneren Luftkanal 30 zugeleitet bekommt. Die Kammer 39 steht über eine, in Fig. 5 dargestellte
Bohrung 40 a in Verbindung mit dem äußeren Luftkanal Der Einlaß 37 ist mittels eines Verb indungs rohr es 41
mit dem Auslaß 27 der das Filtergehäuse 2 umgebenden Luftröhren 24 a, wie in Fig. 1 dargestellt, verbunden.·
Drei Druckübertragungsrohre 42, 43 und 44 erstrecken
sich, eingelassen in das Isoliermaterial 31, längs des Zwischenrohres 29. In den Fign. 4 und 5 ist lediglich
eines der Rohre gezeigt, nämlich das Rohr 42. An der hinteren Montageplatte sind die Enden der Rohre 42,
und 44 mit Schlauchanschlüssen 45, 46 bzw. 47 versehen. Die vorderen Enden der Druckübertragungsrohre sind dagegen
an der Montageplatte 34 befestigt.
Die Absaugdüse (Fig. 7 und 8) ist eine sogenannte Ausgleichsdüse. Das Innere der Düse ist mittels eines Rohres
28 mit einem Flansch 56 verbunden, während weiterhin zwei Rohre 43 a und 44 a die Düse mit dem Flansch 56 verbinden.
Der Flansch 56 ist an der vorderen Montageplatte des Absaugrohres durch Schrauben 57 in der Weise verbunden,
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daß eine Verbindung sowohl zwischen dem Rohr 28 a und dem inneren Rohr 28 als auch zwischen dem Rohr 43 a
und dem Übertragungsrohr 43 als auch zwischen dem Rohr 44 a und dem übertragungsrohr 44 besteht. Darüber hinaus
ist ein enges Rohr 42 a an dem Flansch 56 so angebracht, daß es mit dem übertragungsrohr 42 in dem Absaugrohr in
Verbindung steht.
Die Düse selbst weist zwei Kammern 58 und 59 auf. Die
Kammer 58 steht mit dem Rohr 44 a in Verbindung und kommuniziert mit der Außenseite der Düse über radial sich
erstreckende Bohrungen 60, die entsprechend den außerhalb der Düse herrschenden statischen Druck mit dem
Schlauchanschluß 47 (Fig. 6) verbindet.
Die Kammer 59 ist mit dem Rohr 43 a verbunden und steht über radial nach innen gerichtete Löcher 61 mit dem Inneren
der Düse in Verbindung und verbindet entsprechend den an der Außenseite der Düse herrschenden Druck über das
Rohr 43 a und das Rohr 43 mit dem Schlauchanschluß 46.
Die Schlauchanschlüsse 45, 46 und 47 sind in Fig. 1 schematisch
dargestellt, aus der zu entnehmen ist, daß die
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beiden Schlauchanschlüsse 46 und 47 und entsprechend
die beiden Düsenkammern 58 und 59 mit einem der Enden der Schrägrohrmanometer 63 verbunden sind. Demgemäß
zeigt das Manometer 63 die Differenz des statischen Druckes an der Außenseite der Düse und dem Inneren der
Düse an. Folglich besteht, wenn das Manometer 63 im Pegel ist, keine derartige Differenz und tiie Strömungsgeschwindigkeit
in der Düse ist gleich der Geschwindigkeit außerhalb der Düse. Im Betrieb wird das
Ventil 8 so eingestellt, daß der an dem Auslaßende des Filtergehäuses 2 wirkende Ansaugeffekt abgeglichen ist.
Der Abgleich wird durchgeführt bis sich die Enden der Säulen in dem Manometer 63 auf gleicher Höhe befinden.
Wenn dieser Zustand erreicht ist, sind die Geschwindigkeiten außerhalb der Düse 1 und im Inneren der Düse 1 gleich.
Fig. l zeigt, wie die Düse 1 in dem Kanal, durch den das zu untersuchende Gas fließt, angeordnet ist. Die Vorderseite
des Absaugrohres 3 erstreckt sich durch eine öffnung 64
in der Wandung des Kanals; die öffnung ist durch eine Abdeckplatte
65 verschlossen.
Die Strömungsrxchtung ist in Fig. 1 durch einen Pfeil angedeutet, wobei angemerkt werden soll, daß die öffnung
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des engen Rohres 42 a gegen die Strömungsrichtung ausgerichtet
ist. Polglich überträgt das Rohr 42 a den Gesamtdruck über das Übertragungsrohr 42 auf den Schlauchanschluß
45, der, wie aus Fig. 1 ersichtlich, mit einem Ende eines anderen Schrägrohrmanometers 49, das an dem Bauteil 5
befestigt ist, verbunden ist. Das äußere Ende dieses Rohres steht mit dem Schlauchanschluß 47 in Verbindung
und folglich misst das Monometer 69 die Differenz zwischen dem Gesamtdruck und dem statischen Druck, nämlich
den dynamischen Druck der Gasströmung in dem Kanal. Damit ist es möglich die Geschwindigkeit, mit der das Gas
die Düse 1 durchströmt und in die Düse eintritt, zu berechnen. Die Einlaßöffnung 70 der Düse weist einen genau
festgelegten Querschnitt auf, und die Querschnittsfläche des Strömungskanals in der Düse in konstant, bis die
Strömung die Bohrungen 60 passiert hat. Durch Bestimmung des Querschnitts in dem Kanal, in dem die Düse angeordnet
ist, ist es damit möglich die Menge des, den Kanal durchströmenden Gases zu bestimmen. Die Geschwindigkeit
ist natürlich nicht an jedem Punkt des Querschnitts des Kanals dieselbe, wenn jedoch die Querschnittsform des
Kanals bekannt ist, ist auch das Geschwindigkeitsprofil bekannt, so daß es somit möglich ist, die Durchschnittsge-
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schwindigkeit zu errechnen, oder aber die Düse 1 kann
an einer solchen Stelle angeordnet werden, wo eine mittlere Geschwindigkeit gegeben ist.
Das dritte Sehrägrohrmonoraeter 71 ist mit einer Staudüse
72, die ebenfalls in den Gasstrom ragt, verbunden. Das Manometer 71 dient der überprüfung des Manometers
Bei hohen in dem Kanal herrschenden Geschwindigkeiten kann das dritte U-Rohrmanometer 66 anstelle des Schrägrohrmanometers
71 zur Messung des Staudruckes verwendet werden.
Zwei Thermometer 73 und 7^ sind zur Messung der in dem
Kanal herrschenden Temperatur vorgesehen. Das Thermometer 73 ist mit einem nassen Gewebestück versehen, um die
Peuchttemperatur zu messen, damit die relative Feuchtigkeit der Gasströmung in dem Kanal bestimmt werden kann.
Diese Messung erleichtert der Bedienungsperson die Entscheidung, ob das Absaugrohr geheizt werden muß. Wenn
die Temperaturm3ssungen zeigen, daß der Taupunkt des Gases verhältnismäßig hoch liegt, besteht eine latente Gefahr,
daß während des Durchgangs des Gases durch die Vorrichtung zu dem Piltersack Kondensation eintritt, und folglich
sollte eine Erwärmung der durch das Ansaugrohr zirkulieren-
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den Luft stattfinden. Wenn andererseits die Temperatur des Gases in dem Kanal hoch und der Taupunkt niedrig
ist, zeigt dies der Bedienungsperson an, daß die Absaugvorrichtung gekühlt werden sollte. In ersterem Fall
wird die elektrische Heizung eingeschaltet und in letzterem
Fall muß Druckluft durch das Absaugrohr 3 zirkulieren.
Um die Temperatur des Gases in dem Filtergehäuse 2 steuern zu können, ist ein Temperaturfühler 80, z. B. ein thermoelektrisches
Element oder ein Widerstandthermometer in dem Filtergehäuse 2 in der Nähe des Auslasses angeordnet.
Zur Befestigung wird ein Gewindeloch 81 verwendet. Der Temperaturfühler ist mit einem Steuergerät 82, wie in Fig.
angedeutet, verbunden. Das Steuergerät 82 ist ein kombiniertes Anzeige- und Signalinstrument, das die Differenz
zwischen dem Fixpunkt (nämlich der angestrebten Temperatur) und der augenblicklich gemessenen Temperatur anzeigt, die
ein elektrisches Signal im Verhältnis zu der Differenz auslöst. Das Ausgangssignal von dem Steuergerät 82 kann in
an sich bekannter Weise dazu verwendet werden, den Schaltkreis 83 automatisch zu steuern (Fig. 1), indem die das
Filtergehäuse umgebende elektrische Heizung ein- oder ausgeschaltet wird. Eine derartige Steuerung kann durch Kopplung
des Steuergerätes 82 mit einem Leistungsregler 84 bewirkt werden, der
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für eine Triac-Steuerung ausgelegt und in den Schaltkreis 83 eingeschaltet ist.
Bei Einsatz der Vorrichtung kann die Bedienungsperson jedoch auch die durch das Steuergerät 82 angezeigte Differenz
zwischen dem Pixpunkt und der augenblicklich gemessenen
Temperatur ablesen und diese Anzeige als Anhaltspunkt für die Einstellung der elektrischen Heizung heranziehen,
z. B. durch einen manuell betätigten Regelwiderstand.
Selbstverständlich kann die Temperaturregelung ebenfalls durch Einstellen des Ventils 26 a bewirkt werden, das
die Menge der durch die das Filtergehäuse umgebenden Luftkanäle 24 a fließenden Druckluft steuert. Durch eine
derartige Steuerung kann weiterhin die Luftmenge, die über den Kanal 41 durch das Absaugrohr über die Kanäle 30
und 33 fließt, gesteuert werden. Eine derartige Regelung kann entweder von Hand oder durch automatische Steuerung
des Ventils 26 a erfolgen, z. B. über ein Ausgangssignal
von dem Steuergerät 82.
Falls eine Kühlung erforderlich ist um eine übermäßige ER-hitzung des Filters 13 zu vermeiden, wird die elektrische
Heizung natürlich nicht benötigt, vielmehr wird die Kühlluftmenge mittels des Ventils 26 a angepaßt, um die Temperatur
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am äußeren Ende des PiItergehauses auf einer vorgegebenen
Höhe zu halten, die erheblich unterhalb den das Filter schädlichen Temperaturen liegt, aber auch erheblich
über dem Taupunkt.
Obwohl die Vorrichtung nach dieser Erfindung vorstehend
speziell in Bezug auf Luft als Medium zur Konditionierung sowohl der Absaugrohrvorrichtung 3 als auch des PiItergehäuses
2 beschrieben worden ist, ist der Einsatz der Erfindung nicht auf dieses spezielle Medium begrenzt, sondern
jedes andere, einen Wärmetransport bewirkende Medium kann anstelle von Luft verwendet werden. Darüber hinaus können
vielfältige Abänderungen und Modefikationen der Vorrichtung
vorgenommen werden, ohne daß die Lehre und der Bereich der offenbarten und in den folgenden Ansprüche beanspruchten Erfindung
verlassen wird.
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609835/0852
Claims (7)
- AnsprücheVorrichtung zur Messung der Staubmenge in einem Gas, gekennzeichnet durch eine Absaugdüse, die in einem Kanal, durch den das Gas strömt, angeordnet ist, ein Filtergehäuse, das mit der Düse mittels eines Absaugrohres verbunden ist und eine Quelle zur Lieferung eines Mediums· an Kanäle, die in dem Absaugrohr vorgesehen sind, das mit einer steuerbaren Heizungsvorrichtung zur Erhitzung des Mediums zwischen der Quelle und dem Absaugrohr ausgerüstet ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung zur Regelung der Durchflußmenge des Mediums vorgesehen ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizungsvorrichtung derart um das Filtergehäuse angeordnet ist, daß mit den Führungskanälen für das Medium ein Wärmeaustausch erfolgen kann.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch3, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Heizelemente als auch die Führungskanale schraubenförmig angeordnet sind, wobei die Windungen der Heizung als auch die Windungen der Luftführungskanäle ineinander greifen.- 22 -609835/0652
- 5. Vorrichtung nach einem doer mehreren der voraungegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizung ein elektrisches Heizelement umfaßt, das durch Temperaturmessvorrichtungen, die die Gastemperatur am Ausgang des Piltergehäuses messen, gesteuert wird.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen zur Steuerung der Temperatur in Verbindung mit der Durchflußmenge des durch die Vorrichtung in Abhängigkeit von der Gastemperatur strömenden Mediums vorgesehen sind.
- 7. Vorrichtung wie vorstehend in Verbindung mit den zugehörigen Zeichnungen beschrieben.603835/0652ti.Leerseite
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