DE3241544A1 - Verfahren zum ueberwachen und/oder steuern bei trocknungs-, granulier-, instantisier-, dragier- und filmcoating-prozessen sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents
Verfahren zum ueberwachen und/oder steuern bei trocknungs-, granulier-, instantisier-, dragier- und filmcoating-prozessen sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrensInfo
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Description
Verfahren zum Überwachen und/oder Steuern bei Trocknungs-,
Granulier-, Instantisier-, Dragier- und Filmcoating-Prozessen sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Überwachen und/
oder Steuern bei Trocknungs-, Granulier-, Instantisier-, Dragier- und Filmcoating-Prozessen, bei denen Zuluft bzw. Gas zugeführt
und Abluft bzw. Gas abgeführt wird.
Es ist bereits bekannt, bei derartigen Verfahren zur Steuerung der Prozesse die Produkt- und/oder die Ablufttemperatur
zu messen oder aber bei Serienprodukten die Steuerung über Zeitglieder vorzunehmen. Dadurch ist in
nachteiliger Weise jedoch nur ein Teil der gerade vorhandenen Produkt- und/oder Umgebungswerte erfaßbar, die
keine exakte Aussage über den gerade vorhandenen Zustand des Produktes zulassen.
Es ist auch bereits bekannt, die Feuchte der Abluft zu
messen, so daß z. B-. bei Trocknungsprozessen deren Endphase erfaßt werden kann, da sich hier nur noch eine geringe
Feuchteänderung pro Zeitabschnitt einstellt. Eine Aussage über die tatsächliche Feuchtebeladung der Luft
während eines Bearbeitungsprozesses ist damit jedoch nicht möglich.
Weiterhin kennt man auch eine Meßeinrichtung mit zwei Elektroden, mittels der die Leitfähigkeit des Behandlungsgutes
während eines Beschichtungsprozesses gemessen wird, über die auch in etwa auf den Feuchtegrad des Be-
S/Gu/H
/2
handlungsgutes, insbesondere die- Men-ge el'ne'S"*flüssigen
Bindemittels geschlossen werden kann. Außerdem soll hier
über eine Temperaturmeßsonde bei einem sich anschließenden Trocknungsprozeß der Trocknungsgrad festgestellt werden
.
Neben den Nachteilen, die sich aus der direkten Berührung
der in das Behandlungsgut ragenden Meßsonde(n) ergibt, ist weiterhin nachteilig, daß die Messung der eigentlich
interessierenden Größe über mehrfache Umsetzungen erfolgt,
so daß Verfälschungen des Ergebnisses begünstigt sind. Auch ist bei einem Chargenwechsel, insbesondere bei einem
Wechsel zu anderem Behandlungsgut die Umstelllng, Eichung usw. der Meßeinrichtung problematisch, so daß Behandlungsprozesse mit unterschiedlichen Chargen nur bedingt bzw.
umständlich durchführbar sind.
Auch Feuchtemeßverfahren, die auf Infrarothasis arbeiten, wobei aus
der Reflexion am OberflächenwasserfiIm Rückschlüsse auf die gerade
herrschende Feuchte des Behandlungsgutes gezogen werden, haben ähnliche Nachteile, wobei noch nachteilige Einffüsse bei hohem Feuchtegehalt
der das Behandlungsgut umgebenden Luft od. dgl. auftreten können.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren
sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens zu schaffen, bei dem die Zustandserfassung des
Behandlungsgutes ohne direkten Kontakt mit diesem möglich ist, bei dem andererseits aber trotzdem eine Meßgröße erfaßt wird, die praktisch im direkten Zusammenhang mit dem
Zustand des Behandlungsgutes steht. Außerdem sollen Chargenwechsel auch mit unterschiedlichem Behandlungsgut praktisch
keinen nachteiligen Einfluß auf die Messung haben.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß insbesondere vorgeschlagen, daß die Feuchte der Abluft sowie die
Feuchte der Zuluft gemessen und ihre Feuchtedifferenz zur Steuerung des bzw. der Arbeitsprozesse verwendet wird.
Aus dieser Feuchtedifferenz laßt sich z. B. bei einem
Trocknungsprozeß in dessen gesamtem Verlauf ein direkter
Rückschluß auf die Feuchtebeladung durch das zu trocknende -Produkt ziehen, wobei der momentane Feuchteentzug,
aber auch sehr genau die Gesamtmenge des entzogenen Wassers
erfaßbar und zu Steuerungszwecken auswertbar sind.
-i -
Auch die Überwachung und/oder Steuerung bei Granulationsund
Überzugs-Prozessen u. dgl. ist dadurch wesentlich vereinfacht, weil hierbei über die Feuchtedifferenz die
Prozeßluft-Feuchtebeladung erfaßt und auf einen gewünschten Wert eingestellt bzw. geregelt werden kann. Ein Überfeuchten
bzw. Untertrocknen wird somit sicher vermieden. Durch die erfindungsgemäße Feuchtemessung ist eine wesentlich
genauere Prozeßführung auch bei wechselnden Produkten bei gleichzeitig geringem Aufwand möglich.
Vorzugsweise ist vorgesehen, daß die absolute Feuchte von
Abluft und Zuluft gemessen und zur Steuerung des bzw. der Arbeitsprozesse verwendet wird. Dadurch ist der Meßaufwand
vergleichsweise gering, da hierbei die Temperatur nicht miterfaßt werden muß.
Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Trocknen,
Granulieren, Dragieren sowie für Filmcoating-Prozesse, wobei diese Vorrichtung einen von einem Gasstrom (Luft)
durchströmten Behandlungsbehälter aufweist. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist insbesondere dadurch
gekennzeichnet, daß eine Meßeinrichtung zum Erfassen des Feuchtegehaltes des Gases beim Gaseintritt sowie des
Feuchtegehaltes des Gases beim Gasaustritt ausgebildet ist und insbesondere eine Einrichtung zur Differenzwertbildung
aus diesen Feuchtewerten aufweist. Damit ist die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens mit den genannten
Vorteilen möglich.
Eine bevorzugte Ausführungsform sieht vor, daß die Meßeinrichtung
Feuchtefühler aufweist, die zum Erfassen der absoluten Feuchte und insbesondere als kapazitive Meßsonden
ausgebildet sind und gegebenenfalls mit einer Heizvorrichtung zusammenarbeiten. Das Erfassen der absoluten
Feuchte und die Verwendung von kapazitiven Meß-
Ik BAD ORIGINAL
sonden dafür vereinfacht den Aufbau der Meßeinrichtung
und durch die Verwendung einer Heizvorrichtung kann auch übersättigte Luft durch Taupunktsverschiebung gemessen
werden.
Eine Ausgestaltung der Erfindung, für die selbständiger
Schutz beansprucht wird, sieht vor, daß zumindest der Feuchtefühler für die Abluft bzw. das austretende Gas
als Nebenstrom-Feuchtefühler ausgebildet ist, der in einem
Explosionsschutzgehäuse untergebracht ist. Damit ist dieser
Feuchtefühler auch unter Explosionsschutzbedingungen einsetzbar.
Zusätzliche Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren Unteransprüchen aufgeführt. Nachstehend ist die
Erfindung mit ihren wesentlichen Einzelheiten anhand der Zeichnung noch näher erläutert.
Es zeigt zum Teil stärker schematisiert:
Fig. 1 eine Wirbelschichtanlage in zum Teil offener
Darstellung,
Fig. 2 eine Seitenansicht einer Fließbettgranulier- und
Trockeneinrichtung.
Fig. 3 einen Trockenschrank,
Fig. 4 eine Dragier- und Filmcoatinganlage,
Fig. 5 eine Dragier- und Filmcoatinganlage mit gegenüber Fig. A anderer Luftführung,
Fig. 6 einen Nebenstrom-Feuchtefühler,
Fig. 7 ein Diagramm des Feuchteverlaufes während
eines Behandlungsprozesses,
Fig. 8 a ein Flußdiagramm eines möglichen Prozeßablaufes,
bis zur strichpunktierten Trennlinie und
Fig. 8 b die Fortsetzung des in Fig. 8 a gezeigten,
bis zur strichpunktierten Trennlinie reichenden Flußdiagrammes.
Eine in Fig. 1 gezeigte Wirbelschichtanlage 1 dient zur
Durchführung von Trocknungs-, Granulier-, Instantisierungs- und Fi Imcoat ing-Pfozessen. Dabei wird durch einen Arbeitsturm 2 von unten her Zuluft (Pfeil Pf 1) zugeführt und
nach dem Durchströmen einer Behandlungszone 3 oberhalb von dieser wieder abgeführt. Die untere Begrenzung der
Behandlungszone 3 ist durch einen siebartigen Boden A gebildet. Am oberen Ende der Behandlungszone 3 befindet sich
eine Sprühdüse 5 für eine Sprühbehandlung. Am oberen Ende des Arbeitsturmes 2 erkennt man noch ein Filter 6 mit
mehreren Filterstrümpfen.
Die Zuluft (Pf 1) wird von einer im ganzen mit 7 bezeichneten Zuluftführung am unteren Ende des Arbeitsturmes 2
eingeblasen. Die Zuluftführung 7 kann beispielsweise ein Vorfilter, eine Heizung, gegebenenfalls eine Kühlung,
Feinfilter und auch einen Druckventilator beinhalten.
/6
Für das Absaugen der Prozeßluft kann beim Luftaustritt noch eine Abluftführung 8 mit einem Nachfilter sowie gegebenenfalls
einem Saugventilator 9 angeordnet sein.
Erfindungsgemäß ist nun zum überwachen und/oder Steuern
der vorgesehenen Behandlungsprozesse eine im ganzen mit 10 bezeichnete Meßeinrichtung zum Erfassen des Feuchtegehaltes
des Gases bzw. der Luft beim Lu.fteintritt 11
sowie des Feuchtegehaltes der Luft beim Luftaustritt 12 vorgesehen. Aus der Feuchtedifferenz von Zuluft und Abluft
ist ein direkter Rückschluß auf die momentane Situation des Behandlungsprozesses möglich. Insbesondere läßt
sich dadurch feststellen, in welchem Maße der zugeführten Luft durch den in der Behandlungszone ablaufenden Behandlungsprozeß
Feuchte entzogen bzw. eine Feuchtebeladung stattgefunden hat. Aufgrund einer solchen Feuchtegehalt-Veränderung
Ist eine Steuerung des P-rozeßablaufes möglich, wobei diese Steuerung an verschiedenen Stellen zur Beeinflussung
des Feuchtegehaltes in der Behandlungszone 3 eingreifen kann. Beispielsweise könnte die Zuluft in ihrer
Temperatur oder in ihrer Menge geändert werden, andererseits besteht die Möglichkeit, die über die Sprühdüse 5
austretende Sprühflüssigkeit in ihrer Sprührate zu verändern. Es ist somit eine Überwachung und insgesamt auch
Regelung sowohl während bestimmter Behandlungsprozesse wie Sprühgranulation, Zuckerdragierung, Filmcoating u.
dgl. und andererseits auch das Überwachen von Trocknungsprozessen durch Überwachung der Luftfeuchten möglich.
In den Figuren 1 bis 5 sind unterschiedliche Einrichtungen
dargestellt, bei denen erfindungsgemäße Meßeinrichtungen 10 für die Zuluftfeuchte und die Abluftfeuchte angeordnet
sind. Fig. 1 zeigt dabei eine Wirbelschichtanlage 1 für Granulier- oder Filmcoating-Verfahren. FIg. 2 zeigt einen
sogenannten Fließbett-Trockner 13 mit einer Zuluftführung
7 a und einer Abluftführung 8a. Außerdem erkennt man noch
eine Materialzuführung 14 sowie eine Sprüheinrichtung 15
mit Sprühdüse 5. Der Fließbett-Trockner kann mit der
Sprüheinrichtung 15 auch als Fließbett-Granulator arbeiten.
Fig. 3 zeigt einen Trockenschrank 16, bei dem das zu
trocknende Gut 17 auf Horden 18 gelagert ist. Fig. 4 zeigt eine Anlage mit einem Dragier- und FiImcoating-Kessel
19, bei dem Luft über eine Zuluftführung
7 b zugeführt, durch das Behandlungsgut 17 hindurchgeführt und über eine Abluftführung 8 b abgeleitet wird.
Auch bei der Einrichtung gemäß Fig. 5 ist ein Dragier- und Filmcoating-Kessel 19 vorgesehen, bei dem jedoch eine
reziproke Luftführung durch das Behandlungsgut 17 vorgesehen
ist.
Allen vorgenannten Ausführungsbeispielen ist gemeinsam, daß die Feuchte der Zuluft und die Feuchte der Abluft gemessen
und für eine Überwachung bzw. für eine Regelung von vorgesehenen Behandlungsprozessen verwendet wird.
Die Meßeinrichtung 10 weist zwei Feuchtefühler 20, 21 zur Messung einerseits der Zuluftfeuchte und andererseits der
Abluftfeuchte auf.
Bei der Wirbelschichtanlage 1 gemäß Fig. 1 ist der Zuluft-Feuchtefühler
20 beim Lufteintritt 11 zu der Zuluftführung
7 angeordnet, in der sich Aggregate zur Beeinflussung der
Zulufttemperatur der Zuluftmenge u. dgl. befinden. Der Abluft-Feuchtefühler
21 ist hier oberhalb der Behandlungszone 3 und vor dem in Strömungsrichtung hinter dem Behandlungsraum
befindlichen Filter 6 angeordnet. Der Feuchtefühler 21 könnte gegebenenfalls auch bei der Abluftführung
8 und auch eventuell hinter dem Saugventilator 9 angeordnet
sein. Die Anordnung vor dem Filter 6 nahe bei der Behandlungszone
3, wie dies dargestellt ist, hat jedoch den Vorteil, daß hier ein praktisch unverfälschtes Meßergebnis
möglich ist.
Nach der Verarbeitung der Meßergebnisse können entsprechende Ausgangssignale z. B. von einem dazwischengeschal-
/8 BAD
-Y-
teten, zur Meßeinrichtung 10 gehörenden Regler über
Steuerleitungen 22 an die die Durchtrittsluftkonditionen beeinflussende Aggregate geführt werden. Beispielsweise
können zu der Zuluftführung 7 gehörende Aggregate (Heizung, Gebläse usw.) oder wie strichliniert angedeutet,
auch der Saugventilator 9 angesteuert werden. Darüber hinaus besteht aber auch die Möglichkeit, die Sprührate
der Sprühflüssigkeit aus der Düse 5 zu verändern. Gemäß
Fig. 2 ist angedeutet, daß Steuerleitungen .22, wie vorerwähnt, mit der Sprüheinrichtung 15 und/oder mit einem
Fördermittel für die Materialzuführung 14 verbunden sein
kann.
Gemäß Fig. 3 ist bei dem Trockenschrank 16 eine Überwachung
des Trocknungsprozesses durch die erfindungsgemäße Meßeinrichtung 10 möglich, wobei zum einen eine Überwachung
des Endes des Trocknungsprozesses, gegebenenfalls bei einer vorgebbaren Restfeuchte möglich ist und andererseits
ist auch während des Trocknungsprozesses die Abführung der Feuchtemenge in einer bestimmten Zeiteinheit steuerbar,
so daß je nach dem zu trocknenden Gut eine schnellere oder langsamere Trocknung vorgesehen und überwacht bzw. geregelt
werden kann. In Fig. 3 ist der Meßeinrichtung 10 noch ein separater Regler 23 nachgeschaltet, der zur Regelung
des Trocknungsprozesses mit Aggregaten zur Verändedung der Zuluftkonditionen verbunden sein kann.
Die Figuren A und 5 zeigen noch Einrichtungen mit Dragier- und Filmcoating-Kesseln 19, bei denen ebenfalls jeweils
ein Zuluft-Feuchtefühler 20 und ein Abluft-Feuchtefühler 21 vorgesehen sind.
In Fig. 1 und 2 sowie in den Figuren 3 bis 5 strichliniert ist noch dargestellt bzw. angedeutet, daß der Abluft-Feuchtefühler
21 als Nebenstrom-Feuchtefühler ausgebildet sein kann, der in einem Explosionsschutzgehäuse 24 untergebracht ist. Somit kann dieser Feuchtefühler 21 auch bei
Explosionsschutzbedingungen eingesetzt werden.
Fig. 6 zeigt eine mögliche, etwas schematisierte Darstellung
eines solchen Nebenstrom-Feuchtefühlers 21 a. Dieser weist in dem Explosionsschutzgehäuse 24 eine Meßkammer 25
auf, in die die Meßsonde 26 ragt und die einen Gaseintritt 27 und einen Gasaustritt 28 hat.
Der Gaseintritt 27 weist eine Gaszuleitung 29 innerhalb des Gehäuses 24 und auch innerhalb eines Einsaug-Tauchrohres
30 auf. Innerhalb dieser Gaszuleitung 29 zu der Meßkammer 25 ist vor dieser eine Flammensperre 31 ein sich
anschließendes . Filter 32 vorgesehen. Vor der Flammensperre 31 befindet sich ein Sperrventil 33 und beim meßkammerfernen
Anschlußende dieses Sperrventiles 33 mündet eine Ausblasleitung 34 ein, die ebenfalls mit einem Sperrventil
35 versehen ist. Beim Gasaustritt 28 aus der Meßkammer 25 ist eine Leitung 36 mit einer Saugpumpe 37 angeschlossen.
Während des Betriebes ist das Sperrventil 35 geschlossen und das Sperrventil 33 geöffnet. Durch die Saugpumpe 37
wird entweder kontinuierlich oder intermittierend das auf seinen Feuchtigkeitsgehalt zu untersuchende Gas durch die
Gaszuleitung 29 eingesogen. In der Meßkammer 25 wird, dann durch die vorzugsweise kapazitive Meßsonde 26 der Feuchtegehalt
bzw. der Taupunkt des Gases bestimmt. Gegebenenfalls kann, wie in Fig. 6 dargestellt, die Meßkammer
25 mit einer Heizung 38 versehen sein, durch die bei übersättigter Meßluft eine Temperaturerhöhung mög- lieh
ist, so daß sich entsprechend auch eine Taupunktsverschiebung einstellt. Diese Verschiebung kann dann durch
eine entsprechende Meßkorrektur wieder korrigiert werden, so daß sich das dann ermittelte Meßergebnis wieder auf die
Meßluft bei der ursprünglichen niedrigeren Temperatur bezieht, was jedoch für die Messung der Abluftbeladung allein unnötig ist.
Zur Reinigung der Gaszuleitung 29 wird -das Sperrventil 33 geschlossen und das'Sperrventil 35 geöffnet, so daß dann
durch einen entsprechenden Spülstrom Feuchtigkeit, Staubteilchen u. dgl. entfernt werden können.
Um den Explosionsschutzbedingungen zu genügen, kann das
/10 BAD OBIG(NAL
Gehäuse 2k des Nebenstrom-Feuchtefühlers 21 a eine Füllung
mit einem Explosionsschutzgas, z. B. mit Stickstoff aufweisen. ■" . .
Der Nebenstrom-Feuchtefühler 21 a bildet insgesamt mit der Meßkammer 25 u. dgl., der Säugpumpe 37, den Ventilen 33
und 35,der Flammensperre 31, dem Filter 32 und dgl. eine
kompakte Baueinheit. Das Explosionsschutzgehäuse 24 weist
noch einen Anschlußflansch 39 auf, durch den das Einsaug-Tauchrohr
30 hindurchgeführt ist und mittels dem der Nebenstrom-Feuchtefühler 21 a auf einfache Weise, gegebenenfalls
auch noch nachträglich im vorgesehenen Meßbereich angeordnet und befestigt werden kann.
Fig. 7 zeigt noch in einem Diagramm einen möglichen Verlauf des Feuchtegehaltes der Zuluft und der Abluft. Dabei
ist auf der Abszisse die Zeit aufgetragen, in der die Behandlung abläuft, während auf der Ordinate der Feuchtegehalt
aufgetragen ist. Insgesamt gliedert sich die hier dargestellte Behandlung in drei Zeitabschnitte I, II und III.
Im Zeitabschnitt I findet ein Vortrocknen statt, das so lange durchgeführt wird, bis die Feuchte der Abluft einen
vorgesehenen Feuchtebeladungswert X1 aufweist, so daß sich
der strichlinierte Kurvenverlauf ergibt oder aber die Vortrocknung wird so lange durchgeführt, bis die Abluft keine
Feuchtigkeitsbeladung mehr aufweist, d. h., daß die Zuluft und die Abluft gleiche Feuchtewerte haben. Im vorliegenden
Beispiel wird davon ausgegangen, daß die Zuluftkonditionen über den gesamten Behandlungszeitraum etwa konstant bei
dem Wert X7 bleiben. Es sei aber erwähnt, daß auch bei
sich ändernden Zuluftkonditionen wegen der erfindungsgemäß vorgesehenen Differenzwertbildung zwischen der Zuluftfeuchte und der Abluftfeuchte eine unverfälschte, exakte
Aussage über den Behandlungsprozeß möglich ist. An den Zeitabschnitt Vortrocknen kannsieh im Zeitabschnitt II
eine Sprühgranulation, eine Zuckerdragierung oder ein Filmcoating-Prozeß anschließen. Durch diese Behandlung
- "Pr -
steigt die Abluftfeuchte auf einen Wert X0 an, der in
diesem Beispiel in erwünschter Weise etwa konstant bleiben soll. Dabei ist weniger der absolute Feuchtewert als vielmehr
die Feuchtebeladung, also die Differenz zwischen Zuluftfeuchte und Abluftfeuchte von Interesse, weil diese
Differenz Aufschluß über die von der Behandlung her rührende -Feuchtebeladung ergibt. Schwankungen der Zuluftfeuchte können durch entsprechendes Ausregeln, z. B. durch
Beeinflussung der Zuluft oder Beeinflussung der Sprührate
ausgeglichen werden.
An den Zeitabschnitt II schließt sich der Behandlungsabschnitt III an, in dem ein Nachtrocknen vorgenommen wird.
Dabei kann die Trocknung wieder bis auf einen Grenzwert X~
erfolgen. Durch die Möglichkeit, die Feuchtebeladung der Abluft relativ zu der der Zuluft zu erfassen, kann laufend
der Trocknungsprozeß überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden. Auch ist z. B. durch einen aufsummierenden
Rechner innerhalb niedriger Fehlergrenzen ein Rückschluß auf die Gesamtmenge des entzogenen Wassers möglich.
Durch die erfindungsgemäße Meßeinrichtung 10 ist insgesamt eine wesentlich genauere Prozeßführung möglich, wobei ein
wesentlicher Vorteil u. a. in der sehr genauen Wiederholbarkeit des Prozeßablaufes liegt, so daß das Ausgangsprodukt
eine gleichbleibende Qualität aufweist. Insbesondere kann auch das gefürchtete Untertrocknen, durch das
empfindliche pharmazeutische oder chemische Produkte geschädigt werden könnten, vermieden, werden.
Erwähnt sei noch, daß insbesondere beim Trocknen nicht
nur die Anfangs- und Endwerte erfaßt und verarbeitet werden können, sondern daß auch während des Trocknungsprozesses die Trocknungsgeschwindigkeit, also das Maß
der Trocknung in einer bestimmten Zeiteinheit, überwacht und geregelt werden kann, so daß dadurch auch Energiekosten
eingespart .und der Trocknungsprozeß gegebenenfalls verkürzt werden kann.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil liegt auch darin, daß
Ein weiterer wesentlicher Vorteil liegt auch darin, daß
BAD
Prozeßhilfsgrößen wie Temperaturen, Zeitdauer u. dgl.
bei der Prozeßführung unerheblich sind, so daß der Steuerungsaufwand, insbesondere auch im Hinblick auf
eine vorgesehene Automatisierung, wesentlich verringert sind.
Bei einem Granulierverfahren kann ggfs. auch das Erfassen
nur der Abluftfeuchte vorteilhaft sein, da hier während
des Granulierprozesses eine größtmögliche Feuchtebeladung
im Arbeitsbereich vorgesehen ist. Durch Messung der Abluftfeuchte kann dieser, vorzugsweise knapp unter dem Taupunkt
liegende Feuchtewert durch entsprechende Variation der Einflußgrößen, insbesondere der Sprührate, beeinflußt werden.
Die Teilfiguren 8 a und 8 b zeigen ein Flußdiagramm, in dem
im wesentlichen der Ablauf eines Dragierprozesses, eines
Granulierprozesses od. dgl. mit sich anschließendem Trocknungsvorgang
dargestellt ist. Während des Dragier- bzw. Granulierprozesses wird, solange der Trocknungsprozess noch nicht eingeleitet
ists die in der Behandlungszone herrschende Feuchte zwischen einem oberen und einem unteren Grenzwert gehalten.
Falls einer dieser Grenzfeuchtewerte erreicht wird, können verschiedene Maßnahmen vorgesehen sein, um von diesem Grenzwert
wieder in den zulässigen Feuchtebereich zu gelangen. In dem beispielsweise in dem dargestellten Flußdiagramm gezeigten Ablauf zeigt der in Flußrichtung nach dem Block
"Feuchtegrenzwert erreicht ?" linke Ast die Maßnahmen, die der Reihe nach vorgesehen sind, wenn der untere Feuchtegrenzwert
erreicht ist. Der recht Ast des Diagrammes zeigt dagegen die Folge der Maßnahmen, die beim Erreichen eines
oberen Feuchtegrenzwertes vorgesehen sind.
Bei einem laufenden Dragier- bzw. Granulierprozess wird, solange der Trocknungsprozess nicht eingeleitet ist, die
herrschende Luftfeuchte mit einem oberen und einem unteren Grenzwert überwacht. Wird beispielsweise der untere Feuchtegrenzwert
erreicht, wird als erste Gegenmaßnahme zunächst die Sprührate erhöht. Dies erfolgt so lange, bis die gemessene
Feuchte nicht mehr bei dem unteren Feuchtegrenzwert liegt.
Reicht jedoch das laufende Erhöhen der Sprührate nicht aus, um den Feuchtewert v.oin unteren Grenzwert wegzubringen, und
ist schließlich eine größte Sprührate erreicht, so wird als nächste Maßnahme zur Erhöhung der Feuchte der Sprühdruck erhöht.
Dies wiederum auch nur so lange, bis der Feuchtewert wieder innerhalb der vorgegebenen Grenzen liegt. Bei größtmöglichem
Sprühdruck kann dann noch die Zulufttemperatur abgesenkt und- schl ie-ßl i cn noch die Luftmenge reduziert werden,
um die Feuchte in erwünschtem Maße anzuheben. Die Reihenfolge dieser vorgesehenen Maßnahmen hat sich für den Prozeß
und insbesondere auch für das Produkt als besonders günstig
herausgestellt.
Die Maßnahmen beim Erreichen des oberen Feuchtegrenzwertes
laufen in umgekehrter Reihenfolge wie vorbeschrieben ab, wobei der Folge nach zunächst die Luftmenge erhöht, dann
die Zulufttemperatur erhöht, der Sprühdruck gesenkt und schließlich die Sprührate gesenkt wird. Der übergang jeweils
zur nächstfolgenden Maßnahme erfolgt aber nur dann, wenn die vorangegangenen Maßnahmen nicht mehr weiter veränderbar sind.
Es sei noch erwähnt, daß in Abweichung zum dargestellten Flußdiagramm
auch and,ere logische Rückführung und Verknüpfungen vorgesehen sein können, die hier jedoch wegen der-einfacheren,
übersichtlicheren Darstellungsmöglichkeit weggelassen wurden.
Wenn der eigentliche Dragier- oder Granulierprozeß abgeschlossen ist, sCjh-ließt sich ein Trockenprozeß an, bei dem
beispielsweise bis zu einem unteren Feuchtegrenzwert getrocknet werden kaiin. Wird dieser erreicht, ist der Behandlungsprozeß
beendet.
Alle in der Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung dargestellten
Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinader erfindungswesentlich sein.
--s-tm-g-
BAD ORIGINAL
Claims (1)
- Ansprüche2.3.) Verfahren zum Überwachen und/oder Steuern bei Trocknungs-, Granulier-, Instantisier-, Dragier- und Filmcoating-Prozessen, bei denen Zuluft bzw. Gas zugeführt und Abluft bzw. Gas abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß-die Feuchte der Abluft sowie die Feuchte der Zuluft gemessen und ihre Feuchtedifferenz zur Steuerung des bzw. der Arbeitsprozesse verwendet wird. -Verfahren insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Granulierverfahren die Feuchte der Abluft gemessen und bei einem vorg.eb.bar.en ■ Wert,' vorzugsweise nahe dem Taupunkt gehalten wird.Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die absolute Feuchte von Abluft und Zuluft gemessen und zur Steuerung des bzw. der Arbeitsprozesse verwendet wird.4. Verfahren nach Anspruch. 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Prozeß mit Sprühbehandlung die durchströmende Luftmenge sowie die Sprührate in entsprechenden Zeitabschnitten etwa konstant gehalten werden und daß in Abhängigkeit der Feuchtevon Zuluft und Abluft die Temperatur der Zuluft gesteuert wird.. Verfahren nach Anspruch 1 older 3 , dadurch gekennzeichnet, daß.bei einem Prozeß mit Sprühbehandlung die durchströmende Luftmenge sowie die Zulufttemperatur in entsprechenden Zeitabschnitten etwa konstant gehalten werden und daß in Abhängigkeit der Feuchte von Zuluft und Abluft die Sprührate bzw. -menge gesteuert wird.6. Verfahren nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Prozeß mit Sprühbehandlun-g die Sprührate sowie die"Zulufttemperatur in entsprechenden Zeitabschnitten etwa konstant gehalten werden und daß in Abhängigkeit der Feuchte ' von Zuluft und Abluft die -durchströmende Luftmenge gesteuert wird.v 7. Verfahren nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Trocknungsbehandlung die Feuchtedifferenz von Zuluft und Abluft zur Steuerung der Abschaltung der Behandlung bei vorgebbaren Grenzwerten bzw. zur Umschaltung auf einen anderen Behandlungsprozeß verwendet wird.8. Verfahren nach Anspruch 1 oder 3 , dadurch gekenn- -" zeichnet., daß bei einem Prozeß mit Sprühbehandlungdie Feuohtedifferenz von Zuluft und Abluft gegenüber einem oberen und einem unteren Grenzwert gemessen und zur Veränderung der Sprührate und/oder der Zuluft-. temperatur und/oder der Zuluftmenge verwendet wird.9. Verfahren nach Anspruch 1 oder 3 , dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Prozeß insbesondere mit Sprühgranulation oder Zuckerdragierung oder Filmcoating zunächst ein Vortrocknen mit Messung der Feuchtedifferenz zwischen Zuluft und Abluft bis zu einer bestimmten Feuchtedifferenz bzw. einer Feuchtedifferenz gegen 0 erfolgt, anschließend ein etwa Konstanthalten/3 BAD ORfGfNAt'der Abluftfeuchte bei einem.vorgebbaren Wert und daß schließlich ein Nachtrocknen bis zu einem vorgebbaren Feuchtedifferenz-Grenzwert erfolgt.. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 9 zum Trocknen, Granulieren, Dragieren sowie für Filmcoating-Prozesse, mit einem von einem Gasstrom durchströmten Behandlungsbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß eine Meßeinrichtung (10) zum Erfassen des Feuchtegehaltes des Gases beim Gaseintritt sowie des Feuchtegehaltes des Gases beim Gasaustritt ausgebildet ist und insbesondere eine Einrichtung zur Differenzwertbildung aus diesen Feuchtewerten aufweist.. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtung (10) Feuchtefühler (20, 21) aufweist, die insbesondere als Taupunktfühler ausgebildet sind.. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, ' daß der bzw. die Feuchtefühler (20, 21) zum Erfassen der absoluten Feuchte und insbesondere als kapazitive Meßsonden (26) ausgebildet sind und gegebenenfalls mit einer Heizvorrichtung (38) zusammenarbeiten.. Vorrichtung insbesondere nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der Feuchtefühler für die Abluft bzw. das austretende Gas als Nebenstrom-Feuchtefühler (21 a) ausgebildet ist, der in einem Explosionsschutzgehäuse (24) untergebracht ist.14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Nebenstpom-Feuchtefühler eine Meßkammer (25) aufweist, in die die vorzugsweise kapazitive Meßsonde(26) ragt und die einen Gaseintritt (27) sowie einen Gasaustritt (28) hat, und daß beim Gaseintritt (27) eine Flammensperre (31) angeordnet ist.15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung (29) zu der Meßkamme-r (25) eine Spülvorrichtung aufweist, daß vorzugsweise innerhalb der Gaszuleitung (29) zu der Meßkammer (25), insbeson'dere vor der Flammensperre (31) od. dgl., ein Sperrventil (33) angeordnet ist und daß beim meßkammerfernen Anschlußende dieses Sperrventiles (33) eine Ausblasleitung (34) einmündet, die mit einem Ventil (35) versehen ist.16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßkammer (25) eine Heizung (38) aufweist.. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, da-Ndurch gekennzeichnet, daß beim Gasaustritt (28) der Meßkammer (25) eine Saugpumpe (37) angeschlossen ist.18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß in der Gaszuleitung (29) zu der Meßkammer (25) ein Filter (32) eingebaut ist, vorzugsweise in Strömungsrichtung hinter der Flammensperre (31).19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 18 , dadurch gekennzeichnet, daß die Meßkammer (25) u. dgl., die Saugpumpe (37), die Ventile (33, 35), die Flammensperre (31), das Filter (32) usw. eine Baueinheit bilden und in einem gemeinsamen, vorzugsweise mit einem Anschlußflansch (39) versehenen Gehäuse (24) untergebracht sind.20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 19, da-durch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (24) des Nebenstrom-Feuchtefühlers (21 a) eine Füllung mit einem Explosionsschutzgas, z. B. mit Stickstoff hat.21. Vorrichtung nach einem der AnsprüchelO bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Feuchtefühler (21) für die Abluft im Ausgangsbereich des Behandlungsraumes, vorzugsweise vor einem in Strömungsrichtung hinter dem Behandlungsraum befindlichen Filter (6). angeordnet ist. : '- Beschreibung -
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