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DE2601363A1 - Feuerhemmende, cyclische pentaerythritdiphosphate und -diphosphoramidate enthaltende polymere zubereitungen und verfahren zu ihrer herstellung - Google Patents

Feuerhemmende, cyclische pentaerythritdiphosphate und -diphosphoramidate enthaltende polymere zubereitungen und verfahren zu ihrer herstellung

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Publication number
DE2601363A1
DE2601363A1 DE19762601363 DE2601363A DE2601363A1 DE 2601363 A1 DE2601363 A1 DE 2601363A1 DE 19762601363 DE19762601363 DE 19762601363 DE 2601363 A DE2601363 A DE 2601363A DE 2601363 A1 DE2601363 A1 DE 2601363A1
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DE
Germany
Prior art keywords
polymer
compound
fire retardancy
radicals
undecane
Prior art date
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Granted
Application number
DE19762601363
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English (en)
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DE2601363B2 (de
DE2601363C3 (de
Inventor
James Andrew Albright
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Great Lakes Chemical Corp
Original Assignee
Michigan Chemical Corp
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Publication date
Priority claimed from US05/632,569 external-priority patent/US3997505A/en
Application filed by Michigan Chemical Corp filed Critical Michigan Chemical Corp
Publication of DE2601363A1 publication Critical patent/DE2601363A1/de
Publication of DE2601363B2 publication Critical patent/DE2601363B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2601363C3 publication Critical patent/DE2601363C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/49Phosphorus-containing compounds
    • C08K5/51Phosphorus bound to oxygen
    • C08K5/52Phosphorus bound to oxygen only
    • C08K5/527Cyclic esters

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Fireproofing Substances (AREA)

Description

Anwaltsakte 26 745 * 5- JAfJ. 1376
Be/Ro
Michigan Chemical Corporation Chicago, Illinois 60606/üSA
"Feuerhemmende, cyclische Pentaerythritdiphosphate und -diphosphoramxdate enthaltende polymere Zubereitungen und Verfahren zu ihrer Herstellung"
Diese Anmeldung ist eine Continuation-in-part der Anmeldung Serial No. 429.606 vom 2.1.1974.
Die Verbindungen, die in den polymeren Zubereitungen der vorliegenden geeignet sind, können als cyclische Pentaerythrit-diphosphate und -diphosphoramxdate gekennzeichnet werden. Die Diphosphate sind weiterhin gekennzeichnet
MCC-1094 -2-
* (089) 98 8272 8 München 80, Mauerkircherstiaße 45 Banken: Bayerische Vereinsbank München 453100
9g 70 43 Telegramme: BERGSTAPFPATENT München Hypo-Bank München 389 2623
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durch HalogensulDstituierung an den oxyaliphatischen oder oxyalioyclischen Gruppen des Esterteils. Die Diphosphoramidate können gegebenenfalls mit Halogenatomen an den Kohlenwasserstoffsubstituenten, die mit den Stickstoffatomen verbunden sind, substituiert sein.
Während der lezten Jahre wurden eine große Anzahl an feuerhemmenden Mitteln entwickelt, die bei einer nahezu gleich großen Anzahl von entzündbaren Materialien verwendet werden sollen. Cellulosematerialien wie Papier und Holz und polymere Materialien wie synthetische lasern und umfangreichere, beispielsweise aufgeblähte Kunststoffgegenstände, sind gerade zwei Beispiele für Materialien, für die feuerhemmende Mittel entwickelt wurden. Es ist dem Fachmann seit langem bekannt, daß für jede Klasse von entzündlichen Materialien, wie beispielsweise für synthetische Polymerisate mit hohem Molekulargewicht, einige feuerhemmende Additive in einigen Polymerisaten und polymeren Zubereitungen wirksamer sind als in anderen. Dies deshalb, weil die Wirksamkeit irgendeines feuerhemmenden Mittels in den Polymerisaten oder polymeren Zubereitungen nicht nur nach der Fähigkeit des Additivs zur Feuerhemmung bewertet wird, sondern ebenso nach der Fähigkeit des Additivs, andere physikalische oder chemische Eigenschaften des Polymerisats oder der polymeren Zubereitung zu verbessern, zu modifizieren oder wenigstens nicht zu verschlechtern. Es ist daher so, daß die meisten Halogen- und Phosphoratome
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enthaltenden feuerhemmenden Mittel nicht sicherstellen, daß irgendeine gegebene halogenierte oder Phosphor enthaltende Verbindung brauchbare feuerhemmende Eigenschaften allen oder sogar irgendwelchen polymeren Systemen verleihen kann. Weiterhin haben Fachleute neben der Verbesserung der Feuerhemmung vieler polymerer Materialien gleichzeitig gefordert, daß die erforderliche Feuerhemmung mit einer minimalen Wirkung auf die anderen Eigenschaften der Polymerisate erfolgen muß, wie ihrer Licht Stabilität, 7erarbeitbarkeit, ihrer Biege-, Zug- und Schlagfestigkeit. Bei Abwägen aller vorausgehenden Betrachtungen und da bei Entwickeln τοη polymeren Zubereitungen mit guter Feuerhemmung sowie mit zufriedenstellendem Ausgleich der anderen Eigenschaften, ergibt sich demgemäß eine Aufgabe, die in der Vergangenheit und zur Zeit fortdauernd den Einsatz eines hohen G-rades an erfinderischer Entwicklung erforderlich macht.
Hauptgegenstand dieser Erfindung bilden Verbindungen, die geeignet sind, natürlichen und synthetischen Polymerisatsystemen brauchbare Feuerhemmungseigenschaften zu verleihen.
Ein weiterer Hauptgegenstand ist ein Verfahren, natürli- / chen und synthetischen Polymerisaten dadurch Feuerhemmung zu verleihen, daß man bestimmte Additive zugibt.
-4-
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Die -vorliegende Erfindung betrifft polymere Zubereitungen, die ein Polymerisat und eine feuerhemmende Menge einer Verbindung der allgemeinen Formel
° 01K /0^-\?
Y-P C. P
XO C
£ CH2 O
enthalten, worin die Reste X und X-j, unabhängig voneinander, Sauerstoff- oder Schwefelatome und Y und Y., , unabhängig voneinander, einwertige halogenierte oxyaliphatische oder oxyalicyclische Reste oder ein Rest
— K
sind, worin die Reste R und R.., unabhängig voneinander, ein Wasserstoffatom, ein einwertiger Kohlenwasserstoff oder ein einwertiger halogenierter Kohlenwasserstoff sind.
In weiterer Hinsicht betrifft die Erfindung ein Verfahren, Polymerisaten Feuerhemmung zu verleihen, das darin besteht, daß man die Polymerisate mit einer feuerhemmenden Menge von einer oder mehreren der oben beschriebenen Verbindungen kombinierte
Zu den Verbindungen der obigen allgemeinen Formel gehören sowohl die Diphosphatester als auch die Diphosphoramidate von Pentaerythrit. Die Verbindungen können ebenso generisch als 3,9-substituierte-2,4,8,1O-Tetraoxa-3,9-diphosphaspiro-/5.57~undecan-3,9-dioxide oder -disulfide beschrieben werden.
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Wie oben in der allgemeinen Formel angegeben, können die mit den Phosphoratomen verbundenen X-Gruppen entweder Schwefel- oder Sauerstoffatome sein. Sauerstoff ist der bevorzugte Substituent bei den meisten hier vorgesehenen Verbindungen, wobei jedoch die Gegenwart von Thiophosphorylgruppen, d.h.
in einigen Fällen vorteilhaft sein kann wegen des Unterschieds der Eigenschaften der durch ihre Gegenwart anstel le der häufigeren Phosphorylgruppen bewirkt wird·
Die Y-Gruppen können einwertige halogenierte oxyaliphatische oder oxyalicyclische Gruppen'oder Aminogruppen der Formel
sein, worin die R- oder R--Gruppen Wasserstoffatome, einwertige Kohlenwasserstoff- oder halogenierte einwertige Kohlenwasserstoffreste sind.
Die oxyaliphatischen oder oxyalicyclischen Gruppen können Alkoxy-, olefinisch-oxy- und Cycloalkoxygruppen mit jeder Zahl von Kohlenstoffatomen, vorzugsweise nicht mehr als etwa 12, und insbesondere nicht mehr als etwa 6 Kohlen-
-6-
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stoffatome sein. Zu den in den oxyaliphatischen und oxyalicyclischen Gruppen vorhandenen Halogenatome gehören Pluor-, Chlor-, Brom- und Jodatome. Von den vorausbezeich-' neten werden Chlor und Brom bevorzugt. Die Anzahl der Halogensubstituenten ist nur durch die Anzahl der Stellen an der zu ihrer Substituierung verfügbaren aliphatischen oder alicyclischen Gruppe begrenzt. Aus praktischen Erwägungen sollte die Anzahl der Halogenatome, die an den aliphatischen oder alicyclischen Gruppen, die sechs oder weniger Kohlenstoffatome aufweisen, gewöhnlich etwa eins bis etwa sechs betragen. Zu Beispielen geeigneter halogenierter einwertiger oxyaliphatischer oder oxyalicyclischer Gruppen gehören Bromäthoxy^ Dibromäthoxy-i Dibrompropoxy-» Dibrombutadienoxy-j Tribromb'utoxy-» Dichlorcyclohexoxy-i Dichlorbromeyclohexoxy·, Chlordibrompropoxy-» Chlordibrompentyloxy7 Difluorchloräthoxy^ Bromjodpropoxy-ϊ Difluorchlorhexoxy-» Dichlorhexabromjodhexenoxy-, Jodäthoxy-> Chlorpentabromcyclohexoxy-, Fluorhexabrombutoxy-> Tetrafluoreyclobutoxy-* Dijodbutenoxy-> Difluorallyloxy-, Dibromdichlorhexenoxygruppen und dergleichen.
Wenn die Ϊ-Gruppen oxyaliphatische Gruppen sind, wird vorgezogen, daß jede dieser Gruppen ein Rest
CH2Z1
—0—CH2— C — CH2Z2 ,
CH0Z,
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iat, worin die Reste Z^ und Z2, unabhängig voneinander, Fluor-, Chlor-, Brom-, Jod- und/oder Wasserstoffatome sind und Z* ein Fluor-, Chlor-, Brom- und/oder Jodatom ist. Beispiele für geeignete Gruppen der oben angegebenen Neopentyloxystruktur sind in der nachfolgenden Tabelle i angegeben. Die Tabelle I dient ausschließlich dem Zwecke der Erläuterung, ohne den Srfindungsbereich einzuschränken. Es folgt eine Teilaufzählung bevorzugter Verbindungen, die den oben erwähnten Neopentyloxyteil aufweisen; 3,9-bis(2,2- ^ibrommethyl7_3-.brompropoxy) -2,4,8,1Q-tetraoxa-3,9-diphosphaspiro/5 .^7-undecan-3,9-dioxid, 3,9-dls(2,2-^ichlormethy27-3-chlorpropoxy) -2,4,8,10-t etraoxa-3,9-diphosphaspiro/5".j>7-undecan-3»9-dioxid, 3,9-bis( 2,2-^imethyl7-3-chlorpropoxy) -2,4,8,10-t et raoxa-3, 9^-dipho sphaspiro^5 »5/-undecan-3,9-dioxid, 3,9-bis (2,2-^imethyl7-3-brompropoxy)-2,4,8,10-tetraoxa-3,9-diphosphaspiro/5.57-undecan-3,9-dioxid und 3,9-bis(2,2-i/Dibrommethyl7-3-chlorpropoxy)-2,4, 8,10-tetraoxa-3,9-diphosphaspiro/5 .^7-undecan-3,9-dioxid.
Tabelle I Z2 Z3
Gruppe Z1 Br Br
1 Br Cl Cl
2 Cl H - Cl
3 H H Br
4 H Cl Br
5 Br
7ηθ.82 1 /Π98Δ
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Die Y-Gruppen können ebenso Aminogruppen der Formel
R1
sein, worin die Eeste R und E1 Wasserstoffatome, einwertige Kohlenwasserstoff- oder halogenierte einwertige Kohlenwasserstoffreste sind.
Die einwertigen Kohlenwasserstoffgruppen können aliphatisch, älieycriscii"\- oder aromatisch sein und können Jede Größe aufweisen, vorzugsweise jedoch nicht mehr als etwa
12 Kohlenstoffatome und insbesondere nicht mehr als etwa 6 Kohlenstoffatome. Zu geeigneten bevorzugten einwertigen Kohlenwasserstoffgruppen gehören Phenyl- und Alkylgruppen mit bis zu etwa 6. Kohlenstoffatomen. Die Halogenatome können Fluor, Chlor, Brom oder Jod sein und sind vorzugsweise Chlor oder Brom. Die Anzahl der an den R-Gruppen vorhandenen Halogenatome sind nur durch die Stellen.an den zur Substituierung verfügbaren R-Gruppen begrenzt. Vorzugsweise kann jede der R-Gruppen gewöhnlich ein Maximum von etwa 6 Halogenatomen pro R-Gruppe und insbesondere ein Maximum von etwa 3 Halogenatomen pro R-Gruppe enthalten.
Die einwertigen Kohlenwasserstoffgruppen sind vorzugsweise aliphatische, halogenierte aliphatisch©, aromatische oder
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halogenierte aromatische Gruppen, die nicht mehr als etwa 12 Kohlenstoffatome enthalten, wobei die halogenieren Gruppen bis zu etwa 6 Halogensubstituenten pro Gruppe aufweisen.
Zu Beispielen geeigneter Aminogruppen gehören Amino-, Diäthylamino-, Diphenylamino-, Propylamino-, Methylamino-, Dimethylamino-, U-Phenyl-, N-Methylamino-·, Phenylamino-, p-Tolylamino-, Bromphenylamino-, Chlormethylamino-, Di-(chloräthyl)-amino-, N-Äthyl-, F-Tribromcyclohexylamino-, Di-(tribromchloräthyl)-amino-, Di-(dichlorbromisopropyl)-
amino-, Butadienylamino-, Di-(fluorcyclopentyl)-amino , ]
Di-(dijodäthyl)-amino, und bis(2,3-Dibrompropyl)-aminogruppen.
Alle vorausbezeichneten und erwähnten Y- und Y-.-Gruppen, die mit der Diphosphoryl- oder Dithiophosphorylpentaerythritgruppe verbunden sein können, können ebenso als 3,9-substituierte>2,4,8,1O-Tetraoxa-3,9-diphosphaspiro-/5.57-undecan-3,9-dioxid oder -disulfid bezeichnet werden. Die numerischen Bezeichnungen, die zur Kennzeichnung der Verbindungen dieser Erfindung verwendet werden, können unter Bezugnahme auf die nachfolgende allgemeine Formel bestimmt werden, worin die Glieder der heterocyclischen
Einge numeriert sind.
γ 10 11 1 2 X
*
8 7 ^ 5 ά 4
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Zwei typische Verbindungen sind 3»9-"bis(2,3-2ibrompropoxy)-2,4»8,1O-tetraoxa-3»9-diphosphaspiro/5·$7~und·can-3,9-dioxid und 3»9~tiB(H,N-Liäthylaiaino)-2,4>3t10-tetraoxa-3P9-diphosphaspiro^.j57-undecan-3»9-dioxid· Zwei weitere typische Verbindungen sind die 3»9-X>lsulfidanalogen der obigen beiden Verbindungen. Zusätzliche 3t9-bie-subetltuiarte Verbindungen, die dadurch gebildet sind, daß man die oben erwähnten halogenierten oxyaliphatiechen und oxyalicyclischen Gruppen und gegebenenfalls halogenierten sub» stltuierten Aminogruppen an den Diphosphoryl- und Dithiophosphoryl-Pentaerjiihritgruppen anbringt, bilden weitere Beispiele von Verbindungen la Hahmen dieser Erfindung· Lie Diaulfidanalogen der vorausgehenden Verbindungen sind weitere Beispiele.
Zusätzlich au den 3»9-biB-subatituiorten Verbindungen fallen eine weitere große Zahl von 3»9-substituierten Verbindungen, 7-orin die 3- und 9-Substituenten voneinander ▼erschieden sind, ebenso in den Bereich dieser Erfindung· Die äubstituenten können wechseln unter Bildung geniechter Biphosphatester, gemischter Diphosphoranidate und Kombinationen von fhosphat- und Phosphoramidatverbindungen· Zu Koabinationsbeispielen von 3- und 9~Sub3tituenten gehören DibronsUthoxy- und Tribromchlorbutoxy-, Dibrompropoxy- und Dibromchlorneopentyloxy, liäthylamino- und Phenylacaino-, üiphenylamino- und Tribroinäthylaraino, Ilbroophenyl-
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amino- und Dibrompropoxy-, Bromäthylamino- und Dibromchlorbutoxy-, Diäthylamino- und Dibrompropoxy- und nicht substituierte Amino- und Dijodisopropoxygruppen.
Die Verbindungen der vorliegenden Erfindung können dadurch hergestellt werden, daß man ein ;5f9-Dihalogen-2t4»8,10-tetraoxa-3,9-diphosphaspiro/5f.j?7-undecan-3f9-dioxid oder -disulfid mit einem Alkohol oder einem Amin unter Bildung des geeigneten Diphosphatesters oder Diphosphoramidats umsetzt. Die Reaktion verläuft nach der Gleichung: A^ A A*
IxO-CH2x CH2-O f>
HaI-P. ρ \ T-HaI + Y-H -—>Y-P C C P-Y 0-CH0 CH0-O ^Q-CH^ CH0-O"
worin Y die oben angegebene Bedeutung hat und Hai ein Halogenatom anzeigt.
Als weiteren Reaktionspartner anstelle von Alkohol oder Amin können die Metallsalze von Alkohol oder Amin verwendet werden, ^enn man wünscht, daß die beiden Y-Gruppen voneinander verschieden sind, sollten zwei unterschiedliche Y-H-Reaktionspartner verwendet werden. Die Reaktion kann in der Weise durchgeführt werden, daß man einfach das Halogenphosphat und die Alkohol- oder Aminreaktionspartner zusammenmischt und das Gemisch unter milden Bedingungen ausreichend lange erhitzt. Die Reaktionsbedingungen werden
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in Abhängigkeit von den Reaktionspartnern weitgehend variieren, wobei jedoch das Erhitzen der Reäktionspartner unter mäßigen Rückflußbedingungen bis zu drei oder vier Stunden zur Herstellung vieler Verbindungen dieser Erfindung geeignet ist. Katalytische Mengen eines Metallsalzes oder -oxids, wie Magnesiumchlorid, Calciumoxid, Calciumchlorid, Titanchlorid und Vanadiumacetat oder stöchiometri'sche Mengen einer schwachen organischen Base, wie Pyridin oder Triäthylamin können verwendet werden um die Beendigung der Reaktion zu beschleunigen. Das Halogenphosphat-Ausgangsmaterial kann durch Umsetzen von Pentaerythrit mit Phosphoroxyhalogenid hergestellt werden.
Die Verbindungen der vorliegenden Erfindung sind als feuerhemmende Mittel in polymeren Zubereitungen geeignet. Polymerisate, die nach der vorliegenden Erfindung geeignet sind, können irgendwelche natürliche oder synthetische Polymerisate sein. Zu natürlich auftretenden Polymerisaten gehören Cellulosepolymerisate wie Celluloseacetat und Cellulosetriacetat, natürlicher Kautschuk und tierische proteinhaltige Substanzen, wie Leder und Kasein. Zu hier geeigneten synthetischen Polymerisaten gehören die thermoplastischen und hitzehärtbaren Polymerisate. Zu Beispielen geeigneter Polymerisate gehören die Polyamide wie Nylon 6, Nylon 11, Nylon 6,6 und Nylon 6,10, die Polyolefine wie Polyäthyle.n sowohl mit geringer als auch hoher
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Dichte, Polypropylen und Poly(4—methylpenten-1), Acrylpolymerisate wie Poly(acrylnitril), Poly(äthylacrylat) und Poly(methylmethacrylat), Vinylpolymerisate wie Polyvinylchlorid) und Poly(vinylacetat), Styrolpolymerisate wie Polystyrol einschließlich den kristallinen Arten als auch solchen mit hoher Schlagzähigkeit und Styrolmischpolymerisate wie Poly(styrol-butadien) und Acrylnitril-Butadien-Styrolpolymerisat, Acetaldehydpolymerisate wie Poly(formaldehyd), Polyester sowohl gesättigter als auch ungesättigter Varietäten, Polyäther wie Polyäthylenglycol, Polybutylenglycol und chlorierte Polyäther, Polycarbonate, Aminoharze, Polysulfone, Polyurethane, Silikonpolymerisate wie Polydimethylsiloxan, FluorSilikone und Silikonkautschukarten, Phenolharze wie Phenol-formaldehyd und Cresolfurfuranharze, Polyphenylenoxide wie Poly(2,6-dimethylphenylenoxid), Melaminharze wie Melamin-Pormaldehydmischpolymerisate, Epoxyharze wie das Reaktionsprodukt von Epichlorhydrin mit Bisphenol-A und Epoxynovolak-Polymerisate und p-Aminophenolepoxyarten, Furanharze wie PoIy-(furfurylalkohol), Allylharze wie Poly(diallylphthalat), Poly(diallylisophthalat) und Poly(diallylmaleat), Fluorkunststoffe wie Polytetrafluoräthylen, Poly(chlortrifluoräthylen), Polyvinylidenfluorid und fluorierte Äthylen-Propylen-Polymerisate, Polybutadienkautschukarten und eine Anzahl von Spezialharzen wie die Polyäthylenisomeren und Polyallomer-Mischpolymerisate. Außer den oben erwähn-
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ten Polymerisatsystemen kann eine viel größere Anzahl von Mischpolymerisaten und Polymerisatgemischen e"benso in den Erfindungsbereich eingezogen werden.
Ton den vielen Kombinationen von Polymerisaten und feuerhemmenden Mitteln im Rahmen dieser Erfindung gibt es eine Anzahl bevorzugter Kombinationen. Die hier beschriebenen Phosphoramidate und Phosphatester sind besonders brauchbar in Polyurethan, Polystyrolen, Polyestern, sowohl des hitzehärtbaren als auch thermoplastischen Typs, Polyolefinen Poly(acrylestern) und Acrylnitril-Butadien-Styrol-Mischpolymerisaten. Yon den voraus bezeichneten Polymerisaten sind die Polyurethane und Polystyrole diejenigen, die besonders zur Modifizierung mit den Phosphoramidaten dieser Erfindung bevorzugt werden. Die vorausgehend beschriebenen Phosphatester feuerhemmenden Mittel sind besonders brauchbar bei Acrylnitril-Butadien-Styrol-Mischpolymerisaten, Polystyrol und Polyester.
Außer den bevorzugten feuerhemmenden Mitteln für polymere Zubereitungen sind die Phosphatester, die Neopentyloxyteile enthalten, besonders erwünscht als feuerhemmende Mittel für Polyolefine, einschließlich unter anderen Polypropylen, Polyäthylen und Polypropylen-Polyäthylen-Mischpolymerisate, Polystyrol einschließlich der kristallinen und hoch-schlagzähen Typen, Acrylnitril-Butadien-Styrol-Mischpolymerisate,
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Polyestern, sowohl der gesättigten als auch der ungesättigten Yarietät und hierzu gehören u.a0 Polybutylenterephthalat, Polyurethane, einschließlich der verschäumten PoIyurethancellulosepolymerisate und der cellulosepolymeren Polyesterblends. Weiterhin haben sich 3»9-bis(2,2-^5ibromäthyl7-3-chlorpropoxy)-2,4,8,10-tetraoxa-3,9-diphosphaspiro^5"<>57-undecan-3,9-dioxid und 3,9-bis(2,2-^Dibromm 3-brompropoxy) -2,4,8,10-tetraoxa-3,9-diphosphaspiro^/5O undecan-3,9-dioxid als ausgezeichnete feuerhemmende Mittel für Polypropylen erwiesen, wobei 3,9-bis(2,2-/Dibrommethyl7-3-brompropoxy)-2,4,8,10-tetraoxa-3,9-diphosphaspiro/5»5jundecan-3,9-dioxid ebenso ein ausgezeichnetes feuerhemmendes Mittel für Polybutylenterephthalat ist.
Die hier erwähnten feuerhemmenden Additive können ebenso in Polymerisaten und polymeren Zubereitungen verwendet werden, die weiterhin unter Verwendung anderer Additive wie Füllstoffe, Fasern, Pigmente, Farbstoffe, Weichmacher, Stabilisatoren, Antioxidationsmittel und dergleichen modifiziert sind.
Die Polymerisate, denen unter Verwendung der hier beschriebenen feuerhemmenden Mittel Feuerhemmung verliehen wird, können in jeder Form oder Konfiguration vorliegen, wie als Fasern, Fäden, Filme, Folien, Pellets, Pulver, Schäume und Endartikel. Polyurethan-und Polystyrolschäume bilden zwei
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der bevorzugten Polymerisatformen, während die Feuerhemmung nach der vorliegenden Erfindung verbessert wird. Die Verwendung der oben beschriebenen Phosphoramidate, besonders der nicht-halogenierten Phosphoramidate, mit Polyurethan- und Polystyrolschäumen, bilden eine der bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung. Die Verwendung der Phosphoramidate, sowohl der halogenierten als auch nicht-halogenierten mit nicht verschäumtem Polyurethan und Polystyrol, bildet eine weitere besonders bevorzugte Ausführungsform.
Die Menge feuerhemmendes Mittel, die in den Zubereitungen und in den Verfahren dieser Erfindung verwendet wird, ist die Menge, die notwendig ist, eine meßbare feuerhemmung bei den so modifizierten Zubereitungen zu bilden. Je nach der besonderen Verbindung und dem jeweiligen Polymerisat mit dem diese kombiniert wird, kann die Menge des verwendeten feuerhemmenden Mittels in den Zubereitungen und Verfahren dieser Erfindung in irgendeiner Menge bis zu etwa 50 Gewo$ der Gesamtzubereitung vorliegen. Pur die meisten Zubereitungen wird das feuerhemmende Mittel etwa 1 bis etwa 25 Gew<,$, bezogen auf die Ge samt zubereitung, betragen.
Heben den oben beschriebenen feuerhemmenden Phosphaten und Phosphoramidaten kann die leuerhemmung eines Polymerisats weiterhin unter Verwendung sobezeichneter "synergistischer Mittel" Verbessert werden, die den Wirkungsgrad der Feuer-
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hemmung der Phosphate und Phosphoramidate erhöhen. Zu wirksamen Synergisten gehören bestimmte Metalloxide und -salze wie Oxide und Salze von Antimon, Arsen, Wismuth, Zinn und Zink. Zu Beispielen brauchbarer Verbindungen gehören Antimonoxid, Antimonchlorid, Antimonbromid, Antimon j odid, Antimonoxychlorid, Arsentrioxid, Arsenpentoxid, Zinksulfat, Zinkoxid, Zinkborat, Zinn-(II)-oxid und dergleichen. Ein bevorzugter Synergist ist Antimonoxid. Das synergistisch wirkende Mittel kann ähnlich wie die oben beschriebenen feuerhemmenden Phosphate und Phosphoramidate in jeder Menge verwendet werden, wobei in Rechnung zu stellen ist, daß große Mengen an Material Wirkungen auf die Eigenschaften der polymeren Zubereitung haben können. Gewöhnlich werden die Synergisten in Konzentrationen, so hoch wie 50 Gewo^, bezogen auf die Gesamtzubereitung, vorzugsweise von etwa 1 bis 15, und insbesondere von etwa 2 bis 10 Gewefo, bezogen auf die Ge samt zubereit ung, verwendet. Häufig werden die synergistischen Mittel in Mengen von etwa 25 his etwa 75, vorzugsweise von etwa 33 bis 67 Gew«$, bezogen auf die feuerhemmenden Phosphate oder Phosphoramidate, verwendet.
Die feuerhemmenden Mittel können in das Polymerisat während der Polymerisierung der monomeren Reaktionspartner eingebracht werden, solange darauf geachtet wird, daß nachteilige Nebenwirkungen zwischen dem feuerhemmenden Mittel und
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irgendeinem der anderen Bestandteile des Reaktionsgemische verringert werden. Es kann aber auch das feuerhemmende Mittel mit gelöstem, pulverisiertem oder pelletisiertem Polymerisat vor dem Verformen gemischt werden, wodurch man nach der Verformung einen Endpolymerisatgegenstand mit innig darin gemischtem feuerhemmendem Ivlittel erhält. Zu geeigneten Mischverfahren gehören das Walzenvermahlen und das Trockenmischen in Vorrichtungen wie in einem Banbury-Mischer oder dergleichen. Die Zugabe des feuerhemmenden Mittels zu einer Lösung oder Dispersion des Polymerisats ist ebenso geeignet. Ein' drittes Verfahren zum Kombinieren des Polymerisats und des feuerhemmenden Additivs umfaßt eine örtliche Anwendung des Additivs auf dem Polymerisat in seiner Endform. So kann beispielsweise ein Textilfaden, eine Faser oder ein Garn und dergleichen durch eine Lösung, Suspension oder trockenes Pulver des Additivs geleitet werden, wodurch das Additiv auf dem Polymerisat, wie dieses das Medium, das das feuerhemmende Mittel enthält, durchläuft, abgelagert wird. Anstelle einer Textilfaser kann das Polymerisat in jeder Endform vorliegen, solange es eingetaucht, besprüht oder sonstwie mit dem feuerhemmenden Medium oberflächenbeschichtet werden kann. Um das Polymerisat in der Aufnahme einer ausreichenden Menge an feuerhemmendem Mittel zu unterstützen, kann die Oberfläche des Polymerisats mit einer Substanz vorbehandelt werden, die das Polymerisat zur Aufnahme des feuerhemmenden Mittels
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21/0
CR
empfänglicher macht. Nach dem örtlichen Aufbringen kann der Polymerisatgegenstand einer Nachbehandlung unterworfen werden, die zur Folge hat, daß das feuerhemmende Additiv fest an der Oberfläche des Polymerisats haftet. Zu geeigneten Nachbehandlungen gehören die Anwendung von Wärme, Druck oder von beiden gegenüber dem polymeren (regenstand, oder eine nachfolgende Beschichtung des mit Feuerhemmungsmittel behandelten Gegenstands mit einem Bindemittel, um das feuerhemmende Mittel fest mit dem Polymerisat zu verbinden.
Die nachfolgenden Beispiele dienen ausschließlich der weiteren Erläuterung der Erfindung, ohne den Erfindungsbereich einzuschränken. Sofern nicht anders angegeben, sind alle Temperaturen in Grad C, alle Gewichte in g und alle Volumen in ml ausgedrückt.
Beispiele;
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- et"-- 2601363
— —
Beispieles
Beispiel 1
Man mischt 29,7 g 3,9-Eichlor-2,4,3,1Q-tetraoxa-3,9-dl-
, 43,6 g 2,3-£ibroiapropanol und 0,1 g T'agnesiumoxid susacnen und erhitzt auf 1100C unter Austreiben des gebildeten Chlorwasserstoffβ. Lie Chlorwasserstoffbildung wird nach etwa 2 Stunden beendet sein, wonach man das Reaktionsgetsisch auf Haumtemperatur abkühlen läßt. Das erhaltene viskose Produkt wäscht man mit Amisonituahydroxiä bsi 600C und dann alt Wasser« Die leicht braune viskose Flüssigkeit trocknet man unter Vakuum· Der errechnete Bromgehalt fiir 3t9-bis(2,3-Dibraopropoxy)-2,4,3,10-tetraoxa-5,9-diphosphaspiro/i? .Jj7-undecan-3,9-dioxid beträgt 48,5 ;i. Mittels Eleoentarariilyse wird ©in Bromgehalt von 47,7 Ά ermittelt.
Beispiel 2
Man stellt Idbrompentaerythrit-cycliaehes-Chlorphoephit
C ICl
BrCiI2 CH2O
dadurch her, daß man Dibrompentaerythrit mit einem leichten ülolarilberschuß Phosphortrichlorid umsetzt.
-21-.
ORIGINAL INSPECTED
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Da3 oben angegebene Chlorphosphlt, 330 g, setzt man dann mit einem leichten "olarüberschuS gasförmigem Chlor, 95 g, in Gegenwart von 200 ml Methylendichlorid um. Während der Chlorzugabe verwendet man ein Sisbad, um die Reaktioneteiaperatur auf 25 - 30 C zu halten· Hach beendeter Chlorzugabe verdampft man das LSethylendiehlorid, wodurch als Produkt 2,2-Di-(brominethyl}-J-chlorpropyldichlorphOßphat
CH0Br O
I T
ClCUp C CH9O — ?
I Na.
CH2Br
zurückbleibt.
Man Discht 279 ε (Of7 Mol) des oben angegebenen Dichlorphosphate mit 47,7 g (0,35 Mol) Pentaerythrit in Gegenwart von 3C0 ml Toluol und 0,5 g Magnesiumoxid, erhitzt das Reaktions£eai8ch auf Rückflußtemperatur, um Chlorwasserstoff zu entfernen. Nach etwa 12 Stunden Hückfluß läßt man das Gemisch abkühlen und unterwirft es einem Vakuum, um weiteren Chlorwasserstoff zu entfernen. Man filtriert den weißen Niederschlag und wäscht eineal mit AoiaoniuEihydroxid und zweiaal mit rasser und kristallisiert dann aus Methanol aus. Das Produkt identifiziert man als 3»9-bis(2,2-Li-brommethyl-3-chlorpropoxy)-2,4»8,10-tetraoxa-3»9-diphosphaspiroi/5.<57-undecan-3t9-dioxid; Schmelzpunkt
2120C. Srrechneter Ealogengehalt Br 40,7 %9 Cl 8,93 f-V
709821/0984 Β/Φ Q
gefunden Br 41,1 $t Cl 9,12 ^.
Beispiel 5
Zu einer Suspension von 29,7 g (0,1 Mol) 3,9-Dichlor-2,4 , 8,1O-tet raoxa-3 * ^diphosphaspiro^.j^-und eean-3 , 9-dioxid in 250 ml Benzol gibt man 30 g Diäthylamlno in 50 ml Benzol. Man erhitzt das Gemisch 3 Stunden am Rückfluß und filtriert dann, um das ausgefällte Aminhydrochlorid zu entfernen. Nach Verdampfen des Benzols bleibt ein klares 51, das nach Kühlen auskristallisiert und das man nachfolgend aus Wasser umkristallisiert. Schmelzpunkt des weißen kristallinen Produkts 139,5 bis 190,50C. Srrechnet für 3,S-bis(ll,N-Diäthylamino)-2,4,3,10-tetraoxa-3,9-diphosphaBpiro^.jj7-undecan-3,9£-dioxiä 42,2 £ C, 7,6 ί> H, 7,6 ,: K; gefunden 41,1 }l C, 7,5 :A H, 7,2 £ ff·
Eeispiel,4
Zu 122 g Chlcrphosphat von iZeispiel 3 in 800 ml Toluol gibt sian 146 g r,-Bromanilin und 32 g Triäthylamin. Kan erhitzt das Gemisch 4 Stunden auf 95°C und läSt dann abkühlen. Zs bilden βich zwei Schichten und man dekantiert das Toluol, !.lan v;äscht die Produkt schicht mit BCO ml "asser und dann cit kochendein Aceton und erhält einen weißen Pest stoff} Schmelzpunkt 276 - 273 G. Hrrechneter Broiagehalt für 3,9-bis-(S-p-Bromphenyl)-amiKO-2,4,S,10-tetraoxa-3,9-diphoaphaepiro^.^-undecan-3,9-cIioxid war 23,2 ?S> ge-
BAD ORIGINAL
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2601383
fundener Broni.£3halt 30,0 ,«.
Herstellung von 3i9-bis(2,2-^imethyl7-3-chlorpropoxy)-2 f 4,8,10-t et raoxa-3,9-cLipho sphaspiro^..57-undecan-3»9-dioxid.
Man löst 74ε,2 g (3 Mol) 2,2-£imethyl-3-ehloΓpropyläicfalorphoephat in SOO ml Toluol. Hierzu gibt man 209 ε (1t5 &ol) Pentaerythrit und 3 β Kagnesiumoxid. J£an hält die Lösung 9 Stunden bei 1100C an EUckfluB, filtriert daa Gemisch und erhält einen weißen Feststoff. Dieses Material wäscht man mit 1 1 .--cetcn, dann mit wäßriger /jsnoniaklösung, ρ.τ etwa 8 bis etwa 9· ^itse Lösung filtriert man und Käecht mit 2 1 :'/aBBer,dcnach. ale iindwäsche nit Aceton (1 1). Man trocknet das Material in einen Luftofen bei 1050C 3 l/2 Stunden. 6'an gewinnt 442 g Material, Ausbeute etwa 63 $; Sehmelepunkt 232 - 235°C.
Beispiel 6
Herstellung von 3»9-bis(2,2-^Pibronniethyl7-3-brompropox^~
dioxid.
Man erhitzt ihosphorylchlorid (5C g) und 0,4 g Magnesiuiaoxid auf 350C. rribrocneopentylalkohol (3CO g, 0,924 Mol) gibt man portionsweise v?ährend 1,25 Stunden zu· Man aet2t
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BAD
^ 2601383
die Reaktion bei 35°C" 6 Stunden fort, "berschüssigee PhoB-phorylchlorld destilliert man mit einem Saugvakuua bei einer Gefäßteraperatur von 13O°C ab. Man kühlt das Reaktionsgemisch auf 1000C und gibt 0,462 Mol (62,3 g) Pentaerythrit und 3C0 ml Toluol zu; weiteres Toluol nach Bedarf· Man hält das System 6 1/2 Stunden ata EückfluS, kühlt auf Baumtemperatur , filtriert und trocknet bei 1000C in einem Luftofen.
Ten Rückstand wäscht man mit etwa 1 1 Wasser, üan gibt eine wäßrige Ammoniaklösung unter Bildung einea p^-Wertes von etwa 3 zu. Den Rückstand wäscht man alt Wasser und dann ait Aceton und trocknet zuletzt bei 1000C in einea Luftofen. Ausbeute» 335 £ (S3 , )j Schmelzpunkt: 225 - 22S°C.
Beispiel 7
Herstellung von 3,9-bis (2,2-^ichlorfflethyl7~3-chlorpropoxy) 2,4,8r1O-tetraoxa-3t9-diphosphaBpiro/5.^7-undecan-3,9-dioxid. .
Man gibt etwa 1 ?>Iol 2,2-Dichlormethyl-3-chlorpropyldichlorphosphet in einen 3-Liter-Kolben. Zu diesem gibt man 1 £ y.agnesiusoxid, 2 Liter üoluol und 0,5 KoI Pentaerythrit, f.-an rührt das iteaktions&emisch und erhitzt ao Rückfluß bis die Säure zahl geringer ais 4IQ ist. stan strippt das Toluol ab und gibt den festen 1Ieil in einen Ofen und trocknet ohne
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waschen. Das Produkt bringt man, nach dem es 4- Stunden bei 110 C getrocknet wurde, zum Vermählen und wäscht Mit einer 50/50 Aceton/YJasserlösung. Das erhaltene Produkt hat einen Schmelzpunkt von 197 - 2000C und
bis zum Zerfall bei 270 - 2800C.
Schmelzpunkt von 197 - 2000C und die Schmelze bleibt klar
Beispiel 8
Es wurden die folgenden Verbindungen hergestellt:
0 0
P X P-OCH2CH2CH3 ,(nachfolgend als
^0—/ >—·Q-
CH^CH2CH2O-P
Verbindung "A" bezeichnet),
0 0
ClCH2CH2CH2O-P yf ^P-OCH2CH2CH2Cl, (nachfolgend
^0—^ N-O
als Verbindung "B" bezeichnet),
-CH, 0 0 CHx
3 Vt 5
BrCH2-CH-O-P ^^ P-C-CH-CEgBr, (nachfolgend als
Verbindung "C" bezeichnet),
0 0
BrCH2CHBrCH2O-P. yC -P-OCK2CHBrCH2Br, (nachfolgend als Verbindung "D" bezeichnet), und
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CH9Br O O CH9Br
ClCH0-C-CH0O-P^ S\ .P-OCH0-C-CH0Cl , (nachfolgend
CH2Br CH2Br
ale Verbindung "E" bezeichnet).
Die oben angegebene Verbindung £ wurde nach Beispiel 1 und die Verbindung 2 nach Beispiel 2 hergestellt* Die Verbindungen A, B und C wurden nach dea im. Beispiel 3 der US-Patentschrift 3.O9O.799 (nachfolgend bezeichnet ale Wahl u.a.) hergestellt, wobei die Verbindungen mittels kernmagnetischer Resonanz-Spektroskopie identifiziert wurden und festgestellt tmrde, daß man mittels dieses Verfahrene eine Reinheit größer als 95 f- erhält. **
Die Verbindungen A, £» G und P sind typieche außerhalb der Erfindung, jedoch im Srfindungsbereich von Wahl u.a. liegende Verbindungen. Verbindung 2 ist typisch für die Pentaerythrit-cyclischer.-Mphospbate der vorliegend beanspruchten Erfindun£.
Beispiel 9
Die hydrolytische Stabilität der oben hergestellten Verbindungen des Beispiels 8 wurde nach den folgenden Verfah ren bestimmt i ^ine magnetisch gerührte .iaiulaiont die 4 g der Verbindungen /., B, C, 2 oder '£, 1 £ Emcol Am2-10C Smul· sierffiittel (.^racol /Jvl2-1CC-::n:ulgieri3ittel ist ein Geniech
BAD ORIGimal
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von phosphatierter nicht-ionischer plus nicht-ionischer freier Säure, ein Warenzeichen der Witco Chemical Corporation, New York, Ei.Y.) und 45 δ V7asßer enthält, erhitzt man bei 1000C 44 Stunden. Man bestimmt dann die Säurezahl der Emulsion durch Titrieren mit einer Standard-Kaliuxahydroxidlösung, wobei die Ergebnisse in der nachfolgenden Tabelle II angegeben sind.
Tabelle II
Hydrolytische Stabilitätsuntersuchunpen
Verbindung Säure Verbindung/B χ 100$"'
(a,~ KOH/g Probe) .
A 21,6 ** 911
B 19,3 814
C 23,4 987
D 9,45 399
2 2,37
* ^Prozent Abnahme der hydrolytischen Stabilität von Verbindungen nach dem Stand der Technik im Vergleich zu den Pentaerythrit-cyelischen-jjiphosphaten der vorliegenden Erfindung, wie beispielsweise der Verbindung E.
Die Jäurezahl der Verbindung ist umgekehrt proportional zu der hydrolytischen Stabilität der Verbindung, d.h. je größer die Säurezahl einer Verbindung, umso geringer ist die hydrolytische Stabilität der Verbindung.
BAD ORiGINAL
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Beispiel 10
Die thermische Stabilität der Verbindungen A, B, C, D und E sowie von 3>9-bis(2,2-^imethy37-3-kchlorpropoxy)-2,4f8,10-ΐ etraoxa-3,9-diphosphaspiro^.j^7-undecan-3»9-dioxid (hergestellt wie in Beispiel 5 und nachfolgend als Verbindung F bezeichnet), 3f9-bis(2,2^ibroinmethylJ7-3-brompropoxy)-2,4,-8,10-tetraoxa-3,9-diphosphaspiro/5 . j^-undecan-3,9-dioxid (hergestellt wie in Beispiel 6 und nachfolgend als Verbindung (Gr bezeichnet) und 3»9-bis(2,2-^ichlormethyl7'-3-chlorpropoxy)-2,4»8,10-tetraoxa-3»9-diphosphaspiro/5 ..J^-undecan-3,9-dioxid (hergestellt wie in Beispiel 7 und nachfolgend als Verbindung H bezeichnet) wurde nach dem im Abschnitt 9-951 "Thermogravimetrie Analyzer" von "Instruction Manual 990, Thermal Analyzer and Modules", E.I. De Pont De Hemours und Co. (Inc.), Instrument Products Division, Wilmington, Delaware 19898 bestimmt. Die Ergebnisse der thermogravimetrischen Analysen (TGA) der acht Verbindungen~~mit; den _verschiedenen Gewichtsverlusten sind in der nachfolgenden Tabelle III angegeben:
Tabelle III
TGA-Ergebnisse oc
Temperatur bei der die Gewichtsänderung eintritt Verbindung A B CD EI1 GH
Anfangsgewichtsverlust 45 100 70 100 241 270 180 240
Gewichtsverlust 130 172 145 180 258 302 290 317
Gew.-Verlust 158 203 218 204 286 305 313 338
Gew.-Verlust 225 242 250 224 310 307 335 370
50$ Gew.-Verlust 347 300 278 260 331 344 355 390
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Die Tabelle III zeigt klar, daß die Verbindungen E, Pf Gr und H unerwartet hohe thermische Stabilität im Vergleich zu den Verbindungen nach dem Stand der Technik aufweisen.
Die überlegene thermische und hydrolytische Stabilität der Verbindungen im Rahmen dieser Erfindung hat bedeutende wirtschaftliche Polgerungen. Die überlegene hydrolytische Stabilität der Verbindungen im Rahmen der oben angegebenen engen Untergruppe ermöglicht, daß die Verbindungen überlegene feuerhemmende Mittel sind, wenn sie über ein wäßriges System angewendet werden, weil die . wäßrige Umgebung die Verbindungen nicht veranlaßt, so leicht abzuwandern, wie dies bei den Verbindungen von Wahl u.a. der Fall ist} aus den gleichen Gründen sind die Verbindungen innerhalb der engen Untergruppe ebenso überlegene feuerhemmende Mittel, wenn man sie in Gegenstände einbringt, wenn die Verwendung dieser Gegenstände das Aussetzen gegenüber Feuchtigkeit beinhaltet.
Die überlegene thermische Stabilität der Verbindungen im Rahmen der oben angegebenen Untergruppe ermöglicht die Verbindungen ohne wesentliche Gewichtsverluste bei Temperaturen zu verarbeiten, bei denen die eng verwandten Verbindungen von Y/ahl u.a. wesentliche Gewichtsverluste aufweisen, so daß diese Verbindungen nach dem Stand der Technik nicht im technischen Umfang verwendet werden können. Beispielsweise wird Polypropylen typischerweise bei 204-0C
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-Mir
hergestellt und bei 2320C verformt. Weil die Verbindungen A, B, C und D wenigstens 10 # ihres Gewiohts vor der Yerformungstemperatur von Polypropylen verlieren, können diese Materialien nicht in wirksamer Weise als feuerhemmende Mittel für Polypropylen verwendet werden. Im Gegensatz dazu weisen die Verbindungen B und G ausgezeichnete thermische Stabilitätauf und sind demgemäß wirksame feuerhemmende Mittel für Polypropylen, wie dies in dem nachfolgenden Beispiel 11 gezeigt wird.
Beispiel 11
Man kompoundet das feuerhemmende Mittel und Pro-fax 6823 Polypropylenharz in einem C.W. Brabender-Prep-Center, der mit einem hohe Scherkräfte aufweisenden Kompoundmischer ausgestattet ist. (Profax 6823 ist ein Warenzeichen der Hercules Incorporated, 910 Market Street, Wilmington, Delaware 19899). Das feuerhemmende Additiv mischt man trocken mit dem Polypropylen. Da die Kapazität der Mischvorrichtung nur 300 g beträgt, verwendet man ein Tauchverfahren zum Mischen, das darin besteht, daß man 300 g des trockenen Gemischs zum Fließen bringt und den Rest von etwa 200 g des zum Fließen gebrachten Gemische zugibt und danach dazu verwendet, daß man weiteres trockenes Gemiech zugibt, bis das gesamt trockene Gemisch kompoundet ist. Jede Beschickung wurde unter den gleichen Bedingungen kompoundet, nämlich einer Temperatur von 2040C bei
120 üpm mit einer Kompoundzeit von 2 bis 3 Minuten.
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Jedes feuerhemmende System wurde dann auf den gewünschten Gehalt gebracht durch trockenes Mischen des gemahlenen Konzentrats mit dem Basisharz. Dann wurde das Basisharz und die feuergehemmten Systeme schmelzextrudiert unter Verwendung einer Newbury-30-Τοη Injection Molding machine. Nachfolgend sind die Spritzterforaungsbedingungen angegeben, denen alle Systeme unterworfen wurden:
Rückwärtige
_. Zone _"; 21O0C
Frontzone 2260C
Düse 15°C ■
Injektionszeit 4-5 Sekunden Zykluszeit 60 Sekunden Verformungstemperatur *"30 C Fließverformungszeit 1-2 Sekunden
Die oben hergestellten Harze wurden verschiedenen Untersuchungen unterworfen und die aus diesen Untersuchungen stammenden Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle IV festgehalten.
Tabelle IV ^ .
Untersuchung der Feuerhemmung in Pro-fax 6823 Poly-
propylen (2) 0.1. (D ül-94
Feuerhemmendes Gehalt feuerhemmend es
Mittel Mittel # 17,0 HB
kein —__ 25,5 · V-O
E 12,5 23,5 V-O
E 15,0 26,5 V-O
G 9,0 27,5 V-O
G 12,5 24-,O V-O
G 18,0
^ 'UL-94 Flammability Test bei einer Probenstärke von 1/8
inch (ca. 3,1 mm) Underwriters'Laboratories, Inc. (2)0xygen Index, ASTM D-2863-70. --=3.2-
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Der Unterschied hinsichtlich der thermischen Stabilität ist nicht augenfällig und er "besteht in dem Unterschied zwischen einem Material, das in wirksamer Weise verwendet werden kann, wie das oben angegebene Beispiel 11 klar zeigt, und einem Material, das nicht wirksam verwendet werden kann wegen seiner geringen thermischen Stabilität beim Verformen und anderen Yerarbeitungsverfahren, die notwendig machen, daß man das Material erhöhten Temperaturen aussetzt.
Beispiel 12
Man stellt die folgenden Verbindungen her: 0
Έ (nachfolgend als Verbindung
T3 nr ^ η rr "X" bezeichnet), R O - G2H5
P U (nachfolgend als Verbindung
CH "Y" bezeichnet), 3
0 0
^> P X .P F
2.9 <l 0
(nachfolgend als Verbindung "Z" bezeichnet),
sowie die Verbindungen A (siehe Beispiel 8) und D (siehe Beispiel 8). Jeden Rest R wählt man unabhängig so aus,
-33-
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daß die Gruppe 80 fo i-Brom-2-propyl und 20 $ 2-Brompropyl enthält. Die Verbindungen A und D stellt man wie in Beispiel 8 angegeben, her0 Die Verbindung Z stellt man nach Beispiel 3 her.
Analyse: 41,1 °/° C, 7,5 # H und 7, 2 # 35Γ errechnet: 42,4 # C, 7,6 # H und 7,6 # ¥
Die Verbindungen X und Y stellt man wie folgt her: Zu einem Gemisch von 61,3 Gewichtsteilen Phosphorylchlorid und 0,1 Gewichtsteilen wasserfreiem Magnesiumoxid gibt man 111,3 Gewichtsteile Brompropanolgemisch, das 80$ i-Brom-2-propanol und 20 $ 2-Brompropanol enthält, während 2 Stunden zu. Man erhitzt das Gemisch allmählich auf 80 bis 85 C und behält diese Temperatur 6 Stunden bei, bis keine weitere Chlorwasserstoffentwicklung zu beobachten ist. Das bis(Brompropyl)-chlorphosphat verwendet man in den nachfolgenden Verfahren ohne weitere Reinigung.
Herstellung der Verbindung X: Bis(Brompropyl)-chlorphosphat (256 g) löst man in 750 ml Methylenchlorid und gibt 104 g Diäthylamin tropfenweise unter Rühren zu, wobei man die Temperatur der Lösung unter 3O0C. Each 1-stündigem Rühren bei Raumtemperatur extrahiert man die Lösung mit Wasser, verdünnter Salzsäure und Wasser und trocknet über Magnesiumsulfat. Man verdampft das Methylenchlorid. Ausbeute: 218 g} errechneter Bromgehalt: 40,5 fo\ mittels
-34-
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Elementaranalyse gefunden: Bromgehalt 38,55 °/°, Säurezahl 1,61.
Herstellung der Verbindung Y: Bis(Brompropyl)-chlorphosphat (305 g) löst man in 300 ml Benzol und gibt 80 g Dimethylamin tropfenweise unter Kühlen während 2 Stunden zu. Man rührt das Reaktionsgemisch 3 Stunden hei Raumtemperatur und filtriert das ausgefällte Dimethylaminhydrochlorid ab. Man verdampft das Benzol. Das Produkt wäscht man dreimal mit 300 ml Wasser und trocknet bei 8O0C 1 1/2 Minuten. Ausbeute: 145 g> errechneter Bromgehalt 43,5 f°\ mittels Elementaranalyse gefundener Bromgehalt 48,21 $.
Die Verbindungen X und Y sind typische Verbindungen mit Aminosubstituenten, ähnlich denen, die in den US-Patentschriften 3.810.838 (nachfolgend als Haugen bezeichnet), 3.584.085 (nachfolgend als Hartmann) und 3.645.971 (nachfolgend als Hindersinn bezeichnet), beschrieben sind, jedoch außerhalb des Erfindungsbereichs dieser Bezugsstellen, wobei jedoch die Substituenten strukturell enger mit den Aminosubstituenten des cyclischen Pentaerythrit~Diphosphoramidais dieser Erfindung verwandt sind. Die Verbindungen A und D sind typische Verbindungen im Bereich von Wahl u.a0
Beispiel 13
Die thermische Stabilität der Verbindungen A, D, X, Y
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SV
und Z, wie oben hergestellt, bestimmt man nach dem gleichen Verfahren wie in Beispiel 10 beschrieben. Die Ergebnisse der thermogrävimetrischen Analyse (TQ-A) der fünf Verbindungen mit den unterschiedlichen Gewichtsverlusten sind in der nachfolgenden Tabelle V angegeben.
Tabelle Y TGA-Ergebnisse
Temperatur, bei der die Gewichtsänderung eintritt, 0C
Verbindung A 45 D X 35 Y Z
Anfangsgewichts
verlust
130 100 72 110 239
5$iger Gewichts
verlust
158 180 110 142 245
1Obiger Gewichts
verlust
204 147 252
25?°iger Gewichtsverlust 225 224 183 174 269
50^iger Gewichtsverlust 347 260 215 195 296
Die Tabelle V zeigt klar, daß die Verbindung Z eine überlegene thermische Stabilität aufweist, die nach den thermischen Stabilitätswerten der Verbindung nach dem Stand der Technik nicht vorhersehbar ist.
Die überlegene thermische Stabilität der Verbindung Z und von Verbindungen im Bereich der cyclischen Pentaerythrit-Diphosphoramidate dieser Erfindung hat wesentliche Folgerungen. Die überlegene thermische Stabilität der Ver-
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- 2Β01363 SS*
bindungen innerhalb der oben angegebenen Untergruppe ermöglicht es, die Verbindungen in PolymerisatZubereitungen zu verarbeiten, ohne daß wesentliche Gewichtsverluste "bei Temperaturen eintreten, bei denen die bisherigen Verbindungen im Rahmen der Erfindung von Wahl u.a., Hartman und Hindersinn, solche wesentliche Gewichtsverluste aufweisen, daß diese bisherigen Verbindungen zur technischen Verwendung ungeeignet sind und daher keine kommerziell praktisch anwendbaren feuerhemmenden Mittel für solche polymere Zubereitungen sind.
Beispiel 14
Zu 150 g eines für allgemeine Zwecke geeigneten ungesättigten Polyestervorpolymerisats (Koppers 1010-5) gibt man 9,6g Antimonoxid, 40,2 g 3,9-bis(2,2-Dibrommethyl-3-chlorpropoxy)-2,4j8,10-tetraoxa-3,9-diphosphaspiro/5.57-undecan-3,9-dioxid, 0,5 g Kobaltnaphthenat und 1 g Methyläthylketonperoxid. Das erhaltene Gemisch gießt man über 3 Schichten beliebige Glasmatte und läßt bei Raumtemperatur härten. Das auf diese Weise gebildete Polyester-Glaslaminat enthält einen Gesamtgehalt von 24 Gewo$ Glasfaser. Die Menge Pentaerythrit-diphosphatester beträgt 27 Teile pro 100 Teile Harz. Antimonoxid ist mit 6,4 Teilen pro 100 Teile Harz enthalten·
Man prüft die Zubereitung auf ihre ffeuerhemmung und vergleicht die Untersuchungsergebnisse mit Messungen der
-37-
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Feuerhemmung, die an dem gleichen Polyester ohne feuerhemmendes Additiv und Antimonoxid vorgenommen wurden. Zu weiteren Vergleichszwecken mißt man die Feuerhemmung des gleichen Polyesters, den man mit 10 Teilen pro 100 Teile Harz mit einem im Handel erhältlichen feuerhemmenden Mittel, das gewöhnlich bei Polyestern Verwendung findet, nämlich tris(2,3-I>iTDrompropyl)-phosphat, modifiziert. Die Ergebnisse sind in der Tabelle VI angegebene
Beispiel 15
Zu 209 g des gleichen Polyester-Vorpolymerisats wie in Beispiel 14 gibt man 21 g 3,9-bis(F,N-Diäthylamino)-2,4,8-1O-tetraoxa-3,9-diphosphaspiro/5.^7-undecan-3,9-dioxid, 0,5 g Kobaltnaphthenat und 1 g Methyläthylketonperoxid. Man stellt ein Glasfaserlaminat wie in Beispiel 14 unter Bildung einer polymeren Zubereitung, die 22 Gew„$ Glasfasern enthält, her. Das feuerhemmende Additiv ist in einer Konzentration von 10 Teilen pro 100 Teile Harz enthalten»
Man untersucht die Zubereitung, um ihre Feuerhemmung zu messen, wobei die Untersuchungsergebnisse in der nachfolgenden Tabelle VI angegeben sind.
Beispiel 16
Zu 217 g eines 10$ Brom enthaltenden ungesättigten Polyester-Vorpolymerisats, bezogen auf Tetrabromphthalsäure-
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anhydrid, gibt man 15 g 3>9-bis(N,]Miäthylamino)-2,4,8,10-tetraoxa-3,9-diphosphaspiro^/5<>57-undecan-3,9-dioxid, 0,5 g Kobaltnaphthenat und 1 g Methyläthylketonperoxid. Man stellt ein Glasfaserlaminat, wie in Beispiel 14 unter Bildung einer polymeren Zubereitung her, die 23 Gew.$ Glasfasern enthält. Das feuerhemmende Additiv ist in einer Konzentration von 6 Teilen pro 100 Teilen Harz enthalten. Die Zubereitung mißt man hinsichtlich ihrer Feuerhemmung und vergleicht die Untersuchungsergebnisse mit Messungen der Feuerhemmung, die mit dem gleichen Polyester, jedoch ohne das feuerhemmende Additiv vorgenommen wurden. Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle VI angegeben.
Der Sauerstoffindex, wie bereits oben angegeben, ist eine Untersuchung zum Messen des Prozentsatzes von in einer Atmosphäre vorhandenen Sauerstoff, der notwendig ist, die Verbrennung des zur Untersuchung vorgesehenen Materials beizubehalten. Allgemein bezeichnet man ein Material mit einem Sauerstoffindex von 21,0 als unter gewöhnlichen Bedingungen entzündbar, während ein Material mit einem höheren Sauerstoffindex einen gewissen Grad von Feuerhemmung aufweist. Das Verfahren zur Durchführung der Sauerstoffindexuntersuchung ist in ASTM D-2863-70 beschrieben.
Die mit "HLT-15" bezeichnete Untersuchung ist eine Untersuchung der Entflammbarkeit, die von Hooker Chemical Cor-
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poration entwickelt wurde, um die Entflammbarkeit einer Probe zu messen, die in einer vertikalen Stellung aufgehängt ist und einer Flamme mit zunehmenden ZeitIntervallen ausgesetzt ist. Den G-rad der Entflammbarkeit mißt man nach einer Skala von 100 Einheiten, wobei 0 die höchst meßbare Flammverzögerung angibt. Das Verfahren für die HLT-15-Untersuchung ist bei A. J. Hammerl "Burning Tests for Thermosetting Resins", 17. SPI, Reinforced Plastics Division, Section 12H, Zeilen 1 - 6, Februar 1962, be- · schriebenο
Die Werte der Tabelle YI zeigen, daß die hier beschriebenen Verbindungen geeignet sind, bei Polyesterharzen eine meßbare Feuerhemmung hervorzurufen. Und es ist nicht nur die Feuerhemmung meßbar, sondern ebenso der G-rad der Feuerhemmung, ob er für ein signifikantes kommerzielles Interesse ausreichend ist. Die Bedeutung der Feuerhemmung, die man mit den Polyesterzubereitungen nach der Erfindung erreicht, werden dann offensichtlich, wenn man sie vergleicht mit den Werten der Feuerhemmung bei gleichen Polyesterharzen, die mit tris(2,3-Dibrompropyl)-phosphat modifiziert sind, das ein weitgehend verwendetes kommerziell erhältliches feuerhemmendes Mittel für Polyester ist.
Beispiel 17
Zu 90 G-ewichtsteilen kristallinem Polystyrol (Union Carbide
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S3
SMD-3500) gibt man 10 Teile 3,9-bis(2,3-Dibrompropoxy)-2,4-, 8,10-t etraoxa-3,9-diphosphaspiro/5.57~undecan-3 1 9-dioxid und mischt das erhaltene G-emisch in einem Brabender-Mischer und führt es danach einer Druckverformung zu, wozu man das G-emisch 5 Minuten bei 204°C und einem Druck von 40,46 kg/cm hält, und danach die Temperatur von 2040C auf 93°C während 10 Minuten senkt. Die Bndzubereitung enthält 10 G-ew.^ feuerhemmendes Additiv. Man untersucht die Zubereitung, um ihre Feuerhemmung zu messen und vergleicht die Untersuchungsergebnisse mit Messungen der Feuerhemmung bei einem nicht modifizierten Polystyrol und bei einem Polystyrol, dem man tris(2,3-Dibrompropyl)-phosphat zugegeben hat. Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle VII angegeben^ ■
Tabelle VIt -41·
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Tabelle VI
Bei- Polymerisatart spiel Nr.
14
16
feuerhemmendes Mittel
feuer- Synergistssch
hemmendes wirkendes Mit-
Mittel tel - Teile
Teile pro 100 pro 100
für allgemeine · Zwecke geeigneter
3,-9-bis(2,2-dibrommethyl)- 6,4
Zwecke geeigneter dibrommethyl)-Polyester 3-chlorpropoxy-
USW c X
15 " " 3,9-bis(N,N- 10 O
Diäthylamino)-
USWo O O O O O
= 2,4,8,10-Tetraoxa-3,9-diphosphaspiro/5'.^7-unde can-3,9-dioxid.
Polyester PoIy- 3-chlorpropoxy-
USW c X
10
Il Il PoIy- Diäthylamino)-
USWo
O
It It PoIy- kein 10
Il It tris(2.3-Dibrom-
propyl)-phosphat
6
bromierter
ester
amino)-usw.x O
bromierter
ester
kein 6
bromierter
ester
tris (2,3-Dibrompropyl)-
ühosühat
usw Glas Sauer- HLT-15 $ st offindex
24 28,0
22 23,0
24 19,5 O
24 23,5
23 32,0 64
23 26,3 12
23 31,3 56
260'
1363
Tabelle VII feuerhemmen
des Mittel
Feuer
hemmung
Sauerstoff
index
Beispiel
Nr0
Polymerisat
art
2,3-Dibrom-
propoxy-usw.
10 26,5
17 Polystyrol kein 0 18,5
Polystyrol tris(2,3-Di-
brompropyl)-
phosphat
10 28,5
Polystyrol
x usw. = 2,4,8,10-Tetraoxa-3,9-diphosphaspiro/5.,57-undecan 3,9-dioxid
Beispiel 18
Zu 100 g Polyoxypropylentriol mit einem DurchschnittsmoIekulargewicht von 3000 gibt man 10 g 3,9-bis(N,N-Diäthylamino) -2,4,8,10-tetraoxa-3,9-diphosphaspiro/5"Oi5_7-undecan-3,9-dioxid als feuerhemmendes Mittel, 1 g Blockmischpolymerisat von Dimethylsiloxan und einem Alkylenoxid (Union Carbide L-540) als oberflächenaktives Mittel, 0,35 g Triäthylendiamin (Dabco 33-LV) als Katalysator, 0,23 g Zinn-II-2-Äthylhexanoat als Katalysator und 30 g entionisiertes Wasser als Treibmittel. Man mischt die Bestandteile, bis eine gleichmäßige Dispersion erreicht ist und gibt dann zu diesem Zeitpunkt 38,1 g 80/20-Gemisch von 2,4- und 2,6-Toluoldiisocyanat unter schnellem Einmischen während weniger Sekunden zu und überführt dann das Gemisch in eine Form, in der man·die Bildung des Schaums ermöglicht. Das
-43-
21/0
- 49--
geschäumte Polyurethanprodukt härtet man bei 100°0 15 Minuten.
Eine Kontrollzubereitung, die die gesamten obigen Bestandteile außer das feuerhemmende Mittel enthält, stellt man in ähnlicher Weise wie oben her.
Man untersucht die Zubereitungen hinsichtlich Feuerhemmung durch Messen ihrer Sauerstoffindices. Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle VIII angegeben.
Beispiel 19
Drei Polyurethanzubereitungen stellt man unter Verwendung des Verfahrens von Beispiel 18 her, außer daß man anstelle von 10 g des in Beispiel 18 angegebenen feuerhemmenden Mittels Mengen von 10, 20 und 50 g von 3,9-bis(IT-p-Bromphenylamino)-2,4,8,10-tetraoxa-5,9-diphosphaspiro/5.57-undecan-3,9-dioxid zur Herstellung der Zubereitungen verwendet. Zu Vergleichszwecken stellt man drei weitere Polyurethanzubereitungen her, wozu man anstelle des oben angegebenen feuerhemmenden Mittels gleiche Mengen eines im Handel erhältlichen feuerhemmenden Mittels, das üblicherweise in Polyurethanen Verwendung findet, nämlich tris(2,3-Dibrompropyl)-phosphat verwendet. Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle VIII angegeben.
Die Prüfung der in der Tabelle VIII angegebenen Werte zeigt,
70982 1/0384
daß die Wirksamkeit der feuerhemmenden Mittel sowohl der Beispiele 18 als auch. 19 bei einem geringen Gehalt von 10 Teilen pro 100 Teile Polyol bemerkenswert ist, im "besonderen, da die Feuerhemmung mit einer Bromkonzentration erreicht wird, die im lalle von Beispiel 18 nichtexistent und im lalle von Beispiel 19 weit geringer ist als der Bromgehalt der tris(2,2-I)ibrompropyl)-phosphat-modifizierten-Polyurethane.
Es ist darauf hinzuweisen, daß viele Modifikationen und Ramifizierungen vorgenommen werden können, ohne von dem Erfindungsbereich abzuweichen.
Tabelle VIII» -45-
709821/0984
Tabelle VIII
Bei
spiel
Nr.
Polymerisatart Feuerhemmendes Mittel Feuerhemmendes Mittel
Teile pro 100 Teile
Polyol
Sauerstoff
index
18 Polyurethan 3,9-bis(lT,N-Diäthylamino)-usw.x 10 24,0
19 Polyurethan 3,9-bis(N-p-Bromphenylamino)-
usw.x
10 23,0
19 Polyurethan 3,9-bis(N-p-Bromphenylamino)-
USW ο X
20 24,0
19 Polyurethan 3,9-bis(N-p-Bromphenylamino)-
USW ο x
30 24,5
Polyurethan tris(2,3-Dibrompropyl)-
phosphat
10 24,0
Polyurethan tris(2,3-Dibrompropyl)-
phosphat
20 27,5 '
Polyurethan tris(2,3-Dibrompropyl)-
pho sphat
30 30,5
Polyurethan kein 0 19,0
cusw. = 2,4,8,10-Tet raoxa-3,9-diphosphaspiro/5 ..5j7-undecan-3,9-dioxid.

Claims (8)

Patentansprüche :
1. Polymere Zubereitung mit dem Gehalt eines Polymerisats und einer feuerhemmenden Menge einer Verbindung der allgemeinen Formel
f0-015 CH2-°i1
Y P
P C P
O—CH2 CH2 O
worin die Reste X und X1, unabhängig voneinander Sauerstoff- oder Schwefelatome und die Reste Y und Y1, unabhängig voneinander
O CHp C
sind, worin die Reste Z1 und Z2 unabhängig voneinander, Fluor-, Chlor-, Brom-, Jod- und/oder Wasserstoff atome sind und worin Z^ ein Fluor-, Chlor-, Brom- und/oder Jodatom ist.
2. Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß beide Reste X und X1 Sauerstoff sind.
3. Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Reste Z^ t ζ und
-47-7θβ8ί1/θδβΑ ORIGINAL INSPECTED
, unabhängig voneinander, Chlor- und/oder Bromatome sind,
4. Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet., daß die Verbindung 3»9-bis-(2.2-Di-/brommethyl7-3-chlorpropoxy)-2.4.8.10-tetraoxa-3.9-diphosphaspiro/5.^7-undecan-3.9- <üoxid ist.
5· Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Polymerisat ein Polyolefin, Acrylnitril-Butadien-Styrolmischpolymerisat, Polyurethan, einschließlich verschäumtem Polyurethan, Polystyrol, Polyester, einschließlich gesättigtem und ungesättigtem Polyester, und/oder ein Cellulosepolymerisat-Polyestergemisch ist.
6. Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet , daß beide Reste X und X^ ·.· Sauerstoffatome sind.
7· Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet , daß die Reste Z., Z2 und Z^, unabhängig voneinander, Chlor- und/oder Bromatome sind.
8. Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung 3.9-bis-(2.2-Di-/brommethyl7-3-chlorpropoxy) -2.4.8. IO-tetraoxa-3.9-diphosphaspiro/5.^7-undecan-3.9-dioxid ist.
9. Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennz eichnet , daß das Polymerisat ein Polypropylen ist.
10. Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennz eichnet , daß das Polymerisat ein Polyurethan ist.
11. Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung, dadurch gekennzeichnet, daß man das Polymerisat kombiniert mit einer feuerhemmenden Menge einer Verbindung der allgemeinen Formel
XTT
U — Oll/-) OJl0 U
P C P
O CH2 CH2 O
worin die Reste X und X^, unabhängig voneinander, Sauerstoff- oder Schwefelatome und die Reste Y und Yx,, unabhängig voneinander,
CH0Z-
sind, worin Z-1 und Z2, unabhängig voneinander,Fluor-, Chlor-, Brom-, Jod- und/oder Wasserst off atome sind und worin Z^, ein Fluor-, Chlor-, Brom- und/oder Jodatom ist.
-49-
12. Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet , daß beide Reste X und X^ Sauerstoff sind.
13. Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 11,dadurch g e k e η η - . zeichnet, daß die Reste Z^, Z^ und Z-,, unabhängig voneinander, Chlor- und/oder Bromatome sind.
. Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung 3»9-bis-(2.2-Dii/Brommethyl7-3-chlorpropoxy)-.2.4.8.10-tetraoxa-3.9--diphosDhaspiro/5'.^7-undecan-3.9-dioxid ist.Γ
15-· Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet , daß das Polymerisat Polyolefin, Acrylnitril -Butadien-Styrolmischpolymerisat, Polyurethan, einschließlich verschäumtem Polyurethan, Polystyrol, Polyester, einschließlich gesättigtem und ungesättigtem Polyester, und/oder ein Cellulosepolymerisat-Polyestergemisch ist.
16. Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet , daß beide Reste X und X. Sauerstoff sind.
-50-
7 0 9 8 2 1 / 0 S S 4
17· Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet , daß die Reste Z., Z2 und Z^, unabhängig voneinander, Chlor- und/oder Bromatome sind.
18. Verfahren ζ,-ur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung 3.9-bis-(2.2-Di-/brommethyl7-3-chlorpropoxy)-2.4.8.1O-tetraoxa-3.9-diphosphaspiro-/5.57-undecan-3.9-dioxid ist.
19· Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet , daß das Polymerisat Polypropylen ist.
20. Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 11, dadurch geke η η zeichnet, daß das Polymerisat Polyurethan ist.
21. Polymere Zubereitung mit dem Gehalt eines Polymerisats und einer feuerhemmenden Menge einer Verbindung der allgemeinen Formel
O CH2 CH2 O
worin X und X^, unabhängig voneinander Sauerstoff- oder
Schwefelatome und die Reste T und T^, unabhängig vonein ander
— N
R1
sind, worin die Reste R und R^, unabhängig voneinander einwertige Kohlenwasserstoff- oder halogenierte einwertige Kohlenwasserstoffgruppen sind.
22. Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet , daß beide Reste X und X. Sauerstoff sind.
23· Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet , daß jeder der Reste R und R. aliphatische7 halogenierte aliphatische, aromatische oder halogenierte aromatische Kohlenwasserstoffgruppen sind, die nicht mehr als etwa 12 Kohlenstoffatome enthalten, wobei die halogenierten Gruppen bis zu etwa 6 Substituenten pro Gruppe aufweisen.
24. Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 23, da d u r ch gekennz eichnet, daß die Halogensubstituenten an den halogenierten Gruppen Chlor- und/oder Bromatome sind.
25. Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung 3.9-bis-
-52-
709821 /0Qi4
-ee-
(N.N-Mäthylamino)-2.4.8.10-tetraoxa-3.9-&ipkosphaspiro-/5^£7-undecan-3.9-dioxid ist.
26. Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung 3.9-bis-(N .F-Dimethylamino)-2.4.8.10-tetraoxa-3.9-diphosphaspiro-/5._§7-undecan-3.9-dioxid ist.
27· Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet , daß das Polymerisat ein Polyolefin, Acrylnitril-Butadien-Styrolmischpolymerisat, Polyurethan, einschließlich verschäumtem Polyurethan, Polystyrol, Polyester, einschließlich gesättigtem und ungesättigtem Polyester und/oder Cellulosepolymerisat-Polyee^e*- estergemisch ist.
28. Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet , daß die Reste R und Rx,, unabhängig voneinander, aliphatische, halogenierte aliphatische, aromatische oder halogenierte aromatische Kohlenwasserstoffgruppen sind, die nicht mehr als etwa 12 Kohlenstoffatome enthalten, wobei die halogenierten Gruppen bis zu etwa 6 Substituenten pro Gruppe aufweisen.
29· Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet , daß die Halogensubstituenten an den halogenierten Gruppen Chlor- und/oder Bromatone sind.
-53-
709821/0984
30. Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 27, d a d u r eh. gekennzeichnet , daß die Verbindung 3«9-bis-(N.N-Diäthylamino)-2.4.8.10-tetraoxa-3»9-di|jhosphaspiro- ^.£7-undecan-3-9-dioxid ist.
31. Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung 3»9-bis-(N.N-Dimethylamino)-2.4.8.1O-tetraoxa-3.9-diphosphaspiro-/3.^7-undecan-3-9-dioxid ist.
32. Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet , daß das Polymerisat ein Polyurethan ist.
33· Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung, dadurch gekennzeichnet, daß man das Polymerisat kombiniert mit einer feuerhemmenden Menge einer Verbindung der allgemeinen Formel
X O CH2 v c ^CH2 ' /
P
Ns,
O CH2 CH2
worin die Reste X und X^, unabhängig voneinander, Sauerstoff- oder Schwefel at ome^und die Reste Y und Y., unabhängig vonein
sind, worin die Reste R und R^, unabhängig voneinander,
einwertige Kohlenwasserstoff- oder halogenierte einwertige
Kohlenwasserstoffgruppen sind.
34. Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 33> dadurch gekennzeichnet , daß beide Reste X und X^. Sauerstoffatome sind.
35. Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 33» dadurch gekennze ichnet, daß die Reste R und R^, unabhängig voneinander, aliphatische, halogenierte aliphatische, aromatische oder halogenierte aromatische Kohlenwasserstoffgruppen mit nicht mehr als etwa 12 Kohlenstoffatomen sind, wobei
die halogenierten Gruppen bis zu etwa 6 Halogensubstituenten pro Gruppe aufweisen.
36. Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 35» dadurch gekennzeichnet , daß die Halogensubstituenten Chlor- und/ oder Bromatome sind.
37« Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 33» dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung 3.9-bis-(N.N-Diäthylamino)-2. 4·. 8.10-t etraoxa-3.9-diphosphaspir 0/5 .^7-undecan-3.9-dioxid ist.
709821/0984
4,0
38. Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 33 > dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung 3.9-bis-(N.N-Dimethylamino ) -2.4.8.10-t etr aoxa-3 · 9-d.iphosphaspir o/5 . j?7-undecan-3.9-d.ioxid ist.
39. Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 33 j dadurch gekennzeichnet, daß das Polymerisat ein Polyolefin, Acryl nitril-Butadien-Styrolmischpolymerisat, Polyurethan, einschließlich verschäumtem Polyurethan, Polystyrol, Polyester, einschließlich gesättigtem und ungesättigtem Polyester und/ oder ein Cellulosepolymerisat-Polyestergemisch ist.
4-0. Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 39, dadurch gekennz ei c h η e t , daß beide Reste X und X. Sauerstoffatome sind.
4-1. Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 39» dadurch gekennzeichnet , daß die ResteR und R., unabhängig voneinander, aliphatische, halogenierte aliphatische, aromatische, oder halogenierte aromatische Kohlenwasserstoffgruppen sind, die nicht mehr als etwa 12 Kohlenstoffatome enthalten, wobei die halogenierten Gruppen bis zu etwa 6 Halogensubstituenten pro Gruppe aufweisen.
-56-
7ÖÖ82 i/09Ö4
42. Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 39» dadurch gekennzeichnet , daß die Halogensubstituenten Chlor- und/ oder Bromatome sind.
4$. Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 39» dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung 3«9-bis-(N.N-Diäthylamino)-2.4.8.10-tetraoxa-3»9-diphosphaspiro/5.^7-undecan-3.9-dioxid ist.
44. Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 39» dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung 3«9-bis-(N.Ii-Dimethylamino )-2.4.8.10-tetr aoxa-3.9-diphosphaspir o/5 .^T-undec an-3.9-dioxid ist.
45· Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 3^» d.adurch gekennzeichnet , daß das Polymerisat Polyurethan ist.
46. Polymere Zubereitung mit dem Gehalt eines Polymerisats und einer feuerhemmenden Menge einer Verbindung der allgemeinen Formel
X 0-OH2 «L,—0 *,
Y-^-p ^o ^pγ
O CH2 CH2 O
-57-70-9621/099*
worin die Reste X und Xx,, unabhängig voneinander, Sauer stoff- oder Schwefelatome und die Reste Y und X^, unabhängig voneinander,
sind, worin R ein Wasserstoffatom, ein einwertiger Kohlenwasserstoff oder ein halogenierter einwertiger Kohlenwasserstoff ist.
47- Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 46, dadurch gekennzeichnet , daß beide Reste X und X,. Sauerstoffatome sind.
48. Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 46, dadurch gekennzeichnet , daß R ein Wasserstoffatom oder eine aliphatische, halogenierte aliphatische, aromatische oder halogenierte aromatische Kohlenwasserstoffgruppe ist, die nicht mehr als etwa 12 Kohlenstoffatome enthält, wobei die halogenierten Gruppen bis zu etwa 6 Substituenten pro Gruppe aufweisen.
49. Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 46, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung 3.9-bis-(Amino ) -g. 4.8.10-tetraoxa-3 · 9-diphosphaspir o/ß .J57-undecan-3.9-dioxid ist.
-58-
709821/0984
50. Polymere Zubereitung gemäß Anspruch. 4-6, dadurch gekennzeichnet , daß das Polymerisat ein Polyolefin, Acrylnitril-Butadien-Styrolmischpolymerisat, Polystyrol, Polyester, einschließlich gesättigtem und ungesättigtem Polyester und/oder Cellulosepolymerisat-Polyestergemisch ist.
51. Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 50» dadurch gekennzeichnet , daß R ein Wasserstoffatom oder eine aliphatische, halogenierte aliphatische, aromatische oder halogenierte aromatische Kohlenwasserstoffgruppe ist, die nicht mehr als etwa 12 Kohlenstoffatome enthält, wobei die halogenierte Gruppe bis zu etwa 6 Substituenten pro Gruppe aufweist.
52. Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 51» dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung 3.9-bis-(Amino)-2.4.8.10-tetraoxa-3.9-<liphosphaspiro/5.^7-undecan-3.9-ä.ioxid ist.
53· Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 46, d a d u r ch gekennzeichnet , daß das Polymerisat ein Polyurethan ist.
54. Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung, dadurch gekennzeichnet, daß man das Polymerisat kombiniert mit einer feuerhemmenden Menge einer Verbindung der allgemeinen Formel
-59-709821/0984
Σ O CH2 /GH2 ° A1
Y P^ , Ok P Y1 ,
O CH2 CH2 O
worin die Reste X und X^, unabhängig voneinander, Sauerstoff- oder Schwefelatome und Y und Y^, unabhängig vonein ander
— N
sind, worin E ein Wasserstoffatom, eine einwertige Kohlenwasserstoff- oder halogenierte einwertige Kohlenwasserstoffgruppe ist.
55· Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 5^» dadurch gekennzeichnet, daß beide Reste X und X^. Sauerstoffatome sind.
56. Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 5^» dadurch gekennzeichnet , daß R ein Wasserstoffatom oder eine aliphatische, halogenierte aliphatische, aromatische oder halogenierte aromatische Kohlenwasserstoffgruppe ist, die nicht
etwa
mehr als/12 Kohlenstoffatome enthält, wobei die halogenierte Gruppe bis zu etwa 6 Halogensubstituenten pro Gruppe enthält.
-60-
709821/0984
57. Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 5*··, dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung 3.9-bis-(Amino)-2.4.8. -IO-tetraoxa-3.9-diphosphaspir 0/5 . j-pT-undecan-J. 9-diöxid ist.
58. Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 5^, dadurch gekennzeichnet , daß das Polymerisat ein Polyolefin, Acrylnitril-Butadien-Styrolmischpolymerisat, Polystyrol, Polyester einschließlich gesättigtem und ungesättigtem Polyester und/oder Cellulosepolymerisat-Polyestergemisch ist.
59· Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 58T dadurch gekennzeichnet , daß beide Reste X und X,. Sauerstoffatome sind.
60. Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 58» dadurch gekennzeichnet, daß R ein Wasserstoffatom oder eine aliphatische, aromatische, halogenierte aliphatische oder halogenierte aromatische Kohlenwasserstoffgruppe mit nicht mehr als etwa 12 Kohlenstoffatomen ist, wobei die halogenierte Gruppe bis zu etwa 6 Halogensubstituenten pro Gruppe aufweist. .
-61-
709821/0984
61. Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 58, dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung 3-9-bis-(Amino)-2.4.8.10-t etraoxa-3.9-d.ipho sphasp iro/5.57-undec an-3.9-dioxid ist.
62. Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 54·, dadurch gekennzeichnet , daß das Polymerisat Polyurethan ist.
63. Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 4-7, dadurch gekennzeichnet , daß das Polymerisat Polyester ist.
64·. Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 5> dadurch gekennz eichnet , daß die Verbindung 3»9-bis-( 2.2-^/IJibr ommethyl7-3-br ompr op oxy) -2.4.8.10-t etr aoxa-3.9-diphosphaspiro^5.^7-undecan-3·9-dioxid ist.
65· Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 64-, dadurch gekennzeichnet , daß das Polymerisat Polypropylen, Polyäthylen und deren Mischpolymerisate ist.
66. Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 64-, dadurch gekennz ei chnet , daß das Polymerisat Polybutylenterephthalat ist.
-62-
67. Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung 3«9-bis-(2.2-^5ichlormethyl7-3-chlorpropoxy)-2.4.8.10-tetraoxa-3.9-diphosphaspiro/5.J?7-undecan-3-9-dioxid ist.
68. Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung 3.9-bis-(2.2~^Dimethyl7-3-chlorpropoxy)-2.4.8.10-tetraoxa-3.9-diphosphaspiroi/5»57-undecan-3·9-dioxid ist.
69. Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung 3»9-bis-(2.2-/^imethyl7-3-brompropoxy)-2.4.8.10-tetraoxa-3-9-diphosphaspiro/5.^7"-undecan-3· 9-dioxid ist.
70. Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung 3»9-bis-(2.2-^/pibrommethyl7-3-chlorpropoxy) -2.4.8.10-tetraoxa-3.9-diphosphaspir0/5.^7-undecan-3.9-dioxid ist.
71. Polymere Zubereitung gemäß Anspruch 7O> dadurch gekennz eichnet, daß das Polymerisat Polypropylen, Polyäthylen und deren Mischpolymerisate ist.
72. Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung 3.9-bis-(2.2-/Dibrom-
-63-
metlayl7-3-brompropoxy)-2.4-. 8.10-tetraoxa-3.9-diphosph.aspiro^5.^7-undecan-3«9-<3-ioxid ist.
73. Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuer hemmung gemäß Anspruch 72, dadurch gekennzeichnet , daß das Polymerisat Polypropylen, Polyäthylen und deren Mischpolymerisate ist.
. Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 72, dadurch gekennzeichnet , daß das Polymerisat Polybutylenterephthalat ist.
75· Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung 3-9-DiS-(2.2-/1)1-chlormethyl7-3-chlorpropoxy)-2.4.8.1O-tetraoxa-3.9-diphosphaspiro/5-^7-undecan-3.9-d.ioxid ist.
76. Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung 3.9-bis(2.2-/Dimethyl7-3-chl orprop oxy) -2. 4. 8.10-tetraoxa-3.9-diphosphaspiro/5.^7-undecan-3.9-dioxid ist.
77. Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 15, dadurch gekenn-
-64-
zeichnet , daß die Verbindung 3«9t>is-(2.2-/Dimethyl7-3~bromprop oxy)-2.4.8.10-t etraoxa-3·9-diphosphaspiro-/5.^7-undecan-3-9-cLioxid ist.
78. Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 15» dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung 3»9-t>is-(2.2-/EJi~ br ommethyl7-3-chlorpr opoxy) -2.4-. 8.10-t etr aoxa-3 · 9-diphosphaspiro^5.57-undecan-3·9-cLioxid ist.
79· Verfahren zur Herstellung eines Polymerisats mit Feuerhemmung gemäß Anspruch 78, dadurch gekennzeichnet , daß das Polymerisat Polypropylen, Polyäthylen und deren Mischpolymerisate ist.
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