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DE2601359A1 - Vorrichtung zum schneiden von gallertmasse, insbesondere von eingedickter milch beim verkaesen - Google Patents

Vorrichtung zum schneiden von gallertmasse, insbesondere von eingedickter milch beim verkaesen

Info

Publication number
DE2601359A1
DE2601359A1 DE19762601359 DE2601359A DE2601359A1 DE 2601359 A1 DE2601359 A1 DE 2601359A1 DE 19762601359 DE19762601359 DE 19762601359 DE 2601359 A DE2601359 A DE 2601359A DE 2601359 A1 DE2601359 A1 DE 2601359A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
vessel
harps
shaft
planetary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19762601359
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Wiesmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
C HOEGGER AND CIE AG
Original Assignee
C HOEGGER AND CIE AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by C HOEGGER AND CIE AG filed Critical C HOEGGER AND CIE AG
Publication of DE2601359A1 publication Critical patent/DE2601359A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J25/00Cheese-making
    • A01J25/06Devices for dividing curdled milk

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Schneiden von Gallertmasse, insbesondere von eingedickter Milch beim Verkäsen Folie Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schneiden von Gallertmasse, insbesondere von eingedickter ilch beim Verkäsen, mit einem zylindrischen Gefäss, das einen sphärisch bombierten Boden aufweist und mit einem um die Symmetrieachse des Gefässes umlaufenden Planetenrührwerk mit daran befestigten Schneidharfen Bei der Käseherstellung wird bekanntlich nach der Dicklegung der itiilch, die durch Zusatz eines Fermentes (Lab) bewirkt, die gallertartige ilasse (dickere) in kleine Stücke zerschnitten.
  • Die einzelnen Gallert-Teile, in der Gesamtmasse als Käsebruch bezeichnet, schrumpfen darauf infolge Flüssigkeitsaustritt (Sirte) immer mehr zusammen. Bei einem gewünschten Zustand, der weitgehend zin Erfahrungswert des Käsers ist, wird der Käsebruch aus der Flüssigkeit (Sirte) genommen, zu Laiben geformt und gepresst.
  • Bei grösseren Gefässen erfolgt das Schneiden der Käsemasse durch im Gefdss rotierende Schneidwerkzeuge, sog. Schneidharfen. Dies sind mit Drähten bespannte Rahmen.
  • Die gallertartige Masse muss im richtigen Zeitpunkt in schonender Weise, aber dennoch in wenigen Minuten in möglichst gleichmässige Stücke zerschnitten werden. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, dass die Schneidharfen die ganze Gallertmasse erfassen. Es dürfen somit im Gefäss keine "toten Räume" vorhanden sein. Es sind zwar bereits Schneidvorrichtungen bekannt, bei denen durch die Drähte der Schneid harfen der ganze Gefässquerschnitt erfasst wird (z.U. DT-PS Nr. 915 758). Solche Vorrichtungen hatten jedoch den Nachteil, dass durch die zentrisch rotierenden Schneidharfen ein Teil der Gallertmasse im Gefäss in Rotation versetzt wurde, was ein einwandfreies Zerschneiden der Masse in kleine Stücke von etwa gleicher Grösse verunmöglichte. Zudem war die Umfangsgeschwindigkeit der Drähte der zentralen Schneidharfe in der Nähe der Rotationsachse viel kleiner als an deren äusserer Begrenzung.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art, die Lage und den Antrieb der Schneidharfen derart zu verbessern, dass "tote Räume" und ein Rotieren des Behälterinhaltes vermieden werden, so dass die gesamte Gallertmasse gleichmässig zerschnitten wird.
  • Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Planetenwelle des Rührwerkes derart schräg zu dessen Hauptantriebswelle steht, dass die Verlängerung der Planetenwelle das Zentrum der sphärischen Wölbung des Gefässbodens schneidet.
  • Durch diese Ausbildung wird erreicht, dass schon bei einer Umdrehung der Hauptantriebswelle die gesamte Gallertmasse von den Schneidharfen erfasst wird. Die mittlere Geschwindigkeit der Drähte der Schneidharfen ist überall etwa gleich und ein Rotieren des Behälterinhaltes wird vermieden. Die zur Hauptwelle schräg gestellte Planetenwelle in Verbindung mit dem gewölbten -Boden bewirkt zudem in gewissem Grade Radial- und Vertikalströmungen in der Gallertmasse.
  • Eine solche Vorrichtung ist vor allem für die Herstellung von Hartkäse in Chargen bis zu 10000 Liter und mehr geeignet.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt und wird anhand derselben näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Gefässes im Vertikalschnitt mit einer Vorrichtung zum Schneiden von eingedickter Milch, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II - II in Fig. 1 und Fig. 3 ein Diagramm, das die Bewegung der Schneidharfen im Kessel bei einer Drehung der Hauptantriebswelle um 360 Grad zeigt.
  • Das zylindrische Gefäss 1 weist einen sphärisch kombiniert-en Boden la auf, der in der Mitte mit einem verschliessbaren Auslass lb versehen ist. Der Radius der Wölbung des Bodens la ist mit R bezeichnet, er schneidet die Symmetrieachse 2 des Gefässes 1 im Punkt 3. An einem Träger 4 ist ein nur angedeuteter Hauptantrieb 5 für eine Hauptantriebswelle 6 angeordnet, der diese Welle mit einer regelbaren Drehzahl antreibt. Mit der Hauptantriebswelle 6 ist eine Traverse 7 fest verbunden. Diese trägt an ihrem äusseren Ende einen Halter 8 an dem eine radial nach aussen gerichtete Schneidharfe 9 lösbar befestigt ist. Am gegenüberliegenden Ende der Traverse 7 ist eine Planetenwelle 10 drehbar gelagert. Diese trägt einen zweiarmigen Halter 11 an dem zwei weitere Schneidharfen 12, 13 lösbar befestigt sind. Die Planetenwelle 10 ist derart schräg in der Traverse 7 gelagert, dass die Verlängerung 14 ihrer Achse durch den Punkt 3, d.h. durch das Zentrum der sphärischen Wölbung des Gefässbodens la verläuft.
  • Die Planetenwelle 10 trägt an ihrem oberen Ende ein Kegelzahnrad 15, das in die Zähne 16 eines am Träger 4 befestigten Antriebszahnkranzes 17 eingreift.
  • Die Schneidharfe 9 hat in der in Fig. 1 dargestellten Seitenansicht eine Form, die genau der Form der Seitenwand und des äusseren Teils des Bodens la des Gefässes entspricht. Sie rotiert bei eingeschaltetem Hauptantrieb 5 dauernd in dieser Lage im Gefäss.
  • Die beiden Schneidharfen 12, 13 sind in der Fig. 1 im Gegensatz zur Fig. 2 in einer Lage dargestellt, in der sie genau diagonal zum Gefäss 1, also in der Zeichnungsebene liegen. Der untere, dem Gefässboden la benachbarte Rahmenteil weist bei beiden Schneidharfen die gleiche Krümmung wie der Gefässbode la auf, während die äussere Seitenwand der beiden Schneidharfen 12 13 der Zylinderform der Seitenwand des Gefässes angepasst ist.
  • Die in der Fig. 1 sichtbaren, scheinbar "toten Räume" A und 8> in denen die eingefüllte Masse nicht von den Drähten der drei Schneidharfen durchstossen wird, sind bei der Rotation der Schneidharfen in Wirklichkeit nicht vorhanden. Schon bei einer einzigen Umdrehung der Hauptantriebswelle 6 wird der gesamte Gefässinhalt von den Drähten der Schneidharfen erfasst. Die Schneidharfen 12, 13 rotieren dabei entgegengesetzt zur Drehrichtung der Schneidharfe 9. Dies ist in der Fig. 3 schematisch dargestellt. Diese zeigt eine Draufsicht auf das Gefäss 1 in welchem der Weg einiger Drähte der drei Schneidharfen 9, 12, 13 während einer Drehung der Hauptanstriebswelle 6 um 180 Grad und um 360 Grad dargestellt ist. Die Bewegung von 0 - 180 Grad ist dabei dick ausgezogen, während die Kurvenschar der Bewegung von 185 bis 360 Grad mit dünnen Linien dargestellt ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche
    Vorrichtung zum Schneiden von Gallertmasse, insbesondere von eingedickter Milch beim Verkäsen, mit einem zylindrischen Gefäss das einen sphärisch bombierten Boden aufweist und mit einem um die Symmetrieachse des Gefässes umlaufenden Pla-netenrührwerk mit daran befestigten Schneidharfen> dadurch gekennzeichnet, dass die Planetenwelle (lD) des Rührwerks derart schräg zu dessen Hauptantriebswelle (6) steht, dass die Verlängerung (14) der Planetenwelle (10) das Zentrum (3) der sphärischen Wölbung des Gefässbodens (la) schneidet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einem mit der Planetenwelle (10) verbundenen Halter (ll) zwei Schneidharfen (12, 13) befestigt sind und dass an einer mit der Hauptantriebswelle (6) verbundenen Traverse (7) eine sich dauernd dem zylindrischen Gefässrand entlang bewegende Schneidharfe (9) befestigt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Planetenwelle (101 verbundene Halter (11) mit seinen Schneidharfen (12, 13) gegenläufig zur Traverse (7) mit ihrer Schneidharfe (9) rotiert.
    Leerseite
DE19762601359 1975-02-06 1976-01-15 Vorrichtung zum schneiden von gallertmasse, insbesondere von eingedickter milch beim verkaesen Pending DE2601359A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH143775A CH587608A5 (de) 1975-02-06 1975-02-06

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Publication Number Publication Date
DE2601359A1 true DE2601359A1 (de) 1976-08-19

Family

ID=4210438

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19762601359 Pending DE2601359A1 (de) 1975-02-06 1976-01-15 Vorrichtung zum schneiden von gallertmasse, insbesondere von eingedickter milch beim verkaesen

Country Status (3)

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AT (1) AT349821B (de)
CH (1) CH587608A5 (de)
DE (1) DE2601359A1 (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
CH587608A5 (de) 1977-05-13
AT349821B (de) 1979-04-25
ATA40576A (de) 1978-09-15

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