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DE2600732A1 - Stuetzkonstruktion fuer eine schalung - Google Patents

Stuetzkonstruktion fuer eine schalung

Info

Publication number
DE2600732A1
DE2600732A1 DE19762600732 DE2600732A DE2600732A1 DE 2600732 A1 DE2600732 A1 DE 2600732A1 DE 19762600732 DE19762600732 DE 19762600732 DE 2600732 A DE2600732 A DE 2600732A DE 2600732 A1 DE2600732 A1 DE 2600732A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
individual
frame
support structure
support
structure according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762600732
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Ing Grad Boettcher
Thomas Dipl Ing Landgraf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Terex Peiner GmbH
Original Assignee
Peiner Maschinen und Schraubenwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Peiner Maschinen und Schraubenwerke AG filed Critical Peiner Maschinen und Schraubenwerke AG
Priority to DE19762600732 priority Critical patent/DE2600732A1/de
Publication of DE2600732A1 publication Critical patent/DE2600732A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G1/00Scaffolds primarily resting on the ground
    • E04G1/14Comprising essentially pre-assembled two-dimensional frame-like elements, e.g. of rods in L- or H-shape, with or without bracing
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G1/00Scaffolds primarily resting on the ground
    • E04G1/17Comprising essentially pre-assembled three-dimensional elements, e.g. cubic elements
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G11/00Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs
    • E04G11/36Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs for floors, ceilings, or roofs of plane or curved surfaces end formpanels for floor shutterings
    • E04G11/48Supporting structures for shutterings or frames for floors or roofs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

  • Stützkonstruktion für eine Schalung
  • Die Erfindung betrifft eine Stützkonstruktion für eine Schalung, bestehend aus mehreren, vertikal angeordneten Einzelstielen, die durch zwischen diesen angeordnete Verbände verbunden sind.
  • Zum Einschalen von Betonüberbauten sind Lehrgerüste bekannt, die aus Einzelrohren zu einem räumlichen Fachwerk zusammengesetzt werden.
  • Stattdessen verwendet man zunehmend zu größeren Einheiten zusammengefaßte Stützelemente, die dann an Ort und Stelle zu scheibenartigen oder jochartigen Stützkonstruktionen zusammengesetzt werden. In der Regel sind innerhalb einer solchen Stützkonstruktion mehrere sogenannte Stützentürme vorgesehen, die im allgemeinen vier Einzelstiele, die im Quadrat oder Rechteck angeordnet sind, enthalten, zwischen denen dann fachwerkartige Verbände zur Gewährleistung einer ausreichenden Knicksteifigkeit angeordnet sind.
  • Eine den tatsächlichen Belastungen der Einzelstiele und Verbände gemäße Bemessung ist hierbei außerordentlich schwierig, da während der Abstützung z.B. einer Schalung mit zunehmender Belastung der Boden unter den einzelnen Stielen infolge z.B. einer Inhomogenität unterschiedlich nachgeben kann. Im Extremfall führt das zu einer Situation, bei der von beispielsweise vier Einzelstiele nur drei wirklich ihre Belastung direkt in den Boden ableiten und der verbleibende Einzelstiel zwar auch voll belastet wird, aber wegen der Starrheit des Fachwerkverbandes dem unter ihm nachgebenden Boden nicht folgen kann, so daß er beinahe nur "in den Verbänden hängt". Die dann in den Verbänden auftretenden Belastungen sind um ein Vielfaches höher als bei einer gleichmäßigen Abstützung aller Einzelstiele auf dem Boden.
  • Es sind zwar an den unteren Enden der Einzelstiele im alle gemeinen Höhenverstellungen u.a. zum Ausgleich unterschiedlicher Bodensenkungen vorgesehen, jedoch ist wegen der Starrheit der Fachwerkkonstruktion kaum erkennbar, wann diese Höhenverstellungen betätigt werden müssen. Eine Überlastung der Verbände tritt nämlich schon dann ein, wenn einer der Einzelstiele sich um einen Betrag gegenüber den anderen von ca. 1 cm absenkt. Die Beibehaltung einer gleichmäßigen Belastung aller Einzelstiele bei einer Bodensenkung durch entsprechendes Verstellen der Höhe verstellungen innerhalb eines Stützenturmes ist also nur eine theoretische Möglichkeit, in der praktischen Anwendung bietet diese Maßnahme keine Sicherheit gegen Oberlastung der Verbände infolge von Bodensenkungen. Die Bemessung der Verbände wird daher unter Berücksichtigung besonders großer Sicherheitsreserven vorgenommen,die zu Stützkonstruktion führt,die bei einer gleichmäßigen Lastverteilung auf alle Einzelstiele stark überdimensioniert und damit unwirtschaftlich sind.
  • Die gleichen Schwierigkeiten traten auf, wenn bei gleichmäßig festem Untergrund die Last unterschiedlich hohe Stielbelastungen erzeugt.
  • Wenn man z.B. bei einer Stützhöhe von 20 m davon ausgeht, daß bei einem typischen Belastungsfall die Druckspannung in den Einzelstielen jeweils 1400 kp/cm2 beträgt und in einem der Einzelstiele aufgrund einer Minderbelastung nur 25 % dieses Druckspannungswertes erzeugt wird, so beträgt der durch die Minderbelastung verursachte Längenunterschied gegenüber den stärker belasteten Einzelstielen ca. 1 cm. Dies ist wohlgemerkt der durch elastische Verformung verursachte Längenunterschied und nicht etwa eine durch plastische Formänderung hervargerufene Verformung.
  • Also sind einzig durch unterschiedliche Belastungen der Einzelstiele bereits Verformungen innerhalb einer Stützkonstruktion möglich, die die Aussteifungsverbände außerordentlich belasten, ja sogar zu ihrem Bruch führen können. Wenn zusätzlich noch inhomogene Bodenverhältnisse vorliegen, was sehr oft der rall ist, verschlechtern sich die Aussichten auf eine problemlose Abstützung noch weiter.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Stützkonstruktion aus Einzelstielen zu schaffen, die gegen unterschiedliche Bodenabsenkungen unter den einzelnen Stielen und gegen unterschiedliche Stielbelastungen unempfindlich ist, wobei die Bemessung der Verbände aber dennoch so erfolgen kann, als seien alle Einzelstiele gleichmäßig belastet Die Erfindung-besteht darin, daß die Verbände zu einem in sich formstabilen Rahmen zusammengefügt sind, der vertikal beweglich in bezug auf mindestens n - 1 Einzelstiele gelagert ist.
  • Eine derartige Anordnung behält die ursprüngliche Tragfähigkeit einer Stützkonstruktion bei, ohne jedoch in sich starr zu sein. Die Einzelstiele tragen also die Belastung ab, wobei sie wie bisher gegen Ausknicken gestützt sind, die Höhe ihrer jeweiligen Belastung beeinflußt aber nicht den Rahmen oder benachbarte stützen in vertikaler, sondern allenfalls durch die Knickabstützung in horizontaler Richtung. Die Verformung bzw.
  • Verlagerung eines Einzelstiels gegenüber der gesamten Stützkonstruktion ist also unerheblich; natürlich muß jeder Einzelstiel seine Stützaufgabe in der geforderten Weise, insbesondere also das Einhalten der vorgeschriebenen 5tützhåhe, erfüllen.
  • Der vertikal frei bewegbare Rahmen ist auf eine Abstützung in vertikaler Richtung angewiesen. Diese Abstützung ist schon dann erfüllt-, wenn der Rahmen ohne besondere Vorkehrungen auf dem Baugrund aufliegt. Denn die Einhaltung einer exakten Höhe ist ebenso wie eine geringfügige Änderung seiner Höhe irrelevant, denn nur die Knickabstützung der Einzelstiele im Bereich der Lagerstellen des Rahmens an den Einzel stützen muß hinreichend genau eingehalten werden. Eine Verschiebung der Lagerstellen um einige Zentimeter ist stets zulässig, ohne die Knickgefahr in gefährdender Weise zu erhöhen.
  • Neben dieser einfachsten Abstützung auf dem Boden sind aber noch andere Lösungen möglich. Zum Beispiel kann der Rahmen an seinem unteren Ende auf einem entsprechenden Anschlag an einem der Einzelstiele ruhen, wodurch er zwar seine Beweglichkeit gegenüber diesem Einzelstiel nach unten einbüßt, was aber die Funktion gemäß der Erfindung nicht beeinflußt. Ebenso kann der Rahmen mit einem Einzelstiel fest verbunden sein.
  • Die horizontal steife, aber vertikal bewegliche Verbindung des Rahmens mit den Einzel stielen ist dann als ausreichend anzusehen, wenn eine Vertikalbewegung des Rahmens gegenüber einem Einzelstiel von ca. 3 cm vorhanden ist. Aus diesem Grunde können neben rahmenseitig befestigten, die Einzelstiele umschließenden Schiebehülsen auch horizontal angeordnete Pendel stützen zwischen Rahmen und Einzelstiel verwendet werden, deren Länge so auszuwählen ist, daß in dem genannten Verschiebebereich keine nennenswerte Einwärtsbewegung der Einzelstiele gegenüber dem Rahmen auf tritt. Statt der Pendelstützen können aber auch sowohl am Rahmen als auch an den Einzelstielen fest eingespannte, horizontal angeordnete, mit ihrenFlachseiten nach oben und unten weisende Biegefedern verwendet werden. Diese übertragen zwar bei einer Relativbewegung der damitiverbundenen Elemente vertikale Kräfte, diese sind jedoch vergleichsweise gering gegenüber den Stielbelastungen wenn die Biegefedern dünn genug ausgeführt sind.
  • Läßt man den Rahmen in den Biegefedern frei hängen, so ergibt sich eine Abstützung desselben, ohne daß eine zusätzliche Abstützung erforderlich ist. Eine solche Ausführungsform ist aber nur bei sehr leichten Rahmen vorteilhaft, wobei die Biegefedern eine Vorspannung in der Weise besitzen, daß sie bei in den' Federn hängendem Rahmen horizontal gestreckt verlaufen.
  • Die erfindungsgemäße Stützkonstruktion wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind. Es bedeuten: Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Stützkonstruktion in einem ersten Ausfffhrungs-- beispiel mit variierter Abstützung des Rahmens, Fig. 2a + b Grundrißansichten der Einzelstielanordnung, Fig. 3 eine Seitenansicht im Ausschnitt der erfindungsgemäßen Stützkonstruktion in einem weiteren Ausführungsbeispiel und Fig. 4 eine Seitenansicht als Ausschnitt, bei der ein Einzelstiel den Rahmen stützt.
  • Die Ausführungsbeispiele in den Fig. 1 bis 4 sind schematisch dargestellt, so daß konstruktive Einzelheiten, wie etwa der Anschluß einer Diagonalen oder dergleichen, fehlen. In dieser Hinsicht bedient sich die Erfindung bekannter Mittel, so daß auf eine detaillierte Darstellung verzichtet werden kann.
  • Fig. 1 zeigt in Seitenansicht ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Stützkonstruktion. Zwei jeweils einteilige Einzelstiele 1 stützen mit weiteren, nicht gezeigten Einzelstielen eine Schalung, die durch einen Träger 2 symbolisiert ist. Zwischen den Einzelstielen 1 ist ein Fachwerkverband 3 angeordnet, der zu einem in sich steifen Rahmen 21 zusammengefügt ist. An seinen Knotenpunkten sind Schiebehülsen 4 fest mit ihm verbunden, die die Einzelstiele 1 vollständig umfassen, jedoch auf diesen verschieblich sind. Die Einzelstiele 1 weisen an ihren unteren Enden je eine Höhenverstellung 5 auf.
  • Sie dient zur Ausgleichung von Bodenunebenheiten, was in Fig. 1 durch den Niveauunterschied e zwischen den beiden Fußpunkten der Einzelstiele 1 hervorgehoben ist. Der Fachwerkverband 3 ist in einer ersten Version zentrisch auf einem beliebigen dritten Niveau durch eine Stütze 6 in vertikaler Richtung gehalten. Die Schiebehülsen 4 und die Einzelstiele 1 bilden zusammen eine Passung, die zwar ausreichendes Spiel zur freien vertikalen Verschieblichkeit zwischen beiden Elementen vorsieht, jedoch jede unnötige Beweglichkeit, besonders in horizontaler Richtung, vermeidet. Vorzugsweise weisen die Einzel stützen zumindest im Lagerbereich für die Schiebehülsen 4 und das Innenteil der Hülsen einen kreisförmigen Querschnitt auf; es sind aber ebenso rechteckige oder allgemein polygonförmige Querschnitte möglich.
  • Verschiebungen eines Einzelstieles 1, hervorgerufen durch Bodennachgiebigkeit oder ein eleastisches Stauchen des Einzelstiels 1 unter Belastung, rufen lediglich eine Relativbewegung zwischen dem Einzelstiel 1 und den Schiebehülsen 4 hervor, haben jedoch keinen Einfluß auf den Fachwerkverband 3 oder auf andere Einzelstiele 1, sieht man einmal von Reibungskräften zwischen den Einzelstielen 1 und den Schiebehülsen 4 ab.
  • In einer zweiten Version ruht der Rahmen 21 mit seinen untersten Schiebehülsen 4 auf Federn 7, die sich in der Nähe des unteren Endes der Einzelstiele 1 an diesen abstützen. Die Stütze 6 entfällt damit. Eine Abstützung des Rahmens 21 auf Federn weist den Vorteil auf, daß sich das Gewicht des Rahmens 21 bei niveaugleicher Lage der Einzelstiele 1vollkommen gleichmäßig auf alle vorhandenen Einzelstiele 1 verteilt. Bei nicht niveaugleicher Lage der Einzelstiele 1, beispielsweise hervorgerufen durch eine Bodenabsenkung unter einem der Einzelstieb: geht zwar dessen Stützanteil zurück, er bleibt aber zu einem { großen Teil aufgrund der Elastizität der federnden Abstützung erhalten.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ist noch eine weitere Version zur Abstützung des Rahmens 21 möglich, die nicht dargestellt ist. Dazu wird auf der Gleitbahn eines Einzel stiels 1, die von der Schiebehülse 4 überstrichen wird, ein Anschlag vorgesehen, der eine vertikale Bewegung des Fachwerkverbandes 3, also des Rahmens 21, nur vertikal nach oben zuläßt. Der Fachwerkverband 3 folgt dann allen Bewegungen des mit dem Anschlag versehenen Einzelstiels 1. Die Beweglichkeit nach oben wird nur dann beansprucht, wenn der mit dem Anschlag versehene Einzelstiel 1 so weit absackt,- daß der Fachwerkverband 3 sich auf ein Hindernis auflegt.
  • Fig. 2a und 2b zeigen zwei unterschiedliche Grundrißkonfigurationen der erfindungsgemäßen Stützkonstruktion, wobei in Fig. 2a die Einzelstiele 1 die Ecken eines gleichseitigen Dreiecks und in Fig. 2b die eines Quadrats bilden.
  • Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Stützkonstruktion. In diesem Fall ist der Einzelstiel 1 aus'mehreren Stielabschnitten 10 zusammengefügt, wobei die einzelnen Abschnitte 10 mit Hilfe von Kopfplatten 11 übereinander befestigt sind. Diese Kopfplatten 11 bilden ideale Voraussetzungen, um an ihnen horizontal Biegefedern 12 anzubringen, die an ihrem anderen Ende ebenfalls fest mit den Knotenpunkten des aus einem Fachwerkverband 13 gebildeten Rahmens 21 verbunden sind. Zur Verdeutlichung der Wirkungsweise sind die Biegefedern überproportional stark verformt dargestellt, was in der Praxis wegen der Länge der Biegefedern und der zu erwartenden geringen Verschiebungen niemals auftreten wird.
  • Wenn der Fachwerkverband 13 sehr leicht ausgeführt ist, kann eine separate Abstützung nach Art der Stütze 6 in Fig. 1 aus Gründen der StaDilität der Biegefedern 12 entfallen. Der Fachwerkverband 13 hängt dann nur an den Biegefedern 12. Dabei ist es zweckmäßig, den Biegefedern 12 eine Vorspannung in der Weise zu geben, daß bei freihängendem Fachwerkverband 13 die Biegefedern 12 gerade ihre horizontal gestreckte Lage erreichen.
  • Bei dieser Lage ist nämlich die horizontale Abweichung der Einzelstiele 1 bei einer Vertikalbewegung gegenüber dem Fachwerkverband 13 am geringsten. Bei einem schweren Fachwerkverband 13 ist es jedoch zweckmäßig, diesen separat zu stützen, da anderenfalls die Biegefedern 12 zu unelastisch werden. Die Biegefedern 12 können dann durch Pendelstützen ersetzt werden, die jeweils in gleicher Höhe an dem Fachwerkverband und dem Einzelstiel 1 gelenkig befestigt werden.
  • In Fig. 4 ist gezeigt, daß der Rahmen 21 an einem Einzelstiel befestigt ist. An einem beliebigen Punkt 22 zwischen dem obersten und dem untersten vertikal übereinander angeordneten Befestigungspunkt ist der Einzelstiel 1 mit dem Rahmen 21 starr verbunden. Alle übrigen Verbindungen sind mit Hilfe von Pendelstützen 23 hergestellt; die starre Verbindung ergibt sich durch Hinzufügen einer Diagonalen 24 zwischen dem Befestigungspunkt 22 und dem Rahmen 21.
  • Bei dieser Ausführungsform folgt der Rahmen 21 allen vertikalen Bewegungen, die der Punkt 22 mit dem Einzelstiel 1 ausführt. Diese vertikalen Bewegungen des Rahmens 21 sind insofern unschädlich, als alle übrigen Verbindungen zu den Einzelstielen 1 vertikal beweglich ausgeführt sind, also von einer solchen Bewegung nicht beeinflußt werden. Die vertikale Bewegung des Punktes 22 kann sowohl durch elastisches Stauchen als auch durch eine Bodenabsenkung bewirkt werden.
  • In der Zeichnung sind die Rahmen stets als Fachwerkverbände dargestellt, es ist jedoch ohne weiteres möglich, ein von einem räumlichen Fachwerk abweichendes, steifes Gebilde an seine Stelle zu setzen, nur ist ein Fachwerk besonders zweckmäßig.
  • L e e r s e i t e

Claims (8)

  1. Patentansprüche Stützkonstruktion für eine Schalung, bestehend aus n, vertikal angeordneten Einzelstielen, die durch zwischen diesen angeordnete Verbände verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbände zu einem in sich formstabilen Rahmen (21) zusammengefügt sind, der vertikal beweglich in bezug auf mindestens n - 5 Einzelstiele (1> gelagert ist.
  2. 2. Stützkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (21) auf dem Erdboden gestützt ist.
  3. 3. Stützkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Rahmen (21) die Einzelstiele (1) umschließende Schiebehülsen (4) befestigt sind.
  4. 4. Stützkonstruktion nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen C2t) auf einem an einem der Einzelstiele (1) angebrachten Anschlag ruht.
  5. 5 Stützkonstruktion nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (21) mit seinen Schiebehülsen (4) auf an jedem Einzeistiel (1> abgestützten Federn (7) ruht.
  6. 6. Sti1tzkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Rahmen (21) und den Einzelstielen (1) horizontale, mit ihren Flach seiten nach oben und unten weisende Biegefedern (52j vorgesehen sind.
  7. 7. Stützkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Rahmen (21) und den Einzelstielen (1) horizontal angeordnete Pendelstützen (23) vorgesehen sind.
  8. 8. Stützkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (21) mit einem der Einzelstiele (1) fest verbunden ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19607952A1 (de) * 1996-03-01 1997-09-04 Roland Kehl Traggerüst zur Stützung von Massivbauwerken

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19607952A1 (de) * 1996-03-01 1997-09-04 Roland Kehl Traggerüst zur Stützung von Massivbauwerken
DE19607952C2 (de) * 1996-03-01 2000-09-07 Roland Kehl Traggerüst zur Stützung von Massivbauwerken

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