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DE2600293A1 - Kombinationsschloss - Google Patents

Kombinationsschloss

Info

Publication number
DE2600293A1
DE2600293A1 DE19762600293 DE2600293A DE2600293A1 DE 2600293 A1 DE2600293 A1 DE 2600293A1 DE 19762600293 DE19762600293 DE 19762600293 DE 2600293 A DE2600293 A DE 2600293A DE 2600293 A1 DE2600293 A1 DE 2600293A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
ring
lock
operating shaft
locking ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19762600293
Other languages
English (en)
Inventor
Armas Kalervo Niilola
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2600293A1 publication Critical patent/DE2600293A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/02Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs or rings arranged on a single axis, each disc being adjustable independently of the others

Landscapes

  • Patch Boards (AREA)
  • Adornments (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Kombinationsschloß Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kombinationsschloß, bestehend aus einer Bedienungswelle, einer diese umgebenden Rumpfmanschette und einer im axialen Schlitz der Rumpfmanschette liegenden Riegelschiene, deren Innenrand in einer axialen Kerbe der Bedienungswelle liegt, wenn das Schloß verschlossen ist, sowie aus die Rumpfmanschette umgebenden Verriegelungsringen, deren Außenumfang mit Ziffern, Buchstaben oder sonstigen dergleichen Zeichen versehen ist und die an ihrem inneren Umfang dementsprechend eine Mehrzahl von Aussparungen aufweisen, von denen zumindest eine eine sog.
  • dffnungsaussparung ist, in welche die Riegelschiene mit Hilfe der Bedienungswelle nach auswärts so tief hineingeführt werden kann, daß sie aus der Kerbe der Bedienungswelle heraussteigt und die Verriegelung zwischen der Bedienungswelle und der Rumpfmanschette freigibt, und welche Verriegelungsringe aus zwei ringförmigen Teilen bestehen, die unverdrehbar miteinander zusammengeschlossen und in der Rumpfmanschette gelagert sind. Ein Schloß dieser Art ist z.B. durch die schwedische Auslegeschrift Nr. 341 149 zuvor bekannt. Das Arbeitsprinzip des zuvor bekannten ebensowie auch des erfindungsgemäßen Schlosses ist solcher Art, daß zum öffnen des Schlosses die Verriegelungsringe in eine solche Lage gedreht werden, daß deren Öffnungsaussparungen der Riegelschiene gegenüber liegen. Hierzu ist es notwendig, die Öffnungskombination des Schlosses zu kennen. Wenn man hierbei die Bedienungswelle dreht, so steigt der Schloßriegel in die Öffnungsaussparungen hinein, und zwar deshalb, weil die Wandungen der Kerbe in der Bedienungswelle schräg sind. Die Bedienungswelle kann nunmehr frei gedreht werden, und man kann mit derselben die gewünschte Tätigkeit, z.B. Bewegung des Schloßriegels, herbeiführen.
  • Das Verschließen wiederum geschieht so, daß man die Bedienungswelle in diejenige Lage dreht, in der ihre Kerbe der Riegelschiene gegenüber steht. Hierbei fällt dann die Riegelschiene in die Kerbe hinein und die Verriegelungsringe werden freigegeben. Man verdreht nun die Verriegelungsringe in beliebige Lagen, so daß deren dffnungsaussparungen nicht der Riegelschiene gegenüberliegen. Die Bedienungswelle läßt sich nun nicht drehen,und man kann mit ihr das Schloß nicht öffnen.
  • Außer einer oder mehreren Öffnungsaussparungen hat jeder Verriegelungsring ferner eine große Anzahl von sogenannten falschen Aussparungen, die nicht gleich tief wie die öffnungsaussparungen sind. Wenn irgendeine falsche Aussparung der Riegelschiene gegenüberliegt und die Bedienungswelle gedreht wird, so steigt die Riegelschiene ein wenig in die Höhe, jedoch nicht ganz aus der Kerbe in der Bedienungswelle heraus.
  • Da zwischen dem Verriegelungsring und der Rumpfmanschette stets ein geringes Spiel vorhanden ist, bewegt sich der Verriegelungsring ein wenig beim Drehen der Bedienungswelle.
  • Durch Befühlen dieser kleinen Bewegung kann eine geschickte Person feststellen, wann eine falsche Aussparung bzw. eine Öffnungsaussparung vorliegt. Die Person kann somit schrittweise fortschreitend sämtliche Verriegelungsringe in eine solche Lage bringen, daß deren Öffnungskerben der Riegelschiene gegenüberliegen. Es versteht sich, daß ein solches unbefugtes öffnen nur einem äußerst geschickten Fachmann gelingt.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt eine solche Verbesserung des zuvor bekannten Schlosses, daß selbst ein geschickter Schloßexperte nicht imstande ist, das Schloß zu öffnen, wenn er dessen öffnungskombination nicht kennt. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß sich jeder Verriegelungsring aus einem Sperring, an dessen innerem Umfang die Aussparungen liegen, und aus einem diesen bedeckenden Mantelring zusammensetzt, auf dessen äußerem Umfang entsprechendermaßen die Kennzeichnungen liegen, und daß der Sperring und der Mantelring voneinander durch einen solchen Spielabstand getrennt sind, daß die geringen Bewegungen, welche das Bewegen der Bedienungswelle durch Vermittlung der Riegelschiene in dem Sperring hervorruft, nicht auf den Mantelring übertragen werden. Indem auf diese Weise der Sperring nicht zur Sicht liegt und nicht mit den Fingern befühlbar ist, ist es unmöglich, ohne Kenntnis der Öffnungskombination den Sperring in eine solche Lage zu drehen, in welcher die öffnungsaussparung der Riegelschiene gegenüberliegt. Somit kann selbst ein geschickter Fachmann das Schloß nicht öffnen, wenn er nicht die öffnungskombination kennt.
  • Eine günstige Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Sperring und der Mantelring untereinander unverdrehbar durch einen oder mehrere Vorsprünge verbunden sind, die am Rande des Mantelrings liegen und in eine Aussparung im Sperring hineinragen. Der besagte Vorsprung liegt somit völlig unsichtbar, und er überträgt die geringen Bewegungen des Sperrings nicht auf den Mantelring.
  • Es ist vorteilhaft, wenn die Aussparung im Sperring eine größere Breite als der Vorsprung am Mantelring hat, so daß zwischen den beiden ein geringes freies Spiel in der Umfangsrichtung besteht. Wenn die Riegelschiene mit Hilfe der Bedienungswelle zur Anlage gegen den Boden einer falschen Aussparung verschoben wird, dann wird der Sperring in seiner Lage unverrückbar festgestellt. Wird wiederum die Riegelschiene mit Hilfe der Bedienungswelle in die Öffnungsaussparung verlegt, so kann der Sperring ein wenig in der Umfangsrichtung oszillieren, da zwischen der Riegelschiene und den Wandungen der öffnungsaussparung ein geringes Spiel besteht, das sich aus herstellungstechnischen Gründen ergibt. Da jetzt aber in der Verriegelung des Mantelrings und des Sperrings ein geringes Spiel in der Umfangsrichtung besteht, kann man die besagte Unverrückbarkeit bzw. geringe Beweglichkeit des Sperrings nicht durch Befühlen wahrnehmen.
  • Einer Ausführungsform der Erfindung gemäß sind der Sperring und der Mantelring miteinander unverdrehbar durch eine oder mehrere Schrauben verbunden, welche den Mantelring durchstossen und deren Spitze in eine Aussparung im Sperring hineingeht, welche wesentlich größer als die Schraubenspitze ist. Auf diese Weise ist es nicht möglich, durch Befühlen der Schraube die geringen Bewegungen des Sperrings herauszufinden.
  • Die Erfindung wird nachstehend mit Hilfe eines Beispiels mit Hinweis auf die beiliegende Zeichnung beschrieben, worin Fig. 1 ein Schloß gemäß einer Ausführungsform, in eine Tür eingebaut, zeigt.
  • Fig. 2 zeigt das gleiche Schloß im Schnitt.
  • Fig. 3 zeigt den längs der Linie III-III in Fig. 2 geführten Schnitt.
  • Fig. 4 zeigt eine zweite Ausführungsform, in welcher der Sperrring und der Mantelring miteinander unverdrehbar verbunden sind.
  • In der Zeichnung bezeichnet 1 die zusammenhängende Bedienungswelle, deren eines Ende 2 so gestaltet worden ist, daß man es leicht mit den Fingern ergreifen kann, während das gegenüberliegende Ende 3 in geeigneter Weise z.B. an den Schloßriegel (nicht dargestellt) angeschlossen ist, den man mit Hilfe der Bedienungswelle bewegt. Die Welle 1 ist von einer Rumpfmanschette 4 umgeben, die mittels einer oder mehrerer Schrauben 20 zusammen mit den Endscheiben 5 und 6 zu einem Paket zusammengefaßt ist. Die Rumpfmanschette 4 weist einen axialen Spalt 7 auf, in den eine Riegelschiene 8 eingelegt worden ist. Sowohl die Rumpfmanschette 4 als auch die Riegelschiene 8 wachsen stufenweise in der Richtung auf die Endscheibe 6 zu an.
  • In der in der Zeichnung wiedergegebenen Lage liegt der innere Rand der Riegelschiene 8 in der axialen Kerbe 9 der Bedienungswelle 1. Die Riegelschiene 8 wird in Richtung auf die Kerbe 9 zu von zwei Druckfedern 10 und 11 gedrückt, deren obere Enden sich gegen die Rumpfmanschette 4und die unteren Enden gegen die Riegelschiene 8 stützen.
  • Die Rumpfmanschette 4 ist von drei Verriegelungsringen umgeben, die je aus einem Sperring 12 und einem diesen bedeckenden Mantelring 13 bestehen. Die Mantelringe 13 tragen auf ihrer Außenfläche Buchstabenzeichen. Die Ringe sind so treppenförmig angeordnet, daß die Kennzeichnungen leicht zur Sicht liegen. Infolge der Abstufung lassen sich auch die Ringe leichter handhaben. Die Ringe 12 und 13 eines jeden Ringpaars sind unverdrehbar miteinander verbunden. Zu diesem Zweck ist am inneren Rand des Mantelrings 13 ein oder auch mehrere Vorsprünge 19 vorgesehen, die in irgendeine der Aussparungen am Sperring 12 eingreifen. Diese Aussparungen haben L-Form, so daß sie an der vorderen Fläche des Sperrings beginnen und sich auf dessen Innenfläche fortsetzen. Einer jeden Aussparung 12 des Sperrings ist ein Buchstabenzeichen auf dem äußeren Umfang des Mantelrings 13 zugeordnet. Wie man aus Fig. 3 ersieht, ist eine der Aussparungen, 15, tiefer als die übrigen.
  • Dies ist die sog. Öffnungsaussparung. Die übrigen Aussparungen 16 sind sog. falsche Aussparungen. Ein jedes Ringpaar 12, 13 kann Schritt für Schritt so gedreht werden, daß jede Aussparung 15, 16 der Reihe nach der Riegelschiene 8 gegenüber zu liegen kommt. Um das Ringpaar genau in dieser Lage anzuhalten, ist in der Rumpfmanschette 4 eine federbelastete Kugel 17 eingebaut, die der Riegelschiene 8 gegenüberliegt.
  • In der Zeichnung ist das Schloß im verschlossenen Zustand dargestellt. Um das Schloß aufzuschließen, dreht man zuerst das der Endscheibe 6 zunächst liegende Ringpaar 12, 13 in diejenige Lage, in der die Öffnungsaussparung 15 der Riegelschiene 8 gegenüberliegt. Dies ist mühelos bewerkstelligt, wenn man weiß, zu welchem Zeichen die Öffnungsaussparung 15 zugeordnet ist. Anschließend werden die beiden übrigen Ringe ebenfalls in solche Lage verdreht, daß deren Offnungsaussparungen der Riegelschiene 8 gegenüberliegen. Wenn man nunmehr die Bedienungswelle 1 dreht, steigt die Riegelschiene 8 aus der Kerbe 9 in der Bedienungswelle heraus, und zwar deshalb, weil die Wandungen der Kerbe abgeschrägt sind. Nachdem sich die Riegelschiene 8 voll aus der Kerbe 9 herausgehoben hat, kann man die Welle 1 frei drehen und mit derselben die gewünschte Schloßaktion herbeiführen, wie z.B. das Verschieben des Schloßriegels aus einer Lage in die andere. Das Verschließen des Schlosses erfolgt, indem man die Welle 1in diejenige Lage dreht, in welcher die Kerbe 9 der Riegelschiene 8 gegenüberliegt, wobei dann die Riegelschiene unter Einfluß der Druckfedern 10 und 11 in die Kerbe hineinfällt. Hiernach werden die Ringpaare 12, 13 in beliebige Lagen gedreht.
  • Der Zeichnung gemäß steht das der Endscheibe 6 zunächst liegende Ringpaar 12, 13 in einer Lage, in welcher eine falsche Aussparung 16 der Riegelschiene gegenüberliegt. Das darauffolgende Ringpaar 12, 13 ist in der Lage, in welcher die Offnungsaussparung 15 der Riegelschiene gegenüberliegt. Das dritte Ringpaar befindet sich in einer Lage, in der der Riegelschiene 8 keine Aussparung gegenüberliegt. Falls jemand ohne Kenntnis der öffnungskombination das Schloß zu öffnen versucht, wird er erstens das der Endscheibe 5 zunächst liegende Ringpaar in eine Lage drehen, in der irgendeine Aussparung, höchstwahrscheinlich eine falsche Aussparung 16, der Riegelschiene gegenüberliegt. Anschließend dreht er die Bedienungswelle 1. Die Riegelschiene 8 steigt empor, kann aber nicht ganz aus der Kerbe 9 heraustreten, da sie gegen den Boden der falschen Aussparung 16 anschlägt. Hierbei bewegt sich der Sperring 12 ein klein wenig, da zwischen ihm und der Rumpfmanschette 4 stets ein geringes freies Spiel vorhanden ist. In zuvor bekannten Schlössern kann eine Person mit feinfühligen Fingern diese Bewegung wahrnehmen und daraus schließen, daß eine falsche Aussparung in Frage steht. Die Person würde anschließend das Ringpaar 12, 13 um einen Schritt weiterdrehen und so fortfahren, bis die Öffnungsaussparung 15 gefunden ist. Im erfindungsgemäßen Schloß hingegen kann man die kleine Bewegung des Sperrings 12 überhaupt nicht wahrnehmen. Dies kommt daher, daß erstens der Mantelring 12 den Sperring 12 so verdeckt, daß letzterer nicht sichtbar ist. Zweitens liegen der Sperring 12 und der Mantelring 13 erfindungsgemäß in einem solchen radialen Spielabstand 18 voneinander, daß die Bewegungen des Sperrings 12 nicht auf den Mantelring 13 übertragen werden.
  • Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß die Aussparungen 15, 16 im Sperring 12 größere Breite als der Vorsprung 19 am Mantelring 13 haben. Deshalb kann sich der Mantelring 13 ein wenig in der Umfangsrichtung im Verhältnis zum Sperring 12 bewegen, was noch weiter das Auffinden der Öffnungsaussparung durch Befühlen erschwert. Der Sperring bewegt sich nämlich ein wenig in der Umfangsrichtung, wenn die Riegelschiene in die Offnungsaussparung eingetreten ist, dagegen aber überhaupt nicht, wenn die Riegelschiene gegen den Boden einer falschen Aussparung angedrückt ist. Diese Bewegung bzw. Unbeweglichkeit des Sperrings kann man jedoch im erfindungsgemäßen Schloß nicht fühlen, da der Mantelring auf jeden Fall ein wenig in der Umfangsrichtung beweglich ist.
  • Es ist bisweilen notwendig, die Schlüsselkombination zum Öffnen des Schlosses zu ändern. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn Unbefugte davon Kenntnis erhalten haben. Das Ändern der Offnungskombination geschieht im Schloß gemäß Fig. 1 bis 3 auf einfache Weise. Das Schloß wird zuerst aus der Tür ausgebaut.
  • Man hat dann Zugang zu den Schrauben 20. Diese werden etwa eine Umdrehung gelockert. Dadurch erhält das Schloß genügend Spiel in axialer Richtung, so daß in jedem Ringpaar 12, 13 der Reihe nach der Mantelring 13 vom Sperring 13 so weggeschoben werden kann, daß der Vorsprung 19 aus der Aussparung 15, 16 heraustritt. Man kann nun den Mantelring 13 in eine neue Lage im Verhältnis zum Sperring 12 drehen. Anschließend werden die Schrauben 20 festgezogen und das Schloß wird wieder in der Tür eingebaut. Verstellen der Öffnungskombination ist besonders bei den Schlössern von Hotelzimmertüren erforderlich, wo dies nach dem Abzug eines jeden Hotelgasts geschehen kann.
  • Die in Fig. 4 gezeigte Ausführungsform unterscheidet sich von der soeben dargestellten nur darin, daß der Mantelring 13 und der Sperring 12 zueinander unverdrehbar vermittels einer oder mehrerer Schrauben 14 zusammengeschlossen sind. Die Schraube greift mit Gewinde in den Mantelring 13 ein, und die Spitze der Schraube reicht frei in eine Vertiefung im Sperring 12 hinein.
  • Die Spitze der Schraube ist kleiner als die entsprechende Vertiefung, damit der Mantelring 13 sich in gewissem Maß frei im Verhältnis zum Sperring 12 bewegen kann. In dieser Ausführungsform läßt sich ebenfalls die Schlüsselkombination in einfacher Weise verstellen. Es ist hierzu nur notwendig, die Schraube 14 zu lockern, den Mantelring 13 und den Sperring 12 im Verhältnis zueinander zu verdrehen und die Schraube 14 erneut festzuziehen, so daß ihre Spitze nunmehr in eine andere Vertiefung im Sperring 12 eintritt.
  • Es ist dem Fachmann einleuchtend, daß verschiedene Ausführungsformen der Erfindung im Rahmen der nachstehenden Patentansprüehe variieren können. So sind z.B. die Anzahl der Ringpaare 12, 13 und die Größe des Schlosses von dem Anwendungszweck des Schlosses abhängig. Ein Tresor z.B. erfordert ein großes Schloß mit einer großen Zahl von Ringpaaren 12, 13, während wiederum beispielsweise ein Schreibtischschloß klein und anspruchslos sein kann.
  • Der Zeichnung gemäß ist das Schloß abgestuft, so daß der Durchmesser der Ringpaare 12, 13 in der Richtung auf die Endscheibe 6 zu zunimmt. Eine solche Abstufung ist jedoch nicht unbedingt notwendig.
  • Im Vorstehenden ist angegeben worden, daß das Schloß durch Drehen der Bedienungswelle 1 geöffnet wird. Man kann aber das Schloß auch so gestalten, daß sich die Bedienungswelle 1 axial bewegt.
  • Hierbei muß die Welle in anderer Weise als in der Zeichnung dargestellt geformt werden,und man muß die Endfläche der Kerbe in der Welle schräg machen.
  • Der Sperring 12 und der Mantelring 13 können auch in gar mancher anderer Weise als im Vorstehenden dargestellt untereinander unverdrehbar verbunden werden.

Claims (4)

  1. Ansprüche:
    Kombinationsschloß, bestehend aus einer Bedienungswelle (1), einer diese umgebenden Rumpfmanschette (4) und einer in einem axialen Spalt (7) der Rumpfmanschette liegenden Riegelschiene (8), deren Innenrand sich bei verschlossenem Schloß in einer axialen Kerbe (9) in der Bedienungswelle befindet, sowie aus die Rumpfmanschette umgebenden Verriegelungsringen (12, 13), deren Außenfläche mit Ziffern, Buchstaben oder sonstigen dergleichen Zeichen beschriftet ist und die an ihrem inneren Umfang dazu entsprechend eine Mehrzahl von Aussparungen (15, 16) aufweisen, von denen zumindest eine eine sog. Öffnungsaussparung (15) ist, in welche die Riegelschiene mit Hilfe der Bedienungswelle auswärts so weit hineingebracht werden kann, daß sie aus der Kerbe in der Bedienungswelle heraus steigt und die Verriegelung zwischen der Bedienungswelle und der Rumpfmanschette freigibt, wobei die Verriegelungsringe aus zwei ringförmigen Teilen (12, 13) bestehen, die unverdrehbar miteinander verbunden und in der Rumpfmanschette gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein jeder Verriegelungsring besteht aus einem Sperring (12), an dessen innerem Umfang die Aussparungen (15, 16) vorgesehen sind, sowie aus einem diesen bedeckenden Mantelring (13), auf dessen äußerem Umfang entsprechend die Kennzeichnungen vorgesehen sind, und daß der Sperring und der Mantelring ein solches radiales Spiel (18) zueinander aufweisen, daß diejenigen geringen Bewegungen, welche das Bewegen der Bedienungswelle (1) durch Vermittlung der Riegelschiene (8) bei dem Sperring herbeiführt, nicht auf den Mantelring übertragen werden.
  2. 2. Kombinationsschloß gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperring (12) und der Mantelring (13) unverdrehbar miteinander durch einen oder mehrere Vorsprünge (19) verbunden sind, die sich am Rande des Mantelrings befinden und in eine Aussparung (15, 16) am Sperring hineinragen.
  3. 3. Kombinationsschloß gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung (15, 16) größere Breite als der Vorsprung (19) hat, so daß zwischen diesen ein Spiel in der Umfangsrichtung besteht.
  4. 4. Kombinationsschloß gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperring (12) und der Mantelring (13) untereinander unverdrehbar vermittels einer oder mehrerer Schrauben (14) verbunden sind, die den Mantelring durchstoßen und deren Spitze in eine Aussparung im Sperring hineinragt, die wesentlich größer als die Spitze der Schraube ist. Leerseite
DE19762600293 1975-01-08 1976-01-07 Kombinationsschloss Pending DE2600293A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE7500152A SE381301B (sv) 1975-01-08 1975-01-08 Kombinationslas

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2600293A1 true DE2600293A1 (de) 1976-07-15

Family

ID=20323354

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19762600293 Pending DE2600293A1 (de) 1975-01-08 1976-01-07 Kombinationsschloss

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DE (1) DE2600293A1 (de)
FI (1) FI60285C (de)
SE (1) SE381301B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4353230A (en) * 1978-09-15 1982-10-12 Renato Cacioni Combination controlled fluid pressure actuated door lock

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4353230A (en) * 1978-09-15 1982-10-12 Renato Cacioni Combination controlled fluid pressure actuated door lock

Also Published As

Publication number Publication date
FI752688A7 (de) 1976-07-09
FI60285C (fi) 1981-12-10
FI60285B (fi) 1981-08-31
SE381301B (sv) 1975-12-01

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