DE269899C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE269899C DE269899C DENDAT269899D DE269899DA DE269899C DE 269899 C DE269899 C DE 269899C DE NDAT269899 D DENDAT269899 D DE NDAT269899D DE 269899D A DE269899D A DE 269899DA DE 269899 C DE269899 C DE 269899C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- feed
- shaft
- flap
- weight
- change
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 235000013312 flour Nutrition 0.000 claims description 5
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 2
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims 1
- 238000005303 weighing Methods 0.000 description 7
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 5
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 5
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 5
- 241000237858 Gastropoda Species 0.000 description 4
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 3
- 230000001788 irregular Effects 0.000 description 2
- 239000000654 additive Substances 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 description 1
- 239000010985 leather Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000000843 powder Substances 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G21/00—Details of weighing apparatus
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
Description
K(SS
KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
- M 269899 KLASSE 42/. GRUPPE
ERNSTMAHLKUCH in KLÜTZOW, Pomm.
Zufuhrungsvorrichtung an selbsttätigen Wagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. März 1912 ab.
;■■' Die vorliegende Erfindung stellt eine Zuführungsvorrichtung
an selbsttätigen Wagen dar von jener bekannten Art, die das Wägegut zunächst in einem stärkeren, dann in
einem schwächeren Strom in die Wage gelangen läßt, und zwar indem die veränderte
Zulaufstärke durch die veränderte Geschwindigkeit der Zuführung auf mechanischem Wege
bewirkt wird.
ίο Bisher wurde bei den bekannten Mehlzu-
• führungsvorrichtungen das Gut zuerst durch eine größere Öffnung in die Lastseite geführt,
und wenn sich diese geschlossen hatte, die Wägung durch einen feinen Strom vervollständigt,
der entweder dadurch entstand, daß Wägegut durch eine kleine Öffnung gepreßt oder mit Hilfe einer kleinen Schnecke zugeführt
wurde. Der große Nachteil hierbei ist der, daß bei diesem Verfahren Pressungen des
ao Wägeguts unausbleiblich sind; da sich das Gut über der Zuführung während des Nachfüllens
um so höher ansammelt, je länger das Nachfüllen dauert, muß' die Kraftbeanspruchung
für die Zuführungsvorrichtung dementsprechend
sich steigern. Dazu kommt noch der Nachteil, daß feuchtes Pulver leicht bei diesen Pressungen zu Verstopfungen Anlaß
geben kann. Außerdem findet stets ein Druck des Gutes auf die Abschlußteile statt, was
eine schwere und ungleichmäßige Beweglichkeit derselben im Gefolge hat.
Die neue nachfolgend beschriebene Zuführungsvorrichtung bewirkt die veränderte Stärke
des Zuführungsstroms durch die veränderte Geschwindigkeit der Zuführungsschnecke auf
rein mechanischem Wege, ohne die Nachteile der vorerwähnten Zuführungsvorrichtung zu
besitzen. Eine unter dem Zulauf angeordnete Schnecke oder ähnliche.Fördervorrichtung befördert
das Gut mit z. B. 60 Umdrehungen in die Wage, bis das annähernde Gewicht erreicht
ist; jetzt löst die Wage ein Fallgewicht aus, welches auf die Schnecke derartig wirkt,
daß sie nun mit beispielsweise noch zwei Umdrehungen entsprechend weniger nachfüllt. Ist
die Wägung vervollständigt, so löst die Wage das Fallgewicht der Zulaufverschlußklappe aus.
Nachdem sich die Klappe geschlossen hat, kann, um weitere Stauungen im Zulauf zu
vermeiden, gleichzeitig die Schnecke ganz außer Betrieb gesetzt werden. Die Veränderung
der Geschwindigkeit der Schnecke und das Stillsitzen derselben wird durch Verschieben
von Kuppelungen, Zahnrädern, Riemen auf konischen Scheiben usw. hervorgehoben.
Für Wägegut, welches zu Klumpenbildung neigt, wie feuchtes Mehl, sind am Ende der
Zuführung horizontale Flächen oder ein Sieb im Schneckentrog eingebaut. Beides dient
dazu, den von der Schnecke vorwärts gepreßten Nachfüllstrom zu teilen, damit nicht große
Stücke losbrechen und zu unregelmäßigen Wagungen Veranlassung geben können.
Unregelmäßige Wägungen würden auch dann entstehen, wenn einmal durch das Zulaufrohr
weniger Gut käme, wie zum Nachfüllen nötig ist. Deshalb ist im Zulaufrohr eine Klappe
angeordnet, die von dem Mehldruck beeinflußt wird. Diese Klappe unterbricht, bei geringem
Mehlzufluß nur die Nachfüllüng, während die
Zuführung bis zu dem Zeitpunkt, wo die
Nachfüllung beginnt, auch den geringsten Zulauf in die Wage befördert.
Die Zeichnung stellt Ausführungsformen dar: Fig. ι Seitenansicht des oberen Wageteils
in wiegebereiter Stellung;
Fig. 2 dieselbe Seitenansicht mit der Zuführungsvorrichtung im Schnitt nach Abschluß
der Wägung;
ίο Fig. 3 eine Zahnräderanordnung, um die Umdrehungsgeschwindigkeit
der Schnecke zu verändern ;
Fig. 4 ein Reibscheibengetriebe mit derselben Wirkung;
Fig· 5 em Paar konische Scheiben mit verschiebbarem
Riemen für denselben Zweck.
ι ist das Zulaufrohr mit darin befindlichem Wägegut; darunter liegt in einem Trog die
Schnecke 2. 3 ist ein Fächerwerk. Auf der
ao Schneckenwelle 2 laufen lose gelagert die mit Zähnen versehenen, sich fortwährend drehenden
Räder 4 und 5, 4 mit beispielsweise 60 Umdrehungen, 5 mit beispielsweise 2 Umdrehungen.
Dazwischen liegt die mit einem Feder-
as keil auf der Welle hin und her schiebbare
Zahnkupplung 6. Diese kann mit Hilfe eines Gestänges 7 von der Wage gesteuert werden.
Die eigentliche Wage setzt sich zusammen
aus dem Wagebalken 8, der Lastseite 9 und dem Gewichtsgehänge 10. Die Welle 11 ist
mit der Zulaufverschlußklappe 12 fest verbunden. Auf 11 bewegen sich lose der Handgriffhebel
13 und das Gewichtssegment 14. Fest verbunden mit 11 ist das dahin terliegende
Segment 15. 16 und 17 sind zwei um den
Zapfen 18 pendelnde Rollenhebel, 19 und 20 zwei Gewichtshebel, die sich um den Zapfen
21 drehen und im Punkt 22 Auflage finden.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Die Wirkungsweise ist folgende:
Der Hebel 13 wird zu Beginn der Wägung von Hand in Pfeilrichtung in die punktierte
Stellung (Fig. 1) geführt und dann losgelassen. Er nimmt dabei die Gewichtssegmente 14 und
15 mit, und diese werden alsdann in ihrer Höhenlage durch die Rollenhebel 17 und 16
und die Gewichtshebel 19 und 20 festgehalten (s. Fig. 1). Bei der Bewegung des Handhebels
wurde auch, da 15 mit der Welle 11 fest verbunden
ist, die Klappe 12 geöffnet. Außerdem hat das Segment 14 mit Hilfe des Vorsprungs
23 die durch 24 nach rechts gefederte Zugstange 7 nach links verschoben und dadurch
die Kupplung 6 mit dem sich mit 60 Umdrehungen bewegenden Rad 4 in Eingriff gebracht
(Fig. 1). Die Zuführungsschnecke 2 wird sich nun rasch drehen und das Wägegut
in großen Mengen durch das Fächerwerk 3 und durch den Fallkanal 25 in das Wagegefäß 9
befördern. Die Luft kann hierbei ungehindert durch einen Nebenkanal 26 und durch den
Stoffbezug 27 in Pfeilrichtung (s. Fig. 2) entweichen. Ist das Gewicht annähernd erreicht,
so stößt der Ansatz des Gewichtsgehänges 10 unter den Hebel 19; dadurch wird der Rollenhebel 16 frei und läßt das auf der Welle 11
frei bewegliche Segment 14 fallen. Da hiermit auch der Vorsprung 23 der Zugstange 7
frei geworden ist, so zieht die Feder 24 diese Zugstange nach rechts und bringt die Kupplung
6 mit dem Rad 5 in Eingriff. Jetzt macht die Schnecke nur noch zwei Umdrehungen,
streut also nach. Nach Erreichung des Gleichgewichts fallt auf die gleiche Art das mit der Welle i;i fest verbundene Gewichtssegment
15 herum, schließt mit der auf der Welle 11 festen Klappe 14 den Kanal 25
und mit seiner Bogenfläche schiebt es den Rollenhebel 17 zur Seite. Ein an 17 befindlicher
Arm stößt hierbei an eine Nase 28 der Zugstange 7 und rückt dadurch die Kupplung 6
nach der Mitte, so daß nun kein Rad mehr in Eingriff steht und die Schnecke stillgesetzt
ist. Es soll damit verhindert werden, daß sich der Raum 25 unnütz anfüllt. Beim Festmachen
(Zusammenpressen) des Wägegutes in 9 (Sack) kann die Staubluft wiederum durch den Nebenkanal 26 in Pfeilrichtung (s. Fig. 2)
entweichen.
Der Gewichtshebel 29 ist in 30 drehbar und mit einer Klappe 31 fest verbunden. Ist der
Zufluß schwach, so steht die Klappe 31, wie Fig. ι zeigt, bei starkem Zulauf wie Fig. 2. '■;
Das Gestänge 32 hat bei schwachem Zulauf die Stellung Fig. 1 angenommen und verhindert in dieser Stellung, da der Zapfen 33 beim
Verschieben der Zugstange 7 nach rechts gegen das Gestänge 32 stößt, ein Einkuppeln der
Zähne in 5. Der Nachfüllstrom beginnt erst wieder, wenn das Zulaufrohr 1 gefüllt ist und
das Gestänge 32 es gestattet, daß sich die Zugstange 7 nach rechts schiebt.
Fig. 3 stellt ein Ausführungsbeispiel dar, bei dem statt des verschiebbaren Kupplungsstückes
verschiebbare Zahnräder benutzt sind, um die Umdrehungszahl der Schnecke am Wägungs-Schluß
herabzusetzen, α ist die durch Scheibe b
angetriebene Welle, c ein Lager. Die mit , einem Federkeil auf der Welle α verschiebbare
Hülse d trägt das kleine Zahnrad e und das große f. f greift in das kleine Zahnrad g
der Schneckenwelle i und dreht diese rasch. Wird die Hülse dann in der beschriebenen
Weise durch k von der Zugstange 7 nach links geschoben, so kommt das Rad e mit h in Eingriff
und dreht so die Schnecke langsam. Sobald e und f zwischen g und h geschoben wird,
steht i still.
In Fig. 4 ist" α die angetriebene Welle; sie
trägt die auf einem Federkeil verschiebbare Hülse b mit der Rolle c. Diese wird an eine iao
mit Leder belegte Scheibe d gepreßt, die mit der Zuführungsvorrichtung in Verbindung steht.
In der sattgezeichneten Stellung arbeitet die Zuführung schnell, in der punktiert gezeich-'
neten langsam.
In Fig. 5 ist α die angetriebene Scheibe auf
der Welle b. Ein Lagerbock ist c. Eine konische Scheibe g ist auf der Welle b befestigt,
eine gleiche Scheibe e auf der Schneckenwelle f. Über die konischen Scheiben läuft der Riemen
g, der sich durch die Zugstange h {=.- 7,
Fig. 1) in bekannter Weise hin und her schieben läßt, wodurch nach Bedarf die Geschwindigkeit
der Zuführung erhöht oder vermindert wird.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:
>5i. Zuführungsvorrichtung an selbsttätigen Wagen, bei denen die Veränderung der Zulauf stärke durch die veränderte Geschwindigkeit der Fördervorrichtung bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zweck der Geschwindigkeitsänderung durch die Kraft der von der Wage ausgelösten Fallgewichte (14, 15) ein die Fördervorrichtung antreibendes Wechselgetriebe (4, 5,6, Fig. 2; e, f, g, h, Fig. 3; d, c, Fig. 4 • und e, g, r, Fig. 5) beeinflußt wird. - 2. Zuführungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine vom Mehldruck im Zulaufrohr in.bekannter Weise beeinflußte Klappe (31) bei ungenügendem Zulauf das Wechselgetriebe ausrückt und dadurch die Zuführungsvorrichtung (2) so lange außer Betrieb hält, bis wieder genügend Wägegut zur Erreichung eines gleichmäßigen.Nachfüllstromes vorhanden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE269899C true DE269899C (de) |
Family
ID=526708
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT269899D Active DE269899C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE269899C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750775C (de) * | 1941-10-23 | 1945-01-25 | Zufuehrungsvorrichtung fuer Mehl und mehlartige Stoffe an selbsttaetigen Waagen | |
| DE1279360B (de) * | 1963-09-03 | 1968-10-03 | Buehler Ag Geb | Zufuehrvorrichtung fuer selbsttaetige Waagen |
| US3506111A (en) * | 1968-02-14 | 1970-04-14 | Buehler Ag Geb | Feeding mechanism for weighing apparatus |
-
0
- DE DENDAT269899D patent/DE269899C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750775C (de) * | 1941-10-23 | 1945-01-25 | Zufuehrungsvorrichtung fuer Mehl und mehlartige Stoffe an selbsttaetigen Waagen | |
| DE1279360B (de) * | 1963-09-03 | 1968-10-03 | Buehler Ag Geb | Zufuehrvorrichtung fuer selbsttaetige Waagen |
| US3506111A (en) * | 1968-02-14 | 1970-04-14 | Buehler Ag Geb | Feeding mechanism for weighing apparatus |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE269899C (de) | ||
| AT67914B (de) | Zuführungsvorrichtung an selbsttätigen Wagen. | |
| DE580802C (de) | Elektrisch gesteuerte Waegevorrichtung | |
| DE55327C (de) | Cigarrenwickelmaschine | |
| DE320445C (de) | Selbsttaetige Wage fuer ununterbrochenen Betrieb mit senkrecht schwingender Lastschale | |
| DE123040C (de) | ||
| DE24104C (de) | Neuerungen an automatischen Füll- und Wägemaschinen | |
| DE427580C (de) | Vorrichtung zum Fuellen und Waegen von Saecken | |
| DE421553C (de) | Vorrichtung zum staubfreien Fuellen von Packungen vermittels eines besonderen, an den Fuelltrichter sich anschliessenden Aufnehmers | |
| DE378880C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Foerdern von mehlfoermigen Stoffen mittels Druckluft | |
| DE286520C (de) | ||
| DE612861C (de) | Mit Vor- und Nachfuellung arbeitende Auswiege- und Einfuellvorrichtung | |
| DE255650C (de) | ||
| DE203316C (de) | ||
| DE596701C (de) | Verfahren zum Einfuellen koernigen oder pulverfoermigen Schuettgutes in Ventilsaecke | |
| DE248934C (de) | ||
| CH393164A (de) | Maschine zum Pressen von Tabakblättern zu Ballen | |
| AT158287B (de) | Schwingkolben-Strohpresse. | |
| DE521150C (de) | Durch mechanisch angetriebene Zuteilschnecke gespeiste selbsttaetige Waage | |
| DE251617C (de) | ||
| AT45907B (de) | Einrichtung zur Beschickung der Fördergefäße bei Schrägaufzügen mit endlosem Zugorgan. | |
| DE446735C (de) | Selbsttaetige Waage mit umlaufendem, mehrkammergem Waegegefaess | |
| AT132125B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von pulverförmigem Material in abgewogenen Mengen. | |
| DE39635C (de) | Automatische Waage für Getreide, Samen und pulverförmige Körper. • | |
| DE110637C (de) |