DE269330C - - Google Patents
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- DE269330C DE269330C DENDAT269330D DE269330DA DE269330C DE 269330 C DE269330 C DE 269330C DE NDAT269330 D DENDAT269330 D DE NDAT269330D DE 269330D A DE269330D A DE 269330DA DE 269330 C DE269330 C DE 269330C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B21/00—Methods or apparatus for flushing boreholes, e.g. by use of exhaust air from motor
- E21B21/01—Arrangements for handling drilling fluids or cuttings outside the borehole, e.g. mud boxes
Landscapes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— Μ 269330-KLASSE 5 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Januar 1913 ab.
Bei der Herstellung tieferer Bohrlöcher, bei welchen die normale Spülung der Hämmer
oder Maschinen nicht ausreicht, um den Bohrschmand herauszubefordern, muß von Zeit zu
Zeit ein stärkerer Druckmittelstrom durch den Bohrer geleitet werden, um ein Ausblasen
zu ermöglichen. Bisher wurde dieses zeitweilige stärkere Ausblasen durch eine komplizierte
Kanalanordnung im Werkzeug selbst
ίο oder durch eine besondere Luftzuleitung direkt
zum Bohrer bewerkstelligt. Beide Anordnungen sind für die Praxis nicht einfach
genug, auch wird dadurch die Gesamtvorrichtung erheblich verteuert.
Gemäß der Erfindung wird nun die verstärkte Spülung in einfachster Weise dadurch
erzielt, daß vermittels einer beliebigen Vorrichtung (Schraube, Klinke o. dgl.) der Arbeitskolben des Hammers oder der Maschine fest-
gestellt wird, und zwar in einer solchen Lage, daß der| obere Auspuff offen, der untere
jedoch vom Kolben abgedeckt ist. Wird nun Druckmittel zugelassen, so legt sich das Steuerventil
(Kugel, Linse, Platte o. dgl.) naturgemäß auf den Ventilsitz, nach dessen Seite der
Auspuff im Zylinder geöffnet ist, die Ventilseite nach dem Bohren bleibt jedoch geöffnet,
so daß durch hierfür vorgesehene Verbindungen (Nuten oder Kanäle in Kolben und
Bohrer) das Arbeitsmittel mit vollem Druck gegen den Bohrlochgrund ausströmt und auf
diese Weise eine äußerst intensive Spülung bewirkt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand eines Preß-
luftbohrhammers schematisch dargestellt.
Um die gewünschte verstärkte Spülung einzuleiten, wird der Arbeitskolben d vermittels
der Stellschraube e in der aus der Zeichnung ersichtlichen Lage festgestellt. Das bei a in
den Hammer gelangende Druckmittel preßt das Ventil b auf seinen der oberen Zylinderkammer
entsprechenden Sitz c, da der obere Auspuff f freiliegt, während der untere Auspuff
g vom Kolben geschlossen gehalten wird, strömt durch den vorderen Zylinderkanal h
und die bei dem gewählten Beispiel angenommenen Bohrungen i, k des Kolbens d zu
dem hohlen Bohrer I und durch diesen in das Bohrloch.
Sobald die gewünschte Spülung vollzogen ist, wird die Schraube β gelüftet, worauf der
Hammer in normaler Weise arbeitet.
Als Feststellvorrichtung kann eine Stellschraube, Sperrklinken oder eine beliebige
andere Vorrichtung gewählt werden. Anstatt den Kolben zu durchbohren, können auch die
Führungsnuten des Kolbens mit entsprechendem Spiel ausgeführt werden, so daß das
Druckmittel auf diesem Wege von der vorderen Zylinderkammer zu dem Bohrer gelangt.
Ebenso steht nichts im Wege, besondere
Druckmittelführungsnuten oder -kanäle im Werkzeug selbst vorzusehen. Es ist dies für
den Erfindungsgedanken völlig belanglos, sofern nur durch Feststellen des Kolbens die
gewünschte verstärkte Spülung erreicht wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum zeitweiligen starken Ausblasen der Bohrlöcher durch das Arbeitsmittel bei Preßluft- oder Dampfbohrhämmern und -maschinen, bei welchen das Druckmittel von der vorderen Zylinderseite durch Kanäle o. dgl. zu dem hohlen Bohrer geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskolben feststellbar ist, und zwar in einer derartigen Lage, daß die zur vorderen Zylinderseite gehörigen Auspufföffnungen geschlossen, die rückwärtigen aber geöffnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE269330C true DE269330C (de) |
Family
ID=526203
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT269330D Active DE269330C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE269330C (de) |
-
0
- DE DENDAT269330D patent/DE269330C/de active Active
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