DE229668C - - Google Patents
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- DE229668C DE229668C DENDAT229668D DE229668DA DE229668C DE 229668 C DE229668 C DE 229668C DE NDAT229668 D DENDAT229668 D DE NDAT229668D DE 229668D A DE229668D A DE 229668DA DE 229668 C DE229668 C DE 229668C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B15/00—Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
- B30B15/16—Control arrangements for fluid-driven presses
- B30B15/18—Control arrangements for fluid-driven presses controlling the reciprocating motion of the ram
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Fluid-Pressure Circuits (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung erstreckt sich auf eine Umsteuerung für hydraulische Arbeitsmaschinen,
wie Pressen und Werkzeugmaschinen, bei denen zwei oder mehrere Arbeitskolben
untereinander zwangläufig verbunden sind. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß abwechselnd
von dem Arbeitskolben selbst der einen oder anderen Arbeitsseite bei seinem Niedergang
in die wirksame Lage kurz vor dem
ίο Hubende je ein oder mehrere Hilfsventil
zwangläufig geöffnet werden, wodurch dann der Umsteuerungsschieber für die Arbeitszylinder
umgeschaltet wird. Die Erfindung bestellt des weiteren darin, daß zur Erreichung des
bekannten Zweckes, einen gewünschten Arbeitsdruck für eine regelbare Zeit aufrechtzuerhalten,
einstellbare Ansclilagsvorrichtungen zum öffnen der Hilfsventile vorgesehen sind
und zwischen den ersteren und den letzteren
so eine selbsttätig wirkende HilfsSteuerung eingeschaltet wird.
Der Umsteuerungsvorgang soll im nachstehenden an dem Beispiel einer doppelten
hydraulischen Trägerrichtpresse, welche in der Zeichnung dargestellt ist, erläutert werden.
Der augenblicklich sich abwärts bewegende Arbeitskolben b stößt kurz vor Beendigung
seines Hubes gegen den von Hand einstellbaren Anschlag d und hebt dadurch bei seiner Weiterbewegung
die Ventile i und k an. Hierdurch wird dem Treibzylinder / der Umsteuerung η
aus der Druckwasserleitung p Druckwasser, und zwar durch die Leitung u, das Ventil k
sowie durch die Leitungen y und ν zugeführt.
Gleichzeitig fließt das Wasser aus dem Treibzylinder
m der Umsteuerung η durch die Leitung ic und das Ventil i in die Abwasserleitung
q. Durch diesen Vorgang wird der Umsteuerkolben 0 nach rechts verschoben und
hierdurch zuerst die \Terbindung der Druckwasserleitung
p mit dem Zylinder f sowie die Verbindung des Zylinders e mit der Abwasserleitung
q aufgehoben und dann der Zylinder f mit der Abwasserleitung und der Zylinder e
mit der Druckwasserleitung in Verbindung gebracht. Nun vollführt der Kolben α seinen
Arbeitshub und zieht dabei den Kolben b so lange in die Höhe, bis er durch das Aufstoßen
der Ventile g und h sich in der unteren und den Kolben b in der oberen Endstellung umsteuert.
Da sich dieser Vorgang des Umsteuerns fortwährend wiederholt, so tritt ein ununterbrochenes,
wechselseitig zwangläufiges Arbeiten der beiden Kolben α und b ein. Ohne den Gang der
Maschine zu unterbrechen, kann das Anschlagsstück c oder d der gewünschten Trägerdurchbiegung
entsprechend verstellt und damit also die untere oder Arbeitshubgrenze des betreffenden
Kolbens festgelegt werden, während die obere oder Rückzugshubgrenze durch den Gegenkolben
bestimmt wird.
Bei solchen Maschinen, die einen gewissen Arbeitsdruck eine bestimmte Zeitlang auf das
Werkstück ausüben sollen, wird zwischen die einstellbare Anschlagsvorrichtung c oder d und
die beiden Hilfsventile g, h oder i. k noch je eine selbsttätig wirkende Hilfssteuming (Kon-
troll- oder Zcitapparat) eingeschaltet, die bei der Erreichung des gewünschten Arbeitsdruckes
durch die einstellbare Anschlagsvorrichtung eingerückt wird und alsdann erst nach Ablauf
einer gewissen, bestimmbaren Zeitdauer die Hilfsventil öffnet und weiterhin so den
Hauptsteuerschieber ο umschaltet.
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:i. Umsteuerung fi\r hydraulische Arbeitsmaschinen, wie Pressen und Werkzeugmaschinen, bei denen zwei oder mehrere Arbeitskolben untereinander zwangläufig verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß abwechselnd von dem Arbeitskolben selbst (a oder b) der einen oder der anderen Arbeitsseite bei seinem Niedergang in die wirksame Lage kurz vor dem Hübende je ein oder mehrere Hilfsventile (i, k usw. ae oder g, h usw.J zwangläufig geöffnet werden und hierdurch der Umsteuerungsschieber (o) für die Arbeitszylinder (α und b) umgeschaltet wird.
- 2. Umsteuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von vornehmlich einstellbaren Anschlagsvorrichtungen zum öffnen der Hilfsventile zwischen ersteren und letzteren eine selbsttätig wirkende Hilfssteuerung eingeschaltet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE229668C true DE229668C (de) |
Family
ID=489950
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT229668D Active DE229668C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE229668C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE977475C (de) * | 1951-05-06 | 1966-08-04 | Eisengiesserei | Gleichlaufsteuerung an hydraulischen Mehrzylinderpressen, insbesondere Zweizylinder-Abkantpressen |
-
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- DE DENDAT229668D patent/DE229668C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE977475C (de) * | 1951-05-06 | 1966-08-04 | Eisengiesserei | Gleichlaufsteuerung an hydraulischen Mehrzylinderpressen, insbesondere Zweizylinder-Abkantpressen |
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