DE268824C - - Google Patents
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- DE268824C DE268824C DENDAT268824D DE268824DA DE268824C DE 268824 C DE268824 C DE 268824C DE NDAT268824 D DENDAT268824 D DE NDAT268824D DE 268824D A DE268824D A DE 268824DA DE 268824 C DE268824 C DE 268824C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K11/00—Resistance welding; Severing by resistance heating
- B23K11/06—Resistance welding; Severing by resistance heating using roller electrodes
- B23K11/061—Resistance welding; Severing by resistance heating using roller electrodes for welding rectilinear seams
- B23K11/062—Resistance welding; Severing by resistance heating using roller electrodes for welding rectilinear seams for welding longitudinal seams of tubes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
ES
PATENTAMT.
H- "/,φ
GRUPPE^
GESELLSCHAFT FÜR ELEKTROTECHNISCHE INDUSTRIE mvb. H.
in BERLIN.
Rohrschweißmaschine mit zu beiden Seiten der Schweißstelle angeordneten,
quer zum Rohr beweglichen und unter Federdruck stehenden Druckrollen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Februar 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine nach dem elektrischen Widerstandsschweißverfahren arbeitende.
Rohrschweißmaschine mit zu beiden Seiten der Schweißstelle angeordneten, quer zum Rohr beweglichen, sowie unter Federdruck
stehenden Druckrollen. Das Neue besteht darin, daß die Anpressung der Druckrollen
an das Rohr mittels eines an seinem Gelenkpunkt geradegeführten Kniehebelpaares
ίο erfolgt, so daß die Druckrollen zugleich das
Rohr führen und besondere Führungsrollen vor oder hinter der Schweißstelle entbehrlich
werden. Hierdurch wird verhindert, daß die Schweißnaht aus ihrer genauen Mittellage
zwischen den Elektrodenrollen herausgedrückt wird, wodurch die Schweißnaht näher an die
eine Elektrode als an die andere herankommen und dadurch wegen der abkühlenden Wirkung
der zunächst liegenden Elektrode eine unvollkommene Schweißung eintreten würde. Gleichzeitig
soll durch die neue Anordnung erreicht werden, daß das Rohr an beiden Elektroden
stets gleich fest anliegt.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der für die vorliegende Erfindung
in Betracht kommenden Teile der Schweißmaschine.
Fig. ι ist eine Oberansicht und Fig. 2 ein Querschnitt an einer Stelle, die vor den gegen
die Seiten des Rohres pressenden Druckrollen liegt.
Die Zahl 1 bezeichnet das Rohr und 2 die noch offene Rohrnaht, die etwa bei 3 durch
elektrische Schweißung geschlossen werden soll. Das Rohr bewegt sich in Richtung 4,
und zum Zusammenpressen des Rohres an der Schweißstelle 3 dienen die Rollen 6 und 7,
welche lose drehbar auf kräftigen Achsen 8 sitzen, die ihrerseits in den Führungsstücken
9, 10 undrehbar festsitzen. Zu beiden Seiten neben der Schweißstelle 3 ruhen die Elektroden
12, 13 auf dem Rohre auf (Fig. 2); es ist bei dem durch Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel
angenommen, daß die Elektroden 12,13 unter Zwischenlegung einer Isolierplatte
14 starr miteinander verbunden sind. Da die Rollen 12 und 13 mit einem erheblichen
Drucke auf dem Rohr aufliegen müssen, so ist es zweckmäßig, die Führungen 9 und 10
auf Kugeln oder Rollen zu lagern, um sie beweglicher zu machen. Gegen die Außenfläche
15 der Führungsstücke legen sich die kurzen Arme 16, 17 zweier Hebel 16, 18 und 17,19
an. Diese Hebel drehen sich um unbewegbar an der Oberplatte 20 der Maschine befestigte
Zapfen 21. Die beiden Hebelarme 18, 19 sind
bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch ein Kniegelenk miteinander verbunden, dessen
Glieder 20 durch den Zapfen 32 mit einem Führungsstück 33 verbunden sind. Durch ein
mit diesem Führungsstück aus einem Stück bestehendes kräftiges Auge 34 geht eine Spindel
35, auf welche das Handrad 36 geschraubt ist. Zwischen 36 und einem zugleich zur
Führung der Spindel dienenden Bock 37 ist die Feder 38 eingespannt. Ist das Gewinde
Lagerexempiar
der Stange 35 rechtsgängig und wird das Handrad 36 rechtsherum gedreht, so wird das Führungsstück
33 mittels des Bundes 39 in Richtung 40 angezogen, das Kniegelenk 20 also mehr gestreckt, und demgemäß werden die
beiden Rollen 6, 7 gegen das Rad gedrückt. Die Spindel 35 ist an der Drehung verhindert.
Um eine übermäßige Spannung in den Hebeln zu verhüten, sind die beiden Muttern 41 auf
den hinteren Teil der Spindel 35 aufgeschraubt, welche sich, sobald die Rollen 6, 7 den nötigen
Druck ausüben, gegen das Führungsauge 42 anlegen. Dadurch, daß das bei 32, 43 geradegeführte
Kniegelenk zur Anwendung gelangt, werden besondere Führungsrollen für das Rohr entbehrlich.
Die Vorwärtsbewegung des Rohres erfolgt durch einen auf dasselbe durch geeignete
Mittel ausgeübten Druck.
Auf Grund der oben beschriebenen Anordnung pressen die Hebelarme,16,17 mit Hilfe
der Gleitstücke 9,10 die Rollen 6, 7 gegen das Rohr an. Da sich ferner die Hebel um die
Zapfen 21 leicht drehen können Und sie unter dem Einfluß einer gemeinschaftlichen, sie,in
entgegengesetzter Richtung drehenden Kraft stehen, ferner auch die Gleitstücke 9, 10 leicht
verschiebbar sind, und das Rohr der einzige Körper ist, welcher der Feder entgegenwirkt,
so ist der von den Rollen 6, 7 auf das Rohr ausgeübte Druck auf beiden Seiten desselben
genau gleich, und es herrschen daher keinerlei Drucke, welche auf Querverschiebung des
Rohres hinwirken können. Hierdurch wird die Entstehung einer guten Schweißnaht gewährleistet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Rohrschweißmaschine mit zu beiden Seiten der Schweißstelle angeordneten, quer zum Rohr beweglichen und unter Federdruck stehenden Druckrollen, dadurch gekennzeichnet, daß die Anpressung der Druckrollen (6, 7) an das Rohr mittels eines an seinem Gelenkpunkt (32) geradegeführten Kniehebelpaares (20, 20) erfolgt, so daß die Druckrollen zugleich das Rohr führen und besondere Führungsrollen vor oder hinter der Schweißstelle entbehrlich werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE268824C true DE268824C (de) |
Family
ID=525752
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT268824D Active DE268824C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE268824C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE947941C (de) * | 1949-10-13 | 1956-08-23 | Gen Motors Corp | Haemmermaschine fuer die Herstellung von Metallrohren |
-
0
- DE DENDAT268824D patent/DE268824C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE947941C (de) * | 1949-10-13 | 1956-08-23 | Gen Motors Corp | Haemmermaschine fuer die Herstellung von Metallrohren |
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