DE267084C - - Google Patents
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- DE267084C DE267084C DENDAT267084D DE267084DA DE267084C DE 267084 C DE267084 C DE 267084C DE NDAT267084 D DENDAT267084 D DE NDAT267084D DE 267084D A DE267084D A DE 267084DA DE 267084 C DE267084 C DE 267084C
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- wheel
- transmitter
- telegraph
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L15/00—Apparatus or local circuits for transmitting or receiving dot-and-dash codes, e.g. Morse code
- H04L15/04—Apparatus or circuits at the transmitting end
- H04L15/16—Apparatus or circuits at the transmitting end with keyboard co-operating with code discs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 267084 KLASSE 21 a. GRUPPE
JAN PROKES" in PRAG.
Sender für Morsetelegraphen.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Sender für Morsetelegraphen mit im Wesen bekannten,
den Zeichen des Morsesystems entsprechenden Typenscheiben, welche nach Niederdrücken
einer Handtaste von einer sich ständig drehenden Welle derart bewegt werden, daß sich jede nach einmaligem Niederdrücken
der zugehörigen Taste einmal umdreht und dabei die Stromschlüsse des ganzen Buch-ίο
stabens oder eines Zeichens nacheinander hervorruft. Die Neuheit bezieht sich auf die Einrichtung,
daß die Segmente sämtlicher Typenscheiben mittels einer gemeinschaftlichen Stange
auf einen üblichen Morsetaster wirken, und zwar derart, daß man entweder durch einmaliges
Niederdrücken einer Taste den ganzen Buchstaben automatisch oder aber im Falle des Versagens des automatischen Mechanismus
und beim Anrufen der Gegenstation ohne irgendwelche Änderungen am Sender mittels des
Morsetasterhebels die einzelnen Zeichen von Hand aus, und zwar mit Hilfe des Ruhestromes
oder des Arbeitsstromes telegraphieren kann. Der Sender kennzeichnet sich durch eine eigentümliche
einfache Konstruktion; die Stromleitung bleibt unverändert.
In Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ist der Sender schematisch in Seitenansicht dargestellt;
die Fig. 2 zeigt einen teilweisen Schnitt x-x aus 3P Fig. i.
Der Sender besteht im Wesen aus einer solchen Anzahl von kombinierten Rädern A, als Buchstaben
und Zeichen im Morsesystem vorhanden sind, und aus einer gemeinschaftlichen Kontaktvorrichtung
B, die mit einem Handhebel C versehen ist und den üblichen Morsetaster bildet.
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Es können aber außerdem kombinierte Räder A konstruiert werden, von welchen jedes besondere
Zeichen für ein öfter sich wiederholendes Wort erhalten kann. Sämtliche Räder A sind
auf einer gemeinsamen festen Spindel ι drehbar aufgesetzt, so daß sich jedes einzeln für sich
drehen kann; ein jedes von diesen Rädern besteht aus einem antreibenden Zahnrade α und
zwei bei seinem Umfange seitlich befestigten
Ringen b und c.
In das Zahnrad greift ein Zahnrädchen 2 ein, das auf einer Welle 3 fest aufgesetzt ist; die
Welle wird von einer Maschine oder einem Uhrwerk angetrieben. Die Anzahl der Räder 2 auf
der Welle 3 ist der Anzahl der kombinierten Räder gleich, und es kann daher ein beliebiges
von den Rädern A von der gemeinschaftlichen Bewegungsquelle in Drehung gesetzt werden.
Das Zahnrad α besitzt auf einem Teil 4-5 keine Zähne, welche Zahnlücke bewirkt, daß
das ganze kombinierte Rad A im Ruhestande steht, auch wenn das Zahnrad 2 sich dreht;
nach Loslassen und gleichzeitigem teilweisen Verdrehen des Rades α greifen beide Räder a
und 2 ineinander, so daß das Rad α vom Rade 2 um eine Tour verdreht wird, wonach es wieder
außer Eingriff gelangt und stehenbleibt.
Der Ring b ist auf seinem Umfange mit einem Einschnitt 6 versehen, in welchen — bei
der Stellung, wenn die Zahnlücke 4-5 gegenüber dem Rade 2 steht — die Klinke 7 eingreift,
die um den Zapfen 8 drehbar ist und einerseits unter Wirkung der Handtaste d,
anderseits unter Wirkung der Feder 9 steht. An der Taste liegt ein durch dieselbe Feder 9
betätigter zweiarmiger Hebel mit einem Harn-
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mer ίο an, gegenüber welchem letzteren auf
dem Ringe δ ein Stift ii befestigt ist. Die Klinke 7 hält also das kombinierte Rad gegen
Verdrehen; wenn jedoch die Taste d niedergedrückt wird, so stößt sie die Klinke 7 aus dem
Eingriff mit dem Ringe b, wobei die Klinke durch ihr Abdrehen das ganze Rad A einigermaßen
in der Pfeilrichtimg bewegt, so daß sein Zahnrad α in Eingriff mit dem Zahnrade 2' gelangt,
wonach sich das ganze Rad A1 wie bereits erwähnt,
um eine Tour verdreht. Falls das Abdrehen des Rades A durch Wirkung der Klinke
nicht genügend wäre, den Eingriff der Räder a und 2 zu bewirken, so wirkt noch der Hammer
10, der beim Heben der Klinke in Tätigkeit gesetzt wird, an den Stift 11 anstößt und durch
seine schräge Fläche nachträglich das Rad A weiterschiebt, so daß der gewünschte Eingriff
der Räder α und 2 sicher bewerkstelligt wird.
Nach jeder Tour des kombinierten Rades A fällt die Klinke 7 in den Einschnitt 6 ein, gleichzeitig
hört auch der Eingriff der Zahnräder a und 2 auf, und das Rad A bleibt stehen.
Ein jedes Zahnrad α trägt auf der anderen Seite einen an sich bekannten Typus, der aus dem Ringe c und kürzeren und längeren Segmenten 12 bzw. 13 besteht, von welchen die kürzeren Segmente das Telegraphieren des Punktes und die längeren Segmente das TeIegraphieren des Striches verursachen; ein jeder Typus entspricht einem Buchstaben oder einem Zeichen des Morsesystems bzw. einem Worte, und es wird also durch jede einmalige Um-■drehung des Rades A ein Buchstabe oder ein Zeichen öder ein Wort telegraphiert.
Ein jedes Zahnrad α trägt auf der anderen Seite einen an sich bekannten Typus, der aus dem Ringe c und kürzeren und längeren Segmenten 12 bzw. 13 besteht, von welchen die kürzeren Segmente das Telegraphieren des Punktes und die längeren Segmente das TeIegraphieren des Striches verursachen; ein jeder Typus entspricht einem Buchstaben oder einem Zeichen des Morsesystems bzw. einem Worte, und es wird also durch jede einmalige Um-■drehung des Rades A ein Buchstabe oder ein Zeichen öder ein Wort telegraphiert.
In den Raum zwischen den Segmenten sämtlicher kombinierten Räder A greift unten eine
gemeinschaftliche Stange e ein, die auf einem Arme 14 eines dreiarmigen, um den Zapfen 17
drehbaren Hebels 14, 15, 16 befestigt ist. Der
Arm 16 steht unter Wirkung einer beliebig nachspannbaren Feder 24, durch welche der ganze
Hebel in der Normalstellung gehalten wird, während der Arm 15 einen Stift 18 trägt, der
in ein Glasgefäß 19 mit Quecksilberfüllung ragt, mit welcher er — wenn Ruhestrom verwendet
wird — bei Ruhestellung des Hebels den Kontakt für diesen Ruhestrom bildet; wie es in
der Zeichnung angedeutet ist; dieser Strom wird durch die Klemmen 20 und 21 weitergeführt.
Der Arm 14 trägt den Stift 18', der in das andere Glasgefäß 19' mit Quecksilberfüllung
ragt, mit welcher er — wenn Arbeitsstrom verwendet wird ·— beim Niederdrücken
des Hebels 14 den Kontakt für diesen Arbeitsstrom bildet; dieser Strom wird durch die
Klemmen 20 und 22 geführt. Die Klemmen sind dann in bekannter Weise mit den übrigen
Telegraphenapparaten verbunden. Mittels der Schrauben 23 wird die Höhe der Quecksilberfüllung
geregelt, zu dem Zwecke, damit der Stromschhiß richtige Zeitlänge dauert. Der Arm 14
trägt endlich den Handhebel C1 mittels dessen man die einzelnen Zeichen des gewünschten
Buchstabens unmittelbar hervorrufen kann.
Die Manipulation mit dem Sender und seine Gesamtwirkung sind folgende: Zum Telegraphieren
wird der Motor oder das Uhrwerk angelassen, von welchem sämtliche Räder 2 in ununterbrochene drehende Bewegung versetzt
werden. Wenn z. B. ··—·— telegraphiert werden soll, so wird die mit entsprechendem Buchstaben
bezeichnete Taste niedergedrückt, wodurch die Klinke 7 aus dem Eingriff mit dem Ringe b gehoben und das Rad A in beschriebener
Weise in Eingriff mit dem entgegenstehenden Zahnrade 2 gebracht wird; das Rad A wird um
eine Tour verdreht, wonach es wieder durch die Klinke 7 arretiert und infolge der Zahnlücke
4-5 in Ruhestellung stehen gelassen wird. 80' Beim Drehen des kombinierten Rades wirken
die Segmente 12, 13 nacheinander auf die Stange e, welche je nach der Segmentenlänge
auf eine kürzere oder längere Zeitdauer bis zur Umfangslinie 25 niedergedrückt wird, wodurch
bei der Einstellung der Kontaktvorrichtung B für Ruhestrom (laut Zeichnung) der Strom im
Gefäß 19 auf die entsprechende Zeitdauer unterbrochen und geschlossen und dadurch der
ganze Buchstabe nach einmaligem Niederdrücken der Taste telegraphiert wird. Bei Verwendung
von Arbeitsstrom wird bei jedem Verdrehen des Hebels 14 der Strom im Gefäß 19'
geschlossen.
Im Falle des Versagens der automatischen Vorrichtung und beim Anrufen der Gegenstation
— in welchem letzteren Falle ein bedeutend langsamerer Gang nötig ist ·— oder auch in
anderen Fällen, kann man ohne irgendwelche Änderungen am Sender die einzelnen Zeichen
der Buchstaben von Hand aus mittels des Hebels C telegraphieren.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:I. Sender für Morsetelegraphen mit den Zeichen des Morsesystems entsprechenden Typenscheiben, welche mittels einer Taste von einer sich ständig drehenden Welle bewegt werden und zwischen deren Segmente eine gemeinsame Stange (e) ragt, dadurch gekennzeichnet, daß diese Stange mit dem Handhebel (C) des Morsetasters für Ruhe- und Arbeitsstrom in Verbindung steht derart, daß man entweder automatisch ganze Buchstaben durch einmaliges Niederdrücken der Taste (d) telegraphieren kann, oder aber daß man im Falle des Versagens des automatischen Mechanismus und beim Anrufen der Gegenstation die einzelnen Zeichen ohne irgendwelche Änderungen am Sender von Hand aus mittels des Hebels (C)1 und zwarmit Hilfe des Ruhe- oder des Arbeitsstromes telegraphieren kann.
- 2. Sender für Morsetelegraphen nach Anspruch i, gekennzeichnet durch kombinierte Räder (A), von welchen jedes aus einem mit einer Zahnlücke versehenen Zahnrade (a) mit einem Sperring (b) und einem Typenring (c) besteht, wobei gegenüber der Zahnlücke (4-5) bei Ruhestellung ein ständig angetriebenes Zahnrad (2) sich befindet, wogegen in den Sperring eine Klinke (7) eingreift, die durch jedes Niederdrücken der Handtaste (d) gehoben wird und das Zahn rad (α) so weit verdreht, bis es in Eingriff mit dem ständig sich drehenden Antriebsrade (2) gelangt und eine Umdrehung ausübt, wobei der Typenring entsprechende Stromschlüsse verursacht.
- 3. Sender für Morsetelegraphen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Klinke (7) ein Hammer (10) federnd anliegt, gegenüber welchem auf dem Sperring ein Stift (11) befestigt ist, welche Vorrichtung bewirkt, daß bei zufälligem ungenügenden Anfangsverdrehen des Rades der Hammer (7) an den Stift anstößt und das Rad so weiter verdreht, bis es sicher in Eingriff mit dem Antriebsrade (2) gelangt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE267084C true DE267084C (de) |
Family
ID=524168
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT267084D Active DE267084C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE267084C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE744693C (de) * | 1941-04-26 | 1944-01-22 | Opta Radio Ag | Zeichengebereinrichtung mit einer Mehrzahl umlaufender als Zeichentraeger bei der Signalgabe dienender Nockenscheiben, die unmittelbar einen gemeinschaftlichen Geberkontakt steuern |
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- DE DENDAT267084D patent/DE267084C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE744693C (de) * | 1941-04-26 | 1944-01-22 | Opta Radio Ag | Zeichengebereinrichtung mit einer Mehrzahl umlaufender als Zeichentraeger bei der Signalgabe dienender Nockenscheiben, die unmittelbar einen gemeinschaftlichen Geberkontakt steuern |
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