DE266870C - - Google Patents
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- DE266870C DE266870C DENDAT266870D DE266870DA DE266870C DE 266870 C DE266870 C DE 266870C DE NDAT266870 D DENDAT266870 D DE NDAT266870D DE 266870D A DE266870D A DE 266870DA DE 266870 C DE266870 C DE 266870C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F35/00—Cleaning arrangements or devices
- B41F35/001—Devices for cleaning parts removed from the printing machines
Landscapes
- Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 266870 KLASSE 15e. GRUPPE J&
/!?■»■
RICHARD KÜRTH in LEIPZIG.
Die bisher bekannten Maschinen zum Reinigen und Vorrichten von Buch- und Steindruckwalzen waren keine selbsttätig arbeitenden
Maschinen, die unbeaufsichtigt die eingespannte Walze selbsttätig reinigten oder vorrichteten.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Maschine, die sich für diese Zwecke eignet. Das Wesen der Erfindung beruht
darin, daß das bzw. die Werkzeuge durch
ίο Auflaufkurven selbsttätig gehoben und beim
Rückgang durch einen Keil ο. dgl. in der angehobenen Stellung gehalten werden, beim
Wiederyorwärtsgehen der Werkzeuge aber selbsttätig wieder mit der Walze in Berührung
kommen. s
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Maschine, Fig. 2 ein Querschnitt,
Fig. 3 eine Draufsicht und
Fig. 4 ein Teil der Maschine.
In einem Gestell ist auf der einen Seite in zwei Lagern die Antriebswelle α angeordnet, welche die zwischen dem Futter der Spindel und dem Reitstockfutter gelagerte Walze f antreibt. Von der Welle α wird durch geeignete, in schnellen oder langsamen Gang umschaltbare Ubertragungsräder d, e, g, h, i, k die. endlose Kette abwechselnd in Rechts- und Linksdrehung versetzt. Die Räder können durch einen Bolzen in der auf der Welle a festsitzenden Scheibe c mit der Welle β gekuppelt werden; b ist ein Sperrad zum ruckweisen Schalten der Walze, wenn die Zahnräder mit der Welle a entkuppelt werden. Die 45
Fig. 4 ein Teil der Maschine.
In einem Gestell ist auf der einen Seite in zwei Lagern die Antriebswelle α angeordnet, welche die zwischen dem Futter der Spindel und dem Reitstockfutter gelagerte Walze f antreibt. Von der Welle α wird durch geeignete, in schnellen oder langsamen Gang umschaltbare Ubertragungsräder d, e, g, h, i, k die. endlose Kette abwechselnd in Rechts- und Linksdrehung versetzt. Die Räder können durch einen Bolzen in der auf der Welle a festsitzenden Scheibe c mit der Welle β gekuppelt werden; b ist ein Sperrad zum ruckweisen Schalten der Walze, wenn die Zahnräder mit der Welle a entkuppelt werden. Die 45
Zahnräder d und e sind miteinander und mit der Antriebsriemenscheibe fest verbunden, aber
lose auf der Welle α angeordnet. Die Kette ist durch einen mit einer Keilfläche versehenen
Schieber I (Fig. 4) unterbrochen. Dieser Schieber ist verschiebbar an einem Wagen angeordnet,
der auf einer Schiene am Gestell läuft. Der -Wagen trägt zwei nach hinten
umschlagbare Arme m und n, die zur Aufnahme der Reinigungswerkzeuge dienen. Die
Arme liegen mit einer Nase 0 auf einer am Wagen befindlichen Bahn auf. Der Arm η
besitzt noch eine Nase p, die über dem Schieber liegt; q sind Rollen an den Armen und
r verstellbare Auflaufkurven.
Sollen mit der Maschine Walzen bearbeitet werden, so wird die Walze, wie gezeichnet,
eingelegt, und es werden in die Arme die Werkzeuge eingespannt, die verschieden sein
können. In der Zeichnung (Fig. 1) ist in den Arm m ein Bimsstein und in den Arm η ein
Abziehmesser eingespannt. Diese Werkzeuge werden zum Reinigen von Steindruckwalzen
angewendet, während zum Reinigen von Buchdruckwalzen der Arm m zurückgeschlagen und
ein mit mehreren Abziehmessern versehenes Werkzeug eingespannt wird.
Die Werkzeuge kommen beim Laufen des Wagens von hinten nach vorn zur Wirkung.
Läuft der Wagen- in dieser Richtung, so befindet sich der Keil am Schieber I nicht unter
der Nase p am Arm η, die Werkzeμge liegen
also auf der Walze auf. Beim Ankommen am vorderen Walzenende laufen die Rollen q
auf die eingestellten Kurven r auf und heben
die Arme an, so daß die Werkzeuge nicht gegen die oft über die Walze hinausstehenden
Bunde der Walze anstoßen. Die Kurven sind so lang, daß die Rollen an beiden Armen
auflaufen können. Sobald die Werkzeuge die Walze verlassen haben, wird der Gang des
Wagens umgeschaltet, indem ein Auge am Wagen gegen den vorderen Federstellring anstößt
und die Stange verschiebt, die das konische Rädergetriebe umschaltet, und der Wagen
läuft wieder zurück. Dieser Rücklauf tritt jedoch erst ein, nachdem der Schieber I
entsprechend seinen Anschlägen (Stiften) seine Stellung am Wagen verändert hat. Bei dieser
Veränderung hat sich sein Keil unter die Nase am Arm η geschoben, und diese legt
sich beim Ablaufen des Armes voii der Kurve r
auf diesen auf und bleibt gehoben, so daß die Werkzeuge in gehobener Stellung wieder zurückgehen.
Das Spiel des Ablaufens der Rollen auf die Kurven wiederholt sich auch hinten. Beim Umkehren des Wagens in seine
Vorwärtsbewegung verändert I zunächst der Schieber seine Lage wieder, und der Keil an
diesem verläßt die Nase, so daß die Werkzeuge sich wieder auf die Walze legen.
Beim Reinigen von Steindruckwalzen schleift der Bimsstein auch beim Rückwärtsgang, die
Walze dreht sich in diesem Falle nicht mit, sondern wird durch eine in das Sperrad eingreifende
Schaltvorrichtung ruckweise gedreht. Bei Maschinen nur für Buchdruck kann der eine Arme m auch ganz fortfallen, weil hier
ein Schleifstein nicht erforderlich ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Maschine zum Reinigen und Vorrichten von Stein- und Buchdruckwalzen, dadurch gekennzeichnet, daß- ein in bekannter Weise durch Umschaltung hin und her gehender, an beweglichen Armen die Werkzeuge tragender Wagen o. dgl. mit einem Schieber o. dgl. versehen ist, welcher die durch Auflaufkurven gehobenen Arme beim Rückgang des Wagens in gehobener Lage erhält und erst bei der Umkehrung der Wagenbewegung die Arme wieder fallen läßt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE266870C true DE266870C (de) |
Family
ID=523971
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT266870D Active DE266870C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE266870C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20050198985A1 (en) * | 2004-03-10 | 2005-09-15 | Taylor Made Environmental, Inc. | Cover for an air conditioning system and methods |
-
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- DE DENDAT266870D patent/DE266870C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20050198985A1 (en) * | 2004-03-10 | 2005-09-15 | Taylor Made Environmental, Inc. | Cover for an air conditioning system and methods |
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