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DE266829C - - Google Patents

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Publication number
DE266829C
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DE
Germany
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handle
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joint
articulated
embodiment according
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Active
Application number
DENDAT266829D
Other languages
English (en)
Publication of DE266829C publication Critical patent/DE266829C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/28Surgical forceps
    • A61B17/2804Surgical forceps with two or more pivotal connections

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVl 266829 KLASSE 30 a. GRUPPE
HUBER & LINK in TUTTLINGEN, Württ.
Griff für chirurgische Instrumente. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Mai 1913 ab.
Man unterscheidet in der chirurgischen Instrumentenindustrie zwei Arten von Griffen, je nach der Betätigung der in die Griffe eingesetzten Instrumente. Es gibt Griffe, durch welche diese Instrumente auf Zug und wieder andere, durch welche sie auf Druck arbeiten. Der Operateur; muß deshalb für jedes Instrument einen besonderen Griff haben.
Durch den Gegenstand der Erfindung soll ίο dieser Mangel beseitigt werden.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der Hauptteil mit dem zweiten Griffschenkel durch einen Hebelarm gelenkig verbunden ist, der leicht gelöst werden kann, wodurch die Winkellage des zweiten Griffteiles zum Hauptteil geändert wird. Durch Einfügung eines Stiftes kann ferner die gelenkige Verbindung des zweiten Griffteiles aufgehoben werden. Die zwischen den beiden Griffen befindliche Feder wirkt in bekannter Weise auf das freie Ende eines Gelenkhebels ein.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise zur Darstellung gebracht, und zwar zeigen:
Fig. i, 2 und 4 den Griff als Zuggriff,
Fig. 3 und 5 als Druckgriff,
Fig. 6 Einzelheiten der Fig. 5.
Der Hauptteil α und der zweite Griffteil d sind scherenartig miteinander gelenkig verbunden. Der Hauptteil α ist in bekannter Weise mit einem Kopf b ausgerüstet, dessen Enden η Auflager bilden, in die das zu betätigende Instrument eingesetzt wird. In der gleichen Weise ist der zweite Griffteil d mit einem als Lager ausgebildeten Endteil c versehen. Der Griff d ist mittels Gelenkes e mit dem Teil c verbunden. Zwischen dem Gelenk e und dem Griff schenkel d sind zwei halbkreisförmige Aussparungen f, f1 vorgesehen. An den Griffschenkel d ist ferner bei i ein Hebel g angelenkt, dessen Ende durch einen in die Aussparung h passenden Flügelstift A1 im Hauptteil festgestellt werden kann. Zur Sicherung des zu ' betätigenden Instrumentes in der Gebrauchslage dient in bekannter Weise ein umlegbarer Griff I, dessen Ende m im Hauptteil feststellbar ist und dessen Öffnung k das Instrument gegen Herausfallen sichert. Es ist ferner zwischen beiden Griffschenkeln eine Feder p vorgesehen, die mit dem am Teil d angelenkten Hebelarm 0 verbunden ist. Die Feder ft kann in ihrer Spannung in bekannter Weise durch eine Flügelschraube beeinflußt werden. Ist der Hebel g umgelegt und sein Ende durch den Flügelstift h1 im Hauptteil α gelagert, so schließt der zweite Griffteil d mit dem Hauptteil α einen bestimmten Winkel ein, dessen Größe durch die Länge des Hebels g bestimmt ist. Wird nunmehr der Schenkel d gegen den Hauptteil α bewegt (Fig. 1), so entfernt sich der Teil c von dem Teil b, indem der Griffteil d infolge des Gelenkes e sich kniegelenkartig krümmt (Fig. 2), d. h. das in die Auflager c, η eingesetzte Instrument wird auf Zug beansprucht.
Wird dagegen der Hebel g nach Lösung des Stiftes h1 umgelegt, so wird die Winkelstellung zwischen d und α eine größere. Ist der Stift h1, nachdem sich der Griff d gestreckt hat, in die übereinander stehenden halbkreis-
förmigen Löcher f, f1 gesteckt, dann ergibt sich eine Stellung, wie sie in Fig. 3 dargestellt ist, d. h. das Instrument wirkt nun auf Druck. Der Schenkel d ist durch die Einfügung des Stiftes zu einer starren Verbindung mit dem angelenkten Griffteil c gekommen.
Die Fig. 5 und 6 zeigen eine weitere Ausführungsform der Erfindung. Durch die Löcher f, f1 wird die Festigkeit des Gelenkes herabgesetzt. Infolge der zweiten Ausführungsform wird dieser Mangel dadurch beseitigt, daß der Stift nicht mehr durch das Scharnier selbst geht. Letzteres ist in umgekehrter Weise,· wie in den Fig. 1 bis 4 dargestellt, gestaltet. Der Teil c ist an seinem unteren Ende mit einem Ansatz u ausgerüstet, der unten eine Nase q trägt. Letztere ist mit einer öffnung r versehen. Der Griffteil d ist gleichfalls mit Ansätzen u1 ausgerüstet, zwischen die die Nase q eingreift. In die Öffnungen r der Nase q des Griffteiles d wird der Flügelstift h1 eingesetzt und dadurch der Griffteil d als Druckgriff gesichert. Die Wirkungsweise des Griffes ist somit die gleiche wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 bis 4.
Zur Festlegung des umgelegten Teiles g dient eine Klammer g1.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Griff für chirurgische Instrumente, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptteil mit dem zweiten Griffschenkel durch einen Hebelarm (g) gelenkig verbunden ist, der, am Hauptteil befestigt, die Winkelneigung beider Griffteile derart begrenzt, daß der Griff als Zuggriff wirkt, während nach Lösen und Umlegen dieses Gelenkarmes und nach Feststellung des Kniegelenkes des zweiten Griffteiles die Winkelneigung beider Griffteile einen Druckgriff ergibt.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Gelenk des zweiten Griffteiles Aussparungen vor- * gesehen sind, die, durch einen lösbaren Stift miteinander verbunden, die Gelenkigkeit aufheben.
  3. 3. Ausführuhgsform nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Griffteil Vorsprünge besitzt, in die eine entsprechend gestaltete Nase des oberen Gelenkteiles eingreift, wobei in passend angebrachte Öffnungen der Feststellstift einfügbar ist. r
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT266829D Active DE266829C (de)

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DE (1) DE266829C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1055751B (de) * 1956-11-20 1959-04-23 Paul Hilzinger Iii Handgriff, vorwiegend fuer chirurgische Instrumente
DE3802651A1 (de) * 1988-01-29 1989-08-03 Storz Karl Medizinische zange, insbesondere arthroskopie-zange
US5154489A (en) * 1991-02-15 1992-10-13 Exxon Coal Usa, Inc. Inclined surface mining method

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1055751B (de) * 1956-11-20 1959-04-23 Paul Hilzinger Iii Handgriff, vorwiegend fuer chirurgische Instrumente
DE3802651A1 (de) * 1988-01-29 1989-08-03 Storz Karl Medizinische zange, insbesondere arthroskopie-zange
DE3802651C2 (de) * 1988-01-29 2001-03-29 Storz Karl Gmbh & Co Kg Medizinische Zange, insbesondere Arthroskopiezange
US5154489A (en) * 1991-02-15 1992-10-13 Exxon Coal Usa, Inc. Inclined surface mining method

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