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DE10301687B3 - Halter für chirurgische Eingriffe im Kieferbereich - Google Patents

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DE10301687B3
DE10301687B3 DE10301687A DE10301687A DE10301687B3 DE 10301687 B3 DE10301687 B3 DE 10301687B3 DE 10301687 A DE10301687 A DE 10301687A DE 10301687 A DE10301687 A DE 10301687A DE 10301687 B3 DE10301687 B3 DE 10301687B3
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cheek
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holder according
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DE10301687A
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English (en)
Inventor
Reinhard Rübecamp
Karl Greiner
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Stryker European Operations Holdings LLC
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Stryker Leibinger GmbH and Co KG
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Abstract

Es wird ein Wangenhalter zur Verwendung in Kombination mit einer Büchse bei chirurgischen Eingriffen insbesondere im Kieferbereich beschrieben. Der Wangenhalter 10 besitzt zwei relativ zueinander bewegliche Backen 22, 24, eine Arretiereinrichtung 20 zum Arretieren der Backen 22, 24 in einer die Büchse oder ein mit der Büchse zusammenwirkendes Element umschließenden Stellung und ein Halteteil 30 für die Wange, um die Wange bei einer Bewegung der Backen 22, 24 in einer von den Backen 22, 24 beabstandeten Position zu halten.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Halter für chirurgische Eingriffe im Kieferbereich, mit zwei relativ zueinander beweglichen Backen und einer Arretiereinrichtung zum Arretieren der Backen in einer eine Büchse oder ein mit der Büchse zusammenwirkendes Element umschließenden Stellung.
  • Bei chirurgischen Eingriffen beispielsweise im Kieferbereich ist es üblich, die Wange lokal zu öffnen und eine an einem Handgriff befestigte Büchse durch die entstandene Öffnung hindurch zum eigentlichen Bereich des chirurgischen Eingriffs, beispielsweise zu einem Kieferknochen, zu bewegen. Die Büchse ist in der Regel mit einer Durchgangsöffnung versehen und kann im Rahmen eines chirurgischen Eingriffs zu unterschiedlichen Zwecken verwendet werden. So ist es bekannt, die Büchse als Bohrleitvorrichtung während des Ausbildens einer Vorbohrung oder als Positionierhilfe für eine Knochenschraube oder eine Schraubendreherklinge zu verwenden.
  • Während des chirurgischen Eingriffs ist es erforderlich, die Wange, durch welche sich die Büchse erstreckt, vom Operationsbereich beabstandet zu halten. Zum diesem Zweck werden Wangenhalter eingesetzt.
  • Aus der Veröffentlichung „Leibfinger GRIP IT Plate Holding Transbuccal Trocar System" (Januar 1998) ist beispielsweise ein Wangenhalter bekannt, der auf das freie Ende einer in die Büchse eingeführten Kanüle aufgesteckt und mittels eines auf die Kanüle aufschraubbaren Endstücks mit dieser unverlierbar gekoppelt wird.
  • Aus der US 5 562 447 A ist ein zangenartiger chirurgischer Halter bekannt. Der Halter umfasst zwei relativ zueinander bewegliche, mit Aussparungen versehene Backen sowie eine Arretiereinrichtung zum rastenden Arretieren der Backen.
  • Die US 2002 077 530 A1 lehrt einen Wangenhalter in Gestalt eines C-förmigen Bügels.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Halter anzugeben, der einfacher zu handhaben ist.
  • Die Lösung der Aufgabe erfolgt mit den im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen. Die weiteren Ansprüche enthalten vorteilhafte Ausführungsarten der Erfindung.
  • Die Beweglichkeit der Backen relativ zueinander kann auf unterschiedliche Art und Weise realisiert werden. So ist es denkbar, die Backen linear geführt auszubilden. In diesem Fall kann der Wangenhalter nach Art einer Schraubzwinge ausgebildet sein. Vorzugsweise sind die Backen jedoch schwenkbar angeordnet. In diesem Fall ist es möglich, für die beiden Backen getrennte Drehachsen oder eine gemeinsame Drehachse vorzusehen. Bei einer schwenkbaren Ausgestaltung der Backen kann der Wangenhalter insbesondere zangenartig ausgebildet sein.
  • Das Halteteil des erfindungsgemäßen Halters besitzt vorzugsweise eine im Wesentlichen flächige Gestalt. Dies beinhaltet, dass das Halteteil eine oder mehrere Öffnungen besitzen kann. So ist es denkbar, ein Halteteil in Form eines Gitters vorzusehen.
  • Das Halteteil kann eine Erstreckung im Wesentlichen innerhalb einer ersten Ebene besitzen, die beabstandet und ungefähr parallel zu einer zweiten Ebene verläuft, innerhalb der die Backen beweglich sind. Dies beinhaltet auch, dass das Halteteil eine leicht gebogene Gestalt aufweist. Im Extremfall wäre sogar denkbar, das Halteteil z.B. halbzylindrisch auszubilden.
  • Zweckmäßigerweise ist das Halteteil mit einer ersten Backe starr gekoppelt und eine zweite Backe relativ zum Halteteil beweglich. Im Fall einer zangenartigen Ausbildung des Wangenhalters kann die Kopplung des Halteteils mit der ersten Backe beispielsweise im Bereich der Lagerung der erste Backe oder im Bereich eines mit der ersten Backe verbundenen Zangenhandgriffs vorgesehen sein.
  • Das Halteteil kann sich über die freien Enden der Backen hinaus erstrecken. Außerdem könnte das Halterteil derart geformt sein, dass es zumindest innerhalb eines gewissen Bewegungsbereichs der Backen, vorzugsweise einschließlich einer z.B. die Büchse umschließenden Stellung, die Wange in einer von den Backen beabstandeten Position hält. Es ist jedoch nicht erforderlich, dass das Halteteil in allen nur erdenklichen Bewegungsstellungen der Backen relativ zueinander diese vollständig abdeckt.
  • Die Backen können in einer Klemmstellung arretierbar sein, so dass auch nach dem manuellen Einleiten einer Kraft in den Wangenhalter eine einmal erzeugte Klemmkraft aufrechterhalten bleibt. Die zum Arretieren der Backen verwendete Arretiereinrichtung kann einen Rastmechanismus umfassen.
  • Ein Wangenhaltersystem umfasst neben dem bereits erläuterten Wangenhalter eine mit einer Durchgangsöffnung versehene Büchse sowie einen Büchsenhandgriff. Die Büchse und der Büchsenhandgriff können einteilig oder mehrteilig ausgebildet sein.
  • Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele und den Figuren. Es zeigen:
  • 1 eine Aufsicht auf einen erfindungsgemäßen Wangenhalter;
  • 2 eine Schnittdarstellung einer Arretiereinrichtung des erfindungsgemäßen Wangenhalters;
  • 3 eine Aufsicht auf die freien Enden der Backen des erfindungsgemäßen Wangenhalters;
  • 4 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Wangenhalters;
  • 5 eine Aufsicht in Richtung A gemäß 4 auf einen Ausschnitt des erfindungsgemäßen Wangenhalters;
  • 6 einen Schnitt entlang der Schnittlinie A-A in 4 des erfindungsgemäßen Wangenhalters; und
  • 7 eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Wangenhalters in Kombination mit einer Büchse und einem Büchsenhandgriff.
  • BESCHREIBUNG EINES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
  • Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Halters beschrieben.
  • 1 zeigt eine Aufsicht auf einen erfindungsgemäßen Wangenhalter 10 in Gestalt einer Klemmzange. Der Wangenhalter 10 umfasst zwei gemeinsam gelagerte, d.h. um eine gemeinsame Achse schwenkbare Schenkel 12, 14, die auf einer ihrem gemeinsamen Lager 16 gegenüberliegenden Seite in ein scherenartiges Griffende 18 münden. Im Bereich des Griffendes 18 ist eine Arretiereinrichtung 20 ausgebildet, die später unter Bezugnahme auf 2 näher erläutert werden wird.
  • Die beiden Schenkel 12, 14 münden an ihren dem Griffende 18 abgewandten Enden in je eine Backe 22, 24. Wie sich aus 3 im Detail ergibt ist jede Backe 22, 24 auf ihrer mit der anderen Backe 22, 24 zusammenwirkenden Seite mit einer Aussparung 26, 28 versehen, um ein annähernd formschlüssiges Zusammenwirken mit einem zu umschließenden Bauteil zu ermöglichen. In dem in 3 dargestellten Beispielfall ergeben die beiden Aussparungen 26, 28 bei geschlossenen Backen 22, 24 eine Öffnung mit quadratischem Querschnitt.
  • Der in 1 dargestellte Wangenhalter 10 umfasst ferner ein flächiges Halteteil 30 von im Wesentlichen rechteckiger Gestalt. Das Halteteil 30 ist im Beispielfall im Wesentlichen geschlossenflächig ausgeführt. Es könnte jedoch auch mit Durchbrechungen versehen sein.
  • Das Halteteil 30 ist mit dem in 1 unteren Schenkel 12 im Bereich des Lagers 16 starr verbunden. Der andere Schenkel 14 und insbesondere dessen Backe 24 ist jedoch bezüglich des Halteteils 30 beweglich.
  • An seinem dem Griffende 18 abgewandten Ende steht das Halteteil 30 über die freien Enden der Backen 22, 24 hervor. In diesem hervorstehenden Bereich besitzt das Halteteil 30 eine Einkerbung 32. Die Einkerbung 32 gestattet es, das zu umschließende Bauteil im Bereich der Backen 22, 24 zu positionieren. Mit anderen Worten, das zu umschließende Bauteil kann in die Einkerbung 32 in Richtung auf die Backen 22, 24 eingeführt werden.
  • Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die 1 und 2 der Aufbau und die Funktion der Arretiereinrichtung 20 näher beschrieben. Die Arretiereinrichtung 20 umfasst zwei zusammenwirkende Stege 40, 42 mit jeweils einem freien Ende. Die beiden Stege 40, 42 sind mit je einem Halteteil 44, 46 des Griffendes 18 einstückig verbunden.
  • Die beiden Stege 40, 42 sind derart ausgebildet, dass die mit einer Verzahnung versehene Oberfläche des einen Stegs 40 mit der mit einer komplementären Verzahnung versehenen Oberfläche des anderen Stegs 42 formschlüssig in verschiedenen Raststellungen zusammenwirken kann. Die jeweiligen Zahnungen sind so gewählt, dass bei einer Betätigung des Wangenhalters 10, d.h. bei einer Bewegung der Backen 22, 24 aufeinander zu, eine dabei erzeugte Klemmkraft aufrechterhalten bleibt. Zum Lösen der Klemmkraft ist es erforderlich, die beiden Halteteile 44, 46 senkrecht zur Zeichenebene voneinander wegzubewegen, um den formschlüssigen Eingriff der zusammenwirkenden Verzahnungen der beiden Stege 40, 42 zu lösen.
  • In 4 ist eine Seitenansicht des Wangenhalters 10 gemäß 1 dargestellt. Deutlich zu erkennen ist die abgewinkelte Stellung des Griffendes 18 des Wangenhalters 10 bezüglich der Schenkel (in 4 ist nur Schenkel 14 dargestellt). Außerdem kann 4 entnommen werden, dass das Halteteil 30 an seinem über das freie Ende der Backe überstehenden Ende nach unten, d.h. in Richtung auf die Backe 24, abgewinkelt ist.
  • 5 zeigt eine Aufsicht entlang des Pfeils A in 4 auf das vordere (in 4 rechte) Ende des Wangenhalters 10.
  • 6 zeigt eine Schnittansicht des erfindungsgemäßen Wangenhalters 10 entlang der Linie A-A in 4. 6 zeigt insbesondere die Montage des Halteteils 30. Wie 6 entnommen werden kann, ist das Halteteil 30 mittels eines Abstandhalters 50 beabstandet von dem Grundkörper 52 des Wangenhalters angeordnet. Ein Befestigungsstift 54 verläuft durch das Halteteil 30, den Abstandshalter 50 und den Grundkörper 52. Zur Befestigung des Halteteils 30 am Grundkörper 52 ist zwischen dem Befestigungsstift 54 und dem Halteteil 30 und zwischen dem Grundkörper 52 und dem Befestigungsstift 54 je eine Schweißverbindung vorgesehen.
  • 6 kann ferner entnommen werden, dass das Halteteil 30 eine leicht gekrümmte Gestalt besitzt. Die konvexe Seite des Halteteils 30 ist im Rahmen eines chirurgischen Eingriffs der Wange zugewandt und verhindert ein Interferieren der Wange mit einer Bewegung der Backen beim Umschließen eines Bauteils.
  • Gemäß 6 besitzt das Halteteil eine Erstreckung im Wesentlichen innerhalb einer Ebene, die beabstandet und parallel zu einer mittleren Ebene (angedeutet durch Gerade B in 6) verläuft, innerhalb der die Backen des Wangenhalters 10 beweglich sind.
  • In 7 ist eine perspektivische Ansicht eines Wangenhaltersystems mit einem erfindungsgemäßen Wangenhalter 10 (nur ausschnittsweise gezeigt), einer mit einer Durchgangsöffnung 61 versehenen Büchse 60 und einem Büchsenhandgriff 62 (nur ausschnittsweise gezeigt) dargestellt. Das dargestellte Wangenhaltersystem könnte z.B. in der Kieferchirurgie zum Einsatz kommen.
  • Deutlich zu erkennen ist das Zusammenwirken der beiden Backen 22, 24 mit einem Schaft 64 der Büchse 60. In der in 7 dargestellten Klemmstellung des Wangenhalters 10 umschließen die beiden Backen 22, 24 den Schaft 64 kraft- und annähernd formschlüssig. Zu erkennen ist, dass der Schaft 64 der Büchse 60 in die Einkerbung 32 des Halteteils 30 eingeführt ist.
  • Im Fall eines chirurgischen Eingriffs würde die Wange auf der konvexen, d.h. dem Handgriff 62 zugewandten Seite des Halteteils 30 aufliegen und damit von sowohl den Backen 22, 24 des Wangenhalters 10 als auch von dem Gebiet des chirurgischen Eingriffs (im Bereich eines freien Endes 66 der Büchse 60) beabstandet gehalten.
  • Das erläuterte Ausführungsbeispiel betraf einen zangenartig ausgebildeten Wangenhalter 10. Gemäß einem alternativen Aspekt der Erfindung könnte der Klemmmechanismus des Wangenhalters auch nach Art einer Schraubklemme ausgestaltet werden.

Claims (11)

  1. Halter (10) für chirurgische Eingriffe im Kieferbereich, mit zwei relativ zueinander beweglichen Backen (22, 24) und einer Arretiereinrichtung (20) zum Arretieren der Backen (22, 24) in einer eine Büchse (60) oder ein mit der Büchse zusammenwirkendes Element umschließenden Stellung, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (10) ein Halteteil (30) für die Wange aufweist, um die Wange in einer von den Backen (22, 24) beanstandeten Position zu halten.
  2. Halter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Backen (22, 24) um eine gemeinsame Achse (16) schwenkbar sind.
  3. Halter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter nach Art einer Zange (10) oder nach Art einer Schraubklemme ausgebildet ist.
  4. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil (30) eine im Wesentlichen flächige Gestalt besitzt.
  5. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil (30) eine Erstreckung im Wesentlichen innerhalb einer ersten Ebene besitzt, die beabstandet und ungefähr parallel zu einer zweiten Ebene verläuft, innerhalb der die Backen (22, 24) beweglich sind.
  6. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil (30) mit einer ersten der Backen (22) starr gekoppelt ist und eine zweite der Backen (24) relativ zum Halteteil (30) beweglich ist.
  7. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Halteteil (30) über freie Enden der Backen (22, 24) hinaus erstreckt.
  8. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Backen (22, 24) in einer Klemmstellung arretierbar sind.
  9. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiereinrichtung (20) einen Rastmechanismus umfasst.
  10. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, mit einer mit einer Durchgangsöffnung (61) versehenen Büchse (60), die zwischen den beiden Backen (22, 24) arretiert ist.
  11. Halter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an der Büchse (60) ein Büchsenhandgriff (62) angeordnet ist.
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