DE266720C - - Google Patents
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- DE266720C DE266720C DENDAT266720D DE266720DA DE266720C DE 266720 C DE266720 C DE 266720C DE NDAT266720 D DENDAT266720 D DE NDAT266720D DE 266720D A DE266720D A DE 266720DA DE 266720 C DE266720 C DE 266720C
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- Germany
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- eyelet
- chain
- hook ends
- mattresses
- chains
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C23/00—Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases
- A47C23/12—Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using tensioned springs, e.g. flat type
- A47C23/14—Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using tensioned springs, e.g. flat type forming nets; combined with nets
- A47C23/155—Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using tensioned springs, e.g. flat type forming nets; combined with nets with combinations of flat springs or link chains with wound springs
Landscapes
- Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- 'Ja 266720 KLASSE 34#. GRUPPE
WILHELM SIEDENBERG in BREMEN.
Kette für Matratzen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. April 1912 ab.
Die bisherigen Ketten für Matratzen haben bekanntlich die unangenehme Eigenschaft, daß
sie beim Spannen, also beispielsweise dann, wenn die Matratze belastet wird, knirschen.
Dieses Knirschen rührt ausschließlich von der Beschaffenheit der Ketten her. Es wurden
schon die verschiedensten Versuche gemacht, dieses zu beseitigen. Beispielsweise war versucht
worden, jedes einzelne Glied mit Leder
ίο oder sonstigem weichen Material zu umwickeln.
Dieses hatte den Nachteil, daß sehr bald diese Umwicklung schadhaft wurde und
daß dann das Knirschen doch noch eintrat. Abgesehen davon ist diese Methode sehr teuer.
Es hat sich gezeigt, daß das Knirschen der Ketten ausschließlich daher kommt, daß die
umgebogenen Hakenenden eines Gliedes, welche in der bisher rund ausgebildeten Öse des
anderen Gliedes einfassen und deren dichtes Aneinanderliegen bei der üblichen Herstellungsweise
nicht zu erreichen und beim Gebrauch der Matratze nicht dauernd zu erhalten ist,
beim Spannen der Ketten infolge dieser runden Ausbildung auf den ösenkanten des .anderen
Gliedes gleiten und infolge der Belastung durch dieses Gleiten der bei jedem Glied
natürlich sehr leise knischende Ton entstand; bei der Masse der Glieder, die bei Belastung
einer Matratze gespannt werden, erhöht sich natürlich das Geräusch. Dadurch entsteht
das sehr deutlich hörbare Knirschen.
Um dieses zu vermeiden, ist vorliegende Erfindung gemacht worden. Das Neue der
Kette besteht darin, daß den Hakenenden eines jeden einzelnen Gliedes in der öse des
anderen in der Zugrichtung durch die Kanten der ösen solche Auflagefläche geboten ist, daß
die Hakenenden beim Spannen der Ketten nicht auf den Ösenschenkeln gleiten können.
Eine, besondere Neuerung besteht auch darin, daß der Schenkel der öse gerade ausgebildet
ist, so daß beiden Hakenenden eine Auflagefläche in der Zugrichtung geboten ist.
Neu ist %auch die Einrichtung, daß zur Herstellung
der Auflagefläche die Öse beispielsweise durch Zusammendrücken so verengt ist, daß die Hakenenden seitlich Auflagefläche
haben.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes darge-
stellt.
Fig. ι zeigt ein Kettenstück in einer Vorderansicht.
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht dazu.
Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform der Kette in Vorderansicht,
Fig. 4 eine Seitenansicht hierzu.
Wie die Zeichnung zeigt, ist den Hakenenden α des Kettengliedes b in der öse c des
anderen Kettengliedes b eine solche Auflagefläche gegeben, daß die Hakenenden α beim
Spannen der Kette nicht in der öse gleiten können. Zu diesem Zwecke ist, wie in Fig. 1
dargestellt, der Schenkel d der Öse c gerade ausgebildet, so daß die Hakenenden a mit
ihren Kanten e gleichmäßig an der Öse anliegen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 sind die Ösen c, beispielsweise durch
Zusammendrücken, so verengt, daß die Haken« an den Seitenkanten f der Ösen c solche Auflagefläche
besitzen, daß sie beim Spannen der
Ketten nicht in den ovalen Teil g der ösen c
gleiten können.
Die Kette kann für alle Arten Matratzen Anwendung finden; sie kann ebenso zweckmäßig
bei Sprungfedermatratzen wie bei Kettennetzmatratzen angewendet werden.
Claims (3)
- Pate nt-An Sprüche:i. Kette für Matratzen, dadurch gekennzeichnet, daß den Hakenenden eines jeden einzelnen Gliedes in der Öse des anderen in der Zugrichtung eine solche Auflagefläche geboten ist, daß die Hakenenden beim Spannen der Ketten nicht auf den Ösenschenkeln gleiten können.
- 2. Kette für Matratzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schenkel (d) der öse gerade ausgebildet ist, so daß beiden Hakenenden eine Auflagefläche in der Zugrichtung geboten ist.
- 3. Kette für Matratzen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung der Auflagefläche die Öse, beispielsweise durch Zusammendrücken, so verengt ist, daß die Hakenenden seitlich an den Ösenschenkeln anliegen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE266720C true DE266720C (de) |
Family
ID=523838
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT266720D Active DE266720C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE266720C (de) |
-
0
- DE DENDAT266720D patent/DE266720C/de active Active
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