DE165377C - - Google Patents
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- DE165377C DE165377C DENDAT165377D DE165377DA DE165377C DE 165377 C DE165377 C DE 165377C DE NDAT165377 D DENDAT165377 D DE NDAT165377D DE 165377D A DE165377D A DE 165377DA DE 165377 C DE165377 C DE 165377C
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- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 12
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
- F16G13/00—Chains
- F16G13/12—Hauling- or hoisting-chains so called ornamental chains
- F16G13/14—Hauling- or hoisting-chains so called ornamental chains built up from readily-separable links
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Flachkette aus Metall, bei der die Glieder
aus verhältnismäßig leichtem Blech hergestellt sind. Die Anordnung ist eine derartige,
daß man die Glieder zwecks Trennung der Kette an einer beliebigen Stelle umbiegen
und damit zwecks Kürzung oder Verlängerung Glieder entfernen oder hinzufügen kann. Flachketten aus Metall sind zwar
ίο schon bekannt, besitzen jedoch fast alle den
Nachteil, daß ihre Glieder nicht einzeln auswechselbar sind; anderenfalls erhält man
Ketten, die beim Schlaffwerden' vollständig auseinanderfallen.
Vorliegende Erfindung betrifft nun eine Flachkette aus Metall, die vermöge der
eigenartigen Form ihrer Glieder die Vorzüge hat, daß jedes Glied aus einem Stück besteht
und alle untereinander bei bequemer Auswechselbarkeit doch fest zusammenhängen. Die Erfindung kennzeichnet sich
dadurch, daß die Glieder aus zwei übereinanderliegenden, fest zusammenhängenden Augen und einer von dem Ende des einen
Auges ausgehenden Zunge bestehen, die, durch die Augen des benachbarten Gliedes und dann zwischen den Augen ihres eigenen
Gliedes hindurchgehend, mit dem anderen Auge lösbar verbunden ist.
In den Zeichnungen stellen dar:
Fig. ι die Ansicht einer solchen Kette,
Fig. 2 deren Längsschnitt,
Fig. 3 einen wagerechten Schnitt,
Fig. 4 eine Ansicht des Blechschnittes, aus dem das Glied hergestellt ist,
Fig. 5 einen Querschnitt in Linie 5-5, Fig. 4.
Der Blechschnitt, aus dem das Glied gemacht ist, wird aus Blech gestanzt und hat
zwei geschlossene Augen oder Ringe A-B, die durch ein kurzes Verbindungsstück C
zusammengehalten werden.
Eine lange schmale Zunge D befindet sich am äußeren Ende eines der Augen.
Die Form der Augen kann verschieden sein; sie ist aber vorzugsweise langgestreckt,
hat gerade lange Seiten und, wie Fig. 4 zeigt, kurz abgerundete Enden.
Diese Form des Blechschnittes ermöglicht es, die Schnitte mit sehr geringem Abfall
aus Blechplatten zu stanzen. Die Zunge D und der Teil C, der die beiden Augen verbindet,
wird am besten gewölbt oder wie d bezw. d1 zeigt, im Querschnitt halbmondförmig
hergestellt. Die Wölbungen können zugleich beim Stanzen der Blechstreifen mittels der Stanzmatrizen hergestellt werden.
Das Glied wird dadurch gebildet, daß man den Blechschnitt an seinem Verbindungsstück
C zwischen den beiden Augen so zusammenfaltet, daß ein Auge über dem anderen
liegt. Die Zunge wird so gebogen, daß sie zum Teil eine Schleife E und dann am Ende
der Zunge den Haken F bildet. Die zum Teil als Schleife, zum Teil als Haken ausgebildete
Zunge eines Gliedes wird dann durch die beiden übereinander gelegten Augen
des benachbarten Gliedes gezogen; hierauf wird das als Haken ausgebildete Ende der
Zunge zwischen den beiden Augen des eigenen Gliedes, zu dem die Zunge gehört,
hindurchgezogen und mit dem Ende des oberen Auges in Eingriff gebracht. Die Augen werden dann zusammengepreßt und
der Haken flachgedrückt, um die vollständige Verbindung zu erhalten.
ίο Die beschriebene Art der Verbindung von
Kettengliedern wird bevorzugt, da sie sehr fest ist und das mit Haken versehene Ende
der Zunge zwischen den beiden Augen seines Gliedes einschließt. Wenn die Kette angespnnnt
wird, so wird die Zunge zwischen den Augen festgeklemmt und macht es so unmöglich, sich zu strecken und eine Lösung
der Glieder herbeizuführen.
Nichtsdestoweniger kann jedes beliebige Glied sofort von seinem Nachbargliede dadurch
gelöst werden, daß man den Haken öffnet und die Schleife aus den Augen, in welche sie eingriff, herauszieht. Die einzelnen
Teile der Verbindung können indessen auch durch andere ersetzt werden, solange
das freie Ende der Zunge sicher mit seinem eigenen Gliede derartig verbunden ist, daß
die Verbindung zwecks Lösung der Kette sofort geöffnet werden kann. Die Schleife E
kann, wenn es wünschenswert erscheint, dadurch verstärkt werden, daß man sie in der
beschriebenen Weise wölbt, und wenn dies geschehen ist, bildet die vorgewölbte innere
Seite der Schleife eine abgerundete Tragfläche, auf der das Glied seitwärts mit größter Freiheit schwingt. Dadurch, daß
man den Teil des Gliedes wölbt, der seine beiden Augen verbindet, kann man es, wenn
nötig, noch mehr verstärken.
Claims (2)
1. Flachkette aus Metall mit aus zwei übereinanderliegenden Augen bestehenden
Gliedern, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Glied eine Zunge besitzt, die von dem Ende des einen Auges ausgeht und
in das andere Auge desselben Gliedes eingreift.
2. Ausführungsform der Kette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zunge jedes Gliedes durch die Augen des benachbarten Gliedes und dann, zwischen den Augen ihres eigenen
Gliedes hindurchgehend, mit dem anderen Auge lösbar verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE165377C true DE165377C (de) |
Family
ID=430888
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT165377D Active DE165377C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE165377C (de) |
-
0
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