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DE266433C - - Google Patents

Info

Publication number
DE266433C
DE266433C DENDAT266433D DE266433DA DE266433C DE 266433 C DE266433 C DE 266433C DE NDAT266433 D DENDAT266433 D DE NDAT266433D DE 266433D A DE266433D A DE 266433DA DE 266433 C DE266433 C DE 266433C
Authority
DE
Germany
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levers
spring
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lever
hub
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT266433D
Other languages
English (en)
Publication of DE266433C publication Critical patent/DE266433C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/22Friction clutches with axially-movable clutching members
    • F16D13/38Friction clutches with axially-movable clutching members with flat clutching surfaces, e.g. discs
    • F16D13/52Clutches with multiple lamellae ; Clutches in which three or more axially moveable members are fixed alternately to the shafts to be coupled and are pressed from one side towards an axially-located member
    • F16D13/54Clutches with multiple lamellae ; Clutches in which three or more axially moveable members are fixed alternately to the shafts to be coupled and are pressed from one side towards an axially-located member with means for increasing the effective force between the actuating sleeve or equivalent member and the pressure member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 266433 KLASSE 47c. GRUPPE
in BUDAPEST.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. April 1911 ab.
Den Gegenstand der Erfindung' bildet eine Ein- und Ausrückvorrichtung für Scheibenreibungskupplungen mit mehreren aufeinander einwirkenden Kniehebelpaaren, von denen das eine dazu dient, unmittelbar die Reibflächen einander zu nähern, und das andere dazu, das erstere anzutreiben.
In dieser Weise zusammenwirkende Kniehebelpaare sind an sich bekannt. Von derartigen
ο bekannten Einrichtungen unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch, daß die die Reibscheiben aneinanderrückenden, durch den Deckel nachstellbaren Kniehebel mittels überschlagener, ebenfalls am Deckel einseitig angeschlossener Kniehebel gestreckt werden, deren einer Schenkel als Feder ausgebildet ist.
Durch diese Bauart wird im Gegensatz zu Bekanntem erreicht, daß der auf die Reib-
'■° scheiben übertragene Federdruck bis zur äußersten Abnutzung der Reibscheiben dauernd gleich groß bleibt und daß, falls zufolge entsprechend weit fortgeschrittener Abnutzung der Scheiben eine Mitnahme nicht mehr erfolgen
'5 kann, das Versagen augenblicklich, d. h. ohne vorheriges langes Gleiten der Flächen aufeinander, eintritt, so daß dann sofort, ohne eine unnötige Abnutzung stattfinden zu lassen, die Nachstellung bewirkt werden kann.
i°. Um das Innere der Ein- und Ausrückvorrichtung leicht zugänglich zu machen, ist gemäß der Erfindung das Hebelgetriebe von einem zylindrischen Gehäuse umgeben und dieses zylindrische Gehäuse mittels eines Flansches an den Flansch der Kupplungsnabe angeschraubt, so daß das Gehäuse nach Lösung von diesem und vom Deckel in achsialer Richtung über die Nabe abgezogen werden kann.
Die Zeichnung veranschaulicht den Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel.
Fig. ι stellt einen senkrechten Mittelschnitt durch die Ein- und Ausrückvorrichtung dar, und zwar im oberen Teile in ausgerücktem, im unteren Teile in eingerücktem Zustande, während
Fig. 2 einen zur Achse senkrecht geführten Schnitt und
Fig. 3 das Kniehebelgetriebe in etwas größerem Maßstabe darstellt.
Auf der treibenden Welle ν sitzt eine Nabe a, die durch Schrauben w mit einem zylindrischen Gehäuseteil a1 verbunden ist. Dieser zylindrische Teil besitzt Rippen z, die zur Führung und Mitnahme der Reibscheiben c, d dienen. Auf der zu treibenden Welle' u sitzt, der Nabe a benachbart, ein Kopf b mit Rippen x, die zur Führung und zum Mitnehmen von Reibscheiben g dienen. An dem der Nabe α gegenüberliegenden Ende ist der zylindrische Gehäuseteil a1 durch einen Deckel abgeschlossen, der in an sich bekannter Weise aus zwei gegeneinander verschraubbaren Ringteilen h und i besteht.
Das eine die Reibscheiben c, d und g aneinanderdrückende Kniehebelpaar m, m, das im Knie durch Gelenkbolzen m1 verbunden und
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in Fig. 3 wagerecht gestrichelt ist, greift mit dem einen Schenkel bei q an der Reibscheibe c an, während der andere Schenkel in bekannter Weise mit dem nachstellbaren Deckelteil h bei r gelenkig verbunden ist. Der Deckelteil h trägt ferner die feste Konsole o, die bei k den Stützpunkt für das überschlagene, in Fig. 3 senkrecht gestrichelte Kniehebelpaar f, ft bildet. Gemäß der Erfindung ist einer der Schenkel dieses überschlagenen Kniehebelpaares als Feder ausgebildet. Bei dem auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist der an der Konsole 0 drehbar gelagerte Schenkel ft als Feder ausgebildet, und er soll im folgenden als Federhebel bezeichnet werden. Der andere Schenkel f greift am Gelenkbolzen m1 des Kniehebelpaares m, m an und kann Steuerhebel genannt werden. Der Gelenkbolzen, der den Federhebel ft mit dem Steuerhebel f bei s vereinigt, ist mit dem einen Ende eines Hebels η drehbar verbunden, der zum Zweck der Einrückung durch achsiales Verschieben der Muffe j vorgeschoben wird und deshalb Schubhebel genannt werden kann.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist die folgende:
Bei der Einrückbewegung der Muffe j wird der Schubhebel η nach innen verschoben. Hierbei beschreibt jeder Gelenkpunkt s zunächst einen Kreis um den Stützpunkt k des Federhebels ft, und zwar so lange, bis· die Reibscheiben c, d und g aneinander anliegen. Von da ab kann der Gelenkpunkt ni1 des Kniehebelpaares m, m seine Lage nicht mehr verändern, da eine weitere Streckung der Hebel m nicht möglich ist. Infolgedessen beschreibt nun bei der weiteren Einrückbewegung der Gelenkbolzen s einen Kreis um den Gelenkbolzen m1, wobei jeder Federhebel ft verkürzt wird. Diese Verkürzung, die darauf hinwirkt, die Federhebel in die ursprüngliche Strecklage zu bringen, ruft nun eine Zugwirkung in den Steuerhebeln f hervor, die zufolge entsprechend starker Abmessung der Federn den nötigen Druck durch Vermittlung der Kniehebel m auf die Reibscheiben c, d und g ausüben.
Die Abmessungen sind derartig, daß im vollständig entspannten Zustande der in Arbeitslage befindlichen Federhebel ft die Kniehebel in, m gerade ausgestreckt sind. Nehmen zufolge fortgeschrittener Abnutzung der Reibscheiben die Teile in eingerücktem Zustande eine solche Lage ein, so findet keine gegenseitige Anpressung der Scheiben aneinander statt, alsdann muß eine Nachstellung dadurch vorgenommen werden, daß der Deckelteil i nach Öffnung von Schrauben I (Fig. ι unten), die ihn mit dem zylindrischen Gehäuseteil a1 verbinden,. verdreht wird, wodurch der Deckelteil h weiter nach innen gelangt.
Dadurch, daß die Spannung der Federhebel bei Strecklage der Kniehebel m,m Null ist, die Stärke der Federhebel dem nötigen Reibungsdruck entspricht und der Winkel, den die Kniehebel m, m bilden, zugleich mit der Länge der Federhebel ft abnimmt oder zunimmt, wird der sich ergebende Druck auf die Reibscheiben dauernd von gleicher Größe sein, bis durch Abnutzung der Reibscheiben die Kniehebel m, m in die Strecklage gelangen, wobei dann wegen des Fehlens einer Spannung der Federhebel ein augenblickliches Versagen im Mitnehmen eintritt, so daß dann der Deckelteil h durch Verdrehung des Deckelteiles i nachgestellt werden muß. Wie bereits erwähnt, ist es für das Wesen der Erfindung gleichgültig, ob die Federhebel ft oder die Steuerhebel f als Federn ausgebildet sind.
Um bequem zum Hebelgetriebe gelangen zu können, brauchen nur die Schrauben w und / gelöst zu werden, alsdann kann, wie sich aus Fig. ι ergibt, der zylindrische Gehäuseteil a1 ohne weiteres über die Nabe α abgezogen werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein- und Ausrückvorrichtung für Scheibenreibungskupplungen mit mehreren aufeinander einwirkenden Kniehebelpaaren, dadurch gekennzeichnet, daß die die Reibscheiben (d, g) aneinanderrückenden, durch den Deckel (h) nachstellbaren Kniehebel (m, m) mittels überschlagener, ebenfalls an den Deckel (h) einseitig angeschlossener Kniehebel (f, ft), deren einer Schenkel (ft) als Feder ausgebildet ist, gestreckt werden.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindrische Gehäuse (a1) der Kupplung mittels eines Flansches an den Flansch der toc Kupplungsnabe (a) angeschraubt ist und nach Lösung von diesem und dem Deckel (h) in achsialer Richtung über die Nabe (a) abgezogen werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DENDAT266433D Active DE266433C (de)

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